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Soziale Medien

EU Meldungen 2 webAktuelle Informationen aus der EU-Politik und dem EU-Verbraucherschutz

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Meldungen über wichtige Themen der EU-Politik.
Was passiert gerade bei den EU-Institutionen in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg?

Zudem informieren wir über Verbraucherschutzfragen und Bürgerrechte in der EU sowie Wettbewerbe und Aufrufe mit EU-Bezug.

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Infomieren Sie sich hier:

Kategorie "EU-Meldungen" mit einem RSS-Reader abonnierenRSS Icon 32

EU-Kohäsionspolitik ab 2014 soll wirkungsvoller, schlagkräftiger und gezielter werden

Die Europäische Kommission hat heute Vorschläge für die europäische Kohäsionspolitik ab 2014 angenommen, die die Schlagkraft europäischer Investitionen erhöhen und ihren Beitrag zu wirtschaftlichem Wachstum in Europa stärken sollen.
Sowohl die Regionalförderung als auch die Mittelvergabe aus dem Europäischen Sozialfonds sollen sich künftig an weniger inhaltlichen Prioritäten orientieren und mit klaren Zielvorgaben verknüpft werden.

Regionen, die beim Erreichen dieser Ziele am besten abschneiden, können künftig mit einer Belohnung rechnen. Wenn EU-Mittel andererseits wegen mangelnder Verwaltungskapazitäten oder durch unsolides Wirtschaften nicht wirkungsvoll verwendet werden, soll die Kommission zukünftig die Finanzierung aussetzen können. Zudem schlägt die Kommission ein einziges, vereinfachtes Regelwerk für fünf europäische Fonds vor.

Bei der Regionalförderung sehen die Vorschläge der Kommission eine neue Förderkategorie vor, sogenannte "Übergangsregionen" mit einem Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt zwischen 75 und 90 Prozent des EU-weiten Durchschnitts. Europaweit wären dies 51 Regionen, von denen 20 nach den geltenden Regeln ab 2014 keine Regionalförderung mehr erhalten würden, jetzt aber weiterhin mit Unterstützung rechnen könnten.

Im Paket enthalten sind auch Vorschläge für den Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung und für ein neues Programm für sozialen Wandel und soziale Innovation, um den Europäischen Sozialfonds zu ergänzen und untermauern.

Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, erklärte: "Angesichts der Wirtschaftskrise muss die Kohäsionspolitik zu einem Motor für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit werden. Deshalb stellen unsere Vorschläge darauf ab, dass die EU-Fonds noch besser funktionieren. Indem Investitionen gezielt in Schlüsselbereichen für das Wachstum getätigt werden – kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Innovation, Energieeffizienz – wird eine größere Wirkung erreicht.“

László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, ergänzte: "Bei unseren Bemühungen zur Überwindung der Krise ist es entscheidend, dass der Mensch im Vordergrund steht. Die Fonds sind das finanziellen Medium, mit dem unsere politischen Konzepte für Millionen von Menschen tatsächlich greifbar werden, weil sie ihnen dabei helfen, Arbeit zu finden, und zu einer wirtschaftliche Erholung beitragen, bei der viele Arbeitsplätze geschaffen werden.“

Die Vorschläge der Kommission werden nunmehr von den EU-Mitgliedstaaten und vom Europäischen Parlament erörtert. Ziel ist eine Annahme vor Ende 2012, damit die neuen kohäsionspolitischen Programme im Jahr 2014 anlaufen können. Parallel dazu gehen die Verhandlungen über den mehrjährigen Finanzrahmen für den gesamten EU-Haushalt weiter. Die Kommission hat bereits vorgeschlagen, für den Zeitraum 2014 – 2020 den kohäsionspolitischen Instrumenten 336 Mrd. EUR zuzuweisen.

Vorstellung des neuen Finanzberichts 2010 in Brüssel

Die Finanzhilfen aus den EU-Fördertöpfen für chancenreiche Projekte sind gut angelegtes Geld. Allein Deutschland konnte 2010 mit 11,8 Milliarden Euro von der EU-Förderung profitieren und zählt damit neben Spanien und Frankreich zu den Hauptempfängern. "Da 90 Prozent des EU-Haushalts für Projekte in den 27 Mitgliedstaaten und in Partnerländern ausgegeben werden, muss der europäische Steuerzahler so umfassend wie möglich informiert werden“, sagte Janusz Lewandowski, Kommissar für Finanzplanung und Haushalt bei der Vorstellung des jährlichen Finanzberichts der EU letzte Woche in Brüssel.

Der Bericht informiert anhand zahlreicher Beispiele und Schaubilder über die Verwendung des Geldes. So wurden Arbeitsplätze geschaffen, die Reaktorsicherheit verbessert oder die illegale Einwanderung begrenzt. Allein durch die öffentliche Förderung von Innovationsprojekten konnten 338 310 Arbeitsplätze geschaffen werden. Ferner wurden 69 Millionen Euro in die Reaktorsicherheit, die geologische Endlagerung radioaktiver Abfälle und den Strahlenschutz investiert. Das ist das Dreifache im Vergleich zum Vorjahr. Nicht nur auf der Ausgabenseite wurde das Geld verantwortungsvoll eingesetzt. Auch bei sich selbst hat die Behörde gespart. Statt weitere Planstellen anzufordern, reduzierte sie die Zahl der Neueinstellungen und rekrutierte aus den neuen Mitgliedstaaten knapp über 4000 Bedienstete.

