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ED aktuell 3 webAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Infos von EUROPE DIRECT Aachen, wie zum Beispiel Einladungen zu Veranstaltungen, zudem Hinweise auf regionale Europa-Aktivitäten (auch von Partnern) und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

EUWeltkarteUnter dem Motto "Don't be divided - Stay UNITED" findet dieses Jahr vom 18. bis zum 26. März die Europäische Aktionswoche gegen Rassismus statt. Die Leute sind aufgerufen, sich durch verschiedene Aktionen an der Kampagne zu beteiligen.

Die Ereignisse der vergangenen Jahre zeigen ein Europa, das gespalten ist. Die Unterschiede zwischen arm und reich, jung und alt, Minderheiten und Mehrheiten dominieren Schlagzeilen und haben große Auswirkungen auf politische Prozesse. Die Kampagne will zeigen, dass Europa nur gemeinsam stark genug ist, dem Rasssimus entgegen zutreten.

Die AEGEE Aachen beteiligt sich mit einem Video, in dem einige Mitglieder bekannte Persönlichekeiten zitieren und sich so gegen den Rassismus aussprechen.

 

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen unterstützt die folgende Initiative:

Überzeugte Europäer/innen und Demokrat/innen müssen jetzt positive Energie aussenden, die den aktuellen Tendenzen entgegenwirkt. Der europäische Pulsschlag.

'Pulse of Europe' ist eine Bürgerinitiative für Europa, die Anfang 2017 entstanden ist und keine parteipolitischen Ziele verfolgt. Jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr finden in immer mehr Städten gleichzeitig friedliche Kundgebungen für den Erhalt Europas statt.

Wir wollen in den Straßen Europas sichtbar und hörbar sein.

Die in Europa wachsende pro-europäische und überparteiische Kundgebung für Europa findet seit dem 5. März 2017 in Aachen auf dem Katschhof statt (bis Mai 2017 jede Woche, danach jeden ersten Sonntag im Monat, außer im Juni 2017). Beginn der ca. einstündigen Veranstaltung ist um 14 Uhr. Die Rednerliste für jeden offen!

Die Veranstaltung startet um 14 Uhr auf dem Katschhof (Rathausseite). Redebeiträge von maximal 3 Minuten länge sind willkommen und können gerne vorab angemeldet werden: https://goo.gl/forms/TnBB5tOnD5a5FUXa2

Bringt Freunde und Verwandte mit. Setzt mit ein Zeichen - auch wenn ihr selber nicht vor Ort sein könnt: Teilen, Teilen, Teilen!

  • Facebook: https://www.facebook.com/PulseofEurope/
  • Kontakt zum Aachener Team von 'Pulse of Europe': Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Homepage: http://pulseofeurope.eu
  • Interview mit dem Gründer von 'Pulse of Europe' im Deutschlandfunk
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Pulse-of-Europe_Aachen

Für den "Europa ruft" - Diskussionstisch am 18.02.2017 in Aachen gibt es keine freien Plätze mehr!

Anlässlich des 25 jährigen Jubiläum des Vertrags von Maastricht werden 30 Teilnehmer darüber diskutieren, was die Zusammenarbeit in den letzten 25 Jahren verändert hat. Gerade jetzt muss auch ein kritischer Blick auf Europa geworfen werden und darauf, was es für das Wohnen, Arbeiten und Leben in der Euregio bedeutet. In 25 Jahren hat sich immerhin einiges verändert.

Die Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen (DNG) ist ein Verein niederländischer und deutscher Bürger, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden im Grenzgebiet der Euregio Maas-Rhein zu vertiefen. Seit 1971 setzt sich der Verein für grenzüberschreitende Kontaktpflege und länderübergreifenden Meinungsaustausch ein.

Aufgrund der aktuellen politischen Situation Europas sei es wichtiger denn je, dass die Bürger der Grenzregionen mit Leidenschaft und Kreativität zusammenleben und -arbeiten.
Bei ihrem alljährlichen Wittemer Gespräch hat die DNG am 4. und 5. März 2016 die Resolution „Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit an der Limburgisch-Deutschen Binnengrenze“ verfasst. In ihr wurden 33 Ideen und Wünsche formuliert, die zu mehr wirtschaftlicher und soziokultureller Zusammenarbeit in der Grenzregion führen sollen. Ziele der Resolution sind unter anderem:

  • mehr grenzüberschreitende Demokratie
    Bürgerinnen und Bürgern im Grenzgebiet zwischen Limburg und Nordrhein-Westfalen sollen mehr politische Rechte bekommen und auch an demokratisch gewählten Organen partizipieren können. Bürger die fünf Jahre im anderen Land gelebt haben, sollen das aktive und passive Wahlrecht für beide Länder bekommen.
  • intensivere grenzüberschreitende kommunale Zusammenarbeit
    Jede Gemeinde in der Grenzregion soll mit einer anderen Grenzgemeinde zusammenarbeiten, in dem sie zum Beispiel einen "Städtebund" bilden oder auch Schulunterricht in der anderen Landessprache anbieten soll.
  • grenzüberschreitendes Arbeiten und Wohnen
    Es soll eine bessere Koordinierung und mehr Beratungen für Grenzarbeiter und Grenzbewohner geben. So sollen Grenzarbeiter sowohl vom Wohnstaat, als auch vom Beschäftigungstaat gleichbehandelt werden.
  • Förderung der euregionalen Identität und soziokulturellen Kohäsion
    Die Landesgrenze soll nicht mehr als Trennung, sondern als Linie der Nachbarschaft angesehen werden. Um die Überschreitung der Grenze einfacher zu machen, soll unter anderem das „SchönerTagTicket NRW“ auch in der niederländischen Grenzregion gelten.
  •  grenzüberschreitender öffentlicher Nah- und Fernverkehr
    Es soll eine Verbesserung des Personenverkehrs mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb der grenznahen Regionen (Euregios) stattfinden.
  • Ausbau der euregionalen Kompetenzen in Schule und Lehre
    Um die Verständigung zwischen beiden Ländern zu verbessern, sollen alle Schulen in der niederländisch-deutschen Grenzregion die Nachbarsprache als Schulfach anbieten müssen.

