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15 04 09 Leuchtturm AktuellesAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

13 11 12 SahelzoneDie Europäische Kommission hat am Donnerstag zusätzliche humanitäre Hilfe in Höhe von 40 Mio. Euro für die Menschen im Tschadsee-Becken angekündigt. Die Krise in der Region eskaliert und der Bedarf an humanitärer Hilfe steigt dramatisch an. Die Mittel helfen, die dringendsten humanitären Bedürfnisse wie etwa Nahrungsmittel, medizinische Hilfe sowie Wasser- und Sanitärversorgung zu decken.

„Die EU unterstützt die Bedürftigsten in Nigeria, Kamerun, Niger und Tschad mit umfangreicher humanitärer Hilfe. Die humanitäre Notlage in dieser fragilen Region hat äußerst besorgniserregende Ausmaße angenommen. Die schwierige Sicherheitslage und der fehlende Zugang zu bestimmten Gebieten erschweren die Hilfeleistungen der humanitären Organisationen. Ich kündige heute neue Unterstützung der EU an, um den immer dringender werdenden Bedarf zu decken. Wir dürfen nichts unversucht lassen, um zu gewährleisten, dass unsere humanitären Partner den Notleidenden sicher und schnell lebensrettende Hilfe leisten können", sagte der für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement zuständige Kommissar Christos Stylianides.

Damit beläuft sich die humanitäre Hilfe, die von der EU seit Anfang 2016 für die Region bereitgestellt wurde, insgesamt auf mehr als 116 Mio. Euro. Die Europäische Kommission unterstützt die Bereitstellung humanitärer Hilfe für die lokale Bevölkerung, Aufnahmegemeinschaften und Vertriebene in der Region, um den dringendsten Bedarf zu decken.

Die Krise, von der das Tschadsee-Becken, einschließlich Nigeria, Kamerun, Tschad und Niger betroffen ist, hat sich im Verlauf der letzten zwei Jahre drastisch verschärft. Derzeit gibt es rund 2,6 Mio. Vertriebene in der Region und 169 000 Menschen haben in den Nachbarländern Zuflucht gesucht. Sowohl die Aufnahmegemeinschaften als auch die Bevölkerung vor Ort sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die am stärksten gefährdeten Haushalte haben keinen ausreichenden Zugang zu Nahrungsmitteln.

Erasmus 300Das europäische Förderprogramm Erasmus wird 30 Jahre alt. Wohl kaum ein anderes europäisches Instrument hat so sehr zur europäischen Integration beigetragen wie das Austauschprogramm – denn wer eine Weile im Ausland gelebt hat, hat die Vorteile europäischer Vielfalt wahrhaftig erlebt.

Erasmus hat jahrzehntelang Studierende innerhalb Europas bewegt – und das so erfolgreich, dass seit 2015 sogar alle EU-Förderprogramme für den Bereich Bildung und Jugend unter dem Namen Erasmus+ zusammengelegt wurden.

Erasmus+ soll einen Beitrag zur Strategie Europa 2020 für Wachstum, Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Inklusion sowie zu den Zielen von ET2020, dem strategischen Rahmen der EU für allgemeine und berufliche Bildung, leisten.

Das Programm dient auch der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung seiner Partnerorganisationen im Bereich der Hochschulbildung und soll zur Verwirklichung der Ziele der EU-Jugendstrategie beitragen.


In der laufenden Förderperiode (2014 bis 2020) stellt die EU mehr als 14 Milliarden Euro für den Austausch  in der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie für den Jugend- und Sportaustausch zur Verfügung. Die Palette der potentiellen Austauschmöglichkeiten ist dabei ähnlich lang wie die Geschichte von Erasmus und erreicht mittlerweile Studierende genauso wie Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Berufsschüler, ja sogar Lehrkräfte und Jugendbetreuer/innen. Zudem wird der Austausch zwischen schulischen und anderen Bildungseinrichtungen,  Jugendorganisationen und Partnern im Sport oder der Arbeitswelt ermöglicht. Im Jubiläumsjahr 2017 sind die Chancen für deutsche Schulen für eine Förderzusage besonders hoch – denn die Förderung für die schulische Bildung ist 2017 in Deutschland um 30% gestiegen.

Gestalte ein Event von jungen Leuten für junge Leute mit!

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen möchte zusammen mit Partnern erneut eine Veranstaltung "Europa von unten" (Arbeitstitel) im Karlspreis-Rahmenprogramm ca. im April 2017 organisieren. Wir hatten schon ähnliche Veranstaltungen in den letzten drei Jahren.

Dies ist ein erster Aufruf zur Kooperation und ehrenamtlichen Mitarbeit.
Ein erstes Treffen für alle Interessierten ist am Montag 30.01.2017 um 16 Uhr im EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Grashaus, bitte kurz per Mail anmelden.

Auch wer an dem Tag nicht kann, sollte sich melden, um bei der weiteren Planung gerne mitmachen zu können.

Beispiele für frühere Veranstaltungen dieses Formats

  • "Europa LIVE" im Franz (Europa-Wahlkampf, drei Bands aus der Euregio), siehe Link
  • "Wie jung ist Europa?" im Charlatan-Gewölbekeller (mit Talk und Europa-Kneipenquiz), siehe Link
  • "Europe needs YOUth - Europa, wie geht's weiter?" in Café Bar Zuhause, siehe Link

17 01 19 AvramopolousEU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos hat während seines Besuchs am Mittwoch auf der griechischen Insel Lesbos alle Seiten zu weiteren Anstrengungen aufgerufen. „Ich bin heute hier auf Lesbos, um eine sehr wichtige Botschaft weiterzugeben: Es ist für uns alle, Griechen und Europäer, ein Gebot der Menschlichkeit , die Situation hier auf den Inseln abzumildern, sowohl für die Migranten wie auch für die Einwohner der Inseln“, so der Kommissar.

„Es kann einfach nicht sein, dass Flüchtlinge draußen in der Kälte gelassen werden und ohne ein Dach über dem Kopf die Härten des Winters ertragen müssen. Lösungen müssen heute gefunden werden, nicht morgen, nicht nächste Woche, sondern jetzt.“

Kommissar Avramopoulos erklärte weiter: „Die Europäische Union wird Griechenland dabei weiterhin unterstützen, wie wir es auch bisher getan haben. In den letzten 2 Jahren haben wir Griechenland über 1 Milliarde Euro an finanzieller Unterstützung zur Verfügung gestellt. Damit ist Griechenland der größte Empfänger von EU-Mitteln aus dem Bereich Inneres. Und wir sind bereit, diese Hilfe erforderlichenfalls noch aufzustocken.

Ein großer Teil dieser finanziellen Unterstützung ist an unsere in Griechenland tätigen internationalen Partnerorganisationen gegangen. Ich möchte heute diese Partner dazu aufrufen, ihre Anstrengungen zu verstärken, um den Bedürftigen hier auf den Inseln sofortige Hilfe zu bringen. Es geht hier nicht um Politik. Es geht darum, operativ  und pragmatisch auf ein Gebot der Menschlichkeit zu antworten.

Ich rufe auch alle EU-Mitgliedstaaten dazu auf, die Anzahl der im Rahmen der Umverteilung aus Griechenland aufgenommenen Menschen weiter zu erhöhen und ihnen einen sicheren Hafen in ihren eigenen Ländern zu bieten. Dank der EU-Türkei-Erklärung konnten wir dem tragischen Verlust von Menschenleben auf See ein Ende setzen; die Bewältigung der größten Flüchtlingskrise aber, die Europa je gesehen hat, bleibt eine gemeinsame europäische Verantwortung.

Den Behörden hier vor Ort möchte ich ausdrücklich meinen Dank aussprechen für das, was sie bei der Bewältigung der akuten Notlage geleistet haben. Ich bin sicher, wir finden Platz für die von der EU finanzierten winterfesten UNHCR-Zelte, die als vorrübergehenden Maßnahmen aufgestellt werden sollen. Dies ist natürlich keine Dauerlösung. Wir werden weiterhin mit Ihnen zusammen auf eine Entlastung der Inseln hinarbeiten, indem die wir gefährdete Menschen aufs Festland bringen, Personen, die keinen Asylanspruch haben, bei der Rückkehr in ihre Heimat helfen und die Verfahren zur Rückführung von Personen, die in der Türkei Schutz erhalten können, beschleunigen.

Bis dahin haben wir alle die moralische Pflicht, schnell auf die humanitäre Situation zu reagieren."

14 02 24 USADie EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und der US-Handelsbeauftragte Michael Froman haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie die Fortschritte bewerten, die seit Beginn der Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) im Juli 2013 erzielt wurden. „Wie die Bewertung zeigt, haben wir deutliche und spürbare Fortschritte erreicht. Ich freue mich darauf, mit der neuen US-Regierung gemeinsam an der Zukunft der transatlantischen Handelsbeziehungen zu arbeiten“, sagte Malmström.

