Tel.: 0241 / 432 - 7627   |   E-Mail: europedirect@mail.aachen.de

Suche

EUROPE DIRECT Fotos

  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten
  • EUROPE DIRECT Aachen Aktivitäten

Facebook

15 04 09 Leuchtturm AktuellesAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

Den EU-Haushaltsentwurf verstehen

Die EU-Kommission hat im Sommer 2011 ihren Haushaltsentwurf 2014-2020 vorgestellt. Jetzt müssen sich Mitgliedstaaten und das EU-Parlament auf eine Position einigen.

Die Debatte über die künftigen EU-Programme und das dafür notwendige Budget hat gerade erst begonnen. Am 8. Juni hat sich das Europäische Parlament auf eine Position für den mehrjährigen Haushaltsplan für 2014-2020 geeinigt. Doch viele Fragen sind noch offen: Wird es neue Einnahmequellen für den EU-Haushalt geben? Ist die Union in der Wirtschaftskrise bereit, die ehrgeizigen Ziele der EU 2020-Strategie  auch finanziell zu unterstützen? Wird es Gelder für die im Vertrag von Lissabon enthalten neuen Aufgaben geben? Wenn ja, was bedeutet das für die traditionellen Politikbereiche wie Landwirtschaft und Regionalpolitik? Diese Fragen müssen in den kommenden Jahren gelöst werden, bevor die EU-Mitgliedstaaten und EU-Parlament sich auf den EU-Finanzrahmen für 2014-2020 einigen können.

Diese Multimedia-Übersicht zeigt Ihnen auf einen Blick, wie viel und wofür die EU in einem Land derzeit Geld ausgibt. Sie zeigt auch, wie groß der Anteil des EU-Budgets ist, der in Ihrem Land erhoben wird, und aus welchen Quellen dieses Geld stammt.

"Diese Anwendung soll helfen, den EU-Haushalt zu verstehen", erklärte Alain Lamassoure, der Leiter des Haushaltsausschusses. "Es ist wichtig, das nicht hinter verschlossenen Türen zu diskutieren."

EU kompensiert die Einnahmeverluste während der EHEC-Krise

Deutsche Landwirte erhalten von der Europäischen Union 16 Millionen Euro Entschädigung für Einnahmeverluste während der EHEC-Krise. Dies entspricht genau der Summe, die Deutschland beantragt hatte. Wie von der EU-Kommission vorgeschlagen, haben die EU-Staaten letzte Woche beschlossen, die EU-Hilfen für die europäischen Gemüsebauern von 210 auf insgesamt 227 Millionen Euro aufzustocken. Den Löwenanteil von 71 Millionen Euro erhalten spanische Landwirte, die von der Krise besonders schwer getroffen wurden. "Damit ist sichergestellt, dass wir unsere Gemüseerzeuger in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten angemessen unterstützen und allen Anträgen der Mitgliedstaaten für den Zeitraum vom 26. Mai bis 30. Juni stattgeben können," sagte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos. "Seit Beginn der Krise war mir daran gelegen, zu zeigen, dass Europa im Bedarfsfall rasch handeln kann."

Landwirte, die aufgrund des EHEC-Ausbruchs Einbußen bei Handel mit Gurken, Tomaten, Salat, Paprika und Zucchini erlitten haben, bekommen bis zu 50 Prozent der normalen Produzentenpreise für den Monat Juni erstattet. Bauern, die in Produktionsgemeinschaften organisiert sind, werden mit maximal 70 Prozent entschädigt. Das Geld soll nun bis spätestens Oktober ausgezahlt werden. Die Auszahlung erfolgt durch die EU-Staaten.

11-07-28_Mobility-EuregioM3 Projekt – Mobilität ohne Grenzen in der Euregio Maas-Rhein

Ziel des EU-geförderten "M3-Projekts" ist es, Grenzhindernisse abzubauen und die grenzüberschreitende Mobilität im Dreiländereck zu verbessern, um so das Zusammenwachsen der Regionen zu unterstützen. Künftig werden zusätzliche Schienen- und Busverbindungen sowie euregionale Tarife geschaffen, neue Technologien im Bereich Ticketing eingesetzt und die Fahrgäste besser informiert, um Bus und Bahn als klimafreundliche Verkehrsmittel zu stärken.

Ein erster vollendeter Schritt in diese Richtung ist www.mobility-euregio.com, das euregionale Mobilitätsportal, welches erstmals eine grenzüberschreitende elektronische Fahrplanauskunft sowie ein umfangreiches Freizeitportal in vier Sprachen bietet. Fahrgäste können Informationen zu Fahrplänen sowie Tarifsystemen über Landesgrenzen hinaus abfragen und erhalten Tipps zu beliebten Ausflugszielen in der Euregio Maas-Rhein. „Das Euregionale Mobilitätsportal bietet Pendlern wie Freizeitreisenden alles, was eine komfortable Reiseplanung benötigt – und zwar benutzerfreundlich und hochaktuell", zeigt sich Hans Joachim Sistenich, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbundes, überzeugt von dem neuen Portal.

Ab Oktober 2011 wird sich für die Fahrgäste im grenzüberschreitenden Busverkehr zwischen Aachen und Belgien vieles vereinfachen. Der neue "region3tarif" umfasst grenzüberschreitende Einzel-, Tages und Minigruppen-Tickets sowie Monatskarten (auch im Abonnement) mehrerer Preisstufen.

