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Soziale Medien

EU Meldungen 2 webAktuelle Informationen aus der EU-Politik und dem EU-Verbraucherschutz

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Meldungen über wichtige Themen der EU-Politik.
Was passiert gerade bei den EU-Institutionen in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg?

Zudem informieren wir über Verbraucherschutzfragen und Bürgerrechte in der EU sowie Wettbewerbe und Aufrufe mit EU-Bezug.

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Infomieren Sie sich hier:

Kategorie "EU-Meldungen" mit einem RSS-Reader abonnierenRSS Icon 32

BilligerTelefonierenRoaming-Gebühren sinken ab 1. Juli erneut

Die Verbraucher und vor allem die Urlauber können sich freuen: Pünktlich zu Ferienbeginn wird Telefonieren im europäischen Ausland billiger. Zum 1. Juli sinken die Roaming-Gebühren weiter, auf maximal 35 Cent für ausgehende und 11 Cent für eingehende Anrufe. Der Empfang von Voicemail-Nachrichten kostet nichts. Das schreiben die von der EU-Kommission geänderten Regeln vor. Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission, sagte hierzu: „Dank dieser neuen Preisobergrenzen werden die Endkundenpreise für in anderen EU-Ländern getätigte oder angenommene Sprachanrufe im kommenden Jahr vorübergehend sinken. Wir müssen die Roamingprobleme aber mit einem dauerhaften strukturellen Lösungsansatz an der Wurzel packen."

Dies ist die letzte einer ganzen Serie von Preissenkungen entsprechend der derzeit geltenden EU-Roamingverordnung, die im Juni 2012 ausläuft. Nun müssen die nationalen Telekom-Regulierer dafür sorgen, dass die Mobiltelefonanbieter die neuen Vorschriften über das Datenroaming und die Preissenkungen für Sprachanrufe einhalten. Bei Problemen oder Fragen in Bezug auf die neuen Höchstpreise können sich die Verbraucher an die  nationale Regulierungsbehörde des Mitgliedstaats wenden, in dem ihr Mobilfunkbetreiber niedergelassen ist. Einem Kommissionsbericht aus letztem Jahr zufolge führen die Regeln nur für den vorgeschriebenen Zeitraum zu niedrigeren Roamingpreisen, das Grundproblem des mangelnden Wettbewerbs auf den Roamingmärkten sei aber nicht behoben. Deshalb wird die Kommission neue Vorschläge für langfristige Regeln vorlegen.

Mehrheit der griechischen Abgeordneten stimmt dem Sparpaket von Staatschef Papandreou zu

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der Präsident des Europäischen Rats Herman Van Rompuy begrüßten die gestrige Entscheidung des Athener Parlaments, dem Sparpaket zuzustimmen. "Mit seiner Zustimmung zum überarbeiteten Wirtschaftsprogramm durch das griechische Parlament hat das Land einen wesentlichen Schritt in Richtung Haushaltskonsolidierung und Wachstumsförderung gemacht. Gleichzeitig hat es einen entscheidenden Schritt zurück getan - weg von dem bedrohlichen Szenario eines Bankrotts", betonten die beiden Präsidenten. "Dies war ein Votum der nationalen Verantwortung."

11-06-30-olli-rehn_2Zuvor hatte EU-Kommissar Olli Rehn, zuständig für Wirtschaft und Währung, in einem in dieser Woche veröffentlichten Appell klar gemacht, dass es keinen Plan B zur Verhinderung des Schuldenausfalls gebe. "Der einzige Weg zum Abwenden eines sofortigens Bankrotts ist für das Parlament die Annahme des geänderten Wirtschaftsprogramms", sagte Rehn. "Die Europäische Union steht bereit, um Griechenland zu unterstützen. Aber Europa kann Griechenland nur helfen, wenn Griechenland sich selber hilft", so Rehn weiter.  Es gehe um die Zukunft des Landes und die Finanzstabilität Europas.

Richtigstellung von Mythen über den EU-Haushalt

Wenn wir etwas über den EU-Haushalt erfahren möchten – woher die Mittel stammen und wofür sie ausgegeben werden –, verlassen wir uns meist auf Medienberichte oder unabhängige Websites.

Neben zahlreichen informativen und fundierten Darstellungen stoßen wir allerdings mitunter auf Meldungen, die verdrehte Tatsachen, unrichtige Angaben oder schlichtweg Lügen enthalten. Solche Geschichten werden oftmals von anderen aufgegriffen und entwickeln ein Eigenleben, was die Qualität der öffentlichen Debatte über die EU-Finanzen beeinträchtigt.

Untenstehend finden Sie Links mit einer kleinen Auswahl solcher Gerüchte und Legenden sowie Anmerkungen, mit denen die EU-Kommission versuchen möchte, einige Dinge klarzustellen.

EU-GipfelWirtschaft, Immigration und Kroatien Hauptthemen auf dem EU-Gipfel

Wichtige Beschlüsse auf dem EU-Gipfel am 23. / 24. Juni betrafen die Themen Wirtschaftspolitik, Immigration, Beziehungen zu den Ländern Nordafrikas sowie zum EU-Beitritt Kroatiens. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder kamen überein, die Maßnahmen zur Koordinierung der Wirtschaftsreform und der Haushaltspolitik zu erweitern. Sie bekräftigten die Leitlinien der Kommission für Maßnahmen, die die EU-Länder ergreifen sollten, um Wirtschaftswachstum und Beschäftigung und zu fördern und die öffentlichen Finanzen unter Kontrolle zu halten. Mit diesem Beschluss wird das erste "Europäische Halbjahr" abgeschlossen, in dem sich die Regierungen der EU-Länder bei der Festlegung ihrer Haushhalts- und Wirtschaftspolitik gegenseitig konsultieren. Bei der Planung des Staatshaushalts und der Reformen für 2012 müssen die Regierungen nun diese Leitlinien berücksichtigen.

