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15 04 09 Leuchtturm AktuellesAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

EU Flagge 300EU-Kommissar Günther Oettinger hat sich heute, am Donnerstag, den 3.November 2016, für missverständliche Worte in seiner Rede entschuldigt, die er beim 27. Europa-Abend des AGA Unternehmensverband in Hamburg vergangene Woche gehalten hat:

„Ich hatte Zeit, über meine Rede nachzudenken, und ich kann jetzt sehen, dass die Worte, die ich verwendet habe, negative Gefühle hervorgerufen und sogar Menschen verletzt haben. Das war nicht meine Absicht und ich möchte mich für jede Bemerkung entschuldigen, die nicht so respektvoll war wie sie hätte sein sollen.“

Er habe keine vorgefertigte Rede abgelesen, sondern habe „frei von der Leber“ geredet, so Oettinger weiter. „Meine Botschaft war es, einen Weckruf an das deutsche Publikum zu richten: wenn die Deutschen ihre politische Arbeit darauf beschränken, ihr Rentenalter zu reduzieren, ihre Renten zu erhöhen und so weiter, dann sollte niemand überrascht sein, wenn wir den globalen Kampf um die Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Das gleiche gilt für Europa als Ganzes. Wir müssen unsere Bemühungen verdoppeln und können uns nicht erlauben, ein Nickerchen auf dem Sofa zu machen. Wir müssen die richtigen Prioritäten setzen – in einer demokratischen und ausgewogenen Weise. In meiner Rede hatte ich einige Beispiele gewählt (und ich möchte mich nochmals entschuldigen, wenn meine Worte negative Gefühle verursacht haben.)

Ich habe großen Respekt für die Dynamik der chinesischen Wirtschaft – China ist ein Partner und ein harter Wettbewerber. Deshalb brauchen wir gleiche Wettbewerbsbedingungen, unter denen chinesische Unternehmen europäische kaufen können und europäische Unternehmen chinesische kaufen können. Es ist wichtig, diesen Zugang auf beiden Seiten zu gewähren – und hier ich sehe hier Raum für Verbesserungen.“

Karl EU 300Die Wochenzeitung DIE ZEIT und WDR 5 sowie die Karlspreisstiftung und die Stadt Aachen laden zur Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Wert oder Wagnis? – Was bedeutet Toleranz für Europa?“ am Mittwoch, den 16. November, um 20.00 Uhr im Ludwig Forum ein. 

Freiheit, Gleichheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Achtung der Menschenwürde und der Minderheitenrechte – die Verträge der Europäischen Union formulieren grundlegende gemeinsame Werte. Aber brennender als je zuvor stellt sich heute die Frage, wie weit wir von dem Ideal „Wertegemeinschaft“ entfernt sind: Verbindet uns Europäer (immer noch) ein gemeinsamer Wertekanon? Wie haben sich diese Werte verändert und welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Wert Toleranz? Kann Europa eine Kultur der Toleranz bewahren? Und wo sind die Grenzen der Toleranz?

Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der Europäischen Kommission, Necla Kelek, Soziologin, Publizistin und Vorstandsmitglied von TERRE DES FEMMMES, und Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Krupa, DIE ZEIT, und Jürgen Wiebicke, WDR 5.

Der Eintritt ist frei.

WDR 5 wird diese Veranstaltung live ausstrahlen.

Im Falle Ihrer Teilnahme wird um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

English version below - click here!

Der Europäische Karlspreis für die Jugend 2017 ist ausgeschrieben. Das Preisgeld wurde anlässlich des zehnten Jubiläums auf 15.000 Euro erhöht.

Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen wird auch im kommenden Jahr wieder der Europäische Jugendkarlspreis vergeben. Hierzu haben das Europäische Parlament und die Karlspreisstiftung jetzt bereits zum zehnten Mal einen Wettbewerb ausgeschrieben, der Jugendliche in der EU zur aktiven Mitgestaltung Europas anregen soll.

Wer kann sich bewerben?
Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren in allen Mitgliedstaaten der EU, die aufgerufen werden, als Einzelpersonen oder Personengruppen Projekte vorzustellen, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um die Organisation von Jugendveranstaltungen, etwa in den Bereichen Sport, Kunst und Kultur, oder um Jugendaustausch- oder Internetprojekte mit europäischer Dimension handeln.

Geldpreise in Höhe von 15.000 Euro
Aus den eingereichten Projekten werden im März 2017 in einem ersten Schritt in allen 28 Mitgliedstaaten nationale Gewinner gewählt. Aus diesen 28 Projekten wählt später eine europäische Jury den europaweit besten Beitrag sowie einen Zweit- und Drittplatzierten. Zum zehnten Jubiläum des Jugendkarlspreises wurde das Preisgeld jetzt auf insgesamt 15.000 € erhöht. Dem Hauptgewinner winken 7.500 €, die Zweit- und Drittplatzierten werden mit 5.000 € beziehungsweise 2.500 € prämiert.

Zur Preisverleihung am 23. Mai 2017 in Aachen sind Vertreter aller nationalen Gewinnerprojekte eingeladen. Im Rahmen ihres viertägigen Aufenthaltes in Aachen werden die Jugendlichen unter anderem auch an der Verleihung des traditionsreichen Internationalen Karlspreises am Christi Himmelfahrtstag teilnehmen. Zudem erwartet die drei Hauptgewinner ein Besuch im Europäischen Parlament.

Bewerbungen zum Jugendkarlspreis können ab sofort online eingereicht werden. Die notwendigen Formulare und weitere Informationen sind im Internet unter www.charlemagneyouthprize.eu verfügbar. Einsendeschluss ist der 30. Januar 2017.

_____ENGLISH VERSION_____

Launch of the 2017 European Charlemagne Youth Prize Competition

The competition for next year’s European Charlemagne Youth Prize was launched on Friday, 28 October. The prize is awarded to young people who have developed projects to foster understanding between people from different European countries. The deadline for submissions is 30 January 2017.

The Charlemagne Youth Prize is organised jointly by the European Parliament and the Foundation of the International Charlemagne Prize of Aachen and awarded each year for projects run by people aged between 16 and 30.

The winning projects should provide models for young people living in Europe and offer practical examples of Europeans living together as one community. Past winners include youth exchange programmes and artistic and internet projects with a European dimension.

Prize money of €15,000

This year the financial rewards are higher than in previous years: The three winning projects (chosen from the 28 projects nominated by national juries in the individual EU member states) will be awarded €7,500, €5,000, and €2,500 respectively. Their representatives will be invited to visit the European Parliament in Brussels or Strasbourg in the autumn.

Representatives of the 28 national winning projects will be invited to the Charlemagne Youth Prize award ceremony and the International Charlemagne Prize of Aachen award ceremony two days later during a four-day trip to Aachen in May 2017.

Contact for general queries: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

EU Flagge 2 300Die EU und Kanada haben am Sonntag, den 30. Oktober 2016, das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA unterzeichnet.

