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15 05 09 Grashaus TorAktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

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18 08 08 Maastricht 3Am 07.02.1992 unterzeichneten im niederländischen Maastricht die Außen- und Finanzminister der Europäischen Gemeinschaften den Geburtsvertrag der Europäischen Union, mit dem die Integration der europäischen Staaten auf eine neue Stufe gehoben wurde. Herzstücke dieses Vertragswerks waren die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik sowie die geplante Einführung des Euro im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion, für die der Vertrag einen genauen Zeitplan und detaillierte Regeln aufgestellt hatte, welche im Jahr 2011 aufgrund der Staatsschuldenkrise nochmals verschärft wurden.

Heute organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine kostenlose Fahrt zum Ort der Unterzeichnung des Maastrichter Vertrags, dem sogenannten „Statenzaal" im heutigen Gebäude der Provinzverwaltung Limburg („Het Gouvernement aan de Maas").

Gemeinsam ging es vom Aachener Hauptbahnhof mit dem öffentlichen Bus Arriva 350 nach Maastricht. Zunächst erklärte Winfried Brömmel den 15 Teilnehmenden die Bedeutung des Vertrags von Maastricht.

18 08 08 Maastricht 4Danach besuchte die Gruppe das Gebäude der Provinzregierung Limburg, wo Eric Lemmens die Arbeit der Provinzregierung vorstellte. Dabei erläuterte er auch in welchen Bereichen in der Euregio länderübergreifend zusammenarbeitet. Welche große Bedeutung der Austausch und die Kooperation über Landesgrenzen hinweg für die Provinz Limburg hat, lässt sich auch daran erkennen, dass Limburg eine längere Außengrenze mit Deutschland und Belgien hat, als mit dem Rest der Niederlande. Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmer noch Fragen an Herrn Lemmens stellen.

18 08 08 Maastricht 2Nach dem Vortrag gab es eine Führung durch das Gebäude der Provinzverwaltung, welches allein schon aufgrund der modernen Architektur einen Besuch wert ist. Überall im Gebäude befinden sich zudem zeitgenössische Kunstwerke von regionalen Künstlern, zu denen während der Führung eine Hintergrundgeschichte erzählt wurde.
Die Teilnehmer hatten auch die Möglichkeit eine kleine Ausstellung über die Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht zu besichtigen. Dort ist u.a. die Kopie des Vertrags mit seinem Gewicht von sieben Kilogramm zu sehen.
Ein Höhepunkt war die Besichtigung des Plenarsaals ("Statenzaal"), in dem 1992 der Vertrag von Maastricht unterzeichnet wurde.

EUROPE DIRECT bot den 15 Teilnehmer somit die Möglichkeit ein Stück europäische Geschichte, am Ort der Unterzeichnung, nachvollziehen zu können.

18 07 17 Bierverkostung 300Eine bierige Tour durch Europa organisierte das EUROPE DIRECT Büro heute als letzte Veranstaltung vor der Sommerpause in der Reihe "Europa am Dienstag".

Im "Hopfen und Malz" in Aachen trafen sich zehn am Bier interessierte Teilnehmer und probierten Biere aus Dänemark, Spanien, Großbritannien, Deutschland, Österreich und Frankreich. Biersommelier Christian Küppers führte durch das Programm, erläuterte, wie ein Biertasting abläuft und erzählte viele interessante Fakten zu den verschiedenen Brautraditionen in Europa.

Dass es überhaupt so viele verschiedene Biersorten gibt, obwohl bis heute die meisten Biere nach deutschem Reinheitsgebot (nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe als zulässige Zutaten) gebraut werden, liegt unter anderem daran, dass allein mit diesen Zutaten unzählige verschiedene Sorten gebraut werden können. Es gibt unterschiedliche Malze, die unterschiedlich geröstet werden können, variantenreich auch der Hopfen und sogar das Wasser spielt eine große Rolle.

Je nach Land kommt es dabei auch zu unterschiedlichen Ansprüchen an das Bier. So ist Deutschland eine richtige Pilsnation, in Großbritannien sind die (roten) Ales die Vorreiter und in Tschechien – wenn es auch kein tschechisches Bier zum Probieren gab – dürfen Biere sogar ein bisschen buttrig schmecken. Vieles im Bereich der Bierbrauerei und auch des Biertrinkens selbst ist Tradition. Ob den Teilnehmern nun eher das mit Atlantikwasser gebrauchte spanische Bier oder das stark nach Hopfen schmeckende dänische IPA (India Pale Ale) gefallen hat, schlussendlich gingen alle mit viel neuem Wissen über Biertraditionen in Europa nach Hause.

Mit "Europa am Dienstag" geht es nach den Sommerferien weiter. 

18 07 11 AEGEE 1Im Rahmen der AEGEE Summer University waren 18 Studierende aus ganz Europa zu Gast im Europäischen Klassenzimmer im Grashaus.

Die AEGEE Summer University ist ein Projekt für den Dialog und kulturellen Austausch zwischen jungen Europäern. AEGEE Aachen e.V. nimmt an diesem Projekt bereits seit 1992 erfolgreich teil und hat auch dieses Jahr Studierende nach Aachen eingeladen. Über einen Zeitraum von 16 Tagen haben die Teilnehmer aus ganz Europa die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse bei einem 40 stündigen Sprachkurs zu verbessern und zusätzlich von einem kulturellen Programm in Aachen, der Euregio und der umliegenden Region zu profitieren.

Als Teil dieses Programms organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Europäischen Klassenzimmer einen einstündigen Vortrag über die EU und die EU-Flüchtlingspolitik für die Studierenden. Dabei erfuhren die Teilnehmer zunächst etwas über die Arbeit des EUROPE DIRECT Büros in Aachen. Außerdem wurden Erfahrungen ausgetauscht, wie jedem einzelnen Europa im Alltag begegnet. Auch aktuelle Herausforderungen für die EU, wie eine alternde Bevölkerung oder die schwindende Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten, wurden in dem Vortrag angesprochen.

18 07 11 AEGEE 3Eva Onkels vom EUROPE DIRECT Team informierte die Studierenden schließlich über die Flüchtlingspolitik der EU. Dabei ging sie besonders auf die weltweiten Auswirkungen der Flüchtlingskrise ein. Außerdem gab sie einen Überblick über die verschiedenen Ansichten der EU-Mitgliedstaaten im Hinblick auf Verteilungsquoten und über bisherige Maßnahmen der EU wie den EU-Türkei-Pakt. Die Teilnehmer brachen ihre eigenen Erfahrungen und Ansichten aus den jeweiligen Länderperspektiven ein.

Im Anschluss an den Vortrag von EUROPE DIRECT nahmen die Studierenden an einem interaktiven Workshop des Europäischen Klassenzimmers zum Thema "Migration und Grenzen in Europa" teil. Innerhalb von zwei Stunden erarbeiteten sie in den Räumen des Grashauses Informationen zu den Grenzen Europas, der Asyl- und Migrationspolitik der EU und der Entwicklungshilfe der EU. Unter anderem recherchierten sie dazu im Urkundensaal des Grashauses.