In dem gemeinsamen Bericht der EU und der USA werden die Fortschritte in sämtlichen Verhandlungsbereichen – Verbesserung des Marktzugangs für Unternehmen auf beiden Seiten, Vereinfachung technischer Vorschriften ohne gleichzeitige Absenkung von Standards, globale Handelsregeln – dargelegt. Abgedeckt werden dabei auch die Themen nachhaltige Entwicklung, Arbeit und Umwelt sowie kleinere Unternehmen, wobei letzteren ein eigenes Kapitel gewidmet ist.

Es werden aber nicht nur die Bereiche aufgeführt, in denen eine Einigung erzielt wurde, sondern auch jene, in denen es gilt, bestehende Differenzen beizulegen. Dazu gehört es, den Zugang zu den öffentlichen Beschaffungsmärkten zu erleichtern, für einen starken Investitionsschutz zu sorgen, der das Recht der Regierungen auf Regulierung schützt, und die unterschiedlichen Ansätze bei Marken und geografischen Angaben miteinander in Einklang zu bringen.

Für ein Abkommen zwischen den beiden größten, fortgeschrittenen Industrienationen der Welt sprechen nach wie vor gewichtige Gründe – wirtschaftliche wie strategische. In den letzten drei Jahren sind wir dem Abschluss eines ausgewogenen und hohe Maßstäbe setzenden Abkommens, das auf beiden Seiten des Atlantiks Wachstum fördert, die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und Arbeitsplätze schafft, ein gutes Stück näher gekommen.

In der gemeinsamen Erklärung von Malmström und Froman heißt es: „Die bisher erreichten Fortschritte machen uns zuversichtlich, dass die USA und die EU bei fortgesetztem Engagement beider Seiten und mit dem politischen Willen, die Priorität auf langfristige Gewinne für unsere Volkswirtschaften und unsere Beziehungen zu legen, genau das erreichen können, was wir uns im Jahr 2013 vorgenommen haben: den Abschluss eines ehrgeizigen, ausgewogenen, umfassenden Abkommens mit hohen Standards, das die transatlantische Partnerschaft stärkt und auf unsere wirtschaftlichen Beziehungen in einer Art und Weise aufbaut, die den Lebensstandard und die Wettbewerbsfähigkeit auf beiden Seiten des Atlantiks erhöht.“

17 01 18 Tajani JunckerDer Christdemokrat Antonio Tajani hat am Dienstag die Wahl zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewonnen. Im vierten Wahlgang setze er sich gegen den sozialdemokraten Gianni Pitella durch.

Insgesamt gab es sechs Kandidaten für das Amt des Präsidenten. In den ersten drei Runden der Abstimmung konnte jedoch keiner der Kandidaten die erforderliche absoluten Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreichen. Die beiden bestplatzierten Kandidaten Tajani (EVP) und Pittella (S&D) traten im vierten Wahlgang gegeneinander an. Der Christdemokrat gewann schließlich das Rennen um das Amt des Präsidenten mit der notwendigen einfachen Mehrheit, mit 351 zu 282 Stimmen. 

Hintergrund

Im Europäischen Parlament werden die Ämter des Präsidenten jeweils zur Halbzeit der Legislaturperiode neu vergeben. Bei den bisherigen Wahlen waren Absprachen zwischen Fraktionen üblich, da eine Fraktion für sich alleine nicht über die notwendige Mehrheit verfügte. Laut einer Vereinbarung zwischen Sozialdemokraten und Christdemokraten aus dem Jahr 2014 sollte der Posten in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode an einen Christdemokraten gehen. Für die EVP-Fraktion kandidierte daher der Italiener Antonio Tajani. Die Sozialdemokraten hielten sich jedoch nicht mehr an die Abmachung und schickten mit Gianni Pitella einen eigenen Kandidaten ins Rennen.

17 01 18 Euroscola LogoDer diesjährige Euroscola-Wettbewerb ist ab sofort eröffnet. Unter dem Motto "Europa trotzdem!? - Welche Folgen haben Krisen und zunehmender Nationalismus für die EU?" können Schülerinnen und Schüler bis zum 1. April 2017 an dem Kreativ-Wettbewerb teilnehmen.

Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland ruft jedes Jahr den „Wettbewerb Euroscola“ aus. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs nehmen als deutsche Vertreterinnen und Vertreter am Programm Euroscola im Europäischen Parlament in Straßburg teil. Dort treffen sich 20 Mal im Jahr je 500 Jugendliche aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten für einen Tag. Euroscola findet dort statt, wo sonst europäische Politik gemacht wird: im Plenarsaal und in den Ausschussräumen des Europäischen Parlaments.

In diesem Jahr ist Thema des Wettbewerbs "Europa trotzdem!? - Welche Folgen haben Krisen und zunehmender Nationalismus für die EU?". Die EU und ihre Mitgliedstaaten stehen gerade vor vielen Herausforderungen. Themen wie die Auswirkungen der Globalisierung, die Schuldenkrise in einigen europäischen Ländern, Handelsverträge wie CETA und TTIP, die Flüchtlingsfrage und Migrations­ursachen sowie der Brexit bestimmen die öffentliche Debatte.

Vor 60 Jahren haben sechs europäische Staaten die Europäischen Gemeinschaften gegründet (die später zur Europäischen Union wurden), um gemeinsam Frieden, Freiheit und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung zu sichern. Zudem setzte sich die Europäische Union unter anderem für Umwelt- und Verbraucherstandards, den Schutz von Minderheiten sowie für das Verbot von Diskriminierung ein.

Wer kann teilnehmen?

Am Wettbewerb Euroscola 2017 können Schulen aller Schultypen aus Deutschland teilnehmen. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren (Alter gilt bei Reiseantritt). Die  Teilnahme am Wettbewerb ist nur als Gruppe von mindestens 10 und maximal 24 Schülerinnen und Schülern möglich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nicht aus der selben Schule sein. Sie sollten über EU-Grundwissen verfügen und gute Kenntnisse der englischen oder französischen Sprache haben, da das Euroscola-Programm in Straßburg auf Englisch und Französisch stattfindet.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 1. April 2017.

 

Einladung: 'YO!Fest - Generation Maastricht' am 07.02.

5000 Jugendliche aus ganz Europa werden am 07.02.2017, genau 25 Jahre nach Unterzeichnung des Maastrichter Vertrages an der Maas erwartet, alle aus der so genannten "Generation Maastricht"

Das eintägige Festival wird von und für die Jugendlichen ausgerichtet. Es wird den ganzen Tag Debatten, Treffen mit EU-Administratoren, Workshops, Livemusik, sowie Theater- und Sportveranstaltungen geben, die alle im Zeichen der Zukunft Europas stehen. An den Abenden des 6. und 7. Februars wird ferner das sogenannte "YO!Fest Concert" stattfinden, das zusammen mit Muziekgieterij Maastricht und den Jeunesses Musicales International organisiert wird. Das YO!Fest ist als Vorbereitung auf den Bürgergipfel "Europe Calling", der am 6. Mai 2017 ebenfalls in Maastricht stattfinden wird, gedacht.

Das Festival bietet die perfekte Gelegenheit für einen Meinungsaustausch sowohl über die Gegenwart, als auch über die Zukunft Europas.

Da es schon vor 25 Jahren das Ziel war, tausende junge Leute aus ganz Europa zusammenzubringen, freut sich die Stadt Maastricht besonders auf das YO!Fest 2017. Anmeldungen sind noch bis zum 29.01.2017 möglich.

Flaggen vor EU Kommission 300EU-Außenminister beraten über Syrien und Nahost-Friedensprozess

Die Außenminister der EU treffen in Brüssel zur ersten Tagung des Rats für Auswärtige Angelegenheiten in 2017 zusammen. Im Zentrum der Beratungen stehen die jüngsten Entwicklungen in Syrien und der Nahost-Friedensprozess. Die Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, wird zu Beginn einen Ausblick auf die Themenprioritäten für die erste Jahreshälfte geben. „Wir werden uns dabei hauptsächlich auf Syrien konzentrieren. Ich werde die Minister über unsere Arbeit und über die Initiativen der EU mit den Regionalmächten informieren sowie über die jüngsten Gespräche mit dem neuen UN-Generalsekretär Antonio Guterres, dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, und auch mit dem türkischen Minister“, sagte Mogherini vor dem Treffen.

Einen Tag nach der Nahost-Konferenz in Paris steht zudem der Konflikt zwischen Israel und Palästina auf der Tagesordnung. Die Außenminister werden darüber sprechen, wie weiter vorgegangen werden soll, damit eine umfassende Friedensvereinbarung zustande kommt, die Zwei-Staaten-Lösung realisierbar bleibt und die derzeitige negative Entwicklung aufgehalten und zurückgedreht werden kann. Die EU fordert im Nahost-Konflikt seit langem eine Zwei-Staaten-Lösung als dauerhafte Friedensicherung.

Gegen 15.30 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt, die über Europe by Satellite verfolgt werden kann.

Flaggen 28 EU StaatenSeit Jahren kämpft Kommissionspräsident Juncker für die Wiedervereinigung Zyperns. Die Insel ist seit 1974 geteilt.

