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Soziale Medien

Europa in der Schule

  • Europa steht vielen Herausforderungen gegenüber: Brexit, wachsender Nationalismus, Klimawandel, Digitalisierung, Globalisierung. Was verbindet Europäer heute noch und was trennt sie? Welche Werte werden in Europa, aber auch weltweit gebraucht, und in welchen Bereichen sehen Jugendliche einen politischen Handlungsbedarf? Mit diesen Fragen setzten sich 14 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Klasse 13 des Berufskollegs für Gestaltung und Technik in einem sechsstündigen Workshop auseinander.

    19 11 21 Europaworkshop 1Durch kreative und partizipative Methoden wie beispielsweise einem Institutionenpuzzle und einem Europaquiz sowie durch die persönliche Ansprache jedes einzelnen Schülers kamen die Jugendlichen ins Gespräch über europäische Themen und Probleme, sodass ein lebendiger Austausch über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen der EU stattfand. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Frage, was Deutschlands Aufgabe bei der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft 2020 ist und was es tun muss, um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in Europa zu stärken.

    19 11 21 Europaworkshop 2Die Schülerinnen und Schüler lernten nicht nur die wichtigsten Institutionen und deren Aufgaben kennen, sondern entwickelten durch die Auseinandersetzung mit den aktuellen politischen Themen ein europäisches Bewusstsein, was die Grundlage für die Europakompetenz von Schülern ist - gerade in Zeiten von Europaskepsis ein wichtiger Baustein für die Zukunft Europas.

    EUROPE DIRECT Aachen konnte zum wiederholten Male diesen Workshop anbieten und damit den Schülern auch die Gelegenheit geben, sich auf das Thema des diesjährigen Europäischen Wettbewerbs „EUnited - Europa verbindet “ vorzubereiten.

    Wir bedanken uns beim Civic Institut für die Zusammenarbeit bei der Durchführung!

  • Heute besuchten die 18 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule am Fischmarkt von 10:00 bis 11:20 das Grashaus zu einem kleinen Workshop zum Thema "Die Europäische Union".Organisiert wurde der Workshop von EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen.

    Grundschule 300Winfried Brömmel gab zunächst einen Überblick über das Grashaus, welches die Kinder bereits aus der Nachbarschaft kannten und wofür die sich sehr interessiert haben. Er erklärte zudem, was die Aufgaben des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen sind.

    Anschließend gab er das Wort an Anaïs Morel weiter, die den Schülerinnen und Schülern eine Einführung in die Geschichte der Entstehung der Europäischen Union gab. Zwischendurch konnten die Kinder eine Aufgabe aus dem Heft "Sophie und Paul entdecken Europa" lösen, in der es darum ging, die europäischen Länder anhand ihrer Wahrzeichen zu erkennen.

    Heft 300Winfried Brömmel führte den Vortrag dann weiter und brachte der Klasse die Institutionen und die Vorteile der EU näher. Besonders der Euro interessierte die Schülerinnen und Schüler: Sie wollten mehr zur Geschichte der gemeinsamen Währung wissen und wissen, warum bestimmte EU-Länder nicht den Euro als Währung haben. Abschließend lösten die Kinder mit ihren Nachbarn eine zweite Aufgabe im Heft. Hierbei mussten sie die Länderflaggen anhand der Landessprachen richtig zuordnen.

  • Exkursion nach Brüssel

    Im Rahmen des Europaprofils des Couven Gymnasiums nehmen europäische Begegnungen einen besonderen Stellenwert ein. Auch die Fachschaft Latein der Schule trägt mit einem deutsch-italienischen Austauschprogramm für Latein lernende Schülerinnen und Schüler nun schon seit drei Jahren zu dieser Profilierung bei.

    19 09 26 Gruppenfoto 300Heute startete die Exkursion der Schülerinnen und Schülern und ihren italiensichen Austauschpartnerinnen und -partnern des Aachener Couven-Gymnasiums nach Brüssel zum Europäischen Parlament, um die Inhalte des Unterrichts hautnah erleben zu können. Es nahmen insgesamt 52 Schülerinnen und Schüler und vier Begleitpersonen teil; Veranstaltungspartner war das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen.

    Nach einer kurzen Besichtigung des historischen Stadtkerns wurde die Gruppe im Europäischen Parlament von Daniel Freund empfangen, seit Mai 2019 Europaabgeordneter der Grünen. Er stellte den Schülerinnen und Schülern die Arbeit des Europäischen Parlaments und die europäische Idee vor. Dies führte er mithilfe vieler Beispiele die Vorteile der europäischen Einigung im Alltagsleben vor Augen. Zum Schluss beantwortete er die Fragen der Schülerinnen und Schüler, die sich für die Klimapolitik, für "Fridays for Future", den Umgang mit Flüchtlingen und auch den Brexit interessierten.

    19 09 26 Gespraech Daniel Freund 300Weitere Eindrücke konnte die Gruppe bereits im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments, dem Parlamentarium, sammeln. Ausgestattet mit Multimedia-Guides in deutscher und italienischer Sprache, konnten die Schülerinnen und Schüler über die europäische Geschichte, ihre Entstehung und die Arbeitsweise des EU-Parlaments in vielfältiger Form, bis hin zu möglichen Zukunftsvorstellungen des europäischen Zusammenlebens lernen.

    Schließlich wurde allen mit auf den Weg gegeben, dass das Europäische Parlament die Vertretung des europäischen Volkes darstellt und somit eine Teilnahme an den Europawahlen zentral ist, um so die eigene Position in die europäische Politik miteinbringen zu können.

     

  • Die Klasse 4a der Grundschule am Fischmarkt durfte heute eine Schulstunde im Europäischen Klassenzimmer des Grashauses verbringen. In einem Workshop von EUROPE DIRECT konnten die 20 Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den Aufbau und die Funktionsweise der Europäischen Union erlangen.