Um den Studierenden auch über diese Workshops hinaus Informationen mitzugeben, steuerte das EUROPE DIRECT Büro Aachen passende Infomaterialien bei.

18 07 05 RS Patternhof 1Foto: Peter SilbernagelJahresabschlussfahrt der Französisch-Klasse – Jahrgangsstufe 9
Auf den Spuren Europas

Europa "hautnah" zu erleben, das gelang dem Französisch-Kurs der Jahrgangsstufe 9 der Realschule Patternhof. Mit ihrer Lehrerin, der Schulleiterin Michaela Silbernagel, besuchten die Schülerinnen und Schüler zum Ende des letzten Schuljahres das Europäische Parlament in Straßburg.

Die Fahrt war eine Kooperation von EUROPE DIRECT Aachen mit dem Europaverein GPB e.V. und natürlich der Realschule Patternhof in Eschweiler. Ins Boot holten die Planerinnen Michaela Silbernagel und Annelene Adolphs die Aachener Europaabgeordnete Sabine Verheyen und ihr Team.

Zunächst war das Europaviertel der Gegenstand des Interesses. Mit dem Europarat, dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und insbesondere dem Europäischen Parlament ist Straßburg Sitz von drei bedeutenden europäischen Institutionen. Allein der Gebäudekomplex des Parlaments zählt über 1.100 Büros für 750 Parlamentarier aus 28 Nationen.

Zu den Höhepunkten der Exkursion gehörte das Erleben eines atemberaubend schnellen Abstimmungsmarathons im Plenarsaal. Hunderte von Abgeordneten wechselten rasant zwischen Handabstimmungen, elektronischen und namentlichen Abstimmungen, wobei alle per Kopfhörer das Geschehen in ihrer jeweiligen Landessprache verfolgen konnten.

Die Europaabgeordnete Frau Sabine Verheyen stellte sich im Anschluss den Fragen der 15 Schülerinnen und Schüler. Sie schilderte die umfänglichen Anstrengungen in den vorbereitenden Fachkommissionssitzungen, für entsprechende Mehrheiten zu sorgen und berichtete von ihren persönlichen Bemühungen, faire Handelsbeziehungen beispielsweise zu Südafrika zu erreichen und zu sichern.

Der Französisch-Kurs zeigte sich beeindruckt von den vielen Themen, die nur auf gesamteuropäischer Ebene zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger angegangen werden können. Die Schülerinnen und Schüler erhielten auf diese Weise Einblick in die Komplexität der Zuständigkeiten einer Europäischen Union und in die Grundsätze der Subsidiarität.

Nach einer Stadtbesichtigung und einer Bootsfahrt bildete eine Schnitzeljagd "Auf den Spuren Europas" (ausgearbeitet von EUROPE DIRECT Straßburg) den Abschluss der 2-tägigen Exkursion. Spielerisch konnten mehrere Gruppen ihr Wissen über europäische Institutionen vertiefen. Die unmittelbaren Erfahrungen vor Ort eröffneten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen, bis dahin unbekannten Blick auf die politische Arbeit in und für Europa.

18 06 28 KKG Workshop 1Intensiver Workshop zu Migration, Flucht und EU-Politik

Der Erdkunde Leistungskurs Q1 des Kaiser-Karls-Gymnasiums besuchte heute auf Einladung des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen den Workshop "Migration und Grenzen in Europa" im Grashaus. Dieser außerschulische Lernort ist als Station "Europa" Teil der Route Charlemagne.

Inhaltlich hatte sich der Kurs bereits im Unterricht seit mehreren Wochen mit dem Thema Migration auseinandergesetzt. Dabei wurde Europa als Ausgangspunkt von Migration in der Geschichte und als Ziel von Migration in der Gegenwart gegenübergestellt. Vergleichend setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der deutschen, der australischen und der kanadischen Einwanderungspolitik auseinander.

18 06 28 KKG Workshop 2Der Workshop "Migration und Grenzen in Europa" eröffnete den 21 Schülerinnen und Schülern und 2 Begleitern nun die Möglichkeit wichtige Aspekte zu vertiefen und Gelerntes in einem neuen Kontext zu betrachten. So lernten einige beispielsweise anhand der Schilderung eines Flüchtlings aus Afghanistan die Hürden und Risiken der Flüchtlingsroute über den Balkan bis nach Deutschland kennen. Andere Schüler erarbeiteten die Rolle von Frontex beim Schutz der europäischen Außengrenzen oder verglichen anhand von internationalen Pässen die verschiedenen Reisebedingungen. Methodisch bot der Workshop eine Vielzahl an Möglichkeiten wie z.B. die Arbeit mit Originaltexten im sogenannten Urkundensaal, die Erstellung von eigenen Videos, das Kartieren von Fluchtrouten, das Zeichnen von Symbolen zum Thema und vieles mehr. Anregend war die Atmosphäre auch bereits bei Betreten des Treppenhauses, wo beim Besucher durch die Zeichnungen eines Berliner Künstlers an der Wand mehrdeutige Assoziationen zum Thema Europa geweckt werden.

Frau Haake, die begleitende Lehrerin, stellt abschließend fest: "Der Workshop ermöglicht inhaltlich eine sehr tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Thema "Migration". Methodisch bietet er vielfältige Herangehensweisen und aufgrund der Fülle an Arbeitsmaterialien stellt er ein sehr motivierendes Lernangebot dar."

18 06 27 Bruessel 1Die Stimme der Städte und Regionen - eine Erkundung im Europaviertel in Brüssel

Der Europaverein GPB e.V. Eschweiler hat heute zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine Studienfahrt nach Brüssel organisiert. Im Zentrum der Erkundungsfahrt stand der Ausschuss der Regionen (AdR). Er ist die jüngste Institution der Europäischen Union und gilt als Hüter des Subsidiaritätsprinzips. Klaus Hullman vom Besucherzentrum machte die Besuchergruppe mit den Aufgaben und der Struktur vertraut.

Im AdR sind Gebietskörperschaften aus allen 28 EU-Mitgliedsländern vertreten. Der Präsident des AdR ist seit 2017 Karl-Heinz Lambertz, Senator der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens im belgischen Senat. Seiner Einladung folgten gut ein Dutzend interessierte Bürgerinnen und Bürger. Aus dieser Begegnung erwuchs vor Ort ein sehr persönlicher Dialog.

18 06 27 Bruessel 2So ist Karl-Heinz Lambertz davon überzeugt, dass die Antwort auf die Klimaschutz- und Energieproblematik in Wirklichkeit bei den Städten und Regionen der EU liege. Sie führen nicht nur einfach Beschlüsse aus, sondern übernehmen eine Vorreiterrolle. Darüber hinaus steht die lokale und regionale Ebene den Bürgern am nächsten und ist auch die Ebene, in die die Bürger das größte Vertrauen haben. Deshalb müssen Gemeinde, Städte und Regionen umfassend in das europäische Einigungswerk einbezogen werden.