Nach ersten Gesprächen auf Ministerialebene bei der Konferenz zur Überwindung der Teilung Zyperns sind am Donnerstag, den 12.01., die Garantiemächte Griechenland, Türkei und Großbritannien in Genf zusammengekommen. Auch Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, nehmen für die  Europäische Union an der Konferenz teil. Vor seiner Reise nach Genf sagte Juncker: „Seit Beginn meines Mandats ist mir die Wiedervereinigung Zyperns ein persönliches Anliegen. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, dieses Ziel zu erreichen, und wir müssen sie nutzen! Darum bin ich heute in Genf. Wenn es um Frieden geht, muss man ins Flugzeug steigen. Es ist riskant, aber im Interesse des Friedens muss man Risiken eingehen. Wer nichts riskiert, riskiert in Wirklichkeit viel mehr.“

Seit seinem Amtsantritt war Juncker in engem Kontakt mit allen wichtigen Vertretern der Volksgruppen und Garantiemächte, um eine Wiedervereinigung der beiden Landesteile herbeizuführen. Eine Überwindung der Teilung wäre nicht nur für die EU, sondern für die Stabilität der gesamten Region von entscheidender Bedeutung.

Nikos Anastasiades, der griechisch-zyprische Präsident, und Mustafa Akıncı, der türkisch-zyprische Volksgruppenführer, verhandeln seit Beginn der Woche unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen in Genf, um zu einer umfassenden Lösung der Zypern-Frage zu gelangen.

Zypern ist der EU als de facto getrennte Insel beigetreten, Unionsgebiet ist aber das gesamte Territorium. Die türkischen Zyprer sind als Bürger eines EU-Mitgliedstaats, der Republik Zypern, EU-Bürger – auch wenn sie auf einem Teil Zyperns leben, der nicht unter der Kontrolle der Regierung steht.

Digitaler Binnenmarkt 300Die EU-Kommission will den freien, grenzüberschreitenden Datenfluss in der EU möglich machen und die bestehenden ungerechtfertigten Beschränkungen abschaffen. Dafür hat sie politische und rechtliche Konzepte vorgeschlagen, mit denen Europas Digitalwirtschaft vorangebracht werden soll.

„Es sollte ein freier Datenfluss zwischen Standorten, über Grenzen hinweg und innerhalb eines einheitlichen Datenraums möglich sein“, erklärte Andrus Ansip, der für den digitalen Binnenmarkt zuständiger Vizepräsident. "Wenn unsere Datenwirtschaft Wachstum und Beschäftigung hervorbringen soll, müssen Daten genutzt werden. Dafür müssen sie allerdings verfügbar sein und analysiert werden können.“

Die heute veröffentlichte Mitteilung befasst sich mit nationalen Vorschriften und Regeln, die den freien Datenverkehr behindern, und stellt Lösungswege vor, mit denen ungerechtfertigte oder unverhältnismäßige Beschränkungen beseitigt werden können.

Die Kommission gibt außerdem einen Überblick über rechtliche Probleme im Zusammenhang mit Datenzugang und Datenübermittlung, Datenübertragbarkeit und der Haftung bei nicht personenbezogenen, maschinengenerierten digitalen Daten. Sie hat zu diesen Themen zwei öffentliche Konsultationen eingeleitet und Gespräche mit den Mitgliedstaaten und anderen Interessenträgern aufgenommen.

Worin besteht das Problem?

Der EU fehlt ein Binnenmarkt für Daten. Das liegt daran, dass es sowohl Hemmnisse für den freien Datenverkehr in der EU als auch zugleich viele rechtliche Unklarheiten in Bezug auf Daten gibt. Dies führt dazu, dass in Europa wirtschaftliche, soziale und unternehmerische Chancen nicht realisiert werden können. Die EU muss dafür sorgen, dass sich Datenströme über Grenzen und Sektoren hinweg bewegen können und Daten bestmöglich verfügbar gemacht und weiterverwendet werden. Dies erfordert ein koordiniertes europäisches Konzept, um die Datenwirtschaft als Teil des digitalen Binnenmarkts voranzubringen.

Welche Chancen bringt der Vorschlag mit sich?

Digitale Produkte und Dienste können ganze Bereiche – z. B. Umweltschutz, Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit, Klima, Ressourceneffizienz, Energie, intelligente Verkehrssysteme und Städte – grundlegend verändern. Die Datenanalyse bringt Verbesserungen für Verfahren und Entscheidungen, Innovation und Zukunftsprognosen. So können Unternehmen, die für ihre Entscheidungsfindung datengestützte Fakten heranziehen, ihre Produktivität um bis zu 6 Prozent (Studie) steigern.

Der EU-Datenmarkt (auf dem digitale Daten als aus Rohdaten gewonnene Produkte oder Dienste gehandelt werden) hatte 2015 ein Volumen von 54,5 Milliarden Euro (7 Prozent Zuwachs jährlich) und dürfte bis 2020 auf 84 Milliarden Euro anwachsen.

Die Datenwirtschaft der EU (bei der sämtliche Auswirkungen des Datenmarktes auf die Gesamtwirtschaft erfasst werden) beschäftigte 2015 6 Millionen Menschen und könnte 2020 7,4 Millionen Menschen in der EU Beschäftigung bieten. 2015 wurde ihr Wert auf 272 Mrd. Euro veranschlagt. Wenn das richtige politische und rechtliche Umfeld geschaffen würde, könnte die Datenwirtschaft bis 2020 einen Anteil von 3,17 Prozent am EU-BIP (643 Mrd. Euro) erlangen (Quelle: European Data Market Studie).

EU Flagge hinter Weltkugel 300Die EU-Kommission arbeitet zusammen mit den Mitgliedstaaten daran, Hilfslieferungen in den Irak zu senden – speziell an die Menschen in Mossul. Insgesamt hat die Kommission neun Flüge mit Hilfsgütern organisiert und kofinanziert, einschließlich drei zusätzliche Flüge, die am 09.01.17 von Österreich und Frankreich aus gestartet und im Irak gelandet sind.

Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, sagte: „Im Rahmen der EU-Hilfeleistungen für Irak konnten inzwischen dringend benötigte Güter wie Zelte, Decken, Generatoren, Hygieneartikel sowie fünf Tonnen Arzneimittel und medizinische Ausrüstung geliefert werden. Ich möchte allen Ländern danken, die über das Katastrophenschutzverfahren der Union Unterstützung bereitgestellt haben. Diese Hilfsgüter können für die in Mossul oder an anderen von dem Konflikt betroffenen Orten festsitzende Zivilbevölkerung oder für die vor den Kampfhandlungen flüchtenden Menschen, die sich oft in einer verzweifelten Lage befinden, den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass die Zivilbevölkerung geschützt und das Humanitäre Völkerrecht gewahrt werden, sowohl während der Kampfhandlungen als auch danach.“

Deutschland, Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Schweden und Norwegen haben bisher über 200 Tonnen an Hilfsgütern mit Hilfe des EU-Zivilschutzmechanismus in den Irak gesendet um die Menschen zu unterstützen, die während der militärischen Operationen in Mossul vertrieben wurden. Zusätzliche Hilfsgüter werden in den kommenden Wochen in den Irak gesendet. Damit wird die humanitäre Hilfe der EU für den Irak ergänzt, die allein 2016 über 159 Mio. Euro betragen hat.

EU Flagge 2 300

Zum 01. Januar 2017 übernimmt erstmalig Malta den Vorsitz im Rat der Europäischen Union - kurz die EU-Ratspräsidentschaft.

Malta ist der letzte Staat der Trio-Ratspräsidentschaft bestehend aus den Niederlanden (Januar 2016 – Juni 2016), der Slowakei (Juli 2016 – Dezember 2016) und nun Malta (Januar 2017 – Juni 2017) am Zug. Gemeinsam hatten diese Länder sich Ziele gesetzt, die während ihrer jeweiligen Ratspräsidentschaft verfolgt werden sollten. Darüber hinaus konnte jedes Land eigene Prioritäten setzten.

Das Gesamtprogramm umfasst im Einzelnen folgende Thematiken:
1) Eine Union der Arbeitsplätze, des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit
2) Eine Union, die jeden ihrer Bürger befähigt und schützt
3) Auf dem Weg zu einer Energieunion mit einer zukunftsorientierten Klimapolitik
4) Eine Union der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
5) Die Union als starker globaler Akteur

Wie auch schon den Niederlanden und der Slowakei steht auch Malta keine einfache Ratspräsidentschaft bevor, denn die Probleme der EU sind derzeit besonders groß.

Malta, das mit 316 Quadratkilometern und rund 430.000 Einwohnern kleinste Land der europäischen Union, möchte die Politik der beiden Vorgänger fortsetzen, gleichzeitig setzten die Regierung aber auch eigene Schwerpunkte.