Kommissarin für Krisenreaktion und Humanitäre Hilfe besuchte das Katastrophengebiet

Die Europäische Kommission stockt ihre Hilfen für die hungernden Menschen in den afrikanischen Dürregebieten um zunächst weitere 27,8 Millionen Euro auf. Diese kommen zu den bisherigen 70 Millionen Euro hinzu. Nach ihrem Besuch in dem Katastrophengebiet sagte Kommissarin Kristalina Georgieva, zuständig für Krisenreaktion und Humanitäre Hilfe: "Die Krise am Horn von Afrika hat ein bislang ungekanntes Ausmaß angenommen und erfordert daher Hilfe in einem noch nie erreichten Umfang. Aus diesem Grund habe ich zusätzlich zu der heute angekündigten Bereitstellung weiterer Mittel von 27,8 Millionen Euro Schritte eingeleitet, um zusätzliche 60 Millionen für die Linderung der Not so vieler Menschen zu mobilisieren." Damit wird die EU fast 160 Millionen Euro an Hilfsleistungen für die Region bereitstellen.

11-07-28-GeorgievaGeorgieva traf bei ihrem Besuch im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab somalische Familien, die vor dem jahrzehntelangen Konflikt und der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren geflohen sind. Von dort reiste sie nach Somalia, um sich ein Bild der Lage der Binnenflüchtlinge und der Arbeit der Hilfsprojekte vor Ort zu machen. "Die Europäer leisten einen enormen Beitrag zur Bewältigung der Krise, doch die Lage verschärft sich weiter, besonders in Somalia. Allein in Dadaab leben über 400 000 Menschen in Flüchtlingslagern, die für 90 000 Personen ausgelegt sind. Täglich fliehen über 3000 Somalier nach Äthiopien und Kenia, um dort Nahrung und Sicherheit zu suchen.“

Mit dem neuen Hilfspaket werden Nahrungsmittel für die am stärksten gefährdeten Haushalte bereitgestellt. Zudem wird Unterstützung für den Schutz der Tiergesundheit und des Viehbestands in Kenia, Äthiopien, Somalia und Dschibuti geleistet. Die Dürre und die Massenvertreibungen am Horn von Afrika sowie die hohen Nahrungsmittelpreise und immer knapper werdenden Ressourcen haben die weltweit größte humanitäre Krise ausgelöst, die derzeit rund 11 Millionen Hilfebedürftige trifft.

11-07-27_ACA_2012_Signature_DE_3Start des Access City Awards 2012

Die Europäische Kommission hat Ende Juni 2011 mit den Nominierungen für die zweite Ausgabe des „Access City Awards", des europäischen Preises für barrierefreie Städte, begonnen. Mit diesem jährlich verliehenen Preis will die EU jene Städte ehren und präsentieren, die beispielhafte Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen in grundlegenden Bereichen des städtischen Lebens ergreifen. Dabei sollen die erfolgreichsten Initiativen hervorgehoben werden, durch die Menschen mit Behinderungen vollumfänglich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Der Preis ist Teil der umfangreichen Bestrebungen der EU, ein barrierefreies Europa zu schaffen. Wachsende Barrierefreiheit bietet den Städten dauerhaft wirtschaftliche und soziale Vorteile, insbesondere angesichts der demographischen Entwicklung. Städte mit mindestens 50.000 Einwohnern können bis zum 20. September 2011 ihre Bewerbung zum Access City Award 2012 bei der Europäischen Kommission einzureichen.

Teilnahme unter: www.accesscityaward.eu

Weitere Fragen rund um diese Europäische Auszeichnung beantwortet das Team von Bürger Europas e.V. in Berlin. Der Verein koordiniert im Auftrag der EU dieses Projekt in Deutschland.

Bürger Europas e.V. Tel. 030 247 249 04/ Martina Michalski Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fortschritte bei der Entsorgung von radioaktiven Abfällen

In der Europäischen Union wird es erstmals verbindliche Vorgaben für den Bau atomarer Endlager und die Entsorgung von radioaktiven Abfällen geben. Entsprechenden Vorschlägen der Europäischen Kommission haben die EU-Staaten zugestimmt. "Dies ist ein wichtiger Erfolg für die nukleare Sicherheit in der EU“, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger. "Durch diese Richtlinie wird die EU zur fortschrittlichsten Region, was die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente angeht.“ Die Vorschriften treten spätestens im September in Kraft.

11-07-26-oettingerBis 2015 müssen Deutschland und die anderen EU-Staaten demnach nationale Programme mit konkreten Zeitplänen für den Bau, die Umsetzung und die Kosten von Endlagern vorlegen. Die Öffentlichkeit muss über die Pläne informiert und in die Entscheidungsfindung eingebunden werden. Mitgliedsstaaten können vereinbaren, ein Endlager in einem anderen EU-Staat zu nutzen. Atommüll-Exporte sind nur unter sehr strengen Auflagen gestattet: zum Zeitpunkt des Abfalltransports muss im Ausland bereits ein Endlager in tiefen geologischen Formationen in Betrieb sein. Derartige Endlager existieren derzeit nirgendwo, und es befindet sich außerhalb der EU auch keines im Bau. Europäische Kommission und EU-Parlament hatten dennoch ein vollständiges Exportverbot von radioaktivem Müll befürwortet.

Radioaktive Abfälle fallen in allen EU-Mitgliedstaaten im Rahmen zahlreicher Tätigkeiten an, u. a. bei der Stromerzeugung und in Medizin, Forschung, Industrie und Landwirtschaft. 14 von 27 Mitgliedstaaten verfügen über Kernreaktoren, bei denen auch abgebrannte Brennelemente entstehen. Die letztendliche Verantwortung für die Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle liegt zwar bei den Mitgliedstaaten; jedoch schafft die heute verabschiedete Richtlinie erstmals einen verbindlichen EU-Rahmen.

Auch der Finanzsektor ist Teil der gemeinsamen Strategie

Auf dem gestrigen EU-Sondergipfel einigten sich die 17 Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone auf eine gemeinsame Strategie zur Rettung Griechenlands und zur Stabilisierung des gesamten Währungsraums. Das neue Hilfspaket der Euro-Staaten und des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat einen Umfang von 109 Milliarden und soll den griechischen Finanzbedarf bis zum Jahr 2014 sicherstellen. Dies soll unter anderem durch niedrigere Zinsen und längere Kreditlaufzeiten geschehen, die zum Teil bis auf 30 Jahre gestreckt werden.

