12-04-19-DohnanyiDohnanyi sprach im Ludwig Forum für Internationale Kunst über die Zukunft der EU

Heute veranstaltete die Karlspreisstiftung, die Stadt Aachen und die Evangelische Stadtakademie in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den Vortrag mit anschließender Diskussion "Europa 2020: Wie sieht die EU von morgen aus?". Knapp 160 Besucher waren zu Gast im Ludwig Forum für Internationale Kunst und hörten dem ehemaligen Bundesminister für Bildung und Wissenschaft und Ersten Bürgermeister der Stadt Hamburg a.D., Klaus von Dohnanyi, zu. Dieser gilt als einer der profiliertesten deutschen Sozialdemokraten und hat die deutsche Außen- und Europapolitik über viele Jahre als Staatsminister im Auswärtigen Amt mitgeprägt.

Im Gegensatz zu vielen aktuellen Meinungen, stellte Dohnanyi unter anderem die aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede in der EU positiv dar, denn die Vielfalt sei in der Geschichte die tiefste Quelle von europäischer Kreativität gewesen. In diesem Sinne argumentierte er, dass die derzeitige Europapolitik in Zukunft die bestehenden Unterschiede in der EU pflegen müsse, wenngleich er darauf hinwies, dass eine weitergehende Integration dieser These nicht entgegensteht.

SAM_0119Endspurt für die organisatorische Arbeit

Beim heutigen Treffen der Arbeitsgruppe Klimaparcours wurden im Welthaus die letzten Details besprochen, um einen reibungslosen Ablauf des diesjährigen Klimaparcours am 24. und 25. Mai zu gewährleisten. Außerdem wurde das Begleitheft vorgestellt, das demnächst auf der Homepage von KreaScientia heruntergeladen werden kann. Insgesamt werden knapp 280 Schülerinnen und Schüler aus den 8. Jahrgängen dreier Aaachener Schulen teilnehmen: Der Maria-Montessori-Gesamtschule, dem Couven Gymnasium und der Gesamtschule Aachen-Brand. Ausgehend von einer Startpunkt werden die Jugendlichen zahlreiche Stationen besuchen, die sich mit den Themen 'Klimawandel, Energie und Umwelt' beschäftigen. Darunter sind beispielsweise der Solarenergie-Förderverein, der Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen oder auch die Verbraucherberatung NRW. Auch das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, das zusammen mit dem Umweltamt den Klimaparcours finanziert, wird eine Anlaufstation sein und unter anderem die Klimapolitik der Europäischen Union vorstellen.

Schon im letzten Jahr wurde passend hierzu auch die Facebook-Seite des Klimaparcours erstellt (http://on.fb.me/Aachener-Klimaparcours), durch die das Projekt auch langfristig im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler bleiben soll. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema 'Klimawandel' erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

12-03-20-Baldur_JahnBildungsreise von Hamburg zu EUROPE DIRECT in Aachen

Unter dem Titel "Aachen: Kaiserstadt mitten in Europa" fand in dieser Woche ein fünftägiger Bildungsurlaub statt, der von Hamburg aus von Baldur Jahn organisiert wurde. Heute lud EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die vor allem aus Nord-und Ostdeutschland kamen, zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein.

Herr Brömmel präsentierte sowohl die Wirtschaftsgeschichte der Aachener Region als auch Aachen als Europastadt mit seinen vielen Vernetzungen und Kooperationen in der Euregio Maas-Rhein und dem gesamten Europa. Er erläuterte an konkreten Beispielen die Umsetzung von EU-Fördermaßnahmen und die hier gelebte so genannte Freizügigkeit, also das Recht jeden EU-Bürgers, in einem anderen EU-Land zu leben und zu arbeiten.

Die Gäste waren sehr interessiert und diskutierten mit Herrn Brömmel über die Herausforderungen in Europa am Beispiel Aachens. Nach über 90 Minuten beendete Herr Jahn denregen Austausch mit einem herzlichen Dank, da die Gruppe noch andere Termine hatte.

Dortmunder Lehramtsstudenten auf den Spuren Europas und der Euregio

Heute besuchten rund 40 Studierende und Begleiter der Technischen Universität Dortmund das EUROPE DIRECT Informationsbüro in Aachen. Im Rahmen eines Europa-Seminars der Konrad-Adenauer-Stiftung (Bildungswerk Dortmund) waren die jungen Leute für zwei Tage in die Karlsstadt gekommen, um Europa und die Euregio aus nächster Nähe zu erforschen und zu erleben. Im alten Sitzungssaal des Haus Löwenstein bekamen sie von Winfried Brömmel, Leiter des Informationsbüros Aachen, zunächst einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche und Aktivitäten des EUROPE DIRECT-Netzwerks.

Die EUROPE DIRECT Mitarbeiterin Johanna Holst skizzierte die Entstehung der Europäischen Union und zeigte beispielhafte Aspekte auf, die die heutige Staatenunion für jeden einzelnen EU-Bürger bedeuten und erfahrbar machen. Ein weiterer Fokus des Studienbesuchs der Lehramtsstudenten lag darin zu erfahren, was die Stadt Aachen als Europastadt kennzeichnet. Entsprechend erläuterte Herr Brömmel ihnen die Vernetzung der Stadt mit den umliegenden Grenzregionen an Belgien und den Niederlanden im Rahmen der Kooperation der MAHHL-Städte und der Euregio Maas-Rhein.

In einer lebhaften und ausgiebigen Diskussion tauschten sich Referenten, Studierende und Begleiter anschließend über die generelle Erfahrbarkeit und die persönliche Wahrnehmung der EU im Alltag aus – bevor die Studierenden schließlich in die Stadt ausströmten und Aachener Passanten persönlich zu ihren Eindrücken von einem Leben in der europäischen Grenzregion befragten.

Vor dem Hintergrund der Erfahr- und Begreifbarkeit der Europäischen Union und ihres Wirkens stieß das von EUROPE DIRECT angebotene Lehrmaterial bei den angehenden Grundschullehrern auf großes Interesse.

12-03-13-Nuernberg1Jahrestreffen der europapolitischen Informationsnetzwerke in Deutschland

In Nürnberg tagten vom 13. bis 16. März 2012 die drei Netzwerke, die sich mit EU-Informationsarbeit beschäftigen: EUROPE DIRECT, die Mitglieder von Team Europe und die Europäischen Dokumentationszentren (EDZ). Aus Aachen nahm Winfried Brömmel daran teil.

Organisiert wurde die Tagung von Dr. Henning Arp, Leiter der Regionalvertretung in München, und dem EUROPE DIRECT-Koordinator Jürgen Boden. In Workshops tauschten sich die Vertreter der 59 EUROPE DIRECT-Zentren in Deutschland über Anforderungen und gute Umsetzungen in der EU-Kommunikationsarbeit aus.

12-03-13-Nuernberg2Fachvorträge und Diskussionen ergänzten das Angebot: Unter dem Titel "Arabellion: eine Zwischenbilanz" erläuterte Günter Gloser, MdB und Staatsminister im Auswärtigen Amt a.D. die Entwicklung in Nordafrika. Jürgen Boden stellte die neue Europäische Bürgerinitiative vor. Prof. Horst M. Teltschik, früherer außen- und sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl, griff das Thema "Europa in einer multipolaren Welt: Haben wir eine Chance?" auf. Niels Bünemann von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt erklärte Aufgaben und Arbeitsweise der EZB.

Neben den fachlichen Vorträgen ermöglicht das Jahrestreffen vor allem die intensive Vernetzung mit den anderen EU-Akteuren in Deutschland.