    19 09 17 GS 1Winfried Brömmel gab zunächst einen Überblick über das Grashaus, welches die Kinder bereits aus der Nachbarschaft kannten. Er erklärte zudem, was die Aufgaben des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen sind. Anschließend gab er das Wort an Anaïs Morel weiter, die den Schülerinnen und Schülern eine Einführung in die Geschichte der Entstehung der Europäischen Union gab. Zwischendurch konnten die Kinder eine Aufgabe aus dem Heft "Sophie und Paul entdecken Europa" lösen, 19 09 17 GS 2in der es darum ging, die europäischen Länder anhand ihrer Wahrzeichen zu erkennen. Anna-Louisa Lobergh führte den Vortrag weiter und brachte der Klasse die Institutionen und die Vorteile der EU näher. Besonders der Euro interessierte die Schülerinnen und Schüler: Sie wollten mehr zur Geschichte der gemeinsamen Währung wissen. Abschließend lösten die Kinder eine zweite Aufgabe im Heft. Hierbei mussten sie die Länderflaggen anhand der Landessprachen richtig zuordnen.

    Die Klasse bedankte sich beim Team von EUROPE DIRECT mit der Europäischen Hymne, die sie in drei Strophen sangen.

  • Heute organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro am Couven Gymnasium Aachen im Rahmen des dortigen Europatags einen Workshop zum Thema "Global Fashion – EU-Handelspolitik" für die Klasse 8a.

    19 07 11 Couven PlanspielKam zunächst einmal die Frage auf, inwiefern Mode überhaupt ein europarelevantes Thema sein könnte, wurde den 28 Schülerinnen und Schülern die europäische Dimension des Themas doch sehr schnell deutlich.

    Teilweise verwundert stellten die Schülerinnen und Schüler fest, wie viele Abkommen, Gesetze etc. mit Mode verbunden sind. Sie lernten auch, dass diese rechtlichen Grundlagen im Umbruch sind, vor allem, weil der Großteil der in der EU getragenen Kleidung nicht in der EU produziert sondern importiert wird. Neben ökologischen Standards kamen auch der Gesundheitsschutz zur Sprache. Dieser soll ja lau EU-Regelungen sowohl für die Verbraucher als auch für die Produzenten gelten. Zum Schutz der Produzenten sollten darüber hinaus soziale Standards bei der Produktion eingehalten werden – ein Element, das die Schülerinnen und Schüler stark unterstrichen.

    Natürlich wurde auch der Freihandel mit seinen Problemen des Schutzes der einheimischen Wirtschaft angerissen und als weiteres Element des Meinungsbildungsprozesses hin zu einer neuen Verordnung in diesem Bereich in die Diskussion genommen.

    Wie schwierig es sein kann, bei dem im EU-Planspiel angesprochenen Thema Mehrheiten zu organisieren, steht den Schülerinnen und Schülern nun entsprechend deutlich vor Augen.

  • Schülerinnen und Schüler des Juliusz Słowacki Liceum Chestochowa (Polen) waren in der Zeit vom 12.-19.06.2019 zu Gast im Aachener Couven Gymasium. In Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen konnte die Gruppe gemeinsam heute das Europäische Parlament in Brüssel besuchen.

    Der Besuch setzte den deutsch-polnischen Austausch im Rahmen des Projektkurses „Klima.Kohle.Knete – Braunkohleförderung und die Folgen für Mensch und Umwelt“ unter der Leitung von Andrea Genten und Axel Huppertz fort. Wie schon beim Besuch der Couven-Schülerinnen und Schüler im März in Polen ging es auch in Aachen darum, „den Blick zurück nach vorn“ zu richten, um gemeinsame Zukunftsperspektiven von Jugendlichen in Deutschland und Polen für eine gerechte und nachhaltige Welt im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) in einem vereinten Europa zu entwickeln.

    Die Notwendigkeit einer europäischen bzw. globalen Perspektive zum Schutz des Klimas wurde beim Gespräch mit der Aachener Europaabgeordneten Sabine Verheyen im Europaparlament in Brüssel deutlich. Sabine Verheyen unterstrich die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen für den Klimaschutz nicht nur der europäischen Staaten sondern der internationalen Staatengemeinschaft auf globaler Ebene. Explizit nannte sie hier China und die USA.

  • Escape-Rooms erfreuen sich weltweit und auch in Aachen immer größer werdender Beliebtheit. Doch bieten sie nicht nur Unterhaltung, sondern können auch als interessantes Bildungsangebot genutzt werden.

    Escape Fake 600

    In diesem Sinne haben unsere Kollegen aus Salzburg einen interaktiven Augmented-Reality-Escape-Room entwickelt: In "Escape-Fake" versuchen die Spieler durch genaues lesen, hinsehen und kombinieren zum Beispiel die Hintergründe einer ominösen Busreise nach Italien aufzudecken. Hierbei lernen die Spieler unter Anderem mehr über "Fake-News" und Desinformationen sowie sie zu erkennen.
    Die kostenfreie App gewann bereits aus insgesamt 500 internationalen Einsendungen den "Advocate Europe Award" und den "Vienna Content Award" für das kreativste Projekt. Zusätzlich wurde sie auf dem Europatag im Europapark Salzburg bereits mit 500 Schülerinnen und 'Schülern erfolgreich gespielt.

  • EUROPE DIRECT Aachen lud heute Isabel Hohmann vom CIVIC Institute ein, 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a der Europaschule Langerwehe zu besuchen. Im Rahmen der Frage "Die Daten sind frei?" wurde dort ein Workshop zur Datenschutzgrundverordnung und dem Gesetzgebungsprozess der Europäischen Union durchgeführt.

