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15 05 09 Grashaus TorAktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

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EaD Matthes 300Kann Europa auch in Zukunft ein wirtschaftliches und politisches Schwergewicht sein? Steigen andere Regionen und Länder im wirtschaftlichen Ranking auf oder sind sie bereits die neuen Weltmächte? Über dieses Thema diskutierte heute in der Reihe "Europa am Dienstag" Jürgen Matthes vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln mit den anwesenden Interessierten. Moderiert wurde die Diskussion von Jochen Leyhe.

Nachdem der Leiter des Grashauses, Andreas Düspohl, die Anwesenden begrüßt hatte, übernahm der Moderator Jochen Leyhe das Wort. Er begann mit einer kurzen Vorstellung des Experten für Wirtschaftsfragen: Jürgen Matthes arbeitet für das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Dieses ist das größte private Wirtschaftsforschungsinstitut Deutschlands. Es wurde 1951 mit der Idee gegründet, die Marktwirtschaft zu erklären.

Nach der Vorstellung des Dozenten begann Jürgen Matthes mit einem kurzen Vortrag. Er stellte die drei großen Herausforderungen für die Europäische Union dar: Welche Auswirkungen wird der bevorstehende Brexit haben? Was steckt hinter dem Konzept China 2025? Welche Konsequenzen hat der US-Protektionismus? Diese drei großen Themenblöcke behandelte Herr Matthes in einer Diskussion mit den 32 Teilnehmern.

Der Brexit stellt laut dem Wirtschaftsexperten eine große Gefahr für Unternehmen dar. Ein möglicher "No-Deal-Brexit" wird für viele rechtliche Probleme sorgen. Die Unternehmen werden massive Produktionsprobleme bekommen, da die Wertschöpfungsketten unterbrochen werden. Dies geschieht durch Zollkontrollen. Die britische Währung wird bei einem "No-Deal" weiter abgeschwächt und für einen Einbruch der Wirtschaft in Großbritannien sorgen. Moderne Technologien sind in Zukunft laut Jürgen Matthes eine Lösung für schnellere Kontrollen.

Die vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl treffen laut dem Experten die EU nicht sehr stark, da nur ein kleiner Teil des Stahlexports der EU in die USA gehen. Jedoch würden Zölle auf Autos große Auswirkungen besonders auf die deutsche Wirtschaft haben, da 1/5 des Warenüberschusses Deutschlands auf Autos zurückgeht.

Die chinesische Wirtschaftspolitik stellt ebenfalls große Herausforderungen dar. Der Expansionsdrang und die geringe Kooperationsfähigkeit der Chinesen sind eine Gefahr für die EU. Der Fortschritt Chinas in der Technologie und Forschung ist laut Jürgen Matthes eine Bedrohung für die europäische Wirtschaft. Dadurch, dass China viele Rohstoffe in Afrika besitzt, muss die EU stärker zusammenhalten, um der wirtschaftlich und militärisch stark aufstrebenden Macht China entgegenzuwirken.

Am Ende der spannenden Ausführungen des Wirtschaftsexperten und der lebendigen Diskussion zog Jürgen Matthes ein positives Fazit für die EU. Neben den vielen beschriebenen Herausforderungen gibt es für die EU viele Chancen. Es ist möglich, dass die Wahlbeteiligung bei der kommenden Europawahl ansteigt. Zunehmende Innovationen in Forschung, Schulen und Bildung sind laut Matthes eine Chance wirtschaftlich stark zu bleiben.

 

 

Bild 1 für ArtikelWie läuft die Europawahl ab? Wie wird der Kommissionspräsident gewählt? Welche Positionen vertreten die unterschiedlichen Fraktionen im europäischen Parlament?- Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler im dritten und letzten Teil der Veranstaltungsreihe "Meine Stimme zählt".

Mit Blick auf die Europawahlen 2019 führt die Europäische Kommission in 11 EU-Grenzregionen länderübergreifende Veranstaltungen und Bürgerdialoge durch. Damit junge Leute aus Belgien und Deutschland über die Zukunft der Europäischen Union ins Gespräch kommen und sich für die Europawahl begeistern, organisieren die EUROPE DIRECT Informationszentren von Eupen und Aachen drei Veranstaltungen, die sich gezielt an Erstwähler bei der Europawahl 2019 richten. Hier geht es zu den Berichten der ersten und zweiten Veranstaltung.

Nach der Begrüßung durch die Leiterin des EUROPE DIRECT Informationsbüros Eupen, Elena Schommers und den Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen, Winfried Brömmel, erläuterte Marie-Thérèse Duffy-Häusler von der EU-Kommission in Brüssel den Ablauf der Europawahl. Den 80 Schüler und Studenten aus Deutschland und Belgien wurde anhand von Grafiken dargestellt, wie der Kommissionspräsident und die Mitglieder der Europäischen Kommission gewählt werden. Anschließend macht der Leiter des Verbindungsbüros in Belgien, Rolf Falter, deutlich, warum es für alle EU-Bürger von großer Bedeutung ist, an der Europawahl teilzunehmen. Er macht den Schüler und Studenten deutlich, dass viele Gesetze, die in Brüssel beschlossen werden für die Bundesrepublik Deutschland gelten und somit den Alltag der Anwesenden beeinflussen.

Nach den informativen Vorträgen wurden die 80 Personen in sechs Gruppen aufgeteilt, die jeweils von einem Experten des CIVIC-Instituts geleitet wurden. In diesen Gruppen wurden zu Beginn Karten mit Buchstaben von A-Z verteilt, auf denen die Schüler und Studenten ihre Assoziationen mit dem jeweiligen Buchstaben in Bezug auf die Europäische Union aufschreiben sollten. Die jungen Menschen mussten erläutern, was z.B. das Wort 'Asyl' oder 'Kooperation' mit der EU zu tun hat. Im Anschluss wurden innerhalb der sechs Gruppen Kleingruppen gebildet. Jede Kleingruppe bekam ein Informationsblatt über eine der acht Fraktionen des Europäischen Parlaments. Sie mussten nun die Standpunkte der jeweiligen Fraktion zu verschiedenen Themen, wie z.B. Klimaschutz oder Asylpolitik herausarbeiten und den anderen Gruppenmitgliedern vorstellen. So lernten alle Teilnehmer die Fraktionen und ihre Ansichten zu verschiedenen Themen kennen und wissen so besser, welche Partei sie bei der Europawahl am 26. Mai 2019 wählen werden.

Bild 2 für ArtikelDie Europawahl wurde am Ende der Veranstaltung simuliert. Jeder Teilnehmer bekam einen Wahlzettel und konnte sein Kreuz bei einer der acht Fraktionen setzen. Die Ergebnisse dieser Wahl wurden zum Abschluss der Veranstaltung im Aachener Tivoli mit den Ergebnissen der ersten Veranstaltung im Herbst 2018 verglichen.

Mit dem Abschluss der dreiteiligen Veranstaltungsreihe wurde den Schülern und Studenten deutlich gemacht, wie wichtig und bedeutend die Europawahl ist. Die drei Veranstaltungen haben dazu beigetragen, dass die Teilnehmer viele Informationen über die Europäische Union und ihre Institutionen erhalten haben und zur Teilnahme an der Europawahl 2019 motiviert wurden.

19 02 18 EaD Moresnet 1Neutral Moresnet – Ein Multi-Kulti-Staat am Vierländerblick

Die Reihe 'Europa am Dienstag' bietet nicht nur die großen EU-politischen Themen an sondern auch Themen des gelebten Europa "im Kleinen", vor allem in der Dreiländerregion rund um Aachen.

Wie die 55 Gäste heute lernen konnten, gab es im 19. Jahrhundert eine Zeit, in der Aachen nicht an drei, sondern sogar an vier Länder grenzte. Herbert Ruland, Historiker mit Schwerpunkt auf der Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, berichtete sehr lebendig und authentisch über diese Zeit.

1815/16 konnten sich die Vereinigten Niederlande und Preußen nicht einigen, wer von beiden diesen, wegen seiner Zinkvorkommen so bedeutenden und nur 3,5 Quadratkilometer großen Ort nahe bei Aachen besitzen durfte. Aus der Not heraus entstand ein Provisorium, das von beiden Seiten bis 1914 gemeinsam verwaltet wurde. Hier lebten „Neutrale“, Preußen, Belgier und Niederländer absolut freundschaftlich miteinander.

Nach einer regen Diskussion mit dem Publikum zeichnete der Referent Herbert Ruland eine Vision, wie es wäre, wenn das "Provisorium Neutral-Moresnet" ohne die Geschenisse im Ersten Weltkrieg auch heute noch existieren würde. Vielleicht wäre das Land heute ja eine High-Tech-Schmiede oder ein Steuerparardies mit vielen Casinos. Wer weiß? So aber scheint Neutral-Moresnet eher ein "Kuriosum der Geschichte" zu sein.

19 02 13 BFBM 1Europa: Werte und wirtschaftliche Zusammenarbeit

Heute informierten sich 8 Unternehmerinnen vom Bundesverband der Frau in Business und Management (B.F.B.M. Region Aachen) über Europa und die EU.

Winfried Brömmel, der Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, empfing die Gäste im Grashaus und erläuterte die Geschichte und Entwicklung der EU von den Anfängen bis heute.

Vor der Europawahl war es der Regionalgruppe des B.F.B.M. wichtig, sich umfassend zu informieren und zudem das Grundkonzept der EU-Fördermittel zu verstehen. Auch die Umsetzung des europäischen Gedankens in der konkreten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein, die Herr Brömmel vorstellte, stieß auf großes Interesse.

Nach angeregten Diskussionen über die Zukunft Europas und der Euregio, lud Herr Brömmel die Gäste ein zur Veranstaltung "Weltmärkte im Wandel" mit Jürgen Matthes, der im Rahmen von "Europa am Dienstag" am 19. März ins Grashaus kommt.

  • Homepage B.F.B.M. Region Aachen
  • Vortrag von Jürgen Matthes am 19.03.2019
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Charlemagne Grenzregion

20190208 143218EUROPE DIRECT Büro Aachen organisierte heute, am 08. Februar 2019 zum neunten Mal eine Studienfahrt zum Europäischen Gerichtshof nach Luxemburg.

In Luxemburg war das Historische Museum der Stadt der erste Stopp. Hier konnten die 32 Teilnehmer individuell das Museum besichtigen und die reiche Geschichte der Stadt kennenlernen. Anschließend ging es mit dem Bus weiter zu den Gebäuden des Europäischen Gerichtshofes.

Hier begrüßte Anke Weidemann die Gruppe und erklärte kurz die Geschichte des Gerichtshofs. Die Gruppe wurde durch den Gerichtshof geführt und konnte im Großen Saal Platz nehmen. Hier wurde die Arbeits- und Funktionsweise des Europäischen Gerichtshofs und des Gerichts der Europäischen Union erklärt.

Die Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Union besteht seit seiner Errichtung im Jahr 1952 darin, "die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung" der Verträge zu sichern. Zu dieser Aufgabe gehört, dass der Gerichtshof der Europäischen Union die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union überprüft und darüber wacht, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen, die sich aus den Verträgen ergeben und auf Ersuchen nationaler Gerichte das Unionsrecht auslegt.

Den Teilnehmenden wurde bewusst, wie hoch der Aufwand ist, um einen reibungslosen Ablauf des hochkomplexen Gerichtsbetriebs zu gewährleisten. Aufgrund der 24 offiziellen Amtssprachen der EU ist viel Übersetzungsarbeit nötig, um die europäische Mehrsprachigkeit sicher zu stellen. Dies erfordert die meiste Zeit zwischen Anklage und Urteilsverkündung.

Nach der Führung durch den EuGh stellte der Pressereferent des EuGh, Herr Hartmut Ost, auf Nachfrage der Teilnehmer mehrere spannende Fälle des Gerichtshofs vor. Neben älteren Fällen, wie z.B. Verhandlungen über den Brexit oder Bestrafungen von Google und Apple, stellte er auch aktuelle Fälle vor.

Bevor die Heimreise nach Aachen anstand, wurden vor den Flaggen der Mitgliedstaaten Fotos geschossen.

Straßburgfahrt 300In den Tagen 04.-06.02.2019 fand in Zusammenarbeit des Heinz-Kühn-Bildungswerks und des Europe Direct Informationsbüros Aachen das Studienseminar „Europa kurz vor der Europawahl: Wo soll es hingehen?“ in Lichtenau-Scherzheim / Straßburg statt.

Das Seminar, an welchem 48 Personen hauptsächlich aus Aachen und Hückelhoven teilnahmen, setzte sich am ersten Tag die Schwerpunktsetzung in eine Einführung in die EU. Dr. Siebo Janssen referierte über die historischen Grundlagen der Europäischen Union, sowie über die Herausforderungen nach der Erweiterungsrunde 2014 – diesem Referat schloss sich eine lange Diskussion an.

Am zweiten Seminartag lernten die Teilnehmenden Straßburg als eine durch und durch deutsch-französische Stadt kennen und konnten so die bilaterale Zusammenarbeit an konkreten Beispielen betrachten. Der zweite Programmpunkt orientierte sich an das Europäische Parlament an sich. Eine Führung, ein Referat des Besucherdienstes des Europäischen Parlaments, sowie eine weitere ausführliche Diskussion über die aktuellen Themen der EU zeigten den Teilnehmenden die unterschiedlichen Facetten der europäischen Außenpolitik. Besonders interessant waren die Auswirkungen der Gesetzgebung des EP auf den Alltag der Teilnehmenden – an konkreten Beispielen konnten sie feststellen, dass der Einfluss des EP doch weit höher ist als gedacht und dass auch gerade deswegen die Wahl ins EP ernst genommen werden sollte.

Am dritten Tag diskutierten die Seminarteilnehmenden über die Wahrnehmung des EP in den deutschen Medien. Warum wird die EU so häufig negativ dargestellt, welche Ziele wollen die einzelnen Parteien mit ihrer Europapolitik erreichen und was könnte zu einem erneuten Zusammenwachsen West- und Osteuropas, aber auch Nord- und Südeuropas beitragen.

Es handelte sich um drei intensive Tage voller Referate, Diskussionen, aber auch Eindrücke direkt vor Ort, so dass das Fazit der Seminarteilnehmenden sehr positiv war und der Wunsch geäußert wurde, nach der Wahl ins EP sich wieder mit diesem Thema auseinandersetzen zu können.

Vortrag Low Tec 300Heute kam eine Klasse der gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft "low-tec" ins Grashaus, um vorbereitend auf eine Fahrt nach Brüssel Informationen über Europa und die Europäische Union zu bekommen.

Nach einer Begrüßung durch den Leiter des EUROPE DIRECT Büros, Winfried Brömmel, begann der Vortrag über die Institutionen der EU. Zunächst stellten die Schüler ihre Ideen und Vorstellungen zu Europa dar. Dann wurde ihnen die Geschichte der Europäischen Union von den Römischen Verträgen 1957 über den Maastrichter Vertrag 1992 bis heute vorgestellt. Anschließend gab es für die Schüler eine kurze Einführung über das Europäische Parlament, die Kommission, den Rat und die weiteren Institutionen.

Im weiteren Verlauf des Vortrags lernten die Schüler kennen, was sich durch die Europäische Union im Alltag geändert und verbessert hat. Durch die Gründung der gemeinsamen Wirtschaftsunion und der gemeinsamen Währung, den Euro, hat sich das Reisen und Einkaufen in Europa vereinfacht. Auch die Personenkontrollen, die lange Zeit an den Grenzen üblich waren und seit Gründung der EU nicht mehr durchgeführt werden, erleichtern das Leben vieler Menschen in Europa.

Mit einer Erläuterung über das Grashaus und den Aufgaben des EUROPE DIRECT Informationsbüros ging der Vortrag weiter. Neben einigen kommenden Veranstaltungen, die vom EUROPE DIRECT Büro geplant und durchgeführt werden, wurde die Hauptaufgabe des Büros, den Bürgern Europa näher zu bringen, deutlich. Der letzte Teil des Vortrags stellte dar, inwieweit Europa in Aachen zu sehen und zu spüren ist. Aachen arbeitet als Stadt in der Grenzregion mit Städten anderer Länder zusammen. Diese Region wird als "Euregio Maas-Rhein" bezeichnet. Der jährlich verliehene Karlspreis zeigt die Bedeutung Aachens im Hinblick auf ein vereintes und starkes Europa.

Die 35 Schülerinnen und Schüler haben viel zu Europa und Europa in ihrer Heimatstadt Aachen gelernt und fahren nun mit mehr Wissen nach Brüssel, um sich dort die Institutionen anzuschauen.

Was bringt das Jahr 2019 für Europa und die europäische Union? Über dieses Thema diskutierte am 15. Januar anlässlich der Reihe "Europa am Dienstag" der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen mit den anwesenden Interessierten. Moderiert wurde die Diskussion von Jochen Leyhe.

Bild 1Nachdem der Leiter des Grashauses, Andreas Düspohl, die Anwesenden begrüßt hat, übernahm der Moderator Jochen Leyhe das Wort und startete die Diskussion. Dieser stellte zunächst fest, dass es im neuen Jahr viele politische Themen und Fragen gibt, über die diskutiert werden muss. Besonders in Bezug auf Europa und die europäische Union konstatierte Leyhe einige wichtige Ereignisse, die 2019 die Europapolitik prägen werden.

Nach einer kurzen Einleitung waren die Bürger dazu aufgerufen, Fragen zu stellen. Es wurde zunächst diskutiert, ob sich der ehemalige Wahlkampfmanager von Donald Trump, Steve Bannon, mit dem Vorhaben, seine Bewegung "The Movement" in Europa zu etablieren durchsetzen wird. In dieser Bewegung sollen sich alle europakritischen Parteien der Europäischen Union sammeln. Dieses Thema führte zu dem Phänomen der Rechtspopulisten in fast allen europäischen Ländern. Siebo Janssen stellte die Frage, ob die Entwicklungen in Polen und Ungarn von der EU zu wenig beachtet wurden.

Die anhaltenden Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich waren ebenfalls ein Thema der lebendigen Diskussion. Politologe Janssen erläuterte, dass die Proteste sehr gewaltsam ausgeführt werden, da in den letzten Jahren die Wut auf die Politiker immer weiter zugenommen hat und die Menschen mit der Regierungsarbeit unzufrieden sind. Ferner stellte er fest, dass diese Proteste, die sich gegen die politischen Eliten des Landes richten, von extremistischen Parteien anderer Länder unterstützt werden.

Gegen Ende der Diskussion gab es unterschiedliche Ansichten zum Thema der niedrigen Wahlbeteiligung. Janssen konstatierte, dass systematische Probleme in den Ländern dazu führen, dass v.a. junge Menschen nicht zur Wahl gehen. Neben der Einführung der Wahlpflicht wurden weitere Ansätze, wie z.B. die Einführung einer elektronischen Wahlmöglichkeit diskutiert.

Die 43 Anwesenden erlebten eine vielfältige Diskussion über verschiedene aktuelle und zukünftige politische Themen und waren sich am Ende der Diskussion einig, dass wir alle dazu beitragen können, dass die extremistischen Parteien nicht die zweitstärkste Kraft im Europaparlament werden dürfen. Dies kann nur gelingen, wenn wir alle mehr für Europa machen und unsere Freunde und Bekannte zum Wahlgang motivieren.