Die Staats- und Regierungschefs appellierten an das griechische Parlament, Gesetze zu einer haushaltspolitischen Strategie und zur Privatisierung zu verabschieden. Die Reformen werden die Länder des Euroraums und den Internationalen Währungsfonds in die Lage versetzen, im Rahmen eines neuen Rettungspakets mehr Unterstützung zu gewähren. Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten ersuchten die Kommission, Überlegungen über eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern im grenzfreien EU-Raum zu unterbreiten. Diese Maßnahmen sollten die betroffenen Länder in die Lage versetzen, ihr Vorgehen zu koordinieren, wenn sie mit außergewöhnlichen Situationen wie dem plötzlichen Zustrom von Asylbewerbern konfrontiert sind. Die Staats- und Regierungschefss riefen dazu auf, bis 2012 Vorschläge für gemeinsame Asylverfahren zu vereinbaren. Die Staats- und Regierungschefs drängten darauf, die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien bis Ende Juni 2011 abzuschließen. Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, dass ein Vertrag unterzeichnet wird, auf dessen Grundlage Kroation zum 1. Juli 2013 beitreten kann.

Im Mittelpunkt steht die Stärkung des Wirtschaftswachstums in der EU

Für die zweite Jahreshälfte 2011 wird Polen turnusgemäß die Ratspräsidentschaft übernehmen und damit Ungarn ablösen, das seit dem 1. Januar diesen Jahres dem Rat der Europäischen Union vorsitzt. Polen wird die Schwerpunkte vor allem auf die Stärkung des Wirtschaftswachstums in der EU und der politischen Kraft der Gemeinschaft legen. Hierzu will sich die künftige Ratspräsidentschaft vor allem auf drei Hauptprioritäten konzentrieren: „Die europäische Integration als Wachstumsquelle“, „Ein sicheres Europa“ und „Ein Europa, das von seiner Öffnung profitiert“.

11-06.27-polen-flaggeNeben vielen anderen Themen geht es innerhalb dieser Ziele um eine Reform des EU-Haushalts zur Sicherung eines dauerhaften Wirtschaftswachstums für ganz Europa. Zudem steht die Gemeinsame Agrarpolitik im Fokus der Reformbestrebungen, damit die europäische Landwirtschaft modernisiert und ihre Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden kann. Im Zuge der aktuellen Ereignisse in den arabischen Ländern sieht die polnische Ratspräsidentschaft ihre Aufgabe auch in einer auf Partnerschaft gegründeten Zusammenarbeit mit den südlichen Nachbarländern. Der Aufbau von demokratischen Strukturen, die Stärkung des Gerichtswesens sowie die Bekämpfung von Korruption sind nur wenige der angestrebten Ziele, die in Kooperation mit den dortigen Staaten erreicht werden sollen.

10-12-08-Rat-der-EUAls einen weiteren Schwerpunkt betrachtet die polnische Regierung die Schaffung von Grundlagen für eine Energie-Außenpolitik der Europäischen Union: Die Position der EU gegenüber den Haupterzeugerländern, Verbrauchern und Transitländern von Energierohstoffen würde hierdurch an Stärke gewinnen und zugleich gewisse Einsparungen im Energiesektor und vorteilhaftere Bedingungen für die Wirtschaft mit sich bringen. Vor dem Hintergrund der Ratspräsidentschaft wird es auch zahlreiche Kulturveranstaltungen in Polen geben. In mehreren Städten, darunter Warschau, Krakau, Sopot und Lublin, können die Besucher einen Einblick bekommen in die Gesellschaft, Wirtschaft und Geschichte Polens, in die polnische Literatur, Kunst und Musik, den polnischen Film sowie in das Theater.

Hintergrundberichte

Informationen für Kinder und Jugendliche

Start eines gemeinsamen Lobbyregisters der EU

Die ständige Interaktion der Europäischen Institutionen mit Bürgerverbänden, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen, Fachverbänden, Gewerkschaften, Denkfabriken usw. ist gerechtfertigt und notwendig für demokratische Entscheidungsprozesse und eine angemessene Politikgestaltung, bei der die Bedürfnisse mit der Realität in Einklang gebracht werden. Um diese Interaktionsprozesse noch transparenter zu gestalten, haben das Europäische Parlament und die Kommission ein gemeinsames öffentliches Transparenzregister auf den Weg gebracht, das noch besser als bisher darüber informiert, wer Einfluss auf die europäische Politik zu nehmen sucht.

11-06-27-SefcovicZum Start dieses Transparenzregisters sagte Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič: "All diejenigen, die nicht im Register sind, werden sich fragen lassen müssen, warum sie nicht transparent sind – für sie wird die tägliche Arbeit dadurch, dass sie nicht registriert sind, vor allem durch die Vorgaben des Europäischen Parlaments schwieriger werden. Mit dem neuen Verhaltenskodex für Kommissionsmitglieder und dem Transparenzregister haben wir für viele andere Regierungshauptstädte in Europa und der Welt Maßstäbe gesetzt."

Das neue Register tritt an die Stelle des von der Kommission 2008 eingerichteten Registers, in das sich bereits über 4000 Organisationen eingetragen haben. Es enthält weit mehr als nur die herkömmlichen Interessenvertreter: es erfasst jede Organisation und jede freiberuflich tätige Einzelperson, die versucht, Einfluss auf die EU-Politik und deren Durchführung zu nehmen. Die Organisationen und Personen, die sich registrieren lassen, werden mehr Angaben machen müssen als bisher, etwa über die Anzahl der Personen, die beratend tätig sind, die wichtigsten Gesetzesvorhaben, an denen sie mitgewirkt haben, und die empfangenen EU-Mittel. Wer sich in das Transparenzregister eintragen lässt, muss sich zur Einhaltung eines gemeinsamen Verhaltenskodex verpflichten. Verstöße gegen den Kodex werden mit Folgemaßnahmen geahndet.

EU 2020Ressourcenschonendes Europa

Deutlich höhere Energieeinsparungen durch neue Maßnahmen würden dazu beitragen, dass die EU ihr Ziel einer 20 %igen Verbrauchssenkung bis 2020 erreicht. Die EU-Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels hat drei Hauptziele: Senkung der Treibhausgasemissionen um 20 %, Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 20 % und Senkung des Energieverbrauchs um 20 %.