    19 05 17 Vermittlungsausschuss 300Der Workshop begann mit einer kurzen Vorstellung der für den Gesetzgebungsprozess relevanten Institutionen durch Frau Hohmann. So stellte sie insbesondere die Kommission, die Fraktionen des Europäischen Parlaments und den Europäischen Rat vor.

    Im Anschluss an die Einführung wurden die Schülerinnen und Schüler zufällig auf die drei Institutionen und in ihre jeweiligen Räume verteilt. Nachdem in der ersten Phase die Schüler der Kommissions-Gruppe einen Entwurf der DSGVO erstellten, stellten sie diesen Entwurf jeweils dem Europäischen Rat und den Vertretern des Europäischen Parlaments vor. Beide berieten daraufhin intern über die von der Kommission vorgeschlagenen Artikel und bereiteten Änderungsanträge vor. Der Workshop endete feierlich, als durch den Vermittlungsausschuss eine Einigung gefunden werden konnte.

    Das Spiel hat vor allem verdeutlicht, wie schwierig und langwierig ein kompliziertes Gesetzesvorhaben wie die DSGVO ist, wenn verschiedene Institutionen und ihre Mitglieder einen tragfähigen Kompromiss finden müssen. Insbesondere durch die unterschiedliche Gewichtung der Landesvertreter im Europäischen Rat und der Fraktionen im Europäischen Parlament wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie schwer es sein kann stabile Mehrheiten für Vorschläge auszuhandeln.

    In der abschließenden Feedback-Runde konnte dann das spielerisch gelernte auf die Realität übertragen und ein gemeinsames, von allen Seiten positives, Fazit des Workshops gezogen werden.
    Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die gelungene Durchführung!

  • Am 15. Mai 2019 nahmen rund 20 Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums in Stolberg an einer Debatte über die Zukunft der Außenpolitik der Europäischen Union teil.

    19 05 15 Schueler vor Plakaten 300Diese wurde durch drei Leitfragen strukturiert:

    • Soll die Außenpolitik künftig stärker gemeinschaftlich oder national konzipiert werden?
    • Welche Rollen sollen der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament im Rahmen der Außenpolitik zukommen?
    • Welche Rolle soll die Entwicklungspolitik künftig im Rahmen der Außenpolitik spielen?

    Zur Bearbeitung dieser Fragen wurden die Schülerinnen und Schüler in mehrere Spielgruppen unterteilt, welche die Staaten der EU, das Europäische Parlament und den Europäischen Rat repräsentierten.

    Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch Dr. Ralf Hell, der das Planspiel im Auftrag von EUROPE DIRECT Aachen durchführte, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen: Wie in echten Verhandlungen wurden Koalitionen geschmiedet und Absprachen getroffen. Dabei gelang es den beteiligten Gruppen in unterschiedlichem Maße ihre Interessen durchzusetzen.
    Am Ende der Simulationen kam es zu einer Abstimmung über die künftige Gestalt der europäischen Außenpolitik in einer Welt, die von zahlreichen Interessengegensätzen, Krisen und Kriegen geprägt ist. Wie in der Realität konnten in einigen Fragen Annäherungen erzielt und gemeinsame Positionen erarbeitet werden, viele Fragen blieben aber auch offen.
    Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich in der anschließenden Feedbackrunde sehr positiv über den Lerneffekt des Planspiels und betonten, dass diese Art des Lernens auch noch viel Spaß gemacht habe.

     

  • In Zeiten zunehmender Agitation gegen die Europäischen Union und ihre Institutionen ist es wichtig zu wissen, was dieser supranationale Staatenverbund überhaupt ist, was ihn auszeichnet und wie er Politik betreiben kann. Um diese Bereiche mit Leben zu füllen und diese den Schülerinnen und Schülern der 9a des Goethe Gymnasiums Stolberg praktisch, nachhaltig und unterhaltsam zu vermitteln, hat Dr. Ralf Hell im Auftrag von EUROPE DIRECT Aachen mithilfe des Planspiels „60 Jahre EU: Wohin auf der internationalen Bühne?“ dazu angeregt über die Zukunft der Europäischen Union im Themenfeld Außen- und Migrationspolitik zu diskutieren und zu verhandeln.

    19 05 14 Schuelerin vor Plakaten 300Das Ziel des Planspiels war es den 22 Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Politikbildung der Europäischen Union im Bereich der Außen- und Migrationspolitik zu vermitteln. Um dies zu erreichen erhielten die Schülerinnen und Schüler die Rollen verschiedener EU-Mitgliedsstaaten, des Rates der Europäischen Union sowie der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Sie hatten die Aufgabe gemeinsam einen Gesetzesentwurf zur europäischen Außen- und Migrationspolitik zu erarbeiten, zu diskutieren und zu verhandeln sowie nach Möglichkeit einen Kompromiss zu finden, der alle Beteiligten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zufrieden stellen würde.

    Während die meisten Schülerinnen und Schüler also die Vertretung der EU-Mitgliedsstaaten übernahmen, haben zwei Schülerinnen die Rolle der Europäischen Kommission übernommen. Einige weitere Schülerinnen und Schüler vertraten das Europäische Parlament. In Partner- oder Kleingruppenarbeit wurde fortan die Position des jeweiligen Staates oder Institutionen erarbeitet; zur späteren Präsentation sollten die wesentlichen Forderungen und Bedenken auf Plakaten festgehalten werden.