Die gemeinsame Strategie beinhaltet weitere Einzelmaßnahmen, worunter auch die Einbeziehung des Finanzsektors mit einem zusätzlichen Betrag von 37 Milliarden Euro fällt. Bis zum Jahr 2019 könnte der Nettobetrag der Banken und Versicherungen durch weitere beschlossene Maßnahmen dann auf 106 Milliarden Euro ansteigen. Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone beschlossen zudem, die Macht der Rating-Agenturen einzudämmen. Hierbei wurde die Kommission damit beauftragt, Vorschläge zu entwickeln, wie eine europäische Rating-Agentur aussehen könnte. Des Weiteren soll die Entwicklung einer europäischen Wirtschaftsregierung stärker als bisher vorangebracht werden.

Die beteiligten Akteure des Krisengipfels zeigten sich entschlossen und betonten ihre Handlungsfähigkeit in dieser schwierigen Situation. Bundeskanzlerin Angela Merkel beschrieb die Beschlüsse als "wichtige Etappe", wenngleich Griechenland noch einen langen Weg vor sich habe. Der französische Staatspräsident unterstrich die Einbeziehung des Finanzsektors als einen Sonderfall, der nur für Griechenland gelten würde: "Wir werden es für kein anderes Land der Euro-Zone machen".

BarrosoKommissionspräsident ruft Euro-Gipfel zu Führungsstärke auf

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone eindringlich zu Verantwortung und Führungsstärke bei der Lösung der Schuldenkrise aufgerufen.

Einen Tag vor dem heutigen Sondertreffen in Brüssel sagte Barroso: "Niemand darf sich Illusionen hingeben: Die Lage ist sehr, sehr ernst. Wir brauchen eine Antwort." Die Kommission arbeite für einen ehrgeizigen und umfassenden Ansatz.

Der Gipfel müsse mindestens Klarheit schaffen zu folgenden fünf Punkten: Nachhaltigkeit der griechischen Staatsfinanzen, Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung des Privatsektors, Umfang eines flexibleren Vorgehens des Europäischen Stabilitätsmechanismus' (EFSF), Reparaturen im Bankensektor und die Sicherung von Liquidität im Bankensystem. Zudem sollte es ein klares Signal geben, dass die Mitgliedstaaten mit dem Parlament zu einer Einigung über die künftige wirtschaftspolitische Steuerung kommen.

"In einer globalisierten Welt schauen die Partner auf Europa", sagte Barroso. Eine Lösung liege im Interesse jedes Mitgliedstaates. "Wir sind alle voneinander abhängig." Die Staats- und Regierungschefs müssten erklären "was sie tun wollen und was sie tun werden. Nicht, was sie nicht tun können und werden".

Europäische Kommission stößt Debatte zur Absatzförderung von EU-Agrarprodukten an

Damit mehr europäische Agrarprodukte auf den Tellern der Verbraucher landen, hat die Europäische Kommission gestern eine Konsultation zur Absatzförderung gestartet. Bei der Vorstellung in Brüssel sagte Landwirtschaftskommissar Dacian Cioloș: „Im Interesse der Gesundheit unserer Verbraucher gelten für die Landwirte in der EU sehr viel strengere Vorschriften über Lebens­mittelsicherheit, Umweltverträglichkeit und Tierschutz als andernorts auf der Welt. Die europäische Agrar- und Ernährungswirtschaft benötigt daher eine ehrgeizige und wirksame Absatzförderungspolitik, die den Mehrwert von Europas Agrarerzeugnissen deutlich herausstellt“.

Wie die zukünftige Gestalt der Informations- und Absatzförderungsprogramme für EU-Agrarzeugnisse aussehen soll, ist Kernfrage der Konsultation.  Verbraucher, Erzeuger, Handel und Behörden sind aufgefordert, bis zum 30. September 2011 ihre Anregungen zu übermitteln. Die Kommission wird dann im nächsten Jahr dazu eine Mitteilung für Rechtsvorschläge ausarbeiten.

Kommt die Klima-Katastrophe? Geht uns 2050 das Licht aus?

Die Informationsflut zu den Megathemen Klimawandel und Energieversorgung ist kaum noch zu durchschauen. Was ist der Sachstand in der Energietechnik und der Klimaforschung? Was ist unstrittig, was sind plausible Vermutungen und was ist Panikmache? Das Schülersymposium „Energie, Klima, Verantwortung – Forschung für die Zukunft" bietet Jugendlichen die Chance, sich im persönlichen Austausch mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kirche über die globale Faktenlage zu informieren und eine eigene Meinung zu bilden. Es werden Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden angeboten.

Das Symposium findet statt von Donnerstag, den 13. Oktober bis zum Samstag, den 15. Oktober 2011 im Science College Overbach, Franz-von-Sales-Str. 16, in D-52428 Jülich-Barmen. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Das Angebot richtet sich an Jugendliche der Klassen 10 bis 13 aus ganz Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Konferenzsprache ist Deutsch.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,- EUR und weitere 10,- EUR für Übernachtungsgäste. Veranstalter sind das Science College Overbach und das Forschungszentrum Jülich. Gefördert wird das Symposium durch die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung.

