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ED aktuell 3 webAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Infos von EUROPE DIRECT Aachen, wie zum Beispiel Einladungen zu Veranstaltungen, zudem Hinweise auf regionale Europa-Aktivitäten (auch von Partnern) und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

Flagge Frankreich 300Amis pour la vie – 55 Jahre Élysée-Vertrag
Veranstaltung des Europavereins GPB in Eschweiler

Der deutsch-französische Motor ist seit Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) essentiell für den europäischen Integrationsprozess gewesen. Ob dieser Motor allerdings gut oder schlecht funktionierte, hatte vor allem damit zu tun, ob die Regierungschefs der beiden Staaten miteinander harmonierten.

Seit der Europa-Erklärung von Jean Monnet und Robert Schuman bilden Deutschland und Frankreich die treibenden Kräfte der europäischen Integration. Das Fundament legten hierfür Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, die eine vertiefte deutsch-französische Kooperation anstrebten. Seitdem haben sich sogenannte deutsch-französische Tandems der Staatspräsidenten beider Länder herausgebildet

Jedes Jahr am 22. Januar erinnern wir uns an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags, den Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle 1963 im Pariser Élysée-Palast unterzeichneten. Dieses wichtige Dokument besiegelte die Aussöhnung zwischen den Völkern Deutschlands und Frankreichs und legte den Grundstein für die Freundschaft zwischen beiden Ländern und für den dauerhaften Frieden in Europa.

Rund um diesen Tag finden deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen statt, um die deutsch-französische Freundschaft zu feiern.
Unter dem Leitgedanken "Amis pour la vie - Freunde feiern gemeinsam" lädt der Europaverein GPB Sie herzlich zu einem Empfang aus diesem Anlass ein.

Gastredner des Abends: Generalkonsul Vincent Muller,
Consulat Général de France à Dusseldorf

Im Rahmenprogramm präsentiert der der Europaverein GPB wir aus diesem Anlass die filmische Adaption der Ausstellung "De Gaulle | Adenauer – Wegbereiter der deutsch-französischer Freundschaft" nach der Konzeption der Fondation des Charles de Gaulle und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Veranstaltungsdaten

  • Amis pour la vie – 55 Jahre Élysée-Vertrag
  • Dienstag, 23. Januar 2017, 19.00 Uhr
  • Hotel de Ville, Raum Van Gogh,
    Dürener Str. 4-5, 52249 Eschweiler
  • Eintritt frei,
    um Anmeldung wird gebeten
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Elysee-Vertrag-55

Anmeldung

Aus organisatorischen Gründen bittet der der Europaverein GPB um Ihre Anmeldung bis spätestens 20.01.2018.

  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Homepage: www.gpb-europaverein.de

Grashaus 1 300EU-Kommission erneuert das Netz der Bürger-Informationszentren in Deutschland -
Stadt Aachen erhält den Zuschlag für weitere drei Jahre EUROPE DIRECT im Grashaus

Die Europäische Kommission erneuert das Netz der EUROPE DIRECT Informationszentren in Deutschland. 41 Zentren in allen Teilen Deutschlands wurden kurz vor Jahresende von der Europäischen Kommission in offener Ausschreibung ausgewählt. Die erfolgreichen Bewerber erhalten Zuschüsse von der Europäischen Kommission und sollen ab dem 1. Januar 2018 drei Jahre lang tätig sein. Das Netz bietet den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten, praktische Informationen zu erhalten, Ratschläge zu ihren Rechten in der Europäischen Union einzuholen und aktuelle europapolitische Themen zu diskutieren.

Die meisten dieser Zentren werden von regionalen oder kommunalen Gebietskörperschaften sowie Verbänden unterhalten. In Aachen ist der Träger der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa (FB 02), der seit 2005 kontinuierlich und erfolgreich das EUROPE DIRECT Informationsbüro aufgebaut und ausgebaut hat.

„Die Informationszentren von EUROPE DIRECT sind eine Erfolgsgeschichte, die wir hiermit fortsetzen“, sagte Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland. „Wir erneuern unser Netz, damit die Zentren weiterhin Bürgeranfragen beantworten und zu einer Debatte über europäische Themen auf lokaler Ebene beitragen können.“

Für ihre Informationstätigkeit über die EU erhalten die Zentren Zuschüsse von der Europäischen Kommission. Die Höhe der Gesamtmittel, die die EU für diese 41 Zentren in Deutschland zur Verfügung stellt, liegt wie bisher bei rund 1,4 Mio. Euro jährlich.

Die erste Generation des EUROPE DIRECT Informationsnetzes wurde im Jahr 2005 eingerichtet. Seither wurden diese Zentren auf alle Mitgliedstaaten ausgeweitet und von immer mehr Bürgern in ganz Europa in Anspruch genommen. Das EUROPE DIRECT Netz spielt eine wichtige Rolle dabei, die Menschen vor Ort mit ihren Problemen unmittelbar anzusprechen und ihnen die Europäische Union verständlich zu machen.

Die 41 Informationszentren, die ab 2018 Zuschüsse erhalten, liegen in folgenden Städten (in alphabetischer Reihenfolge): Aachen, Aalen, Augsburg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Coburg, Darmstadt, Dietzenbach, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Erfurt, Essen, Frankfurt/Oder, Freiburg, Freyung, Furth im Wald, Gießen, Guben, Gütersloh, Halle, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Koblenz, Leer, Leipzig, Lüneburg, Magdeburg, München, Nordhausen, Nürnberg, Osnabrück, Rostock, Saarbrücken, Steinfurt und Stuttgart.

pulse of europe aachen 300Seit März trefft sich die Bürgerinitiative #PulseofEurope nun schon in Aachen, sie ist in kurzer Zeit eine feste Institution im städtischen Leben geworden. Und wofür ist Aachen neben Rathaus, Karl dem Großen und Printen noch bekannt? Für den Weihnachtsmarkt. Damit auf dem Markt zwischen Katschhof und Rathaus sowie Glühwein und Weihnachtsmusik Europa nicht vergessen wird, trifft sich #PulseofEurope am Sonntag, 03. Dezember um 14 Uhr auf der Katschhof-Bühne des Aachener Weihnachtsmarkts.

Der Aachener Weihnachtsmarkt ist selbst ein Ort, an dem Menschen aus ganz Europa und der Welt zusammenkommen, wo also besser für Europa demonstrieren? "Von Weihnachtsfrieden ist in Europa noch nicht viel zu spüren", schreibt das Aachener #PulseofEurope-Team. In Deutschland versuchen Politiker nach wie vor eine Regierung zu bilden und streiten auch über europäische Themen. In Osteuropa ging neulich eine große Zahl Nationalisten auf die Straße und demonstrierten. Es steht zu befürchten, dass diese Kräfte noch stärker werden. Für #PulseofEurope ist klar: es gilt anzupacken und die dringend benötigten Reformen innerhalb der EU umzusetzten.

Weihnachten, so verschieden es auch in den unterschiedlichen Ländern der EU gefeiert wird, verbindet doch Europa- und auch weltweit viele verschiedene Menschen. Deshalb wird das Programm am kommenden Sonntag auch adventlich: Mitgesungen werden darf nicht nur bei der Europahymne sondern ist auch bei Weihnachtsliedern erwünscht. Unterstützt wird #PulseofEurope dabei von der Streicherklasse der Viktoriaschule. Prof. Emanuel Richter, Professor für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen sowie Dieter Philipp, Präsident der Handwerkskammer Aachen und Mitglieded des Karlspreis-Direktoriums werden sprechen. Klaas Wolters, Vorsitzender des Märkte und Aktionskreises der City wird zum Thema "Was wäre Weihnachten ohne Europa?" interviewt werden. Natürlich kann aber auch jeder Gast und Zuhörer selbst zum Mikrofon greifen. Dazu kann man entweder vor Ort versuchen einen Platz auf der Bühne zu ergattern oder sich vorher bereits hier anmelden.

Junge Leute 2 300Du engagierst dich leidenschaftlich, parteipolitisch oder überparteilich für Europa und die europäische Idee? Du kommst aus NRW und suchst nach anderen Europabegeisterten, um dich über Europapolitik auszutauschen, deine eigene Organisation, deinen Verband oder dein Projekt vorzustellen und dich mit anderen pro-europäischen Jugendorganisationen zu vernetzen? Dann bist du beim „Jungen Netzwerk für Europa“ genau richtig.