Bei den ersten beiden Zielen macht die EU gute Fortschritte, doch bei der Senkung des Energieverbrauchs besteht Aufholbedarf. Nach derzeitigem Stand wird die EU nur eine halb so große Senkung wie angestrebt erreichen. Um verlorenen Boden wieder gutzumachen, schlägt die Kommission verbindliche Energieeffizienzmaßnahmen vor. Nach den Vorschlägen müssten alle Länder Energiesparpläne aufstellen. Die Energieversorger müssten ihre Kunden dazu anregen, mehr auf Energieeffizienz zu achten, wodurch die verkauften Energiemengen jährlich um 1,5 % zurückgingen. Beispielsweise könnten sie Hausbesitzern dabei helfen, ihr Heizsystem energiesparsamer zu machen, Doppelglasfenster einzubauen und ihr Dach zu isolieren. Die Regierungen könnten Alternativen zur Erzielung derselben Ergebnisse vorschlagen, etwa die Finanzierung spezieller Programme oder freiwillige Vereinbarungen mit Lieferanten.

Die Regierungen der EU-Länder müssen die vorgeschlagenen Maßnahmen gutheißen. Sie fügen sich in eine langfristige Strategie ein, mit der Europa zu einer emissionsarmen und doch wettbewerbsfähigen Wirtschaft umgestaltet wird. 2014 wird die Kommission beurteilen, ob die EU wieder auf dem Weg ist, das Ziel einer Senkung des Energieverbrauchs um 20 % zu erreichen. Erforderlichenfalls wird sie neue Vorschläge mit bindenden nationalen Zielen machen.

Verschärfung des Euro-Stabilitätspakets

Damit das Schuldendebakel in Griechenland ein Einzelfall bleibt und sich nicht mehr wiederholt, fordert die Europäische Union künftig eine verstärkte Wirtschaftsaufsicht auf anbahnende Ungleichgewichte. In Zukunft sollen die EU-Mitgliedsländer nicht nur für überhöhte Defizite sondern auch für hohe Staatsschulden zur Verantwortung gezogen werden.

Hintergrundinformationen:

Barroso: Sanierungskurs Bedingung für neue Griechenland-Hilfe

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat das griechische Parlament aufgerufen, dem Sanierungskurs von Ministerpräsident George Papandreou zu folgen.

"Die Zustimmung zu dem Paket ist eine Voraussetzung dafür, dass die Eurogruppe Anfang Juli der Auszahlung der nächsten Tranche der Finanzhilfe für Griechenland zustimmen kann", sagte Barroso nach einem Gespräch mit Papandreou am Montagabend. Es gebe bereits substanzielle Ergebnisse bei der Haushaltskonsolidierung und Reformen für mehr Wachstum. "Aber - wie wir alle wissen - bleibt noch viel zu tun."

Barroso erkannte die Belastungen für die Menschen in Griechenland an. "Wenn es einen einfacheren Weg aus der Krise gäbe, hätten wir ihn genommen. Aber den gibt es nicht." Er sei zuversichtlich, dass die griechische Regierung heute (Dienstag) vom Parlament bestätigt wird. Entscheidend sei aber die Abstimmung über die Konsolidierungsmaßnahmen und Privatisierungen Ende Juni. "Ich vertraue darauf, dass Griechenlands gewählte Vertreter diese Maßnahmen kommende Woche in einem Geist nationaler und in der Tat europäischer Verantwortung unterstützen."

Freiwilligentag 2011: Bitte bis zum 30. Juni anmelden

Nach den erfolgreichen Freiwilligentagen in 2007 und 2009 wird es in diesem Jahr einen 3. Aachener Freiwilligentag geben. Termin ist der Samstag 15. Oktober 2011.

Organisationen und Vereine sind herzlich aufgefordert, sich mit einem Projekt zu beteiligen. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2011.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen ist mit anderen Organisationen Veranstalter des 3. Aachener Freiwilligentages, weil das Jahr 2011 das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit ist.

Im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit sollen u.a. Bürger, die wenig über Freiwilligentätigkeiten wissen, damit vertraut gemacht und ermuntert werden, sich vielleicht eines Tages ebenfalls freiwillig zu engagieren. Zudem sollen die Freiwilligen dank des Europäischen Jahres mehr Anerkennung erhalten und das Bewusstsein für den Mehrwert dieses Engagement gesteigert werden.

Für einen sorgenfreien Sommergenuss - Deutsche Badegewässer im europäischen Vergleich

Mit gutem Gefühl ins kühle Nass springen: Deutschlands Badegewässer stehen in Sachen Sauberkeit und Hygiene im europäischen Vergleich weiterhin gut da, kommen an die Rekordwerte des letzten Jahres jedoch nicht heran. Das zeigt der in Brüssel vorgestellte Badegewässerbericht der EU. Unverändert ist an 99,5 Prozent der deutschen Nord- und Ostseestrände das Wasser ausreichend sauber, um darin zu baden. Bei den Flüssen und Seen erfüllen 97,2 Prozent die erforderlichen Mindeststandards, das sind 1,2 Prozent weniger als im letzten Jahr. 17 deutsche Binnengewässer in Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig Holstein erreichten die Mindestwerte nicht, im Jahr zuvor waren es deutschlandweit nur neun. Der Badegewässerbericht von Europäischer Kommission und Europäischer Umweltagentur (EEA) erscheint jährlich. Er bewertet die Wasserqualität an mehr als 21.000 ausgewiesenen Badestellen in der gesamten EU, darunter allein 2.285 in Deutschland.