Auf der Internetseite von Science College Overbach ist ab sofort eine Online-Anmeldung möglich. Kontakt: Rusbeh Nawab, Tel.: 0049(0)2461/930-600, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

11-01-07-neelie-kroesDefizite bei Internetnutzung: Nationalstaaten sollen handeln

Immer mehr Europäer nutzen Handys und das Internet, und immer weniger telefonieren über das Festnetz. Von einem Anbieterwechsel im Bereich Telekommunikation schrecken die meisten Verbraucher zurück. Das zeigt eine heute in Brüssel vorgestellte Eurobarometer-Umfrage. Demnach verfügen 83 Prozent der deutschen Haushalte über mindestens ein Handy, im EU-Durchschnitt sind es 89 Prozent. EU-weit verzichten 27 Prozent der Haushalte zugunsten des Handys ganz auf einen Festnetzanschluss, in Deutschland nur zwölf Prozent. Beim Internetzugang liegen die deutschen Haushalte mit 65 Prozent knapp über dem europäischen Durchschnitt von 62 Prozent. Jeder vierte Europäer beschwert sich jedoch über geringe Geschwindigkeit, jeder Dritte über Internet-Verbindungsstörungen. Kommissions-Vizepräsidentin Neelie Kroes sagte dazu: „Die Verbraucher sagen uns laut und deutlich, dass sie die Internetgeschwindigkeiten und die Dienstqualität, die ihnen versprochen wurden, nicht bekommen." Sie forderte die nationalen Behörden zum Handeln auf.

Fast alle europäischen Haushalte, nämlich 98%, haben einen Fernseher. Vier von zehn Verbrauchern nutzen ein Komplettangebot für Internet, Telefon und Fernsehen. Trotz bestehenden Wettbewerbs haben nur acht Prozent der Nutzer eines Komplettangebotes schon einmal ihren Anbieter gewechselt. 60 Prozent ziehen dies überhaupt nicht in Betracht. Die Sorgen, eine Zeit lang keinen Anschluss zu haben oder doppelt zu bezahlen, überwiegen mögliche Vorteile eines Wechsels. Außerdem wurde eine große Sensibilität beim Datenschutz festgestellt: 88 Prozent der Befragten möchte darüber informiert werden, wenn es beim Anbieter Datenlecks gab.

11-07-07-EU-Jahr-2012Europäisches Jahr 2012: Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen

Mit zunehmendem Alter mehr und nicht weniger vom Leben zu haben – darum geht es beim Europäischen Jahr zum aktiven Altern 2012. Das Europäische Parlament hat am 07.07.2011 dem Vorschlag der Kommission  zugestimmt, das Europäische Jahr 2012 zum aktiven Altern auszurufen. Beschäftigungskommissar László Andor begrüßte die Entscheidung und sagte: "Diese Zustimmung macht den Weg frei für ein Europäisches Jahr, das unseren Blick auf den Umgang mit unseren alternden Gesellschaften ändern wird."

Ab 2012 wird in Europa die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter abnehmen, während die Zahl der über 60-Jährigen jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen wird. Der stärkste Umschwung wird zwischen 2015 und 2035 erwartet, wenn die sogenannten „Babyboomer“, die geburtenstarken Jahrgänge, in den Ruhestand eintreten werden. Die Möglichkeiten für aktives Altern und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter können noch europaweit verbessert werden. Dabei müssen so unterschiedliche Bereiche wie Beschäftigung, Gesundheitsversorgung, Sozialdiensten, Erwachsenenbildung, Freiwilligentätigkeit, Wohnungswesen, IT-Dienstleistungen und Verkehr einbezogen werden. Das Europäische Jahr soll besonders Politiker und Interessenträger dazu zu ermutigen, sich Ziele zu setzen und auf deren Realisierung hinzuwirken.  Es soll nicht nur Diskussionen anstoßen –  sondern greifbare Ergebnisse erbringen.

Koordiniert wird das Europäische Jahr 2012 in Deutschland vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der dortige Koordinator ist Mark Kamperhoff, 11018 Berlin, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

11-07-07_EURES_WettbewerbDie Aktion Follow Me - The Job of My Life macht Lust aufs Arbeiten im Ausland

Mobilität ist für den beruflichen Erfolg ganz entscheidend. Wer bereit ist, Neues zu entdecken, hat bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – und erlebt mehr als ein Stubenhocker. Das will die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) und das EURES-Netzwek durch die Aktion „Follow me -The Job Of My Life" jungen Leuten näher bringen. Bis zum 15. August kann sich jeder über 18 Jahre und mit Wohnsitz in Deutschland online bewerben – mit einem Video. Thema: „Dein schrägstes Talent – was kannst du, was andere nicht können?"

Die besten zwei Bewerber werden dann für je zwei Wochen kreuz und quer durch Europa geschickt und können somit die schrägsten Jobs testen. Dabei werden kleine Filme gedreht, die anderen zeigen, dass Arbeiten im Ausland eine Menge Spaß machen kann. Keine Sorge, die Freizeit kommt dabei nicht zu kurz! Sämtliche anfallende Kosten werden hierbei von der ZAV übernommen.

11-06-30-TTC_1TTC-Projekt: Bahnbrechend für grenzüberschreitendes technologieorientiertes Business

Über zweihundert Teilnehmer konnte die AGIT gemeinsam mit der Stadt Aachen und ihren niederländischen und belgischen Partnern am 30.06.2011 zum Start des neuen Projektes „Top-Technologie-Cluster" (TTC) im belgischen Lüttich begrüßen.

Ziel von TTC ist es, die technologieorientierte Zusammenarbeit von Unternehmen im Dreiländereck über die gemeinsamen Grenzen hinweg zu stimulieren bzw. weiter zu verstärken. In diesem mit einem Volumen von fünf Millionen Euro ausgestatteten Projekt wirken insgesamt neunzehn Unternehmens-Netzwerke, Universitäten und Entwicklungsagenturen aus sieben Regionen zusammen; es ist damit das größte im Rahmen der aktuellen Programmphase geförderte Interreg-Projekt in der Euregio Maas-Rhein.