Auch dieses Jahr treffen sich wieder junge europapolitische Akteure im Rahmen der erfolgreichen Reihe „Junges Netzwerk für Europa“, um sich auszutauschen und über europäische Themen zu diskutieren. Die Staatskanzlei des Landes NRW und die Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn organisieren zusammen mit den Jungen europäischen Föderalisten (JEF) NRW dieses Netzwerktreffen. Dabei kannst du die Gelegenheit nutzen, dich mit bis zu 40 jungen Menschen aus europapolitischen Jugend­organisationen und Jugendparteien zu vernetzen. Wenn auch du Teil des Netzwerkes sein willst oder deine Organisation vorstellen möchtest, dann merke dir den 14. und 15. Dezember 2017 vor. Dieses Mal findet das Netzwerktreffen in der größten Stadt des Landes statt - in Köln. Das Netzwerktreffen beginnt am Donnerstag, 14. Dezember um voraussichtlich 9.00 Uhr und dauert bis Freitagnachmittag, 15. Dezember.

Die Kosten für zwei Übernachtungen in Köln inkl. Verpflegung sowie für die An- und Abreise mit dem öffentlichen Nahverkehr werden von der EU-Kommission übernommen.

Bereits jetzt kannst du dich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! voranmelden. Die Voranmeldung ist für dich unverbindlich, erleichtert jedochdie Planung. Nach der Voranmeldung erhältst du, wenn das Programm im Detail vorliegt, eine Mail mit weiteren Infos und dem Link zur Onlineanmeldung. Falls du noch Fragen hast, zögere nicht, uns einfach anzuschreiben.

Jugendkarlspreis2018 300Der Europäische Karlspreis für die Jugend 2018 ist ausgeschrieben. Erneut sind 15.000 Euro Preisgeld ausgelobt.

Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen wird auch im kommenden Jahr wieder der Europäische Jugendkarlspreis vergeben. Hierzu haben das Europäische Parlament und die Karlspreisstiftung jetzt bereits zum zehnten Mal einen Wettbewerb ausgeschrieben, der Jugendliche in der EU zur aktiven Mitgestaltung Europas anregen soll.

Wer kann sich bewerben?
Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren in allen Mitgliedstaaten der EU, die aufgerufen werden, als Einzelpersonen oder Personengruppen Projekte vorzustellen, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um die Organisation von Jugendveranstaltungen, etwa in den Bereichen Sport, Kunst und Kultur, oder um Jugendaustausch- oder Internetprojekte mit europäischer Dimension handeln.

Geldpreise in Höhe von 15.000 Euro
Aus den eingereichten Projekten werden im März 2018 in einem ersten Schritt in allen 28 Mitgliedstaaten nationale Gewinner gewählt. Aus diesen 28 Projekten wählt später eine europäische Jury den europaweit besten Beitrag sowie einen Zweit- und Drittplatzierten. Dem Hauptgewinner winken 7.500 €, die Zweit- und Drittplatzierten werden mit 5.000 € beziehungsweise 2.500 € prämiert.

Zur Preisverleihung am 08. Mai 2018 in Aachen sind Vertreter aller nationalen Gewinnerprojekte eingeladen. Im Rahmen ihres viertägigen Aufenthaltes in Aachen werden die Jugendlichen unter anderem auch an der Verleihung des traditionsreichen Internationalen Karlspreises am Christi Himmelfahrtstag teilnehmen. Zudem erwartet die drei Hauptgewinner ein Besuch im Europäischen Parlament.

Der Jugendkarlspreis geht auf eine gemeinsame Initiative des früheren Präsidenten des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering, und des damaligen Vorsitzenden der Karlspreisstiftung, André Leysen, zurück. In den vergangenen Jahren wurden rund 3.000 Wettbewerbsbeiträge aus ganz Europa, an denen mehrere Zehntausend Jugenldiche beteiligt waren, für die Auszeichnung eingereicht.

Bewerbungen zum Jugendkarlspreis können ab sofort online eingereicht werden. Die notwendigen Formulare und weitere Informationen sind im Internet unter www.charlemagneyouthprize.eu verfügbar. Einsendeschluss ist der 29. Januar 2018.

 

_____ENGLISH VERSION_____

Jugendkarlspreis englisch2018 300Launch of the 2018 European Charlemagne Youth Prize Competition

The competition for next year’s European Charlemagne Youth Prize was launched on Friday, 22. November. The prize is awarded to young people who have developed projects to foster understanding between people from different European countries. The deadline for submissions is 29 January 2018.

The Charlemagne Youth Prize is organised jointly by the European Parliament and the Foundation of the International Charlemagne Prize of Aachen and awarded each year for projects run by people aged between 16 and 30.

The winning projects should provide models for young people living in Europe and offer practical examples of Europeans living together as one community. Past winners include youth exchange programmes and artistic and internet projects with a European dimension.

Prize money of €15,000
The three winning projects (chosen from the 28 projects nominated by national juries in the individual EU member states) will be awarded €7,500, €5,000, and €2,500 respectively. Their representatives will be invited to visit the European Parliament in Brussels or Strasbourg in the autumn.

Representatives of the 28 national winning projects will be invited to the Charlemagne Youth Prize award ceremony and the International Charlemagne Prize of Aachen award ceremony two days later during a four-day trip to Aachen in May 2018.

Contact for general queries: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben in der Plenarsitzung am 14. November in Straßburg den diesjährigen Gewinner des Lux-Filmpreises gekürt: Der Film „SÁMI BLOOD" der schwedischen Regisseurin Amanda Kernell erhält die begehrte Auszeichnung, die in diesem Jahr bereits zum elften Mal vom Europäischen Parlament verliehen wird.

Das Drama von Amanda Kernell spielt in den 1930er Jahren in Schweden. Es erzählt die Geschichte der 14-jährigen Elle Marja. Sie stammt aus der indigenen Volksgruppe der Samen und muss entsprechend der damaligen staatlichen Vorgaben ein Internat fernab der Eltern besuchen. Während Diskriminierung, Ausgrenzung und Misshandlung zu ihrem grausamen Alltag gehören, träumt Elle Marja von einem anderen Leben und lässt ihre Gemeinschaft hinter sich, um als Schwedin akzeptiert zu werden.

„Die Willensstärke der jungen Hauptdarstellerin, die ihr Leben als Sami hinter sich lässt und allein gegen Ungerechtigkeiten und Diskriminierung kämpfen muss, hat mich tief beeindruckt und sehr bewegt. Das Drama von Amanda Kernell ist in meinen Augen ein sehr kluger und differenzierter Kommentar zur Ausgrenzung einer ganzen Volksgruppe und einem lange negierten historischen Unrecht. Umso mehr freue ich mich, dass SÁMI BLOOD – auch Favorit des Aachener Publikums beim LUX-Filmfestival in der vergangenen Woche – die Film-Auszeichnung des Europäischen Parlaments in diesem Jahr erhält“, erklärt Sabine Verheyen, Mitglied des Europäischen Parlaments und Sprecherin im Ausschuss für Kultur und Bildung.

Die diesjährige Preisträgerin konnte sich im Finale gegen die Filme 120 BATTEMENTS PAR MINUTE (Robin Campillo), der eine Gruppe von Act-Up-Aktivisten beschreibt, die im Frankreich der frühen 90er Jahre für mehr gesellschaftliches Bewusstsein für HIV/AIDS-Erkrankungen kämpft und WESTERN (Valeska Grisebach), der die Themen der Wirtschaftsmigration und Integration beleuchtet, durchsetzen.

Hintergrund

Mit dem LUX-Filmpreis zeichnet das Europäische Parlament seit 2007 jährlich einen Film aus, der auf besondere Weise das europäische Publikum berührt und mit Blick auf die aktuellen sozialen und politischen Herausforderungen in Europa zum Nachdenken anregt. Eine 21-köpfige Fachjury wählt unter allen Teilnehmern zehn Filme für die offizielle Auswahl und schließlich drei Filme ins Finale des Wettbewerbs. Die drei Finalisten-Filme werden in allen 24 Amtssprachen der EU untertitelt und im Zuge der „LUX Film Days“ in den 28 EU-Mitgliedstaaten gezeigt. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments wählen schließlich den Gewinner des LUX-Filmpreises und zeichnen diesen im Rahmen einer Plenartagung in Straßburg aus. Der Film, der den LUX-Filmpreis erhält, wird auch für hör- und sehbehinderte Menschen produziert und beim internationalen Vertrieb unterstützt.