    Nach einer kurzen Pause wurden die Plakate vorgestellt. Daraufhin fanden sich die Staaten, die ähnliche oder gleiche Positionen vertraten in Ländergruppen zusammen, um infolgedessen zu kooperieren und geschlossen ihre Meinung zu vertreten. In der anschließenden, von der Europäischen Kommission geleiteten, Diskussion traten die verschiedenen Interessen der EU-Mitgliedsstaaten offen hervor. Für die Schülerinnen und Schüler war dies ein besonderer Moment, da sie erkannten, warum eine politische Entscheidungsfindung häufig viel Zeit in Anspruch nimmt und dennoch nicht für alle Teilnehmer ein befriedigendes Ergebnis hervorbringt.

    Abschließend kann festgehalten werden, dass Planspiele das Wissen über politische Prozesse deutlich besser vermitteln können als die Lektüre diverser Texte sowie die Erläuterung von Schaubildern. Laut Evaluation bereitete den Schülerinnen und Schülern die Arbeit im Planspiel eine interessante und informative Alternative zum gewöhnlichen Unterricht, die sie gerne öfter wahrnehmen würden.

  • Im Zeichen des europäischen Schwerpunktes der Gesamtschule Eifel feierten am 9. Mai 2019 die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrpersonen den Europatag auf dem Finkenberg in Blankenheim.

    19 05 09 Blankenheim 300Im Anschluss an die Begrüßung durch die Schulleitung haben sich die einzelnen Jahrgänge altersgerechten Aktivitäten rund um das Thema "Europa" gewidmet.

    Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen haben sich auf Informationsveranstaltungen der IHK Aachen, dem Institut Francais und EUROPE DIRECT Aachen aufgeteilt und sich über Wege ins Ausland informiert.
    Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen führte zusätzlich einen Workshop zum Thema "Welche EU willst Du?" durch, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen eines Quiz Gedanken über die Vor- und Nachteile der Europäischen Union in ihrem Alltag machen und Wünsche bzw. Erwartungen für die Zukunft formulieren konnten.

    So diskutierten die Schülerinnen und Schüler z. B. über die von ihnen wahrgenommene mangelnde Beachtung der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der EU-Urheberrechtsreform.

    Durch die vielen, zum Teil sehr leidenschaftlich geführten Diskussionen, wurde bemerkbar, dass die Jugendlichen sich sehr für Politik, auch auf europäischer Ebene, interessieren.

  • Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat die neun Gewinnerbeiträge des Schülerfoto- und
    Kurzfilmwettbewerbs „EuroVisions 2018“ ausgezeichnet. Unter dem Motto „posten – snappen – liken… wählen!“ waren Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, sich in ihren Wettbewerbsbeiträgen mit der Europawahl am 26. Mai 2019 zu beschäftigen.

    Insgesamt hatten sich 1.108 Schülerinnen und Schüler aus Berufskollegs, Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Sekundarschulen an „EuroVisions 2018“ beteiligt. 238 Wettbewerbsbeiträge waren eingegangen, davon 32 Kurzfilme und 206 Fotobeiträge.

    Mit unter den Gewinnern ist auch die Klasse 10 des Kaiser-Karls-Gymnasiums Aachen, welche den 3. Preis in der Kategorie "Foto/Sekundarstufe II" gewinnen konnte.

    Für alle Interessenten liegt im EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen ein begrenztes Kontingent von Plakaten aller Gewinnerfotos zur Abholung bereit.

    Alle prämierten Beiträge, insbesondere auch die Kurzfilme, können Sie unter diesem Link finden.

  • Auf Initiative und Einladung der Studierenden-Vertretung des Weiterbildungskollegs (WBK) der StädteRegion Aachen hat das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen anlässlich der am 26. Mai stattfindenden Europawahl einen Workshop mit Studierenden des IV. Semesters des Bildungsgangs Kolleg veranstaltet.

    19 04 10 WBK ZukunftEuropa 300Die gut 25 TeilnehmerInnen - junge Erwachsene und oftmals ErstwählerInnen bei der anstehenden Wahl zum Europäischen Parlament - erwarben Grundlagenwissen zu Europa, entwickelten in interaktiven Methoden ihre eigenen Ideen zu Europa und formulierten Wünsche für die Zukunft der Europäischen Union.

    Auch hatten die Teilnehmenden die Chance, vor und nach der Veranstaltung ihre Stimme abzugeben und zu zeigen, in welchem Europa sie in der Zukunft leben möchten. Sabina Becker-Lelabi, Leiterin des Bildungsgangs Kolleg und Lehrerin für Volkswirtschaftslehre, unterstützte die Referenten von EUROPE DIRECT und die Studierenden.

    Zum Abschluss und als Höhepunkt des Europatags am WBK hatte Armin Goffin, Studierendensprecher des WBK und Moderator der Veranstaltung, Politiker aus der StädteRegion Aachen eingeladen, miteinander über unsere Zukunft in Europa zu diskutieren und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Zu Gast im bis auf den letzten Platz gefüllten Forum in Würselen waren Daniel Freund (Die Grünen), Christian Arnd (Die Linke), Hendrik Schmitz (CDU), Patrick Schunn (FDP) und Norbert Spinrath (SPD).

    Alle Politiker verwiesen engagiert auf die Errungenschaften der Europäischen Union seit ihrer Gründung und machten den jungen Studierenden deutlich, dass der Frieden in Europa ein kostbares Gut ist, dass es zu bewahren gilt. Auch verwiesen sie auf die Errungenschaften des europäischen Binnenmarktes, der den EU-Bürgern ein Leben und Arbeiten in den 28 EU-Mitgliedsstaaten ohne Grenzen eröffnet hat.