Die DNG ruft die Regierungen, die Ministerien für Schule und Bildung, die gesellschaftlichen Organisationen und Vereine auf, diese Ideen und Ziele zu übernehmen, weiter zu ergänzen und zu verbreiten – frei nach dem Motto „Wir lieben Grenzen, um sie zu überwinden“.

+++ Update am 30.01.2017: keine freien Plätze mehr! +++

Lassen Sie Ihre Stimme hören - Europa ruft!

Die Euregio Maas-Rhein, die Provinz Limburg und die Gemeinde Maastricht organisieren am 6. Mai 2017 einen "Europe Calling" Bürgergipfel in Maastricht. Dies ist ein Symposium, bei dem Sie als Euregio-Bürger, gemeinsam mit Ihren Nachbarn, Freunden und anderen Mitbürgern, über die Zukunft Europas diskutieren können.

Obwohl wir 2017 das das 25-jährige Jubiläum des Vertrags von Maastricht feiern, soll beim Bürgergipfel nicht nur ein Loblied auf Europa gesungen werden. Gerade jetzt muss auch ein kritischer Blick auf Europa geworfen werden und darauf, was es für das Wohnen, Arbeiten und Leben in der Euregio bedeutet. In 25 Jahren hat sich immerhin einiges verändert.

Im Vorfeld des Gipfels können die Ideen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger online mitgeteilt werden.
Möchten Sie teilnehmen? Füllen Sie dann bitte den Fragenbogen aus über https://de.surveymonkey.com/r/buergerDE

Im Januar und Februar finden dann der ersten Zusammenkünfte - in vier so genannten regionalen Diskussionstischen - statt. In Aachen wird dies am Samstag 18. Februar stattfinden. Dieser ist eine Vorbereitung für den großen "Europe Calling" Bürgergipfel im Mai in Maastricht, an dem Sie ebenfalls teilnehmen können.

Logo Europe Calling gross 300Regionaler 'Europa ruft-Diskussionstisch' am 18. Februar in Aachen

Der Vertrag von Maastricht feiert sein 25-jähriges Jubiläum im Jahr 2017. Aber wie denken Sie jetzt über Europa? Was ist das Ergebnis der 25 Jahre Zusammenarbeit in Europa? Lässt Europa auch Chancen verstreichen? Was kann verbessert werden, und was muss bleiben?
Darum laden wir Sie ein, Ihre Stimme hören zu lassen; lassen Sie uns hören wie Sie über Europa denken und empfinden. Und über die Euregio, in der wir hier leben, wohnen und arbeiten.

Dieser regionale Diskussionstisch ist offen für Interessierte aus dem Raum Aachen und dem Raum Eupen und St. Vith in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Schon allein diese Kooperation wird zu interessanten Gesprächen und Ansichten führen.

Die Moderation des Workshops, der komplett auf Deutsch ist, wird Natasha Walker übernehmen. Sie wird die Gruppe informieren und spannende interaktive Methoden wie das "World Café" zum Austausch in Kleingruppen verwenden.

Es gibt einen kostenlosen Imbiss und Getränke wie auch die gesamte Teilnahme kostenlos ist. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf insgesamt 30 Personen begrenzt. Die Zusagen zum Workshop erfolgen in der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen, aufgeteilt auf die Regionen Aachen und Eupen/St. Vith.

  • Datum: Samstag 18.02.2017
  • Uhrzeit: 09:30 Willkommen, 10:00 Uhr Beginn, ca. 15:30 Uhr Ende
  • Ort: Centre Charlemagne - Didaktikraum
    Katschhof 1
    52062 Aachen
  • Google-Maps
  • ÖPNV-Haltestellen: Elisenbrunnen und Markt (Judengasse)
  • Parken: Parkhaus am Dom (Jesuitenstraße 10) und APAG Parkhaus Rathaus (Mostardstraße 5)

+++ Update am 30.01.2017: keine freien Plätze mehr! +++

Bitte melden Sie sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostenlos unter Angabe folgender Punkte an:

  • Geschlecht
  • Name
  • Vorname
  • Alter
  • Wohnort (nur Ort, keine komplette Adresse)
  • E-Mail-Adresse
  • Angabe, ob auch Interesse an Teilnahme am finalen Bürgergipfel am 6. Mai in Maastricht besteht

Anmeldeschluss ist der 9. Februar 2017!
Aber warten Sie nicht zu lange mit der Anmeldung, damit Sie noch einen Platz bekommen.

Weiter führende Internetlinks

 

Logo Stadt Aachen 300Die Innenminister der Niederlande, Belgiens, Deutschlands sowie Nordrhein-Westfalens, Rheinland-Pfalz und Niedersachsens unterzeichnen die „Aachener Erklärung“ zur besseren Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität.

Die Innenminister der Niederlande, Belgiens, Deutschlands sowie der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen haben heute die „Aachener Erklärung“ unterzeichnet. Hiermit werden acht Maßnahmenpakete zur besseren Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität und insbesondere des Wohnungseinbruchdiebstahls vereinbart.

Die sechs Innenminister sehen die Notwendigkeit, über bereits bestehende operative Kooperationsformen hinaus, die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls im grenznahen Bereich weiter entschlossen zu verstärken. Für die nachhaltige Bekämpfung der reisenden Tätergruppen bedarf es einer noch besseren Kooperation zwischen den Strafverfolgungsbehörden in den Ziel- und Herkunftsländern der Täter.

Die heute unterzeichnete „Aachener Erklärung“ ergänzt insoweit die durch die Justiz- und Innenminister der EU am 13. Oktober 2016 beschlossenen „Schlussfolgerungen des Rates zu organisierten Wohnungseinbrüchen“.

Konkrete Bestandteile der „Aachener Erklärung“ sind beispielsweise:
• Ein intensivierter und kontinuierlicher Informationsaustausch;
• gemeinsame Auswerte- und Analyseprojekte sowie operative Aktivitäten;
• unter Leitung und in Absprache mit den zuständigen Justizbehörden, streben die Polizeibehörden eine enge Kooperation für die Durchführung paralleler Ermittlungen oder gemeinsamer Ermittlungsverfahren an

Die konkrete Ausgestaltung dieses strategischen Maßnahmenpaketes wird durch die Experten der jeweiligen Landeskriminalämter unter Einbeziehung des Bundeskriminalamtes sowie der Polizeien Belgiens und der Niederlande erfolgen.

