13-04-23-Welches Europa wollen wir - Bild 3 kleinJunge Europäer diskutierten mit renommierten Persönlichkeiten darüber, welches Europa wir wollen

Rund 300 Besucher waren heute zu Gast im Krönungssaal des Aachener Rathauses bei der Veranstaltungsreihe "Mehr Europa wagen" des Fachforums Politik. Dabei erlebten sie eine spannende Veranstaltung, die von den Rotary Clubs in der Region Aachen und der Karlspreisstiftung in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen organisiert wurde.

Sowohl renommierte Persönlichkeiten als auch junge Studenten diskutierten über verschiedene Themen Europas: Dabei standen die Themen "Wirtschaft und Finanzen" ebenso im Mittelpunkt , wie die Frage nach einer europäischen Identität und Öffentlichkeit sowie die Rolle der Kommunen innerhalb der EU. Die Moderation übernahmen Dr. Jürgen Linden und Prof. Dr. Max Kerner, während die kurzen Pausen zwischen den Diskussionsrunden durch die musikalische Begleitung unter Leitung von Heribert Leuchter ausgestaltet wurden.

Der Informationsstand von EUROPE DIRECT rundete den Abend für die Besucher ab, die sich bei leckeren Knabbereien über die Arbeit des Informationsbüros informieren konnten.

13-04-15-Ruettgers-web-2Eröffnung der Ausstellung zu Konrad Adenauer und der europäischen Integration

Zur Eröffnung der Ausstellung "Konrad Adenauer und die Europäische Integration", die von EUROPE DIRECT Aachen und der Karlspreisstiftung organisiert wird, sprach heute der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Dr. Jürgen Rüttgers vor über 80 Besuchern in der Hochschule für Musik und Tanz in Aachen.

Die Moderation übernahm Prof. Herbert Görtz, Geschäftsführender Direktor dieser Einrichtung.

Als führendes Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, als langjähriger Minister in der Bundesregierung Helmut Kohl und als Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen hat Jürgen Rüttgers über viele Jahre die europäische Politik mitgestaltet. In seinem Vortrag berichtete er über den einstigen europäischen Visionär Konrad Adenauer. Bereits 1954 war "dem kraftvollen Förderer eines einigen Europa" (Inschrift der Karlspreis-Medaille) der Internationale Karlspreis verliehen worden. Herr Rüttgers schilderte zudem seine Vision, wie sich die künftige EU entwickeln sollte.

13-04-15-Rüttgers Vortrag 10-nDie Ausstellung „Konrad Adenauer und die Europäische Integration" zeichnet die Geschichte der europäischen Einigung nach und schlägt einen Bogen hin zur aktuellen Entwicklung.

Der Informationsstand von EUROPE DIRECT Aachen und die Ausstellung rundeten den Abend für die Besucher ab, die sich bei leckeren Knabbereien über die Arbeit des Informationsbüros informieren konnten.

Prof. Dr. Vytautas Landsbergis und Hans-Dietrich Genscher tauschen sich über den baltischen und deutschen Weg zur Freiheit aus

Heute diskutierten Prof. Dr. Vytautas Landsbergis MdEP, vormaliger Präsident der Republik Litauen, und Hans-Dietrich Genscher, Vizekanzler und Bundesaußenminister a.D., in der Fachhochschule Aachen über zwei Freiheitsbewegungen.

Auf dem Weg zu einem umfassenden Zusammenschluss der europäischen Völker waren zwei Ereignisse von herausragender Bedeutung: Der Baltische Weg, zu dem sich am 23. August 1989 die Bewohner Litauens, Lettlands und Estlands Hand in Hand in einer 650 Kilometer langen Menschenkette vereinigten, um ihren Geist von Freiheit und Unabhängigkeit zu demonstrieren, und der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, der das Ende einer erzwungenen ideologischen Trennung Deutschlands und ganz Europas symbolisierte.

Beide Staaten – Litauen und Deutschland – spielten damals angesichts der dramatischen in Europa ablaufenden Veränderungen eine besondere historische Rolle. Als Vorreiter im Kampf der Baltischen Staaten für ihre Unabhängigkeit brach die Republik Litauen das Eis und erklärte als erste Sowjetrepublik die Wiederherstellung der eigenen Souveränität.

Die gut besuchte Veranstaltung wurde von der Karlspreisstiftung, der FH Aachen und von EUROPE DIRECT Aachen durchgeführt.

13-04-12-GSG1Gegensätzliche Positionen am Geschwister-Scholl-Gymnasium

Sven Giegold (Grüne), Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitbegründer von attac Deutschland, und Frank Schäffler (F.D.P.), Mitglied des Deutschen Bundestages, diskutieren heute mit über 200 Schülerinen und Schülern im Geschwister-Scholl-Gymasium in Aachen.

Die Leitfrage der Veranstaltung, die EUROPE DIRECT Aachen zusammen mit der Schule und der Karlspreisstiftung durchführte, lautete "Mehr Europa: Fass ohne Boden oder politische Zukunft?".

"Wir müssen es zulassen, dass Staaten und Banken in der Eurozone bankrott gehen dürfen. Wir müssen den Austritt und den Ausschluss aus der Eurozone regeln. Wenn wir das nicht haben, dann entsteht eine für den Euro tödliche Anreizsituation. Der Euro wird nicht überleben, wenn Staaten und Banken über hohe Verschuldung risikoreiche Geschäfte eingehen können, für die Folgen aber nicht gerade stehen müssen“, sagte Frank Schäffler.

Sven Giegold hielt dagegen: "Die Euro-Skeptiker denken im Grunde im nationalen Rahmen und wollen nicht, dass es mehr Europa in der Wirtschafts- und Sozialpolitik gibt. Sie haben insofern Recht, dass wenn Europa in der Sozial- und Wirtschaftspolitik so national bleibt wie heute, dann wird auch eine gemeinsame Währung nicht funktionieren. Aber die konstruktive Alternative dazu ist, dass wir eine stärkere europäische Zusammenarbeit und ein stärkeres Zusammenrücken erreichen.“

Die Moderation übernahm in bewährter Manier Bernd Mathieu, Chefredakteur des Zeitungsverlags Aachen. Unterstützt wurde er von den Schülern Seda Yazici und Mustafa Adel Jabakhanji, die den Politikern kritische Fragen stellten. Auch aus dem großen Publikum heraus wurden zahlreiche Fragen gestellt.

Bericht über die Arbeit von EUROPE DIRECT Aachen in Herzogenrath

Der "Treffpunkt Herzogenrath" erscheint als Beilage vier mal im Jahr in der Zeitung "Super Sonntag". Da das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen schon seit mehreren Jahren sehr aktiv EU-Informationsveranstaltungen in Herzogenrath organisiert und durchführt, hat sich die Stadt Herzogenrath entschieden, einen Bericht über diese Europaarbeit in die Zeitschrift aufzunehmen.

Der Bericht hat den Titel "Den Schülern der Region die Europäische Union näher bringen". Der konkrete Anlass ist die Durchführung eine EU-Planspiels an der Gesamtschule in Herzogenrath-Merkstein am 03.05.2013.