    Unterschiedliche Akzente wurden bei der Behandlung von Themen wie einer gemeinsamen Umweltpolitik und einer EU-Wirtschaftspolitik gesetzt. Einig waren sich die Politiker, dass mit dem Gang zur Wahl am 26. Mai 2019 auch über ein Ja oder Nein zu einem Europa abgestimmt werden wird, das sich gegen Nationalismus und Rechtspopulismus in Stellung bringt. Eine Umfrage unter den Studierenden des WBK vor und nach dem Workshop und der Podiumsdiskussion, welche Partei sie bei der Europawahl wählen würden, ergab interessanterweise ein unterschiedliches Meinungsbild. So hatten sich die jungen Kollegiaten ausgiebig mit den Wahlprogrammen der Parteien beschäftigt und sich zum Teil um entschieden.

  • EUROPE DIRECT Aachen lud heute drei EuroTeachers aus Maastricht ein, die Industrieklassen 120 und 130 des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung in Aachen zu besuchen. Nach dem Motto „Einen Beitrag leisten für die Zukunft der EU durch Bildung der jungen Menschen“ wurde ein Workshop mit den Themengebieten Geschichte und Fakten über Europa, Brexit und die Flüchtlingskrise durchgeführt.

    19 04 10 EuroteachersBWV2019 300

    Der Workshop begann in der Aula mit einer kurzen Vorstellung von den EuroTeachers und einer Gruppeneinteilung. Nachdem die Gruppen sich in den jeweiligen Klassenräumen zusammengefunden hatten, begann der erste Themenblock über die Geschichte und die allgemeinen Fakten Europas. Nicht nur die Tatsache, dass die Sprache während des Kurses Englisch war, sondern auch die Interaktion der EuroTeachers mit den Schülern, ließ das Gefühl von Europa lebendig werden. Ebenso erfüllten zwischendurch gestellte Fragen ihren Zweck, diverse Diskussionen sowohl unter den Schülern als auch mit dem Lehrpersonal anzuregen. Um nach jedem abgeschlossenen Themengebiet die Aufmerksamkeit der Schüler zu testen, wurden mehrere Quizfragen im Stil von „Wer wird Millionär“ gestellt, beispielsweise wie viele Mitgliedstaaten es in der EU gibt.

    Das zweite Themengebiet ging über die Rechte der EU-Bürger, die Europaskepsis und der damit verbundene Brexit. Vor allem in dieser Phase wurden hitzige Diskussionen über den Ein

    fluss und die Auswirkungen der eigenen Stimme bei der Europawahl geführt. Dabei wurden die Schüler gebeten, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um über die Auswirkungen zu diskutieren, die die EU auf das alltägliche Leben hat.

    In Bezug auf das Thema der Europaskepsis und des Brexits wurden vor allem Statistiken gezeigt und besprochen, welche Altersgruppe statistisch gesehen für und gegen den Verbleib Großbritanniens in der EU war. Dabei wurden zwei Personen vorgestellt mit der Aufgabe, an Hand deren Steckbriefe herauszufinden, welche Person für den Verbleib oder für den Austritt gestimmt hat. Als Abschluss des Themengebiets wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe sollte Argumente für einen Verbleib und die andere Gruppe für den Austritt aus der EU finden und gegenüber der anderen Gruppe vertreten.

    Der letzte Themenblock umfasste das Thema Flüchtlingskrise. Zunächst wurde das allgemeine Wissen zur Flüchtlingskrise abgefragt und durch die EuroTeachers weiter vertieft. Die Schüler waren hierbei vor allem über die hohe Anzahl an weltweiten Flüchtlingen erschrocken. Nach der kurzen Einarbeitung in das Thema wurde das Abschlussspiel vorgestellt. Hierbei wurden die Klassen auf zwei Länder und zwei Klassenräume aufgeteilt, die beide ihre eigenen Regeln für Neuankömmlinge hatten. So mussten z.B. Neuankömmlinge in Land A in jedem Satz „Danke“ sagen). Die beiden Länder sollten sich in Form von einer Person gegenseitig besuchen und versuchen, eine Konversation zu beginnen. Wurde gegen eine Regel verstoßen, musste der Neuankömmling sofort die Klasse verlassen und zu seinem Land zurückgehen.

    Das Spiel sollte vor allem verdeutlichen, wie schwierig es Flüchtlinge haben, in einer neuen Kultur anzukommen, ohne zu wissen, welche Regeln dort gelten. Dabei kann alleine die Gestik einen großen Unterschied machen, ob das Gegenüber das Gesagte versteht oder sich beleidigt fühlt. Bei der Abschlussevaluation haben die Klassen das Spiel sehr gut bewertet, da es in einer lockeren Atmosphäre ein derart kompliziertes Thema verständlich, greifbar und für jeden zugänglich gemacht hat.

    Abschließend kann man sagen, dass der Tag für alle Beteiligten ein voller Erfolg war: Nicht nur, dass das Wissen um Europa aufgefrischt und erweitert wurde, sondern auch die Diskussionen und die Spiele haben zu einer deutlich differenzierteren Sicht auf Themen wie beispielsweise die Flüchtlingskrise beigetragen.

  • Social Media 300Gemeinsam mit dem Filmregisseur Wim Wenders sowie Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel am Montag, 12. Februar, das John-Lennon-Gymnasium in Berlin besucht. „Wir brauchen mehr digitale Aktivitäten in der formalen Bildung“, forderte die EU-Kommissarin. Schulen spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung der jungen Menschen auf das heutige und zukünftige digitale Zeitalter.

    In Workshops diskutierte die Kommissarin mit Schülerinnen und Schülern zu Social Media, Förderung filmischer Erzählkunst und Bildung im Digitalen Zeitalter. In ihrer Rede dankte sie allen Beteiligten für ihre Motivation und innovativen Ideen. Sie sei beeindruckt von der Schule, dem Teamwork und den digitalen Lösungen, um das Lernen effektiver, besser zugänglich und lustiger zu gestalten.  