Flyer bearbeitet 300Die Zukunft Europas mitgestalten

Der AStA der FH Aachen veranstaltet in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen eine Europawoche. Diese findet vom 24.10.2016 bis zum 28.10.2016 statt. Neben verschiedenen Fahrten stehen auch Diskussionsrunden und Filmvorführungen an.

24.10.2016 Den Auftakt der Europa Woche bildet die Fahrt zur Europäischen Agentur für Flugsicherheit am. Treffpunkt ist um 9:00 Uhr am Aachener Hauptbahnhof, wo die Fahrt auch wieder um ca. 15:00 Uhr endet. Die Anmeldefrist für diese Fahrt endet bereits am 11.10.2016.
Mehr Infos: http://bit.ly/EASA_2016

25.10.2016 Von 20:00 bis 22:00 Uhr zeigt das Apollo Aachen den Film "L'auberge espagnole". Karten sind im Vorverkauf beim AStA, jeweils Dienstags und Donnerstagt zwischen 10 und 12 Uhr für fünf Euro zu erstehen.

26.10.2016 Von 19:00 bis 21:00 Uhr sind Europainteressierte eingeladen am Diskussionscafe über die Zukunft Europas tielzunehmen. Ausrichter ist der AStA der FH Aachen in der Stephansstraße 58.

27.10.2016 Von 19:00 bis 20:30 findet im Haus Löwenstein ein Vortrag zum Thema "Laufbahn Europa - Arbeiten bei der EU" statt.
Mehr Infos: http://bit.ly/Laufbahn-EU-2016

28.10.2016 Den Abschluss der Europawoche bildet die Studienfahrt zum EuGH in Luxemburg. Treffpunkt ist der Theaterplatz um 8:00 Uhr, wo die Fahrt auch gegen 20:00 Uhr wieder endet. Die Anmeldefrist für diese Fahrt endet am 11.10.2016.
Mehr Infos: http://bit.ly/Luxemburg-2016

Anmeldungen für die Fahrten zur EASA und nach Luxemburg sind an das EUROPE DIRECT Büro zu richten, mit folgenden Angaben: Name, Geburtsdatum, Wohnort, NRW-Ticket ja/nein

  • E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Veranstaltung bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1659465144366701/
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/FH-Europawoche-2016

 

Wie werden wir in 2025 arbeiten, wohnen, einkaufen, kommunizieren, produzieren, gesund leben und lernen?
Antworten auf neue Art gibt Aachen 2025.

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet voran. Täglich entstehen neue Technologien, die unser Leben beeinflussen und verändern.
Verbessern sie das Leben und bieten Chancen, oder sind sie eher eine Bedrohung?
Sicher ist, dass der Wandel stattfindet, rasant verläuft und mitunter zu Umwälzungen führen wird – und das in vielen Bereichen, die für jedermann zum Alltag gehören: Gesundheit, Arbeit, Wohnen/Energie, Lernen, Produktion, Mobilität, Einkaufen und Kommunikation.

Ein Event für Bürgerinnen und Bürger der Region Aachen

Fast jeder hat mit digitaler Technologie zu tun. Welche wichtige Rolle die Digitalisierung aber heute im Alltag spielt und wie sie in den nächsten Jahren unsere Welt verändern wird, ist nicht vielen bewusst. Aachen 2025 will das ändern und das Neue sicht- und begreifbar machen – in einer spannenden, unterhaltsamen und mitreißende Großveranstaltung, die auf neue Art Digitalisierung im Alltag heute und morgen zeigt.
Aachen 2025 findet am 23., 24. und 25. September 2016 in Aachen statt. An „Hotspots der Innovationen“ erleben die Besucher in sogenannten Themenparks die digitale Zukunft.
Die Aachen 2025-Themenparks finden Sie unter www.aachen2025.de/themenparks

Der Digitale Binnenmarkt - die EU ist auf einem guten Weg

Neue Technologien im Internet und darüber hinaus können von Unternehmern, Privatpersonen und Behörden manchmal nicht effizient eingesetzt und genutzt werden, denn auch im Internet existieren virtuelle Schlagbäume. Dienstleistungen und Warenlieferungen sind nicht jedem Unternehmen zugänglich. Auf Wunsch der EU-Kommission soll der EU-Binnenmarkt nicht nur in der realen, sondern auch in der digitalen Welt umgesetzt werden.

Daher ist es eines der zentralen Ziele der Europäischen Kommission, einen stabilen Digitalen Binnenmarkt zu schaffen. Um Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze zu fördern sowie Europa auch auf globaler Ebene wettbewerbsfähig zu halten, hat die Kommission bereits im Mai 2015 einen umfassenden Plan mit 16 Einzelinitiativen vorgelegt.

Karl EU 300Die europäische Kommission hat die geographische Angabe “Oecher Puttes“ nun offiziell auf EU-Ebene anerkannt. Damit steht die Aachener Blutwurst nun ebenso wie die Aachener Weihnachtsleberwurst und die Aachener Printe im Register der geschützten geographischen Angaben und geschützten Ursprungsbezeichnungen.

Oecher Puttes, eine würzige Blutwurst, gehört in Aachen zum Alltag. Sie kommt mit Äpfeln, Kartoffeln und Zwiebeln oder Kartoffelpüree und Sauerkraut auf den Tisch – und ist beliebt beim Picknick und in der Karnevalszeit. Jetzt verleiht ihr die Europäische Kommission das Gütezeichen "geografisch geschützte Angabe“ (g.g.A). Das Siegel steht für die enge Verbindung eines Produktes mit dem Herkunftsgebiet: Mindestens eine der Produktionsstufen – Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung – muss im Herkunftsgebiet durchlaufen werden.