Zu den weiteren Prioritäten als Präsident erklärte Karl-Heinz Lambertz außerdem die Pflege der Beziehungen zu den anderen EU-Institutionen, damit die Stimme der AdR-Mitglieder in Brüssel gehört wird.

Am Nachmittag ging es zum Haus der Europäischen Geschichte, einer umfangreichen Sammlung über die Gestaltung Europas. Hier wurde ein Hort der gemeinsamen Erinnerung geschaffen, die ausgiebig erkundet und nachvollzogen werden konnte.

Die Planung und Leitung der Studienfahrt übernahmen Annelene Adolphs und Peter Schöner vom Europaverein GPB e.V. .

18 06 26 Führung 300Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' organisierte EUROPE DIRECT für rund 14 Erwachsene eine Führung durch das Grashaus und den Workshop 'Migration und Grenze'.

Nach einer kurzen Führung durch die verschiedenen Räumlichkeiten des Grashauses, stellte Andreas Düspohl, Leiter des Grashauses, auch die tägliche Arbeit in diesem Gebäude vor. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit einen kurzen Einblick in den Workshop 'Migration und Grenze' zu gewinnen, der sonst von Schülerinnen und Schülern besucht wird.

18 06 26 Führung 2 300Zur Hinführung zum Thema Migration sahen die Schüler/innen einen kurzen Film, in dem die Situation von Menschen auf der Flucht anhand von SMS-Nachrichten per Handy veranschaulicht wurde. In großer Runde wurde zunächst auch darüber gesprochen, welche Gegenstände jeder mitnehmen würde wenn er oder sie sich sofort auf die Flucht begeben müsste. Kernaufgabe des Workshops war die paarweise Erarbeitung verschiedener Themen zu "Migration und Grenze in Europa", wie zum Beispiel "Steuerung von Migration", "Fluchtrouten" oder "Zukunft der Migration". Hierzu erhielten die Teilnehmenden Texte bzw. konnten sich im Urkundensaal in der virtuellen Bibliothek und den Audionischen informieren. Den Abschluss des gelungenen Workshops stellte die Präsentation der Ergebnisse sowie eine gemeinsame Gesprächsrunde dar.

18 06 07 Spanien 300 2Spanien besitzt eine nicht nur im Ausland geschätzte regionale Vielfalt. Auch die überwältigende Mehrheit der Spanier inklusive der Mehrheit der Menschen, die in Katalonien leben, betrachtet diese Vielfalt als etwas Positives. Wie sollte es auch anders sein nach der massiven Binnenwanderung zwischen den Regionen im 20. Jahrhundert, die mit am stärksten ihre Spuren in Katalonien hinterlassen hat, wo die katalanischen Muttersprachler nur mehr ein Drittel der Bevölkerung ausmachen. Genau mit diesem Thema befasste sich EUROPE DIRECT mit vielen weiteren Partnern beim diesjährigen Europaforum.

Vielleicht hat es auch mit dieser demografischen Entwicklung zu tun, dass allein in der autonomen Region Katalonien eine Mehrheit der „geborenen“ Katalanen separatistische Neigungen zeigt, und das auch nur nach einem systematischen Aufheizen der Emotionen beim von der Zentralregierung zu Recht nicht anerkannten Plebiszit 2017.

Im diesjährigen Europaforum mit der VHS ging es genau um diese Themen. Spanien  wurde in seiner regionalen und kulturellen Vielfalt betrachtet und es wurde unter die Lupe genommen, was es tatsächlich mit dem Separatismus auf sich hat. Außerdem wurde der Blick geweitet auf andere europäische Regionalismen, für die Katalonien wahrscheinlich weder als Blaupause noch als Menetekel taugt.

18 06 07 Spanien 300Rund 60 interessierte Gäste lauschten einem kurzen historischen Abriss Spaniens und ein Blick auf "Spanien heute". Aber auch Themen wie "Separatismus in der EU und in Spanien", "kulturelle Vielfalt" oder "Tourismus - Segen und Fluch" wurden kontorvers thematisiert. Besonderen Anklang fand dabei der sehr professionelle Vortrag von Prof. Rotte vom IPW der RWTH. Vorführungen von spanischen Tänzen und ein Pub-Quiz sorgten für die notwendige Entspannung zwischendurch.

18 06 04 Goethe Gy 300Institutionenkunde kann langweilig und ziemlich repetitiv sein. Besonders, wenn man noch gar nicht wahlberechtigt ist und die Bedeutung der Institutionen, in diesem Fall diejenigen der Europäischen Union, als recht gering für die eigene Lebenswelt eingeschätzt werden.

Für 46 Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums Stolberg sollte sich dies am Montag, den 04.06.2018 ändern. Im Rahmen des Politikunterrichts bei Herrn Mager wurde an diesem Tag, in Kooperation mit EUROPE DIRECT, dem Informationsbüro der Stadt Aachen für Fragen rund um Europa sowie dem ausführendem CIVIC Institut für internationale Bildung, das Planspiel Destination Europe am Goethe-Gymnasium in Stolberg (Rhld.) durchgeführt.

Das Planspiel begann gegen 8.00 Uhr morgens; die Referenten des CIVIV Institutes stellten sich, das politisch reale Szenario sowie die Abläufe des Planspiels vor. Die Schülerinnen und Schüler bekamen die Aufgabe die Rolle verschiedener Politikerinnen und Politiker des Rates der Europäischen Union, des Europäischen Parlaments sowie der Europäischen Kommission einzunehmen, um gemeinsam einen Gesetzesentwurf zur europäischen Migrations- und Asylpolitik zu diskutieren und zu verhandeln sowie nach Möglichkeit einen Kompromiss zu finden, der alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zufrieden stellen würde. Während der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Interessen der EU-Mitgliedsstaaten und den Positionen der im EU-Parlament vertretenen Parteien konnten die Schülerinnen und Schüler das komplizierte Verfahren der Gesetzgebung auf europäischer Ebene durch eigene Erfahrungen simulativ nachvollziehen und verstehen lernen. Nach ungefähr sieben Stunden Arbeit und zähen Verhandlungen konnten die Schülerinnen und Schüler gegen 14.45 Uhr ein Gesetz zur europäischen Migrations- und Asylpolitik verbschieden, das für fast alle Beteiligten zufriedenstellend war.

