14-11-21-EASA-1Die Europäische Agentur für Flugsicherheit empfängt europainteressierte Bürger

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisierte zum fünften Mal eine kostenlose Exkursion zur Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) in Köln. Die EASA steht im Mittelpunkt der Luftverkehrspolitik der Europäischen Union. Ziel ist die Förderung der höchstmöglichen gemeinsamen Sicherheits- und Umweltstandards in der Zivilluftfahrt.

Heute fuhren 20 Europainteressierte zusammen mit EUROPE DIRECT Mitarbeitern Stefan Uzunov und Winfried Brömmel nach Köln-Deutz, wo seit 2004 im Hochhaus "Köln Triangle" der Sitz EASA ist. Vor Ort erhielten die Teilnehmer zunächst einen freundlichen Empfang durch Carmen Andres.

Michael Singer, ein ehemaliger langjähriger Mitarbeiter bei Airbus in Hamburg und aktuell im Bereich der Zulassungen bei der EASA tätig, gab anschließend interessante Einblicke in die Arbeitsverfahren und Aufgabenbereiche der EASA. Der mit einer reichen Praxiserfahrung ausgestattete Fachmann hielt einen anregenden Vortrag und beantwortete viele Fragen.

Unter anderem zeigte er anhand kurzer Videos gängige Testverfahren der EASA, z.B. zur Notevakuierung von Flugzeugen oder zur Entwicklung von Reifen gegen Aquaplaning. Die Tests dienen dazu nach dem EASA-Motto "Your safety is our mission - Ihre Sicherheit ist unser Auftrag", den EU-Bürgern die höchstmögliche Flugsicherheit zu bieten.

An ihrem Standort in Köln beschäftigt die EASA derzeit ca. 700 Luftfahrtexperten und Verwaltungsfachleute aus allen Mitgliedsstaaten. Die EASA bietet gute Karrierechancen für Interessenten, die neben Fachwissen auch Englisch (die Arbeitssprache bei der EASA) und mindestens eine weitere europäische Sprache beherrschen müssen.14-11-21-EASA-8

Die Aufgaben der Agentur wurden in letzter Zeit um weitere Schlüsselbereiche ausgeweitet: Zum einen um Luftoperationen, Pilotenlizenzen und Drittlandbetreiber; zum anderen um Flugverkehrsmanagement, Flugnavigationssysteme und Flugplätze. Die EASA startet regelmäßig Sicherheitsinitiativen und organisiert Konferenzen zu aktuellen Themen der Luftfahrt.

Im Anschluss an Vortrag und Fragerunde konnten die Teilnehmer den beeindruckenden Ausblick auf Dom und Rhein vom über 100 Meter hohen Gebäude Köln Triangle bei klarem Wetter genießen, was die gelungene und sich lohnende Veranstaltung aufgerundet hat.

14-11-17-IPZ Foerderseminar-2Praxisseminar 'Fördermöglichkeiten für Europaprojekte, Städte- und Schulpartnerschaften 2014'

Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ) und das EUROPE DIRECT Informationsbüro der Stadt Aachen veranstalteten heute ein Seminar 'Fördermöglichkeiten für Europaprojekte, Städte- und Schulpartnerschaften 2014'.

Nach der Begrüßung durch EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel stellte die IPZ-Referentin Daniela Scherer Finanzierungsmöglichkeiten für internationale Begegnungen und Projekte von Kommunen, Vereinen und Schulen vor. Im Zentrum der Veranstaltung standen die Planung einer internationalen Begegnung mit Erfahrungsaustausch und die neuen Förderprogramme der EU ab 2014, vor allem im Bereich Städtepartnerschaften.

Die 30 Teilnehmenden wurden auf den neuesten Stand gebracht u.a. hinsichtlich der neuen Programme der EU im Rahmen der neuen Förderperiode, z.B. Europa für Bürgerinnen und Bürger, ERASMUS+ 2014-2020 und Kreatives Europa. Auch Programme auf Bundesebene (einschließlich Jugendwerke) und Angebote der Stiftungen wurden vorgestellt.

Ein umfangreicher Infotisch mit EU-Materialen von EUROPE DIRECT Aachen rundete die Veranstaltung ab.

14-11-12-Laufbahn Europa-1Informationsveranstaltung "Laufbahn Europa"

Wie auch in den vergangenen Jahren organisierte das EUROPE DIRECT Büro Aachen auch in diesem Herbst eine Abendveranstaltung mit dem Schwerpunkt "Arbeiten bei der EU", an der etwa 30 Interessierte teilnahmen.