„Wenn es um das wissenschaftlich-technologische Potenzial geht, können die Regionen der Süd-Niederlande, des östlichen Belgiens und des westlichen Nordrhein-Westfalens sehr gute Ergebnisse vorweisen. Es mangelt jedoch nach wie vor an der wirtschaftlichen Verwertung dieses Potenzials, erst recht über Ländergrenzen hinweg", sagt Projektleiter Ralf P. Meyer von der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH. „Die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg bietet bislang vielfach ungenutzte Möglichkeiten Kooperationen einzu-gehen und Neugeschäfte zu generieren."

Eine im Vorfeld durchgeführte internationale Benchmarking-Studie ergab, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Life Sciences, IuK-Technologien, Energie und Neue Materialien besonders aussichtsreiche Perspektiven bietet. Durch gezielte Netzwerk-Veranstaltungen und Unterneh-mens-Workshops wird TTC interessierte technologieorientierte Unternehmen zusammenbringen. „Darüber hinaus können die Unternehmen aber auch auf weitere Unterstützung in Form von Know-how, Service und ersten kleinen Finanzierungsanreizen zählen, das nennen wir „Business Development Support", erklärt Meyer weiter. „Wir helfen so den euregionalen Technologie-Unternehmen, aus einer Idee oder einem Konzept ein konkretes gemeinsames Projekt zu machen."

Ambitioniertes Projekt

11-06-30-TTC_3Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es für Unternehmen schwierig ist, grenzüberschreitende effektive und dauerhafte Partnerschaften aufzubauen. Die bisherigen Interreg-Projekte waren oft nicht schlagkräftig genug, um ange-sichts der existierenden administrativen, rechtlichen und finanziellen Hürden, diese Form der Zusammenarbeit von Firmen nachhaltig zu stimulieren. „In dieser Hinsicht ist TTC ein sehr ehrgeiziges Projekt, mit dem wir hoffen, für unsere Region einen Durchbruch und damit nachhaltige wirtschaftliche Netzwerke und neue Arbeitsplätze zu schaffen", gibt sich Meyer optimistisch. Auch Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs „Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten" der Stadt Aachen sieht das Projekt als große Chance für die Wirt-schaft in der Region. Gleichzeitig betont er die besondere Herausforderung, Projektideen zu entwickeln, die so konkret sind, dass Unternehmen in der Praxis auch tatsächlich einen Nutzen hieraus ziehen können.

TTC ist kein isoliertes Projektvorhaben. Es bettet sich ein in die Initiative „Top Technologie-Region" (TTR), mit der die Regionen Noord-Brabant, Limburg (beide NL), Vlaams-Brabant, Limburg, Lüttich (alle B) sowie westliches NRW/Aachen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Innovation intensiv fördern wollen. Dabei geht es nicht nur um wirtschaftliche Kooperationen und Projekte, sondern auch um die Verbesserung der grenzüberschreitenden Rahmenbedingungen, wie Anouk Courage-Gelissen, Abteilungsleiterin Wirtschaft bei der Provinz Limburg (NL) anlässlich der Startveranstaltung an zahlreichen geplanten neuen Aktivitäten und Projektvorhaben der TTR deutlich machte.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

  • Hiomepage: www.ttc-innovation.eu
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BilligerTelefonierenRoaming-Gebühren sinken ab 1. Juli erneut

Die Verbraucher und vor allem die Urlauber können sich freuen: Pünktlich zu Ferienbeginn wird Telefonieren im europäischen Ausland billiger. Zum 1. Juli sinken die Roaming-Gebühren weiter, auf maximal 35 Cent für ausgehende und 11 Cent für eingehende Anrufe. Der Empfang von Voicemail-Nachrichten kostet nichts. Das schreiben die von der EU-Kommission geänderten Regeln vor. Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission, sagte hierzu: „Dank dieser neuen Preisobergrenzen werden die Endkundenpreise für in anderen EU-Ländern getätigte oder angenommene Sprachanrufe im kommenden Jahr vorübergehend sinken. Wir müssen die Roamingprobleme aber mit einem dauerhaften strukturellen Lösungsansatz an der Wurzel packen."

Dies ist die letzte einer ganzen Serie von Preissenkungen entsprechend der derzeit geltenden EU-Roamingverordnung, die im Juni 2012 ausläuft. Nun müssen die nationalen Telekom-Regulierer dafür sorgen, dass die Mobiltelefonanbieter die neuen Vorschriften über das Datenroaming und die Preissenkungen für Sprachanrufe einhalten. Bei Problemen oder Fragen in Bezug auf die neuen Höchstpreise können sich die Verbraucher an die  nationale Regulierungsbehörde des Mitgliedstaats wenden, in dem ihr Mobilfunkbetreiber niedergelassen ist. Einem Kommissionsbericht aus letztem Jahr zufolge führen die Regeln nur für den vorgeschriebenen Zeitraum zu niedrigeren Roamingpreisen, das Grundproblem des mangelnden Wettbewerbs auf den Roamingmärkten sei aber nicht behoben. Deshalb wird die Kommission neue Vorschläge für langfristige Regeln vorlegen.

12. Multikultifest 2011 im Kennedypark Aachen

Derzeit leben etwa 80.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Aachen. Diese Zahl verdeutlicht, dass der Zusammenhalt der Kulturen und Religionen für das Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt unverzichtbar ist.

Am Sonntag 3. Juli 2011 findet von 11 bis 19 Uhr wieder ein Multikultifest statt. Schirmherren sind  Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionrat Helmut Etschenberg. Auch diesmal wird wieder mit einem Multikulti-Umzug, mit zwei Bühnen und zahlreichen Ständen gefeiert.

