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Soziale Medien

EU Meldungen 2 webAktuelle Informationen aus der EU-Politik und dem EU-Verbraucherschutz

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Meldungen über wichtige Themen der EU-Politik.
Was passiert gerade bei den EU-Institutionen in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg?

Zudem informieren wir über Verbraucherschutzfragen und Bürgerrechte in der EU sowie Wettbewerbe und Aufrufe mit EU-Bezug.

Sie wollen keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

Kategorie "EU-Meldungen" mit einem RSS-Reader abonnierenRSS Icon 32

"Juvenes Translatores" geht in die fünfte Runde

Am 24. November 2011 richtet die Europäische Kommission bereits zum fünften Mal den "Juvenes Translatores"-Übersetzungswettbewerb aus, für den sich weiterführende Schulen vom 1. September 2011 bis zum 20. Oktober 2011 auf der Homepage des Wettbewerbs anmelden können. Mitmachen dürfen alle Schülerinnen und Schüler, die im Jahr 1994 geboren sind. Die Jugendlichen werden eingeladen, ihre übersetzerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, indem sie einen einseitigen Text zum Thema Freiwilligentätigkeit aus einer der 23 Amtssprachen der EU in eine andere übersetzen. Die Kombination kann hierbei frei gewählt werden.

Gekürt wird jeweils die beste Übersetzung pro EU-Mitgliedstaat. Den glücklichen Gewinnern winkt eine Reise nach Brüssel, wo sie ihren Preis verliehen bekommen, die für Mehrsprachigkeit zuständige EU-Kommissarin treffen, sich ein Bild von der Arbeit professioneller EU-Übersetzerinnen und -übersetzer machen können und natürlich auch die sprachbegabten Gewinner aus den anderen EU-Ländern kennen lernen.

Die Bekanntgabe der Siegerinnen und Sieger und die Preisverleihung finden in der ersten Jahreshälfte 2012 statt.

Seminar "Europäische Förderung für bürgerschaftliches Engagement" am 20.09.2011 in Bonn

Vereine, Verbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die europäische Kooperationsprojekte zu Themen wie Engagement, Partizipation, Demokratie, Geschichte und Kultur in Europa, Institutionen und Zukunft der EU durchführen möchten, sind mit diesem Seminar der Kontaktstelle Europa für Bürgerinnen und Bürger (EfBB) angesprochen.

Nach einer allgemeinen Einführung in das Förderprogramm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" befassen sich die Referenten ausführlich mit der Projektförderung für zivilgesellschaftliche Initiativen, die Anlässe zur Reflexion über Europa und die EU schaffen, Engagement für europäische Themen anregen und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen (Aktion 2, Maßnahme 3).
Eigene Projektideen können präsentiert und auf Förderfähigkeit überprüft werden.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 40 Euro, Anmeldungschluss ist 05.09.2011.

11-07-28-GeorgievaKommission macht auf die Arbeit humanitärer Helfer aufmerksam

Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sind wachsenden Gefahren ausgesetzt - ob als Katastrophenmanager oder Entwicklungshelfer. Sie arbeiten in den gefährlichsten Regionen der Welt und riskieren ihr Leben, um Menschen in größter Not zu helfen. "Humanitäre Helfer sind bescheiden, aber was sie tun ist alles andere als gering: Das Wirken eines jeden von ihnen kann für hunderte von Menschen entscheidend sein, das Zünglein an der Waage, das zwischen Leben und Tod, zwischen Hungersnot und Entbehrungen oder Hoffnung und  Durchkommen entscheidet", erklärte Kristalina Georgieva, Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion.

Für die Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO) der Europäischen Kommission sind weltweit mehr als 400 Mitarbeiter in 47 Vor-Ort-Büros tätig – wo immer humanitäre Hilfe gebraucht wird. Der Welttag der humanitären Hilfe wird dieses Jahr zum vierten Mal in der ganzen Welt begangen, um der humanitären Helfer zu gedenken, die bei ihren Einsätzen ihr Leben verloren haben, und um weltweit für die humanitäre Hilfe zu sensibilisieren. 2010 waren humanitäre Helfer in 129 Fällen akuten Bedrohungen ausgesetzt. 69 Helfer wurden getötet, 86 wurden verletzt und 87 wurden entführt.

Insgesamt ist die EU weltweit der größte Geber humanitärer Hilfe  – seit Beginn dieses Jahres hat sie über 37 Prozent aller Mittel für humanitäre Hilfe bereitgestellt. Im Jahr 2010 hat die Kommission die Tätigkeiten der effizientesten humanitären Hilfsorganisationen mit insgesamt 1,115 Milliarden Euro unterstützt. Dank dieser Unterstützung haben 151 Millionen Bedürftige in 80 Ländern Hilfe erhalten.

Kommission will Vorschlag erarbeiten

Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn haben die Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy zur Stärkung der Währungsunion begrüßt. Dies sei ein wichtiges politisches Signal. "Die derzeitigen Herausforderungen machen deutlich, dass eine gemeinsame Währung auch gemeinsame Verantwortung und eine engere Koordinierung der Wirtschaftspolitiken erfordert. Ein festes Format für reguläre Gipfeltreffen der Eurozone trägt zu einer stabileren und stärkeren politischen Führung bei. Der Ruf, eine Schuldenbremse in den nationalen Verfassungen zu verankern, ist ein starkes politisches Signal für eine langfristige Nachhaltigkeit der öffentlichen Haushalte, die Finanztransaktionssteuer ein Schlüsselinstrument, um sicherzustellen, dass der Finanzsektor einen gerechteren Beitrag zu den öffentlichen Haushalten leistet. Die Kommission wird hierzu in Kürze einen Vorschlag vorlegen", so Barroso und Rehn in ihrer gemeinsamen Erklärung.