Die wesentlichen Prioritäten der maltesischen Ratspräsidentschaft sind

  1. Migration
  2. Binnenmarkt
  3. Sicherheit
  4. Soziale Eingliederung
  5. Europas Nachbarn
  6. Maritimes

Migration
Malta möchte dafür sorgen, dass das Thema Migration weiterhin ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union steht. Dabei geht es nicht nur um die aktuelle Flüchtlingssituation, sondern auch um Überlegungen, wie man mit dem Thema in Zukunft umgehen möchte: So möchte sich Malta während der Ratspräsidentschaft dafür einsetzen, dass längst vereinbarte Maßnahmen zur Schaffung eines gemeinsamen Europäischen Asylsystem umgesetzt werden. Ebenfalls soll die Lastenverteilung beim Schutz der EU-Außengrenzen gerechter verteilt und die Aufnahme von Flüchtlingen EU-weit besser geregelt wird. Darüber hinaus steht die sogenannte Migrationspartnerschaft mit afrikanischen Staaten auf der Agenda.

Binnenmarkt
Bereits die Slowakei und die Niederlande hatten die Entwicklung des Binnenmarktes als einen großen Schwerpunkt verstanden. Die maltesische Präsidentschaft greift diese Politik auf und konzentriert sich insbesondere auf den digitalen Binnenmarkt. Durch Ausbau desselbigen soll mehr Wachstum und mehr Beschäftigung in der EU generiert werden. Darüber hinaus möchte sich Malta für den Energiemarkt, die Entfernung von Handelsschranken und die Kapitalmarktunion einsetzten.

Sicherheit
Auch das Thema Sicherheit steht auf der Agenda der maltesischen Ratspräsidentschaft. Dabei wird jedoch ganz bewusst auf effektive Diplomatie gesetzt.

Soziale Eingliederung
Dies ist ein besonderer Schwerpunkt der maltesischen Regierung. Darunter ist unter anderem die Einbindung von Menschen mit Behinderung zu verstehen ebenso wie die weitere Arbeit an der Gleichstellungen der Geschlechter.

Europas Nachbarn
Gerade die Stabilität des Nahen Ostens ist eine wichtige Aufgabe für die Regierung Maltas während der Ratspräsidentschaft. Gearbeitet werden soll beispielsweise an der Stabilisierung Libyens. Weitere wichtige Aufgabenfelder sind die Wiederaufnahme des Nahost-Friedensprozess zwischen Israel und Palästina, die Stärkung des demokratischen Wandels in Tunesien, ein besserer Beitrag zu internationalen und EU-Maßnahmen bezüglich des Kriegs in Syrien, eine Vertiefung des Verhältnisses der EU und der Arabischen Liga und die Wiederherstellung der Beziehungen zum Golfkooperationsrat.

Maritimes
Malta hat als Insel ein ganz besonderes Interesse an den maritimen Angelegenheiten der EU. Daher ist einer der besonderen Schwerpunkte allein der maltesischen Regierung die Nachhaltigkeit und fortgeführte Entwicklung des Seefahrtsektors gemäß der integrierten Meerespolitik der EU, es sollen innovative Forschungen gefördert werden, die „Strategie Blaues Wachstum“ mehr in den Vordergrund rücken und eine Initiative für das westliche Mittelmeerbecken eingeleitet werden.

Besondere Gedanken zum Logo:

Das Logo der maltesischen Ratspräsidentschaft entstand, wie auch das Logo der Slowakei, auf dem Wege einer öffentlichen Ausschreibung. Der Entwurf von Alexia Muscat war schließlich Grundlage für das aktuelle Logo. Als Basis dient das maltesische Kreuz, wobei die acht Spitzen für die acht Tugenden der Malteserritter stehen: Wahrheit, Glaube, Buße, Demut, Gerechtigkeit, Erbarmen, Ehrlichkeit und Beharrlichkeit. Dass seine Spitzen gleichzeitig in alle Richtungen weisen soll ein Symbol dafür sein, dass Malta eine zukunftsweisende Perspektive vertritt, nach vorne und nach hinten gleichzeitig blickt und verschiedene Einflüsse und Ströme vereint, wobei gerade die Farbgebung dafür relevant ist. Dargestellt werden soll zudem der fortwährende Prozess der Wiedergeburt und Erneuerung sowie der Wiedervereinigung, alles Merkmale, die auch die europäische Union in sich vereint.

Trio: Niederlande, Slowakei, Malta

Im Rahmen des halbjährlichen Rotationsprinzips übernimmt Malta die Ratspräsidentschaft von der Slowakei von Januar bis Juni 2017. Darauf folgen Estland, Bulgarien und Österreich.

In den europäischen Verträgen ist das System der „Dreier-Präsidentschaft“ innerhalb des Rates der Europäischen Union vorgesehen. Es dient der Kontinuität und der Effektivität der Arbeit im Rat. Da der Ratsvorsitz eines Mitgliedsstaates nur sechs Monate dauert und in solch kurzen Zyklen Arbeitskontinuität und effektive Ressourcennutzung schwierig ist, bilden immer drei Mitgliedsstaaten, die aufeinanderfolgend die Ratspräsidentschaft innehaben, das sogenannte „Trio.“ Seit 2007 erstellen daher jeweils drei Länder, die formal nacheinander die Ratspräsidentschaft einnehmen, ein gemeinsames „Achtzehnmonateprogramm“. Das eigene Programm der jeweiligen Ratspräsidentschaft sollte daher auf das Trio-Programm abgestimmt sein.

Aufgaben der Ratspräsidentschaft

Die Position der Ratspräsidentschaft wechselt nach den derzeit gültigen Verträgen alle sechs Monate zwischen den EU-Mitgliedsländern nach einer festgelegten Reihenfolge. Die Arbeit des Rates der EU (Ministerrat) und des Europäischen Rates muss koordiniert und organisiert werden. Deshalb hat immer ein Mitgliedsstaat die EU-Ratspräsidentschaft inne. Die jeweiligen Fachminister aus dem präsidierenden Mitgliedstaat führen den Vorsitz in den einzelnen Räten (Rat für Landwirtschaft und Fischerei, Verkehrsministerrat und so weiter). Einzig im Außenministerrat hat seit dem Vertrag von Lissabon die Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, einen ständigen Vorsitz. Eine Ratspräsidentschaft leitet nicht nur - in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission - die laufenden Geschäfte der Union, sondern setzt in der Regel auch neue Impulse.

Der deutsche EU-Ratsvorsitz 2007

Am 1. Januar 2007 hatte die Bundesrepublik Deutschland turnusgemäß für ein halbes Jahr die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union (EU) übernommen.

07-01-09-EU-Kommission

Das Foto entstand bei der gemeinsamen Sitzung des Bundeskabinetts und der Europäischen Kommission in Berlin am 09.01.2007.

Die Errungenschaften der deutschen Ratspräsidentschaft lassen sich in fünf zentralen Bereichen festmachen.

Die Ausarbeitung des neuen EU-Reformvertrags beim Gipfel vom 23. Juni 2007 und somit die Überwindung der Starre der letzten Jahre gilt als der größte Erfolg von Kanzlerin Merkel und ihrem Team. Als Wegbereiter gilt dabei die "Berliner Erklärung", auf die sich 27 EU-Mitgliedsländer gemeinsam am 25. März 2007 einigten, dem 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge. Einen weiteren Fortschritt bedeutet der weit reichende Beschluss des europäischen Rates, die nationale Klima- und Energiepolitik der Mitgliedsstaaten stärker zu integrieren und dadurch die klimaschädlichen Emissionen und den globalen Anstieg der Temperatur zu reduzieren. Bürgernähe bewies die EU unter der Leitung der Kanzlerin besonders durch die Verabschiedung der "Roaming-Verordnung", die ab dem 1. Juli 2007 europaweit eine preisgünstige Nutzung des Mobiltelefons ermöglicht. Die Erweiterung der Kooperation im Bereich der Justiz und Innenpolitik hat Europas Entschlossenheit bekräftigt, gegen illegale Immigration vorzugehen und dadurch den Menschen-, Drogen-, und Warenschmuggel maßgeblich einzudämmen. Die Konsolidierung der transatlantischen Beziehungen durch den EU-US Gipfel am 30. April 2007, die Revitalisierung des Nahost-Quartetts und die Unterstützung der Arabischen Friedensinitiative, sowie der Ausbau der Europäischen Nachbarschaftspolitik stellen ein weiteres Ergebnis der deutschen Ratspräsidentschaft dar.

Diese Ergebnisse bilden eine entscheidende Basis für die EU, sich in Zukunft als handlungsfähiger globaler Akteur auf der internationalen Ebene zu profilieren.

Weiterführende Internetlinks

Schienen 300Noch zwingen 25 verschiedene nationale Sicherungssysteme die Züge, an den innereuropäischen Grenzen halt zu machen. Das soll sich mit der Einführung eines europäischen Standards, dem europäischen Eisenbahnverkehrsleitsystem ERTMS (European Rail Traffic Management System), ändern. Bis 2023 soll die Hälfte der großen europäischen Verkehrskorridore mit diesem einheitlichen Zugleit- und Zugsicherungssystem ausgestattet sein. Den Plan für die Umsetzung hat die EU-Kommisson beschlossen.