    Die Kommissarin mahnte die Jugendlichen, die Risiken der Internetnutzung ernst zu nehmen. 50 Prozent der jungen Menschen in Europa seien bereits mit Gefahren im Internet, wie Cybermobbing oder Bullying, konfrontiert worden. Die EU-Kommissarin erinnerte auch daran, wie wichtig es sei, unsere „Cyber-Hygiene“ zu verbessern. Die jüngste Cyberattacke in Deutschland zeige, wie groß das Problem sei. „Ändert Eure Passwörter genauso oft, wie Ihr Eure Zahnbürste wechselt“, so einer ihrer Ratschläge

    Der Umgang mit Fake News war eines der zentralen Themen, zu denen die Jugendlichen Fragen stellten. 75 Prozent der jungen Menschen in der EU können Fakten von Fake News nicht unterscheiden. EU-Kommissarin Gabriel nutzte die Fragen, um die Initiativen auf EU-Ebene, wie den Verhaltenskodex gegen Hassrede und die Europäische Strategie und Allianz vorzustellen und auf die Arbeit des Safer Internet Zentrums hinzuweisen.

    Auch an den Wandel in der Welt des Films im Rahmen der Digitalisierung erinnerte EU-Kommissarin Gabriel während des laufenden Berlinale-Filmfestivals. Den Jugendlichen versicherte sie im Hinblick auf die Urheberrechtsreform, dass sie auch in Zukunft ihre Videos hochladen und Blogs schreiben können. Das Ziel der EU-Kommission bei dieser Reform sei es, den Schöpfern, Künstlern, Journalisten, Presseverlegern, Forschern, Pädagogen, Kulturerbeeinrichtungen und EU-Bürgern greifbare Vorteile zu bringen und das Potenzial für mehr Kreativität und Inhalte zu erschließen, indem die Urheberrechtsbestimmungen geklärt und fit für die digitale Welt gemacht werden. 

    Die Veranstaltung wurde organisiert vom Safer Internet Zentrum (link is external) in Deutschland/Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Rheinland-Pfalz.

    EU-Kommissarin Mariya Gabriel ist heute Nachmittag auf dem Europäischen Film Forum (14 bis 17 Uhr) im Ritz Carlton. Außerdem wird sie sich mit Vertretern der Filmindustrie treffen und an einem Runden Tisch zum Thema Gender im MEDIA-Programm teilnehmen. 18 vom EU-Filmförderprogramm MEDIA unterstützte Filme laufen im Berlinale-Programm in den verschiedenen Sektionen, einer davon aus Deutschland und fünf mit deutscher Beteiligung.

  • Sicherheit Jugendliche 300Das Internet ist Bücherei, Informationszentrale, Sammelplatz, Spielwiese und Einkaufsstraße für Millionen von Menschen. Wer noch vor 20 Jahren gedacht hat, diese Technologie setze sich nicht durch, der hat sich nachweislich geirrt. Gerade für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren ist das Internet längst ein fester Bestandteil des Alltags, wie Zähneputzen und Schulbesuch.

    Doch wer im Internet regelmäßig unterweg ist, der sieht nicht nur die guten Seiten der weltweiten Vernetzung, er wird auch mit den üblen Seiten konfrontiert. Daher gibt es seit vielen Jahren die EU-Initiative klicksafe und den "Safer Internet Day", der in diesem Jahr am 05. Februar stattfinden wird und der Jugendliche, aber auch Eltern, Journalisten und anderweitig Interessierte für die Schwierigkeiten und Probleme, die das Netz mit sich bringt, sensibilisieren soll.

    In diesem Jahr steht der "Safer Internet Day" unter dem Motto: "Together for a better internet" und nimmt besonderen Bezug auf Hass und Hassrede im Internet, ein Thema, dass die meisten jungen Menschen direkt oder indirekt schon einmal erfahren oder gesehen haben. Die aktuelle JIM-Studie 2018 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigt, dass bereits zwei Drittel der Jugendlichen im Internet mit Hassbotschaften in Kontakt gekommen sind und jeder dritte Jugendliche schon einmal mitbekommen hat, dass im Bekanntenkreis jemand per Smartphone oder online zum Zielobjekt von Hassnachrichten und Mobbing wurde.

    Umso wichtiger ist es, diesen Hassbotschaften und Gemeinheiten im Internet etwas entgegen zu setzen. Deshalb ruft klicksafe getreu des diesjährigen Mottos Jugendliche sowie Schulen auf, sich mit eigenen Beiträgen und Projekten für ein besseres Internet einzusetzen.

    Auch auf regionaler Ebene werden viele verschiedenen interessante Veranstaltungen, von Online-Aktionen bis zu Workshops rund um das Thema "Internetsicherheit" angeboten: In Essen können beispielsweise bei einer Mediensprechstunde Eltern ihre Fragen rund um das Thema "Digitale Medien" los werden. An Journalisten richtet sich eine Tagung in Frankfurt, in der es darum geht, sich effektiv vor Cyberkriminellen zu schützen. Weitere Angebote lassen sich auf der Website von klicksafefinden.

    Wie auch in den vergangenen Jahren koordiniert klicksafe als deutscher Partner des Insafe-Netzwerks die bundesweiten Veranstaltungen und Aktionen zum Safer Internet Day 2019 zusammen mit den Internet-Hotlines jugendschutz.net, internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und der Nummer gegen Kummer (Helpline). Auch Institutionen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen, Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Privatpersonen können am weltweiten Aktionstag teilnehmen.

    klicksafe ist eine Initiative im CEF Telecom Programm der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. Sie wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien NRW umgesetzt.

  • 13-11-18-RMG-Europawahl-1Europa? Was zählt, sind wir!
    Workshops zur Europawahl 2019 für Jugendliche

    Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bietet von Januar bis Mai 2019 einigen Schulen im Einzugsgebiet einen kostenlosen Workshop an. Das Angebot ist nur begrenzt verfügbar.