Viele Internationale Künstler haben dann erneut Gelegenheit ihre Kreativität mit spektakulären Beiträgen unter Beweis zu stellen. Zahlreiche multikulturelle informative Stände werden das Multikultifest beleben. Nahezu 40 Stände im Jahr2010 sind ein messbares Zeichen für die kontinuierlich wachsende Beliebtheit des Multikultifests bei den Ausstellern. Die vielen Kinder erwartet ebenfalls wieder ein umfangreiches Programm.

Der Multikulti-Umzug durch das Frankenberger Viertel und das Ostviertel ist am 3. Juli von 11 bis 12 Uhr eingeplant.

Mehrheit der griechischen Abgeordneten stimmt dem Sparpaket von Staatschef Papandreou zu

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der Präsident des Europäischen Rats Herman Van Rompuy begrüßten die gestrige Entscheidung des Athener Parlaments, dem Sparpaket zuzustimmen. "Mit seiner Zustimmung zum überarbeiteten Wirtschaftsprogramm durch das griechische Parlament hat das Land einen wesentlichen Schritt in Richtung Haushaltskonsolidierung und Wachstumsförderung gemacht. Gleichzeitig hat es einen entscheidenden Schritt zurück getan - weg von dem bedrohlichen Szenario eines Bankrotts", betonten die beiden Präsidenten. "Dies war ein Votum der nationalen Verantwortung."

11-06-30-olli-rehn_2Zuvor hatte EU-Kommissar Olli Rehn, zuständig für Wirtschaft und Währung, in einem in dieser Woche veröffentlichten Appell klar gemacht, dass es keinen Plan B zur Verhinderung des Schuldenausfalls gebe. "Der einzige Weg zum Abwenden eines sofortigens Bankrotts ist für das Parlament die Annahme des geänderten Wirtschaftsprogramms", sagte Rehn. "Die Europäische Union steht bereit, um Griechenland zu unterstützen. Aber Europa kann Griechenland nur helfen, wenn Griechenland sich selber hilft", so Rehn weiter.  Es gehe um die Zukunft des Landes und die Finanzstabilität Europas.

Richtigstellung von Mythen über den EU-Haushalt

Wenn wir etwas über den EU-Haushalt erfahren möchten – woher die Mittel stammen und wofür sie ausgegeben werden –, verlassen wir uns meist auf Medienberichte oder unabhängige Websites.

Neben zahlreichen informativen und fundierten Darstellungen stoßen wir allerdings mitunter auf Meldungen, die verdrehte Tatsachen, unrichtige Angaben oder schlichtweg Lügen enthalten. Solche Geschichten werden oftmals von anderen aufgegriffen und entwickeln ein Eigenleben, was die Qualität der öffentlichen Debatte über die EU-Finanzen beeinträchtigt.

Untenstehend finden Sie Links mit einer kleinen Auswahl solcher Gerüchte und Legenden sowie Anmerkungen, mit denen die EU-Kommission versuchen möchte, einige Dinge klarzustellen.

EU-GipfelWirtschaft, Immigration und Kroatien Hauptthemen auf dem EU-Gipfel

Wichtige Beschlüsse auf dem EU-Gipfel am 23. / 24. Juni betrafen die Themen Wirtschaftspolitik, Immigration, Beziehungen zu den Ländern Nordafrikas sowie zum EU-Beitritt Kroatiens. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder kamen überein, die Maßnahmen zur Koordinierung der Wirtschaftsreform und der Haushaltspolitik zu erweitern. Sie bekräftigten die Leitlinien der Kommission für Maßnahmen, die die EU-Länder ergreifen sollten, um Wirtschaftswachstum und Beschäftigung und zu fördern und die öffentlichen Finanzen unter Kontrolle zu halten. Mit diesem Beschluss wird das erste "Europäische Halbjahr" abgeschlossen, in dem sich die Regierungen der EU-Länder bei der Festlegung ihrer Haushhalts- und Wirtschaftspolitik gegenseitig konsultieren. Bei der Planung des Staatshaushalts und der Reformen für 2012 müssen die Regierungen nun diese Leitlinien berücksichtigen.

Die Staats- und Regierungschefs appellierten an das griechische Parlament, Gesetze zu einer haushaltspolitischen Strategie und zur Privatisierung zu verabschieden. Die Reformen werden die Länder des Euroraums und den Internationalen Währungsfonds in die Lage versetzen, im Rahmen eines neuen Rettungspakets mehr Unterstützung zu gewähren. Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten ersuchten die Kommission, Überlegungen über eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern im grenzfreien EU-Raum zu unterbreiten. Diese Maßnahmen sollten die betroffenen Länder in die Lage versetzen, ihr Vorgehen zu koordinieren, wenn sie mit außergewöhnlichen Situationen wie dem plötzlichen Zustrom von Asylbewerbern konfrontiert sind. Die Staats- und Regierungschefss riefen dazu auf, bis 2012 Vorschläge für gemeinsame Asylverfahren zu vereinbaren. Die Staats- und Regierungschefs drängten darauf, die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien bis Ende Juni 2011 abzuschließen. Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, dass ein Vertrag unterzeichnet wird, auf dessen Grundlage Kroation zum 1. Juli 2013 beitreten kann.

Im Mittelpunkt steht die Stärkung des Wirtschaftswachstums in der EU

Für die zweite Jahreshälfte 2011 wird Polen turnusgemäß die Ratspräsidentschaft übernehmen und damit Ungarn ablösen, das seit dem 1. Januar diesen Jahres dem Rat der Europäischen Union vorsitzt. Polen wird die Schwerpunkte vor allem auf die Stärkung des Wirtschaftswachstums in der EU und der politischen Kraft der Gemeinschaft legen. Hierzu will sich die künftige Ratspräsidentschaft vor allem auf drei Hauptprioritäten konzentrieren: „Die europäische Integration als Wachstumsquelle“, „Ein sicheres Europa“ und „Ein Europa, das von seiner Öffnung profitiert“.