11-06-20-potocnikDie Wasserqualität in Deutschland liegt demnach im gesamteuropäischen Trend: trotz eines leichten Rückgangs seit 2009 erfüllen europaweit mehr als neun von zehn Badegewässern die Mindestanforderungen. Spitzenreiter ist auch in diesem Jahr Zypern, wo alle getesteten Badestellen neben den Mindeststandards auch die besonders anspruchsvollen EU-Leitwerte erfüllten. EU-Umweltkommissar Janez Potočnik sagte: "Ich freue mich, dass die Qualität der europäischen Badegewässer weiterhin gut ist, auch wenn noch Verbesserungsbedarf besteht. Sauberes Wasser ist von unschätzbarem Wert und keineswegs selbstverständlich. Ich möchte die Mitgliedstaaten auffordern dafür zu sorgen, dass der geringfügige Abwärtstrend vom vergangenen Jahr wieder in eine Verbesserung umgekehrt wird."

Der Bericht bewertet die Qualität der Badegewässer im Jahr 2010 und gibt somit Aufschluss darüber, wo während der aktuellen Badesaison mit der besten Wasserqualität zu rechnen ist. Wasserproben wurden auf physikalische, chemische und mikrobiologische Verunreinigungen untersucht, darunter Fäkalbakterien, Mineralölrückstände, Reinigungsmittelschaum und giftige Säuren. Die Europäische Kommission hat in der letzten Woche zudem neue Zeichen und Symbole vorgestellt, die es den badelustigen Europäern zukünftig leichter machen sollen, sich über die Einstufung einzelner Gewässer zu informieren.

„Grenzgänger / Grensganger“ im Fokus des 12. Literarischen Sommers

Zum 12. Mal findet u.a. in Aachen wieder der Literarische Sommer statt, der in diesem Jahr unter dem Motto Grenzgänger/Grensgangers steht. Als Grenzgänger bezeichnet man Personen, die zwischen dem Land, in dem sie leben und dem Land, in dem sie arbeiten, pendeln. Dies ist in Europa laut Statistik vor allem zwischen den Ländern Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden der Fall.

Daher sind die Autoren im wörtlichen Sinne Grenzgänger, denn sie kommen aus sämtlichen Benelux-Staaten, der Schweiz, Österreich – und natürlich aus Deutschland. Aber auch im literarischen Sinne sind es Grenzgänger. Von der Eifel, über Patagonien und Tonga bis an den Nordpol führen die Wege, die auch immer Wege zwischen zwei Polen sind: zwischen Leben und Tod, Ordnung und Chaos, Gewalt und Liebe.

Der skizzierte Schwerpunkt in diesem Jahr soll deutlich machen, wie geistig inspirierend metaphorische und reale Wanderungen zwischen Ländern, aber auch zwischen sozialen Milieus sind.

Vom 13.07 bis zum 27.07.2011 finden vier Lesungen in der Barockfabrik in Aachen statt, zu denen Sie sich unter folgender Seite anmelden können: http://bit.ly/Literaturfestival-2011

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen wünscht viel Vergnügen.

EU-KroatienKroatien ist einem Beitritt zur Europäischen Union ein großes Stück näher gekommen

Die Europäische Kommission hat am Freitag, den 10.06.2011 vorgeschlagen, die fast sechsjährigen Verhandlungen mit dem Land abzuschließen und damit den Weg frei zu machen für einen Beitritt zum 1. Juli 2013. "Heute ist ein historischer Tag für Kroatien und die Europäische Union," sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. "Ich möchte den kroatischen Behörden zu ihrer harten Arbeit während der vergangenen Jahre gratulieren. Und insbesondere gratuliere ich dem kroatischen Volk." EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle betonte, dass sich Kroatien während der Beitrittsverhandlungen tiefgreifenden politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Reformen unterworfen habe und die Voraussetzungen für den Beitritt zur EU erfülle. "Ich freue mich darauf, Kroatien als 28. Mitgliedstaat in der Europäischen Union zu begrüßen", so Füle.

Vor einem Beitritt zur Europäischen Union muss jedes Land den sogenannten gemeinsamen Besitzstand, also das geltende EU-Recht, in seine nationale Rechtsordnung übernehmen und strikte politische und wirtschaftliche Kriterien erfüllen. Verhandlungen über einen Beitritt erfolgen nach thematischen Kapiteln. Die letzten vier dieser insgesamt 35 Verhandlungsbereiche sollten nach dem Vorschlag der Kommission geschlossen werden, jedoch werden Entwicklungen in diesen Politikbereichen bis zum Beitritt Kroatiens weiterhin überwacht. Die EU-Mitgliedstaaten müssen dem Vorschlag der Kommission nun zustimmen, bevor der Beitrittsvertrag mit Kroatien unterschrieben werden kann.

Enge Zusammenarbeit der europäischen und deutschen Behörden

John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, nahm gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner an der  Sonderkonferenz der Länder und des Bundes zum aktuellen Stand des EHEC-Geschehens teil. Die Verbraucher haben ein Recht auf sichere Lebensmittel, so Dalli. Ein schneller Informationsaustausch und eine gute Kooperation zwischen den Behörden sei unabdingbar, um den EHEC-Ausbruch schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. Alle Anstrengungen müssten nun darauf gerichtet sein, den betroffenen Patienten zu helfen, den Ursprung des Erregers zu finden und die Öffentlichkeit umfassend zu informieren.

Dalli betonte in Berlin, dass aus der gegenwärtigen Krise auch Lehren für die Zukunft gezogen werden sollten. Jedoch habe jetzt die Bekämpfung des EHEC-Ausbruchs Priorität. Experten der Europäischen Agentur für Lebensmittelsicherheit und des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten unterstützen die deutschen Behörden bei der Bekämpfung des Erregers.

11-06-08-John_Dalli_EHECEHEC-Ausbruch: "Es ist nicht normal, dass Europäer Salat kaufen und dann sterben"

Während Wissenschaftler weiterhin über die Quelle der EHEC-Epidemie rätseln, kritisieren etliche EU-Abgeordnete das Krisenmanagement in Deutschland und forderten Ausgleichzahlungen für die geschädigten Bauern. Auch sollten Lebensmittel besser ausgezeichnet werden. Der zuständige EU-Kommissar John Dalli forderte von den EU-Staaten ausgewogenere Reaktionen auf den EHEC-Ausbruch, auch sollten sie auf voreilige Schlüsse auf eventuelle Keimherde verzichten. Dalli kündigte auch eine außerordentliche Sitzung der EU-Agrarminister in Luxemburg am Dienstagnachmittag an, auf der die finanziellen Folgen der Epidemie für Landwirte besprochen werden sollen.