Beim 16. EU-Kanada-Gipfel unterzeichneten beide Seiten außerdem ein weiteres Abkommen über eine strategische Partnerschaft, um in außenpolitischen Bereichen wie Frieden und Sicherheit in der Welt, wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung sowie Freiheit, Sicherheit und Recht intensiver zu kooperieren.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erklärte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau und dem Präsidenten des Europäischen Rates Donald Tusk: „Heute haben die Menschen in Kanada und der Europäischen Union ein neues Kapitel ihrer Beziehungen aufgeschlagen. Für mehr als eine halbe Milliarde Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks eröffnen sich neue Chancen. Dies bedeutet für viele Menschen neue und bessere Arbeitsplätze.“

Durch die Abschaffung fast aller Einfuhrzölle wird CETA für die europäischen Exporteure von Industrie- und Agrarerzeugnissen Einsparungen von bis zu 500 Mio. Euro pro Jahr mit sich bringen. Das Abkommen schützt Arbeitnehmerrechte, Umweltstandards und die Verbrauchersicherheit. Europäischen Erzeugnissen mit geografischen Angaben wird auf dem kanadischen Markt ein besonderer Status eingeräumt. Alle Befugnisse der einzelnen Staaten in den Bereichen Gesetzgebung, Regulierung und Erbringung öffentlicher Dienstleistungen bleiben erhalten.

Als Richtschnur für die künftige Umsetzung des Abkommens haben beide Seiten in einer gemeinsamen rechtsverbindlichen Erklärung ihren guten Willen versichert. Ein neues öffentliches System für die Beilegung von Streitigkeiten sorgt für mehr Transparenz und dafür, dass Investoren darauf vertrauen können, dass die Regeln immer eingehalten werden. Gleichzeitig wird das Regulierungsrecht der Staaten garantiert, auch wenn es um ausländische Investitionen geht.

Durch Unterzeichnung des Abkommens über eine strategische Partnerschaft haben die EU und Kanada eine neue Phase ihrer Beziehungen eingeläutet. Mit dem Abkommen wird die Zusammenarbeit in wichtigen Politikbereichen wie Sicherheit, Terrorismusbekämpfung, Verteidigung, Migration, Klimawandel, Energie, Entwicklung, Forschung und Innovation vertieft.

EU Flagge 300Die Unterstützergruppe der EU für die Ukraine bestätigt dem Land deutliche Erfolge bei Reformen. In ihrem am Freitag, dem 28.10.2016, veröffentlichten Bericht, den die Unterstützergruppe (SGUA) 18 Monate nach ihrer Gründung vorlegte, werden besonders Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung und Rechtsstaatlichkeit festgestellt.

Der Bericht hebt auch den Umfang der Unterstützung hervor, die von der SGUA – die in den Beziehungen der EU zu einem Drittstaat beispiellos ist – geleistet wurde. Im Berichtszeitraum hat die ukrainische Regierung u.a. Institutionen zur Korruptionsbekämpfung aufgebaut und Reformen im Rechtssystem durchgeführt. Die SGUA hat die institutionellen Reformen unterstützt und begleitet.

Johannes Hahn, Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, sagte: „Aus dem Bericht über die ersten 18 Monate der Arbeit der SGUA geht hervor, dass die Ukraine bei den Reformen in den Bereichen Korruptionsbekämpfung, Rechtsstaatlichkeit, Wirtschaftsmanagement, Energie und Dezentralisierung große Fortschritte erzielt hat."

Die Unterstützergruppe für die Ukraine wurde im April 2014 von der Europäischen Kommission eingerichtet. Sie besteht aus neun thematischen Teams, die die prioritären Reformbereiche der Assoziierungsagenda widerspiegeln. Die Aufgabe der Gruppe besteht darin, die Ukraine bei den Reformen zur Umsetzung des Assoziierungsabkommens mit der EU (zu dem die Einrichtung einer vertieften und umfassenden Freihandelszone gehört) zu unterstützen.

Flüchtlinge zu Fuß 300Zur Ankurbelung der Wirtschaft in Regionen Afrikas, aus denen viele Migranten stammen, und um die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern, unterstützt die EU den Senegal und die Länder am Horn von Afrika.

Bei seinem Besuch im Senegal hat EU-Kommissar Neven Mimica am Dienstag vier Projekte unterzeichnet, die mit insgesamt 90 Mio. Euro über den EU-Afrika-Treuhandfonds und den Europäischen Entwicklungsfonds finanziert werden. Ihre Hilfe für die Länder am Horn von Afrika, die unter Überflutungen und Dürren leiden, stockt die EU um weitere 66,5 Mio. Euro auf.

Am 25.10.2016 erklärte der EU-Kommissar für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica, zur Unterzeichnung der Projekte im Senegal: „Die EU wird die Regierung des Senegal weiterhin dabei unterstützen, den Zugang zu grundlegenden sozialen Diensten zu verbessern, die Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen und die landwirtschaftliche Entwicklung sowie die Ernährungssicherheit zu stärken. Ich bin überzeugt, dass die Verbesserung der Lebensbedingungen in ländlichen Gebieten und neue Beschäftigungsmöglichkeiten langfristig dazu beitragen werden, die Wurzeln der irregulären Migration anzugehen und Zukunftsperspektiven für die Menschen im Senegal schaffen.“

Mit den unterzeichneten Projekten bestätigt die EU ihr Engagement, die Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern bei der Migration zu stärken. Der Senegal ist eines von fünf Ländern der EU-Afrika-Partnerschaft zur Migration, mit denen die EU dieses Engagement umsetzt. Die vier anderen Länder sind Äthopien, Mali, Niger und Nigeria.

Über den Fonds, der die Instabilität und die Ursachen der irregulären Migration und Vertreibungen in Angriff nehmen soll, stehen bereits Hilfen in Höhe von 370 Mio. Euro für die Region am Horn von Afrika bereit.

Die EU möchte direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern reden

Sie möchten sich dazu äußern, was derzeit in der Europäischen Union geschieht, wie sie sich den wichtigsten Herausforderungen stellt und welchen Nutzen Ihnen die EU bringt? Die Mitglieder der Kommission sind gespannt, Ihre Meinung zu hören!
In der gesamten EU finden deswegen seit einiger Zeit Dialoge im Rahmen von Bürgerdialogen statt.

EU-Bürgerdialog mit Jean-Claude Juncker -
kostenlose Busfahrt von Aachen nach St. Vith in Ostbelgien

Mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger werden am Gespräch zwischen Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und dem Ministerpräsidenten der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Oliver Paasch, teilnehmen. Die Teilnehmer können sich dazu äußern, wie Europa in Zukunft ihrer Ansicht nach gestaltet werden soll. Fragen aus dem gesamten Spektrum der EU-Politik können während des Dialogs angesprochen werden.
Nehmen Sie an der Debatte mit Präsident Juncker teil!

Organisation - zwei Anmeldungen notwendig

1. Alle, die gerne am Bürgerdialog in St. Vith teilnehmen möchten, müssen sich selbst online bei der DG Belgiens anmelden.