18 06 04 Goethe Gy 300 2In der Evaluation des Planspiels resümierten die Schülerinnen und Schüler, dass ihnen deutlich geworden sei, dass der Prozess von der politischen Idee zur Umsetzung eine Menge Arbeit erfordere, dass das Aushandeln von Kompromissen nicht immer ganz einfach und letztlich auch ihr Verständnis für die Politik im Allgemeinen sowie die politische Entscheidungsfindung gestiegen sei. Darüber hinaus waren einige Schülerinnen und Schüler über die politische Position ihrer jeweiligen Rolle erstaunt und begannen infolgedessen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern über die politische Ausrichtung der EU-Mitgliedsstaaten und Parteien bezüglich der Migrations- und Asylpolitik zu sprechen. Vermisst wurde hingegen eine intensivere Besprechung der Fluchtursachen sowie die Diskussion über Maßnahmen zur Bekämpfung der Fluchtursachen.

Letztlich kann konstatiert werden, dass das Planspiel trotz vereinzelter Längen die Schülerinnen und Schüler dazu motiviert hat sich mit den Aufgaben der EU Institutionen sowie dem europäischen Gesetzgebungsprozess auseinanderzusetzen. Gleichzeitig hat es sie dazu angeregt eigene Vorstellungen von Politik und politischen Prozessen zu reflektieren – wichtige Schritte auf dem Weg zur mündigen Bürgerin und zum mündigem Bürger.

18 06 02 EYE kohn 300Bild: Büro Arndt KohnBeim Europäischen Jugendevent brachten auch junge Erwachsene aus dem Rheinland ihre Ideen ein. Bei den intensiven Diskussionen in Straßburg war von Politikmüdigkeit keine Spur – ganz im Gegenteil.

Über 8.000 Teilnehmer, rund 50 Nationalitäten und ein Ziel: Ideen für die Zukunft Europas sammeln! Dazu waren tausende junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren aus ganz Europa und von weltweit nach Straßburg gekommen. Beim Europäischen Jugendevent im EU-Parlament diskutierten sie über aktuelle politische Herausforderungen. Auch 20 Jugendliche aus dem Rheinland waren mit dabei: Die SPD-Europaabgeordneten Arndt Kohn aus Aachen und Petra Kammerevert aus Düsseldorf hatten in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Informationszentrum Aachen eine Jugendgruppe aus der Region eingeladen an diesem Event teilzuehmen.

In Workshops und Diskussionsforen beschäftigten sich die Teilnehmer mit einer Vielzahl von Themen, von Klimaschutz über soziale Gerechtigkeit bis hin zur Außenpolitik. „Es war super spannend, einmal über den nationalen Tellerrand zu blicken“, berichtet die 24-jährige Halice aus Aachen. „Ich habe ganz neue und vielfältige Perspektiven aus den verschiedenen europäischen Ländern kennengelernt. Die Diskussionen waren sehr intensiv und trotz des schönen Wetters waren die Veranstaltungen immer gut besucht. Das zeigt, wie sich junge Menschen für Politik begeistern können!“

Das Europäische Jugendevent, welches vom EU-Parlament ausgerichtet wird, fand bereits zum dritten Mal statt. Ein großes Thema war die Europawahl 2019. EU-Parlamentarier Arndt Kohn betont: „Die jungen Menschen sind die Zukunft Europas! Deshalb ist es entscheidend, dass sie ihre Interessen deutlich vortragen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Das Europäische Jugendevent leistet einen wichtigen Beitrag, denn es motiviert die jungen Menschen, sich Gehör zu verschaffen.“
Die wichtigsten Ideen und Ergebnisse des Jugendevents werden nun zusammengefasst und allen Abgeordneten des EU-Parlaments zur Verfügung gestellt. Auf Folgeveranstaltungen soll geprüft werden, inwieweit die Vorschläge tatsächlich Eingang in die europäische Politik finden.

„Mir hat vor allem die Begeisterung für Europa gefallen, die während der ganzen Veranstaltung deutlich zu spüren war“, erzählt Josephine aus Mönchengladbach. „Gerade bei der feierlichen Abschlusssitzung fand ich es inspirierend, so viele überzeugte junge Europäerinnen und Europäer versammelt zu sehen.“

Die dreitägige Reise endete mit einer nachdenklichen Note: Auf der Heimfahrt besuchte die Gruppe aus dem Rheinland die Maginot-Linie an der deutsch-französischen Grenze. In den 1930er Jahren hatte Frankreich diese Verteidigungsanlage gegen die Bedrohung aus dem nationalsozialistischen Deutschland errichtet. Heute erinnert das Bollwerk an die Kriege, die vor Beginn des europäischen Versöhnungsprozesses Nachbarn zu Feinden gemacht hatten – ein Mahnmal für eine friedliche Zukunft Europas, wie sie sich auch die Teilnehmer des Europäischen Jugendevents wünschen.

18 05 29 Rechtspopulismus 300Der (Rechts-)Populismus ist nach wie vor eines der großen Probleme in Europa und der (westlichen) Welt. Das zeigte auch erst kürzlich die Wahl in Italien. Doch was ist Populismus überhaupt und wie wirkt er sich auf die Europäische Union aus? Dies war das Thema der letzten Diskussionsrunde im Rahmen der, von EUROPE DIRECT organisierten Reihe "Europa am Dienstag". Rund 40 Zuhörer diskutierten unter Moderation von Jochen Leyhe mit dem Historiker und Politiologen Siebo Jansen über den Populismus in Europa.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Andreas Düspohl, stellte Siebo Jansen zunächst einige der populistischen Bewegungen in Europa vor und ging dabei dezidiert auf die aktuellen Regierungsparteien in Italien ein. Er griff die Merkmale des Populismus auf (unter anderem: einfache Lösungen für komplizierte Probleme und die Vorstellung eines homogenen Volkes) und zeichnete ein verständliches Bild der populistischen Strömungen in Europa.

Im Anschluss öffnete Jochen Leyhe die Diskussion für das Publikum. Zwischen Jansen und den Gästen entstand schnell eine kontroverse Diskussion. über die Frage, wie Europa mit den Populisten umgehen sollte und aus welchen Ängsten sich der Populismus in aller Regel speist. Im Besonderen diskutierten die Gäste und Dozenten über die Frage, wie man mit Staaten umgehen sollte, die gegen die Werte und Vorstellungen der Europäischen Union (fundamental) verstoßen würden. Siebo Jansen schlug vor, statt auf Bestrafung zu setzten, besser Regionen oder Kommunen besonders zu fördern, die sich für den europäischen Gedanken stark machen würden. Würde man einen Staat kollektiv bestrafen, könnten sich auch diese noch europafreundlichen Städte von der europäischen Union abwenden. Das gelte es in jedem Falle zu vermeiden.

18 05 23 Hogeschool 2 30025 Studierende der Hogeschool Zuyd des Studiengangs "European Studies" aus Maastricht waren im Rahmen des Projekts "Zukunft Deutschland" bei EUROPE DIRECT Aachen zu Gast.