11-06.27-polen-flaggeNeben vielen anderen Themen geht es innerhalb dieser Ziele um eine Reform des EU-Haushalts zur Sicherung eines dauerhaften Wirtschaftswachstums für ganz Europa. Zudem steht die Gemeinsame Agrarpolitik im Fokus der Reformbestrebungen, damit die europäische Landwirtschaft modernisiert und ihre Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden kann. Im Zuge der aktuellen Ereignisse in den arabischen Ländern sieht die polnische Ratspräsidentschaft ihre Aufgabe auch in einer auf Partnerschaft gegründeten Zusammenarbeit mit den südlichen Nachbarländern. Der Aufbau von demokratischen Strukturen, die Stärkung des Gerichtswesens sowie die Bekämpfung von Korruption sind nur wenige der angestrebten Ziele, die in Kooperation mit den dortigen Staaten erreicht werden sollen.

10-12-08-Rat-der-EUAls einen weiteren Schwerpunkt betrachtet die polnische Regierung die Schaffung von Grundlagen für eine Energie-Außenpolitik der Europäischen Union: Die Position der EU gegenüber den Haupterzeugerländern, Verbrauchern und Transitländern von Energierohstoffen würde hierdurch an Stärke gewinnen und zugleich gewisse Einsparungen im Energiesektor und vorteilhaftere Bedingungen für die Wirtschaft mit sich bringen. Vor dem Hintergrund der Ratspräsidentschaft wird es auch zahlreiche Kulturveranstaltungen in Polen geben. In mehreren Städten, darunter Warschau, Krakau, Sopot und Lublin, können die Besucher einen Einblick bekommen in die Gesellschaft, Wirtschaft und Geschichte Polens, in die polnische Literatur, Kunst und Musik, den polnischen Film sowie in das Theater.

Hintergrundberichte

Informationen für Kinder und Jugendliche

Start eines gemeinsamen Lobbyregisters der EU

Die ständige Interaktion der Europäischen Institutionen mit Bürgerverbänden, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen, Fachverbänden, Gewerkschaften, Denkfabriken usw. ist gerechtfertigt und notwendig für demokratische Entscheidungsprozesse und eine angemessene Politikgestaltung, bei der die Bedürfnisse mit der Realität in Einklang gebracht werden. Um diese Interaktionsprozesse noch transparenter zu gestalten, haben das Europäische Parlament und die Kommission ein gemeinsames öffentliches Transparenzregister auf den Weg gebracht, das noch besser als bisher darüber informiert, wer Einfluss auf die europäische Politik zu nehmen sucht.

11-06-27-SefcovicZum Start dieses Transparenzregisters sagte Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič: "All diejenigen, die nicht im Register sind, werden sich fragen lassen müssen, warum sie nicht transparent sind – für sie wird die tägliche Arbeit dadurch, dass sie nicht registriert sind, vor allem durch die Vorgaben des Europäischen Parlaments schwieriger werden. Mit dem neuen Verhaltenskodex für Kommissionsmitglieder und dem Transparenzregister haben wir für viele andere Regierungshauptstädte in Europa und der Welt Maßstäbe gesetzt."

Das neue Register tritt an die Stelle des von der Kommission 2008 eingerichteten Registers, in das sich bereits über 4000 Organisationen eingetragen haben. Es enthält weit mehr als nur die herkömmlichen Interessenvertreter: es erfasst jede Organisation und jede freiberuflich tätige Einzelperson, die versucht, Einfluss auf die EU-Politik und deren Durchführung zu nehmen. Die Organisationen und Personen, die sich registrieren lassen, werden mehr Angaben machen müssen als bisher, etwa über die Anzahl der Personen, die beratend tätig sind, die wichtigsten Gesetzesvorhaben, an denen sie mitgewirkt haben, und die empfangenen EU-Mittel. Wer sich in das Transparenzregister eintragen lässt, muss sich zur Einhaltung eines gemeinsamen Verhaltenskodex verpflichten. Verstöße gegen den Kodex werden mit Folgemaßnahmen geahndet.

EU 2020Ressourcenschonendes Europa

Deutlich höhere Energieeinsparungen durch neue Maßnahmen würden dazu beitragen, dass die EU ihr Ziel einer 20 %igen Verbrauchssenkung bis 2020 erreicht. Die EU-Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels hat drei Hauptziele: Senkung der Treibhausgasemissionen um 20 %, Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 20 % und Senkung des Energieverbrauchs um 20 %.

Bei den ersten beiden Zielen macht die EU gute Fortschritte, doch bei der Senkung des Energieverbrauchs besteht Aufholbedarf. Nach derzeitigem Stand wird die EU nur eine halb so große Senkung wie angestrebt erreichen. Um verlorenen Boden wieder gutzumachen, schlägt die Kommission verbindliche Energieeffizienzmaßnahmen vor. Nach den Vorschlägen müssten alle Länder Energiesparpläne aufstellen. Die Energieversorger müssten ihre Kunden dazu anregen, mehr auf Energieeffizienz zu achten, wodurch die verkauften Energiemengen jährlich um 1,5 % zurückgingen. Beispielsweise könnten sie Hausbesitzern dabei helfen, ihr Heizsystem energiesparsamer zu machen, Doppelglasfenster einzubauen und ihr Dach zu isolieren. Die Regierungen könnten Alternativen zur Erzielung derselben Ergebnisse vorschlagen, etwa die Finanzierung spezieller Programme oder freiwillige Vereinbarungen mit Lieferanten.

Die Regierungen der EU-Länder müssen die vorgeschlagenen Maßnahmen gutheißen. Sie fügen sich in eine langfristige Strategie ein, mit der Europa zu einer emissionsarmen und doch wettbewerbsfähigen Wirtschaft umgestaltet wird. 2014 wird die Kommission beurteilen, ob die EU wieder auf dem Weg ist, das Ziel einer Senkung des Energieverbrauchs um 20 % zu erreichen. Erforderlichenfalls wird sie neue Vorschläge mit bindenden nationalen Zielen machen.