2. Wenn Sie aus dem Raum Aachen sind und von Aachen aus den kostenlosen Reisebus zur Veranstaltung nutzen wollen, so müssen Sie sich über die oben genannte Online-Anmeldung hinaus noch mit Name, Wohnort und E-Mail-Adresse beim Team vom EUROPE DIRECT Aachen anmelden.

  • Abfahrt eines kostenlosen Reisebusses:
    17:15 Uhr ab Aachen, Theaterplatz 14
  • Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Einladung (PDF)
  • Facebook-Veranstaltung
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/Dialog-mit-Juncker

Wir von EUROPE DIRECT werden Ihnen dann alle weiteren Details mitteilen, zudem wird ein Mitarbeiter unseres Teams die Busgruppe nach St. Vith begleiten und wieder zurückbringen.

Erasmus 300Die EU-Kommission hat am Donnerstag, den 20. Oktober 2016 den Aufruf zur Einreichung von Projekten für das EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport „Erasmus+“ gestartet: 2017 stehen 2,5 Mrd. Euro zur Verfügung.

Bildungskommissar Tibor Navracsics begrüßte die Steigerung des Fördervolumens 2017 um 13 Prozent im Vergleich zu diesem Jahr. „Vor seinem 30. Jubiläum im nächsten Jahr erhöht Erasmus+ das Tempo und bietet mehr Chancen für Menschen und Projekte als jemals zuvor“, sagte Navracsics.

Die Erhöhung des Budgets stellt eine Anerkennung dar für die positive Wirkung, die das Programm auf das Leben der Menschen in Europa hat. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte in seiner Rede zur Lage der Europäischen Union am 14. September die große Bedeutung von Erasmus+ hervorgehoben, da das Programm den Menschen die Möglichkeit gibt, europaweit zu reisen, zu arbeiten, zu studieren und sich weiterzubilden. Aus dem Budget 2017 wird auch der neue Europäische Solidaritätscorps eingerichtet, den der Präsident ebenfalls in seiner Rede angekündigt hatte.

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren, so sollen zwei Millionen Studierende im Ausland studieren oder sich fortbilden können, 650.000 Berufsschülerinnen und -schüler sowie Auszubildende erhalten Stipendien, um im Ausland zu lernen oder zu arbeiten und 800.000 Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen, Ausbilder und Jugendbetreuer können im Ausland unterrichten oder sich fortbilden.

Das Europäische Solidaritätskorps (European Solidarity Corps, ESC) soll jungen Menschen unter 30 Jahren in Europa die Möglichkeit geben, Nichtregierungsorganisationen (NRO), lokale Behörden oder Privatunternehmen bei der Bewältigung schwieriger Situationen in der gesamten Europäischen Union zu unterstützen. Das Korps wird sich auf bestehende EU-Programme für Erwerbstätige und Freiwillige stützen, und es werden bereits vorhandene europaweite Netze in den Bereichen Beschäftigung, Bildung und Zivilgesellschaft mobilisiert.

 

Handel Juncker Plan 300Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Mitgliedsstaaten aufgefordert, sich stärker für Maßnahmen gegen unfaire Handelspraktiken einzusetzen.

Nach einer Debatte über die Handelspolitik machte die Kommission am Mittwoch, den 19. Oktober 2016, in einer Mitteilung an den Rat und das Parlament erneut auf eine dringend notwendige Reform der EU-Handelsschutzinstrumente aufmerksam.

Bereits 2013 hatte die Kommission wirksamere Maßnahmen im Kampf gegen unlautere Handelspraktiken vorgeschlagen. Allerdings konnten die Mitgliedsstaaten im Rat bisher keine Einigung erreichen. Die Kommission schlägt eine neutrale Berechnungsmethode für die staatliche Einflussnahme auf Wirtschaftsbranchen vor, ohne dabei die WTO-Regeln zu verletzen.

Ziel der EU ist es, sich weltweit als die größte Wirtschaftsregion zu behaupten und zu fairen und regelkonformen Handelspraktiken zu gelangen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker forderte die Mitgliedstaaten auf, dem Vorschlag der Kommission zügig zuzustimmen. „Handel ist unerlässlich für unser Wirtschaftswachstum und unsere Arbeitsplätze, aber wir sollten nicht naiv sein. Unsere gegenwärtigen Regeln erweisen sich als unzureichend im Kampf gegen unfairen ausländischen Wettbewerb. In einigen EU-Industrien sind tausende Arbeitsplätze verloren gegangen. Die EU-Handelsschutzinstrumente brauchen dringend eine Aktualisierung“, sagte Juncker.

Europäischer Wettbewerb 300Kultur ist immer im Wandel, sie ist eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der 64. Europäische Wettbewerb 2017 schickt Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in Europas reichen Kulturschatz und ermutigt sie, die kulturelle Vielfalt Europas selbstständig zu erforschen.

Die Sonderaufgabe fordert dazu auf, Europa aus der Perspektive neu zugewanderter Mitschüler/- innen zu betrachten. Europa, das ist für viele von uns einmal Neuland gewesen und bedeutet für alle, die ankommen etwas Anderes. Welche Ideen, Wünsche, Hoffnungen und Vorstellungen verbinden die Ankommenden mit Europa?

Die über die Schulen eingereichten Wettbewerbsbeiträge werden zuerst in den Ländern juriert. Nur die besten Arbeiten werden dann zur Bundesjurierung weitergeleitet. Die Bundesjury vergibt etwa 600 Preise, darunter viele attraktive Geld- und Sachpreise wie Bücher, Abonnements und Spiele für die jüngeren Teilnehmer. Die älteren Preisträger werden zu spannenden Besuchsprogrammen eingeladen und bekommen so die Möglichkeit, deutsche und europäische Politik und Kultur hautnah zu erleben.
Z.B. laden der Bundestagspräsident und die Bundeskanzlerin jedes Jahr je 30 Jugendliche zu Besuchsprogrammen nach Berlin ein – sie diskutieren mit Abgeordneten und entdecken die politische und kulturelle Vielfalt der Hauptstadt.

Flüchtlingszelte 300Die Außenminister der EU sind am Montag und Dienstag in Luxemburg zusammengetroffen. In den zweitägigen Sitzungen ging es insbesondere um die Lage in Syrien, Grundsatzfragen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, Migration und Handel.

(17.10.2016) - Am ersten Tag standen die jüngsten Entwicklungen in Syrien im Zentrum der Beratungen. Außerdem stand die Globale Strategie der EU und deren Umsetzung auf der Agenda. Hierbei ging es um die wesentlichen Interessen, Werte und Grundsätze, die das außenpolitische Handeln der EU leiten sollen. Weiterhin haben die Außenminister über Maßnahmen und Prioritäten der EU-Migrationspolitik beraten und die EU-Hilfen für Tunesien erläutert.