Im Europäischen Klassenzimmer im Grashaus stellte das Team des EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, zunächst das Konzept von EUROPE DIRECT vor. Anschließend wurde den Gästen ein Überblick über die Europäische Union gegeben: Unter anderem wurden die Anfänge der EU, die wichtigsten Etappen ihrer Geschichte, die Werte und Ziele sowie die Struktur der Europäischen Union wurde näher erläutert. Ergänzt wurde der Vortrag durch konkrete Beispiele, die veranschaulichten, wie Europa jedem Einzelnen im Alltag begegnet. Dabei ging es beispielsweise um Themen wie Mobilität, Krankenversicherung oder Telefon- und Datenroamingkosten im europäischen Ausland.

EUROPE DIRECT vermittelte den Studierenden außerdem einen Eindruck von der Europastadt Aachen. So wurde zum Beispiel die Vernetzung mit den Grenzregionen in den Niederlanden und Belgien erklärt, u.a. durch den "Runden Tisch der Bürgermeister", durch die Kooperation der MAHHL-Städte und nicht zuletzt durch die Euregio Maas-Rhein.

18 05 23 Hogeschool 300Zum Abschluss folgte eine spannende Fragerunde und ein interessanter Austausch von Perspektiven. Bevor die Studierenden EUROPE DIRECT wieder verließen, um einen Einblick in die Aufgaben und Arbeitsweisen der Agentur für Arbeit in Aachen zu erhalten, bot sich für sie noch die Möglichkeit, speziell für sie bereitgestelltes EU-Informationsmaterial mitzunehmen. Dieses soll nicht nur das Wissen über die Europäische Union vertiefen, sondern vor allem Deutsch-Kenntnisse erweitern und praktische Tipps für ihre Studienlaufbahn liefern.

18 05 22 INCAS 300INCAS (INterkulturelles Centrum Aachener Studierender) ist eine studentische Vereinigung, die sich um die Betreuung internationaler Studierender und Praktikantinnen und Praktikanten in Aachen kümmert. Das internationale Team setzt sich sowohl aus ausländischen und deutschen Studierenden zusammen.

Zusammen mit INCAS lud EUROPE DIRECT Aachen in der Reihe „Internationaler Dienstag“ zu einem Abend über Europa und die EU, in das Humboldt-Haus der RWTH Aachen, ein. Das Team von EUROPE DIRECT informierte, die ca. 80 Anwesenden, in einem Vortrag über Anfänge, Strukturen, Aufgaben und Herausforderungen. Durch viele englischsprachige Videos und ein spannendes wie heiteres Quiz zur Europäischen Union konnten die Studierenden in lockerer Atmosphäre viele nützliche Informationen rund um die EU mitnehmen.

18 05 22 INCAS 2 300Beim großen EUROPE DIRECT Infostand haben sich alle Interessenten mit kostenlosen Broschüren und Postern über die EU versorgt. Abschließend wurden in gemütlicher Atmosphäre kostenlose Snacks aus ganz Europa verkostet. Sowohl für INCAS als auch für EUROPE DIRECT und die vielen Anwesenden, war der Abend ein voller Erfolg.

18 05 16 Langerwehe 300Am 16. Mai 2018 führte der diesjährige Europatag 29 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9, organisiert von EUROPE DIRECT, auf eine Zeitreise durch die europäische Kulturgeschichte unter Anleitung der Referentin Dr. Rita Frensch vom gemeinnützigen Bildungsbüro KreaScientia aus Aachen.

Im ersten Baustein wurden die Jugendlichen in die Symbolik der Euro-Geldscheine und dem gemeinsamen Kulturverständnis heran geführt. Dazu wurden ihnen die Zusammenhänge von baukultureller Geschichte und typischer europäischer Stadtentwicklung erläutert. Eine Zeitkette, an deren Gliedern die Schülerinnen und Schüler kulturelle Phänomene und berühmte Persönlichkeiten an hefteten, vermittelte ein detaillierteres Zeitgefühl für einzelne Epochen.

Im dritten Baustein des Workshops erstellten die Teilnehmenden in 8 Kleingruppen ein eigenes Lern-Poster zu den Kulturepochen Antike, Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus, Historismus, Moderne. Durch den individuellen Austausch wurde ein vertiefender Zugang möglich und die Jugendlichen konnten ihre eigene Verbindung zum kulturellen Erbe in Europa erkennen. Besonderen Spaß bereitete ihnen die Möglichkeit durch bereitgestellte Accessoires in die Rollen verschiedener berühmter Persönlichkeiten zu schlüpfen.

Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen interessanten Workshop und hatten viel Spaß beim Erlernen neuen Wissens über die Kulturgeschichte Europas.

18 05 16 St.Leonhard 300Im Rahmen der Europawoche am St. Leonhard Gymnasium in Aachen war Frau Dr. Sigrid Fretlöh vom Team Europe zu Gast an St. Leonard. In Vortrag und Gruppenarbeiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den komplexen Themen der EU auseinander und diskutierten insbesondere über den Brexit. Organisiert wurde der Besuch durch EUROPE DIRECT Aachen.

Frau Dr. Fretlöh hielt einen Vortrag zum Thema „Die Zukunft der EU nach dem Brexit“. Zu der Veranstaltung waren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 eingeladen. Nach dem Vortrag der den Schülerinnen und Schülern die Idee eines vereinten Europas und die heutige Situation darlegte, schloss die Rednerin eine Gruppenarbeitsphase an, in der die Teilnehmenden selbst aktiv werden konnten. So sollten sie zu unterschiedlichen Anregungen, wie beispielsweise „Die EU bedeutet für mich…“ aber auch zu themenspezifischeren Fragen wie „Was wird sich ändern nach einem Austritt des Vereinten Königreichs?“ Stellung nehmen und ihre Ideen präsentieren. Eine offene Fragerunde zum Vortragsthema beendete die Veranstaltung.
Durch die offene Präsentationsweise und die Aktivierung in der Gruppenarbeitsphase war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die die Schülerinnen und Schüler weiter für das Thema EU begeistern konnte.

18 05 16 AEGEE 1 300Was ist die Europäische Union? Wer macht was in Brüssel und Straßburg? Und was hat EUROPE DIRECT eigentlich damit zu tun? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Infoabend für Mitglieder der Studierendenvereinigung AEGEE beantwortet.

Rund 20 junge Studierende aus Aachen und Umgebung lauschten einer spannenden Präsentation über die Organisation, Aufgaben und Arbeit der verschiedenen Institutionen Europas. Dabei gab es sowohl einen Überblick über die historische Entstehung der EU, als auch einen Einblick in die zentralen Entscheidungskompetenzen Europäischer Institutionen. Für viele der anwesenden wurden dadurch Vorurteile über die Arbeit der EU und deren Entscheidungskompetenzen aufgehoben.

18 05 16 AEGEE 2 300Natürlich durfte an diesem Abend auch die Vorstellung von EUROPE DIRECT und der Europaarbeit der Stadt Aachen und Euregio Maas-Rhein nicht zu kurz kommen. So wurde für die Studierenden ein weiterer Einblick geboten, wie Europa auch im Kleinen gut funktionieren kann.

