15 11 26 Whats up EuropeWie soll Europa in Zukunft aussehen?

Welche Probleme sollte die EU lösen, welche Chancen ergreifen? Was bewegt junge Menschen innerhalb der EU? Diese und weitere spannende Fragen stellten sich die 15 Teilnehmer des Workshops „What’s up Europe? – Mein Europa (der Zukunft)“ am 26.11 im Grashaus. Organisiert wurde der rund dreistündige Diskussionsabend von den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Aachen in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen.

Zu Beginn erhielten die Teilnehmer von Winfried Brömmel und seinem Team einen kurzen Einblick in die Arbeit von EUROPE DIRECT. Farras Fathi, Kreisvorsitzender der JEF Aachen, stellte den Teilnehmern die JEF und deren Arbeit vor. Die JEFs agieren überparteilich und treten für eine politische Integration Europas aufgrund von demokratisch legitimierten Strukturen ein. Insbesondere interessiert die JEFs die Jugend in Europa, deren Wünsche, Vorstellungen, aber auch Probleme von und mit der Europäischen Union.

15 11 26 Whats up Europe 2Im Anschluss an die Vorstellungsrunde teilte sich die Gruppe in der Art der World-Cafè-Methode in drei Gruppen auf und diskutierten spannende Leitfragen zu den Themen Agrarpolitik/Wirtschafts- und Währungsunion (Marie Offermanns/Solveig Kallerhoff), Sicherheits- und Flüchtlingspolitik (Mark Broderius/Maik Doetsch) sowie die Wertepolitik und das Werteverständnis der EU (Farras Fathi). Jeder Teilnehmer erhielt die Möglichkeit, zu den einzelnen Themen seine Meinungen und Wünsche zu formulieren.

Die Ergebnisse dieser Diskussionsrunden wurden auf Postern festgehalten, die an andere JEF-Organisationen weitergereicht werden sollen. Es gab große Visionen und kleine Ansätze, wie beispielsweise die Etablierung eines gemeinsamen europäischen Nachrichtenkanals. In einer großen Abschlussdiskussion wurde angeregt über den Stellenwert der EU innerhalb der europäischen und deutschen Gesellschaft diskutiert.

15 11 24 BK Gestaltung WorkshopWorkshop mit Auszubildenden im Bereich Mediengestaltung am Berufskolleg für Gestaltung und Technik in Aachen.

Für eine Klasse von Auszubildenen im Bereich Mediengestaltung organisierte das EUROPE DIRECT Büro Aachen heute einen Workshop mit dem Thema 'Was ist europäisch?'. Der Workshop fand am Berufskolleg für Gestaltung und Technik in Aachen statt und bereitete die Teilnehmenden auf den diesjährigen Europäischen Wettbewerb mit dem Thema "Gemeinsam in Frieden leben" vor. In den letzten Jahren hatten Schülerinnen und Schüler bei dem jährlichen Wettbewerb hohe Auszeichnungen erhalten.

Durchgeführt wurde der Workshop vom Civic-Institut für Internationale Bildung in Düsseldorf. Der Politologe und Projektmanager des Civic-Instituts, Georg Schwedt, begleitet von der Studentin für Politische Wissenschaften Wiebke Stange, führten - wie auch in den beiden letzten Jahren - den Workshop durch. Mit kreativen Methoden - beispielsweise "Europa von A bis Z" und "World-Cafe" - brachten sie die Schüler ins Gespräch über europäische Themen, sodass ein lebendiger Austausch über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen der EU stattfand.

Gemeinsam diskutierte man verschiedene Fragen zu Europa: Was ist europäisch? Was haben Europäer gemeinsam? Was sind europäische Probleme und wie können gemeinsame Lösungen aussehen? Ausgehend vom Vertrag über die Europäische Union und der EU-Grundrechtecharta diskutierten die europainteressierten Schüler unter anderem über Fragen der Asyl- und Flüchtlingspolitik, der Griechenlandkrise sowie der Erweiterung der EU.

15 11 17 EU Seminar Aachen Metz 1Dreitägiges Informationsseminar "Europa verstehen – 65 Jahre Schuman-Erklärung" mit Exkursion nach Metz

Die Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen boten in Kooperation vom 17. bis zum 19. November 2015 ein dreitägiges Informationsseminar zur Funktionsweise und Arbeit der Europäischen Union an, an dem 23 Europa-Interessierte von Jung bis Alt teilnahmen.

Am ersten Seminartag in Aachen erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Visionen Robert Schumans, der mit seiner Rede am 9. Mai 1950 den Grundstein für ein geeintes Europa in Frieden legte. Aufbauend darauf befasste sich das Seminar mit Fragen wie "Wie entwickelte sich die EU nach den Ideen Schumans? Was ist die EU heute? Wie funktioniert die EU? Wer gestaltet, wer handelt? Welche Rolle spielen die einzelnen Mitgliedsstaaten in der EU? Vor welchen Herausforderungen steht die EU?".