    Hintergründe: Die nächste Europawahl findet am 26. Mai 2019 statt.
    Die EU hat einen großen Einfluss auf das tägliche Leben ihrer rund 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Trotzdem nehmen immer weniger EU-Bürgerinnen und -Bürger ihr aktives Wahlrecht wahr. Auch in Deutschland blieb die Wahlbeteiligung bei der letzten Europawahl hinter den Erwartungen zurück.
    Bildungseinrichtungen sehen es als Aufgabe an, junge Leute und vor allem Erstwählerinnen und Erstwähler für die europäische Idee zu begeistern und zu zeigen, dass jede – auch ihre Stimme zählt!

    Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 10

    Zeitbedarf: 5½ oder 3¼ Zeitstunden, nach Absprache

    Gruppengröße:zwischen 12 und 24 Teilnehmenden; größere Gruppen ggf. nach Rücksprache

    Ziele des Workshops:In angebotenen Workshop zur Europawahl 2019:

    • erwerben die Teilnehmenden auf spielerische Weise Grundlagenwissen zu Europa,
    • entwickeln in interaktiven Methoden ihre eigenen Ideen zu Europa und
    • formulieren ihre Wünsche für die Zukunft der EU.

    Besonders spannend: Die Teilnehmenden haben die Chance ihre Stimme abzugeben und zu zeigen, in welchem Europa sie in Zukunft leben möchten!

    Ablauf:

    Der Ablauf ist abhängig von den Zielen und der zeitlichen Begrenzung.
    Es werden zwei Varianten angeboten (in deutscher Sprache):

    Kurze Variante (3¼ Zeitstunden)

    30 Min. Einführung: Ablauf des Workshops und Warm-Up
    30 Min. Silent Table Talk
    90 Min. Creative Scenario Workshop (und integrierte Pause)
    30 Min. European Future: Welche Zukunft will ich für EUROPA?
    15 Min. Blitzlicht Feedback und Abschluss

    Längere Variante (5½ Zeitstunden)

    30 Min. Einführung: Ablauf des Workshops und Warm-Up
    30 Min. Silent Table Talk
    90 Min. Creative Scenario Workshop (und integrierte Pause)
    90 Min. Scouting EUROPE: Europäische Positionen im Parlament
    30 Min. Mittagspause
    30 Min. Was zählt, sind wir! Meine "Europawahl 2019"
    30 Min. Blitzlicht Feedback und Abschluss

     

    CIVIC-Institut für internationale Bildung:

    Der Workshop wird konzipiert und durchgeführt vom CIVIC-Institut für internationale Bildung, das seit vielen Jahren zu gesellschaftlichen Inhalten im internationalen Kontext arbeitet. Das Bildungsinstitut bietet einzelne Seminarbausteine, umfassende und speziell zugeschnittene Maßnahmen sowie Lehrmittel, u.a. im Themenspektrum "Europakompetenz".

    Das erfahrene Team verwendet und entwickelt auch neue, kreative Ansätze und Methoden.
    Das CIVIC-Institut für internationale Bildung ist überparteilich, nicht konfessionell oder religiös gebunden und unabhängig.

    Informationen unter www.civic-institute.eu .

     

    Interesse?

    Nehmen Sie gerne Kontakt mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen auf, wenn Sie diesen Workshop an Ihrer Schule durchführen möchten.

    Tel. 0241 / 432-7627, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Mit Beginn des neuen Schuljahres wird das Schulobst-, ‑gemüse- und -milchprogramm der EU in den teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten weitergeführt. In Deutschland nehmen an dem freiwilligen Programm 15 Bundesländer teil.

    Obst 200Das EU-Schulprogramm soll ein gesundes Essverhalten bei Kindern fördern und beinhaltet spezielle Bildungsprogramme, um den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung einer gesunden Ernährung zu vermitteln und ein Verständnis zu schaffen, wie Nahrungsmittel erzeugt werden.

    Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagte hierzu: „Es ist wichtig zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie hart gearbeitet wird, um sie zu erzeugen. Dank der EU-Schulprogramme lernen die Kinder nicht nur die Landwirtschaft und die Lebensmittelherstellung kennen, sondern sie verzehren auch Qualitätsprodukte mit hohem Nährwert. Man ist nämlich niemals zu jung, um gutes Essen zu genießen.“

    Elf Bundesländer geben sowohl Milch, als auch Obst und Gemüse an die Schüler aus. Drei deutsche Bundesländer (Berlin, Brandenburg und Hessen) versorgen Schulkinder mit Schulmilch, ein Bundesland (Saarland) versorgt die Schüler mit Schulobst und -gemüse und ein Bundesland (Hamburg) nimmt nicht an dem Programm teil. Durch den Anstieg der Zahl der teilnehmenden Schulen erreichte diese Initiative für gesunde Ernährung im Schuljahr 2017/2018 EU-weit über 30 Millionen Kinder.

    Im Rahmen des Programms werden in jedem Schuljahr 150 Millionen Euro für Obst und Gemüse und 100 Millionen Euro für Milch und Milcherzeugnisse bereitgestellt. Obwohl die Teilnahme freiwillig ist, haben alle EU-Mitgliedstaaten sich dafür entschieden, sich an einigen oder allen Teilen des Programms zu beteiligen. Die nationalen Zuweisungen für alle 28 Mitgliedstaaten, die im Schuljahr 2018/2019 an dem Programm teilnehmen, wurden im März 2018 von der Europäischen Kommission gebilligt und festgestellt. Die Mitgliedstaaten haben außerdem die Möglichkeit, den EU-Beitrag durch einzelstaatliche Beihilfen zur Finanzierung des Programms aufzustocken.