18 05 09 Karlspreisfest 2EUROPE DIRECT beteiligt sich mit einem Stand mit Infomaterial, Europaquiz und Kinder-Malecke am Karlspreisfest

In diesem Jahr wurde die Verleihung des Karlspreises wieder mit einem großen Fest auf dem Katschhof gefeiert. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron wurde am Himmelfahrtstag mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet.

Das Karlspreisfest fand wieder am Vorabend und am Tag der Verleihung statt. EUROPE DIRECT war mit seinem Informationsstand im großen Zelt an beiden Tagen vertreten und durch die Flaggen der EU-Mitgliedsstaaten kaum zu verfehlen. Angeboten wurden fast 60 verschiedene Informationsmaterialien zu unterschiedlichen Themenfeldern, wie den EU-Institutionen, Währung, Umwelt- und Grenzschutz, aber auch Ratgebern zu Verbraucherfragen, die natürlich kostenlos von den Bürgerinnen und Bürgern mitgenommen werden konnten.

Am Donnerstag versammelten sich bereits um 11.00  die Bürgerinnen und Bürger auf dem Marktplatz, um die Übertragung des Festaktes im Krönungssaal des Rathauses auf einer Video-Großleinwand zu verfolgen. Anschließend folgte auf dem Katschhof ein buntes Kulturprogramm aus Tanz, Musik und Diskussionen, welches bis in den Abend hinein dauerte.

18 05 09 Karlspreisfest 3Wie sehr die Aachener Bevölkerung die europäische Idee angenommen hat zeigte sich nicht nur durch die Begeisterung für den diesjährigen Preisträger, sondern auch durch den großen Andrang am EUROPE DIRECT Stand. Dort konnten Fragen gestellt und Diskussionen zu Europa geführt werden.

Beim EUROPE DIRECT Infostand gab es u.a. ein großes Interesse an Informationen zu Auslandsaufenthalten und -praktika. Die Broschüren und Hefte richteten sich jedoch nicht nur an Erwachsene. Auch die Angebote für Kinder, darunter spannende Hefte wie "Europa kinderleicht", "Sophie und Paul entdecken Europa" und diverse Malbücher, waren sehr begehrt.
Das EUROPE DIRECT Team tauschte sich auch mit einigen Lehrern aus, die großes Interesse an den vielseitigen Unterrichtsmaterialien zeigten, welche in Grundschulen und weiterführenden Schulen Verwendung finden können.

Neben der Vielzahl an Informationsmaterialien gab es am Stand noch ein Europa-Quiz, um das eigene Wissen zu testen und eine Kinder-Malecke, in der sich die jüngsten Europäerinnen und Europäer kreativ austoben konnten.

18 05 09 GaW 300Am 9.5.2018 feierte das Wirbeltor-Gymnasium Düren den diesjährigen Europatag. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 erfuhren an diesem Tag viel Neues zu den Institutionen der Europäischen Union. Es wurden organisiert von EUROPE DIRECT deutsch- und englischsprachige Workshops angeboten und Planspiele durchgeführt.

Wie entstehen Gesetze, die für die ganze EU Gültigkeit haben? Die Antwort auf diese Frage erhielten die 25 Schülerinnen und Schüler des Biologie-Differenzierungskurses im Rahmen des Planspiels „Destination Europe“, das von Frau Sandra Peters vom Institut für internationale Bildung (CIVIC) in fünf Schulstunden durchgeführt wurde. Den Kontakt zu dieser Einrichtung sowie die Finanzierung des Projekts wurde durch EUROPE DIRECT ermöglicht.

Jeder Teilnehmer des Planspiels übernahm eine Rolle, d.h. er musste ein Land im Europaparlament vertreten oder gar dessen Vorsitz übernehmen. Es ging darum, Gesetze zur Flüchtlingspolitik zu verabschieden. Dabei war es wichtig, sich mit den individuellen Gegebenheiten und Interessen der einzelnen Nationen auseinanderzusetzten und sich mit deren Sichtweisen zu identifizieren. Das fiel nicht allen Schülerinnen und Schülern leicht, denn die Positionen die sie vertreten mussten, stimmten oft nicht mit ihrer persönlichen Überzeugung überein. Dennoch ermöglichte der erforderliche Perspektivwechsel viele neue Einblicke. Wie stehen die einzelnen Länder zur Verteilung der Flüchtlinge innerhalb Europas, zum Familiennachzug, zur Abschiebung, zur Identifizierung der Eingereisten mit Hilfe von Fingerabdrücken?

Wie aufwändig und langwierig die Verabschiedung von europäischen Gesetzten sein kann, erfuhren die Teilnehmer des Planspiels am eigenen Leibe. Sie mussten die Gesetzesvorschläge der Kommission im Parlament erörtern und ihren Text dem Rat vorlegen, der die Wünsche in „erster Lesung“ nicht billigte und seinerseits einen „gemeinsamen Standpunkt“ erarbeitete, um diesen zur „zweiten Lesung“ erneut dem Parlament vorzulegen. Dass es letztendlich zu keiner Gesetzesänderung kam, spiegelt die Realität wieder, denn auch hier dauert ein solcher Prozess oft Jahre.

Vielen Schülerinnen und Schüler, die am Planspiel „Destination Europe“ teilgenommen haben, machte dieses Erleben europäischer Politik Spaß und ermöglichte ihnen einen Zugang zu den komplexen Mechanismen der EU.

18 05 09 RM Workshop Kultur 300Aachen befindet sich nicht nur im Herzen Europas, das Rhein-Maas-Gymnasium ist zugleich Europaschule und möchte dazu beitragen den europäischen Gedanken zu leben.

Am Europatag 2018 war, organisiert durch EUROPE DIRECT Aachen, Frau Dr. Frensch dort zu Gast, um zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5b verschiedenen Kulturepochen Europas kennenzulernen. Mit einer speziellen Zeitkette hat die Klasse eine historische Orientierung in Europa erlebt. Die Schülerinnen und Schüler haben unter Anleitung ihr Wissen zusammengetragen und dieses in den historischen Kontext der Kette eingeordnet. Im Verlauf der Arbeitsphasen wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, dass die Bilder auf den Rückseiten der Euroscheine für verschiedene Kulturepochen stehen. Das Wissen wurde anschließend durch Vorträge der Teilnehmenden zu den einzelnen Epochen vertieft.

Nachdem sich die Schüler das theoretische Grundwissen zu den europäischen Kulturepochen angeeignet hatten, war es an der Zeit, die Zeugen der Epochen in der Aachener Altstadt zu suchen. Bei bestem Wetter untersuchten sie die historischen Bauwerke und fanden viele Hinweise auf unterschiedliche Kulturepochen.