Das Gütezeichen bürgt für die Qualität eines hochwertigen landwirtschaftlichen Erzeugnisses oder Lebensmittels und sorgt für den Schutz gegen Missbrauch und Nachahmung der Produktbezeichnung. Damit ist eine bessere Vermarktung möglich. Gleichzeitig soll es den Verbraucher über die besonderen Merkmale des Erzeugnisses informieren.

Den Aachener Puttes gibt es frisch, als Konserve oder geräuchert. Die Wurst hat eine 200-jährige Tradition. Zu Beginn der Industrialisierung diente sie den schwer körperlich arbeitenden Fabrik- und Bergarbeitern als Eiweiß- und kalorienreiche Ernährung. Das Know-how der Herstellung und traditionelle Rezepte wurden bis heute von Generation zu Generation weitergegeben.

Eine enge Verbindung besteht zum Aachener Karneval, wo sie in Ringform als Wegeproviant oder Wurfmaterial eingesetzt und sogar in Form des Puttes-Ordens an Persönlichkeiten aus der Region verliehen wird.

Beschäftigung Arbeitsplätze Wachstum 300Am 21. April 2016 wurde in Mettmann die Kooperationsvereinbarung verlängert, die die EURES-Grenzpartnerschaften für die Euregio Maas-Rhein vertraglich regelt. Der gemeinsame Arbeits- und Ausbildungsmarkt soll so noch besser erschlossen werden.

Kernstück der von der Europäischen Union mit 671.000 Euro geförderten Vereinbarung sind die Grenzinfo-Punkte. Niederländer, Belgier und Deutsche erhalten hier Informationen, Beratung und Unterstützung, wenn es um Arbeitsvermittlung, Berufsorientierung, Studienberatung oder das Sozialversicherungsrecht der Nachbarländer geht. Dazu gehört auch die Anerkennung von im Nachbarland erworbenen Berufsabschlüssen. Grenzinfo-Punkte bestehen derzeit in Aachen, Mönchengladbach, Kleve und Gronau. Weitere dieser Anlaufstellen sollen schon bald entlang den Grenzen zu den Niederlanden und Belgien den Betrieb aufnehmen.

Die Kooperationsvereinbarung wurde von zwölf Partnern - darunter die Bundesagentur für Arbeit NRW und die Stichting Euregio Maas-Rhein - unterzeichnet. Zu den vereinbarten Maßnahmen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden gehört auch der grenzüberschreitende Ausbau und die Anpassung der Kommunikationsnetzwerke, darunter der Ausbau der Social-Media-Angebote, der Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Grenzregion, der Ausbau der Beratung für Grenzpendler, die Intensivierung der Studienberatung, die Beschleunigung der Anerkennung von im Nachbarland erworbenen Berufs- und Studienabschlüssen und die Qualifizierung von Beratungsexperten.

Die Europäische Union fördert die Zusammenarbeit der belgischen, deutschen und niederländischen Partner bzw. Institutionen aus den Bereichen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt innerhalb des EURES-Netzwerks im Rahmen des Programms für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI). Ziel des Unterprogramms EURES (European Employment Services) ist die Förderung der beruflichen Mobilität. Das Portal bietet Arbeitgebern, Arbeitssuchenden und Bürgerinnen und Bürgern, die von ihrem Recht auf berufliche Freizügigkeit Gebrauch machen möchten, Informationen, Beratung und Hilfe bei der Vermittlung und Einstellung.

Frau hinter Zaun 300Anhaltende Flüchtlingsbewegungen dominieren noch immer unsere Medien. Das Leben der Millionen von Menschen, die sich auf der Flucht befinden, können wir oft nur zu Teilen nachempfinden. Ingeborg Heck-Böckler, Landesbeauftragte NRW für politische Flüchtlinge von Amnesty International Sektion Bundesrepublik Deutschland e.V., hat daher die Ausstellung „Europa – was machst Du an Deinen Grenzen?!“ ins Leben gerufen.

Diese Ausstellung soll den Menschen im anonymen "Flüchtlingsstrom" ein Gesicht geben. Mit Bildern und kurzen Texten werden individuelle Geschichten von diesen Menschen erzählt und Eindrücke von den Grenzerfahrungen, die im doppelten Sinne Teil des Weges nach Europa sind, vermittelt. Die Ausstellung wird im Zeitraum vom 23. Mai bis zum 06. Juni in der Nadelfabrik in Aachen präsentiert.

Darüber hinaus findet am 23. Mai von 17.30 bis 19.30 Uhr die Ausstellungseröffnung statt. Dabei wird es Wortbeiträge von Heidemarie Ernst, der Integrationsbeauftragten der Stadt Aachen, und Knut Paul von der Bundespolizei Aachen geben. Auch Frau Heck-Böckler selber wird vor Ort sein, um die Ausstellung vorzustellen.

Am 6. Juni wird von 10.00 bis 17.00 Uhr ein Bildungstag veranstaltet, bei dem Schüler/-innen und Studierende mit Experten und Expertinnen aus Politik und Verbänden ins Gespräch kommen können. Rudolf Henke, Mitglied des Bundestags, sowie Dr. Rainer Kascha, Koordinator der Flüchtlingsarbeit im Paritätischen NRW, werden für einen Austausch zur Verfügung stehen. Außerdem wird Frau Heck-Böckler anwesend sein und Führungen durch die Ausstellung anbieten.

Die Ausstellung sowie das dazugehörende Rahmenprogramm werden von Manuela Aye, der Leiterin des Integration Team – Human Resources, Gender and Diversity Management (IGaD) der RWTH Aachen, sowie Merete Menze, der Kreisgruppen Geschäftsführerin des Paritätischen NRW, betreut.

Für beide Veranstaltungen wird um eine formlose Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Flagge Großbritannien 300Für Auszubildende in kaufmännischer oder gewerblich-technischer Ausbildung und junge Fachkräfte bietet die Industrie- und Handelskammer Aachen vom 24.07. - 13.08.2016 den praxisnahen Intensivkurs „Doing Business in the English-Speaking World“ an.

Während des dreiwöchigen Aufenthaltes am European College of Business and Management (ECBM) in London, der Bildungsakademie der Deutsch-Britischen Handelskammer, werden die Teilnehmer von muttersprachlichen Dozenten/innen in englischer Sprache unterrichtet. Das Intensivseminar kombiniert allgemein- und fachsprachlichen Unterricht zur britischen Wirtschaft sowie Präsentationstechniken und vermittelt dabei interkulturelle Kompetenzen.