Auf Initiative der Aachener Europaabgeordneten Sabine Verheyen und in Zusammenarbeit mit dem CAPITOL Kino, der Stadt Aachen und der Karlspreisstiftung wurden erstmals in Aachen alle zehn Filme der offiziellen Auswahl für den LUX-Filmpreis gezeigt – ein Filmfestival, das in dieser Form in Europa einzigartig ist. Beim Finale durfte das interessierte Kinopublikum nicht nur mehr als sechs Stunden europäischen Film genießen, sondern auch sein qualifiziertes Votum abgeben.

pulse of europe aachen 300Das Thema Europa ist durch die Flüchtlingskrise und den Brexit mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Parteien, welche die EU als Ganzes in Frage stellen und damit auch die Werte wofür sie steht, haben überall in der EU Zulauf. Damit nicht die Gegner der EU den Ton der Debatte bestimmen, treffen sich seit Frühjahr diesen Jahres überall in der EU Bürger zu Kundgebungen "pro Europa".

Die bekannteste Bürgerbewegung dieser Art ist  "Pulse of Europe", welche sich für eine aktive Demokratie, für Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, Grundrechte, Frieden und Freiheit einsetzt. Sie ist dabei in 21 europäischen Ländern vertreten. Jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00 gibt es Veranstaltungen in vielen europäischen Städten. Es gibt fest eingeplante Redebeiträge, aber auch engagierte Zuschauer kommen zu Wort. Mit Infoständen und Kundgebungen wird Präsenz gezeigt. Ziel ist es die Idee Europa zu erhalten und Missstände aufzuzeigen und zu beheben.


In Deutschland sind aktuell die Koalitionsverhandlungen von CDU, FDP, und Bündnis 90/ Die Grünen ein großes Thema für "Pulse of Europe". Die derzeitigen Gespräche beinhalten zwar ein Bekenntnis zu einer starken und geeinten EU, beziehen sich aber nur sehr unkonkret auf Probleme und Missstände sowie deren Lösung. Dieses Thema wird auch zentraler Gegenstand der nächsten Veranstaltung in Aachen am 5. November um 14:00 am Elisenbrunnen sein. Auch dort wird es möglich sein, Redebeiträge von maximal drei Minuten zu halten. Es besteht die Möglichkeit sich vorab für Redebeiträge anzumelden, eine Garantie auf einen Platz gibt es allerdings nicht.

Flaggen Dreiländereck DE NL BEFür viele Schülerinnen und Schüler sind Kentnisse in einer oder mehreren Fremdsprachen Alltag. Dennoch ist die Vermittlung von Sprache eine Herausforderung für Lehrerinnen und Lehrer, vor allem auch in Grenzregionen. In Aachen und darüber hinaus ist es durchaus sinnvoll, nicht nur des Englischen und Deutschen, sondern auch des Niederländischen und Französischen mächtig zu sein.

Doch wie vermittelt man Frendsprachen eigentlich am besten? Welche Konzepte funktionieren und welche Herausforderungen stellen sich?
Zu einer Regionalkonferenz laden daher verschiedene Provinzregierungen aus Belgien und den Niederladen, die region aachen und die Euregio Maas-Rhein am Donnerstag, 23. November, nach Maastricht ein.

Im Statenzaal im Provinzgebäude, Limburglaan 10, stellen ab 13:15 Uhr verschiedene Redner mit deutschem, belgischem und niederländischem Hintergrund ihre Erfahrungen und Projekte zur Debatte.
Die Keynote "Die Grenze, eine Herausforderung für den (Fremd-) Sprachenunterricht?" wird von Frau Prof. Dr. Sabine Ehrhart von der Universität Luxemburg gehalten. Valéria Catalano von der Hogeschool PXL in Hasselt referiert über den "Fremdsprachenunterricht im 21sten Jahrhundert - Zwischen Theorie und Praxis" und Michaela Husarek, Französisch-Lehrerin an der Leonardo da Vinci-Gesamtschule in Hückelhoven berichtet über ihre "Erfahrungen mit belgischen Praktikanten/-innen und "teamteaching" mit niederländischen Kollegen/-innen". Insgesamt neun Vorträge, eine Präsentation und eine Podiumsdiskussion unter dem Motto "Was wünschen Sie sich, um Hindernisse der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit abzabbauen zu können?" sind geplant.

Voraussichtlich endet die Veranstaltung gegen 17 Uhr.

Um Anmeldung wird gebeten.

Vielfalt der europäischen Filmkunst

Die Stadt Aachen, die Karlspreisstiftung und das CAPITOL Aachen laden in der Woche vom 6. bis 12. November 2017 zum "LUX-Filmfestival 2017" in Aachen ein. In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament und unter der Schirmherrschaft der Aachener Europaabgeordneten Sabine Verheyen freuen sich die Veranstalter mit dem LUX-Filmfestival 2017 ein ganz besonderes Veranstaltungsformat in Aachen präsentieren zu können.

Getreu dem Motto der Europäischen Union "In Vielfalt geeint" soll anhand der zehn Filme der offiziellen Auswahl für den LUX-Filmpreis 2017 die Universalität der europäischen Werte, die kulturelle Vielfalt und der Prozess der europäischen Integration veranschaulicht werden.

Veranstaltungsformat
Die zehn Filme der offiziellen Auswahl werden im Rahmen des LUX-Filmfestivals innerhalb einer Woche in Aachen präsentiert (in Originalversion mit deutschen/englischen Untertiteln). Den Höhepunkt des LUX-Filmfestivals stellt der Finaltag dar. An diesem Tag werden die drei Finalisten-Filme nacheinander in Originalfassung mit deutscher Untertitelung in Aachen gezeigt.
Die Zuschauer haben im Anschluss an die Filmvorführungen die Möglichkeit, ihren Favoriten unter den drei Finalisten zu wählen. Sabine Verheyen, Europaabgeordnete und Schirmherrin der Veranstaltung, nimmt dieses Votum mit nach Straßburg und wird es bei ihrer Abstimmung im Europäischen Parlament berücksichtigen.

Programm LUX-Filmfestival 2017:

Eden PALAST (Franzstraße 45, 52064 Aachen)

  • 06.11.2017, 20 Uhr
    KING OF THE BELGIANS
    (94 min.; OV bg., nl., en., fr.; Untertitel en.)
  • 07.11.2017, 17 Uhr
    SUMMER 1993
    (96 min., OV ca., Untertitel de.)
  • 08.11.2017, 17 Uhr
    THE OTHER SIDE OF HOPE,
    (98 min., OV fi., en., ar., Untertitel de.)
  • 09.11.2017, 17 Uhr
    A CIAMBRA
    (118 min., OV it., Untertitel de.)
  • 09.11.2017, 20 Uhr
    GLORY, Preview,
    (101 min., OV bg., Untertitel en.)
  • 10.11.2017, 17 Uhr
    HEARTSTONE
    (129 min., OV is., Untertitel de.)
  • 10.11.2017, 20 Uhr
    THE LAST FAMILY
    (123min., OV pl., Untertitel de.)

Finale CAPITOL (Seilgraben 8, 52062 Aachen)

  • 12.11.2017, 10:30 Uhr bis 19:00
  • Ablauf
    Begrüßung und Einführung
    120 BEATS PER MINUTE
    Pause mit Mittagsimbiss
    SÁMI BLOOD
    Pause
    WESTERN
    Votum und Resümee

Der offizielle Vorverkauf beginnt am 23. Oktober 2017 an den Kassen des CAPITOL, Cineplex und Eden Palast, und natürlich online unter www.cineplex-aachen.de.
Preis: 6,50,- € pro Vorstellung im Edenpalast und 15,- € für den Finaltag im CAPITOL, inkl. Mittagsimbiss

(c) European Union 2017

Logo Euregio Maas Rhein 200Die Euregio Maas-Rhein lädt zu einer Informationsveranstaltung über die Intiative "Interreg Volunteer Youth"(IVY) am 5. Oktober in Maastricht ein.