"Youth-on-the-Move" @ Gamescom Festival - Köln - Rudolfplatz, 19. - 21. August 2011

Zum Studium nach Barcelona, zur Ausbildung nach Tallinn oder mit dem Europäischen Freiwilligendienst nach Glasgow? Dann auf nach Köln: vom 19.8. bis 21.8. ist auf dem Rudolfplatz die "Jugend in Bewegung". Es gibt Infos zu EU-Jugendprogrammen, Workshops und Musik.

"Jugend in Bewegung" ist eine der sieben Leitinitiativen der Strategie "Europa 2020", mit der die EU auf einen nachhaltigen und stabilen Wachstumspfad zurückgeführt werden soll. Die Initiative zielt auf eine Verbesserung von Bildung und Mobilität, die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und wirbt für Auslandsaufenthalte zu Studien- und Ausbildungszwecken. In diesem Sinne werden im Kampagnenzelt am Rudolfplatz Informationen und Animationen von ExpertInnen ebenso wie von ehemaligen TeilnehmerInnen an EU-Programmen angeboten.

Ein Highlight bildet sicher die multinationale Performance von "Roots & Routes", in deren Programm "Jam Karet" junge KünstlerInnen aus 13 verschiedenen Ländern Pop, Rock, Rap und Breakdance zu einer rhythmischen Show verbinden. Die Tänzer und Musiker stehen darüber hinaus für Erfahrungsaustausch und Workshops zur Verfügung. Abgerundet wird das künstlerische Programm von einem Graffiti-Workshop angeleitet von Mitgliedern der Initiative "Comics against Racism".

Es gibt von Freitag bis Sonntag Aktionen, dazu Infostände, ein Europe Parcours mit Young EU Professionals, das "Experience-Speed-Dating" mit Eurodesk und Vertretern von IHK und HWK.

Arbeiten bei der EU - Aber wie?!

Sie möchten gerne bei der EU arbeiten und stellen sich Fragen wie

  • Wo finde ich die Stellenausschreibungen?
  • Wie und wo bewerbe ich mich?
  • Was bezahlt die EU?
  • Wie kann ich ein Praktikum bei den EU-Institutionen machen?
  • Was ist das Europäische Amt für Personalfragen?
  • Wie kann ich ein Praktikum bei anderen Institutionen in Brüssel machen, d.h. bei den Ständigen Vertretungen, den Landesvertretungen, den Verbänden etc.?

Der kostenlose Vortrag beantwortet diese und weitere berufsbezogene Fragen in Richtung einer "Laufbahn Europa".

  • Dienstag, 15.11.2011, 19 Uhr
  • Haus Löwenstein, Markt 39, 52062 Aachen
  • Sitzungssaal (2. OG rechts)
  • Eintritt frei!

Als Referent steht Uwe David zur Verfügung. Er leitet die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) im Wissenschaftszentrum Bonn. Die KoWi unterstützt Forscher in Deutschland bei der erfolgreichen Beteiligung am EU-Forschungsrahmenprogramm und unterhält Büros in Brüssel und Bonn.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


Die Rechte der Unionsbürger stehen im Mittelpunkt des Europäischen Jahres 2013

Die Kommission hat vorgeschlagen zum 20. Jahrestag der Einführung der Unionsbürgerschaft das Jahr 2013 zum „Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger" auszurufen. Kommissionsvizepräsidentin Viviane Reding, zuständig für Justiz und Bürgerschaft, sagte: 'Wenn die Europäer ihre Rechte nicht kennen, können sie sie auch nicht wahrnehmen. Derzeit haben 48 Prozent der Europäer das Gefühl, nicht gut über ihre Rechte Bescheid zu wissen. Das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger wird dazu beitragen, dieses Defizit zu beheben. Es wird uns eine gute Gelegenheit bieten, erneut aufzuzeigen, was die Europäische Union für jeden einzelnen von uns tun kann."

Die Unionsbürgerschaft und die damit einhergehenden Rechte gehören zu den wichtigsten Säulen der Europäischen Union. 20 Jahre nach der Einführung der Unionsbürgerschaft durch den Vertrag von Maastricht wurden konkrete Fortschritte erzielt, die direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Bürgerinnen und Bürger haben. Die Kommission will dafür sorgen, dass noch verbleibende Hindernisse bei der  Wahrnehmung der Unionsbürgerrechte im Ausland beseitigt werden. Im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 ist die EU-weite Durchführung einer Vielzahl von Veranstaltungen, Konferenzen und Seminare auf Unionsebene sowie in den Mitgliedstaaten, Regionen und Kommunen vorgesehen. Die Entscheidung der Kommission muss vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat genehmigt werden. Die Kommission erwartet eine enge Zusammenarbeit mit den anderen EU-Organen, insbesondere mit dem Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten.

„across the borders" vom 11.08. bis 28.08.2011

Seit dem 11. August 2011 ist es wieder so weit. Das vierte internationale „across the borders“-Kulturfestival präsentiert entlang der Route Charlemagne in Aachens Innenstadt eine Reihe ausgefallener Kunstaktionen, Konzerte und Inszenierungen, die zwischen allen Sparten und Grenzen pendeln.

Malerei trifft Architektur, trifft Musik, trifft Performance, Akustik begegnet Elektronik, eine rote Couch bewegt sich durch die Gegenwart und die Vergangenheit der Kaiserstadt, verzerrte, träumerische Gitarrenklanglandschaften zerschmelzen mit projizierten Wasserfarben…und ein ehemaliger Schutzwall wird zum Leben erweckt (und durch die Innenstadt “tanzen“).

Ebenso macht „across the borders“ erste Schritte in Richtung VIA 2018 / Maastricht + Euregio Maas-Rhein - Europäische Kulturhauptstadt Europas 2018.

Workshop: Antragstellung Regionale Kulturförderung am 08.09.2011

Haben Sie eine gute Idee zu einem Kulturprojekt mit weiteren regionalen Partnern und suchen nach Finanzierung? Und noch keine Erfahrung, wie Sie eine öffentliche Förderung beantragen könnten?