EU-Kommissionspräsident Barroso: Für eine Erneuerung Europas

Europa am Scheideweg: EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat heute in einer energischen Grundsatzrede zur Lage der Europäischen Union zu einem gemeinsamen Kraftakt aufgerufen. "Wir stehen heute vor der größten Herausforderung in der Geschichte unserer Union", sagte Barroso vor dem Europäischen Parlament in Straßburg. Es gebe nicht nur eine Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise, sondern auch eine Vertrauenskrise. Populistische Antworten darauf stellten die größten Errungenschaften der Union in Frage. "Gemeinsam müssen wir unseren Bürgern eine europäische Erneuerung vorschlagen." Ziel sei eine Union der Stabilität und Verantwortung, des Wachstums und der Solidarität.

Fahrt zum Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg am 28.10.2011

++ Update am 11.10.2011: Alle Plätze für die Fahrt sind bereits vergeben. Bitte nicht mehr anmelden! ++

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bietet erstmalig eine kostenlose Studienfahrt zum Gerichtshof der Europäischen Union an. Die Aufgabe des Gerichtshofs besteht darin, die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung der Europäischen Verträge zu sichern. Der Gerichtshof überprüft z.B. die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union und wacht darüber, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen und einheitlich anwenden, die sich aus den Verträgen ergeben.

Vor der Führung durch den Gerichtshof wird die Gruppe die Ausstellung "Europe à l'affiche" (Europa in Plakaten) im Historischen Museum besuchen, die Plakate aus sechs Jahrzehnten und aus verschiedenen Ländern der europäischen Gemeinschaft zeigt, darunter die berühmte Plakatserie zum Marshall-Plan von 1950.

Folgender Ablauf ist für Fr. 28.10.2011 vorgesehen (Änderungen vorbehalten, mehr Details nach erfolgreicher Anmeldung per E-Mail):

  • 08:45 - Treffen in der Innenstadt von Aachen; Treffpunkt wird nach erfolgreicher Anmeldung mitgeteilt
  • 11:45- Ausstellungsbesuch "Europa-Plakate" im Historischen Museum der Stadt Luxemburg, danach: Mittagspause z.B. im Museumscafé (Selbstzahler)
  • 14:00 - Sicherheitskontrolle, danach deutschsprachige Führung durch den Gerichtshof der Europäischen Union
  • ca. 19:15 - Rückkehr in Aachen-Innenstadt

Die Kosten für den Bus, den Eintritt in das Historische Museum und die Führung im Gerichtshof werden von EUROPE DIRECT Aachen getragen. Für Verpflegung muss jeder Teilnehmende selbst sorgen und aufkommen.

Anmeldung bis 09.10.2011:
Wegen der in den letzten Jahren steigenden Nachfrage bei Studienfahrten beachten Sie bitte folgende Hinweise!

++ Update am 11.10.2011: Alle Plätze für die Fahrt sind bereits vergeben. Bitte nicht mehr anmelden! ++

Die Plätze für die Fahrt sind beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz. Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch keine Studienfahrt mit uns gemacht haben, werden bevorzugt. Die anderen kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken.

EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen. Die Anmeldung sollte bis 09.10.2011 möglichst per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit diesen Angaben erfolgen:

  1. Vorname, Name, Wohnort (keine Adresse) und Ausweisnummer aller Mitfahrenden (Mindestalter: 18 Jahre)
  2. E-Mail-Adresse
  3. Angabe, ob Sie früher bereits mit EUROPE DIRECT Aachen eine Studienfahrt (z.B. nach Brüssel oder zur EASA in Köln) gemacht haben

Die Nummer des Personalausweises oder Reisepasses wird vom Besuchsdienst des Gerichtshofs verlangt. Alle Daten werden vertraulich behandelt. Sie erhalten von uns eine Nachricht, ob Sie auf der Teilnehmerliste oder auf der Warteliste stehen. Später erfolgen weitere Details zum Treffpunkt in Aachen und zum Ablauf.

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten Tag mit Ihnen,
Stefanie Eul, André Schneider und Winfried Brömmel

·   Ausstellungsbesuch "Europa-Plakate" im Historischen Museum der Stadt Luxemburg

·   danach: Mittagspause z.B. im Museumscafé (Selbstzahler)

Europäische Menschenrechte auf T-Shirts

Am 4. November 1950 unterzeichneten zwölf Staaten einen Meilenstein des Europarats, die Europäische Menschenrechtskonvention. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind in den 47 Mitgliedsstaaten des Europarats kann sich letztinstanzlich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden, wenn ihre Grundrechte verletzt wurden.

Der Europarat hat 15 Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention als originelle T-Shirt-Motive veröffentlicht. Gibt es ein persönlicheres Medium als ein T-Shirt, um öffentlich seine Überzeugung und seinen Geschmack kund zu tun?

Bekannte Persönlichkeiten wie Barbara Hendricks, Bianca Jagger, Florence Aubenas und Tomi Ungerer erklärten sich sofort bereit, T-Shirts in den Farben der Menschenrechte bei der Kampagne « Wear your rights» zu tragen, ebenso wie junge Europäer, die für diese Sache eintreten.

Angesichts des Erfolges dieser T-Shirts und der zahlreichen spontanen Anfragen entschied der Europarat, diese Aktion ohne Erwerbszweck auszuweiten. Diese T-Shirts können nun direkt bestellt werden. Recht auf Leben, auf Bildung, Meinungsfreiheit, Verbot der Todesstrafe..., es fehlt nicht an Motiven, um die Rechte und Freiheiten von mehr als 800 Millionen Europäern zu tragen. Ein Trend ist entstanden. Wir hoffen, dass Sie wie wir auch daran interessiert sind, dass dieser Trend fortgesetzt wird.
(Quelle: alle Rechte vorbehalten © Europarat)

Einladung: Europäischer Sozialpreis zu Eschweiler am 03.10. 2011 an Prof. Jozef Mikloško

Der Europäische Sozialpreis wird seit 1996 von der GesellschaftsPolitischen Bildungsgemeinschaft e.V. (GPB) in Eschweiler an Menschen verliehen, die sich beispielhaft gegen Armut und soziale Ausgrenzung, für Menschlichkeit und Menschenrechte einsetzen. Die Auszeichnung ist auch ein Appell an die öffentliche Meinung, die Schwachen, kranken, die Wettbewerbsverlierer nicht aus den Augen zu verlieren. Die internationale Vergabe des Preises soll zur Völkerverständigung in Europa beitragen.