Die neue Regelung betrifft viele deutsche Bahnstrecken, die Teil des Rhein-Donau-Korridors, des Atlantik-Korridors, des Rhein-Alpen-Korridors, des Skandinavien-Mittelmeer-Korridors, des Korridors Orient-Östliches Mittelmeer und des Nordsee-Ostsee-Korridors sind. 2023 soll der Plan erneut aktualisiert werden und die Umsetzung für die verbleibenden Korridore festgelegt werden.

„Das europäische Eisenbahnverkehrsleitsystem ERTMS leistet einen direkten Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit der europäischen Eisenbahn. Der heute verabschiedete Plan sieht seine schrittweise Umsetzung im europäischen Schienennetz vor. Dies bringt uns einem vollständig interoperablen einheitlichen europäischen Eisenbahnraum näher, in dem die Züge problemlos die Grenzen überqueren“, sagte Verkehrskommissarin Violeta Bulc.

Dieser Plan ist das Ergebnis vieler Konsultationen und Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten, die der Europäische ERTMS-Koordinator Karel Vinck in den vergangenen zwei Jahren durchgeführt hat. „Alle Mitgliedstaaten haben ERTMS als das europäische Signalisierungssystem in Europa akzeptiert“, so Vinck. „Aus technischer Sicht ist alles bereit und mit dem beschlossenen Plan für die Umsetzung können wir den rechtzeitigen Einsatz von ERTMS sicherstellen.“

ERTMS ist ein seit mehr als 20 Jahren auf dem europäischen Markt verfügbares Steuerungs-, Befehls-, Melde- und Kommunikationssystem. Es ist ein softwarebasiertes System für das Bahnmanagement und stellt kontinuierlich sicher, dass die Züge die sichere Geschwindigkeit und Distanz einhalten. Dieses standardisierte europäische Signalisierungssystem wird 25 verschiedene nationale Signalisierungssysteme ersetzen und eines der wichtigsten Engpässe eines interoperablen europäischen Eisenbahnnetzes beseitigen.

Derzeit müssen Züge an den Grenzen aufgrund der verschiedenen nationalen Signalanlagen anhalten. Mit ERTMS werden diese Systeme interoperabel. Ein weiterer Vorteil ist das höhere Sicherheitsniveau, das ERTMS gegenüber den meisten bestehenden nationalen Systemen bietet. ERTMS ermöglicht höhere Geschwindigkeiten und reduziert den Abstand zwischen den Zügen. Das steigert direkt Kapazität und Produktivität. ERTMS-ausgestattete Züge sind zuverlässiger und pünktlicher.

EU fördert Jobs 300Mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) haben bis Ende 2014 mindestens 9,4 Millionen Menschen in Europa eine Arbeit gefunden, knapp 610.000 davon in Deutschland. 8,7 Millionen Menschen europaweit konnten mit Unterstützung des ESF an einer Qualifizierung teilnehmen oder ein Zertifikat erwerben, in Deutschland über 600.000. Dies geht aus der von der EU-Kommission vorgelegten Evaluierung des Europäischen Sozialfonds für die Förderperiode 2007 bis 2013 hervor.

Valdis Dombrovskis, für den Euro und den sozialen Dialog zuständiger Vizepräsident der Kommission, erklärte: „Aus dem Bericht geht hervor, dass der Europäische Sozialfonds in sieben Jahren Millionen Europäerinnen und Europäern geholfen hat, einen Job zu finden und zusätzliche Kompetenzen und Qualifikationen zu erwerben. Der Europäische Sozialfonds spielte eine wesentliche Rolle bei der Funktionsweise der Arbeitsmärkte in allen Mitgliedstaaten: er trug zur Modernisierung der Arbeitsverwaltungen bei, förderte die Bildungssysteme und die allgemeine öffentliche Verwaltung und unterstützte die am stärksten Benachteiligten in der Gesellschaft. Wir sollten nun auf dieser Erfahrung aufbauen und in Europas Humankapital – Arbeitskräfte, junge Menschen sowie alle Arbeitsuchenden – investieren.“

Das Budget des ESF belief sich zwischen 2007 und 2013 auf 115,6 Mrd. Euro. Davon erhielt Deutschland 15,8 Mio. Euro, der größte Teil, 6,3 Mio. Euro, stand für die Förderung des Humankapitals zur Verfügung, 4,5 Mio. Euro wurden in Projekte zur Förderung der sozialen Inklusion investiert, 4,1 Mio. Euro in den Zugang zur Beschäftigung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ESF-Maßnahmen waren gleichmäßig verteilt auf Nichterwerbstätige (EU28: 36 Prozent, Deutschland 40 Prozent), Erwerbstätige (EU28: 33 Prozent, Deutschland: 36 Prozent) und Arbeitslose (EU28: 30 Prozent, Deutschland: 24 Prozent). Zu den wichtigsten Zielgruppen gehörten Geringqualifizierte, junge Menschen und benachteiligte Personen. In Deutschland profitierten mit 49 Prozent besonders junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren vom ESF, über 400.000 Unternehmer erhielten ein Start-up Coaching.

Der ESF hat zudem neue Wege der Zusammenarbeit zwischen den Interessenträgern gefördert sowie lokale und regionale Innovationen unterstützt, die anschließend auf nationaler Ebene übernommen wurden und eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und anderen für aktive Arbeitsmarktmaßnahmen zuständigen Einrichtungen gespielt. In weniger entwickelten Regionen hat der Fonds Reformen in den Bereichen Bildung, Justiz und öffentliche Verwaltung unterstützt. Auf diese Weise hat er dem unternehmerischen Umfeld und der Schaffung stärker integrativer Gesellschaften positive Impulse verliehen.

Mit dem Vertrag von Rom im Jahr 1957 geschaffen, verbessert der ESF seit fast 60 Jahren die Beschäftigungschancen der Menschen in Deutschland und in Europa: Er fördert eine bessere Bildung, unterstützt durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt bei. Davon profitieren insbesondere Arbeitslose, Schülerinnen und Schüler beim Übergang in Ausbildung und Beruf, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Gründerinnen und Gründer. Der Europäische Sozialfonds ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Er ermöglicht Menschen, ihre berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen. Auch unter schwierigen Umständen oder in einem zweiten Anlauf.

Besonderes Gewicht legt der ESF auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen und die Vermeidung jeglicher Art von Diskriminierung. Daher kümmert sich der ESF besonders um diejenigen, die Gefahr laufen, aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt zu werden, wie z.B. benachteiligte junge Menschen, Langzeitarbeitslose sowie Migranten und Migrantinnen. Ziel ist, dass alle Menschen eine berufliche Perspektive erhalten. Jeder Mitgliedstaat und jede Region entwickelt dabei im Rahmen eines Operationellen Programms eine eigene Strategie. Damit kann den Erfordernissen vor Ort am besten Rechnung getragen werden.

Gefördert werden praxisnahe Projekte, die direkt vor Ort Wirkung entfalten. Der ESF ist keine Arbeitsvermittlung. Vielmehr fördert er arbeitsmarktbezogene Projekte auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene, die im Hinblick auf Art, Ziele, Größe und Zielgruppen sehr unterschiedlich sind. Eine Förderung einzelner Personen erfolgt nur über die verschiedenen ESF-Förderprogramme und zwar über die ausgewählten Projekte bzw. verantwortlichen Institutionen in dem jeweiligen Programm.

Im Programmplanungszeitraum 2007-2013 wurde der ESF in allen 28 Mitgliedstaaten im Rahmen von insgesamt 117 operationellen Programmen (OP) in Anspruch genommen. Mit diesen Programmen wurden unterschiedliche Ziele verfolgt: 59 Programme wurden im Rahmen des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ und 42 im Rahmen des Ziels „Konvergenz“ durchgeführt, 16 hatten eine mehrfache Zielsetzung. Entsprechend dem Grundsatz der geteilten Verwaltung legen die Kommission und die Mitgliedstaaten die Prioritäten und Ziele der Programme gemeinsam fest. Anschließend kann jeder Mitgliedstaat seine konkreten Projekte auswählen und sie im Rahmen des jeweiligen Programms so entwickeln, dass sie den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger am besten gerecht werden.

Zur Gewährleistung der Unabhängigkeit wurde die Bewertung von externen Fachleuten durchgeführt. Sie umfasste eine vorbereitende Studie, fünf thematische Studien, die die gesamte Bandbreite der ESF-Interventionen abdeckten, und einen zusammenfassenden Bericht. Auch die Ergebnisse einer öffentlichen Konsultation flossen in die Bewertung ein.

EU Flagge 300Seit dem 1. Januar 2017 sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, automatisch Informationen über alle neuen grenzüberschreitenden Steuervorbescheide für Unternehmen auszutauschen. Dies geschieht über ein zentrales Depot, das für alle EU-Länder zugänglich ist. „Der automatische Austausch von Informationen über grenzüberschreitende Steuerbescheide am 1. Januar ist ein wichtiger Schritt nach vorne“, sagte Pierre Moscovici, Kommissar für Wirtschaft und Finanzen, Steuern und Zoll.