Die Europäische Kommission hat, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für europäische Grenzregionen (AGEG), eine Initiative für junge Europäer zwischen 18 und 30 Jahren gestartet. Der Name der Initiative ist "Interreg Volunteer Youth-Initative" (IVY). Sie bietet ehrenamtliche Projekte mit 2-6 Monaten Dauer an. Die Euregio Maas-Rhein organisiert für Projekte wie EMR-Interreg IV und V sowie für junge Europäer eine Informationsveranstaltung, damit diese sich über IVY ein Bild machen können.

Wann: Donnerstag, 5. Oktober, 14.30 Uhr
Wo: Gouvernement Provinz Limburg (Statenzaal), Limburglaan 10, Maastricht

Es sind Dolmetscher anwesend.

14.30 Uhr Empfang
15.00 Uhr Grußwort
15.10 Uhr Präsentation der Interreg Volunteer Youth-Initiative (Cinzia Dellagiacoma, AGEG)
15.25 Uhr Beispiele aus der Praxis:
- Brigitte van der Zanden (Direktorin euPrevent, im Rahmen des INTERREG-Programms Euregio Maas-Rhein)
- Jonas Lang und Janou Herberighs (beide sind Ehrenamtliche bei dem Projekt „Nachbarsprache-Buurcultuur im Rahmen des INTERREG-Programm Niederlande-Deutschland)
15.40 Uhr Rede von Karen Vandeweghe, Europäische Kommission
15.50 Uhr Podiumsdiskussion und Diskussion mit den Anwesenden
16.30 Uhr Schlusswort
16.45 Uhr Umtrunk

Tag der Integration am 03.09.2017 im Aachener Eurogress

Lebendig, tolerant und weltoffen:
So präsentiert sich Aachen beim Tag der Integration.

Die Veranstalter laden Sie herzlich ein, an diesem Ereignis teilzuhaben. Ihre Gastgeber sind Initiativen, Vereine, Einrichtungen und Firmen aus Aachen und Umgebung. Sie haben gemeinsam ein attraktives Programm für Sie vorbereitet.

Lassen Sie sich begeistern von vielseitigen kulturellen Darbietungen, von Tanz und Musik, von köstlichen internationalen Speisen und von Sportvorführungen und Vorträgen. Lassen Sie sich informieren und inspirieren, erfahren Sie hautnah, wie das friedliche Zusammenleben der Religionen und Kulturen bei uns aussieht. Lernen Sie Menschen kennen, die sich für gelingende Integration einsetzen. Erfahren Sie mehr über Angebote von Firmen, Behörden, sozialen Einrichtungen und religiösen Gemeinschaften. Ein buntes und spannendes Familienprogramm mit Zirkuskünstlern, Artisten, Sportlern, Tänzern, Chören aus aller Welt und vieles mehr erwartet Sie.

EUROPE DIRECT Infostand: Vielfältige Information über EU-Bürgerrechte und EU-Politik im Eurogress

Bei EU-Bürgerrechten geht es um die Rechte, die die Menschen in der Europäischen Union automatisch haben, die aber nicht allen bewusst sind. Über 500 Millionen Europäerinnen und Europäer profitieren täglich davon – genau wie die europäische Wirtschaft.

Um Sie über Ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der Unionsbürgerschaft zu informieren, beteiligt sich das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen am diesjährigen 'Tag der Integration' am Sonntag, 03.09.2017 von 11:30 - 17:30 Uhr im Eurogress in der Monheimsallee in Aachen.

Sie sind herzlich eingeladen!

EUROPE DIRECT Aachen informiert Jung und Alt mit vielfältigen Materialien wie Broschüren und Postern über die Rechte und Möglichkeiten in der EU und die EU-Politik.

Melden Sie sich beim Infostand für kostenlose Studienfahrten zu EU-Institutionen an. Machen Sie mit bei Europa-Quiz mit vielen Preisen.

Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wissen Sie schon, wie Ihre Rechte als EU-Bürger aussehen?

Die Unionsbürgerschaft ist kein leeres Konzept, sondern ein konkreter Status, mit dem eine Reihe von Rechten verknüpft sind: von A wie 'Aktives Wahlrecht' bis Z wie 'Zugang zur Sozialversicherung im Ausland'.

Der EU ist es wichtig, dass Sie über Ihre Rechte als EU-Bürger/-in Bescheid wissen, denn nur so haben Sie in Ihrem Alltag wirklich etwas davon. Mit ihrem Bericht über die Unionsbürgerschaft trägt die EU zur Aufklärung bei.  Festgelegt sind die EU-Bürgerrechte im zweiten Teil des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union sowie in Kapitel V der Charta der Grundrechte der EU.

Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl des Wohnortes innerhalb der EU sowie Recht auf Nichtdiskriminierung aufgrund Ihrer Staatsangehörigkeit

Als EU-Bürger/-in haben Sie das Recht, in der EU ungehindert zu reisen und Ihren Wohnort frei zu wählen. Dieses Recht unterliegt allerdings gewissen Bedingungen. So müssen Sie sich beispielsweise bei der Einreise in ein anderes EU-Land gegebenenfalls ausweisen oder – wenn Sie für mehr als drei Monate in einem anderen EU-Land leben – bestimmte Bedingungen erfüllen, je nachdem, ob Sie dort zum Beispiel arbeiten oder studieren.
http://europa.eu/youreurope/citizens/travel/index_de.htm

Aktives und passives Wahlrecht

Wenn Sie in einem anderen EU-Land als Ihrem Herkunftsland leben, dürfen Sie in diesem Land unter denselben Bedingungen wie Staatsangehörige dieses Landes für die Kommunalwahlen und Wahlen zum Europäischen Parlament kandidieren.
http://europa.eu/youreurope/citizens/residence/worker-pensioner/elections/index_de.htm

Petitionsrecht

Bei Anliegen oder Beschwerden haben Sie das Recht, Petitionen an das Europäische Parlament zu richten. Dabei kann es sich um ein persönliches Bedürfnis, eine persönliche Beschwerde oder um ein Thema von öffentlichem Interesse handeln. Die Angelegenheit muss in den Tätigkeitsbereich der EU fallen und Sie unmittelbar betreffen.

Beschwerderecht

Beim europäischen Bürgerbeauftragten können Sie sich über Missstände bei der Tätigkeit der Organe oder Einrichtungen der EU beschweren.
Sie können sich auch direkt an die Organe und beratenden Einrichtungen der EU wenden und haben das Recht, eine Antwort in einer der 23 EU-Amtssprachen zu erhalten.

Recht auf konsularischen Schutz

Wenn Sie sich in einem Land außerhalb der EU aufhalten und Hilfe benötigen, genießen Sie als EU-Bürger/-in den konsularischen und diplomatischen Schutz eines jeden EU-Landes, und zwar unter denselben Bedingungen wie die Einwohner/-innen des betreffenden Landes. Das bedeutet, dass Sie in Situationen wie einem Todesfall, Unfall, Krankheit, Festnahme, Inhaftierung, Gewaltverbrechen oder Rückführung in das Heimatland auf Hilfe zählen können.

Europäische Bürgerinitiative

Im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative können Sie die Europäische Kommission auffordern, einen Vorschlag für einen Rechtsakt zu unterbreiten. Die Initiative muss von mindestens einer Million Bürgerinnen und Bürger aus mindestens einem Viertel der EU-Länder unterzeichnet werden.

 
Grundrechte

Die EU stützt sich auf die Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Demokratie, der Gleichheit, der Rechtsstaatlichkeit sowie der Wahrung der Menschenrechte. Dies schließt auch die Rechte von Menschen ein, die Minderheiten angehören.
http://ec.europa.eu/justice/fundamental-rights/index_de.htm

 
Andere grenzüberschreitende Rechte

Zugang zur Sozialversicherung

Wenn Sie innerhalb der EU umziehen, zahlen Sie nur in jeweils einem Land Sozialversicherungsbeiträge, auch wenn Sie in mehreren Ländern arbeiten. Im Allgemeinen erhalten Sie auch Ihre Sozialversicherungsleistungen ausschließlich von diesem Land.

