Grashaus Klassenzimmer 3 300Schüler des St. Leonhard Gymnasium im Europäischen Klassenzimmer des Grashauses

Wo liegen die Grenzen Europas? Welche Asyl- und Migrationspolitik verfolgt die EU? Wie hilft die EU Entwicklungsländern? - Diese und noch mehr Fragen wurden heute im interaktiven Workshop des Europäischen Klassenzimmers in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen bearbeitet und diskutiert.

In zwei- oder mehrstündigen Workshops befassten sich 14 Schülerinnen und Schüler mit dem Themenschwerpunkt "Migration und Grenzen in Europa". Als Einstieg dienen kleine, von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachte Objekte, die aus ihrer Sicht Europa repräsentieren. Aus diesen Objekten entsteht eine Sammlung.

Nach einem einführenden Kurzfilm zum Thema Europa und einem weiteren zur Kartographie erstellen die Workshop-Teilnehmer in Lerngruppen im "Kartensaal" digitale Europa-Karten, die sichtbare und unsichtbare Grenzen veranschaulichen. Im "Urkundensaal" recherchieren Schülerinnen und Schüler zum Thema in digitalen Datenbanken, in Audionischen können sie das Gelesene und Gesehene hörend vertiefen. Die Ergebnisse ihrer Recherche und das von ihnen erstellte Kartenmaterial werden im "Europäischen Klassenzimmer" der ganzen Klasse präsentiert, diskutiert und in Videos aufgezeichnet.

Das Ziel des Workshops im Grashaus besteht darin, dass die Schüler Informationen zum Thema "Migration und Grenze" erarbeiten und sich den damit verbundenen Fragestellungen öffnen. Sie sollen somit zu einer eigenen Meinung finden. Auf der Basis der vielfältig zusammengetragenen Informationen wird eine gemeinschaftliche, sachliche Diskussion im Gruppenverband angestrebt.

Der Workshop des Europäischen Klassenzimmers für Schulen findet montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr oder nach Vereinbarung statt. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 32 Schülerinnen und Schülern für eine Dauer von zwei bis drei Stunden. Die Zielgruppe sind Schulklassen der weiterführenden Schulen ab Klasse 7.

Grashaus Klassenzimmer 300Schüler nehmen am Workshop 'Migration und Grenzen in Europa' teil

Wo liegen die Grenzen Europas? Welche Asyl- und Migrationspolitik verfolgt die EU? Wie hilft die EU Entwicklungsländern? - Diese und noch mehr Fragen wurden heute im interaktiven Workshop des Europäischen Klassenzimmers in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen bearbeitet und diskutiert.

Die 26 Schülerinnen und Schüler arbeiteten in den verschiedenen Räumen des Grashauses eigenständig zu Fragestellungen des Workshop-Themas. Im Urkundensaal recherchierten sie sowohl digital als auch analog, beschäftigten sich in Hörstationen mit aus aller Welt nach Aachen geflüchteten Jugendlichen. Im „Europäischen Klassenzimmer“ konnten Videos gedreht werden und in der Kapelle eigene digitale Europakarten erstellt werden. Alle Ergebnisse wurden abschließend zusammengetragen und im Plenum diskutiert.

Das Ziel des Workshops im Grashaus besteht darin, dass die Schüler Informationen zum Thema "Migration und Grenze" erarbeiten und sich den damit verbundenen Fragestellungen öffnen. Sie sollen somit zu einer eigenen Meinung finden. Auf der Basis der vielfältig zusammengetragenen Informationen wird eine gemeinschaftliche, sachliche Diskussion im Gruppenverband angestrebt.

Der Workshop des Europäischen Klassenzimmers für Schulen findet montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr oder nach Vereinbarung statt. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 32 Schülerinnen und Schülern für eine Dauer von zwei bis drei Stunden. Die Zielgruppe sind Schulklassen der weiterführenden Schulen ab Klasse 7.

15 10 12 MES Einfuehrung 1Spannende Diskussionen zu verschiedenen europäischen Themenschwerpunkten

30 neue Studierende des Masterstudiengangs Europastudien der RWTH Aachen haben im Rahmen ihrer Einführungswoche das Grashaus besucht. Andreas Düspohl und Jenny Roseboom (Grashaus), Bernd Vincken (Karlspreisstiftung) sowie Winfried Brömmel und sein Team von EUROPE DIRECT Aachen empfingen die Teilnehmer.

Nach einer Präsentation der Arbeit der Karlspreisstiftung und des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen boten Andreas Düspohl und Jenny Roseboom eine Führung durch das historische Gebäude an.

Anschließend wurde der Besuch der europainteressierten Studierenden genutzt, um im Europäischen Klassenzimmer des Grashauses inhaltlich über die Bedeutung von Europa zu diskutieren. Zunächst sammelte die Gruppe im Rahmen einer sogenannten „Word-Cloud“ Begriffe, die jeder persönlich mit Europa verbindet.