Der 15. Preisträger des Europäischen Sozialpreises ist Prof. Dr. Jozef Mikloško, Bratislava/Slowakei. Er studierte von 1987 bis 1995 Allgemeinmedizin, später Kinderheilkunde, ergänzend dazu Sozialwesen und Sozialarbeit. 2011 wurde ihm die Professur für Sozialarbeit verliehen. 1992 schloss er sich der Bewegung 'Úsmev ako dar' (Lächeln als Geschenk, www.usmev.sk) an. Ursprünglich als Förderkreis der Gesellschaft für Heimkinder 1982 gegründet, arbeitet die Organisation jetzt systematisch mit den Kindern in drei Niederlassungen, mit 8 Büros und 184 Basis-Teams. Die in den Projekten „Engel", „Pippi Langstrumpf" „Help to Families", „SOS", „Kinderrechte" entwickelte Erziehungsphilosophie findet immer mehr Anerkennung und Anwendung, nicht nur innerhalb der Slowakei. 

Der Europaverein GPB e.V. lädt Interessenten herzlich ein am Tag der Deutschen Einheit, der gleichzeitig auch ein wichtiger Meilenstein Geschichte des europäischen Einigungsprozesses ist, ein Zeichen für Menschlichkeit zu setzen.

Der Festakt zur Verleihung des Europäischen Sozialpreises findet wie folgt statt:

  • Mo. 03.10.2011, Beginn 16.00 Uhr im Rathaus der Stadt Eschweiler, Ratssaal und Foyer
  • Grußwort: Rudi Bertram, Bürgermeister der Stadt Eschweiler
  • Festvortrag: Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen
  • Begründung: Peter Schöner, Präsident Europäischer Sozialpreis
  • Laudatio: Honorarkonsul Ivan Koval, Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
  • Festprogramm: Eschweiler Jugend musiziert, Jazz Formation SWAMP, MGV Siedlergemeinschaft Stolberg-Donnerberg, anschließend Empfang
  • Ausstellung „Ein Zeichen für Menschlichkeit – Sterne für Europa" im Foyer des Eschweiler Rathauses

Um Anmeldung wird gebeten:

  • Europaverein GPB e.V.
  • Peter Schöner, Annelene Adolphs
  • Franzstr. 24 , 52249 Eschweiler
  • Telefon/Fax 02403 - 36106
  • E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen:

Neuer Bereich auf der EUROPE DIRECT Homepage: Europa in der Schule

Europäische Entscheidungen nehmen zunehmend Einfluss auf das tägliche Leben. Um politische Entscheidungen aber verantwortungsvoll mitbestimmen zu können, müssen die europäischen Bürgerinnen und Bürger über ein Grundwissen der Europäischen Union verfügen.

In den Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen wird hierzu die Grundlage gelegt: Sie sollen dazu beitragen, dass in der heranwachsenden Generation ein Bewusstsein europäischer Zusammengehörigkeit entsteht und Verständnis dafür entwickelt wird, dass in vielen Bereichen unseres Lebens europäische Bezüge wirksam sind und europäische Entscheidungen verlangt werden.

EUROPE DIRECT Aachen hat zur Unterstützung auf der eigenen Webseite zahlreiche Informationsquellen und Serviceangebote gebündelt. Viel Spaß beim Stöbern!

Europäischer Tag der Sprachen am 26.09.2011

Um die Vielfalt der Sprachen innerhalb der Europäischen Union in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, findet seit 2002 jährlich der „Europäische Tag der Sprachen" statt. Am 26. September 2011 wird die Initiative zum zehnten Mal durchgeführt.

Mit der Aktion sind folgende Ziele verbunden: in der Öffentlichkeit soll das Bewusstsein für die Mehrsprachigkeit in der Europäischen Union geschärft werden. Zudem soll die kulturelle und sprachliche Vielfalt gefördert werden. Alle Bürgerinnen und Bürger werden zum Sprachenlernen angeregt im Sinne des lebenslangen Lernens, auch über die eigene Schulzeit hinaus. Denn das Beherrschen von Fremdsprachen ist nicht nur ein wichtiger Aspekt in einer zunehmend international geprägten Arbeitswelt, sondern spielt auch eine große Rolle bei der Überwindung kultureller Unterschiede.

AStA Forum lädt ein zum Europäischen Tag der Sprachen am 26.09.2011

Zu diesem Anlass organisiert das AStA Forum der RWTH Aachen ein kulinarisches "Delikatessen essen" im Humboldthaus. Ab 19:00 Uhr sind alle Studentinnen und Studenten herzlich eingeladen mit einer zubereiteten, typischen Speise ihres Heimatlandes und dem dazugehörigen Rezept vorbeizukommen und sich durch das Speiseangebot zu schlemmen.

Der Eintritt ist frei und für ein nettes Rahmenprogramm ist auch gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

leuchtturmTunesien auf dem Weg in die Demokratie

Für die ersten freien Parlamentswahlen seit dem politischen Umsturz in Tunesien entsendet die Europäische Union auf Einladung der tunesischen Behörden eine Wahlbeobachtermission. Unter Leitung des deutschen Europaabgeordneten Michael Gahler werden 130 Beobachter die Wahlvorbereitungen, die Wahl am 23. Oktober 2011 selbst und das Auszählen der Stimmen überwachen. "Diese Wahlen sind ein historischer Moment auf dem Weg Tunesiens in die Demokratie. Zum ersten Mal werden die tunesischen Bürger ihre Vertreter frei wählen können.