Gesundheitsversorgung im Ausland

Nach dem EU-Recht können Sie sich in einem anderen EU-Land einer medizinischen Behandlung unterziehen und haben eventuell Anspruch auf Kostenrückerstattung durch Ihre Krankenkasse im Heimatland.

Studium im Ausland

Als EU-Bürger/-in haben Sie das Recht, in jedem EU-Land unter denselben Bedingungen zu studieren wie Staatsangehörige dieses Landes.

Einkaufen im Internet

Das EU-Recht schützt Sie, wenn Sie in Europa online einkaufen.

Passagierrechte, Fluggastrechte, Rechte von Bahnreisenden

Wenn Sie Probleme mit internationalen Bahnreisen oder mit Flügen aus der EU oder in die EU mit einem Luftfahrtunternehmen der EU haben, haben Sie eventuell Anrecht auf Rückerstattung und möglicherweise sogar auf Entschädigung.

Günstigere Mobiltelefontarife

Wenn Sie Ihr Handy im EU-Ausland benutzen, kann Ihr Betreiber Ihnen nicht beliebig viel dafür berechnen.

 
Aktuelle Verbraucherschutz-Maßnahmen der EU

10 Maßnahmen zugunsten von 500 Millionen Verbrauchern: Erfahren Sie mehr über die zehn größten Erfolge, die Ihre alltäglichen Belange betreffen und unsere gemeinsamen europäischen Werte widerspiegeln.

 

Rechte von Drittstaatsangehörigen in der EU - Die EU Blue Card

Die Blau Karte EU ebnet als Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für hoch qualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten den Weg in die Europäische Union. Für Angehörige von EU-Staaten gilt Freizügigkeit hinsichtlich ihres Aufenthalts in der EU.

Kurzlink auf diese Seite: http://bit.ly/tag-der-integration-2017

Flaggen Dreiländereck DE NL BENeun Organisationen und Gruppen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland kümmern sich seit 2001 um ein ganz besonderes Stück Europa: den Dreiländerpark. Zwischen Hasselt, Genk, Sittard-Geleen, Heerlen, Aachen, Eupen, Verviers, Lüttich und Maastricht liegt ein Landstrich voller Naturschönheit, Bodenschätzen und kulturellen Reichtümern.

In diesem Park werden Wissen und Initiativen um die euregionale Landschaft zusammengebracht - doch eine wesentliche Gruppe fehlt in dem Konstrukt: die Sicht der Bewohner der Euregio auf ihre Heimat.

Aus diesem Grund wird die Architektengruppe „Dear Hunter“ durch die Euregio reisen und in Kontakt mit ihren Bewohnern und Besuchern folgenden Fragen nachgehen: Welche Orte in der Landschaft lieben und bevorzugen die Menschen? Wo gibt es Handlungsbedarf? Und wie unterscheidet sich das Erleben der Bewohner von dem der Besucher? Die untere Naturschutzbehörde der StädteRegion Aachen ist in der Projektgruppe des Dreiländerparks vertreten.

Ein Team der Architektengruppe soll nun neben der Einbindung interessierter Bürger auch die Bekanntheit des gesamten Projekts fördern. In planerischer Hinsicht wollen sie Antworten finden auf konkrete Fragen. Wie gehen verschiedene Gemeinden im Dreiländerpark mit ihrer Landschaft um? Wie steht es um die Qualität und wie kann die Landschaft noch besser für die Bevölkerung und den Tourismus genutzt werden? „Dear Landscape“ beginnt mit drei Orten: Lanaye (Visé/Belgien), dem Dreiländerpunkt (Vaals) und Heers (Belgien). Weitere Gemeinden sollen 2018 hinzukommen. Am Ende wird ein „Atlas“ des Dreiländerparks entstehen, der interessante Geschichten und Einblicke sowohl für Bewohner als auch Besucher und Planer bietet.

„Dear Landscape“ ist Teil des Projekts „Dear Euregio“. Interessante euregionale Facetten konnten bislang in Aachen, Hasselt, Maastricht, Heerlen, Genk, Eupen und Eijsden-Margraten auf Karten, in Skizzen und Geschichten dargestellt werden. Zu sehen sind diese vielseitigen Werke bis 17. August am Dreiländerpunkt (Parkplatz Wilhelminatoren) und dann vom 18. August bis 14. September in Heers (Flandern).

 

Europa und Menschen Zeichnung 300Der Gesetzgebungsprozess in der EU ist ganz schön kompliziert. Wer darf ein Gesetz einbringen? Wer muss informiert werden? Wer muss zustimmen? Wie bringt man am besten alle Mitgliedsstaaten - oder zumindest einen großen Teil - unter einen Hut? Spannende Fragen, die sich im Unterricht und in Alltag nicht immer leicht erklären lassen.

Das vom Europa-Zentrum Badem-Württemberg herausgegebene Spiel "Legislativity" widmet sich diesen Fragen. Spielerisch erklärt das Brettspiel, wie der Gesetzgebungsprozess in der EU funktioniert, wer die einzelnen Akteure sind und welche Aufgaben bewältigt werden müssen, bevor ein Gesetz in Kraft treten kann. Ziel des Spiels ist für alle Spieler, ein Gesetz durchzubringen. Dabei kann auch eine plötzliche Räumung des Plenarsaals im Weg stehen.

Das Spiel ist für zwei bis acht Spieler ab 14 Jahren konzipiert und kann sowohl mit Freunden und der Familie, aber auch im (außer)schulischen Unterricht gespielt werden. Für Brettspielfans gibt es einen "Profi-Variante". EU-Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Hier ein kleiner Einblick in das Spiel:

Legislativity gibt es zum Preis von 19,90 Euro zuzüglich Versand (6,50 Euro für bis zu vier Spiele, fünf bis 14 Spiele 13,50 Euro) unter anderem bei der Landeszentrale für politische Bildung in Badem-Württemberg.

14 01 14 fluggastrechteEU-Kommission genehmigt Beihilfen von bis zu 10 Mio. € für neue Luftstrecken in die Region Aachen / Niederländisch-Limburg

Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass ein niederländisches System zur Gründung von Starthilfen für Fluggesellschaften, die neue Strecken zum und vom Flughafen von Maastricht / Aachen aufbauen, im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften steht. Die Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass das Projekt die Konnektivität der Region mit anderen Regionen in ganz Europa im Einklang mit den EU-Zielen verbessern wird, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt zu verfälschen.

Die Regelung dauert bis zum 31. Dezember 2019 mit einem Gesamtbudget von bis zu 10 Mio. €. Es gibt keine Überschneidungen zwischen den im Rahmen des Programms betriebenen Strecken und von anderen Flughäfen im gleichen Einzugsgebiet betriebenen Strecken. Insbesondere stellte die Kommission fest, dass die Regelung mit den EU-Beihilfevorschriften und den Leitlinien der Kommission übereinstimmt. Diese Regeln ermöglichen es den Mitgliedstaaten, den Fluggesellschaften, vorbehaltlich bestimmter Kriterien, eine Starthilfe zu gewähren, um ihnen den notwendigen Anreiz zu geben, neue Strecken von regionalen Flughäfen zu schaffen. Dies erhöht die Mobilität der EU-Bürger durch die Einrichtung von Zugangspunkten für Flüge innerhalb der EU und stimuliert die regionale Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kommission, im öffentlichen Fallregister unter der Fallnummer SA. 47746. (Für weitere Informationen: Ricardo Cardoso - Tel .: + 32 229 80100, Maria Sarantopoulou - Tel .: +32 229 13740)

Flaggen Dreiländereck DE NL BEDie Euregio Maas-Rhein (EMR) ist eine Wissensregion. 2000 Schulen, 19 Fachhochschulen und fünf Hochschulen stehen für rund 3,9 Millionen Menschen in der EMR bereit – eine der größten Wissensinfrastrukturen in der Gruppe der EU-Regionen. Grenzüberschreitendes Lernen, Arbeiten und Leben ist für immer mehr Menschen in der EMR zum Alltag geworden.

Das Programm der "Euregioprofilschule", durchgeführt durch die den Zweckverband "region aachen" und die "taal: unie" möchte dafür sorgen, dass grenzüberschreitendes Lernen und interkulturelle Erfahrungen schon in der Grundschule und auch in der weiterführenden Schule erlebbar und Teil des Lehrplans werden. Mittlerweile sind 23 Grundschulen und elf weiterführende Schulen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien am Programm beteiligt. 