Als Referentin stand Ulrike Mangold zur Verfügung. Sie ist in der Kommunikationsabteilung bei EPSO tätig, dem Europäischen Amt für Personalauswahl. Sie erklärte detailliert und mit Humor das Bewerbungsverfahren für die EU-Institutionen und teilte ihre Erfahrungen mit den Anwesenden.

Die Teilnehmenden, größtenteils Studierende, nutzen die Gelegenheit intensiv, um Fragen zu stellen und sich über das spannende Berufsfeld EU zu informieren. Ein Infotisch mit passenden EU-Broschüren und Materialien rundete den gelungenen Informationsabend ab. Wir bedanken uns bei der Referentin und allen Besuchern für den interessanten Abend!

Weitere Informationen:

14-11-13-Belgien-2Flämisch dominierte Mitte-Rechts-Regierung will mit Strukturreformen die Wettbewerbsfähigkeit des Landes steigern

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen veranstaltete heute einen interessanten Informationsabend zum Thema 'Belgien in der EU - ein Land vor unruhigen Zeiten?'.

Belgien wählte am 25. Mai 2014 ein neues Föderalparlament sowie die Regional- und Gemeinschaftsparlamente. Während die Regierungsbildung auf der Ebene der Regionen und Gemeinschaften problemlos verlief, war die Suche nach Mehrheiten auf föderaler Ebene wesentlich komplizierter. Hier mussten die gemäßigten flämischen Nationalisten vom N-VA als stärkste Partei Flanderns (und damit auch Belgiens) mit wallonischen Parteien kooperieren. Seit Anfang Oktober 2014 existiert nun eine Mitte-Rechts Regierung in Belgien, die u.a. drastische Sparmaßnahmen im Haushalt vornehmen muss und zugleich die schwierige innenpolitische Lage der vorhandenden Zentrifugalkräfte in Flandern und der Wallonie entschärfen muss.

Der Referent des Abends war Siebo M.H. Janssen, Politikwissenschaftler und Historiker und langjähriges Mitglied im Rednerteam Europa. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen u.a. EU-Politik, Fragen der europäischen Integration, europäische Integrationsgeschichte und die politischen Systeme der Beneluxstaaten.

Herr Janssen erläuterte den 30 Gästen nach einem Überblick über die Belgische Geschichte inwieweit die derzeitige Regierung Michel den aktuellen Anforderungen gerecht werden kann und ob der flämische Nationalismus nach wie vor in Richtung Unabhängigkeit strebt. Und natürlch ging es auch über die europäischen Perspektiven des belgischen Wahlergebnisses und Vergleiche mit anderen europäischen Regionen in Europa, die nach Unabhängigkeit streben. Die zahlreichen Fragen der Gäste wurden vom Referenten ausführlich beantwortet, so dass die Veranstaltung auf zwei Stunden Dauer ausgedehnt werden musste.

14-11-10-Workshop-Festung-Europa-2Flüchtlinge als Herausforderung für die EU

Auch in diesem Schuljahr werden am Berufskolleg für Gestaltung und Technik in Aachen die Schulklassen Mediengestalter Mittelstufe im Fach Politik/Gesellschaftslehre am „Europäischen Wettbewerb" teilnehmen.

In Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro konnten sich heute 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse DMGE-M1 in einem „Europa-Workshop" mit dem Thema „Festung Europa" auseinandersetzen und auf den Wettbewerb vorbereiten. Durchgeführt wurde der Workshop von dem Politologen Georg Schwedt vom CIVIC-Institut für Internationale Bildung in Düsseldorf, der wie beim letzten Workshop zu dem Thema „Europawahl" die Schülerinnen und Schüler durch kreative Methoden für das Thema „Europa" begeistern konnte.

Der Workshop griff zunächst folgende Fragen zum Thema Europa auf: Welche Länder gehören zur Europäischen Union? Wie verlief bisher der Prozess der europäischen Einigung? Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um Mitglied in der Europäischen Union zu werden? Was versteht man unter Europa bzw. was ist europäisch?

14-11-10-Workshop-Festung-Europa-1Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit diesen Fragen und diskutierten kontrovers. Zudem sammelten sie Vorzüge und Nachteile der EU und überlegten, was die EU so attraktiv für viele Menschen macht. Sie beschäftigen sich auch mit den Erweiterungen in der Vergangenheit und möglichen zukünftigen Erweiterungen und überlegten, welche Grenzen die EU maximal haben soll, d.h. welche Länder dazugehören und welche nicht.

Die jungen Leute erhielten nicht nur eine Fülle von Informationen zur Europäischen Union, sondern sie wurden darüber hinaus für das Thema Flüchtlingspolitik sensibilisiert, das angesichts der zunehmenden Globalisierung sicherlich ein Zukunftsthema unserer Welt sein wird.