„Damit stellt den Mitgliedstaaten und ihren nationalen Steuerbehörden die Informationen zur Verfügung, die sie benötigen, um bestimmte missbräuchliche steuerliche Praktiken festzustellen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.“

Alle sechs Monate werden die nationalen Finanzbehörden einen Bericht an den Verwahrer übermitteln, in dem alle von ihnen erlassenen grenzüberschreitenden Steuerbescheide aufgeführt sind. Andere Mitgliedstaaten werden dann in der Lage sein, diese Listen zu überprüfen und den Ausstellungsmitgliedstaat um genauere Informationen zu einem bestimmten Urteil zu bitten. Dieser erste Austausch sollte spätestens am 1. September 2017 stattfinden.

Bis zum 1. Januar 2018 müssen die Mitgliedstaaten auch für alle seit Anfang 2012 ergangenen grenzüberschreitenden Urkunden die gleichen Informationen bereitstellen.

EU und Erdball 300Im neuen Jahr wird die Europäische Kommission all ihre Anstrengungen ihrem Arbeitsprogramm für 2017 widmen, um den größten Herausforderungen zu begegnen, denen sich die Europäer heute gegenübersehen. Es konzentriert sich auf die 10 politischen Prioritäten der Juncker-Kommission und enthält 21 Schlüsselinitiativen – unter anderem für mehr Jobs und Wachstum, die Digital-, Energie- und Kapitalmarktunion, einen vertieften Binnenmarkt, eine vertiefte und fairere Wirtschafts- und Währungsunion sowie in der Sicherheits- und Migrationspolitik.

„Ziel ist eine Europäische Union, die ihre großen gemeinsamen Vorhaben besser und schneller umsetzt. Dazu brauchen wir die aktive Mithilfe der anderen EU-Institutionen und all unserer Mitgliedstaaten, sonst gelingt das nicht. Die Zeichen der Zeit sind nicht schwer zu lesen“, sagte Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland.

Im Dezember hatten sich die Präsidenten von Parlament, Rat und Kommission erstmals in einer gemeinsamen Erklärung auf die gesetzgeberischen Prioritäten für 2017 verständigt. Die drei Präsidenten wollen dafür sorgen, dass die Arbeiten in ihren jeweiligen Institutionen straff organisiert werden, damit vorrangige Initiativen rasch vorankommen und das Gesetzgebungsverfahren wenn möglich noch vor Ende des Jahres 2017 abgeschlossen werden kann.

Das bereits im Oktober vorgelegte Arbeitsprogramm der Kommission steht damit im Einklang und erläutert konkrete Initiativen für das Jahr 2017, mit denen die Kommission ihren Beitrag zu den Vorbereitungen für den 60. Jahrestag der Römischen Verträge im März 2017 leistet. Es konzentriert sich auf Schlüsselinitiativen zur Umsetzung der 10 Prioritäten der Juncker-Kommission, unter anderem folgende:

1) Zur Schaffung neuer Impulse für Arbeitsplätze, Wachstum und Investitionen: eine Initiative im Jugendbereich, einen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft und einen mehrjährigen Finanzrahmen;

2) eine Halbzeitüberprüfung der Situation beim digitalen Binnenmarkt;

3) bei den Maßnahmen zur Umsetzung der Energieunion: Arbeitsschwerpunkt auf emissionsarme Verkehrsmittel und emissionsarme Mobilität;

4) der Binnenmarkt soll vertieft und gerechter gestaltet werden durch Umsetzung der Binnenmarktstrategie, der Weltraumstrategie für Europa und des Aktionsplans für eine Kapitalmarktstrategie sowie durch Vorschläge für eine fairere Unternehmensbesteuerung;

5) die Kommission wird Reformvorschläge für eine EU mit 27 Mitgliedstaaten machen, die Wirtschafts- und Währungsunion stärken und eine Europäische Säule der sozialen Rechte initiieren

REFIT: Dinge besser machen

Die Kommission schlägt vor, 19 noch nicht verabschiedete Gesetzesvorschläge, die hinfällig geworden sind, zurückzuziehen, und 16 inzwischen überholte Rechtsakte aufzuheben. Zudem wird die Kommission noch größere Anstrengungen unternehmen, um die Durchsetzung des EU-Rechts auf einer Reihe von Politikfeldern (darunter Binnenmarkt und Umwelt) zu verbessern, denn auch das beste Gesetz nützt nichts, wenn es vor Ort folgenlos bleibt.

Bei vielen der Schlüsselinitiativen, die die Kommission für das kommende Jahr geplant hat, handelt es sich um Überprüfungen der Eignung und Leistungsfähigkeit von Vorschriften (REFIT). Sie sind dazu da, bestehende Rechtsvorschriften zu aktualisieren, damit sie weiterhin wirksam und ohne übermäßigen Aufwand ihre Ziele erreichen.

Hintergrund

Die Kommission nimmt jedes Jahr ein Arbeitsprogramm an, in dem sie darlegt, welche Maßnahmen sie in den kommenden zwölf Monaten in Angriff nehmen möchte. Aus dem Arbeitsprogramm können die Bürgerinnen und Bürger sowie die an der Gesetzgebung beteiligten Organe der EU entnehmen, welche neuen Initiativen die Kommission vorlegen, welche nicht verabschiedeten Vorschläge sie zurückziehen und welche bestehenden EU-Vorschriften sie überprüfen wird.

Bei der Erarbeitung ihres Arbeitsprogramms 2017 hat sich die Kommission im Rahmen der neuen interinstitutionellen Vereinbarung über bessere Rechtsetzung mit dem Europäischen Parlament und dem Rat beraten. Die Beratungen basierten auf einer Erklärung, die Präsident Juncker und der Erste Vizepräsident Timmermans am 9. September im Anschluss an die Rede des Präsidenten zur Lage der Europäischen Union an Parlament und Rat gerichtet hatten.

EU Flagge 2 300Die dänische Stadt Aarhus und Paphos auf Zypern sind 2017 die Kulturhauptstädte Europas. EU-Kommissar Tibor Navracsics, zuständig für Bildung, Kultur, Jugend und Sport erklärte: „Der Titel Kulturhauptstadt Europas bietet eine einzigartige Möglichkeit, um Gemeinschaften über die Kultur zusammenzubringen und starke lokale, europäische und internationale Partnerschaften für die Zukunft zu schmieden. Ich wünsche Aarhus und Paphos allen erdenklichen Erfolg für das kommende Jahr.“

Beide Städte haben Programme vorgelegt, in denen sich Jahrhunderte kultureller Tradition widerspiegeln, während für die Auseinandersetzung mit den sozialen und wirtschaftlichen Problemen des Europas von heute unterschiedliche Kunstformen gewählt werden.

In Aarhus wird das Kulturprogramm offiziell am 21. Januar in Anwesenheit des EU-Kommissars für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics, und der dänischen Königin Margrethe II. eröffnet. Das zentrale Thema von Aarhus 2017 lautet „Rethink“. Die dänische Stadt will zeigen, wie Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft uns helfen können, unsere grundlegenden sozialen, urbanen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhaltensmuster zu hinterfragen, neu zu gestalten und alternative Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden. Die Aufführung einer Wikinger-Saga auf den Dächern der Stadt, eine Kunstausstellung, die sich durch die Stadt und an der Küste entlang zieht, das „Creativity World Forum“ und ein internationales Kinder-Literaturfestival sind nur einige der zahlreichen Veranstaltungen, die eine Brücke von der Vergangenheit zu kreativen Ideen für die Gegenwart und die Zukunft schlagen.

In Paphos ist die feierliche Auftaktveranstaltung am 28. Januar mit dem Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides und dem zyprischen Präsidenten Nicos Anastasiades geplant. „Linking Continents, Bridging Cultures“, Kontinente verbinden, Kulturen zusammenführen, ist der rote Faden, der sich durch Hunderte von Veranstaltungen der Kulturhauptstadt Paphos 2017 zieht. Die erste zyprische Stadt, die Kulturhauptstadt Europas ist, schöpft aus ihrer Erfahrung mit der Multikulturalität und ihrer geographischen Nähe zum Nahen Osten und zu Nordafrika, um die Beziehungen zwischen Ländern und Kulturen zu stärken. Paphos soll zu einer riesigen Freilichtbühne, einer „Open Air Factory“, werden, auf der eine tausendjährige Tradition der kulturellen Darbietung im Freien auf zeitgenössische Formen des Schaffens, Denkens und Lebens trifft.

1985 von der damaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri ins Leben gerufen, zählen die Kulturhauptstädte Europas zu den renommiertesten Kulturprojekten in Europa. Die Städte werden auf der Grundlage eines Kulturprogramms ausgewählt, das eine deutliche europäische Dimension aufweisen, die Mitwirkung und die aktive Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger der Stadt fördern und zur langfristigen Entwicklung der Stadt beitragen muss.

Die Veranstaltung ist darüber hinaus eine ausgezeichnete Gelegenheit für die Städte, sich ein neues Image zu geben, sich auf der Weltkarte zu positionieren, mehr Touristen anzuziehen und die eigene Entwicklung mithilfe der Kultur neu auszurichten.