Die REGIO Aachen e.V. bietet in Zusammenarbeit mit Trommer Projektberatung einen Fortbildungsworkschop rund um das Thema Antrag auf Projektförderung für ein Kulturprojekt im Rahmen der Regionelen Kulturpolitik (RKP) an.

Das Förderprogramm Regionale Kulturpolitik des Landes NRW unterstützt  in den einzelnen Kulturregionen Kooperationen von Einrichtungen und Akteuren aus Kultur, aber auch Tourismus und Wirtschaft, und regional vernetzte Strukturen, die der Entwicklung einer kulturellen Identität dienen.   

Der Fortbildungsworkshop richtet sich an Kulturschaffende sowie  Kulturinstitutionen aller Sparten und soll Grundlagen der Förderpraxis und -theorie von der Antragstellung bis hin zur Abrechnung von Projekten vermitteln.

Inhalte:
- kulturfachliche und haushaltsrechtliche Grundlagen der Landesförderung
- Erläuterung des Förderverfahrens
- Erläuterung der Förderung selbst
- Fragen, Diskussion

Der Referent Klaus Trommer war langjähriger Mitarbeiter des Referates für Regionale Kulturpolitik beim Land NRW. Nach dem Workshop erhalten Sie ein ausführliches Handout.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro.
Um Anmeldung bis zum 29.08.2011 wird gebeten per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder Fax: 0241/943-787820 oder per Post an die REGIO Aachen e.V.
Dennewartstr.25-27, 52068 Aachen

Freiwilligentag Aachen 2011Freiwilligentag Aachen 2011Jetzt anmelden und mitmachen beim Aachener Freiwilligentag am 15.10.2011

Vielleicht sind Sie ja schon einmal dabei gewesen und wissen wie spannend und befriedigend ein Freiwilligentag ist. Wenn nicht, am 15. Oktober 2011 heißt es zum dritten Mal: Freiwillig für Aachen!

Der Startschuss fällt diesmal um 9:30 Uhr am Aachener Elisenbrunnen in der Rotunde.

Nach einer musikalischen und informativen Einstimmung schicken Schirmherr OB Marcel Philipp und das Veranstalterteam Sie hinaus in die Stadt und hinein ins Geschehen.

Praxisnah und unverbindlich können Sie an diesem Tag in 18 verschiedene ehrenamtliche Arbeitsfelder hineinschnuppern. Sie lernen Projekte im sozialen, kulturellen oder Umweltbereich kennen. Überall sind ihre Talente willkommen: bei handwerklichen oder gärtnerischen Aufgaben, bei Festen oder Ausflügen, als Last-minute-Helfer oder einfach als interessierter Gesprächspartner.

Ab sofort können Sie sich für eine Mitmach-Aktion anmelden!

Nach Hause gehen Sie mit vielen neuen Eindrücken und dem guten Gefühl, sich für andere engagiert zu haben. Und das alles im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit, siehe unten.

Die Veranstalter freuen sich auf Sie:

Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 -
Freiwillig. Etwas bewegen!

In der Europäischen Union sind Millionen von Bürgern ehrenamtlich tätig. Menschen aller Altersschichten leisten einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft, indem sie einen Teil ihrer Freizeit in Organisationen der Zivilgesellschaft, in Jugendclubs, in Krankenhäusern, Schulen, Sportvereinen usw. investieren. Die Europäische Kommission sieht die Freiwilligentätigkeit als gelebte Bürgerbeteiligung, die gemeinsame europäische Werte wie Solidarität und sozialen Zusammenhalt stärkt. Außerdem bietet die Freiwilligentätigkeit viele aber noch in weiten Teilen ungenutzte Möglichkeiten  für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Europas.

Im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 sollen u.a. Bürger, die wenig über Freiwilligentätigkeiten wissen, damit vertraut gemacht und ermuntert werden, sich vielleicht eines Tages ebenfalls freiwillig zu engagieren. Zudem sollen die Freiwilligen dank des Europäischen Jahres mehr Anerkennung erhalten und das Bewusstsein für den Mehrwert dieses Engagement gesteigert werden.

Der Schwerpunkt wird auf der finanziellen Unterstützung von Projekten mit einem Bezug zu Freiwilligentätigkeiten liegen, die im Rahmen von EU-Aktionsprogrammen wie beispielsweise „Jugend in Aktion“ realisiert werden. Dabei werden die europäische, nationale, regionale und lokale Ebene einbezogen.

Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen - lokal etwas bewegen!

Ohne freiwilliges Engagement wäre auch in Aachen vieles nicht machbar, sei es z. B. im sozialen und kulturellen Bereich, in Sportvereinen oder Umweltverbänden. Bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie und trägt mit dazu bei, diese Stadt lebenswert zu machen.

Die Stadt Aachen betreibt ein Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement. Das Büro ist Anlaufstelle

  • für Menschen, die sich bereits freiwillig engagieren oder sich engagieren möchten
  • für Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten
  • zur Förderung der gesellschaftlichen Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements

Das Büro bietet u.a.

  • Auskunft und Beratung rund um bürgerschaftliches Engagement
  • Ausstellung des Aachener Ehrenamtspasses
  • Ehrenamtsportal im Internet mit Stellenbörse und aktuellen Informationen: www.aachen.de/ehrenamt
  • Informationen über Fortbildungen für ehrenamtlich Tätige
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung von Ehrenamt und bürgerschaftlichem Engagement
  • Flyer "Wegweiser zum Ehrenamt" (PDF)

Ihre Ansprechpartnerinnen im Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement:

  • Ingrid Deutz-Bergrath
    Tel. 0241/ 432-7238
  • Petra Mahr
    Tel. 0241/ 432-7239
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Habsburger Allee 11
    52064 Aachen
    Internet: www.aachen.de/ehrenamt
  • Sprechzeiten
    nach telefonischer Vereinbarung

Beauftragter für das Ehrenamt in der StädteRegion Aachen

Der Beauftragte für das Ehrenamt in der StädteRegion Aachen, Theo Steinröx, leistet als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Monschau vor allem Hilfestellung bei Vereinsgründung, Satzungsfragen, Antragstellungen oder Problemen mit Behörden. Steinröx bringt dabei seine über 30-jährige kommunalpolitische Erfahrung ein. „Ich sehe mich als Dienstleister und Interessenvertreter der Vereine, führe aber keine Rechtsberatung durch“, so Steinröx, der schon in vielen Fällen weiterhelfen konnte.