Danach bot das Team von EUROPE DIRECT vier verschiedene Workshops in Kleingruppen an, um intensiv über Europa in kultureller, politischer, historischer und geografischer Perspektive zu diskutieren.

Der Masterstudiengang zeichnet sich dadurch aus, dass er sich in verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen auf Europa bezieht. Die Studierenden beschäftigen sich im Verlauf ihres Studiums mit europäischer Politik, Wirtschaft, Recht, Geschichte, Kultur- und Sozialwissenschaften. Aus diesem Grund handelt es sich bei der Gruppe der Studierenden um eine einzigartige Mischung mit den verschiedensten Vorkenntnissen. Im Rahmen der Einführungswoche soll daher eine inhaltliche Arbeitsgrundlage geschaffen werden. Bekannt ist der Studiengang auch für seine Internationalität: Die 500 bisherigen Absolventen stammten aus über 30 verschiedenen Ländern.

In Zukunft werden weitere Kooperationsveranstaltungen mit dem Masterstudiengang Europastudien stattfinden:

Weitere Informationen:

15 10 16 Luxemburg 1EUROPE DIRECT Aachen in Luxemburg

Am 16.Oktober 2015 veranstaltete das EUROPE DIRECT Büro Aachen zum fünften Mal eine Studienfahrt zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.

In Luxemburg war das Historische Museum der Stadt der erste Zwischenhalt. Im Anschluss fuhr die Gruppe zum Europäischen Gerichtshof, wo die Gruppe von Frau Butzerin und Frau Ruggeri begrüßt wurde. Herr Professor Dr. Stotz, der Generaldirektor des Wissenschaftlichen Dienstes, traf ebenfalls auf die Gruppe. Dank vierer Studentinnen des MES Studiengangs der RWTH Aachen, die von Prof Dr. Stotz in Europarecht unterrichtet werden, nahm er sich reichlich Zeit für die Gruppe und berichtete über seine Arbeit und die Arbeitsweise am Gerichtshof. Den 35 Teilnehmern wurde bewusst, wie hoch der Aufwand ist, um einen reibungslosen Ablauf des hochkomplexen Gerichtsbetriebs zu gewährleisten. Aufgrund der 24 offiziellen Amtssprachen der EU ist viel Übersetzungsarbeit nötig, um die europäische Mehrsprachigkeit sicher zu stellen. Dies erfordert die meiste Zeit zwischen Anklage und Urteilsverkündung.

Die Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Union besteht seit seiner Errichtung im Jahr 1952 darin, "die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung" der Verträge zu sichern. Zu dieser Aufgabe gehört, dass der Gerichtshof der Europäischen Union die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union überprüft und darüber wacht, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen, die sich aus den Verträgen ergeben und auf Ersuchen nationaler Gerichte das Unionsrecht auslegt.

15 10 16 Luxemburg 2Frau Butzerin führte anschließend einige interessante Beispiele zu Urteilen des europäischen Gerichthofes. Ein bekannter Fall ist der von Maximillian Schrems, der sich erfolgreich gegen den Transfer seiner Facebook-Daten in die USA wehrte. Die genannten Urteile konnten veranschaulichen, welch großen Einfluss der EuGH auf den Alltag der EU-Bürger/innen hat.

Abschließend leitete Faru Ruggeri vom Besuchsdienst die Studiengruppe durch das Ancien Palais und den Großen Saal und versorgte diese mit interessanten Hintergrundinformationen. Zusammen mit einem ausführlichen Informationspaket über den EuGH trat die Gruppe danach die Heimfahrt nach Aachen an.

15 09 30 Studenten Bayern 2Kommunale Europaarbeit

Heute waren zehn junge Studierenden im Grashaus und zwei Dozentinnen, die im Rahmen ihres Moduls "Internationales Projekt 2015" eine Studienreise nach Brüssel und Aachen machten. Der Studiengang "Master of Public Management" der Technischen Hochschule Deggendorf und der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und Rechstpflege in Bayern (Hof) wird berufsbegleitend an beiden Hochschulen gelehrt. Das bedeutet, dass alle Studierenden neben ihrem Studium in der öffentlichen Verwaltung in Bayern arbeiten.

Deshalb war für diese Studierenden der Einblick in die Europaarbeit der Stadtverwaltung Aachen besonders interessant. Winfried Brömmel empfing die Studierenden und Dozentinnen im Europäischen Klassenzimmer. Er erläuterte die besonderen Herausforderungen von Aachen als Grenzstadt im Dreiländereck. Dabei gab er anschauliche Beispiele für grenzüberschreitende Kooperationen und erfolgreiche EU-Projekte, oft im Programmfeld Interreg.

Auch die Informationsarbeit des EUROPE DIRECT Netzwerks wurde dargestellt und damit die systematische Bürgerinformation der EU-Kommission zur EU-Politik. Zahlreiche Rückfragen zeigten, dass die jungen Verwaltungsleute die EU-Themen gerne aufgreifen und nach Möglichkeit in Ihre Arbeit integrieren möchten.