Auch der deutsche Abgeordnete der Europäischen Volkspartei, Peter Liese, kritisierte die voreilige Bekanntgabe möglicher Ausbruchsquellen. Deutschland müsse sein Krisenmanagement überarbeiten. Auch sollte der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft überdacht werden, um Antibiotika-Resistenzen wie bei der derzeit grassierenden E.coli-Variante zu vermeiden. Sabine Will von den Linken kritisierte die "totale Verwirrung in Deutschland", die zu desaströsen Konsequenzen geführt habe. Sowohl die Länder als auch der Bund hätten beim Krisenmanagement versagt. Auch mache es die komplexe Transportkette unmöglich, herauszufinden wo und wie Nahrungsmittel hergestellt wurden. Die liberale französische Abgeordnete Corinne Lepage nahm die deutschen Behörden für ihre frühzeitigen Warnungen indirekt in Schutz. "Vorbeugung muss weiter Vorrang haben", sagte sie, denn "Menschenleben sind wichtiger als ökonomische Belange."

"Es ist nicht normal, dass Europäer Salat kaufen und dann sterben", fasste die britische Sozialdemokratin Linda McAvan ihre Entrüstung zusammen. Auch sie wies auf unzureichende Anbaumethoden und mangelhafte Lebensmittelkennzeichnung hin. Der EU-Rat sollte seinen Widerstand gegen eine Reform der Lebensmittelkennzeichnung überdenken. Als Vorbild im Umgang mit ähnlichen Seuchen empfahl die deutsche Grünenabgeordnete Rebecca Harms die USA. In Deutschland dagegen sei nicht klar gewesen, ob Wissenschaftler oder Minister über mögliche Seuchenquellen entscheiden. In Zukunft sollten solche Gesundheitswarnungen durch eine EU-Agentur koordiniert werden. Der Brite James Nicholson von der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten sagte, man solle sich nicht darauf konzentrieren, was beim Krisenmanagement falsch gelaufen sei. Viel wichtiger sei es, Energie darauf zu verwenden, ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Mit einer der vielgescholtenen Gurken in der Hand erinnerte der unabhängige spanische Abgeordnete Sosa Wagner an die herben Verluste spanischer Bauern und forderte Entschädigungszahlungen. Auch sei es Zeit, "die verlorenen Ehre der Gurkenbauen wieder herzustellen". 

+++ Update am Sa. 28. Mai 2011 +++

Alle 5 Karten für den Jugendkarlspreis sind bereits vergeben: Die Gewinner wurden soeben per E-Mail benachrichtigt.

Die Jugendkarlspreis-Gewinner werden auch am Mi. 1. Juni um ca. 19:30 Uhr auf der Bühne auf dem Katschhof vorgestellt. Alle sind herzlich eingeladen, dort ist viel Platz und auch der Stand von EUROPE DIRECT Aachen.

+++ Ende des Updates +++

Fünf Zugangskarten für die Verleihung des Jugendkarlspreises 2011 zu vergeben

Am Di. 31. Mai 2011 wird von 11:00 bis 13:00 Uhr der diesjährige "Europäische Jugendkarlspreis" in einer Feierstunde in der Aula 1 des RWTH-Hauptgebäudes verliehen. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro vergibt kostenlos fünf exklusive Zugangskarten für diese feierliche Zeremonie, bei der Marcel Philipp (OB der Stadt Aachen), Martin Schulz (MdEP) und Jerzy Buzek (Präsident des Europäischen Parlaments) die Laudatio auf die drei europaweiten Gewinner halten werden. Zudem gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm.

Die ersten fünf Interessenten, die sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden, werden am Mo. 30. Mai bis 13:00 Uhr per E-Mail benachrichtigt.
Diese können sich dann am Di. 31. Mai zwischen 9:00 und 10:15 Uhr jeweils eine Zugangskarte im EUROPE DIRECT Büro im Haus Löwenstein abholen.
Pro Interessent kann nur eine Karte vergeben werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mit dem "Europäischen Jugendkarlspreis" wird die Entwicklung eines europäischen Bewusstseins unter jungen Menschen sowie deren Teilnahme an Projekten zur europäischen Integration gefördert. Der Preis wird für von jungen Menschen durchgeführte Projekte verliehen, die zur Verständigung beitragen, die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die europäische Identität fördern und praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als eine Gemeinschaft liefern.

Der "Europäische Jugendkarlspreis" wird jedes Jahr gemeinsam vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen verliehen.

Parlamentspräsident Buzek begrüßt Verhaftung von Ratko MladicEU-Parlament

Der ehemalige serbische General Ratko Mladic wurde am 26. Mai vom serbischen Geheimdienst gefasst und wird nun vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag angeklagt. Er wird beschuldigt, am Massaker von Srebrenica und anderen Kriegsverbrechen beteiligt gewesen zu sein. Mladic war den Behörden 16 Jahre lang durchs Netz gegangen.

"Die Verhaftung ist eine gute Nachricht für Serbien, die Stabilität in der Region und wird auch dem EU-Beitrittsprozess Serbiens neuen Schwung verleihen. Seine Verhaftung ist ein überzeugender Beweis der serbischen Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien", erklärte EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek zu Mladics Festnahme.

Haltung der EU-Kommission

Auch Kommissionspräsident José Manuel Barroso und die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Kommission Catherine Ashton haben Verhaftung des früheren bosnischen Serbengenerals begrüßt.

"Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorne für Serbien und die internationale Justiz. Ich beglückwünsche Präsident Tadic und die serbische Regierung für die mutige Aktion. Die Verhaftung ist ein positiver Schritt für die Europäische Union, für Serbiens Nachbarn, aber in erster Linie für die Rechtsstaatlichkeit in Serbien selbst", sagte Barroso.