In drei wesentlichen Bereichen werden Schülerinnen und Schüler gefördert: Sprachkompetenz, Schüleraustausch und Euregiokenntnisse. Schulen erhalten bei der Umsetzung der Programm Unterstützung, beispielsweise durch das Heft "Auf die Plätze, klaar, partez!" Dieses Heft soll auf spielerische Weise zur Vermittlung der französischen und niederländischen Sprache beitragen. Der Wortschatz orientiert sich an der Alltags- und Erlebniswelt sowie an den Interessen der Kinder.

Das Euregio-Heimatkundebuch "Euregio - Vis-á-vis" erklärt in 46 verschiedenen Kapiteln die unterschiedlichen Regionen und Eigenarten der EMR, setzten sich mit der Kultur und dem Alltag der Nachbarn auseinander. Es gibt Kapitel zum Thema Stauseen und Talsperren, Fritten, Märchen und Legenden, Schlösser, Fußball und vieles, vieles mehr. Die größten Städte der Euregio, Aachen, Maastricht, Lüttich/Liège, Hasslet  und Eupen werden ebenso vorgestellt, wie Mundarten, Religionen und Flughäfen.

"Euregioprofilschule zu sein, bedeutet: den euregionalen Gedanken im schulischen Alltag zu verankern und zu leben, ein lebendiges Kennenlernen einer der beiden Nachbarsprachen (französisch oder niederländisch) zu ermöglichen, den persönlichen Kontakt mit den Nachbarländern zu suchen, im Sach- und Fachunterricht für ein grenzüberschreitendes, interkulturelles Bewusstsein zu sensibilisieren, seinen Schülerinnen und Schülern den Erwerb eines Euregiokompetenz-Zertifikats zu ermöglichen und seine euregionalen Aktivitäten jährlich zu dokumentieren", so heißt es in der Informationsbroschüre. Wer Euregioprofilschule werden möchte, müssen eine kurze Auskunft darüber vorlegen, in welcher Form sie das Euregioprofil an ihrer Schule umsetzten möchten. Dabei steht die Euregionalisierung vorhandener Kompetenzen im Forderung. Die Verantwortlichen des Zweckverbandes stehen in diesem Prozess gerne beratend zur Seite.

Wer gerne einen Blick in die entsprechenden Broschüren werfen möchte oder diese für seine Klasse bestellen will, kann dies gerne im EUROPE DIRECT Büro Aachen machen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

PulseofEurope 300Am Sonntag den 02.07 fährt die Tour de France durch Aachen. Daher kann eine reguläre Pulse of Europe Veranstaltung nicht, wie gewohnt, am ersten Sonntag des Monats auf dem Katschhof stattfinden. Stattdessen soll der Kreisverkehr an der Kreuzung Adenauerstraße/Hauptstraße in 52146 Würselen (Nähe XXXL Pallen) in europablau dekoriert werden.

Die Tour de France führt in diesem Jahr durch Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland. Zu diesem Anlass planen viele Pulse of Europe-Städte entlang der Route einen europäischen Gruß in die Welt zu schicken.

Der gemeinsame Treffpunkt ist direkt am Kreisverkehr und das Aachener Pulse of Europe Team wird ab 10.00 vor Ort sein, um die Mitte des Kreisverkehrs zu dekorieren und alle Unterstützer zu empfangen. Es wird darum gebeten sich möglichst in blau zu kleiden und Europa-Flaggen mitzubringen. Es kann auch Essen und Trinken mitbringen, um mit anderen bei einem Picknick ins Gespräch zu kommen, bei gutem Wetter wird es einen Grill geben, der mit genutzt werden kann.

Ab 13:50 Uhr wird die Werbekarawane erwartet. Das Fahrerfeld kommt um ca. 15:32 Uhr.

Personen, die mit dem Auto kommen müssen über Verlautenheide bzw. über die Autobahn A544 anfahren. Parkmöglichkeiten sind im Gewerbegebiet östlich des Kreisverkehrs, das letzte Stück muss dann zu Fuß gegangen werden, da der Kreisverkehr und die Strecke (Hauptstraße) ab 10 Uhr für Fahrzeuge gesperrt sind.

Flaggen Dreiländereck DE NL BEDass Menschen heutzutage in einem europäischen Land leben, in einem anderen arbeiten und vielleicht sogar in einem dritten regelmäßig einkaufen, ist nichts Ungewöhnliches mehr. Europa wird gelebt, insbesondere in den Grenzregionen und die Kommunen beteiligen sich rege an der grenzüberschreitenden Lebensrealität der Menschen.

Eine solche Beteiligung sind die sogenannten Grenzinfopunkt, die es in verschiedenen Grenzstädten in Deutschland gibt.
Grenzinfopunkte sind Beratungsstellen für Menschen, die im Nachbarland studieren, wohnen oder arbeiten (wollen). Auch in Aachen gibt es so einen Grenzinfopunkt. Nun ist die Verlängerung des Projekts sicher, denn am Montag, 15. Mai 2017, wurde in de Kopermolen in Vaals das neue Durchführungsabkommen Grenzinfopunkt unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung bestätigen die Partner in der Euregio Maas-Rhein die Fortsetzung des Grenzinfopunktes Aachen-Eurode.

Der Grenzinfopunkt Aachen-Eurode besteht seit September 2012 und bietet ihre Dienste an an Grenzpendler, deren Familien, ehemalige Grenzpendler, Studenten und Unternehmern die Grenzpendler einstellen (wollen). Der Grenzinfopunkt ist dadurch ein Vorbild der grenzüberscheitende Zusammenarbeit für die Bürger im Grenzgebiet.

Angesprochen werden alle, die sich selbst als Grenzpendler sehen: Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Arbeitssuchende, Auszubildende, Studenten, Pensionäre und Rentner. Für jeden wird eine individuell auf die eigenen Probleme zugeschnittene Beratung erarbeitet.

Foto: Stadt Aachen / Peter KlingelEin überzeugter und überzeugender englischer Europäer:
Bundespräsident ehrt Karlspreisträger Garton Ash

Der britische Historiker und Publizist Prof. Timothy Garton Ash ist am Himmelfahrtstag 2017 mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet worden. Der Laudator Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigt in seiner bemerkenswert persönlichen Laudatio das beeindruckende Lebenswerk des Preisträgers. Viele bereiten dem charismatischen Garton Ash bei strahlendem Sonnenschein auf dem Katschhof einen tollen Empfang.

Prof. Timothy Garton Ash steht so da, wie man sich einen Vorzeige-Briten vorstellt: ein Gentleman durch und durch. Höflich, gut gekleidet und mit einer klaren Haltung. Und die ist, wenig verwunderlich, eine entschieden andere als die von vielen seiner Landsleute, die vor einem knappen Jahr für den Brexit gestimmt haben. Nun, am Himmelfahrtstag 2017, richten sich alle Augen der rund 850 Gäste im Aachener Krönungssaal auf den glühenden Verfechter der europäischen Idee, als dieser den Karlspreis entgegennimmt. Congratulations! Garton Ash - der englische Europäer, der europäische Engländer. Garton Ash, der weltweit anerkannte Experte für Europäische Gegenwartsgeschichte, der am St. Antony's College der Universität Oxford lehrt. Garton Ash, der sich mit wissenschaftlicher Analyse und jeder Menge Herzblut zugleich für das freie Wort einsetzt.

17 05 23 Jugendkarlspreis 300Erasmus evening, ein Projekt aus Polen hat den ersten Preis beim Wettbewerb um den Europäischen Jugendkarlspreis 2017 am 23. Mai in Aachen gewonnen. In einer Radiosendung informieren junge Menschen aus Polen und der EU über ihre Erfahrungen mit dem Erasmus+ Programm. Der zweite Preis ging an "Re-Discover Europe". Die Initiative hat das Ziel verfolgt, in der EU-skeptischsten Region in Dänemark für die EU  zu werben und die Teilhabe an der EU zu verbessern. Der dritte Preis wurde an die niederländische Internetplattform "We are Europe" vergeben, auf der junge Autoren, Journalisten und andere kreative Köpfe sich über Europa austauschen können.