Die Sprechstunden finden in einem zweimonatigen Turnus statt und sind eine Serviceleistung der StädteRegion für alle ehrenamtlich Tätigen. Um die Gespräche vorbereiten zu können, ist eine Anmeldung hilfreich.

     

EU stellt Millionen für den Wiederaufbau Somalias bereit

Mit zusätzlichen 175 Millionen Euro will die Europäische Union den Wiederaufbau des krisengeschüttelten Landes Somalia vorantreiben.
In einem am 05.08.2011 von der EU beschlossenen Hilfspaket stehen Ernährungssicherheit, Bildung und verantwortungsvolles Regieren im Zentrum der Unterstützung. Das Geld soll unter anderem Projekten in den Bereichen Landwirtschaft, Entwicklung des Privatsektors und wirtschaftliche Infrastruktur zugute kommen, durch die eine bessere Abfallentsorgung, Energie- und medizinische Versorgung gewährleistet wird.

EU-Entwicklungskommissar Piebalgs, der vor knapp einem Monat nach Somaliland reiste, äußerte nochmals seine Überzeugung, dass Entwicklungshilfe nachhaltige Lösungen bieten kann. Mit ihr würden die Ursachen der anhaltenden Krise angepackt. Er sagte: „Somalia macht eine schwere humanitäre Krise durch, die zwar unmittelbar von einer Dürre ausgelöst wurde, letztendlich jedoch durch tiefer liegende strukturelle Probleme dieses fragilen Landes verursacht wurde. Mit der Mittelaufstockung tragen wir zur Stärkung der Institutionen bei und investieren in eine bessere Infrastruktur, Ernährungssicherheit und Bildung. Wir glauben, dass unsere anhaltende Unterstützung Somalia dabei helfen wird, eine breitenwirksame und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität zu erreichen. Dies ist das Mindeste, was die seit vielen Jahren leidenden Somalier verdienen.“

Die Mittel gehen an Somaliland, Puntland und weitere Regionen sowie an Zentralsomalia. In diesen Teilen des Landes besteht bereits ein Mindestmaß an Stabilität, Sicherheit und guter Regierungsführung. Die Aufstockung der Mittel für humanitäre Hilfe in Somalia ist Teil eines größeren Hilfspakets zur Bewältigung der durch die Dürre und Hungersnot verursachten schweren Krise am Horn von Afrika. 2011 wurde den Ländern am Horn von Afrika bereits ein Betrag von 97,47 Millionen Euro zugewiesen. Mit dem Hilfspaket wird das über fünf Jahre (2008 bis 2013) laufende Unterstützungspaket in Höhe von 212 Millionen Euro für Somalia aufgestockt, wodurch sich die dem Land bereitgestellten Mittel insgesamt auf 387 Millionen Euro belaufen.

Den EU-Haushaltsentwurf verstehen

Die EU-Kommission hat im Sommer 2011 ihren Haushaltsentwurf 2014-2020 vorgestellt. Jetzt müssen sich Mitgliedstaaten und das EU-Parlament auf eine Position einigen.

Die Debatte über die künftigen EU-Programme und das dafür notwendige Budget hat gerade erst begonnen. Am 8. Juni hat sich das Europäische Parlament auf eine Position für den mehrjährigen Haushaltsplan für 2014-2020 geeinigt. Doch viele Fragen sind noch offen: Wird es neue Einnahmequellen für den EU-Haushalt geben? Ist die Union in der Wirtschaftskrise bereit, die ehrgeizigen Ziele der EU 2020-Strategie  auch finanziell zu unterstützen? Wird es Gelder für die im Vertrag von Lissabon enthalten neuen Aufgaben geben? Wenn ja, was bedeutet das für die traditionellen Politikbereiche wie Landwirtschaft und Regionalpolitik? Diese Fragen müssen in den kommenden Jahren gelöst werden, bevor die EU-Mitgliedstaaten und EU-Parlament sich auf den EU-Finanzrahmen für 2014-2020 einigen können.

Diese Multimedia-Übersicht zeigt Ihnen auf einen Blick, wie viel und wofür die EU in einem Land derzeit Geld ausgibt. Sie zeigt auch, wie groß der Anteil des EU-Budgets ist, der in Ihrem Land erhoben wird, und aus welchen Quellen dieses Geld stammt.

"Diese Anwendung soll helfen, den EU-Haushalt zu verstehen", erklärte Alain Lamassoure, der Leiter des Haushaltsausschusses. "Es ist wichtig, das nicht hinter verschlossenen Türen zu diskutieren."

EU kompensiert die Einnahmeverluste während der EHEC-Krise

Deutsche Landwirte erhalten von der Europäischen Union 16 Millionen Euro Entschädigung für Einnahmeverluste während der EHEC-Krise. Dies entspricht genau der Summe, die Deutschland beantragt hatte. Wie von der EU-Kommission vorgeschlagen, haben die EU-Staaten letzte Woche beschlossen, die EU-Hilfen für die europäischen Gemüsebauern von 210 auf insgesamt 227 Millionen Euro aufzustocken. Den Löwenanteil von 71 Millionen Euro erhalten spanische Landwirte, die von der Krise besonders schwer getroffen wurden. "Damit ist sichergestellt, dass wir unsere Gemüseerzeuger in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten angemessen unterstützen und allen Anträgen der Mitgliedstaaten für den Zeitraum vom 26. Mai bis 30. Juni stattgeben können," sagte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos. "Seit Beginn der Krise war mir daran gelegen, zu zeigen, dass Europa im Bedarfsfall rasch handeln kann."