Das neue Parlament wird die entscheidende Aufgabe haben, eine neue Verfassung für das Land zu schreiben", erklärte die EU-Außenbeauftragte und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Catherine Ashton. "Ich wünsche Michael Gahler und seinem Team viel Erfolg bei der unabhängigen Beobachtung dieser wichtigen Wahlen." Direkt nach den Wahlen am 23. Oktober wird die EU-Wahlbeobachtermission eine erste vorläufige Einschätzung zum Ablauf der Wahlen veröffentlichen. Eine umfassende Analyse und Empfehlungen für zukünftige Wahlen werden später veröffentlicht.

Ehrenamtlich im Ausland zu arbeiten soll in Zukunft leichter werden

Mit der Einrichtung eines europäischen Freiwilligenkorps für humanitäre Hilfe und der Anerkennung der im Ehrenamt erworbenen Qualifikationen über einen Europäischen Qualifikationspass will die Kommission die Freiwilligentätigkeit im Ausland fördern und unterstützen. Viviane Reding, Vizepräsidentin der EU-Kommission und zuständig für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, sagte: "Heute sind in der EU mehr als 100 Millionen Menschen ehrenamtlich tätig. Sie tragen dazu bei, die Welt ein Stück besser zu machen. Mit der Ausrufung des Jahres 2011 zum  Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit soll ihr Engagement gewürdigt werden. Außerdem wollen wir weitere Menschen anspornen, ihrem guten Beispiel zu folgen, und die Freiwilligen und ihre Organisationen bei ihrer Arbeit unterstützen."

Bisher gibt es keinen klaren Rechtsrahmen für die ehrenamtliche Tätigkeit. Die erworbenen Qualifikationen werden oft nicht ausreichend anerkannt. Die Kommission möchte die Hindernisse für die Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit insbesondere im Ausland überwinden. Ein Europäischer Qualifikationspass soll daher berufliche Qualifikationen grenzübergreifend anerkennen und Einzelnen die Möglichkeit geben, die bei einer Freiwilligentätigkeit erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen nachzuweisen. Die Kommission schlägt auch die Schaffung eines Europäischen Freiwilligenkorps für humanitäre Hilfe ab 2012 vor und arbeitet an einem Rechtsrahmen für die Mitwirkung von europäischen Freiwilligen an EU-Operationen der humanitären Hilfe.

SchlerfotowettbewerbDie Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW lädt ein zum Schülerfotowettbewerb „Freunde in Europa"

Freundschaften über Landesgrenzen hinweg sind heute normal. Sei es als Brieffreundschaft oder als Freundschaft in einem sozialen Netzwerk im Internet. Vielleicht hat man auch jemanden im Urlaub kennen gelernt, mit dem man noch Kontakt hat. Auch die Schulen werden europäischer. 

Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs heißt „Freunde in Europa". Teilnehmen können alle Jugendlichen (Einzelpersonen, Schülergruppen oder ganze Klassen) aller Schulformen der Sekundarstufe I und II in Nordrhein-Westfalen. Von den Jugendlichen soll ein Foto gemacht werden, das sie selbst oder ihre europäischen Freunde vorstellt; ein Foto, das zeigt, was Freundschaft in Europa bedeutet.

Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, sollten die Jugendlichen die Fotoarbeit in digitaler Form (möglichst hohe Pixelzahl) im JPG-Format auf CD-Rom zusammen mit dem vollständig ausgefüllten Teilnahmebogen bis zum 20. Oktober 2011 an die Bezirksregierung Münster schicken. Die Adresse lautet:

Bezirksregierung Münster
Projekt Schülerfotowettbewerb „EuroVisions2011"
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147 Münster

Innerhalb der Sekundarstufen I und II werden die besten Arbeiten ermittelt. Insgesamt gibt es im Schülerwettbewerb 2011 folgende Preise zu gewinnen:

1. Preis: 1000 €
2. Preis: 750 €
3. Preis: 500 €

Alle Preisträgerinnen und Preisträger werden im November 2011 von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen schriftlich benachrichtigt. Die Preise werden den Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer zentralen Feierstunde überreicht.

VIA 2018  "Wir als Region" am 28.09.2011 und im Oktober

Die Stadt Maastricht will zusammen mit der gesamten Euregio Maas-Rhein Kulturhauptstadt Europas 2018 werden. Den Weg dahin möchten die Verantwortlichen gerne gemeinsam mit den Bürgern und Interessenten beschreiten. Die nächsten Etappenziele wird Guido Wevers, der künstlerische Leiter der Bewerbung, in einem gemeinsamen Abend in Szene setzen.

Mi. 28.09.2011 - 19.00 Uhr
Ludwig Forum für Internationale Kunst
Jülicher Straße 97-109, 52070 Aachen
Eintritt frei!
Um Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0241 / 963 1940.

Gemeinsam mit den Interessenten wollen die Projektmacher das kulturelle Profil der Region konkretisieren und gleichzeitig Ideen und Visionen mit auf den Weg zur Kulturhauptstadt nehmen.

Daher sind alle Interessenten gerne zu den Open-Space-Werkstätten in den Teilregionen eingeladen:

  • Aachen/StädteRegion Aachen
    11. Oktober 2011 / 17.00 / Ballsaal, Altes Kurhaus / Aachen
  • Kreis Euskirchen
    12. Oktober 2011 / 17.0 / IP Vogelsang / Schleiden
  • Kreis Heinsberg
    17. Oktober 2011 / 17.00 / (Kultur-)BAUSTELLE Begashaus/Torbogenhaus/ Heinsberg
  • Kreis Düren
    18. Oktober 2011 / 15.00 / Kreishaus, Raum A158 / Düren

Um Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0241 / 963 1940.