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, hob bei ihrer Ankunft in Luxemburg den Fokus auf Syrien am ersten Tag des Außenministerrates hervor: "Ich werde den Ministern einige Vorschläge vorlegen, warum und wie die Europäische Union die Anstrengungen zur Zukunft Syriens unterstützen kann. Wir werden hierbei mit [dem UN-Sondergesandten] Staffan de Mistura zusammenarbeiten, den ich eingeladen habe, sich uns für einen Teil unserer Sitzung anzuschließen, denn die Europäische Union unterstützt die Arbeit der UN uneingeschränkt. Wir werden uns insbesondere auf die Maßnahmen fokussieren, die die Europäische Union auf der humanitären Ebene vorschlägt, vor allem in Aleppo, wo die Situation dramatisch ist, aber auch auf die politische Zukunft Syriens."

Am zweiten Tag des Außenministerrats ging es um Handelspolitik. Es wurde ein Beschluss über den Abschluss, die Unterzeichnung und die vorläufige Anwendung des umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens mit Kanada (CETA) erwartet. Durch das Abkommen sollen mehr als 99 Prozent der Zölle beseitigt werden, die derzeit für den Handel zwischen der EU und Kanada gelten. Die EU Außenminister haben außerdem über die Annahme einer Gemeinsame Auslegungserklärung beschlossen, die die EU zuvor mit Kanada ausgearbeitet hatte. In dieser geht es um verbindliche Auslegungen für spezifische umstrittene Sachverhalte des Abkommens, wie etwa Schadensersatzklagen vor Investitionsgerichten.

Armut 300Zum Welttag der Überwindung der Armut am Montag, den 17.10.2016 haben Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für den Euro und den sozialen Dialog und Marianne Thyssen, Kommissarin für Beschäftigung und Soziales, darauf hingewiesen, dass sich die Mitgliedstaaten zwar von der Krise erholen, Armut und soziale Ungleichheit aber auch Realität seien.

„EU-weit sind 119 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Besonders stark haben Kinder und junge Menschen darunter zu leiden: In Europa leben 25 Millionen Kinder in Armut.
Die wirksamsten Instrumente, um Armut und soziale Ausgrenzung zu überwinden, sind Wachstum und Arbeitsplätze. Dies spiegelt sich von Anfang an in den Prioritäten dieser Kommission wider: Wir haben die Investitionsoffensive für Europa auf den Weg gebracht und ein sozialeres Europa in den Mittelpunkt unserer Agenda gestellt.

Die Kommission hat verschiedene konkrete Initiativen vorgelegt und wird dies auch weiterhin tun. So konnten bereits 9 Millionen junge Bürgerinnen und Bürger die Jugendgarantie in Anspruch nehmen, und gerade erst haben wir das Budget um 2 Milliarden Euro aufgestockt, damit die Garantie weiteren 2 Millionen jungen Menschen zugutekommt. Beim Europäischen Sozialfonds reservieren wir mindestens 20 Prozent der Mittel für Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung, und auch im Europäischen Semester rückt die Kommission soziale Prioritäten immer stärker in den Vordergrund. Die Errichtung einer europäischen Säule sozialer Rechte wird ebenfalls dazu beitragen, dass wir unserem Ziel der sozialen Gerechtigkeit durch weitere konkrete Maßnahmen näherkommen.

Durch den Wandel der Arbeitswelt und unserer Gesellschaften entstehen viele Herausforderungen, die wir durch gemeinsames Handeln in Chancen verwandeln müssen. Die Kommission, die Mitgliedstaaten, die Sozialpartner, Nichtregierungsorganisationen und andere Interessenträger haben den gemeinsamen Auftrag, auf ein Europa hinzuarbeiten, in dem niemand auf der Strecke bleibt."

Der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut wird jährlich weltweit am 17. Oktober begangen. Alles begann am 17. Oktober 1987, als sich mehr als einhunderttausend Menschen am Trocadéro in Paris versammelten – dem Ort, an dem 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen unterzeichnet worden war – um den Opfern extremer Armut, extremer Gewalt und extremen Hungers die Ehre zu erweisen.

Mit der am 22. Dezember 1992 verabschiedeten Resolution 47/196 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut und rief alle Staaten dazu auf, den Gedenktag konkreten Aktivitäten zur Bekämpfung von Armut und Elend zu widmen. Auch zwischen- und nichtstaatliche Organisationen wurden aufgefordert, die Regierungen der Länder bei Ihren Bemühungen zu unterstützen.

Nachdem der Anteil der Personen in der EU, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, zwischen den Jahren 2009 und 2012 dreimal in Folge gestiegen war und fast 25 Prozent erreicht hatte, ist er seither stetig gesunken und auf das Niveau von 2008 (23,7 Prozent) zurückgekehrt.
Die Verringerung der Anzahl der Personen in der EU, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, ist eines der Kernziele der Strategie Europa 2020. 1,25 US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben.

 

EU Karte aus Steine 300Novi Sad in Serbien wird 2021 Europäische Kulturhauptstadt und ist damit die erste Kulturhauptstadt eines Beitrittslandes. Die EU-Kommission ist mit der Wahl dem Vorschlag eines unabhängigen Expertengremiums gefolgt. Bildungskommissar Tibor Navracsics begrüßte die Wahl.

Die Öffnung des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt für die Länder, die der EU beitreten wollen, biete die Möglichkeit, diese Länder näher an die EU heranzuführen und die kulturellen Bindungen mit der EU zu stärken. „Ich gratuliere Novi Sad zu der erfolgreichen Bewerbung. Ich bin zuversichtlich, dass Novi Sad seinen europäischen und weltweiten Besuchern die Möglichkeit geben wird, die Stadt und ihre kulturellen Reichtümer zu entdecken, aber auch die Vielfalt der europäischen Kulturen und unsere gemeinsamen Werte zu würdigen.“

(14.10.2016) - Der Wettbewerb um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt in einem Beitrittskandidatenland wurde von der Kommission im Dezember 2014 gestartet. Er stand für Städte aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien offen.

Mit dem Programm Kulturhauptstädte Europas sollen die kulturelle Vielfalt in Europa, die Gemeinsamkeiten europäischer Kulturen und das Gefühl der gemeinsamen europäischen Zugehörigkeit gefördert werden. Die Initiative wird durch das europäische Kulturförderprogramm Kreatives Europa unterstützt – für jede Kulturhauptstadt Europas sind 1,5 Mio. Euro aus dem Programm Kreatives Europa vorgesehen, die im Rahmen des „Melina Mercouri Preises“ an die ausgewählte Städte verliehen werden können.

Das Programm wurde 1985 unter dem Namen Kulturstadt Europas auf Initiative der griechischen Kulturministerin Melina Mercouri ins Leben gerufen und erfreut sich großer Beliebtheit. Seit dem Beginn des Programms wurde jährlich mindestens eine europäische Stadt zur Kulturhauptstadt Europas ernannt - Deutschland hat sich bis mit Berlin (1988), Weimar (1999) und mit der Region „Essen für das Ruhrgebiet“ (2010) an der Initiative beteiligt. Deutschland ist erneut im Jahr 2025 an der Reihe.