Landwirte, die aufgrund des EHEC-Ausbruchs Einbußen bei Handel mit Gurken, Tomaten, Salat, Paprika und Zucchini erlitten haben, bekommen bis zu 50 Prozent der normalen Produzentenpreise für den Monat Juni erstattet. Bauern, die in Produktionsgemeinschaften organisiert sind, werden mit maximal 70 Prozent entschädigt. Das Geld soll nun bis spätestens Oktober ausgezahlt werden. Die Auszahlung erfolgt durch die EU-Staaten.

Kommissarin für Krisenreaktion und Humanitäre Hilfe besuchte das Katastrophengebiet

Die Europäische Kommission stockt ihre Hilfen für die hungernden Menschen in den afrikanischen Dürregebieten um zunächst weitere 27,8 Millionen Euro auf. Diese kommen zu den bisherigen 70 Millionen Euro hinzu. Nach ihrem Besuch in dem Katastrophengebiet sagte Kommissarin Kristalina Georgieva, zuständig für Krisenreaktion und Humanitäre Hilfe: "Die Krise am Horn von Afrika hat ein bislang ungekanntes Ausmaß angenommen und erfordert daher Hilfe in einem noch nie erreichten Umfang. Aus diesem Grund habe ich zusätzlich zu der heute angekündigten Bereitstellung weiterer Mittel von 27,8 Millionen Euro Schritte eingeleitet, um zusätzliche 60 Millionen für die Linderung der Not so vieler Menschen zu mobilisieren." Damit wird die EU fast 160 Millionen Euro an Hilfsleistungen für die Region bereitstellen.

11-07-28-GeorgievaGeorgieva traf bei ihrem Besuch im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab somalische Familien, die vor dem jahrzehntelangen Konflikt und der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren geflohen sind. Von dort reiste sie nach Somalia, um sich ein Bild der Lage der Binnenflüchtlinge und der Arbeit der Hilfsprojekte vor Ort zu machen. "Die Europäer leisten einen enormen Beitrag zur Bewältigung der Krise, doch die Lage verschärft sich weiter, besonders in Somalia. Allein in Dadaab leben über 400 000 Menschen in Flüchtlingslagern, die für 90 000 Personen ausgelegt sind. Täglich fliehen über 3000 Somalier nach Äthiopien und Kenia, um dort Nahrung und Sicherheit zu suchen.“

Mit dem neuen Hilfspaket werden Nahrungsmittel für die am stärksten gefährdeten Haushalte bereitgestellt. Zudem wird Unterstützung für den Schutz der Tiergesundheit und des Viehbestands in Kenia, Äthiopien, Somalia und Dschibuti geleistet. Die Dürre und die Massenvertreibungen am Horn von Afrika sowie die hohen Nahrungsmittelpreise und immer knapper werdenden Ressourcen haben die weltweit größte humanitäre Krise ausgelöst, die derzeit rund 11 Millionen Hilfebedürftige trifft.

11-07-27_ACA_2012_Signature_DE_3Start des Access City Awards 2012

Die Europäische Kommission hat Ende Juni 2011 mit den Nominierungen für die zweite Ausgabe des „Access City Awards", des europäischen Preises für barrierefreie Städte, begonnen. Mit diesem jährlich verliehenen Preis will die EU jene Städte ehren und präsentieren, die beispielhafte Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen in grundlegenden Bereichen des städtischen Lebens ergreifen. Dabei sollen die erfolgreichsten Initiativen hervorgehoben werden, durch die Menschen mit Behinderungen vollumfänglich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Der Preis ist Teil der umfangreichen Bestrebungen der EU, ein barrierefreies Europa zu schaffen. Wachsende Barrierefreiheit bietet den Städten dauerhaft wirtschaftliche und soziale Vorteile, insbesondere angesichts der demographischen Entwicklung. Städte mit mindestens 50.000 Einwohnern können bis zum 20. September 2011 ihre Bewerbung zum Access City Award 2012 bei der Europäischen Kommission einzureichen.

Teilnahme unter: www.accesscityaward.eu

Weitere Fragen rund um diese Europäische Auszeichnung beantwortet das Team von Bürger Europas e.V. in Berlin. Der Verein koordiniert im Auftrag der EU dieses Projekt in Deutschland.

Bürger Europas e.V. Tel. 030 247 249 04/ Martina Michalski Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fortschritte bei der Entsorgung von radioaktiven Abfällen

In der Europäischen Union wird es erstmals verbindliche Vorgaben für den Bau atomarer Endlager und die Entsorgung von radioaktiven Abfällen geben. Entsprechenden Vorschlägen der Europäischen Kommission haben die EU-Staaten zugestimmt. "Dies ist ein wichtiger Erfolg für die nukleare Sicherheit in der EU“, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger. "Durch diese Richtlinie wird die EU zur fortschrittlichsten Region, was die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente angeht.“ Die Vorschriften treten spätestens im September in Kraft.

11-07-26-oettingerBis 2015 müssen Deutschland und die anderen EU-Staaten demnach nationale Programme mit konkreten Zeitplänen für den Bau, die Umsetzung und die Kosten von Endlagern vorlegen. Die Öffentlichkeit muss über die Pläne informiert und in die Entscheidungsfindung eingebunden werden. Mitgliedsstaaten können vereinbaren, ein Endlager in einem anderen EU-Staat zu nutzen. Atommüll-Exporte sind nur unter sehr strengen Auflagen gestattet: zum Zeitpunkt des Abfalltransports muss im Ausland bereits ein Endlager in tiefen geologischen Formationen in Betrieb sein. Derartige Endlager existieren derzeit nirgendwo, und es befindet sich außerhalb der EU auch keines im Bau. Europäische Kommission und EU-Parlament hatten dennoch ein vollständiges Exportverbot von radioaktivem Müll befürwortet.