Catherine Ashton beglückwünschte ebenfalls die serbische Regierung zur Verhaftung des ehemaligen Generals. Sie war zum Zeitpunkt der Verhaftung gerade zu einem Besuch in Belgrad eingetroffen und unterstrich in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten Boris Tadic: "Dies ist wirklich ein wichtiger Tag für die internationale Justiz und Rechtsstaatlichkeit. Herr Mladic wird sich nun den Anklagen vor dem Internationalen Gerichtshof stellen müssen."

Im Rahmen des Besuchs unterzeichnete Ashton ein Abkommen mit Serbien über den Austausch von geheimen Informationen. Dies sei ein Zeichen des Vertrauens und fördere die künftige Zusammenarbeit. "Ich möchte die Diskussionen fortsetzen, die wir über die Zukunft Serbiens und der Europäischen Union und somit auch der Bevölkerung des Landes führen. Ich war mir immer sicher, dass die Zukunft Serbiens und des Kosovos letztendlich in der Europäischen Union liegen", unterstrich Ashton.

Die EU-Außenminister hatten im Oktober 2010 beschlossen, das Beitrittsverfahren für Serbien formell zu eröffnen. Eine sehr gute Nachricht für das Balkanland, das aber noch den gesuchten Kriegsverbrecher Ratko Mladić ausliefern musste. Der Presse zufolge kann der Völkermord nun endgültig aufgearbeitet werden, und Serbien rückt näher an die EU.

filmEUROPA bringt das Lebensgefühl und die Kultur verschiedener Länder näher

Unter dem Motto 'Europa auf der Leinwand' findet vom 2. bis 5. Juni (Himmelfahrtwochenende) das Aachener Kultfilmfestival filmEUROPA im Humboldt-Haus (Pontstraße 41) statt. Gezeigt werden Filme, die unterschiedlicher nicht sein können: angefangen mit einer Gangster-Komödie vom Balkan bis zum dramatischen Fantasyfilm aus Spanien ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ziel ist es, den Zuschauern ein Stück Lebensgefühl und Kultur aus den verschiedenen Ländern näher zu bringen. Dabei soll die Perspektive des jeweiligen Landes eingenommen werden – durch einen Kultfilm, den dort jeder kennt. Die Filme werden in ihrer Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Organisator des Festivals ist AEGEE Aachen e.V., Teil des europäischen Studentenforums AEGEE, das in 200 Städten quer durch Europa vertreten ist und in Aachen insbesondere auch durch das Betreuungsprogramm für Austauschstudenten bekannt ist. Bei einigen Filmen wird als Extra jemand aus dem jeweiligen Land live etwas zu den Hintergründen des Films erzählen. Außerdem gibt es zusätzlich vor jedem Film einen Kurzfilm aus Europa zu sehen. Wer davon nicht genug bekommt, der sollte am Samstagabend kommen: dann gibt es eine Session ausschließlich mit Kurzfilmen aus Ländern quer durch Europa.

Alle, die Spaß an ungewöhnlichen Filmen und interessanten Einblicken in andere Länder Europas haben wollen, sind herzlich eingeladen!

Ort: Humboldt-Haus, Pontstraße 41, Aachen

Eintritt: 3 € pro Film / Kurzfilmsession

Die Sicherheit aller europäischen Atomkraftwerke wird erstmals nach EU-weiten Kriterien geprüft. 

Darauf haben sich die Europäische Kommission und die Europäische Gruppe der Regulierungsbehörden für nukleare Sicherheit (ENSREG) am 25. Mai geeinigt.

Untersucht werden vom 1. Juni an sowohl die Auswirkungen von Naturkatastrophen auf die Kraftwerke als auch ihre Tauglichkeit bei vom Menschen verursachten Unfällen wie Flugzeugabstürzen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger sagte: "Ich begrüße die Einigung zwischen Kommission und nationalen Regulierungsbehörden auf umfassende und ambitionierte Sicherheitsprüfungen der Atomkraftwerke. Die harte Arbeit beginnt jetzt: die Kriterien rigoros umzusetzen."

Die sogenannten Stresstests erfolgen in drei Phasen: einer Vorabprüfung durch den Kraftwerksbetreiber, einem Bericht der nationalen Regulierungsbehörden sowie einer Überprüfung durch internationale Expertenteams. Separat diskutiert werden Fragen, die die nationale Sicherheit der Mitgliedstaaten berühren, so die Vermeidung von Terrorangriffen auf Atomkraftwerke.

Umfrage-Ergebnisse vom Aachener Klimaparcours 2011

Während des 2. Aachener Klimaparcours am 19. und 20. Mai 2011 hat EUROPE DIRECT Aachen bei den teilnehmenden 111 Schülerinnen und Schülern des Couven-Gymnasiums, der David-Hansemann Realschule und der Gemeinschaftshauptschule Aretzstraße nach der Analyse des kleinen Videos "Energie - Jetzt wird gespart!" eine Umfrage zum energiesparenden und umweltbewussten Alltagsverhalten gemacht.

Ergebnis: die Jugendlichen leben in ihrem Alltag schon sehr energiesparend, könnten sich teilweise noch steigern.

Das beste Ergebnis erzielte mit knapp 83% die Frage danach, wer beim Zähneputzen den Wasserhahn abdrehen würde. „Das ist doch klar", meinte ein Schüler und lässt andeuten, dass sich die Jugendlichen sehr wohl ihrer Umwelt bewusst sind und verantwortlich damit umgehen.

Es stellte sich auch heraus, das knapp 75% der Schülerinnen und Schüler das Licht ausmachen, wenn sie aus ihrem Zimmer gehen und 70% Fernseher und Computer nicht nur auf Standby stehen lassen, sondern diese z.B. mittels einer Mehrfachsteckdose ganz vom Netz nehmen, wenn sie ihn ausschalten.