18 05 07 Digitalisierung 1Wie gestaltet Europa die Digitalisierung in Zeiten, in denen der digitale Wandel zur Herausforderung für unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften wird? Wird sie zur Chance oder zum Wagnis?

Unter dem Titel "Europa und Digitalisierung - Chance oder Wagnis?" wurden diese Fragen heute vor gut 300 Gästen im digitalHUB Aachen @Digital Church (Jülicher Straße 72a in Aachen) thematisiert.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart (MdL und Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen) sowie Prof. Dr. Gunter Dueck (Freier Schriftsteller, Philosoph, Business Angel und Speaker) leiteten mit Impulsvorträgen in das Thema ein.

Gunter Dueck hielt ein Plädoyer für die Digitalisierung und erklärte den seiner Meinung nach vorherrschenden Grund für die lahmende Entwicklung in Deutschland: Digitale Neuerungen würden von Deutschen zunächst belächelt. Würde es dann ernst und Innovationen entpuppten sich als solide Geschäftsmodelle, reagieren viele Deutsche mit Angst vor der Neuerung.

18 05 07 Digitalisierung 2NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart stellte in seinem Vortrag die Frage, wie NRW es schaffen könne, digitaler Vorreiter zu werden. Auf dem Weg dorthin gelte es zunächst, Grundlagen vorzubereiten, so z.B. Breitbandausbau oder Mobilfunknetze.

An der darauffolgenden Diskussion beteiligten sich zudem Moderator Dr. Oliver Grün (Vorstandsvorsitzender digitalHUB Aachen e.V., Präsident der European DIGITAL SME Alliance) und die Gesprächspargtner Andera Gadeib (Vorständin des Bundesverband IT-Mittelstand), Michael F. Bayer (Vorstand des digitalHUB Aachen e.V., Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen) und Prof. Dr. Malte Brettel (Vorstand des digitalHUB Aachen e.V, Prorektor der RWTH Aachen).

Diskutiert wurden u.a. einige Thesen Emmanuel Macrons: Wie kann Europa zur Zugspitze der digitalen Innovation werden? Wie können wir die nötigen Talente dafür gewinnen?
Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Die Lösung dafür kann nur europäisch sein.

18 05 05 Bruessel 1EUROPE DIRECT fährt zum Europafest nach Brüssel

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hat heute im Rahmen des Europafestes eine Fahrt zum Tag der offenen Tür der EU-Institutionen nach Brüssel durchgeführt. 56 Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Aachen nutzten ihre Chance, einen Tag lang einen Eindruck von den EU-Institutionen und dem EU-Viertel in Brüssel zu erhalten.

Nach der gemeinsamen Busfahrt und dem Passieren der Sicherheitskontrollen im EU-Parlamentsgebäude besuchten die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Mitarbeitern von EUROPE DIRECT die Eröffnungszeremonie im großen Plenarsaal. Anschließend stand es den Teilnehmern offen, das Europa-Viertel auf eigen Faust zu erkunden und die zahlreichen Veranstaltungen und Infostände vor und in den EU-Institutionen selbst zu besuchen. Diese informierten zum Bespiel über Praktikumsmöglichkeiten, Förderungen, politischen Vereinigungen und aktuellen Arbeitsbereichen der EU.
Außerdem gab es verschiedenste öffentliche Vorträge und Debatten, die natürlich simultan in alle EU-Amtssprachen übersetzt wurden.

18 05 05 Bruessel 2Auch dieses Jahr gab es die Möglichkeit zu einem Austausch mit Niels Fischer aus Aachen, der Referatsleiter im EU-Parlamentsverwaltung ist. Herr Fischer konnte spannende Hintergründe aus dem Arbeitsalltag des Europäischen Parlaments erläutern und die vielen Fragen der Bürger beantworten. Vielen Dank dafür!

Im ganzen EU-Viertel wurden zudem eine Vielzahl von weiteren Attraktionen für Besucher und Besucherinnen jeden Alters angeboten. Einzelne Regionen aus der EU präsentierten sich auf kulturelle Weise mit typischem Essen, Tänzen oder einer Darstellung der landschaftlichen Höhepunkte.

Ein weiteres Highlight war das Haus der Europäischen Geschichte, das vor einem Jahr eröffnete.
Somit war für jeden etwas dabei und je nach Interesse konnten auch individuelle Schwerpunkte gesetzt werden.
Wie in den letzten Jahren kehrten die Teilnehmer mit vielen Eindrücken und Taschen voller Informationsmaterial über die Europäische Union nach Aachen zurück.

18 05 04 Innere Sicherheit und MigrationDas Thema Migration, innere Sicherheit und Grenzen beschäftigt Europa mittlerweile so sehr wie kaum ein anderes. Dabei geht es um viele Fragen gleichzeitig. Es geht um die Frage, wie mit Flüchtlingen umgegangen werden soll, es geht um die Frage, wie die Grenzen vor Kriminellen oder gar Terroristen geschützt werden können, es geht um kriminelle Banden, die ganz Europa unsicher machen, um Poller in deutschen Innenstädten, um grassierenden Rassismus, um offene oder verdeckte Fremdenfeindlichkeit und vieles, vieles mehr. Gerade diese Themen sind allerdings auch solche, bei denen das Verstellen nur eines kleinen Rädchens für große Konsequenzen sorgen kann.

Unter dem Überthema "Migration und Innere Sicherheit" diskutierten daher Boris Pistorius, Minister für Inneres und Sport des Landes Niedersachsen und Wolfgang Bosbach, Vorsitzender der NRW-Regierungskommissoin "Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen" sowie ehemaliger stellvertretender Voristzender der CDU/CSU-Fraktion und Vorsitzender des Innenausschusses am Freitag, 04. Mai, im Ludwig-Forum.

Im Verlaufe der rund zweistündigen Veranstaltung wurden eine ganze Reihe unterschiedlicher Themen angesprochen. Unter Moderation von Anja Clemens-Smicek, Redakteurin der Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung, wurden den Politikern einige provokante Fragen gestellt. Zunächst widmete man sich den Fragen innerer Sicherheit. Es wurde insbesondere darüber diskutiert, ob es in Deutschland rechtsfreie Räume gebe und ob der Staat die Sicherheit in Deutschland überhaupt noch gewähren könne. In dieser Frage waren sich Pistorius und Bosbach einig. Es gebe selbstverständlich Kriminalität in Deutschland, aber der Staat tue alles, was nötig und möglich sei, um die Sicherheit der Bürger zu garantieren. Gerade der Begriff der rechtsfreien Räume ist zudem reichlich problematisch. Es ginge weniger um Rechtsfreiheit, sondern eher um ein Problem der Durchsetzung, aber auch hier arbeite der Staat aktiv an einer Verbesserung dieses Gefühls. Denn es ist gerade die gefühlte Sicherheit, die Menschen umtreibt und Rechtspopulisten Auftrieb gebe. Einerseits würden sich gerade ältere Menschen häufiger diffus bedroht fühlen (obwohl die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, für diese Altersgruppe eher gering sei), andererseits würden junge Menschen tendenziell weniger Angst haben, dafür aber öfter Opfer von Straftaten werden.