In einem Vorauswahlverfahren prüft ein Ausschuss aus unabhängigen Sachverständigen aus dem kulturellen Bereich die eingereichten Vorschläge anhand eines vorab festgelegten Kriterienkatalogs. Der Ausschuss einigt sich auf eine Auswahlliste von Städten, die dann aufgefordert werden, detailliertere Bewerbungen einzureichen.
Anschließend tritt der Ausschuss erneut zusammen, um die endgültigen Bewerbungen zu bewerten, und schlägt eine Stadt für jedes ausrichtende Land für die Ernennung vor. Die vorgeschlagene Stadt wird dann formell zur Kulturhauptstadt Europas ernannt.

Flaggen vor EU Kommission 300Die EU-Kommission will die Betroffenen der Überschwemmungen in Bayern im Frühjahr 2016 finanziell unterstützen. Dazu sollen Hilfsmittel in Höhe von 31,5 Mio. Euro aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union bereitgestellt werden.

Die EU-Kommissarin für Regionalpolitik, Corina Creţu, sagte hierzu: „Diese finanzielle Unterstützung wird der deutschen Bevölkerung helfen, die unter den weitläufigen Überschwemmungen in diesem Frühjahr zu leiden hatte. Dies ist EU-Solidarität in Aktion.“

Am Freitag, den 14.10.2016 wurde festgelegt, dass die vorgeschlagene Hilfe aus dem EU-Solidaritätsfonds (EUSF) in Höhe von 31,5 Mio. Euro für die Wiederherstellung wichtiger Infrastruktur sowie zur Deckung der Kosten für die Hilfsmaßnahmen und einen Teil der Aufräum- und Reinigungsarbeiten verwendet werden soll.

Die vorgeschlagene Unterstützung muss jetzt noch vom Europäischen Parlament und vom Rat gebilligt werden.

Starke Regenfälle ließen im Mai und Juni 2016 in Niederbayern die Flüsse über die Ufer treten und führten zur Überflutung mehrerer Dörfer. Die Folge waren Schäden an öffentlicher Infrastruktur, an öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern, bei Unternehmen und in der Landwirtschaft.

Der Solidaritätsfonds der Europäischen Union wurde eingerichtet, um Mitgliedstaaten und Beitrittsländer nach Naturkatastrophen auf nationaler oder auf regionaler Ebene finanziell zu unterstützen. Eingerichtet wurde der Fonds nach den schweren Überflutungen in Mitteleuropa im Sommer 2002.
Die jährliche Mittelzuweisung an den Solidaritätsfonds der Europäischen Union für das Jahr 2016 beträgt 552 Mio. Euro. Rechnet man die nicht in Anspruch genommenen Mittel aus dem Vorjahr hinzu, so verfügt der Solidaritätsfonds für 2016 insgesamt über mehr als 1 Mrd. Euro.

An Deutschland wurden aus dem Fonds seit seiner Einrichtung im Jahr 2002 insgesamt 971,4 Mio. EUR ausbezahlt.


Waage 300Die neuen Regeln über die Gewährung von Prozesskostenhilfe in Strafverfahren haben mit der Verabschiedung vom Donnerstag, den 13.10.2016 im Ministerrat die letzte Hürde genommen.

Der Erste Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans erklärte dazu: „Jeder, der in ein Strafverfahren verwickelt ist, hat das Recht auf Verteidigung und auf einen bezahlbaren Anwalt. Genau das ist gemeint, wenn von Rechtsstaatlichkeit die Rede ist. Die heutigen Regeln werden diesem Recht unionsweit Geltung verschaffen.“

Die Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie binnen 30 Monaten nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Union in innerstaatliches Recht umsetzen. Die neuen Rechte gelten ab Mai 2019.

Die neue Richtlinie enthält folgende Garantien:

  • Rasche Bereitstellung von Prozesskostenhilfe
    Prozesskostenhilfe wird spätestens vor einer Befragung insbesondere durch die Polizei bzw. vor bestimmten Ermittlungs- oder Beweiserhebungshandlungen gewährt.
     Klare Kriterien für die Gewährung von Prozesskostenhilfe:
    Die Mitgliedstaaten befinden über den Anspruch auf Prozesskostenhilfe anhand folgender Prüfungen: einer Bedürftigkeitsprüfung (Einkommen und Vermögen des Betroffenen) und/oder einer Begründetheitsprüfung (ob die Prozesskostenhilfe notwendig ist, um angesichts der Fallumstände den Zugang zur Justiz zu garantieren). Für diese Prüfungen enthält die Richtlinie klare Vorgaben.
  • Prozesskostenhilfe in Verfahren zur Vollstreckung eines Europäischen Haftbefehls:
    Auch in Verfahren zur Vollstreckung eines Europäischen Haftbefehls sieht die Richtlinie einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe vor. Dieses Recht gilt sowohl in dem Mitgliedstaat, der einen solchen Haftbefehl vollstreckt, als auch – bei strafrechtlichen Ermittlungen – in dem Mitgliedstaat, in dem er ausgestellt wurde.
  • Bessere Bewilligungsverfahren:
    Die Richtlinie gewährleistet, dass über die Bewilligung von Prozesskostenhilfe bedachtsamer entschieden wird und Antragstellern schriftlich die Gründe mitgeteilt werden, wenn ihr Antrag ganz oder teilweise abgelehnt wird. Sie enthält auch Regeln zur Qualitätssicherung und zur Schulung der Personen, die über den Anspruch auf Prozesskostenhilfe entscheiden, sowie zur Schulung der einschlägig tätigen Anwälte. Bei Verstößen gegen die aus dieser Richtlinie erwachsenden Rechte müssen wirksame Rechtsbehelfe zur Verfügung stehen.

Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse einer unabhängigen Bewertung der von der EU im Zeitraum 2007-2013 getätigten Investitionen sowie Länderberichte für alle EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht.

EU fördert Jobs 300Über die EU-Struktur- und Investitionsfonds entstanden in Deutschland zwischen 2007 und 2013 über 108.000 neue Jobs, davon ca. 45.000 in kleinen und mittleren Unternehmen und 5.400 im Bereich Forschung. 8.294 Forschungsprojekte und 750 Start-up-Firmen erhielten Unterstützung.

Insgesamt wurden in der EU mit Hilfe der Struktur- und Investitionsfonds eine Million neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Bilanz zeigt, dass die Kohäsionspolitik der EU der Wirtschaft in allen EU-Mitgliedstaaten zugute kam und Unterstützung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bot. Investiert wurde in knapp 400.000 kleine und mittlere Unternehmen und Start-up-Unternehmen.

Zu den besten Erfolgsbeispielen in den Mitgliedstaaten gehören:
• mehr als 100 000 neue Arbeitsplätze in Deutschland
• 21 000 geförderte Start-up-Unternehmen in Schweden
• Förderung von rund 3900 Forschungsprojekten in Ungarn
• Ausbau von 630 km Straßen, vor allem des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V), in Lettland.