Der Titel hat auch langfristige Wirkung, nicht nur kulturell, sondern auch sozial und wirtschaftlich, und zwar sowohl für die Städte selbst als auch für das Umland. So belegt eine Studie, dass die Zahl der Touristen, die mindestens eine Nacht in einer Kulturhauptstadt Europas geblieben sind, im Durchschnitt um 12 Prozent höher war als im Jahr bevor die Stadt den Titel trug.

2016 waren das polnische Breslau und San Sebastián in Spanien Kulturhauptstädte Europas. Nach Aarhus und Paphos 2017 folgen 2018 Valletta (Malta) und Leeuwarden (Niederlande), 2019 Plovdiv (Bulgarien) und Matera (Italien) und 2020 Rijeka (Kroatien) und Galway (Irland). Vor Kurzem wurde empfohlen, den drei Städten Temeswar (Rumänien), Elefsina (Griechenland) und Novi Sad (Serbien, Kandidatenland) den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2021 zu verleihen; jetzt muss noch die offizielle Benennung durch die zuständigen Behörden erfolgen.

Flagge Polen 300Die Europäische Kommission hat sich erneut mit der Lage der Rechtsstaatlichkeit in Polen befasst und mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen eine weitere Empfehlung an die Regierung gerichtet. Obwohl einige der Bedenken aus einer früheren Empfehlung der Kommission vom Juli inzwischen ausgeräumt wurden, sind in der Zwischenzeit neue Zweifel entstanden, die insbesondere die Rolle und Besetzung des polnischen Verfassungsgerichtes betreffen.

„Die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichts ist von entscheidender Bedeutung für die Rechtsstaatlichkeit“, sagte der Erste Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans. „Die Kommission wird hier nicht lockerlassen und wird weiterhin eine Lösung im Dialog mit den polnischen Behörden suchen – unbeschadet anderer Schritte, die wir ergreifen müssten, wenn dieser Dialog ergebnislos bleibt."

Die Kommission empfiehlt, dass Polen alle Punkte der Empfehlung vom Juli vollständig umsetzt. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung und vollständige Umsetzung der Urteile des Verfassungsgerichts vom 3. und 9. Dezember 2015. Das heißt, dass die drei Richter, die im Oktober 2015 von der vorherigen Volksvertretung rechtmäßig ernannt wurden, ihr Amt als Richter am Verfassungsgericht antreten können. Zudem muss jede Reform des Verfassungsgerichtsgesetzes im Einklang stehen mit den Urteilen des Verfassungsgerichts und die Stellungnahme der Venedig-Kommission des Europarates berücksichtigen.

Darüber hinaus empfiehlt die Kommission, die Stelle des Vorsitzenden des Verfassungsgerichtes nicht zu neu zu besetzen, bevor die Urteile des Verfassungsgerichts zur Rechtskonformität der neuen Gesetze nicht veröffentlicht sind. Bis ein neuer Vorsitzender den Gesetzen entsprechend benannt wurde, sollte diese Stelle durch den Vizevorsitzenden des Gerichts ausgeübt werden – nicht durch die amtierende Vorsitzende.

Die Empfehlungen der Kommission sollten von polnischer Seite mit Dringlichkeit innerhalb der kommenden zwei Monate umgesetzt werden.

EU Flagge 300Migration wird von 45 Prozent der Europäer und von 50 Prozent der Deutschen als größtes Problem auf europäischer Ebene wahrgenommen. An zweiter Stelle folgt Terrorismus: hier sind 32 Prozent der Europäer und 31 Prozent der Deutschen der Meinung, dies sei ein Problem auf europäischer Ebene. Gefragt nach den größten nationalen Problemen werden Arbeitslosigkeit und Migration genannt, 31 Prozent der Europäer, aber nur 8 Prozent der Deutschen, sehen in der Arbeitslosigkeit das größte nationale Problem, gefolgt von Migration mit 26 Prozent.

In Deutschland wird es mit 45 Prozent als größtes nationales Problem eingestuft. Dies geht aus einer veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage hervor.

 Fast 70 Prozent der Europäer unterstützen eine gemeinsame Einwanderungspolitik der EU, in Deutschland geben sogar 85 Prozent an, dass sie eine EU-Migrationspolitik unterstützen.
In 21 Mitgliedstaaten äußern sich die Befragten überwiegend optimistisch zur Zukunft der EU, im EU-Durchschnitt und in Deutschland sind 50 Prozent optimistisch, in Irland sogar 77 Prozent, in Griechenland hingegen nur 30 Prozent. Seit dem Frühjahr 2016 hat die optimistische Sichtweise in Deutschland 8 Prozentpunkte hinzugewonnen, in Ungarn sogar 9 Prozentpunkte.

Das EU-Bildungsprogramm Erasmus kennen 53 Prozent der Europäer, eine Zunahme um 23 Prozentpunkte seit Frühjahr 2009. 85 Prozent der Deutschen haben eine positive Meinung zu dem Programm, im EU-Durchschnitt sind 86 Prozent dieser Ansicht.

Gefragt nach Begriffen, die sie mit dem 60. Jubiläum der Römischen Verträge im März 2017 assoziieren, antworteten 26 Prozent der Europäer mit „Hoffnung“, weitere 26 Prozent mit „Nichts“. Allerdings sind fast 70 Prozent der Europäer (Deutsche: 72 Prozent) der Meinung, dass der Vertrag von Rom ein positives Ereignis in der Geschichte der Europas darstellt.

82 Prozent der Befragten befürworten europaweit die Freizügigkeit für die Bürger, also im gesamten Binnenmarkt zu leben, zu studieren, Arbeit zu suchen und annehmen, in Deutschland lag die Zustimmung sogar bei 90 Prozent.

Kerze EU 300EUROPE DIRECT bleibt vom 22.12.2016 bis zum 01.01.2017geschlossen.

Für viele Menschen in Europa und der Welt war das Jahr 2016 schwierig und auch für die EU war es wieder ein Jahr der Herausforderungen. Die Flüchtlingskrise, der Brexit und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten werden das Jahr 2017 entscheidend prägen.

Zu diesen und viele anderen Themen gab es in der Region Aachen im letzten Jahr spannende Vorträge, Workshops, Seminare und Planspiele, an denen das EUROPE DIRECT Büro beteiligt war. Alle Aktivitäten finden Sie hier: www.aktivitaeten.europedirect-aachen.de.

Im nächsten Jahr wird es natürlich weitere Veranstaltungen geben und viele Themen, die dieses Jahr angerissen wurden, werden sicherlich noch weiter und tiefer diskutiert werden müssen.

Das Team vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bedankt sich bei Ihnen für Ihr Interesse im Jahr 2016 und würde sich freuen, Sie im nächsten Jahr wieder bei Veranstaltungen oder in unserem schönen Büro im Grashaus begrüßen zu dürfen.

Ab dem 02.01.2017sind wir wieder wie gewohnt für Sie da!

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Flagge Frankreich 300Neuer Wind aus Paris?
Frankreich und Europa nach der Präsidentschaftswahl

Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich wurden in Europa und weltweit mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Nach dem Brexit und der Trump-Wahl fürchtete sich die liberale westliche Welt, dass Marine Le Pen, die Spitzenkandidatin der rechtspopulistischen Partei Front National, Chancen auf die französische Präsidentschaft hat.

Am 7. Mai 2017 wurde jedoch in einer Stichwahl Emmanuel Macron als neuer Präsident gewählt. Er setzte sich mit 66,1 Prozent der abgegebenen Stimmen in der Stichwahl gegen Marine Le Pen durch. Der neue Präsident muss vor allem Lösungen für die Themen Wirtschaftswachstum und Terror bieten.

Was bedeutet der Ausgang der Wahl in Frankreich für Europa?
Was wird aus der viel beschworenen deutsch-französischen Partnerschaft?

Diese und andere Fragen diskutieren der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen und unser Gast aus Frankreich, Richard Stock, Direktor des Centre Européen Robert Schuman aus Scy-Chazelles bei Metz (in deutscher Sprache).

Die Veranstalter sind neben dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen auch die Karlspreisstiftung und das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen.

  • Zeit: Donnerstag, 11.05.2017
    19 Uhr
  • Ort: Haus Löwenstein
    Markt 39, 52062 Aachen
  • Eintritt: frei!

Weiter führende Internetlinks:

Smartphone 640Ein neuer Laptop aus London, drei Monate alt, ohne Garantie. Und plötzlich kaputt. Was nun? Bei Einkäufen wie diesen aus dem EU-Ausland, Island oder Norwegen hilft jetzt die App „Mit Erfolg reklamieren“. Schon nach wenigen Klicks wissen Sie über Ihre Rechte Bescheid, Sie müssen nur in drei Schritten angeben, wie Sie die Ware gekauft haben, in welchem Land der Händler sitzt und welches Problem bei Ihrer Ware vorliegt.