Verschiedene Exkursionen runden das Programm ab. Durch die Unterbringung in englischen Gastfamilien wird auch in der Freizeit das Praktizieren der englischen Sprache ermöglicht.

Die Kosten für das Seminar betragen ca. 2.300 € bei 15 Teilnehmern. Der Betrag verringert sich bei einer höheren Teilnehmerzahl (max. 20) auf bis zu 1750 €. Im Preis enthalten sind Kurs- und Prüfungsgebühren sowie Unterbringung mit Halbpension in einer Gastfamilie. Teilnehmer/innen, die sich zum Zeitpunkt des Seminars in der Erstausbildung befinden oder diese vor maximal einem Jahr abgeschlossen haben, können ein Stipendium aus dem Erasmus+ Programm in Höhe von 975 € beantragen.

Bei Interesse oder Fragen zur Anmeldung steht Ihnen die IHK-Mitarbeiterin Patricia Heiliger (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Tel. 0241-4460-354) gerne zur Verfügung.

Du wohnst in Aachen? Du bist zwischen 18 und 25 Jahre alt und sprichst ein bisschen Französisch? Du willst mehr über Frankreich wissen und mehr Projekte zwischen den Partnerstädten Aachen und Reims?

Dann nimm teil am deutsch-französischen Jugendaustausch "Reims/Aachen, auf zu neuen Begegnungen!"

Im Rahmen der Vorbereitungen für den fünfzigsten Geburtstag des Partnerschaftskommitees Reims-Aachen veranstaltet das Regionale Jugendinformationszentrum mit Unterstützung des DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) und in Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftskommitee Reims-Aachen den Austausch. Derzeit sind noch acht Plätze frei.

Fünf Tage lang plant ihr gemeinsam mit Jugendlichen der Stadt Reims Projekte, die im Rahmen der Städtepartnerschaft realisiert werden sollen, und nehmt an verschiedenen Ateliers, Ausflügen und Animationen teil.

Eure Ideen werden von den Partnerschaftskommitees und den Stadtverwaltungen bei der Planung zukünftiger Jugendbegegnungen berücksichtigt.

Die Begegnung findet im Rahmen des europäischen und internationalen Festes in Reims vom 05. bis 10. Mai statt, der Anmeldeschluss ist der 15. April 2016.

Voraussetzungen:

  • Alter zwischen 18 und 25 Jahren
  • Wohnhaft in Aachen
  • Minimale Grundkenntnisse der französischen Sprache
  • Interesse an deutsch-französischen Fragen

Weitere Informationen und Anmeldung:

Nach dem Terroranschlag in Brüssel

Die schrecklichen Terroranschläge in Brüssel sorgen europaweit für Anteilnahme und Trauer. Auch in Aachen ist die Betroffenheit groß. Oberbürgermeister Marcel Philipp sagt: „Wir trauern um die Opfer der Terroranschläge in Brüssel. Sie sind ein Angriff auf unsere Freiheit und die Werte Europas. Wir bekennen uns gerade in dieser Situation zu diesen Werten sowie zum friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in unserer Stadt und überall.“

Als äußeres Zeichen der Trauer hat die Stadt Aachen im Foyer des Rathauses ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich die Bürgerinnen und Bürger eintragen können.

EU steht vereint gegen den Terror

Die Europäische Union und die EU-Institutionen stehen gemeinsam und vereint gegen den Terror.

"Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Anschläge von heute Morgen, bei ihren Familien und Freunden. Wir stehen in engem Kontakt mit den belgischen Behörden, und derzeit gilt unsere Hauptsorge der Sicherheit der Menschen um uns herum in Brüssel und insbesondere den Mitarbeitern der Europäischen Kommission", sagte Kommissionssprecher Margaritis Schinas am 22.03. nach den Terroranschlägen am Flughafen und in der U-Bahn von Brüssel.

Die Kommission werde ruhig und besonnen auf die sich entwickelnde Lage reagieren. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Vizepräsidentin Kristalina Georgieva koordinieren die Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden und den eigenen Sicherheitsdiensten im Berlaymont, dem Hauptgebäude der Europäischen Kommission. Präsident Juncker hat unter anderem mit dem belgischen Premierminister Charles Michel, dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande telefoniert.

Die Kommission setzte ihre eigene Warnstufe von Gelb auf Orange. Die Mitarbeiter sind angehalten, die Dienstgebäude zunächst nicht zu verlassen oder zu Hause zu bleiben. Zahlreiche Meetings wurden abgesagt. Die wöchentliche Kommissionssitzung am Mittwoch soll wie geplant stattfinden.

Stau Autos 300Seit dem 1. Februar 2016 besteht in Aachen die Umweltzone, in der nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette oder Ausnahmegenehmigung fahren dürfen.
Die Grenze der Umweltzone orientiert sich weitgehend am Aachener Außenring und erfasst alle Straßen innerhalb dieses Gebiets.

Seit März 2007 wurden in den Städten und Kommunen sogenannte Fahrverbote in Umweltzonen erlassen. Die Umweltzone ist eine europaweite Maßnahme gegen verkehrsbedingte Luftbelastungen, wenn die Luftqualitätsgrenzwerte nach Gemeinschafts- oder Landesrecht nicht eingehalten werden. Ziel dieser Zonen soll es sein die Durchfahrt von Fahrzeuggruppen, mit erhöhtem Emissionsausstoß, durch Gebiete mit einer hohen Feinstaubbelastung zu unterbinden, um eine für eine bessere Luftqualität zu sorgen.

In diesen Umweltzonen dürfen nur die Fahrzeuge fahren, die hierfür mit einer Plakette gekennzeichnet sind. Um herauszufinden welche Plakette sie für ihren PKW brauchen, reicht meist ein Blick in den Fahrzeugschein. Die letzten beiden Ziffern der Emissionsschlüsselnummer gibt Aufschluss über die Schadstoffgruppe ihres PKWs. Zusammen mit einer Zuordnungstabelle finde sie ihre entsprechende Umweltplakette.