Europapolitische Information für die ehrenamtliche Vereins- und Verbandsarbeit

Das kostenfreie Tagesseminar richtet sich an die gemeinnützigen Vereine und Verbände in der Region Aachen und an ihre (ehrenamtlichen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Sa. 19.11.2011
9:00 bis 16:00 Uhr
Haus Löwenstein, Sitzungssaal im 1. OG
Markt 39, 52062 Aachen

(bitte für Mittagspause eigene Verpflegung mitbringen oder organisieren)

Ziel der Tagungsveranstaltung ist es, das Bewusstseins über Chancen und Auswirkungen europäischer Politik auf die Tätigkeit von Vereinen und Verbänden zu stärken, über Fördermöglichkeiten für Vereine und Verbände zu informieren und schließlich die kommunalen Europa-Akteure besser zu vernetzen.
In dem Workshop erfahren Sie u.a.:

  • Wie kommt mein Verein oder Verband an eine EU-Förderung?
  • Wie kann ich eine Europa-Veranstaltung für meinen Verein oder Verband organisieren?
  • Wie kann ich EU-Projekte nutzen?

Methoden und Inhalte sind u.a.:

  • Europa-Matrix - Die institutionellen Grundlagen einer demokratischen Gemeinschaft
  • Thinking Skills - Kreative Methoden zum Europäischen Jahr, zu Bürgerrechten usw.
  • Konferenzsimulation "Europäische Bürgerinitiative"
  • Europäisches Engagement - Methoden und Fördermöglichkeiten

Anmeldung bis spätestens 12. November 2011

Veranstalter sind das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit CIVIC Institut für internationale Bildung. Die ProjektträgerInnen sind die regionale Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn und das Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW. Ein inhaltlicher Veranstaltungsrahmen ist das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011.

Die Anmeldung erfolgt bis spätestens 12.11.2011 direkt über das CIVIC Institut für internationale Bildung,
Herrn Georg Schwedt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0211 / 23 38 85 5.

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Staatsminister Werner Hoyer

Selten war Europa so spannend wie heute. In diesen turbulenten Tagen ist die Zukunft Europas mit vielen Fragezeichen verbunden. Etwas Aufklärung verspricht eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Werner Hoyer, dem für Europafragen zuständigen Staatsminister im Auswärtigen Amt.

Diese Veranstaltung der Europa-Union Leverkusen findet statt am Freitag, 23. September 2011, um 18 Uhr im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich. Diese Terminvereinbarung mit dem vielbeschäftigten Europaminister der Bundesregierung wurde von der FDP Leverkusen vermittelt. Bürgermeister Friedrich Busch wird Minister Werner Hoyer im Namen der Stadt begrüßen, geleitet wird die Veranstaltung von Dr. Hans Georg Meyer, Europa-Union Leverkusen.

Sie bietet die seltene Gelegenheit, sich von einem sachkundigen Europäer aus erster Hand über die komplizierte Lage Europas informieren zu lassen und eigene Fragen zu stellen.
Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.

EUROPE DIRECT Informationszentren Umfrage zur Benutzerzufriedenheit

Vielleicht haben Sie bereits die Serviceleistungen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen genutzt, z.B. eine Anfrage gestellt, EU-Infomaterial erhalten, eine Veranstaltung besucht, den E-Mail-Newsletter erhalten oder sich auf dieser Website informiert.

Die Europäische Kommission wertet derzeit die angebotenen Dienstleistungen europaweit aus. In diesem Zusammenhang bittet die EU-Kommission die Nutzer von EUROPE DIRECT, einen kurzen Fragebogen zu deren Zufriedenheit mit dem angebotenen Service auszufüllen. Mithilfe dieser Umfrage möchten die Kommission Meinungen der Benutzer zur Servicequalität der EUROPE DIRECT Informationszentren sammeln und ermitteln, wie deren Dienste verbessert werden könnten.

Der Online-Fragebogen ist auf Deutsch und besteht in erster Linie aus Multiple-Choice-Fragen. Das Ausfüllen dürfte nicht länger als 5 Minuten dauern. Wenn Sie eine ausführlichere Antwort geben möchten, haben Sie am Ende der Umfrage dazu Gelegenheit. Sämtliche Antworten werden streng vertraulich behandelt und gehen direkt an die EU-Kommission. Sollten Sie Fragen zur Umfrage haben, wenden Sie sich bitte an Marcelline Bonneau unter folgender E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte klicken Sie hier, wenn Sie sich an der Umfrage beteiligen möchten: www.ghkint.com/surveys/EDICusersurveyDE . Das Ausfüllen ist bis zum 14. Oktober 2011 möglich.

Vielen Dank für Ihre Beteiligung!

Das Team vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen
und die Europäische Kommission, Generaldirektorat Kommunikation

Kommission soll Vorschläge für Einführung von Euro-Bonds erarbeiten

Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat zu mutigen Schritten gegen die Wirtschaftskrise aufgerufen. "Wir stehen vor der größten Herausforderung einer Generation", sagte er gestern in einer Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg. "Dies ist ein Kampf für die Arbeitsplätze und den Wohlstand der Familien in all unseren Mitgliedstaaten; ein Kampf für die wirtschaftliche und politische Zukunft Europas; ein Kampf für das, wofür Europa in der Welt steht; ein Kampf für die europäische Integration als solche."