Insgesamt zeigte sich auch, dass bei jeder einzelnen Frage über die Hälfte der Jugendlichen eine energiesparende Einstellung besitzen. So haben rund 63% in ihrem Zimmer keinen Gegenstand wie einen Schreibtisch oder Vorhänge vor ihrer Heizung und 66% besitzen mindestens eine Energiesparlampe. Die Frage, wer denn im Winter den Pullover anlasse, anstatt die Heizung voll aufzudrehen, beantworteten immerhin noch 58 Schülerinnen und Schüler, also knapp 52%, mit einem Ja.

Schließlich stellte sich auch noch heraus, dass die öffentlichen Nahverkehrsmittel der Stadt Aachen von den Heranwachsenden sehr stark genutzt werden: Etwa 58% fahren regelmäßig umweltschonend mit dem Bus zur Schule und weitere 25% nutzen hierfür das Fahrrad, während 19% zu Fuß gehen.

Zusammenfassend zeigen diese Ergebnisse der kleinen Umfrage des EUROPE DIRECT Informationsbüros, dass die Schülerinnen und Schüler auf ihre Umwelt achten und dementsprechend mit ihr umgehen. Wenngleich die Prozentzahlen zum Teil schon sehr beachtlich sind, ist der Klimaparcours eine gute Gelegenheit, sich über eine umwelt- und klimagerechte Lebensweise weiter zu informieren.

Das Königreich Dänemark ist 2011 Partnerland der Reihe "Geilenkirchen blickt auf Europa"

Das 16. Partnerland für die Länderpräsentationsreihe "Geilenkirchen blickt auf Europa" ist in diesem Jahr das Königreich Dänemark. Dänemark habe viel zu bieten, stellte Bürgermeister Fiedler bei der Vorstellung des diesjährigen Partnerlandes fest. Sei es Design, Musik und Kultur: Dänemark spiele überall eine führende Rolle. Ein Land mit hoher Lebensqualiät und einer hervorragenden Küche werde sich in Geilenkirchen präsentieren.

Das Organisationsteam des Kulturamtes, der Europa-Union, der Nato-Airbase und des Aktionskreises haben wieder ein qualitativ hochwertiges Programm auf die Beine gestellt haben. Die Auftaktveranstaltung findet am 28.05.2011 ab 12.00 Uhr auf dem Marktplatz in Geilenkirchen statt und bietet ein abwechslungsreiches Programm, s.a. spielt die Royal Danish Navy Band , gibt es Vorträge über Dänemark und dänische kulinarische Spezialitäten. Zudem wird die Europa Union über Europa informieren, unterstützt von EUROPE DIRECT Aachen.

Der Eintritt ist frei!

Karlspreis LIVE: Musikalisch - Lebendig - Kulinarisch

Das diesjährige Open Air Fest auf dem Katschhof vor und nach der Verleihung des Karlspreises zielt ganz bewusst auf das neue, das junge Europa der kommenden Generationen ab und präsentiert eine Reihe erstklassiger Acts, die überwiegend der Aachener Stadt und Region entstammen. Eine ‚junge Bühne' also, die das Europa von heute und morgen feiert. Genießen Sie!

EUROPE DIRECT auf dem Katschhof (Mi. und Do.)

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen ist unter dem Motto "Europa verstehen leicht gemacht" wieder mit einem großen Infozelt vor der Domsingschule dabei. Informieren Sie sich über Europa, machen Sie mit beim Europa-Quiz mit vielen Preisen!

In Kooperation mit dem Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement wird zudem über das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit informiert.

Weitere Informationsstände auf dem Katschhof (Mi. und Do.)

  • Treffpunkt Europa: Informationsstände der Aachener Städtepartnerschaftsvereine Halifax, Kostroma, Montebourg, Naumburg und Reims.
  • Europa kreativ: Europäische Schlüsselfiguren. Mitmachspass für Kinder – ein Programm der Barockfabrik
  • Produzentengalerie Artikel 5: Plattform für neue Ideen in der regionalen, überregionalen und internationalen Kunst
  • KuKuK: Der belgisch-deutsche Verein begreift den Grenzübergang „Köpfchen" als Raum für Kunst und Kultur und als Geschichtsfenster.
  • REGIO Aachen: präsentiert gemeinsam mit den deutsch-französischen Grenzregionen kulturelle und touristische Angebote der grenzüberschreitenden Kooperation
  • MAASTRICHT VIA2018: Maastricht und Euregio Maas-Rhein als Kandidat Kulturhauptstadt Europas 2018.
  • Kulturstadt Aachen: Kulturbetrieb, Theater Aachen und Volkshochschule informieren über das vielfältige Kulturangebot in der Stadt.
  • Für das leibliche Wohl sorgt die Aachener Gastronomie

Der Vorabend: Mi. 1. Juni von 17.30 bis 22.00 Uhr auf dem Katschhof

  • Übersicht auf der Karlspreis-Homepage
  • 18.30-19.30 Uhr: Mit ohne Alles
    Der Name der fünfköpfigen Band „Mit ohne Alles" ist Programm: Nur mit ihren Stimmen schaffen sie es, ihr Publikum zu begeistern und zu unterhalten.
  • 19.30-20.00 Uhr: Europa-Talk
    AZ/AN-Chefredakteur Bernd Mathieu spricht mit Jean-Claude Trichet und weiteren Gästen
  • 20.45-22.00 Uhr: Señor Torpedo
    Mit einem unkonventionellen Mix aus knarzenden Elektrobässen, tanzbaren Beats, warmen, modernen Sounds und jazziger Lead-Stimme überzeugen die sechs Musiker mit ihrer Energie aus elektronischer Produktion und Live-Instrumenten.

Der Tag der Preisverleihung: Do. 2. Juni von 11.00 bis 22.00 Uhr

Grenzenloser Spielraum: Das euregionale „Spiel ohne Grenzen" in Herzogenrath

Am 25. Juni 2011 ist es wieder soweit: Das aus den 70er Jahren bekannte „Spiel ohne Grenzen" findet als grenzüberschreitendes Event zum dritten Mal auf dem Gelände des Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath statt. Bis zu 50 Teams aus Eurode und der Euregio Maas-Rhein – je 5 Personen aus Firmen, Vereinen, Schulen und Organisationen – sind eingeladen, sich in fantasievollen und sportlichen Geschicklichkeitsspielen zu messen, Spaß zu haben, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Grenzen zu überwinden.