Danach berechnet die App Ihre Rechte. Sie ist für alle kostenlos und funktioniert auch offline, sodass Sie nicht immer auf WLAN angewiesen sind. Erhältlich ist sie in folgenden Stores:

• Im iTunes Store (für iOS)
• Im Google Playstore (für Android)
• als Direkt-Download für Android

Die App hilft Ihnen unter anderem dann, wenn Ihre Ware kaputt oder nicht vollständig ist, oder auch, wenn sie Ihnen nicht gefällt. Sie erhalten über alle europäischen Länder rechtliche Auskunft, auch über nicht EU-Länder wie Norwegen.

Entwickelt wurde sie vom Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ) und wurde durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert.
Des Weiteren wurde die Broschüre "Das ist Schlichtung" veröffentlicht, die Verbrauchern und Unternehmen erklärt, was Schlichtung ist und wie sie funktioniert.

EU fördert Jobs 300Im vergangenen Jahr wurden in den Mitgliedstaaten drei Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Nie zuvor waren in Europa mehr Menschen erwerbstätig, im 2. Quartal 2016 waren es 232 Millionen. Diese Zahlen stammen aus dem von der Kommission vorgelegten Jahresbericht zur Beschäftigung und zur sozialen Lage in Europa.

Sozialkommissarin Marianne Thyssen sagte: „Dieser Jahresbericht zeigt, dass unsere Bemühungen der letzten Jahre Früchte tragen. Unsere Volkswirtschaften schaffen weiterhin Arbeitsplätze und die real verfügbaren Haushaltseinkommen sind gestiegen. Gleichzeitig werden Gesellschaften und Arbeitsmärkte durch neue Technologien und neue Formen der Arbeit verändert. Diese bringen neue Chancen, jedoch auch neue Herausforderungen mit sich; wir müssen daher sicherstellen, dass niemand zurückbleibt. Mit der europäischen Säule der sozialen Rechte und neuen Initiativen im Rahmen unserer Agenda für neue Kompetenzen wollen wir uns diesen Herausforderungen stellen.“

Im vergangenen Jahr wurden drei Millionen Arbeitsplätze geschaffen; bei den meisten davon handelte es sich um Dauerarbeitsplätze. Der Anteil der durch Armut oder soziale Ausgrenzung gefährdeten Personen in der EU ist der niedrigste seit fünf Jahren (23,7 Prozent).

Noch immer aber sind 8,6 Prozent der EU-Bürgerinnen und -Bürger arbeitslos; der Bericht macht deutlich, wie schwer es für sie in den Jahren nach der Krise (2008-2013) war, wieder eine Beschäftigung aufzunehmen: Nur jedem achten Arbeitslosen gelang es innerhalb von drei Jahren, einen unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz zu finden. Die Jugendarbeitslosigkeit, die noch immer über 20 Prozent liegt, gibt nach wie vor Anlass zu großer Besorgnis.

Die Zukunft der Arbeitswelt wird vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft anders aussehen als heute, insbesondere infolge des Aufkommens digitaler Plattformen und der kollaborativen Wirtschaft, die neue Arbeitsmöglichkeiten vor allem für Selbstständige schaffen werden. In den Jahren von 2005 bis 2010 ging das Wirtschaftswachstum in der EU zu einem Drittel auf Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnik zurück, doch gerade in dieser Branche können viele Stellen nicht besetzt werden.

Die Arbeitsmärkte sowie die Sozialpolitik und Institutionen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten haben auf die wirtschaftlichen Erschütterungen sehr unterschiedlich reagiert. Die Unterschiede zwischen den Beschäftigungsraten sind groß: sie reichen von 81,5 Prozent in Schweden bis 56,6 Prozent in Griechenland. Die Arbeitslosenrate ist in Deutschland mit 4,1 Prozent am niedrigsten und in Griechenland mit 23,1 Prozent am höchsten.

Im Jahr 2015 und in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 wurden in den Mitgliedstaaten nahezu 2,2 Millionen Asylanträge gestellt. Bei der Integration von Flüchtlingen in unsere Arbeitsmärkte gibt jedoch Probleme, wie etwa geringer Bildungsgrad oder unzureichende Sprachkenntnisse. Investitionen in Bildung und Sprachkenntnisse von Flüchtlingen wird somit entscheidende Bedeutung für die Erleichterung der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zukommen. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft wird dies zur Stärkung des Humankapitals in der EU beitragen.

Da sich der Unterschied zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern durch neue Beschäftigungsformen verwischen kann, stehen die Sozialpartner vor neuen Herausforderungen hinsichtlich der Rolle, die sie selbst und der soziale Dialog bei der Lösung der Probleme spielen können, die sich heute auf dem Arbeitsmarkt stellen. Im Bericht wird beschrieben, wie die Sozialpartner diese Probleme effektiv lösen können, indem sie diese neuartigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vertreten und mit den staatlichen Stellen zusammenarbeiten. So werden beispielsweise in mehreren Mitgliedstaaten neuartige digitale Unternehmen wie Uber und deren Mitarbeiter zunehmend als Mitglieder der Sozialpartner integriert.

Dieser Bericht umfasst die neuesten Trends im Beschäftigungs- und Sozialbereich sowie Überlegungen zu sich abzeichnenden Problemen und möglichen politischen Reaktionen darauf. Der Bericht stützt sich auf die jüngsten verfügbaren Daten sowie die aktuellste Literatur und stellt als Dokumentation und Analyse sowie Auswertung von Trends und bevorstehenden Herausforderungen für die Kommission die Hauptrichtschnur für die Gestaltung ihrer Beschäftigungs- und Sozialpolitik dar.

Schließlich haben auch die Bemühungen der Kommission um eine Verringerung der Arbeitslosigkeit allgemein und der Jugendarbeitslosigkeit im Besonderen Früchte getragen. Seit 2013 ist die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen in der EU um 1,6 Millionen zurückgegangen, und die Zahl derjenigen, die weder eine Arbeit haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren, ist um 900 000 gesunken. Mit der Verlängerung der Jugendgarantie, der Aufstockung der Mittel für die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen und der kürzlich vorgestellten Initiative für weitere Investitionen in Europas Jugend will die Kommission den jungen Menschen möglichst viele Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen.

EU Kerze 300Nach der Tragödie auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin mit 12 Toten und vielen Verletzten hat Kommissionspräsident Juncker noch am Montagabend Bundeskanzlerin Merkel angerufen und sein Beileid ausgedrückt. „Meine Gedanken und die der gesamten Europäischen Kommission sind bei den Familien und Angehörigen all jener, die in Berlin getötet und verletzt wurden. Diese Nachricht erschüttert uns umso mehr, weil sie dort zusammengekommen waren, um die Vorweihnachtszeit zu feiern, die viele mit Besinnlichkeit und Frieden verbinden.

Wir sind mit den Opfern in tiefer Trauer verbunden“, so Juncker in einer öffentlichen Erklärung. Die Flaggen der EU-Kommission wehen heute auf Halbmast. Nach dem Mordanschlag auf den russischen Botschafter in Ankara hat die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini dem russischen Außenminister das Mitgefühl der EU ausgerichtet und auch Kontakt mit den türkischen Behörden aufgenommen.

Die Unterstützung der Mitgliedstaaten in der Sicherheitspolitik ist ein wichtiges Anliegen seit Beginn der Amtszeit der Juncker-Kommission. Angesichts der zunehmenden Bedeutung dieses Themas hat Präsident Juncker ein Ressort für die Sicherheitsunion geschaffen und unter die Ägide des Kommissionsmitglieds Julian King gestellt, um so die Arbeiten voranzutreiben und die Umsetzung der Sicherheitsunion zu gewährleisten. Am morgigen Mittwoch wird die Kommission planmäßig über die Fortschritte und weitere Initiativen der Sicherheitsunion berichten.

Im Rahmen der Sicherheitsunion hat die Kommission unter anderem schärfere Regeln für Feuerwaffen vorgeschlagen sowie die Präventionsarbeit mit radikalisierungsgefährdeten Jugendlichen und den Kampf gegen terroristische Propaganda im Internet verstärkt.
Die Kommission hat ein EU-weites Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) vorgeschlagen, um die Sicherheitskontrollen bei von der Visumpflicht befreiten Reisenden zu verstärken. Im ETIAS werden Informationen über alle, die ohne Visum in die Europäische Union einreisen, erfasst, um vorab Migrations- und Sicherheitskontrollen vornehmen zu können.

Nachdem die Europäische Grenz- und Küstenwache im Oktober ihre Arbeit aufgenommen hat, kommt es nun darauf an, dass die Mitgliedstaaten ihre Zusagen einlösen und Personal und Ausrüstung bereitstellen, damit bis Ende des Jahres die volle Kapazität für Soforteinsätze erreicht wird. Der Europäische Rat hat auf seiner Tagung im Oktober auch dazu aufgerufen, den Vorschlag der Kommission für systematische Kontrollen bei allen Reisenden, die die EU-Außengrenzen überschreiten, zügig anzunehmen. Solche Kontrollen sind ein wichtiges Instrument, um zurückkehrende ausländischer Kämpfer zu erkennen.

Ferner arbeitet die Kommission an der Einführung einer zentralen Schnittstelle für Datenabfragen von Strafverfolgungs-, Grenz- und Einwanderungsbehörden der Mitgliedstaaten.