Jetzt gehe es um die Umsetzung der soliden und konkreten Vorschläge, die längst auf dem Tisch lägen, aber im Hin und Her des politschen Streits untergingen. Alle Euro-Staaten müssten bis Ende September die Ergebnisse des Gipfels vom 21. Juli umsetzen. Barroso forderte Griechenland auf, in seinen Anstrengungen nicht nachzulassen. Dringend müssten zudem die seit fast einem Jahr auf dem Tisch liegenden Vorschläge der Kommisson für eine stärkere wirtschaftspolitische Steuerung in der Euro-Zone umgesetzt werden. Der Kommissionspräsident rief zu einer Politik für ein starkes Wachstum auf, die ohne unbezahlbare Anreize der öffentlichen Hand auskommt. Er warb für eine stärkere europäische Integration als einzigen Schritt aus dem Teufelskreis und hin zu einer Stärkung des Euro. Zudem kündigte er an, dass die Kommission schon bald Vorschläge zur Einführung von Euro-Bonds machen würde.

EU-ParlamentEinblicke in das Abstimmungsverhalten im EU-Parlament

Das Europäische Parlament ist das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union. Seine 736 Mitglieder sind dafür da, die Bürgerinnen und Bürger der EU zu vertreten. Die Europa-Abgeordneten werden alle fünf Jahre von Wählern aus allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union als Repräsentanten der insgesamt 500 Millionen Einwohner gewählt. Doch wer sind diese Abgeordneten und worüber stimmen sie ab? Das erfahren Sie ab sofort durch das ZDF eu-parlameter von ZDFonline.

ZDF-Online-Chef Eckart Gaddum: "Nur wer Politik versteht, kann sich eine Meinung bilden. Transparenz ist eine der besten journalistischen Instrumente, um den Menschen das schwierige europäische Thema näher zu bringen. Genau das leistet das eu-parlameter - mehr öffentliche Kontrolle durch mehr Transparenz."

Soll die Verwendung von Fleischkleber in Europa erlaubt werden? Oder der Export von Atommüll in Nicht-EU-Länder verboten werden? Wäre es für EU-Bürger einfacher, in Strafverfahren ihre Muttersprache benutzen zu dürfen? Darüber entscheiden die Abgeordneten des Europaparlaments in Straßburg und Brüssel - und der User kann das Abstimmungsverhalten jedes Einzelnen online im ZDF eu-parlameter überprüfen.

Zudem können die Benutzer durch gezielte Filtersetzung auswählen, wie die Abgeordneten der 27 EU Mitgliedstaaten abgestimmt haben, oder ob es im Abstimmungsverhalten weiblicher und männlicher Abgeordneter Unterschiede gibt, oder wie Fraktionen zu verschiedenen Themen abgestimmt haben.

Das ZDF eu-parlameter ist am 8. September 2011 gestartet, begleitend zur Sendung "Europa plus", immer donnerstags um 20.45 in ZDFinfo.

Wirtschaft und FinanzenDie jüngsten Entwicklungen der nationalen Haushalte werden beleuchtet

Die Wirtschaftskrise hat die öffentlichen Finanzen der EU-Mitgliedstaaten stark in Mitleidenschaft gezogen und die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Schulden EU-weit zur großen Herausforderung gemacht. Gleichzeitig findet eine umfassende Reform des EU-Regelwerks für die haushaltspolitische Überwachung statt. Der Bericht 2011 über die öffentlichen Finanzen in der WWU beleuchtet die jüngste Entwicklung der öffentlichen Finanzen, analysiert neue Bewertungsmethoden für die langfristige Schuldentragfähigkeit und erläutert die Änderungen bei der haushaltspolitischen Überwachung in der EU.

Er zeigt zudem, dass die Schuldenquote in der EU weiter ansteigt und sich bis 2012 auf 83 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erhöhen könnte. Dies wäre ein Anstieg um 20 BIP-Prozentpunkte gegenüber 2007. Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn sagte: "Mitgliedstaaten, die Druck von den Märkten zu spüren bekommen, müssen ihre haushaltspolitischen Zielvorgaben weiterhin erfüllen und erforderlichenfalls weitere Maßnahmen ergreifen. Mitgliedstaaten, die über haushaltspolitischen Handlungsspielraum verfügen, sollten dagegen die automatischen Stabilisatoren wirken lassen, um die Auswirkungen einer Verlangsamung der Erholung auf die Wirtschaftstätigkeit und die Beschäftigung abzumildern, sollten aber gleichzeitig an ihrem strukturellen Anpassungspfad festhalten. Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen, wie wichtig es ist, dass das Gesetzespaket zur Verstärkung unserer wirtschaftspolitischen Steuerung so bald wie möglich verabschiedet wird."

Die bereits eingeführten Konsolidierungsmaßnahmen wirken dem Schuldenanstieg entgegen und sollen nach den Stabilitäts- und Konvergenzprogrammen der Mitgliedstaaten intensiviert werden. Werden die entsprechenden Pläne konsequent umgesetzt, würden sich die Schulden 2012 stabilisieren. Der Bericht präsentiert die Konsequenzen, die die EU aus der Krise gezogen hat, d.h. das Gesetzespaket zur Stärkung der wirtschaftspolitischen Steuerung und beleuchtet die Zusammenhänge zwischen den haushaltspolitischen Rahmenregelungen und den Zinsdifferenzen bei Staatsanleihen.

Mit eCall sind Notdienste doppelt so schnell am Unfallort

Werden Notdienste zu einem Verkehrsunfall gerufen, zählt jede Minute, um Leben zu retten und um die Schwere von Verletzungen zu verringern. Bei einem Unfall haben die verletzten Personen jedoch nicht immer den Reflex oder sind physisch nicht mehr in der Lage, sofort die Notrufzentrale zu verständigen. Mit eCall lässt sich dieses Problem überwinden, indem die Notdienste sofort alarmiert werden, auch wenn Fahrer oder Beifahrer bewusstlos sind oder aus anderen Gründen nicht anrufen können.

ecallHierzu sollen ab 2015 alle neuen PKWs mit dem lebensrettenden eCall-System ausgerüstet sein. Das beschloss die Europäische Kommission gestern in Brüssel. Das System wählt bei einem schweren Aufprall die europäische Notrufnummer 112 und übermittelt den Notdiensten die Daten zum Unfall. Die Zeitspanne bis zum Eintreffen der Helfer kann damit um etwa vierzig Prozent in Stadtgebieten und um fünfzig Prozent in ländlichen Gebieten verringert werden.