Das Durchfahren einer Umweltzone ohne Umweltplakette kann mit einem Bußgeld in Höhe von 80Euro geahndet werden.

Einladung zum Seminar:
Demokratisierung der Grenze - neue Formen der euregionalen Zusammenarbeit

Das Heinz-Kühn-Bildungswerk und die Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen organisieren eine Konferenz für ca. 100 Bürger/innen, die grenzüberschreitend aktiv sind. Das Ziel des Seminars ist das Formulieren und Generieren neuer, unkonventioneller Ideen zur Verstärkung und Vertiefung der sozial-ökonomischen und kulturellen Kohäsion entlang der Deutsch-Niederländischen Grenze.

Hier der Einladungstext:

Europa befindet sich in einer fundamentalen Krise, die Idee der „ever closer union“ gerät in Folge der Eurokrise, der Flüchtlingsproblematik und dem zunehmenden Erstarken antieuropäischer Bewegungen und Parteien mehr und mehr in den Hintergrund. Die Idee vom „grenzenlosen Europa“ weicht neuen Begrenzungen: politisch, ökonomisch und kulturell.
Andererseits erlebt man in der Euregio Maas-Rhein und die euregio rhein-maas-nord erlebt man die Kraft der europäischen Idee im Alltag: die historisch gewachsenen Grenzen sind - aufgrund der sprachlichen und kulturellen Barrieren - nicht aufgehoben, sind aber einer Durchlässigkeit gewichen die es zu nutzen und auszubauen gilt. Bei den Bürger/innen und ihren Organisationen in den Grenzregionen - die Zivilgesellschaft - gibt es nach wie vor eine große Bereitschaft ,die Binnengrenzen zu überschreiten und kreativ zu überwinden.

Wir wollen die Grenze demokratisieren. Die während der Konferenz entwickelten Grundsätze, gewonnenen Einsichten und unkonventionellen Ideen sollen zu einem sehr konkreten Aktionsprogramm führen, das getragen wird durch alle auf der Konferenz Anwesenden. Die Teilnehmer sollen in diesem Rahmen über mehr direkte Demokratie und Beteiligung diskutieren. Diese Idee soll von ca. 100 Bürger/innen in Richtung grenzüberschreitender direkter Demokratie und Vertretung der Menschen entwickelt werden. Auch soll über ein gemeinsames grenzüberschreitendes Wahl- und Budgetrecht gesprochen werden. Wie können dazu bestehende Strukturen weiterentwickelt werden oder brauchen wir was Neues? Die Ergebnisse sollen bis Juni 2016 in ein Programm umgesetzt und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Provinz Limburg überreicht werden. Wir sind die Euregianer!

Das Ziel des Seminars ist das sammeln innovativer Ideen zu folgenden Themen:

  • das verstärken und verdeutlichen euregionaler Bürgerschaft
  • das verstärken der sozial-ökonomischen Position der peripheren Grenzregionen
  • das vergrößern der sozialen Kohäsion zwischen den Grenzregionen durch eine intensivere Zusammenarbeit in den Bereichen: Soziales, Kultur, Bildung und Ökonomie
  • die Bildung eines "Grenzparlaments" zwischen Limburg und Nordrhein-Westfalen?

Rahmendaten und Anmeldung

  • Zeit: Freitag 4. März und Samstag 5. März 2016, gerne können Sie auch nur einen Tag teilnehmen
  • Ort: Klosterbibliothek in Wittem/Südlimburg (NL)
  • Teilnahmekosten: 10 Euro (incl. Mittagessen am Samstag), Studenten kostenlos
  • Anmeldungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Seminarprogramm (PDF)
  • Heinz-Kühn-Bildungswerk
  • Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Euregio-Seminar-2016

Der CharlemagnbEbus als Plan einer einheitlichen Elektrifizierung des ÖPNV der Grenzregion.

In den letzten Jahren steigt sowohl in der Forschung als auch in der Industrie das Interesse an der Elektrifizierung von Automobilen. Immer mehr Fahrzeughersteller bauen Elektroautos. Ein solcher Wandel macht auch vor dem ÖPNV nicht halt, denn auch immer mehr Hersteller bieten elektrische Busse an. Auch die ASEAG konnte bereits erste Erfahrungen auf dem Gebiet der E-Mobilität sammeln.

Im Grenzgebiet stellt sich jedoch eine besondere Herausforderung, so könnte es passieren, dass bspw. niederländische Ladestationen nicht zu deutschen Fahrzeugen passen.

In einer Machbarkeitsstudie der Charlemagne Grenzregion soll nun das Thema einer zukunftsorientierten, grenzüberschreitenen Elektromobilität auch über die niederländische und die belgische Grenze hinweg, untersucht werden. Ziel dieser Studie ist es, ein möglichst einheitliches E-Netz für die Grenzregion aufzuzeigen, so dass eine Aufladung der Energiezellen auch jenseits der Grenzen für die unterschiedlichen Busse des ÖVPN aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden gewährleistet. Mit der Machbarkeitsstudie zum grenzüberschreitenden E-ÖPNV veröffentlicht die Grenzregion ihre Ergebnisse zu einer einheitlichen E-Busverbindung in der Grenzregion.

Es ist ein guter Zeitpunkt für den Start und auch die Umsetzung der Elektrifizierung des Verkehrs in der Charlemagne.

Sie wissen noch nicht, was Sie am nächsten Wochenende machen möchten?

Dann ist das hier genau das Richtige für Sie! Der neue Kalender der Charlemagne Grenzregion für 2016 ist fertig! Die größten Events in der Grenzregion finden Sie hier im Kalender; darunter das weltberühmte Schrit_tmacher-Festival in Aachen, das älteste und bekannteste Popmusikfestival das Niederlande, das sogenannte Pinkpop oder das Theater.Fest im belgischen Sankt Vith.

Die Charlemagne Grenzregion ist ein grenzüberschreitender Zusammenschluss von Kommunen im Dreiländerecke Deutschland, Belgien und Niederlande, darunter die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgien, die Gemeinden Vaals und Heerlen, die Parkstadt Limburg sowie die Stadt und StädteRegion Aachen.