Europa lebt von jungen Menschen, von deren Geist und Engagement. Seit 2008 wird der Jugendkarlspreis an Menschen vergeben, die „zur Verständigung in Europa und in der Welt beitragen, die Entwicklung eines gemeinsamen Gefühls einer europäischen Identität und der europäischen Integration fördern, den in Europa lebenden jungen Menschen als Vorbild dienen und ihnen praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als eine Gemeinschaft geben“.

Der erste Preis wurde von Parlamentsvizepräsidentin Sylvie Guillaume und dem Vorsitzenden der Stiftung Internationaler Karlspreis Michael Jansen, der zweite Preis vom ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, und der dritte Preis vom Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp, überreicht.

1. Preis: Polen - Erasmus evening
"Erasmus evening" ist eine Onlineradiosendung für Studierende, die einen Erasmusaufenthalt im Ausland erwägen. Sie wurde über den studentischen Radiosender Radio Meteor UAM der Adam Mckiewicz Universität in Posen gesendet. Gäste waren polnische Studierende, die im Ausland studieren, oder Ausländer, die in Polen studieren. Die Interviews drehten sich um Themen wie die Einreichung von Dokumenten, die Auswahl von Fächern, die Wohnungssuche in einem anderen Land, Unterschiede zwischen Universitäten und die Möglichkeiten, die sie bieten, das Bildungssystem oder das tägliche Leben der Studierenden.

17 05 23 Jugendkarlspreis 300 12. Preis: Dänemark - Re-discover Europe
"Re-discover Europe" war ein Ereignis, das an zwei unterschiedlichen Tagen in der euroskeptischen Stadt Aalborg im Norden Dänemarks stattfand. Am 6. Mai nahmen Menschen unterschiedlicher ethnischer Hintergründe mit EU-Flaggen an einem Umzug teil. In einem multikulturellen Dorf konnten die Ortsansässigen mehr über die Diversität in ihrer Stadt lernen. Am 9. Mai fanden Aktivitäten zum Europatag statt, beispielsweise Vorträge zur Zukunft der EU sowie ein EU-Straßenfest zum Ausklang.

3. Preis: Niederlande - Are we Europe
"Are we Europe" ist eine Online-Multimediaplattform, bei der junge Menschen ihre Geschichten dazu einreichen können, wie es sich wirklich anfühlt, europäisch zu sein. Die Gründer der Plattform sind überzeugt, dass es in Zeiten der negativen Medienberichterstattung und Meinungen vieler Menschen zu Europa wichtig ist, junge Europäer zu motivieren, den Lesern neue Wahrnehmungsweisen zu Europa nahezubringen.

Gewinnerprojekte aus Deutschland und Öesterreich:
Das diesjährige Gewinnerprojekt aus Deutschland war das Projekt „Seehilfe e.V. - Solidarität darf nicht an den Grenzen enden", ein Bremer Verein mit Mitgliedern in ganz Deutschland, der geflüchtete Menschen auf Sizilien unterstützt. In Öesterreich hat das Projekt "Explosion of Peace #Friedenstaube" gewonnen. Es wurde von Jugendlichen aus Vorarlberg initiiert, um die Jugend Europas zusammenzubringen und einen Beitrag zum Frieden zu leisten.

Luftballons Karlspreis 300„Seehilfe e.V. - Solidarität darf nicht an den Grenzen enden" ist der nationale Gewinner für den Europäischen Jugendkarlspreis 2017, entschied die deutsche Jury, bestehend aus Abgeordneten des Europäischen Parlaments und einem Jugendvertreter. Das Projekt vertritt Deutschland am 2‌3‌.‌ ‌M‌a‌i‌ ‌2‌0‌1‌7‌ in Aachen bei der Preisverleihung mit Parlamentspräsident Antonio Tajani. Es hat die Chance, sich gegen die 27 anderen nationalen Siegerprojekte durchzusetzen und als einer der drei Erstplatzierten Geldpreise und eine Reise ins Europäische Parlament nach Straßburg oder Brüssel zu gewinnen. Europaweit sind 244 Bewerbungen eingegangen, davon 28 aus Deutschland.

Der Bremer Verein Seehilfe e.V. mit Mitgliedern in ganz Deutschland unterstützt geflüchtete Menschen auf Sizilien. Was im Juni 2014 als kleine Privatinitiative von vier Jugendlichen in Jena und Bremen begann, wuchs danach stetig. In der Folge sammelten sie Spenden und fuhren mit einem Transporter nach Sizilien - an den Ort, der nach der Schließung des Lagers auf Lampedusa zum Hauptankunftsort der geretteten Geflüchteten wurde. Im November 2014, nur fünf Monate später, wurde der Verein Seehilfe e.V. gegründet. Mit Hilfe zur Selbsthilfe zum Beispiel über Workshops und Beschäftigungsangebote wie Bildungsapps soll Geflüchteten nicht nur materiell, sondern auch ideell geholfen werden: „Niemand mag allein sein. Deswegen machen wir uns gegen Isolierung und für Begegnung stark, schreibt der Verein. Mit zwei Hilfsfahrten pro Jahr nach Sizilien, deutschlandweit stattfindenden Vorträgen über die gemachten Erfahrungen und Besuche in Schulen, machen die inzwischen 16 aktiven jungen Menschen auf die Situation in Sizilien aufmerksam.

„Die persönlichen Begegnungen mit Geflüchteten und die Weiterführung dieser Erlebnisse an eine breite Öffentlichkeit in Deutschland und Italien, mit der Bemühung, regionale Partner und Unternehmen mit einzubinden, zeichnet das Projekt aus“, heißt es in der Begründung der deutschen Jury. Ausschlaggebend war, dass aktiv – über das ganze Projekt hinweg – Werte wie Zusammengehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl, Verantwortung und Toleranz bewusst gefördert wurden. Die Idee: Solidarität darf nicht an Grenzen aufhören, nicht innerhalb Europas, aber auch nicht an dessen Außengrenzen.

Am Di. 23. Mai 2017 wird ab 11:00 Uhr der diesjährige "Europäische Jugendkarlspreis", der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist, in einer Feierstunde im Krönungssaal des Aachener Rathauses verliehen.

Luftballons Karlspreis 300Nur so funktioniert das gemeinsame Europa: Indem es von  den Bürgerinnen und Bürger an der Basis gelebt wird. Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp stellte dies am Samstag den 8. April in seiner Rede anlässlich der 50-jährigen Städtepartnerschaft Aachen-Reims im Reimser Rathaus heraus – und er bekam viel Zustimmung und Applaus.

Im Januar wurde dieses besondere Jubiläum zum Karlsfest in Aachen feierlich begangen,nun stand der Gegenbesuch in Reims an. Drei Tage lang wurde in der französischen Partnerstadt das 50-jährige Bestehen der Jumelage gefeiert.

Zentrales Ereignis war der Festakt im Reimser Rathaus am Samstag. Dort wurde nicht nur die Erneuerung des Partnerschaftseids Aachen-Reims gefeiert, hier wurde vor allem in den Reden der beiden Oberbürgermeister, Arnaud Robinet und Marcel Philipp, klar, wie lebendig in dieser Partnerschaft Europa lebt.

Philipp sprach von einem „Tag der Freude, der Dankbarkeit und der Zuversicht“.

Städtepartnerschaft seien eine Angelegenheit der Bürgerinnen und Bürger. "Es sind die Schülerinnen und Schüler, die Vereine, die Kulturgruppen und Chöre, die Jugend- und Seniorengruppen, die diese Partnerschaft elementar seit 50 Jahren tragen.“

Philipp verwiese auch darauf, dass das, was in 50 Jahren zustande kam, "keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist“. Vor dem Hintergrund vieler Auseinandersetzungen und Konflikte, zuletzt der beiden Weltkriege, sei, so Philipp, „aus der Friedensgesinnung Friedensarbeit geworden, aus Erbfeindschaft durch Versöhnung, Dialog und Zusammenarbeit eine feste ,Erbfreundschaft’“.

Dankbarkeit zollte Philipp den jeweiligen Nachfolgern im Amt, sein Dank ging aber auch an die Engagierten und Aktiven der Partnerschaftsvereine, „die über fünf Jahrzehnte hinweg dafür sorgten, dass der Austausch nie abriss. Sie sind die festen Pfeiler, die die Brücke unserer Städteverbindung tragen“, so der Aachener Oberbürgermeister.