Bezüglich eher europäischer Aufgaben stellten Pistorius und Bosbach beide die grenzübergreifende Arbeit der Polizei heraus. Es habe sich in den letzten Jahren viel in diesem Bereich getan, so dass die nationalen Polizeistationen grenzübergreifend zusammenarbeiten könnten. Da sei aber noch einiges Potential. Zum Schluss hob Boris Pistorius noch eine Sache zum Thema Europa besonders hervor: Man schiebe schnell die Schuld auf die Europäische Union. Dabei sei es sinnvoller, sich stärker zu Brüssel zu bekennen und der europäischen Politik nicht den schwarzen Peter zuzuschieben.

18 04 27 Kulturelle Identität 300"Europäische Werte sind etwas, wofür wir kämpfen sollten", Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe Instituts, wählte am Freitag, 27. April, gelungene Worte für seinen Vortrag "Europas kulturelle Identität". Lehmann widmete sich bei der Veranstaltung, die im Karlspreisrahmenprogramm stattfand, vor allem Fragen nach der "Kultur" Europas, den gemeinsamen Wurzeln, aber auch den regionalen Unterschieden.

Vor rund 30 Zuhörern betonte er insbesondere die Gemeinsamkeiten der europäischen Staaten. Sein Wunsch? "Kein Europäer soll sich fremd in einem europäischen Land fühlen." Ein schwieriger Wunsch in Zeiten, in denen der Nationalismus wieder auf dem Vormarsch ist. Auch auf Fragen der Einwanderung und Migration ging Lehmann ein. Die Begegnung mit dem Fremden sei essenziell, um Ängste abzubauen und seinen Gegenüber kennenzulernen. Es ist kein Geheimnis, dass insbesondere dort Rassismus zu finden ist, wo kaum Menschen anderer ethnischer Herkunft oder Religion leben. Man dürfe nicht auf die Rechtspopulisten hereinfallen, die das Schüren von Ängsten nutzen, um damit Wahlen zu gewinnen.

Auch auf die Rolle von Jugendlichen – die am Abend selbst leider kaum vertreten waren – ging Lehmann kurz ein. Junge Menschen wachsen heutzutage wie selbstverständlich mit der Europäischen Union auf. Mit offenen Grenzen, dem Euro, Lernen und Leben im Ausland und vielen Annehmlichkeiten mehr. Dass es sich lohnt, für diese Werte zu kämpfen, muss aber nicht nur Jugendlichen vermittelt werden. Im Weiteren hob Lehmann drei Aspekte hervor, die er für wesentliche Probleme der EU hält. Zu nennen seien hier Vermittlungsprobleme der Europäischen Union, das Festhalten an marktwirtschaftlichen Prinzipien, die dauerhaft zu viel Einfluss auf das Leben und die Kultur der Menschen nähmen und schlussendlich die Verantwortung Europas anderen Regionen der Welt gegenüber. Nach der Rede konnte das Publikum Fragen stellen. Das Angebot wurde rege angenommen.

18 04 26 Bürgersinn 300Um diese und viele weitere Fragen rund um Städtepartnerschaften ging es bei der, von EUROPE DIRECT und dem DFKI organisierten, Veranstaltung 'Europäischer Bürgersinn durch Städtepartnerschaften'. Der Direktor des Deutsch-Französischen Instituts Prof. Dr. Frank Baasner erläuterte die bislang größte Studie zu den deutsch-französischen Städtepartnerschaften. Zusammen mit über 80 interessierten Besucherinnen und Besucher im Haus Löwenstein stellte er sich auch der Frage nach der Zukunft dieser Begegnungsform.

Die Bürger Europas haben sich angenähert, auch abseits der politischen Bühne. Die Aussöhnung nach dem 2. Weltkrieg war ein zentrales Gründungsmotiv für viele Städtepartnerschaften, davon über 2.200 zwischen Deutschland und Frankreich. Bei den Treffen standen gerade anfangs Kontakte zwischen der Jugend Im Mittelpunkt. Jedoch spielt für die jungen Generationen die Versöhnung mit den früheren Feindesnationen eine weniger zentrale Rolle. Wie zeitgemäß und wirkungsvoll sind diese Partnerschaften heute noch? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt eine aktuelle Studie des Deutsch-Französischen Instituts und der Bertelsmann Stiftung. Sie untersucht Modelle der europäischen Zusammenarbeit auf lokaler Ebene, die auch in Zeiten von Wirtschaftskrisen und Europaskepsis einen wichtigen Rahmen für Bürgerbegegnungen darstellt.

Dabei arbeitete Prof. Baasner vor allem heraus, dass Partnerschaften keineswegs auf einem absteigenden Ast seien. Die Hauptaufgaben seien für die Zukunft dennoch das Anwerben von jüngeren Mitgliedern und das Entwickeln von neuen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungsformen.
In der anschließenden Diskussion mit den Gästen zeigte sich ein vielfältiges Bild von engagierten Partnerschaftfreunden im Raum Aachen. Viele der Anwesenden bestätigten die Eindrücke der Studie, zeigten sich allerdings auch dazu animiert neue Wege für die Zukunft zu gehen.

18 05 25 HalloEuropa 300Heute organisierte EUROPE DIRECT für 12 Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse des Rhein-Maas-Gymnasiums (Aachen) einen Workshop zum Thema "Hallo Europa, Hallo Demokratie?".

Das Gymnasium ist Teil des Bündnisses "Schule ohne Rassismus". In diesem Jahr gibt es deshalb für alle Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Aktionen zu dem Oberthema Respekt. In dieses Themenfeld gehört auch die Auseinandersetzung mit Fragestellungen wie Demokratie, Grundrechte, Gleichberechtigung.
 
Die Aufbereitung dieser sehr komplexen Themengebiete speziell für diese Zielgruppe durch den Museumspädagogischen Dienst empfanden sowohl Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler als sehr ansprechend. Die unterschiedlichen Sprachniveaus der Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden durch die verschiedenen Aufgabenstellungen genauso berücksichtigt wie die persönlichen Erfahrungen der Einzelnen. .
Das Gebäude mit seiner Geschichte hat ebenso beeindruckt, wie auch die offene Arbeits- und Lernatmosphäre. Es wurde sehr offen diskutiert und auch von den Schülerinnen und Schülern empfundene Ungerechtigkeiten in der deutschen Gesellschaft konnten offen angesprochen und diskutiert werden. Auch die selbst erarbeiteten Vorträge zeigen, wie intensiv die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist. Oft wurde nach neuen Wörtern gesucht, um sich differenziert ausdrücken zu können. Die Jugendlichen gewinnen an Ausdrucksvermögen, lernen ihre Gedanken zu besser verbalisieren. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für demokratische Prozesse.