"eCall wird hunderte von Leben retten und den Schmerz und das Leiden von Opfern von Verkehrsunfällen verkürzen,“ sagte Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission. Das Projekt ist ein Kernstück der EU-Verkehrssicherheitsoffensive zur Senkung der Unfalltoten. In einer Empfehlung der Kommission werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Mobilfunkbetreiber die eCall-Anrufe vorrangig weiterleiten und keine Gebühren erheben. Obwohl die Kosten für den Einbau des eCall-Systems auf weniger als hundert Euro pro Neuwagen geschätzt werden, sind derzeit nur 0,7 Prozent der PKWs in der EU mit automatischen Notrufsystemen ausgestattet.

11-09-01-PotonikStärken und Schwächen des 6. Umweltaktionsprogramms der EU

Die EU-Kommission hat eine kritische Bilanz des sechsten Umweltaktionsprogramms (UAP) 2002-2012 der Europäischen Union vorgelegt. Demnach ist fast ein Fünftel der Festlandsfläche in der EU inzwischen als Natura-2000-Gebiet geschützt, und in den letzten zehn Jahren hat die Europäische Union eine kohärente Klimaschutz-Strategie sowie eine umfassende Chemikalien-Politik entwickelt. Jedoch gibt es in anderen Bereichen noch viel zu tun, so bei der Umsetzung der EU-Ziele zum Artenschutz und der Qualität von Böden und Gewässern.

Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte in Brüssel: „Wir haben gute Ergebnisse erzielt, wenn auch nicht immer so gute, wie wir es uns erhofft hatten. Die EU-Vorschriften müssen in den Mitgliedstaaten besser angewandt werden. Unser neues Ziel ist es, Umweltschäden nicht mehr einfach zu beheben, sondern schon im Vorfeld zu verhindern. Mit der endgültigen Bewertung des Programms wird eine breite öffentliche Diskussion in Gang gebracht, um die Leitlinien für die EU-Umweltpolitik in den kommenden Jahren festzulegen.“

Das 6. UAP schafft einen übergreifenden Rahmen für die Umweltpolitik in Europa, und es dient Mitgliedsstaaten und kommunalen Behörden als Referenz bei der Verteidigung von Umweltmaßnahmen gegenüber Forderungen aus Bereichen mit gegenläufigen Interessen. Im UAP sind sieben Strategien definiert, um die Umweltpolitik zu stärken: für Luft, Pestizide, Abfallvermeidung und –recycling, natürliche Ressourcen, Böden,  Meeresumwelt und städtische Umwelt. Auch in Zukunft verfolgt die Kommission eine ehrgeizige Umweltpolitik, die jetzt einen festen Bestandteil der Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum bildet. Dazu wird sie in Kürze einen Zeitplan für den effizienteren Ressourceneinsatz vorlegen.

11-08-30-MalwettbewerbWillkommen beim Galileo Malwettbewerb!

Europa entwickelt derzeit sein eigenes Satelliten-Navigationssystem, das Galileo Programm. Mit den Galileo Satelliten kann ganz genau bestimmt werden, wo sich ein Mensch oder ein Gegenstand auf der Erde befinden. Das Galileo-Programm plant, möglichst bald mindestens 27 Satelliten ins Weltall zu schießen, die in eine Höhe von mehr als 20.000 km über der Erde eine bestimmte Konstellation bilden sollen. Die Satelliten werden nach Kindern aus den Mitgliedsländern der Europäischen Union benannt.

Aus diesem Grund findet ein Malwettbewerb „Bilder für Galileo Satelliten" statt, bei dem Kinder zwischen 9 und 11 Jahren teilnehmen können. Als Preis wird ein Satellit aus dem Galileo-Programm einen Namen des Gewinners bekommen und startet dann in den Weltraum!

Für den Wettbewerb sollen die Teilnehmer ein Bild zum Thema „Weltall und Raumfahrt" malen: Sterne, Raketen, Planeten, Satelliten usw. Man kann alle Techniken des Malens, Zeichnens und der Farbgestaltung, sowie die verschiedensten Materialien verwenden: Farben, Filzstifte, Holzstifte, Klebstoff, Glitter usw. Wichtig ist nur, dass die Kinder viel Phantasie zeigen!
Wenn das Bild fertig ist, kann man es auf der Registrierungsseite hochladen. Dazu muss man das Bild einscannen oder ein digitales Foto machen. Eltern, Lehrer oder Büchereien sollten dabei den Kindern helfen.

Das Bild kann in der Zeit vom 1. September bis zum 15. November 2011 hochgeladen werden. Eine nationale Jury wählt das Siegerbild aus. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird zu einer Preisverleihung eingeladen. Dort erhält er oder sie eine Urkunde und ein Modell des Satelliten, der den Namen des Siegers oder der Siegerin trägt.

Was Sie schon immer über das Europäische Parlament wissen wollten

Ein kurzes Video erläutert in gut 6 Minuten anschaulich die Arbeitsweise und Entwicklungen beim Europäischen Parlament.

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Weitere Informationen:

Vortrag und Diskussion:
"Minderheitenpolitik im Stalinismus: Das Ungarische Autonome Gebiet (1952-1968) in Rumänien"

Mittwoch, 14. 09.2011, 19:00 Uhr
Historisches Institut der RWTH Aachen
Theaterplatz 14, 52062 Aachen
- Raum Dautzenberg -
Eintritt frei!