15 11 17 EU Seminar Aachen Metz 2Die Seminarleitung hatte Hanns Christhard Eichhorst, Akademieleiter Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen. Richard Stock, der Direktor des Centre Européen Robert Schuman in Metz, führte die Gruppe durch die verschiedenen Themen der Geschichte und Funktionsweisen der EU.

Im Nachmittag des zweiten Seminartages traten die Teilnehmer dann gemeinsam die Reise nach Metz an. Dort führte Herr Stock die Gruppe am dritten Tag durch das Schuman-Museum und anschließend durch das Schuman-Haus. Außerdem beinhaltete das Seminar eine Stadtführung mit europapolitischem Schwerpunkt in Metz.

EUROPE DIRECT Aachen begrüßte die Teilnehmer in Aachen, begleitete das Seminar und stellte kostenloses EU-Informationsmaterial zur Verfügung.

15 11 24 Laufbahn Europa 1Informationsveranstaltung "Laufbahn Europa"

Wie auch in den vergangenen Jahren organisierte das EUROPE DIRECT Büro Aachen auch in diesem Herbst eine Abendveranstaltung mit dem Schwerpunkt "Arbeiten bei der EU", an der etwa 25 Interessierte teilnahmen.

Als Referentin stand Ulrike Mangold zur Verfügung. Sie ist in der Kommunikationsabteilung bei EPSO tätig, dem Europäischen Amt für Personalauswahl. Sie erklärte detailliert das Bewerbungsverfahren für die EU-Institutionen und berichtete auch von ihren eigenen Erfahrungen als Quereinsteigerin. Sie erklärte die interessante Laufbahn der EU unter dem Motto "a lifetime of jobs", was die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der internationalen Organisation verdeutlicht.

Die Teilnehmenden, größtenteils Studierende, nutzen die Gelegenheit intensiv, um Fragen zu stellen und sich über das spannende Berufsfeld EU zu informieren. Ein Infotisch mit passenden EU-Broschüren und Materialien rundete den gelungenen Informationsabend ab. Wir bedanken uns bei der Referentin und allen Besuchern für den interessanten Abend!

Weitere Informationen:

15 11 17 EuroTeacher Übach01Die EuroTeachers zu Gast bei der Willy-Brandt-Gesamtschule in Übach-Palenberg

In Kooperation mit den EuroTeachers von der Universität Maastricht organisiert EUROPE DIRECT Aachen heute einen Europa-Workshop an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Übach-Palenberg. Anlass für diesen Besuch war ein von der EU-Kommission im Rahmen von Erasmus+ gefördertes Projekt, dass die Gesamtschule zusammen mit Schulen aus sechs weiteren europäischen Ländern durchführte. In diesem Rahmen besuchen Schüler und Lehrer aus diesen Ländern die Schule in Übach-Palenberg. Daher nahmen an dem Workshop der Euroteachers 33 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren teilnehmen aus sieben verschiedenen europäischen Ländern teil.

Die Schule hatte sich die Aufgabe gestellt, die von dem Projekt angestrebte Zusammenarbeit von Schulen in Europa in die Tat umzusetzen. Den Anfang bildeten dabei die von den Euroteachers angebotenen Workshops, in denen den Schülern die Europäische Union, ihre Organe und ihre Politik nahegebracht werden sollten.

Als die sechs Referenten erschienen, waren die teilnehmenden Schüler nicht wenig erstaunt, diesmal nicht von ihren Lehrern, sondern von Studenten angeleitet zu werden, die nur wenige Jahre älter waren als sie selbst. Die Referenten stellten sich und ihr Thema in englischer Sprache vor und erklärten, zwar aus verschiedenen europäischen Ländern zu stammen, aber gemeinsam in Maastricht zu studieren. Daraus ergab sich für die anstehenden Workshops Englisch als gemeinsame Arbeitssprache, was von allen beteiligten Schüler sofort akzeptiert wurde.

15 11 17 EuroTeacher Übach03Nach einer Einführung zum Aufbau der EU und den Aufgaben und der Arbeit ihrer einzelnen Institutionen untersuchte kurze Zeit darauf eine Schülergruppe im Workshop International Relations die Beziehungen der EU-Staaten untereinander und diskutierte die aus dem vergangenen Jahr noch gut im Gedächtnis verbliebene Ukrainekrise, eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem höchst aktuellen Thema Migration und dem derzeitigen großen Zustrom an Flüchtlingen.

Im dritten Workshop Culture and Identity erklärten die Schüler sich und den Partnern aus anderen Ländern, was sie persönlich als typische Merkmale und Besonderheiten ihres eigenen Landes und somit als Elemente ihrer eigenen Kultur betrachteten. In wenigen Stunden fassten alle Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse in einem Plakat zusammen, das später als Grundlage diente, um im Plenum den übrigen Schülern und Lehrern die gewonnenen Erkenntnisse zu präsentieren.

Die nationale Heterogenität der einzelnen Gruppen erwies sich im Verlaufe dieser Workshops als Gewinn, da sich so die Möglichkeit bot, die untersuchte Problematik aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.