Radioaktive Abfälle fallen in allen EU-Mitgliedstaaten im Rahmen zahlreicher Tätigkeiten an, u. a. bei der Stromerzeugung und in Medizin, Forschung, Industrie und Landwirtschaft. 14 von 27 Mitgliedstaaten verfügen über Kernreaktoren, bei denen auch abgebrannte Brennelemente entstehen. Die letztendliche Verantwortung für die Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle liegt zwar bei den Mitgliedstaaten; jedoch schafft die heute verabschiedete Richtlinie erstmals einen verbindlichen EU-Rahmen.

Auch der Finanzsektor ist Teil der gemeinsamen Strategie

Auf dem gestrigen EU-Sondergipfel einigten sich die 17 Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone auf eine gemeinsame Strategie zur Rettung Griechenlands und zur Stabilisierung des gesamten Währungsraums. Das neue Hilfspaket der Euro-Staaten und des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat einen Umfang von 109 Milliarden und soll den griechischen Finanzbedarf bis zum Jahr 2014 sicherstellen. Dies soll unter anderem durch niedrigere Zinsen und längere Kreditlaufzeiten geschehen, die zum Teil bis auf 30 Jahre gestreckt werden.

Die gemeinsame Strategie beinhaltet weitere Einzelmaßnahmen, worunter auch die Einbeziehung des Finanzsektors mit einem zusätzlichen Betrag von 37 Milliarden Euro fällt. Bis zum Jahr 2019 könnte der Nettobetrag der Banken und Versicherungen durch weitere beschlossene Maßnahmen dann auf 106 Milliarden Euro ansteigen. Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone beschlossen zudem, die Macht der Rating-Agenturen einzudämmen. Hierbei wurde die Kommission damit beauftragt, Vorschläge zu entwickeln, wie eine europäische Rating-Agentur aussehen könnte. Des Weiteren soll die Entwicklung einer europäischen Wirtschaftsregierung stärker als bisher vorangebracht werden.

Die beteiligten Akteure des Krisengipfels zeigten sich entschlossen und betonten ihre Handlungsfähigkeit in dieser schwierigen Situation. Bundeskanzlerin Angela Merkel beschrieb die Beschlüsse als "wichtige Etappe", wenngleich Griechenland noch einen langen Weg vor sich habe. Der französische Staatspräsident unterstrich die Einbeziehung des Finanzsektors als einen Sonderfall, der nur für Griechenland gelten würde: "Wir werden es für kein anderes Land der Euro-Zone machen".

BarrosoKommissionspräsident ruft Euro-Gipfel zu Führungsstärke auf

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone eindringlich zu Verantwortung und Führungsstärke bei der Lösung der Schuldenkrise aufgerufen.

Einen Tag vor dem heutigen Sondertreffen in Brüssel sagte Barroso: "Niemand darf sich Illusionen hingeben: Die Lage ist sehr, sehr ernst. Wir brauchen eine Antwort." Die Kommission arbeite für einen ehrgeizigen und umfassenden Ansatz.

Der Gipfel müsse mindestens Klarheit schaffen zu folgenden fünf Punkten: Nachhaltigkeit der griechischen Staatsfinanzen, Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung des Privatsektors, Umfang eines flexibleren Vorgehens des Europäischen Stabilitätsmechanismus' (EFSF), Reparaturen im Bankensektor und die Sicherung von Liquidität im Bankensystem. Zudem sollte es ein klares Signal geben, dass die Mitgliedstaaten mit dem Parlament zu einer Einigung über die künftige wirtschaftspolitische Steuerung kommen.

"In einer globalisierten Welt schauen die Partner auf Europa", sagte Barroso. Eine Lösung liege im Interesse jedes Mitgliedstaates. "Wir sind alle voneinander abhängig." Die Staats- und Regierungschefs müssten erklären "was sie tun wollen und was sie tun werden. Nicht, was sie nicht tun können und werden".

Europäische Kommission stößt Debatte zur Absatzförderung von EU-Agrarprodukten an

Damit mehr europäische Agrarprodukte auf den Tellern der Verbraucher landen, hat die Europäische Kommission gestern eine Konsultation zur Absatzförderung gestartet. Bei der Vorstellung in Brüssel sagte Landwirtschaftskommissar Dacian Cioloș: „Im Interesse der Gesundheit unserer Verbraucher gelten für die Landwirte in der EU sehr viel strengere Vorschriften über Lebens­mittelsicherheit, Umweltverträglichkeit und Tierschutz als andernorts auf der Welt. Die europäische Agrar- und Ernährungswirtschaft benötigt daher eine ehrgeizige und wirksame Absatzförderungspolitik, die den Mehrwert von Europas Agrarerzeugnissen deutlich herausstellt“.

Wie die zukünftige Gestalt der Informations- und Absatzförderungsprogramme für EU-Agrarzeugnisse aussehen soll, ist Kernfrage der Konsultation.  Verbraucher, Erzeuger, Handel und Behörden sind aufgefordert, bis zum 30. September 2011 ihre Anregungen zu übermitteln. Die Kommission wird dann im nächsten Jahr dazu eine Mitteilung für Rechtsvorschläge ausarbeiten.

Kommt die Klima-Katastrophe? Geht uns 2050 das Licht aus?

Die Informationsflut zu den Megathemen Klimawandel und Energieversorgung ist kaum noch zu durchschauen. Was ist der Sachstand in der Energietechnik und der Klimaforschung? Was ist unstrittig, was sind plausible Vermutungen und was ist Panikmache? Das Schülersymposium „Energie, Klima, Verantwortung – Forschung für die Zukunft" bietet Jugendlichen die Chance, sich im persönlichen Austausch mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kirche über die globale Faktenlage zu informieren und eine eigene Meinung zu bilden. Es werden Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden angeboten.

Das Symposium findet statt von Donnerstag, den 13. Oktober bis zum Samstag, den 15. Oktober 2011 im Science College Overbach, Franz-von-Sales-Str. 16, in D-52428 Jülich-Barmen. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Das Angebot richtet sich an Jugendliche der Klassen 10 bis 13 aus ganz Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Konferenzsprache ist Deutsch.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,- EUR und weitere 10,- EUR für Übernachtungsgäste. Veranstalter sind das Science College Overbach und das Forschungszentrum Jülich. Gefördert wird das Symposium durch die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung.

Auf der Internetseite von Science College Overbach ist ab sofort eine Online-Anmeldung möglich. Kontakt: Rusbeh Nawab, Tel.: 0049(0)2461/930-600, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

11-01-07-neelie-kroesDefizite bei Internetnutzung: Nationalstaaten sollen handeln

Immer mehr Europäer nutzen Handys und das Internet, und immer weniger telefonieren über das Festnetz. Von einem Anbieterwechsel im Bereich Telekommunikation schrecken die meisten Verbraucher zurück. Das zeigt eine heute in Brüssel vorgestellte Eurobarometer-Umfrage. Demnach verfügen 83 Prozent der deutschen Haushalte über mindestens ein Handy, im EU-Durchschnitt sind es 89 Prozent. EU-weit verzichten 27 Prozent der Haushalte zugunsten des Handys ganz auf einen Festnetzanschluss, in Deutschland nur zwölf Prozent. Beim Internetzugang liegen die deutschen Haushalte mit 65 Prozent knapp über dem europäischen Durchschnitt von 62 Prozent. Jeder vierte Europäer beschwert sich jedoch über geringe Geschwindigkeit, jeder Dritte über Internet-Verbindungsstörungen. Kommissions-Vizepräsidentin Neelie Kroes sagte dazu: „Die Verbraucher sagen uns laut und deutlich, dass sie die Internetgeschwindigkeiten und die Dienstqualität, die ihnen versprochen wurden, nicht bekommen." Sie forderte die nationalen Behörden zum Handeln auf.

Fast alle europäischen Haushalte, nämlich 98%, haben einen Fernseher. Vier von zehn Verbrauchern nutzen ein Komplettangebot für Internet, Telefon und Fernsehen. Trotz bestehenden Wettbewerbs haben nur acht Prozent der Nutzer eines Komplettangebotes schon einmal ihren Anbieter gewechselt. 60 Prozent ziehen dies überhaupt nicht in Betracht. Die Sorgen, eine Zeit lang keinen Anschluss zu haben oder doppelt zu bezahlen, überwiegen mögliche Vorteile eines Wechsels. Außerdem wurde eine große Sensibilität beim Datenschutz festgestellt: 88 Prozent der Befragten möchte darüber informiert werden, wenn es beim Anbieter Datenlecks gab.

11-07-07-EU-Jahr-2012Europäisches Jahr 2012: Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen

Mit zunehmendem Alter mehr und nicht weniger vom Leben zu haben – darum geht es beim Europäischen Jahr zum aktiven Altern 2012. Das Europäische Parlament hat am 07.07.2011 dem Vorschlag der Kommission  zugestimmt, das Europäische Jahr 2012 zum aktiven Altern auszurufen. Beschäftigungskommissar László Andor begrüßte die Entscheidung und sagte: "Diese Zustimmung macht den Weg frei für ein Europäisches Jahr, das unseren Blick auf den Umgang mit unseren alternden Gesellschaften ändern wird."

Ab 2012 wird in Europa die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter abnehmen, während die Zahl der über 60-Jährigen jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen wird. Der stärkste Umschwung wird zwischen 2015 und 2035 erwartet, wenn die sogenannten „Babyboomer“, die geburtenstarken Jahrgänge, in den Ruhestand eintreten werden. Die Möglichkeiten für aktives Altern und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter können noch europaweit verbessert werden. Dabei müssen so unterschiedliche Bereiche wie Beschäftigung, Gesundheitsversorgung, Sozialdiensten, Erwachsenenbildung, Freiwilligentätigkeit, Wohnungswesen, IT-Dienstleistungen und Verkehr einbezogen werden. Das Europäische Jahr soll besonders Politiker und Interessenträger dazu zu ermutigen, sich Ziele zu setzen und auf deren Realisierung hinzuwirken.  Es soll nicht nur Diskussionen anstoßen –  sondern greifbare Ergebnisse erbringen.

Koordiniert wird das Europäische Jahr 2012 in Deutschland vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der dortige Koordinator ist Mark Kamperhoff, 11018 Berlin, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

11-07-07_EURES_WettbewerbDie Aktion Follow Me - The Job of My Life macht Lust aufs Arbeiten im Ausland

Mobilität ist für den beruflichen Erfolg ganz entscheidend. Wer bereit ist, Neues zu entdecken, hat bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – und erlebt mehr als ein Stubenhocker. Das will die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) und das EURES-Netzwek durch die Aktion „Follow me -The Job Of My Life" jungen Leuten näher bringen. Bis zum 15. August kann sich jeder über 18 Jahre und mit Wohnsitz in Deutschland online bewerben – mit einem Video. Thema: „Dein schrägstes Talent – was kannst du, was andere nicht können?"

Die besten zwei Bewerber werden dann für je zwei Wochen kreuz und quer durch Europa geschickt und können somit die schrägsten Jobs testen. Dabei werden kleine Filme gedreht, die anderen zeigen, dass Arbeiten im Ausland eine Menge Spaß machen kann. Keine Sorge, die Freizeit kommt dabei nicht zu kurz! Sämtliche anfallende Kosten werden hierbei von der ZAV übernommen.

11-06-30-TTC_1TTC-Projekt: Bahnbrechend für grenzüberschreitendes technologieorientiertes Business

Über zweihundert Teilnehmer konnte die AGIT gemeinsam mit der Stadt Aachen und ihren niederländischen und belgischen Partnern am 30.06.2011 zum Start des neuen Projektes „Top-Technologie-Cluster" (TTC) im belgischen Lüttich begrüßen.

Ziel von TTC ist es, die technologieorientierte Zusammenarbeit von Unternehmen im Dreiländereck über die gemeinsamen Grenzen hinweg zu stimulieren bzw. weiter zu verstärken. In diesem mit einem Volumen von fünf Millionen Euro ausgestatteten Projekt wirken insgesamt neunzehn Unternehmens-Netzwerke, Universitäten und Entwicklungsagenturen aus sieben Regionen zusammen; es ist damit das größte im Rahmen der aktuellen Programmphase geförderte Interreg-Projekt in der Euregio Maas-Rhein.

„Wenn es um das wissenschaftlich-technologische Potenzial geht, können die Regionen der Süd-Niederlande, des östlichen Belgiens und des westlichen Nordrhein-Westfalens sehr gute Ergebnisse vorweisen. Es mangelt jedoch nach wie vor an der wirtschaftlichen Verwertung dieses Potenzials, erst recht über Ländergrenzen hinweg", sagt Projektleiter Ralf P. Meyer von der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH. „Die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg bietet bislang vielfach ungenutzte Möglichkeiten Kooperationen einzu-gehen und Neugeschäfte zu generieren."

Eine im Vorfeld durchgeführte internationale Benchmarking-Studie ergab, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Life Sciences, IuK-Technologien, Energie und Neue Materialien besonders aussichtsreiche Perspektiven bietet. Durch gezielte Netzwerk-Veranstaltungen und Unterneh-mens-Workshops wird TTC interessierte technologieorientierte Unternehmen zusammenbringen. „Darüber hinaus können die Unternehmen aber auch auf weitere Unterstützung in Form von Know-how, Service und ersten kleinen Finanzierungsanreizen zählen, das nennen wir „Business Development Support", erklärt Meyer weiter. „Wir helfen so den euregionalen Technologie-Unternehmen, aus einer Idee oder einem Konzept ein konkretes gemeinsames Projekt zu machen."

Ambitioniertes Projekt

11-06-30-TTC_3Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es für Unternehmen schwierig ist, grenzüberschreitende effektive und dauerhafte Partnerschaften aufzubauen. Die bisherigen Interreg-Projekte waren oft nicht schlagkräftig genug, um ange-sichts der existierenden administrativen, rechtlichen und finanziellen Hürden, diese Form der Zusammenarbeit von Firmen nachhaltig zu stimulieren. „In dieser Hinsicht ist TTC ein sehr ehrgeiziges Projekt, mit dem wir hoffen, für unsere Region einen Durchbruch und damit nachhaltige wirtschaftliche Netzwerke und neue Arbeitsplätze zu schaffen", gibt sich Meyer optimistisch. Auch Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs „Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten" der Stadt Aachen sieht das Projekt als große Chance für die Wirt-schaft in der Region. Gleichzeitig betont er die besondere Herausforderung, Projektideen zu entwickeln, die so konkret sind, dass Unternehmen in der Praxis auch tatsächlich einen Nutzen hieraus ziehen können.

TTC ist kein isoliertes Projektvorhaben. Es bettet sich ein in die Initiative „Top Technologie-Region" (TTR), mit der die Regionen Noord-Brabant, Limburg (beide NL), Vlaams-Brabant, Limburg, Lüttich (alle B) sowie westliches NRW/Aachen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Innovation intensiv fördern wollen. Dabei geht es nicht nur um wirtschaftliche Kooperationen und Projekte, sondern auch um die Verbesserung der grenzüberschreitenden Rahmenbedingungen, wie Anouk Courage-Gelissen, Abteilungsleiterin Wirtschaft bei der Provinz Limburg (NL) anlässlich der Startveranstaltung an zahlreichen geplanten neuen Aktivitäten und Projektvorhaben der TTR deutlich machte.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

  • Hiomepage: www.ttc-innovation.eu
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BilligerTelefonierenRoaming-Gebühren sinken ab 1. Juli erneut

Die Verbraucher und vor allem die Urlauber können sich freuen: Pünktlich zu Ferienbeginn wird Telefonieren im europäischen Ausland billiger. Zum 1. Juli sinken die Roaming-Gebühren weiter, auf maximal 35 Cent für ausgehende und 11 Cent für eingehende Anrufe. Der Empfang von Voicemail-Nachrichten kostet nichts. Das schreiben die von der EU-Kommission geänderten Regeln vor. Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission, sagte hierzu: „Dank dieser neuen Preisobergrenzen werden die Endkundenpreise für in anderen EU-Ländern getätigte oder angenommene Sprachanrufe im kommenden Jahr vorübergehend sinken. Wir müssen die Roamingprobleme aber mit einem dauerhaften strukturellen Lösungsansatz an der Wurzel packen."

Dies ist die letzte einer ganzen Serie von Preissenkungen entsprechend der derzeit geltenden EU-Roamingverordnung, die im Juni 2012 ausläuft. Nun müssen die nationalen Telekom-Regulierer dafür sorgen, dass die Mobiltelefonanbieter die neuen Vorschriften über das Datenroaming und die Preissenkungen für Sprachanrufe einhalten. Bei Problemen oder Fragen in Bezug auf die neuen Höchstpreise können sich die Verbraucher an die  nationale Regulierungsbehörde des Mitgliedstaats wenden, in dem ihr Mobilfunkbetreiber niedergelassen ist. Einem Kommissionsbericht aus letztem Jahr zufolge führen die Regeln nur für den vorgeschriebenen Zeitraum zu niedrigeren Roamingpreisen, das Grundproblem des mangelnden Wettbewerbs auf den Roamingmärkten sei aber nicht behoben. Deshalb wird die Kommission neue Vorschläge für langfristige Regeln vorlegen.