    Die Auswahl der zu verteilenden Erzeugnisse beruht auf Erwägungen bezüglich der Gesundheit und Umwelt, der saisonalen und allgemeinen Verfügbarkeit sowie der Vielfalt. Die Mitgliedstaaten können den Schwerpunkt auf lokale oder regionale Ankäufe, ökologische Erzeugnisse, kurze Versorgungsketten, ökologischen Nutzen oder Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse legen.

    Neben der Verteilung von Obst, Gemüse und Milch werden zahlreiche pädagogische Maßnahmen durchgeführt. Fast alle Mitgliedstaaten haben Ausschüsse eingesetzt, denen neben Behördenvertretern auch Vertreter der Landwirtschaft, des Gesundheitswesens und des Bildungssektors angehören, die im Laufe des Schuljahres tagen und die Programmdurchführung beaufsichtigen.

  • Europa für Einsteiger 300Europäische Union? Was ist das? Warum gibt es sie? Was ist sie? Was bedeutet Europa für mich?  

    Der Klassiker der EU-Lehrmaterialien ist wieder verfügbar und hilft Schülerinnen und Schülern, die Geschichte, Politik und die Auswirkungen der Europäischen Union auf den eigenen Alltag zu verstehen.  

    In 20 Arbeitsblättern können Schülerinnen und Schülern viele wissenswerte Fakten zur EU kennenlernen. Anschaulich, mit vielen bunten Illustrationen, können die Schüler selbständig oder unter Anleitung einer Lehrkraft die EU erschließen.

    Die Bundeszentrale für politische Bildung konzipiert das Heft für den Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer können mit dem ganzen Heft oder einzelnen Arbeitsblättern ihren Unterricht zum Thema EU gestalten. "Europa für Einsteiger" bietet sich für Schüler ab der siebten Klasse an.

    Das Heft können Sie ab sofort bei uns im Büro im Klassensatz erhalten.

     

    Unsere Öffnungszeiten sind:

    Mo. bis Do. von 12 bis 16 Uhr, Fr. von 10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung

    Sie können uns auch per Telefon oder E-Mail erreichen:

    Tel.: +49 - (0)241 / 432 - 7627
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

                              

  • Flaggen Dreiländereck DE NL BEEin Praktikum im Ausland? Das ist für viele SchülerInnen ein Traum.
    Das Projekt www.EUR.Friends eröffnet Teilnehmenden zwischen 18 und 25, die sich in der beruflichen Bildung befinden, die Möglichkeit, ein solches Praktikum zu beginnen.

    Im Rahmen des EU-geförderten INTERREG V-A-Programms leistet das Projekt, in Aachen vertreten durch das Team Bildung der Region Aachen, damit einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung der beruflichen Bildung und Förderung der beruflichen und sprachlichen Mobilität in der Grenzregion Euregio Maas-Rhein (EMR). Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Kontakte über die Grenze hinaus zu knüpfen und zeigt die Euregio Maas-Rhein als attraktive Lebens- und Arbeitswelt.

    www.EUR.Friends wurde im November 2017 gemeinsam mit neun Partnern aus allen fünf Teilgebieten der EMR auf dem Kick-Off-Event in der Wallonie eröffnet und umfasst drei Schwerpunkte:

    • Die Organisation von über 700 grenzüberschreitender Praktika in der Euregio Maas-Rhein
    • Die Entwicklung einer Sprach-App und von E-Modulen zum Thema „Sprachen und Kulturen“
    • Den Aufbau der digitalen Medienplattform ‚Euregiowaves‘ mit Informationen zur beruflichen Bildung in der Euregio Maas-Rhein und der Möglichkeit zum euregionalen Austausch

    Schülerinnen und Schüler, die sich für ein grenzüberschreitendes Praktikum interessieren, können eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben und dort ihre Wünsche für das Auslandspraktikum angeben.

    Sobald die Anmeldung eingeht, sucht das Team „Bildung“ in Zusammenarbeit mit den euregionalen Partnern einen möglichst passenden Praktikumsplatz.

    Unterstützung gibt es auch bei der Suche nach einer Unterkunft oder einer Möglichkeit zum Pendeln und dem anstehenden Bewerbungsgespräch.

    Zu wenig Geld ist zum Glück kein Hindernis für die Teilnahme von Schülerinnen und Schüler – sie erhalten finanzielle Unterstützung für die Anreise und zusätzlich entstehende Kosten.

    Wie's geht?

    Nachdem die E-Mail bei euregiowaves eingegangen ist, wird ein passender Praktikumsplatz gesucht. Es folgt ein Praktikumsvertrag, der von den SchülerInnen, einer Lehrkraft und dem Praktikumsbetriewb unterschrieben wird, die finanzielle Unterstütztung wird überwiesen - los geht's! Nach dem Praktikum bekommt man zusätzlich noch ein zweisprachiges Zertifikat mit Evaluation für zukünftige Bewerbungen.

    Die Euregio-Praktika

    Wer? Schüler/innen (der beruflichen Bildung) ab 16 Jahren und mit grundlegenden Fremdsprachenkenntnissen

    Was? Ein Auslandspraktikum zwischen 2 und 4 Wochen, ggf. verlängerbar

    Wo? In einer der fremdsprachigen Partnerregionen der Euregio Maas-Rhein

    Wann? Flexibel – im Zeitraum des Pflichtpraktikums der Schule oder als freiwilliges Praktikum in den Ferien

    Wie? Interessierte Schüler/innen, Eltern, Lehrkräfte und Unternehmen können eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, um mehr Infos und ggf. ein Anmeldeformular zu erhalten. Das Auslandspraktikum wird organisatorisch und finanziell unterstützt.

    Kontakt?

    Anna Dinse
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Telefonnummer: 0049 241 / 927 8721-61