Dringende Aufgabe der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg im sowjetischen Machtbereich war es, die Situation der Nationalitäten im Sinne der kommunistischen politischen Vorstellungen zu lösen. So wie Stalin in der Sowjetunion zu diesem Zweck "Autonome Regionen" schuf, so griff er auch in Rumänien zu dieser Lösung. Obwohl gegen den Widerstand der rumänischen Kommunisten noch 1952 von Stalin erzwungen, überlebte dieses Konstrukt als "Ungarisches Autonomes Gebiet" auch nach Stalins Tod (1953) noch weitere fünfzehn Jahre.

In seinem auf deutsch gehaltenen Vortrag untersucht der Referent Dr. Ottmar Traşcă die Geschichte dieses stalinschen Projekts vor dem Hintergrund, dass das historische "Ungarische Autonome Gebiet" in der letzten Zeit für die Tagespolitik der ungarischen Regierung und von Gruppen innerhalb der in Rumänien als ethnische Minderheit lebenden Ungarn instrumentalisiert wird. Dabei geht es einmal um die Forderung, die rumänische Regierung solle dieser Minderheit auch territoriale Autonomie gewähren, zum anderen geht es um die von der EU geforderte Neugliederung Rumäniens in Großregionen. Die wegen der innenpolitischen Unruhen bis zu den nächsten Parlamentswahlen im Herbst 2012 vertagten regierungsamtlichen Überlegungen sehen eine Aufteilung des mehrheitlich ungarisch besiedelten Gebietes auf zwei Großregionen vor, während die ungarische Minderheit mit dem Hinweis auf das Autonome Gebiet von 1952 bis 1968 fordert, ihr Siedlungsgebiet zu einer eigenen Großregion zu machen.

Der 1969 in Siebenbürgen geborene Referent Dr. Traşcă ist Leitender Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Rumänischen Akademie der Wissenschaften und Dozent an der Babes-Bolyai-Universität in Cluj. Er arbeitet dort als Historiker für Zeitgeschichte, vor allem als Militärhistoriker zum 2. Weltkrieg und zum Holocaust in Rumänien, ferner zu den rumänisch-ungarischen Beziehungen und zu Rumänien im Kommunismus. Nach mehreren Stipendienaufenthalten in Deutschland hat er sich mit umfangreichen Quelleneditionen zum Holocaust einen Namen gemacht. Sein Vortrag über das "Ungarische Autonome Gebiet" in Rumänien befasst sich mit einem bisher im deutschen Sprachraum unbekannten Thema; er konnte dafür die seit kurzem in Rumänien zugänglichen Akten nebst den einschlägigen stalinschen Direktiven auswerten.

Veranstalter:

Kooperationspartner:

Weitere Informationen:

16.03.2011 in Tunesien (c) Europäisches Parlament16.03.2011 in Tunesien (c) Europäisches ParlamentNordafrika und die EU - Wie geht es weiter?

Mit der "Jasmin-Revolution" in Tunesien hatte in diesem Jahr ein "arabischer Frühling" begonnen. In mehreren nordafrikanischen und arabischen Ländern fordern Demonstranten immer wieder mehr Demokratie. Einige Langzeitherrscher wurden bereits aus dem Amt getrieben. Der arabische Frühling verändert die politische Landkarte Nordafrikas. Wie reagiert die EU auf diese Veränderungen?

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen präsentiert eine Informationsveranstaltung über die Proteste und Veränderungen im Maghreb und der Arabischen Welt und die Ansätze für eine neue Haltung der EU.

Vortrag: Nordafrika und die EU - Wie geht es weiter?
Referent: Hans-Jürgen Zahorka

Di. 18.10.2011 von 19:00 bis 20:30 Uhr
Haus Löwenstein, Markt 39, 52062 Aachen
Sitzungssaal im 1. Obergeschoss

Eintritt frei!

Der Referent Hans-Jürgen Zahorka ist Chefredakteur des "European Union Foreign Affairs Journals" und Mitglied von Team Europe, dem Redner-Netzwerk der EU-Kommission. Er hat in den letzten Jahren immer wieder in Maghreb-Ländern gearbeitet und ist derzeit als Regierungsberater und Lehrbeauftragter tätig.

Er wird über aktuelle Fragestellungen referieren und Fragen beantworten, wie z.B. "Die Protestbewegungen – ihr Beginn in Tunesien, wo können sie enden?", "Wie hat die EU reagiert? Wie sähe eine zukünftige intelligente EU-Außenpolitik jenseits nationaler Ansätze aus? Wird es einen Marshall-Plan der EU für Nordafrika geben?" oder " Von Datteln zu Desertec - Welche wirtschaftlichen Chancen und Perspektiven gibt es für Nordafrika jenseits von Öl und Gas?".

Fragen aus dem Publikum sind erwünscht.

Die VIA 2018-Filme sind jetzt fertig

Im Rahmen der Bewerbung Maastrichts und der Euregio Maas-Rhein als Kulturhauptstadt Europas 2018 werden zurzeit mehr als 40 Projekte initiiert, um das Potential der Region zu erschließen und gleichzeitig sichtbar zu machen. Eines davon ist das TV-Projekt von Stijn Meuris, der sich in kurzen Dokumentarfilmen auf die Suche nach dem Gesicht der Euregio begeben hat.

Die fünf Filme von Meuris und seinem Team sind ein gelungener Mix aus Kunstfilm und Parodie, mit einer Botschaft, die gleichzeitig ernste wie spielerische Töne anschlägt. Sie werden jetzt auf den Internetseiten de Via 2018 (www.via2018.eu) präsentiert.