Bei der Umsetzung der Programme im Zeitraum 2014-2020 versucht die Europäische Kommission angesichts neuer Herausforderungen in den Städten wie beispielsweise der Integration von Migranten verstärkt, Interessenträger von dort (lokale Behörden, NRO oder Geschäftspartner) in die Gestaltung der EU-Städtepolitik einzubinden, zum Beispiel durch Partnerschaften im Rahmen der EU-Städteagenda oder durch den direkten Dialog mit den Stadtverwaltungen.

Vortrag: Ist Europa noch zu retten?

EU Flagge 300Die Deutschsprachige Gemeinschaft in Eupen lädt am Dienstag, den 8. November 2016 zu dem Vortrag "Ist Europa noch zu retten?" ein.

Dazu wird der ehemalige Staatssekretär Willy Wimmer im Plenarsaal des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen referieren. Wimmer war von 1976 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, sowie von 1988 bis 1992 parlamentarischer Staatssekretär.

Willy Wimmer ist – seit er sich 2009 nicht mehr zur Wahl stellte – in manchen Punkten auf Distanz zur deutschen Bundeskanzlerin gegangen. Das verleiht seiner Sicht auf die Dinge Originalität und regt zur Diskussion an. Dabei schöpft der mehrfache Buchautor aus seinem großen politischen Erfahrungsschatz, der sich in mehreren Publikationen (u.a. zum Ersten Weltkrieg und seinen Folgen oder zum Verhältnis
zwischen dem Westen und Russland) niedergeschlagen hat.

Infos und Anmeldungen unter +32 87 31 84 00 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft
Platz des Parlaments 1
B-4700 Eupen

Sozialpreis für Brigitte Averdung-Häfner

Europa und Menschen Zeichnung 300Dieses Jahr wird zum 20. Mal der Europäische Sozialpreis vom GPB Europaverein aus Eschweiler verliehen. Dieses Jahr sollte es, wie schon bei der allerersten Verleihung, als die Indestädter Petra und Heinz Brocks ausgezeichnet wurden, wieder ein Preisträger aus Eschweiler sein. Genau wie im letzten Jahr ist der Leitgedanke des Europäischen Sozialpreises "Für ein Europa des Friedens, der Toleranz und Solidarität". Für den Präsidenten Peter Schöner und die Geschäftsführerin Annelene Adolphs ist das Ziel des Sozialpreises, sich für Menschlichkeit einzusetzen. Dies trifft in besonderem Maße für die diesjährige Preisträgerin zu.

Für Brigitte Averdung-Häfner, Fotografenmeisterin, Indestädterin und fünffache Mutter, ist es eine Herzensangelegenheit, anderen zu helfen. Ihr Ziel ist die Sensibilisierung für Umwelt, Gesellschaft und Menschlichkeit. Zusätzlich zu mehreren ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert sie sich besonders in der Flüchtlingshilfe. Aus diesem Grund wurde sie am 3. Oktober 2016 mit dem Sozialpreis ausgezeichnet.

Fischerei: Minister einigen sich auf Fangquoten für die Ostsee im kommenden Jahr

Urlaub EU 300Mehr Scholle, weniger Dorsch: Die für Fischerei zuständigen Minister der EU-Staaten haben sich am Montag, den 10.10.2016, am späten Abend auf die Fischfangquoten für die Ostsee im kommenden Jahr geeinigt. Die Bestände von Scholle, Hering, Lachs und Sprotte stünden nach den Bemühungen um eine nachhaltige Befischung in den vergangenen Jahren gut da, erklärte der zuständige EU-Kommissar Karmenu Vella nach dem Treffen. Die Fangquoten für diese Bestände steigen deshalb 2017 überwiegend an, für die Scholle sogar um 95 Prozent. Dagegen steht es um den Dorsch in der westlichen Ostsee sehr schlecht. Die Fangquote sinkt deshalb entsprechend der gestrigen Einigung um 56 Prozent. „Da hat es schwierige Diskussionen gegeben. Es gibt keine einfache Entscheidung“, so Kommissar Vella.

Zum ersten Mal fanden die Diskussionen um die Fangquoten auf Basis des neuen Mehrjahresplans für die Ostsee statt. Er soll dazu beitragen, die nachhaltige Befischung der Ostsee auf Basis des sogenannten „größtmöglichen Dauerbetrags“ (maximum sustainable yield, MSY) zu gewährleisten. Ziel ist es, die Fischbestände und damit auch die wirtschaftliche Grundlage der Fischer langfristig zu sichern. „Wissenschaftliche Daten, Nachhaltigkeit und die sozioökonomischen Auswirkungen auf Fischer und Küstengemeinden waren die Grundlage für die Diskussionen. Ich bin froh, dass wir eine Einigung haben, die dem Mehrjahresplan für die Ostsee voll entspricht und gleichzeitig unsere Fischerei auf kurze und lange Sicht schützt“, erklärte Kommissar Vella.

Vorgeschlagen hatte die Kommission mit Blick auf den schlechten Zustand der Bestände eine Senkung der Fangquote für den Dorsch (oder Kabeljau) um 88 Prozent. Die gestrige Einigung zum Dorsch sieht neben einem Absenken der Fangmengen um 56 Prozent verbindliche Einschränkungen für die Freizeitfischerei vor (sogenannte „bag limits“). Die EU-Kommission hat den EU-Staaten zudem vorgeschlagen, EU-Fördergelder zur temporären Unterstützung der am stärksten betroffenen Fischer zu nutzen.

Die Arbeitslosigkeit in Europa ist auf dem niedrigsten Stand seit 2009.

EU fördert Jobs 300In fast allen EU-Staaten ist die Beschäftigungsrate gestiegen, zwischen August 2015 und August 2016 fanden weitere 3,2 Millionen Menschen eine Arbeit, davon 2,2 Millionen in Ländern des Euroraums. Auch die Zahl der unbefristeten Stellen und Vollzeitjobs ist gestiegen. Die Arbeitslosigkeit ist mit 8,6 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit März 2009. Dies geht aus dem am Dienstag, den 11.10.2016, von der EU-Kommission veröffentlichten Vierteljahresbericht zur Beschäftigung und sozialen Entwicklungen hervor. „Die steigenden Beschäftigungszahlen zeigen, dass sich unsere Bemühungen auszahlen. 1,6 Millionen Menschen weniger als letztes Jahr um diese Zeit sind arbeitslos, 381.000 davon junge Menschen“, sagte Sozialkommissarin Marianne Thyssen.

„Dies bestätigt die positiven Ergebnisse, die wir in unserem Bericht zur Jugendgarantie und zur Jugendbeschäftigungsinitiative letzte Woche veröffentlicht haben. Wir sind jedoch noch nicht da, wo wir hinwollen. 4,2 Millionen junge Menschen suchen weiterhin eine Arbeit und können nicht außen vorgelassen werden“, so Thyssen weiter.