Verschärfung des Euro-Stabilitätspakets

Damit das Schuldendebakel in Griechenland ein Einzelfall bleibt und sich nicht mehr wiederholt, fordert die Europäische Union künftig eine verstärkte Wirtschaftsaufsicht auf anbahnende Ungleichgewichte. In Zukunft sollen die EU-Mitgliedsländer nicht nur für überhöhte Defizite sondern auch für hohe Staatsschulden zur Verantwortung gezogen werden.

Hintergrundinformationen:

Barroso: Sanierungskurs Bedingung für neue Griechenland-Hilfe

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat das griechische Parlament aufgerufen, dem Sanierungskurs von Ministerpräsident George Papandreou zu folgen.

"Die Zustimmung zu dem Paket ist eine Voraussetzung dafür, dass die Eurogruppe Anfang Juli der Auszahlung der nächsten Tranche der Finanzhilfe für Griechenland zustimmen kann", sagte Barroso nach einem Gespräch mit Papandreou am Montagabend. Es gebe bereits substanzielle Ergebnisse bei der Haushaltskonsolidierung und Reformen für mehr Wachstum. "Aber - wie wir alle wissen - bleibt noch viel zu tun."

Barroso erkannte die Belastungen für die Menschen in Griechenland an. "Wenn es einen einfacheren Weg aus der Krise gäbe, hätten wir ihn genommen. Aber den gibt es nicht." Er sei zuversichtlich, dass die griechische Regierung heute (Dienstag) vom Parlament bestätigt wird. Entscheidend sei aber die Abstimmung über die Konsolidierungsmaßnahmen und Privatisierungen Ende Juni. "Ich vertraue darauf, dass Griechenlands gewählte Vertreter diese Maßnahmen kommende Woche in einem Geist nationaler und in der Tat europäischer Verantwortung unterstützen."

Freiwilligentag 2011: Bitte bis zum 30. Juni anmelden

Nach den erfolgreichen Freiwilligentagen in 2007 und 2009 wird es in diesem Jahr einen 3. Aachener Freiwilligentag geben. Termin ist der Samstag 15. Oktober 2011.

Organisationen und Vereine sind herzlich aufgefordert, sich mit einem Projekt zu beteiligen. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2011.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen ist mit anderen Organisationen Veranstalter des 3. Aachener Freiwilligentages, weil das Jahr 2011 das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit ist.

Im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit sollen u.a. Bürger, die wenig über Freiwilligentätigkeiten wissen, damit vertraut gemacht und ermuntert werden, sich vielleicht eines Tages ebenfalls freiwillig zu engagieren. Zudem sollen die Freiwilligen dank des Europäischen Jahres mehr Anerkennung erhalten und das Bewusstsein für den Mehrwert dieses Engagement gesteigert werden.

Für einen sorgenfreien Sommergenuss - Deutsche Badegewässer im europäischen Vergleich

Mit gutem Gefühl ins kühle Nass springen: Deutschlands Badegewässer stehen in Sachen Sauberkeit und Hygiene im europäischen Vergleich weiterhin gut da, kommen an die Rekordwerte des letzten Jahres jedoch nicht heran. Das zeigt der in Brüssel vorgestellte Badegewässerbericht der EU. Unverändert ist an 99,5 Prozent der deutschen Nord- und Ostseestrände das Wasser ausreichend sauber, um darin zu baden. Bei den Flüssen und Seen erfüllen 97,2 Prozent die erforderlichen Mindeststandards, das sind 1,2 Prozent weniger als im letzten Jahr. 17 deutsche Binnengewässer in Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig Holstein erreichten die Mindestwerte nicht, im Jahr zuvor waren es deutschlandweit nur neun. Der Badegewässerbericht von Europäischer Kommission und Europäischer Umweltagentur (EEA) erscheint jährlich. Er bewertet die Wasserqualität an mehr als 21.000 ausgewiesenen Badestellen in der gesamten EU, darunter allein 2.285 in Deutschland.

11-06-20-potocnikDie Wasserqualität in Deutschland liegt demnach im gesamteuropäischen Trend: trotz eines leichten Rückgangs seit 2009 erfüllen europaweit mehr als neun von zehn Badegewässern die Mindestanforderungen. Spitzenreiter ist auch in diesem Jahr Zypern, wo alle getesteten Badestellen neben den Mindeststandards auch die besonders anspruchsvollen EU-Leitwerte erfüllten. EU-Umweltkommissar Janez Potočnik sagte: "Ich freue mich, dass die Qualität der europäischen Badegewässer weiterhin gut ist, auch wenn noch Verbesserungsbedarf besteht. Sauberes Wasser ist von unschätzbarem Wert und keineswegs selbstverständlich. Ich möchte die Mitgliedstaaten auffordern dafür zu sorgen, dass der geringfügige Abwärtstrend vom vergangenen Jahr wieder in eine Verbesserung umgekehrt wird."

Der Bericht bewertet die Qualität der Badegewässer im Jahr 2010 und gibt somit Aufschluss darüber, wo während der aktuellen Badesaison mit der besten Wasserqualität zu rechnen ist. Wasserproben wurden auf physikalische, chemische und mikrobiologische Verunreinigungen untersucht, darunter Fäkalbakterien, Mineralölrückstände, Reinigungsmittelschaum und giftige Säuren. Die Europäische Kommission hat in der letzten Woche zudem neue Zeichen und Symbole vorgestellt, die es den badelustigen Europäern zukünftig leichter machen sollen, sich über die Einstufung einzelner Gewässer zu informieren.