Innerhalb dieses Zusammenschlusses werden verschieden Veranstaltungen in der Grenzregion geplant und umgesetzt. Einen Überblick über all diese Veranstaltungen bietet der Charlemagne Grenzregion Highlightkalender.

Ab Januar wird der Kalender wieder an zahlreichen Ausgabestelle zur Mitnahme ausliegen.

Welche Angebote gibt es in der Euregio Maas-Rhein?

Der neuer Flyer der Stiftung Euregio Maas-Rhein informiert kurz und knapp darüber, welche Angebote und Einrichtungen in und seitens der Euregio Maas-Rhein bestehen.

Die Euregio Maas-Rhein (EMR) ist einer der ältesten grenzübergreifenden Kooperationsverbünde in Europa und kann auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken.
Vor den gleichen Herausforderungen stehend, bündeln die Partnerregionen ihre Kräfte und setzen sich gemeinsam für eine höhere Lebensqualität ihrer Bevölkerung ein.

Die Digitalversion enthält Hyperlinks zu vielen interssanten Projekten und Diensten, die in der Broschüre vorgestellt werden.

Kerze EU 300EUROPE DIRECT bleibt vom 23.12.2015 bis zum 04.01.2016 geschlossen.

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Für die EU war es ein Jahr der Herausforderung im Zuge der Flüchtlingskrise, die uns noch in den nächsten Jahren begleiten wird. Zudem wurde im Jahr 2015 nach den Terroranschlägen in Paris zum ersten Mal auf die EU-Beistandsklausel zurückgegriffen.

Auch in der Region Aachen liegt ein ereignisreiches Jahr mit vielen informativen und spannenden Europa-Veranstaltungen hinter uns. Es war das erste Jahr von EUROPE DIRECT im Grashaus - eine schöne Verbesserung. Aber wie immer waren wir auch viel in der gesamten Region Aachen aktiv.
Alle Aktivitäten finden Sie hier: www.aktivitaeten.europedirect-aachen.de 

Das Team vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bedankt sich bei Ihnen für Ihr Interesse im Jahr 2015 und würde sich freuen, Sie im nächsten Jahr bei unseren Veranstaltungen wieder zahlreich begrüßen zu dürfen.

Ab dem 05.01.2016 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da!

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

15 12 10 dreilaender 300Die Kommission hat heute das Programm „Interreg V-A Euregio Maas-Rhein“ für die Grenzregion Niederlande-Belgien-Deutschland angenommen. Für das Programm werden 140 Mio. EUR bereitgestellt, davon 96 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Die "European Territorial Cooperation" (ETC), bekannter unter dem Namen Interreg, ist eine Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und bietet einen Rahmen für die Umsetzung von gemeinsamen Aktionen und eine Vereinfachung des politischen Austausches zwischen nationalen, regionalen und lokalen Akteuren verschiedener EU-Mitgliedsstaaten. Nationale Grenzen sollen keine Hindernisse mehr sein für die angemessene Entwickung und Integration europäischer Räume. Das übergreifende Ziel von Interreg ist die Entwicklung einer ausgewogenen wirtschaftlichen, sozialen und territorial Zusammenarbeit auch über die Grenzen der Nationalstaaten hinweg. Dafür baut Interreg auf drei Standbeinen auf: grenzübergreifend (Interreg A), transnational (Interreg B) und zwischenregional (Interreg C)

Das Programm Interreg V-A hat vier Prioritäten:

  • Investitionen in innovative KMU (34 % der Gesamtmittel)

  • Förderung des Unternehmertums (21 %)

  • Bildung und soziale Inklusion (20 %)

  • Stärkung der territorialen Integration (19 %). Das Programm wird die grenzüberschreitende Mobilität der Arbeitskräfte erhöhen.

Das Grenzgebiet Belgien-Deutschland-Niederlande blickt im Rahmen des Interreg-Programmes und darüber hinaus auf eine lange Tradition intensiver grenzübergreifender Zusammenarbeit zurück. Die fünf Partnerregionen – Limburg in den Niederlanden, Limburg, Lüttich und die Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien sowie Aachen in Deutschland – gründeten im Jahr 1976 die Euregio Maas-Rhein (EMR). Diese ist somit eine der ältesten Euregionen, deren Vielfalt der Sprachen, Kulturen und Landschaften ihren Reichtum ausmacht.

 

Die Euregio Maas-Rhein lädt am 17. Dezember 2015 von 18 bis 20 Uhr in Zusammenarbeit mit Europe Direct der Deutschsprachigen Gemeinschaft  zu einem offenen Austausch zum Thema "Bürgerbeteiligung in der EMR" ein.

Der Bürgerdialog wird im Foyer Lüttlich in Eupen stattfinden (Gospertstraße 42, B-4700 Eupen) und ist eine offene Veranstaltung. Die Veranstalter freuen sich über Ihre bisherigen Erfahrungen zur aktiven Einbringung und über Ihre Vorschläge zur Maßnahmen der Bürgerbeteiligung in der Euregio. Die Veranstaltungsprache ist Deutsch.

Johannes Burggraef (Projektplan - Wirtschafts- und Regionalberatung) wird darüber berichten, wie Eupener Bürger sich am und durch das Interreg-Projekt SUN beteiligt haben. Inga Klawitter und Alexander Krings (Ministerium der DG) erklären das Beteiligungsverfahren, als das Regionale Entwicklungskonzept entstand. Zudem geben Teilnehmende einer Veranstaltung zum Thema Bürgerengagement, die am 26. November 2015 in St. Vith stattfand, ihre Eindrücke wieder.

Die Anmeldung erfolgt über das Internet. Alle Interessenten können sich über das Online-Formular noch bis zum 14. Dezember 2015 eintragen.

Die EMS und EUROPE DIRECT Eupen freuen sich über einen offenen Austausch zwischen Teilnehmern und Vorstellenden, was im Vordergrund der Veranstaltung stehen soll.

Kein Stau, keine Parkplatzprobleme, keine Navi-Programmierung. Rein in den Bus und ab zu den zeitgenössischen Kunstmuseen der Euregio Maas-Rhein.

Das Netzwerk „Very Contemporay“ ist eine grenzüberschreitende Kooperation zwischen 14 Institutionen für zeitgenössische Kunst. Zum dritten Mal veranstaltet dieses Netzwerk die Contemporary- Art-Bustour. Am 14. Und 15. November starten in neun verschiedenen Städten der Euregio Maas-Rhein kostenlose Busse zu den teilnehmenden Kunstmuseen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien.

Jeder Teilnehmer hat die Option ein vegetarisches Mittagessen für 7,50€ zu buchen. Nichtsdestotrotz ist zu beachten, dass der jeweilige Eintrittspreis der Museen zu entrichten ist. Ein fachlich versierter Kunstvermittler begleitet die Gruppe bei ihrer Reise zu mindestens drei Museen der Euregio. Jeder Bus hat eine Kapazität von 50 Teilnehmern und die Anmeldung erfolgt über die englischsprachige Website des Netzwerks. Dort gibt es außerdem weitere Informationen zu den Ausstellungsorten des Netzwerks.

Der Abfahrtsort in Aachen ist das Ludwigsforum (Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen). Am Samstag, den 14. November, fährt der Bus um 11 Uhr von Aachen nach Maastricht (NL) zum Bonnefantenmuseum, zu CIAP und Z33 nach Hasselt (B). Am Sonntag wiederum werden ab 10:45 Uhr das ikob in Eupen (B), das Espace 251 Nord in Lüttich (B), die van-Eyck Ackademie und Marres in Maastricht (NL) besichtigt. Der Bus wird an beiden Tagen voraussichtlich wieder gegen 18 Uhr in Aachen eintreffen.

Einladung zur Konferenz zur Teilhabe und Integration von Flüchtlingen in der Euregio Maas-Rhein

Die Stadt Aachen, Amnesty International Aachen und die "Save Me"-Kampagne sind Mitglied bei "Share II", das ist ein Resettlement Netzwerk aus Städten, Regionen und lokalen Akteuren, die sich dafür einsetzen Resettlement-Flüchtlinge in Europa zu schützen und willkommen zu heißen.

Die EU-Kommission unterstützt Share II finanziell und inhaltlich.

Die Share II Partner und Akteure wollen gemeinsam eine intensive Interessenvertretung, Auswertung und Kontaktaufnahme mit europäischen Regionen, Städten und Kommunen und deren Partnern aus der Zivilgesellschaft weiter ausbauen. Aufklärungsarbeit wird sich größtenteils darauf beziehen, Resettlement zu erklären und Städten die Möglichkeit nahe zu legen, durch Resettlement eine direkte Rolle im Flüchtlingsschutz und bei der Aufrechterhaltung der Menschenrechte zu spielen. Außerdem werden konkrete Lösungen für spezifische Teilaspekte des Resettlement-Prozesses, wie zum Beispiel die Planung der Ankunft oder die Wohnungssuche, erarbeitet.

Am 28.09.2015 findet in Aachen eine grenzübergreifende Konferenz von Share II statt: Das Thema ist die Teilhabe und Integration von Flüchtlingen in der Euregio Maas-Rhein. Eröffnet wird die Konferenz von Aachens Bürgermeisterin Hilde Scheidt.

Weitere Informationen über Share II und die Konferenz (auf Englisch):

Konrad-Adenauer-Stiftung bietet umfangreiches Programm zum Thema "Niederländische und deutsche Jugendliche für Europa" an

Gerade in der Grenzstadt Aachen leben Deutsche und Niederländer so eng beieinander und miteinander, dass die Grenze zwischen beiden Ländern für den Alltag junger Menschen keine Bedeutung hat. Doch wie gut kennen die Nachbarn einander? Das will die Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen eines JugenpolitikTages in Aachen unter der Beteiligung von Schülern ermitteln. Grenzen und Vorurteile sollen dabei überwunden werden. Am Ende entsteht eine Ideensammlung, die dem Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert und einem hochrangigen Politiker aus den Niederlanden überreicht wird.

Die mehrmals im Jahr stattfindenden JugenpolitikTage dienen dazu, Jugendliche über aktuelle Themen zu informieren und den Austausch zwischen ihnen zu ermöglichen. Spannende Workshops bieten die Gelegenheit, sich über Filme, Comics, Zeichnungen, Zeitungsartikel, Theaterstücke, Choreographien und eigene Erzählungen mit gesellschaftlich relevanten Themen zu beschäftigen und an einem intensiven Meinungsaustausch teilzunehmen. Schüler erfahren in den Veranstaltungen politische Beteiligung und die Übernahme von Verantwortung und machen Politik unmittelbar erfahrbar.

So bietet auch der im September in Aachen angebotene JugenpolitikTag ein reiches Angebot mit zahlreichen Experten als Referenten. Die Themen reichen von Tourismus und Geographie sowie der Zukunft des Wirtschaftsraumes zu Arbeitsmarkt- und Drogenpolitik in der Grenzregion. Angeboten werden neben Workshops auch Kurzvorträge und Talkrunden.

Am 4. Oktober, anlässlich des Wasserwerk-Gespräches im Bonner World Conference Center, wird eine Schülerdelegation den Politikern die Ergebnisse der Diskussionen in Form einer Ideensammlung überreichen. Auch an dieser Veranstaltung können die Schüler teilnehmen, An- und Abreise, Verpflegung, Rahmenprogramm sowie eine Führung im Haus der Geschichte organisieren die Veranstalter.

  • 22.09.2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Forum M, Mayersche Buchhandlung, Buchkremerstraße 1-7, Aachen
  • Mit Prof. Friso Wielenga, Ger Koopmans, Dr. Margrethe Schmeer, Domprobst Manfred von Holtum, Norbert Weitz, Pia Tabellion, Loretta von Plettenberg, Dennis Potter, Maike Lautenschütz, Dr. Markus Wilp, Hans-Joachim Funken und Frank-Josef Schmitz
  • Anmeldung über die Lehrer bis 21.08. per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax
  • Mehr zum Workshop
  • Programm (PDF)
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/JugendpolitikTagAC