Die Arbeitslosigkeit ging in 24 Mitgliedstaaten zurück, es bestehen jedoch starke Unterschiede zwischen den EU-Ländern, so schwanken die Beschäftigungsraten zwischen 56 Prozent in Griechenland und 81 Prozent in Schweden. Die Rate der Arbeitslosen zwischen 15 und 24 Jahren ging seit August 2015 um 1,5 Prozentpunkte zurück und lag im August 2016 bei 18,6 Prozent, im Euroraum bei 20,7 Prozent.

Seit Einführung der Jugendgarantie und der Jugendbeschäftigungsinitiative 2013 ging die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen um 1,4 Millionen zurück. Auch in der Altergruppe der 55 bis 64-jährigen stieg der Anteil der Beschäftigten: im ersten Quartal 2016 arbeiteten drei von vier Menschen dieser Altersklasse noch.

Europäischer Filmsonntag (mit Imbiss) - drei Finalistenfilme des LUX-Filmpreises

Die Stadt Aachen, u.a. mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro, die Karlspreisstiftung und das Capitol Aachen laden am Sonntag, 20. November, in der Zeit von 11 bis 19 Uhr zum "Europäischen Filmsonntag - LUX-Filmpreis 2016" in das Capitol in Aachen ein. In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament und unter Schirmherrschaft der Aachener Europaabgeordneten Sabine Verheyen freuen sich die Veranstalter, zum 10. Jubiläum des LUX-Filmpreises mit dem Europäischen Filmsonntag in Aachen etwas ganz Besonderes präsentieren zu können.

Mit dem Filmsonntag haben sich die Organisatoren zum Ziel gesetzt, einem breiten Aachener Publikum die Vielfalt der europäischen Filmkunst zu präsentieren. Getreu dem Motto der Europäischen Union "In Vielfalt geeint" soll anhand der drei Finalistenfilme des LUX-Filmpreises die Universalität der europäischen Werte, die kulturelle Vielfalt und der Prozess der europäischen Integration veranschaulicht werden. Der Film als wesentlicher Bestandteil europäischer Kultur ist aus ihrer Sicht ein äußerst geeignetes Medium, um in Zeiten steigender Europaskepsis auf die Bedeutung der europäischen Wertegemeinschaft und den sprachlichen und kulturellen Reichtum innerhalb dieser Gemeinschaft aufmerksam zu machen.

Die drei Finalisten-Filme des LUX-Filmpreis-Wettbewerbs werden am 20. November nacheinander in Originalfassung mit deutscher Untertitelung gezeigt. "A peine j'ouvre les yeux" von Leyla Bouzid, "Ma vie de courgette" von Claude Barras und "Toni Erdmann" von Maren Ade sind die Finalisten im Rennen um den Filmpreis. Mit einem ergreifenden Porträt einer jungen Frau in Tunesien kurz vor dem "Arabischen Frühling", einem Stop-Motion-Animationsfilm über das Leben in einem Waisenhaus sowie einer politischen Tragikomödie im Rahmen der zeitgenössischen Unternehmenskultur sind somit verschiedene Genres und Themen vertreten. Im Anschluss an die Filmvorführungen haben die Zuschauer die Möglichkeit, ihren Favoriten unter den drei Finalisten zu wählen.

Die Abgeordneten des EP wählen den Gewinner
Mit dem LUX-Filmpreis zeichnet das Europäische Parlament seit 2007 jährlich einen Film aus, der auf besondere Weise das europäische Publikum berührt und mit Blick auf die aktuellen sozialen und politischen Herausforderungen in Europa zum Nachdenken anregt. Eine 21-köpfige Fachjury wählt unter allen Teilnehmern zehn Filme für die offizielle Auswahl und schließlich drei Filme ins Finale des Wettbewerbs. Die drei Finalisten-Filme werden in allen 24 Amtssprachen der EU untertitelt und im Zuge der "LUX Film Days" in den 28 EU-Mitgliedstaaten gezeigt. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments wählen schließlich den Gewinner des LUX-Filmpreises und zeichnen diesen im Rahmen einer Plenartagung in Straßburg aus. Der Film, der den LUX-Filmpreis erhält, wird auch für hör- und sehbehinderte Menschen produziert und beim internationalen Vertrieb unterstützt.

Eintrittskarten zum Preis von 9 Euro pro Person sind ab sofort an den Kassen der Filmhäuser Capitol, Cineplex und Eden Palast erhältlich.

16 10 10 eu usaNach der Wahl: Wie steht es um das Verhältnis USA und EU?

Der umstrittene Kandidat der Republikaner, Donald J. Trump, wird Präsident der Vereinigten Staaten. Für viele Politiker, aber auch Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und der Welt war dies ein Schock. Die Fragen, die sich jetzt stellen, sind groß:
Was bedeutet das für uns in Europa?
Wie geht es weiter mit der Bekämpfung von Terror, mit TTIP und dem Daten- und Verbraucherschutz?

In der Veranstaltung vom EUROPE DIRECT Informationsbüro wird ein Rückblick auf den Vorwahlkampf und Wahlkampf sowie auf die programmatischen Aussagen der beiden Kandidaten Trump und Clinton gegeben.

TTIP Handshake 300Der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen und Moderator Jochen Leyhe diskutieren zudem die Konsequenzen für die EU und die transatlantischen Beziehungen.

Grashaus 1 300EUROPE DIRECT Büro vom 07.10. bis 10.10 geschlossen

Wegen des städtischen Betriebsausfluges bleibt das EUROPE DIRECT Büro am Freitag, 7. Oktober, geschlossen.

Aus organisatorischen Gründen bleibt das EUROPE DIRECT Büro auch am Montag, 10. Oktober, geschlossen

Ab Dienstag, 11. Oktober, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

 

Sie erreichen uns per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Waage 300Die EU will die Handelsregeln für Waren, die zur Vollstreckung der Todesstrafe oder zur Folter verwendet werden, weiter verschärfen.

Auf Vorschlag der Europäischen Kommission hat das Europäische Parlament am Dienstag, 04. Oktober, entsprechende Beschränkungen beschlossen. Nach der Abstimmung im Parlament müssen die Änderungen nun vom Rat genehmigt werden, bevor die ursprüngliche Verordnung (1236/2005) geändert im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und damit zu EU-Recht wird.

„Die Abstimmung des Europäischen Parlaments unterstreicht die Bedeutung, die die Europäische Union der Achtung der Grundrechte beimisst. Als Europäische Union setzen wir uns mit allen Mitteln, Instrumenten und Möglichkeiten für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ein“, sagte Federica Mogherini, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik. „Die Abschaffung von Folter erfordert ebenso wie die Abschaffung der Todesstrafe weltweit politischen Willen und eine gemeinsame Anstrengung von Parlamenten und Zivilgesellschaft. Heute zeigen wir, das unsere Europäische Union an vorderster Linie bei dieser Aufgabe bleiben wird“, so Mogherini weiter.

