14-04-28-erste-Debatte 1Die erste Live-Debatte der Spitzenkandidaten für die Europawahl

Heute fand die erste Fernsehdebatte von Kandidaten für den Posten des Präsidenten der Europäischen Kommission in Maastricht statt und wurde von euronews direkt übertragen. Partner für dieses Ereignis waren das Europäische Jugendforum und die Universität Maastricht.

Diese erste öffentliche Debatte in der Geschichte der EU haben bestritten: Jean-Claude Juncker (Europäische Volkspartei), Martin Schulz (Partei der Europäischen Sozialdemokraten), Guy Verhofstadt (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa Partei) und Ska Keller (Europäische Grüne Partei). Sie haben über Schlüsselthemen für die Zukunft Europas gesprochen.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen lud zusammen mit den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Aachen und der Europa-Union Aachen in die Café & Bar zuhause ein und zeigte diese Debatte im Live-Stream für die etwa 25 Gäste, die angeregt über die gezeigten politischen Postionen diskutierten.

Hier sehen Sie die Debatte auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=17hU4gsB7kg

 

14-04-25-Europa LIVE 2 HomepageSpannende Europa-Informationen in Szene-Location

Was machen "die in Straßburg" (und Brüssel) eigentlich für uns? Welche Bedeutung hat es, wenn am 25. Mai das Europa-Parlament neu gewählt wird? Lohnt es sich überhaupt wählen zu gehen?

Unter diesen Fragestellungen trafen heute im Lokal "Franz" in Aachen Politiker, junge Leute und drei Bands aus der Euregio zusammen. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hat die ungewöhnliche Informationsveranstaltung zusammen mit der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen geplant und durchgeführt, die im Vorfeld zu "innovativen Veranstaltungen" aufgerufen hatte.

Veranstaltungspartner waren AEGEE Aachen, das Hochschulradio Aachen und die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Aachen.

Die Veranstaltung wurde von Winfried Brömmel, Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen, und Josef Neumann, Mitglied des Landtags NRW, eröffnet. Herr Neumann sprach ein Grußwort im Auftrag der verhinderten Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren.

In drei Diskussionsrunden hatten die Politiker Claudia Walther (SPD), Karin Schmitt-Promny (Grüne), Peter Rauw (FDP), Andrej Hunko (Linke) und Christine Elfers (CDU) die Möglichkeit, ihre Ansichten zu expliziten EU-Fragen zu erläutern und auf Fragen aus dem Publikum zu reagieren. Teil des Konzepts war es dabei, dass die Antworten jeweils nur maximal 100 Sekunden dauern durften, was mit einer großen digitalen Uhr kontrolliert wurde. Kompetent und viel Humor moderiert wurden die Talks von Giulia Paltrinieri vom Hochschulradio Aachen und Leo Büsch von AEGEE Aachen.

Mit gut 250 Besuchern war die Veranstaltung ein voller Erfolg und durch das sehr aufgeschlossene Auftreten der Politiker und interessierten Besucher kamen zahlreiche Diskussionen zustande, die sogar länger dauerten als geplant. Einen Monat vor den Europawahlen waren die Gäste außerordentlich interessiert und warfen u.a. Diskussionsthemen rund um die EU, die Institutionen, die Wahlen, Wahlprogramme und auch die aktuelle Krim-Krise auf.

In der "AnsprechBAR" gab es nach den Podiumsgesprächen Gelegenheit des direkten Austausches der Politiker mit den Gästen, was rege in Anspruch genommen wurde. Zudem stellen sich überparteiliche lokale Europa-Initiativen für junge Leute vor, so z.B. AEGEE Aachen, Junge Europäische Föderalisten (JEF) Aachen, die Online-Plattform OneEurope. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bot vielfältiges Informationsmaterial über die EU-Politik und die Europawahlen an und verteilte Informationsmappen, die die Staatskanzlei zur Verfügung gestellt hatte.

Aufgelockert wurde der politische Talk durch drei Bands aus den drei Ländern der Euregio Maas-Rhein. Amish Winehouse (Maastricht), Headrush (Geilenkirchen) und Erik Elektrik (Eupen) sorgten für eine ausgelassene Stimmung und gaben den Diskussionsrunden einen musikalischen Rahmen.

Veranstalter

Kooperationspartner

Musikgruppen

Welche Chance bietet Europa der Jugend?

Unter diesem Motto fand heute der EU-Projekttag im St. Leonhard Gymnasium in Aachen statt. Nach einer Informations- und Fragerunde durch die Oberstufe mit erfahrenen Politikern sowie Repräsentanten von Institutionen wie der FH Aachen hat das Europateam der Schule zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen vertiefende Diskussionen in Kleingruppen durchgeführt und zu vielen Themenbereichen informiert.

Circa 150 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums konnten sich hierbei zu diversen Bereichen von aktuellem politischen oder wirtschaftlichen Belange und auch der Europawahl informieren. Im Anschluss an die vorangegangene Diskussion mit Politikern haben sich die Schülerinnen interessiert mit der Fragestellung auseinandergesetzt, in welchen Bereichen sie die EU in ihrem Alltag zu spüren bekommen.

Das EUROPE DIRECT Aachen konnte das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekttages durch zahlreiche Informationsmaterialien und -gespräche bereichern. Im 'Café Europa' boten sich viele Gelegenheiten, individuellen Fragen der Schülerinnen und Schüler nachzugehen und solche, die während der Diskussionen mit den Experten aufgekommen sind, zu besprechen.

14-04-09-Erkelenz-1Comenius-Woche: Austausch über Umwelt- und Zukunftsprojekte in der EU

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen beteiligte sich heute an der Comenius-Woche der Europaschule Erkelenz, die einen Austausch über Umwelt- und Zukunftsprojekte beinhaltete. Für die Europaschule zeichnen Dominique Pierre und Martha Schrader verantwortlich.

"Handeln für die Zukunft" ist ein multilaterales Comenius-Projekt, dessen Schwerpunkt auf den Umweltproblemen Europas und der Suche nach Lösungsmöglichkeiten liegt. Aktiv werden und dadurch andere zum verantwortungsvollen Mitmachen bewegen, lautet die Devise der teilnehmenden Länder Rumänien, Polen, Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland.

Mit der Arbeitssprache Französisch haben die Schülerinnen und Schüler während der Dauer des Projekts zahlreiche Gelegenheiten, ihre sprachlichen Kenntnisse anzuwenden und zu verbessern. Während der Treffen lernen sie außerdem die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Teilnehmerländer kennen und können dadurch angeregt werden, weitere Sprachen zu erlernen.

Heute nahmen 60 Personen, davon 50 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 19 Jahren aus den o.g. fünf Ländern an einem Vortrag und einer Diskussion teil, die von EUROPE DIRECT Aachen organisiert wurde. Die Teilnehmenden lernten übergreifende und kritische Positionen zur Energiewende in Deutschland und Europa kennen. Neben Umwelt- und Lobby-Verbänden wurde auch die EU-Umwelt- und Energiepolitik dargestellt. Dies übernahm Florian Ermacora, Referatsleiter in der Generaldirektion für Energie der EU-Kommission, auf Vermittlung von EUROPE DIRECT Aachen. Herr Ermacora stellte die Sicht der EU-Energiepolitik dar und verband damit Hintergrundinformationen zur Entstehung des European Energy Awards, was für alle Zuhörer sehr interessant war.

Ein sehr positives Ergebnis war u.a., dass ein 19jähriger Schüler aus Orléans, der sich auf Kommunalebene politisch betätigt, angeregt durch die Vorträge von Herrn Ermacora und Herrn Rolfs (Stadt Erkelenz, zuständig für die Bewerbung um den European Energy Award) eine entsprechende Präsentation vorbereiten will, die er in seiner Heimatgemeinde vorstellen will.

Ziel des gesamten Projektes ist es nach gewonnener Expertise und Erstellung einer Studie ein dauerhaftes Projekt zu entwickeln, das später von Klasse zu Klasse weitergegeben wird.

Horizon 2020 – Informationsveranstaltung für innovative KMU

Auf Einladung der Stadt Aachen, dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen und der Vereingten Unternehmerverbänden Aachen kamen heute über 50 kleine und mittlere Aachener Unternehmen, um sich über die neue europäische Fördermittelkulisse Horizon 2020 zu informieren. Für das EUROPE DIRECT Büro lud die EU-Projektmanagerin Isabelle Pitre ein. Das Interesse von kleineren innovativen Unternehmen an Forschungsförderung und speziell an dem Workshop war groß, kein Stuhl blieb an dem Nachmittag unbesetzt.

Mit einem Fördervolumen von 77 Milliarden Euro für 2014-2020 ist Horizon 2020 das weltweit finanzstärkste grenzüberschreitende Forschungsförderungsprogramm. Dabei setzt es auf die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und rückt damit erstmals die Beteiligung von innovativen kleinen und mittleren Unternehmen in den Fokus. Davon sollen vor allem Aachener Unternehmen stärker als bisher profitieren. Als europäischer Spitzenstandort für Wissenschaft und Technologie kann gerade die hiesige Unternehmenslandschaft durch die neuen Förderinstrumente ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und steigern.

Neben einer allgemeinen Einführung zu Gesamtprogramm Horizon 2020 wurden die für Unternehmen relevanten Förderinstrumente vorgestellt. Unter anderem konnten Zenit GmbH als regionale Leiter des Enterprise Europe Networks sowie die Nationale Kontaktstelle „Innovationen für KMU", angesiedelt beim DLR, den Unternehmen wertvolle Hinweise sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Antragstellung an die Hand geben. Worauf es ankommt, erfuhren die Gäste auch aus erster Hand von „MyOpenFactory", ein Spin-Off –Unternehmen der RWTH, das bereits zweimal erfolgreich an einem Forschungsrahmenprojekt teilnahm. Die Experten sind sich einig: Der Kontakt zu Hochschulinstituten ist für kleine und mittlere Unternehmen mit einem Forschungsvorhaben jeder Art ein ganz wichtiger Schritt. In Horizon 2020 sollen Wissenschaft und Wirtschaft noch stärker als bisher kooperieren.

Der Nachmittag endete an branchenspezifischen Tischen. Im Rahmen eines World-Cafés konnten die Teilnehmer ihre Erfahrungen Austauschen, offene Fragen klären und erste Kooperationsmöglichkeiten ausloten.