Zuversicht führte der Aachener Oberbürgermeister bewusst an, weil „sich 50 Jahre nicht nur für einen Rückblick eignen. Um sich vorwärts zu bewegen, genügen keine Rückspiegel.“ Der Blick sei angesichts des Brexits und angesichts populistischer und nationalistischer Bewegungen in vielen EU-Ländern – auch in Deutschland und Frankreich von großer Bedeutung. Philipp: „Deshalb sind die Bürgerschaften, die diese Partnerschaften tragen, aufgerufen, zu kämpfen. Das Ziel dieses Kampfes muss es sein, alles zu tun, dass die Völker weiter zueinanderfinden statt sich voneinander abzugrenzen.“

Arnaud Robinet zeichnete im Rahmen des Festaktes den ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Dr. Jürgen Linden, und den ehemaligen Vorsitzenden des Städtepartnerschaftskomitees in Aachen, Dr. Wolf Steinsieck, für ihre Verdienste um die Städtepartnerschaft mit der Ehrenmedaille der Stadt Reims aus.

Junge Leute 300Du möchtest diesen Sommer etwas Besonderes erleben? Vielleicht eine neue Sprache lernen eine neue Kultur entdecken oder deine sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen - und das in fremden Ländern? Dann sind die AEGEE Summer Universities (SU) etwas für dich.
Auch AEGEE-Aachen ist dabei.

In diesem Jahr veranstaltet das Europäische Studierenden-Forum (AEGEE) von Juni bis September 65 Summer Universites in verschiedenen Städten Europas. Die Summer Universites werden von den AEGEE-Gruppen vor Ort ehrenamtlich organisiert und dauern im Schnitt zwei Wochen. Im Teilnehmerbeitrag von 100 Euro pro Woche sind zwei Mahlzeiten pro Tag, Aktivitäten, Transportkosten und Unterbringung eingerechnet, wobei die Unterbringen eine Jugendherberge, ein Schlafsaal, eine Turnhalle, aber auch private Unterbringung oder Campen sein kann. Organisiert werden muss nur die An- und Abreise. Die Schwerpunkte der jeweiligen SUs sind unterschiedlich. Bei Workshops zu verschiedenen Themen, Sprachkursen oder sportlichen Aktivitäten ist für jeden etwas dabei.

Der Anmeldeschluss ist der 28.04.2017. Eine Mitgliedschaft bei AEGEE-Aachen ist von Nöten, allerdings kann man jederzeit kurzfristig Mitglied werden.

Am Mittwoch, 19. April und Montag, 24. April finden im Humbold-Haus in der Ponstraße 41 in Aachen zwei Informationsabende statt.

  • Internetseite der AEGEE-Aachen
  • Offizielle Internetseite der SU
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Informationen als PDF
  • Infoabend (19.04) bei Facebook
  • Infoabend (24.04) bei FacebookInfoabend (24.04) bei Facebook
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/AEGEE_SU

Bürgergipfel Europe CallingMöchten Sie als Einwohner der Euregio über die Zukunft Europas mitdisktutieren? Dann kommen Sie zur Veranstaltung Europe Calling! Bürgerdebatte am 6. Mai 2017 im Gouvernement in Maastricht. Ein Symposium, bei dem Sie als Euregio-Bürger, gemeinsam mit Ihren Nachbarn, Freunden und anderen Mitbürgern, über die Zukunft Europas diskutieren können.

Anlass von Europe Calling! ist das 25-jährige Jubiläum des Vertrags von Maastricht. Maastricht, die Stadt in der vor 25 Jahren der Vertrag unterzeichnet wurde, der den Weg zum heutigen Europa bereitet hat, ist Gastgeber der Europe Calling! Bürgergipfels. Zu Beginn des Jahres haben bereits regionale Diskussionstische in Niederländisch-Limburg, Belgisch-Limburg, Aachen und Lüttich stattgefunden

Obwohl wir 2017 das Jubiläum des Vertrags von Maastricht feiern, wollen wir nicht nur ein Loblied auf Europa singen. Gerade jetzt müssen wir auch einen kritischen Blick auf Europa werfen und darauf, was es für das Wohnen, Arbeiten und Leben in der Euregio bedeutet. In 25 Jahren hat sich immerhin einiges verändert.

Reden Sie mit über die Zukunft Europas! Wie können wir Europa und die Euregio verbessern? Wie schaffen wir Nähe zu Europa? Wie machen wir Europa spürbarer? Darüber möchten wir sprechen. Kurzum: Das ist Ihre Chance, etwas zu bewirken und einen Beitrag zur Entwicklung dieser Region und unseres Kontinenten zu leisten.

Oberbürgermeister Marcel Philipp unterzeichnete am 27. März gemeinsam mit dem Heerlener Bürgermeister Ralf Krewinkel und dem Deputierten der Provinz Limburg Erik Geurts das Convenant „Agenda Aachen Heerlen“. Darin ist festgelegt, dass beide Städte auch in Zukunft weiter kooperieren werden und anhand gemeinsamer Synergieeffekte zu einer langfristigen intensiven Zusammenarbeit im deutsch-niederländischen Grenzgebiet kommen wollen.

Oberbürgermeister Marcel Philipp: „Heerlen und Aachen gehen mit diesem Convenant einen Schritt weiter zu mehr Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit zwischen zwei direkten Nachbarstädten. Es gibt schon jetzt in verschiedenen Bereichen Kooperationen - freundschaftlich, partnerschaftlich. Wir wollen mit unserem Abkommen jetzt den Weg ebnen, sie zu verstetigen und auszubauen.“

Die Zusammenarbeit zwischen Aachen und Heerlen wird sich vor allem auf sechs Themenbereiche konzentrieren: Digitalisierung, Bildung, nachhaltige Energieversorgung, Kultur, Tourismus und Entwicklung der Innenstädte sowie Mobilität. Damit wollen Aachen und Heerlen als Partnerstädte eine stärkere Position innerhalb der Euregio einnehmen. Die angestrebte Zusammenarbeit wird aus praktischen Kontakten und Projektarbeit bestehen, die neben schon aktiven  Arbeitsgemeinschaften entstehen sollen.

Bürgermeister Ralf Krewinkel von Heerlen betonte, dass für seine Gemeinde mit zentraler Funktion im Kommunalverband Parkstad ein gutes Verhältnis mit Aachen von großer Bedeutung sei. Deputierter Erik Geurts sagte abschließend: „Starke Städte mit eigener Identität und naher Lage zueinander tragen dazu bei, dass man voneinander profitieren und lernen kann. Dass Heerlen und Aachen die Initiative ergreifen, einander besser kennenzulernen und zu untersuchen, wie sie einander verstärken können, wird von der Provinz somit gerne unterstützt.“

Flagge Frankreich 300Das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen lädt am Freitag, den 31.03., um 19 Uhr, zu einem Vortrag von Peter Heusch in den Gartensaal, Theaterstr. 67, ein.

Der gebürtige Aachener ist als Auslandskorrespondent für deutsche Medien und als Produzent von Fernsehreportagen in Paris tätig. In seinem Vortrag in deutscher Sprache wird er die politische Situation Frankreichs vor der Wahl kritisch beleuchten und einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

Die Präsidentschaftswahl ist von historischer Bedeutung: Die französischen Wähler kehren den bisherigen staatstragenden Parteien den Rücken und setzen auf neue Alternativen.

  • Begrüßung: Paul Neeteson, Vorstandsvorsitzender des Vereins des Deutsch-Französischen Kulturinstituts
  • Moderation: Dr. Wolf Steinsieck, Honorarkonsul der Republik Frankreich a.D.
  • Eintritt AK: 7 € | 5 € ermäßigt.
  • Keine Anmeldung erforderlich.

Am 11.05. lädt EUROPE DIRECT Aachen gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut Aachen im Rahmen des Karlspreisrahmenprogramms zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Frankreich und Europa nach der Präsidentschaftswahl" ein. Diskutieren werden der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen und unser Gast aus Frankreich, Richard Stock, Direktor des Centre Européen Robert Schuman aus Scy-Chazelles bei Metz (in deutscher Sprache).