„Von Einspritzsystemen für tödliche Mittel über elektrische Stühle bis hin zu Schlagstöcken mit Stacheln - so schreckliche Geräte haben keinen Platz in unserer Gesellschaft“, sagte Handelskommissarin Cecilia Malmström. „Neben dem Verbot von Verkauf und Export verbieten wir jetzt die Bewerbung dieser Waren auf Messen und Ausstellungen und führen einen Fast-Track-Mechanismus ein, um sicherzustellen, dass neue Produkte dieser Art schnell verboten werden können. Es ist zwingend notwendig, dass wir mit den neuen Entwicklungen Schritt halten können.“

Die EU hatte bereits 2005 eine Verordnung auf den Weg gebracht, die die Ausfuhr von zur Vollstreckung der Todesstrafe und zur Folter dienenden Gütern untersagt. Zudem hat sie Exportkotrollen für diese Waren festgeschrieben. Im Januar 2014 hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die Gesetzgebung in diesem Bereich zu verschärfen. Im Trilogverfahren zwischen EU-Kommission, Rat und EU-Parlament hat es dann eine Einigung gegeben.

Weitere Informationen:

jungeleute6 600„Die Maßnahmen und Reformen im Rahmen der Jugendgarantie haben für mehr als 9 Millionen junge Menschen etwas zum Positiven verändert. Die Jugendgarantie hat wichtige Reformen der Bildungssysteme und der Arbeitsverwaltungen in den Mitgliedstaaten unterstützt und Partnerschaften gefördert, die jungen Menschen bessere Chancen eröffnen sollen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit weiterem politischem Engagement, ausreichenden Ressourcen und Entschlossenheit die Früchte der bisherigen Arbeit ernten und die Ziele erreichen können, die wir alle anstreben. Deshalb hat die Kommission vor kurzem vorgeschlagen, die Haushaltsmittel für die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen bis 2020 zu erhöhen", so beschreibt Marianne Thysssen, Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, den bisherigen Erfolg der Jugendgarantie.

Rund neun Millionen junge Menschen haben seit 2013 ein Angebot der Europäischen Jugendgarantie angenommen, die meisten davon waren Stellenangebote. Die Europäische Kommission hat am Dienstag, 04. Oktober, eine vorläufige Bilanz der wichtigsten Erfolge der Jugendgarantie und der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen (Youth Employment Initiative – YEI) seit dem Start 2013 vorgelegt und daraus Schlussfolgerungen für die Verbesserung der nationalen Jugendgarantie-Programme gezogen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte in seiner Rede zur Lage der Union am 14. September 2016 seine Entschlossenheit bekräftigt, sich für die weitere Verbreitung der Jugendgarantie einzusetzen. Die Kommission werde sich dabei auf die Regionen und Jugendlichen konzentrieren, die am dringendsten Unterstützung benötigen.

Die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen, für die auf EU-Ebene Mittel in Höhe von 6,4 Mrd. Euro für gezielte Maßnahmen mobilisiert wurden, hat die schnelle Umsetzung der Jugendgarantie in den Mitgliedstaaten und die direkte Unterstützung von 1,4 Millionen jungen Menschen in der EU ermöglicht, die weder eine Beschäftigung haben noch eine Ausbildung absolvieren (so genannte NEETs - Not in Employment, Education or Training), und in den Regionen mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit leben. Die von der Kommission 2015 vorgenommene 30-prozentige Erhöhung der Vorauszahlungen im Rahmen der Initiative an die förderfähigen Mitgliedstaaten – insgesamt rund 1 Mrd. Euro – hat dazu beigetragen, die Maßnahmen vor Ort schneller in Gang zu setzen.

Was ist die Jugendgarantie?

Die Jugendgarantie soll jungen Menschen längere Phasen der Beschäftigungslosigkeit ersparen. Ihr Ziel ist, dass alle jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten nach Abschluss ihrer Ausbildung oder nachdem sie arbeitslos geworden sind, ein konkretes und qualitativ hochwertiges Angebot erhalten. Dieses Angebot – eine Arbeitsstelle, ein Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder eine Fortbildung – sollte auf die persönliche Situation und die Bedürfnisse abgestimmt sein. Dabei sollen insbesondere Regionen unterstützt werden, in denen die Jugendarbeitslosigkeit über 25 Prozent liegt. Darüber hinaus nutzen alle Mitgliedstaaten die ihnen zugewiesenen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Unterstützung der Jugendbeschäftigung.

Die EU-Länder befürworteten das Konzept im April 2013.

Alle Mitgliedstaaten haben Umsetzungspläne für die Jugendgarantie vorgelegt und die notwendigen Schritte unternommen, um ihre Jugendgarantie-Programme aufzustellen. In diesen Plänen werden die Schritte zur Umsetzung der Jugendgarantie aufgeführt, der Zeitrahmen für die wichtigsten Reformen und Maßnahmen abgesteckt, die Rolle der Behörden und anderer Partner sowie die Finanzierung beschrieben.

Die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen wurde 2013 gestartet, um junge Menschen unter 25 in Regionen, in denen 2012 die Jugendarbeitslosigkeit über 25 Prozent lag, gezielt zu unterstützen. Die YEI ist eine der Hauptfinanzierungsquellen für die Umsetzung der Jugendgarantie. Gegenwärtig erfüllen 20 Mitgliedstaaten die Kriterien für die YEI-Förderung.

Zentraler Ansprechpartner für die Umsetzung der Jugendgarantie in Deutschland ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Es ist für die Einrichtung und Verwaltung sowie für die Koordinierung der Partnerschaften auf allen Ebenen und in allen Branchen zuständig. Auch die Bundesagentur für Arbeit spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Strategie. In manchen Städten gibt es Jugendberufsagenturen als lokale Anlaufstellen für Jugendliche, die Hilfe beim Übergang von der Schule in den Beruf brauchen.

Nächste Schritte

Die Mitteilung der Kommission zeigt, dass die Jugendarbeitslosigkeit zwar nach wie vor in vielen Mitgliedstaaten ein gravierendes Problem ist, dass sich die Arbeitsmarktsituation junger Menschen in der EU aber seit 2013 insgesamt günstiger entwickelt hat als erwartet. Die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen in der EU ist seit 2013 um 1,4 Millionen zurückgegangen, und die derjenigen, die weder eine Beschäftigung haben noch eine Ausbildung absolvieren (NEETs - Not in Employment, Education or Training), ist um 900.000 gesunken.

Angesichts dieser Fortschritte hat die Kommission vor kurzem vorgeschlagen, die Haushaltsmittel für die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen zu erhöhen und zusätzlich 1 Mrd. Euro für die YEI bereitzustellen, die mit einer weiteren Milliarde aus dem Europäischen Sozialfonds aufgestockt wird. Mit diesen 2 Mrd. Euro könnten bis 2020 eine Million mehr junge Menschen in den Mitgliedstaaten unterstützt werden, in denen die Jugendarbeitslosigkeit am höchsten ist.

Weitere Informationen: