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EU Meldungen 2 webAktuelle Informationen aus der EU-Politik und dem EU-Verbraucherschutz

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Meldungen über wichtige Themen der EU-Politik.
Was passiert gerade bei den EU-Institutionen in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg?

Zudem informieren wir über Verbraucherschutzfragen und Bürgerrechte in der EU sowie Wettbewerbe und Aufrufe mit EU-Bezug.

Sie wollen keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

10-11-25-euromnzen

Seit dem 1. Januar ist nun auch in Estland der Euro offizielles Zahlungsmittel

Durch die Zustimmung der EU-Staats- und Regierungschefs Mitte Juni 2010 auf einem Gipfeltreffen in Brüssel, ist Estland am 1. Januar dieses Jahr offiziell dem Euroraum beigetreten.
Mit dem Beitritt des baltischen Staates können somit 330 Millionen Bürger in 17 EU-Mitgliedsstaaten den Euro als Zahlungsmittel nutzen. Die Regierung in Tallinn hofft, durch den Euro weitere ausländische Investoren anzulocken und den Handel zu stärken. Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves erklärte Estland für erneut in Europa angekommen.

Estland ist das fünfte der seit 2004 beigetretenen zwölf Mitgliedsstaaten, das die gemeinsame europäische Währung einführt, und dessen Wirtschaft als bestens vorbereitet gilt. Außerdem ist Estland das erste Land in der Eurozone, das früher zur Sowjetunion gehörte.

Die Euro-Münzen und Scheine kommen zum Jahreswechsel in Umlauf. In den ersten zwei Wochen kann parallel noch mit Kronen gezahlt werden. Laut dem festgelegten Wechselkurs ist ein Euro 15,6466 Estische Kronen wert. Nach der Abschaffung des nationalen Zahlungsmittels im Januar müssen die Preise in den Läden noch bis zum 30. Juni 2011 auch in der alten Währung ausgeschrieben werden.

Eine weitere Ausweitung der Eurozone ist derzeit nicht in Sicht. Wegen der Wirtschaftskrise stiegen überall in der EU die Defizite an. So wollen beispielsweise Lettland und Litauen 2014 in den Euro-Club kommen.

11-01-03-ungarn-ratsprsidentschaft-logo-kleinVier Hauptthemen stehen auf der europäisch-politischen Agenda

Ab dem 1. Januar 2011 wird es mit der Übernahme des Ratsvorsitzes Ungarns Aufgabe, die auf der Tagesordnung der Europäischen Union befindlichen Angelegenheiten den gemeinsamen Interessen der 27 Mitgliedsstaaten entsprechend zu gestalten. Um unter diesen vielen Aufgaben den richtigen Kurs beizubehalten, wurden jene Themen benannt, denen Ungarn eine herausragende Bedeutung zuordnet. Die ungarische Ratspräsidentschaft möchte ihre Tätigkeit im ersten Halbjahr 2011 angeleitet von vier Prioritäten vornehmen. Dabei möchte sie angefangen von den Wirtschaftsbelangen über die Gemeinschaftspolitiken bis hin zur Frage der Erweiterung in allen Fällen den menschlichen Faktor als die Basis für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum im Auge behalten.

Die Gemeinschaft als Ganzes wird durch eine wirtschaftliche Neuausrichtung geprägt. Die ungarische Ratspräsidentschaft setzt die eingeleitete Konsolidierung fort. Es ist ihre Überzeugung, dass der Schlüssel zum Erfolg in einer zukunftsorientierten Wachstumsstrategie der EU und einer Stärkung der wirtschaftspolitischen Koordinierung liegt.

11-01-03-eu-flaggenDie interne EU-Politik dreht sich um die drei Grundelemente bei der Determinierung der Zukunft künftiger Generationen: Nahrungsmittel, Energie und Wasser. Die ungarische Ratspräsidentschaft widmet deshalb dem Umstand besondere Beachtung, diese Fachpolitiken und damit Europa zu stärken. Die Überprüfung der Gemeinsamen Agrarpolitik, die Schaffung einer gemeinsamen Energiepolitik und die Ausgestaltung der europäischen Wasserpolitik als einem neuartigen Gebiet dienen diesem Ziel. Parallel zur Debatte um die Bewahrung der Wasservorräte soll während der ungarischen Ratspräsidentschaft zudem die auf eine Entwicklung der Donau-Region gerichtete europäische Strategie verabschiedet werden.

Die Europäische Union muss sich auch mit Fragen auseinandersetzen, welche die Bürger im Alltag unmittelbar berühren. Deshalb finden sich unter den Zielstellungen Ungarns eine Weiterführung der Verwirklichung des Stockholmer Programms, im Interesse der Freizügigkeit der Bürger ein Voranbringen der Ausweitung des Schengen-Raums um Rumänien und Bulgarien sowie der Schutz grundlegender Rechte. Darüber hinaus ist es ein Ziel der ungarischen Ratspräsidentschaft, die Mitgliedsstaaten auf die Kulturvielfalt als einen zu schützenden europäischen Wert aufmerksam zu machen. Die Kulturvielfalt wird während der Ratspräsidentschaft das bestimmende Thema der kulturellen Ereignisse sein.

11-01-03-ungarn-ER-2011Ungarn möchte der Weiterführung des Erweiterungsprozesses und der Stärkung einer Integrationsperspektive für die Region des Westbalkans eine außerordentliche Beachtung schenken. Die ungarische Ratspräsidentschaft unternimmt alles, damit die laufenden Beitrittsverhandlungen mit Kroatien in der ersten Jahreshälfte 2011 einen Abschluss finden können. Ein herausragendes Ziel ist zudem die Stärkung der Ostdimension in der Nachbarschaftspolitik, in deren Rahmen im Mai 2011 in Ungarn das zweite Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft ausgerichtet wird.

10-12-22-kulturhauptstdte-2011Die Europäischen Kulturhauptstädte eröffnen ihre Feierlichkeiten

Die estnische Hauptstadt startet mit einem öffentlichen Konzert in der Neujahrsnacht. Die finnische Stadt Turku eröffnet die Feierlichkeiten am 15. Januar 2011 mit einem großen Freilichtspektakel am Fluss Aurajoki.

„Die Initiative „Kulturhauptstädte Europas“ gehört zu den renommiertesten kulturellen Aktivitäten der Europäischen Union. Sie hat ihr Potenzial im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, städtische Erneuerung, Kreativität sowie ihre europaweite Anziehungskraft bereits unter Beweis gestellt. Ich wünsche den beiden Kulturhauptstädten Europas 2011 allen erdenklichen Erfolg.“, sagte Kulturkommissarin Androulla Vassiliou.

10-12-22-kulturhauptstdte-2011-2Die Initiative „Kulturhauptstädte Europas“ bietet den Städten eine Gelegenheit, ihr Image zu verbessern, den Tourismus zu beleben und die Städte als Kulturstandort zu entwickeln. Dass sich der Titel auch wirtschaftlich für die Städte lohnt, zeigt eine Studie: Die Zahl der Touristen mit mindestens einer Übernachtung stiegen im Vergleich zum Vorjahr in Liverpool im Jahr 2008 um 12 Prozent und in Sibiu (Rumänien) 2007 sogar um 25 Prozent. 2012 werden Guimarães (Portugal) und Maribor (Slowenien) Kulturhauptstädte sein.

Außerdem hat die EU-Kommission eine Online-Konsultation zu den Europäischen Kulturhauptstädten gestartet. Sie fragt Bürger, Organisationen und Institutionen nach ihrer Meinung, wie Ziele, Regeln und Abläufe zur Auswahl der Kulturhauptstädte in Zukunft gestaltet werden sollen. Beiträge werden bis 12. Januar entgegen genommen.

10-12-22-eu-flaggeEinrichtung einer Online-Plattform gegen Menschenhandel

Auf einer neuen Website können sich Betroffene und Interessierte umfassend zu dem Thema informieren. Sie finden dort beispielsweise gesammelte Informationen über Rechtsvorschriften, Maßnahmen der einzelnen Mitgliedstaaten oder Angebote zum Schutz und zur Hilfe für Opfer. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström betonte: "Die Bekämpfung des Menschenhandels hat für mich höchste Priorität. Ich hoffe, dass die Website, die heute online geht, einen wichtigen Beitrag zu unserer Arbeit leistet, indem sie Praktikern hilft, die Öffentlichkeit informiert und Opfern dieses entsetzlichen Verbrechens Unterstützung bieten wird."

Die eigens zu diesem Zweck ernannte Koordinatorin Myria Vassiliadou soll die EU-Initiativen bei der Bekämpfung des Menschhandels zusammenführen und bei deren effizienter Umsetzung helfen. "Ich hoffe, dass die Website zur Sensibilisierung für das Thema Menschenhandel  beiträgt und außerdem die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis zwischen Strafverfolgungsbehörden, nationalen Behörden und anderen Einrichtungen fördert“, ergänzte sie.

10-10-26-Europa-ParlamentDie EU geht gestärkt in das Jahr 2011

Haushaltskommissar Janusz Lewandowski begrüßte am Mittwoch in Straßburg das Votum des Europäischen Parlaments, mit dem der Haushaltsentwurf der Kommission endgültig angenommen wurde. Der Rat der Mitgliedstaaten hatte bereits zuvor zugestimmt. "Damit kann Europa als Ganzes die drängenden Probleme des kommendes Jahres mit mehr Kraft angehen", sagte Lewandowski.

Der Einigung ging ein Ringen zwischen Mitgliedstaaten und Parlament als den entscheidenden Instanzen voraus. "Die trotz schwieriger Umstände zustande gekommene Einigung auf den Haushalt des nächsten Jahres zeigt, dass unsere nationalen Regierungen und das Europäische Parlament ihre Meinungsverschiedenheiten zum Wohle des größeren Ganzen einer halben Milliarde Europäer beseitigen können", sagte Lewandowski.

Der Haushalt ermöglicht es der Union, bei Herausforderungen wie Energie, Umwelt, Klima, Handel, Wachstum und Finanzstabilität Lösungen zu finden, die am besten auf europäischer, nicht auf nationaler Ebene angegangen werden.

Englischsprachige Führung durch das Europäische Parlament

10-12-13-EP_logoDie Generaldirektion für Kommunikation hat in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „Lingonet Ltd" eine virtuelle, englischsprachige Führung durch das Europäische Parlament entwickelt.
Die Besucher können in fünf verschiedenen Rundgängen das Gebäude des Europäischen Parlaments besichtigen und die Sehenswürdigkeiten Brüssels, Sitz des Parlaments, erkunden.

Ziel dieser virtuellen Führung ist es, Europainteressierte mit dem Europäischen Parlament vertraut zu machen.
Der interaktive Teil der Führung besteht aus sieben Interviews mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes und einem Lernbereich. Da die virtuelle Führung komplett auf Englisch entwickelt wurde, bietet sie dem Besucher die Möglichkeit seine Sprachkenntnisse zu vertiefen und zu erproben. Für Lehrer bietet die Führung eine Plattform, auf der sie eine Vielzahl von Gruppen- oder Einzelaufgaben sowie Hörverständnisaufgaben finden können, um diese in ihren Sprachunterricht mit einzubinden.

10-12-13-Polen-NRW-JahrIntensivierung des zivilgesellschaftlichen Austausches

2011/2012 wird die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen ein sogenanntes „Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr“ durchführen. Während dieser Zeit soll der kulturelle, gesellschaftliche und politische Austausch zwischen Polen und Nordrhein-Westfalen auf möglichst breiter Basis intensiviert werden. Eine herausragende Rolle für eine lebendige deutsch-polnische Freundschaft spielt das hohe Engagement von vielen Schulen, Vereinen, Kommunen und anderen bürgerschaftlichen Gruppen mit ihren polnischen Partnern. Auf dieses Engagement baut auch das Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr, indem es 2011/2012 besonders vielversprechende Projekte des bürgerschaftlichen Engagements finanziell unterstützt und öffentlichkeitswirksam darstellt.

Mit insgesamt bis zu 125.000 € wird die Landesregierung deshalb Projekte von zivilgesellschaftlichen Gruppierungen aus Nordrhein-Westfalen zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit unterstützen, die im Rahmen des Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahrs 2011/2012 mit polnischen Partnern oder in Polen stattfinden.

Interessenten für eine Projektförderung durch das Land Nordrhein-Westfalen konnten an einem Wettbewerb teilnehmen. Einsendeschluss für die Projektvorschläge war der 5. November 2010: Bis dahin sind knapp 100 Vorschläge eingegangen, die zurzeit ausgewertet werden. Die Gewinner des Wettbewerbs werden voraussichtlich bis zum Ende dieses Jahres benachrichtigt.

10-07-01_belgienEUratKein Kompromiss zwischen EU-Staaten und EU-Parlament

Eine große Mehrheit der EU-Staaten hat am Montag eine Verlängerung des Mutterschutzes von 14 auf 20 Wochen, wie sie das EU-Parlament Mitte Oktober gefordert hatte, abgelehnt. Die Arbeits- und Sozialminister fürchten hohe Kosten der Ausweitung und betonen, die Richtlinie solle Mindeststandards festlegen, während der Grundsatz der Subsidiarität zu wahren sei. Die deutsche Familienministerin Kristina Schröder (CDU) begründete ihre Ablehnung mit der Wirtschaftslage. Außerdem bestehe keine Notwendigkeit neuer europäischer Regelungen. In Deutschland gilt der EU-Mindeststandard von 14 Wochen Mutterschutz. Auch Frankreich, Großbritannien und Österreich wandten sich gegen die Parlamentsforderung.

Generell warnen die Wirtschaftsverbände vor einer massiven Ausweitung des Mutterschutzes. Die Forderung des EU-Parlaments würde alleine in Deutschland Mehrkosten von über 1,5 Milliarden Euro im Jahr bedeuten, schätzt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). "Angesichts angespannter Staatshaushalte und einer erst langsam wieder wachsenden Wirtschaft setzt das Europäische Parlament hier die falschen Prioritäten", so ZDH-Präsident Otto Kentzler Mitte Oktober. Die EU-Kommission hatte 2008 vorgeschlagen, den Mutterschutz auf 18 Wochen zu verlängern. Die endgültige Entscheidung soll im kommenden Jahr fallen.

10-12-08-Rat-der-EULaut Statistik gehört Deutschland - ebenso wie Malta und Schweden - mit 14 Wochen Babypause bei vollem Lohnausgleich derzeit zu den EU-Schlusslichtern. Dennoch hält die Bundesregierung das Schutzniveau für ausreichend. Es gebe in Deutschland den Mutterschutz bei vollem Lohnausgleich und die anschließende Elternzeit. "Wenn man sämtliche Leistungen in der Gesamtschau betrachtet, die junge Eltern in Deutschland bekommen, dann ist das Niveau europaweit Spitze", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) bei dem Treffen. "Wir sehen daher keine Notwendigkeit für europäische Regelungen."

Uneinigkeit besteht bei den EU-Staaten darüber, ob die Richtlinie auch den Vaterschaftsurlaub regeln soll. Viele Mitgliedsstaaten zögern bei dieser Frage, heißt es im Ratsbeschluss. Einige seien für den Vorschlag offen. Das EU-Parlament hat angeregt, dass die Richtlinie einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ermöglicht, der ebenfalls voll bezahlt wird.

10-09-10-BarrosoDie Kommission streicht überflüssige EU-Regeln für die Wirtschaft

Die EU-Kommission hat eine positive Bilanz des Bürokratieabbaus in der EU gezogen. Bei der Vorstellung des aktualisierten Aktionsprogramms zur Verringerung der Verwaltungslasten in der EU zeigte sich Kommissionspräsident Barroso „sehr zufrieden mit den guten Ergebnissen unserer Bemühungen um einen Abbau der Verwaltungslasten. Wir haben beachtliche Fortschritte erzielt, müssen aber weiter hart daran arbeiten, überflüssige Verwaltungslasten abzubauen. Ich zähle dabei weiterhin auf die sehr wertvolle Unterstützung durch die von Herrn Dr. Edmund Stoiber geleitete Hochrangige Gruppe und hoffe nachdrücklich, dass die noch bei Rat und Parlament anhängigen Vorschläge insbesondere im Bereich der Buchführungsregeln bald verabschiedet werden, damit die europäischen Unternehmen und vor allem die kleinsten unter ihnen in den Genuss der dringend benötigten Erleichterungen kommen.“ Edmund Stoiber, der ehemalige Ministerpräsident Bayerns, will sein Tätigkeit als oberster Bürokratiebekämpfer der EU bis 2012 fortführen.

Ursprünglich wollte die EU-Kommission den Abbau der Verwaltungslasten für die Unternehmen in der EU bis 2012 um 25 Prozent senken. Derzeit bereitet die Kommission neue Vorschläge vor, mit denen das Entlastungspotenzial für die Unternehmen sogar auf fast 33 Prozent bzw. 40,7 Milliarden Euro gesteigert würde. Sie fordert den Rat und das Europäische Parlament auf, die verbleibenden Vorschläge zur Streichung überflüssiger EU-Regeln rasch zu verabschieden.

10-12-06-TrichetDer Karlspreis 2011 geht an den Präsidenten der EZB

In Würdigung seiner Verdienste um den Zusammenhalt der Europäischen Währungsunion und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Europäischen Binnenmarktes als Grundstein des Wohlstands und der sozialen Sicherheit in Europa erhält der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, im Jahr 2011 den Internationalen Karlspreis zu Aachen. Das gaben heute Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Dr. Jürgen Linden, Sprecher des Karlspreisdirektoriums, bekannt. Der Preis wird am 2. Juni, am Christi-Himmelfahrt-Tag, im Krönungssaal des Aachener Rathauses im Rahmen eines Festaktes verliehen. Trichet ist der 53. Träger des Karlspreises.

Die Verleihung setze, so heißt es in der Begründung, „das Signal, die Europäische Währungsunion und einen stabilen Euro existenziell zu sichern.“ Im Ergebnis sei der Euro eine Erfolgsgeschichte. Die Auswirkungen der Finanzkrise wären ohne Währungsunion und ohne die Europäische Zentralbank weit dramatischer gewesen. „Die Rückkehr zu nationalen Währungen ist“, so das Karlspreisdirektorium, „kein gangbarer Weg.“ Die Europäische Zentralbank habe das Stabilitätsversprechen der Gründungsväter des Euro eingehalten. Seit Einführung des Euro habe die EZB, allen voran Jean-Claude Trichet, den 300 Millionen Bürgerinnen und Bürgern der Eurozone bewiesen, dass sie auf ihre Währung vertrauen können. Oberbürgermeister Marcel Philipp: „Auch in Zeiten der Krise vertraut das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen den Maßnahmen der EZB und ihres starken Präsidenten.“

10-12-06-Karlspreis-MedailleDer Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Er wird seit 1950 an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Letzter Preisträger war der polnische Ministerpräsident Donald Tusk. Zu den früheren Preisträgern gehörten u.a. Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000) , der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker  (2006), der  Spanier Javier Solana (2007) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008).

Leicht zu merkende zweite Internetadresse

Neben der weiter bestehenden Internetadresse www.europedirect-aachen.de kann diese Website ab sofort auch über die Adresse www.europa-aachen.de erreicht werden.

Dies ist ein u.a. Service für diejenigen, die mündlich auf uns verweisen möchten. Die neue Domain ist prägnant, leicht zu merken und drückt aus: "Europa ist in Aachen" und "Aachen ist eine Europastadt".

Politik leicht gemacht!

10-12-01-hanisaulandAuf der Internetseite www.hanisauland.de, einem Onlineangebot der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), können Kinder und Jugendliche Politik auf eine anschauliche und unterhaltsame Art und Weise entdecken und einen Eindruck davon gewinnen, wie demokratisches Zusammenleben in unsere Gesellschaft funktioniert.

Neben der spielerischen Einführung in die Welt der Politik bietet die Seite zahlreiche Informationen, Tipps, Unterhaltung und aktive Mitmachangebote. Die Kinder und Jugendlichen können die Seite zur konkreten Vorbereitung für die Schule nutzen, sich informieren, Fragen stellen, ihre Meinung kundtun oder einfach nur Spaß haben. Eine Besonderheit unter den verschiedenen Rubriken bietet dabei das umfangreiche Politiklexikon mit über 700 Begriffen. Hier können die jungen Nutzer Verständnisfragen stellen, die von einer Redaktion zeitnah beantwortet werden. Eltern können ihre Kinder bei der spannenden Reise durch die Welt der Politik begleiten.

Auch die EU ist im Politiklexikon sehr verständlich und mit Schaubildern erklärt:

Lehrer finden auf der Internetseite viele nützliche und hilfreiche Informationen und Anregungen für Ihren Unterricht. Das Angebot auf Hanisauland.de eignet sich sehr gut für den Einsatz im Unterricht und bietet hierbei ein vielfältiges Potential. Es sind u.a. Unterrichtsvorschläge, Online-Materialien und Materialien zum Bestellen zu finden.

Viel Spaß beim Lernen und Stöbern!

Facetten der Biodiversität – mehr als nur Artenvielfalt

Die Generalversammlung der UNO hat das Jahr 2010 zum „Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt“ erklärt und die EU unterstützt dieses Anliegen. Dadurch sollen die Bedeutung der biologischen Vielfalt sowie die Folgen ihres Verlustes - auch für das menschliche Wohlergehen und die globale wirtschaftliche Entwicklung - stärker in das politische und öffentliche Bewusstsein rücken.

Diese Vielfalt, die sich im Laufe von 3,5 Milliarden Jahren auf der Erde entwickelte, hat viele Aspekte: etwa die langfristige Sicherung der Ernährung der Menschheit oder die Bekämpfung von ungewollten Parasiten, die unsere Gesundheit bedrohen. Produkte vergangener Artenvielfalt begegnen uns ständig: Kalkschalenproduzierende Organismen aus lange vergangenen Erdzeitaltern stellen heute die Grundlage der Zementindustrie dar, Plankter früherer Zeiten wurden zu Erdöl. Viele Fossilien sind in Gebäuden verbaut. Durch direkte Ausrottung, durch Zerstörung von Lebensräumen und durch Nutzung zum Beispiel durch Agrar- und Siedlungsflächen oder Wasserstraßen ist die Biodiversität aber auch stärker denn je gefährdet.

Einladung zum Vortrag

Im Rahmen von "RWTH extern - Uni im Rathaus" wird Professor Dr. Henner Hollert (Lehr- und Forschungsgebiet Ökosystemanalyse, Institut für Umweltforschung, RWTH Aachen) einen Vortrag zur Biodiversität halten, zu dem Sie herzlich eingeladen sind:

  • Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19.30 Uhr
  • Krönungssaal des Aachener Rathauses, Markt

Vortrag und anschließende Diskussion werden simultan in Gebärdensprache übersetzt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

10-11-25-euromnzen

Irland wird beim Stabilisieren seiner Staatsfinanzen von der EU und dem Internationalen Währungsfonds unterstützt

Das ist das Ergebnis von Beratungen der Euro-Finanzminister und der Finanzminister anderer EU-Länder vom 28.11.2010. Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn und der Managing Director des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, begrüßten das Wirtschaftsprogramm Irlands, mit dem die Probleme des Bankensektors angegangen werden sollen. Irland erhält international abgesicherte Kredite von bis zu 85 Milliarden Euro, damit es sich nicht am freien Markt finanzieren muss.

"Diesen Plan umzusetzen verlangt eine dauerhafte Anstrengung der Regierung und der Bevölkerung Irlands. Aber der Plan dafür liefert auch eine solide Basis für stabiles Wachstum, das Beschäftigung schafft", heißt es in einer Erklärung von Rehn und Strauss-Kahn.

Die irische Regierung hatte die Europäische Union zur Finanzierung des maroden Bankensystems und des eigenen Haushalts um Milliarden-Hilfen aus dem Rettungsfonds gebeten. Die Finanzminister der EU und der Eurozone begrüßten in der Nacht zum 22.11.2010 eine entsprechende Anfrage der irischen Regierung.

Ein Leben ohne die Europäische Union

Wer denkt schon bei vielen alltäglichen Abläufen wie Einkaufen, Telefonieren oder Reisen an die Europäische Union und an die Vorteile, die sie uns in diesen und anderen Situationen verschafft. Doch viele Alltagssituationen wurden durch Gesetzte und Abkommen zwischen den Staaten vereinfacht.

Mit Unterstützung der Europäischen Kommission wurde das Online-Spiel "A day without Europe" entwickelt, in dem junge Leute der spannenden Frage nachgehen können, wie unser Leben ohne die Europäische Union aussehen würde. Das Spiel ist in mehreren Sprachen nutzbar, auch auf Deutsch.

Das Ziel des Spiels ist es, die Leistungen der EU und ihre Auswirkung auf unseren Alltag zu verdeutlichen. Die Mitspieler müssen Fragen beantworten und Gegenstände sammeln, um Aufgaben zu lösen. Sie erleben dabei Abenteuer und begleiten die zwei Freunden Mia und Max auf einer spannenden Reise durch Europa.

Auf der Internetseite zum Spiel ist auch ein Europa-Lexikon zu finden. Hier sind einzelne Artikel zu verschiedenen Themen zu finden, die als PDF heruntergeladen werden können.

Viele nützliche und interessante Informationen über die Europäische Union sind nur einen Mausklick entfernt und warten darauf entdeckt zu werden.

 Viel Spaß dabei!

Werden Sie Europaabgeordnete/r und entscheiden Sie selbst über die EU-Politik

10-10-12_Logo_Try_on_the_TreatyDas Online-Spiel „Try on the Treaty" ging am 2. November in die 2. Phase, so dass sich eine weitere Chance bietet, ein Wochenende in einer europäischen Hauptstadt zu gewinnen. Die polnische Robert-Schuman-Stiftung lädt daher erneut alle EU-Bürger ein, an dem Internet-Spiel über die Funktionsweise der EU teilzunehmen.

Die Teilnehmer können in dem Spiel herausfinden, wie die Europäische Union funktioniert, welche Auswirkungen die Beschlüsse der Institutionen der Europäischen Union auf unseren Alltag haben und was der Vertrag von Lissabon verändert hat.
Werden Sie Mitglied des Europäischen Parlaments – Sie können debattieren, abstimmen, und Entwürfe einreichen. Schließen Sie Bekanntschaft mit Einwohnern aus anderen Regionen Europas.
Sammeln Sie Punkte und gewinnen Sie!

Die Teilnahme am Spiel ist für alle EU-Bürger kostenlos und ist vom 17. September und bis zum 17. Dezember 2010 möglich.

10-11-24-EU-SchlerkalenderDer EU-Schülerkalender ist ab sofort bestellbar

Die Europäische Union gibt in Zusammenarbeit mit der Generation Europe Foundation auch für das kommende Schuljahr wieder einen Schülerkalender für Jugendliche der Jahrgangsstufen 9 bis 11 heraus. Neben der üblichen Möglichkeit des Terminplanens von August 2011 bis August 2012 bietet der Kalender zusätzlich zahlreiche Informationen, die Angabe weiterführender Links sowie die Anregung zu einer tieferen Auseinandersetzung und Diskussion. Außerdem werden diverse Zusatzinformationen wie Landkarten, Periodensystem oder Länderprofile der EU-Mitglieder angeboten. Jede Ausgabe des EU-Schülerkalenders wird zudem von unserem jeweiligen nationalen Partner überarbeitet und speziell auf die Bedürfnisse der Jugendlichen im Zielland abgestimmt.

Passend zum Schülerkalender gibt es auch ein Lehrer-Begleitheft, welches Kopiervorlagen für Arbeitsblätter beinhaltet sowie Vorschläge für Unterrichtsaktivitäten, die auf den informativen Texten des Schülerkalenders aufbauen. Die vorgeschlagenen Aktivitäten (Arbeitsblatt, Diskussion, Recherche, Analyse, Rollenspiel, Test etc.) zielen auf die Förderung unterschiedlicher Kompetenzen ab. Angesichts der breiten Themenpalette wird sich für die meisten Fächer eine zum Lehrplan passende Aktivität finden lassen.

Die Bestellungen für den EU-Schülerkalender werden dieses Jahr von Mitte November bis 28. Januar 2011 angenommen solange der Vorrat reicht.

Die Bestellung erfolgt über das unten stehende Bestellformular und kann im Zeitraum von Mitte November bis zum 28. Januar 2011 erfolgen. Greifen Sie zu solange der Vorrat reicht!

 

+++ Update im Januar 2011 +++

Der vorausgegangene EU-Schülerkalender 2010 / 2011 enthält einen Fehler, da er keine christliche Feiertage, wohl aber andere religiöse Festtage und diverse zivile Gedenktage enthält. EU-Kommissar John Dalli hat sich für die Fehler bei der Erstellung des EU-Schülerkalenders entschuldigt und angekündigt, die Ursachen dafür aufzuklären.

+++

10-11-24-route-charlemagne-katschhofDas Centre Charlemagne sucht interessante und aussagekräftige Objekte

In etwa zwei Jahren wird am Katschhof das Centre Charlemagne eröffnen. Als Kernstück der Route
Charlemagne wird es Dauer- und Wechselausstellungen, ein Auditorium, einen didaktischen Bereich und nicht zuletzt ein Café und einen Museumsshop beherbergen. Im Mittelpunkt werden zwei Themen stehen: die Geschichte Karls des Großen und die Entwicklung Aachens. Dabei geht es nicht allein um die karolingische Epoche, sondern um die Entwicklung der Stadt und die Wirkungsgeschichte Karls von den Anfängen bis heute. Schwerpunkte werden beispielsweise die mittelalterlichen Krönungen, der neuzeitliche Aufbruch in die Moderne und nicht zuletzt zeitgeschichtliche Themen sein. Erzählt wird diese Geschichte auf vielfältige Weise: durch historische Objekte ebenso wie durch neue Medien, durch authentische Dokumente ebenso wie durch experimentelle Geschichtslabore.

10-11-24-karl-der-groe-2Im Centre Charlemagne sollen auch Objekte zu sehen sein, die bislang noch nicht gezeigt worden sind oder noch gar nicht bekannt waren. Aus diesem Grunde wertet das Projektteam der Route Charlemagne momentan die Bestände zahlreicher Museen und Sammlungen aus. Allerdings ist zu vermuten, dass sich auch in privater Hand interessante und aussagekräftige Objekte befinden, die sich als Exponat für das Centre Charlemagne eignen würden. Vor diesem Hintergrund bitten wir die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe: Besitzen Sie etwas, das für das Centre Charlemagne interessant ist und das unter Umständen dort ausgestellt werden könnte?

Gesucht werden in erster Linie drei Arten von Objekten:

  • Funde aus der Antike und dem Mittelalter
  • Objekte aus dem 19. und 20. Jahrhundert
  • Deutungen und Umdeutungen Karls des Großen

Der Kulturbetrieb der Stadt Aachen lädt interessierte Bürger ein am Samstag, dem 27. November 2010 zwischen 11:00 und 16:00 Uhr in das Foyer des Suermondt-Ludwig-Museums (Wilhelmstraße 18)
zu kommen.

10-11-24-karl-der-groe-1Soweit möglich, sollten die Objekte oder Fotos derselben mitgebracht werden. Im Museum besteht die Möglichkeit, die Objekte durch Experten der Stadtgeschichte und Stadtarchäologie sichten zu lassen. Solche Objekte, die nach dieser ersten Sichtung als mögliche Exponate in Frage kommen, werden – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – durch den Kulturbetrieb in einer Datenbank erfasst. Alle Gespräche über die Modalitäten einer möglichen Präsentation in der Ausstellung erfolgen dann im Nachgang. Aufgrund begrenzter Depotflächen wird es leider nicht möglich sein, größere Objekte oder Objektbestände abzugeben.

Kontakt: Kulturbetrieb der Stadt Aachen
Geschäftsbereich Route Charlemagne, Dr. Thomas Müller, Tel.: 0241 / 432 4919

Hinweise des städtischen Umweltamtes Aachen

Die Europäische Woche zur Abfallvermeidung findet in diesem Jahr erstmalig auch in Deutschland statt. Bei Aktionen und Veranstaltungen vor Ort soll in der Woche vom 20. bis zum 28. November die Relevanz der Abfallvermeidung für Klima und Umwelt in das Bewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger gerückt werden.

Auch die Stadt Aachen wird in diesem Sinne aktiv werden. Auf Bitten des städtischen Umweltamtes finden Sie in der Anlage sechs verschiedene Artikel, die auf unterschiedliche Möglichkeiten der Abfallvermeidung hinweisen sowie praktische Hilfen zu deren Durchführung geben. Themen sind „Tauschen, Teilen", „Geschenke", „Kindersachen", „Lebensmittel", „Möbel" sowie das Thema „Kleidung".

Weitere Informationen zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung erhalten Sie unter der Telefonnummer 0241 / 432 3616 bei Astrid von Reis vom städtischen Umweltamt.

Europaspiel „that's eUrope"

10-11-15BürgerEuropase.V.Bürger Europas e.V. führt mit Unterstützung der Europäischen Kommission und der Bundesregierung gegenwärtig ein europaweites Jugendprojekt durch.
Auf der Internetseite www.european-online-learning.eu können sich ab sofort Jugendliche aus allen europäischen Ländern über die EU informieren und ihr Europawissen auf sehr anspruchsvolle Weise testen.
Im Mittelpunkt dieses Projektes steht das Europaspiel „that's eUrope!" Jugendliche können im direkten Online-Vergleich mit anderen Schulklassen oder Jugendgruppen im In- und Ausland Fragen rund um die Themenbereiche Politik, Geschichte, Geographie und Kultur beantworten.
10-11-15Europeanonlinelearning

Für Schulen bietet das Projekt die tolle Möglichkeit, ihre internationalen Partnerschulen zum Europaspiel „that's eUrope" und virtuellen Treffen einzuladen.
Das Projekt läuft von Oktober 2010 bis August 2011.

 

10-11-15-Energiestrategie-2020-LogoDie Europäische Kommission hat ihre 10-Jahres-Strategie vorgelegt

Die Kommission hat ihre neue Strategie für wettbewerbsfähige, nachhaltige und sichere Energie vorgestellt. In der Mitteilung „Energie 2020“ werden die energiepolitischen Prioritäten der nächsten zehn Jahre sowie Maßnahmen zur Bewältigung folgender Herausforderungen festgelegt: Realisierung von Energieeinsparungen, Schaffung eines Markts mit wettbewerbsfähigen Preisen und sicherer Versorgung, Förderung der Technologieführerschaft und wirksames Verhandeln mit unseren internationalen Partnern.

„Die Herausforderung im Energiebereich ist eine der größten Bewährungsproben für uns alle", sagte Energiekommissar Günther Oettinger. Die Kommission dringt unter anderem auf einen echten europäischen Binnenmarkt für Energie. Dafür sind über die nächsten zehn Jahre Infrastruktur-Investitionen von rund einer Billion Euro nötig.

10-11-15-EnergieBei der Energieeinsparung will die Kommission sich auf die Sektoren mit dem größten Sparpotenzial konzentrieren: Verkehr und Gebäude. Unter anderem sollen Hauseigentümer bei der Renovierung noch besser finanziell unterstützt werden. Die öffentliche Hand soll bei der Vergabe von Aufträgen auch die Energieeffizienz berücksichtigen. Die Verbraucher selbst sollen mehr vom Wettbewerb profitieren: So sollen sie zum Beispiel Preise leichter vergleichen und den Anbieter leichter wechseln können.

Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union im Blickpunkt

Die Europäische Akademie NRW lädt ein zu einem Seminar zur europäischen Sicherheitspolitik.
Das Seminar wird am 6. und 7. Dezember 2010 in Aachen sowie in Brüssel stattfinden und beinhaltet u.a. den Besuch des Europäischen Parlaments und der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union und ein Gespräch mit dem Europaabgeordneten der Europaregion Mittelrhein Axel Voss.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt normalerweise 45 Euro pro Person. Für Teilnehmer aus dem Raum Aachen, die nicht im Hotel übernachten möchten, gilt ein besonderes Angebot. Die Teilnehmergebühr beträgt hier für das Seminar, den Bus nach Brüssel und die Verpflegung nur 10 Euro. Wünschenswert wäre eine Teilnahme sowohl am 6. und 7. Dezember, jedoch können Interessenten aus dem Raum Aachen auch nur an der Fahrt nach Brüssel am 7.Dezember teilnehmen.

Eine verbindliche Anmeldung sollte bis spätestens 21. November 2010 auf beigefügtem Formular direkt bei der Europäischen Akademie erfolgen, die auch für Rückfragen zur Verfügung steht. Bitte verweisen Sie ggf. deutlich darauf, dass Sie aus dem Raum Aachen sind und deshalb keine Übernachtung im Hotel benötigen.

10-11-10-flugzeugGeldbußen nach verbotenen Preisabsprachen im Luftfrachtgeschäft

Die Europäische Kommission hat Geldstrafen in Höhe von fast 800 Millionen Euro gegen internationale Fluglinien verhängt. Die Gesellschaften hatten nach Überzeugung der Kommission über sechs Jahre weltweit Zuschläge für Treibstoff und Sicherheit abgesprochen. Die bestraften Unternehmen sind Air Canada, Air France-KLM, British Airways, Cathay Pacific, Cargolux, Japan Airlines, LAN Chile, Martinair, SAS, Singapore Airlines und Qantas. Lufthansa und ihre Tochter Swiss profitierten von der Kronzeugen-Regelung und gingen straffrei aus.

"Mit der heutigen Entscheidung macht die Kommission deutlich, dass sie Kartellabsprachen nicht duldet", sagte der für den Wettbewerb zuständige Kommissions-Vizepräsident Joaquín Almunia. "Es ist bedauerlich, dass so viele große Fluggesellschaften ihre Preise zum Nachteil der europäischen Unternehmen und Verbraucher abgesprochen haben." Die Preisabsprachen dauerten von Dezember 1999 bis zum 14. Februar 2006. Für das Kartell gab es zahlreiche Kontakte zwischen den Fluggesellschaften. Die Absprachen betrafen sowohl Flüge innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums als auch ankommende und abgehende Flüge in andere Regionen der Welt.

10-11-10-van_rompuyStabile Finanzmärkte – wirksame Krisenprävention

Am 28. und 29. Oktober 2010, kamen unter der Leitung des belgischen Ratspräsidenten Herman Van Rompuy die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel zusammen. Schwerpunkt der Verhandlungen war eine wirksame Krisenprävention für stabile Finanzmärkte.

Nach dem Ausbruch der griechischen Schuldenkrise haben die EU-Mitglieder Hilfsfonds in Höhe von 750 Milliarden Euro errichtet - den „EU-Stabilitätspakt". Dieser provisorische Mechanismus wird 2013 auslaufen. Der Rettungsschirm war zur Abwehr der internationalen Währungsspekulation notwendig geworden und sollte unter anderem Griechenland davor bewahren, in eine Überschuldungskrise zu rutschen.

Die 27 EU-Mitglieder waren sich auf dem Gipfeltreffen einig, dass die Mitgliedstaaten einen ständigen Krisenmechanismus zur Wahrung der Finanzmarktstabilität im gesamten Euro-Währungsgebiet einrichten müssen und erörterten in diesem Zusammenhang eine Revidierung des Lissabon-Vertrags. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte hierbei, den provisorischen „EU-Stabilitätspakt" in einen permanenten Mechanismus umzuwandeln und zusammen mit den Aufsichts- und Strafmaßnahmen im Lissabon-Vertrag zu verankern.

Der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, erhielt den Auftrag, bis Dezember 2010 zusammen mit der EU-Kommission Vorschläge vorzulegen, wie der Krisenmechanismus konkret aussehen könnte. Auf der nächsten Tagung im Dezember 2010 wird sich der Europäische Rat dann erneut mit diesem Thema befassen und die Grundzüge des künftigen Krisenmechanismus festlegen. Zudem soll in diesem Zusammenhang über eine begrenzte Vertragsänderung entschieden werden.

Weiter wurden auf dem Gipfeltreffen im Oktober die Standpunkte für den G20-Gipfel in Seoul Mitte November, die Klimakonferenz in Cancun Ende November sowie den europäisch-amerikanischen Gipfel in Lissabon festgelegt.

27-flaggen-kleinMontenegro kommt auf dem Weg in die EU gut voran

Am Dienstag wird die Europäische Kommission den Kandidatenstatus und somit die Aufnahme des kleinen Staates an der südlichen Adria empfehlen. Zwar verlangt die Kommission nach wie vor entsprechende Reformen in der Justiz und der Staatsverwaltung sowie eine verbesserte Bekämpfung der organisierten Kriminalität, doch in vielen Bereichen erfüllt Montenegro bereits heute die Voraussetzungen eines Beitritts. Die offizielle Entscheidung wird am Mittwoch der montenegrinischen Regierung überreicht, nachdem das Land mit 620000 Einwohnern Ende 2008 den entsprechenden Antrag gestellt hatte und erst seit dem Jahr 2006 selbstständig ist.

Derweil gehen die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien in die letzte Runde, indem drei weitere Verhandlungskapitel (freier Kapitalverkehr, Verkehrspolitik und Institutionen) abgeschlossen wurden und somit nur noch 10 Kapitel zur Bearbeitung ausstehen. Neben Kroatien sind die frühere jugoslawische Republik Mazedonien, Island sowie die Türkei weitere Kandidatenländer. Montenegro würde sich somit als fünfter Staat in diese Gruppe einreihen können.

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