Das „Spiel ohne Grenzen" ist in diesem Jahr Teil des Projekts „Euregio-Networking ohne Grenzen 2010/2011", das im europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit vor allem auch das grenzüberschreitende bürgerschaftliche Engagement fördern will; Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Organisationen sind aufgerufen, grenzüberschreitende Kontakte zu suchen und zu vertiefen; mit drei Veranstaltungen – in Kooperation mit der Stichting Eurode 2000+ und der Oikos VoG – wird dem Networking Raum gegeben, um die Zusammenarbeit auf eine breitere Basis zu stellen. Die EU unterstützt das Projekt mit Mitteln aus dem Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger".

Nehmen Sie am Samstag, den 25. Juni 2011 an der dritten Auflage dieses euregionalen Events teil. Bilden Sie mit 5 Kolleg/innen oder Freund/innen ein starkes Team und treten Sie gegen die anderen Mannschaften an. Bringen Sie Ihre Familie und Freunde zu diesem Erlebnistag mit und lassen Sie Ihre Mannschaft gebührend anfeuern. Genießen Sie den Spaß von 10-18 Uhr und stärken sich bei Barbecue und kühlen Getränken. Am Abend wird dann gefeiert bei Live-Musik.

Nehmen Sie die Herausforderung an?
Die Teilnahme an dem Event ist für die Teams kostenlos.

Weitere Informationen und Anmeldung:

  • www.euregio-spiel-ohne-grenzen.de
  • per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • per Telefon: 0 24 06 / 95 58-0
  • oder per Post: Nell-Breuning-Haus, Wiesenstraße 17, 52134 Herzogenrath
  • Artikel bei AN-Online
  • http://euregio-networking.eu

Mehr Azubis und junge Fachkräfte gehen ins Ausland

Laut IHK Aachen (Infodienst Nr. 76 vom 19.05.2011) sind Auszubildende und Berufsfachschüler mobiler geworden: Rund 23.500 junge Menschen absolvierten jährlich seit 2007 in der Erstausbildung einen Lernaufenthalt im Ausland. Das sind insgesamt rund drei Prozent. Für sie liegt der Mehrwert, den Auslandsmobilität für die berufliche wie persönliche Entwicklung darstellt, klar auf der Hand: Internationale Fachkenntnisse verbessern sich, interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse kommen hinzu.

Damit ist die Mobilität deutscher Auszubildenden um einen Prozentpunkt gestiegen - zu wenig, vergleicht man dies mit der Mobilitätsquote der Studierenden, die bei knapp 20 Prozent liegt. Immerhin zeigt die von der Nationalen Agentur Bildung für Europa (NA BIBB) in Auftrag gegebene Studie "Verdeckte Mobilität in der beruflichen Bildung", dass die Internationalisierung auch in der beruflichen Bildung voranschreitet.

Den Nutzen internationaler Mobilität in der Berufsausbildung erkennen die Unternehmen zunehmend an. Obwohl derzeit nur sechs Prozent der befragten Betriebe ihre Auszubildenden regelmäßig oder gelegentlich ins Ausland entsenden, geben fast 40 Prozent an, dass sie künftig "sicher" oder "vielleicht" Lernphasen im Ausland einplanen werden. Mit Blick auf die Fachkräftesicherung sehen Unternehmen in den Auslandsaufenthalten eine gute Investition in den eigenen Nachwuchs, die zudem Arbeitgeber attraktiver macht.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen fördert die Mobilitätskultur in der beruflichen Bildung mit der Informations- und Transferstelle und einer passgenauen Mobilitätsberatung für Mitgliedsbetriebe. Denn auch das hat die Studie des NA BIBB gezeigt: Eine deutlich höhere Mobilitätsquote im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen ist nur mit betriebsnahen Unterstützungsleistungen zu erreichen.

Die Informations- und Transferstelle der IHK Aachen berät im Rahmen der IHK-Initiative Rheinland alle Akteure der beruflichen Bildung aus den Kammerbezirken Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal. Die Transferstelle beantwortet allgemeine Fragen zu internationalen Aus- und Weiterbildungsprogrammen und unterstützt bei Konzeption und Durchführung von Auslandsaufenthalten.

Die aus Mitteln des BMAS und ESF finanzierte Mobilitätsberatung ist Anlaufstelle für Ausbildungsbetriebe im Bezirk der IHK Aachen. Wer einen Lehrling ins Ausland entsenden will, erfährt hier mehr über die verschiedenen Möglichkeiten der Auslandsmobilität, rechtliche Rahmenbedingungen und Förderprogramme und wird bei der Organisation eines Auslandsaufenthalts unterstützt.

  • Informations- und Transferstelle
    Dr. Angelika Ivens
    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Tel. 0241 4460 352
  • Mobilitätsberatung:
    Ellen Lenders
    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Tel. 0241 4460 354

Die Europäische Kommission konsultiert die europäische Öffentlichkeit

500 Plastiktüten benutzt ein durchschnittlicher EU-Bürger pro Jahr, die meisten nur einmal. Das Resultat: wir schwimmen im Müll. Allein im Mittelmeer treiben derzeit 250 Milliarden Kunststoffteilchen und 500 Tonnen Kunststoff. Seit dieser Woche fragt die EU-Kommission die Öffentlichkeit in einer Konsultation, wie sich der Gebrauch von Tragetaschen aus Kunststoff am besten verringern lässt. Sollten Plastiktüten Geld kosten oder ganz verboten werden? Und wie können biologisch abbaubare Verpackungen besser vermarktet werden? EU-Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte: „Vor 50 Jahren waren Einweg-Plastiktüten praktisch unbekannt; heute benutzen wir sie für einige Minuten, danach belasten sie jahrzehntelang unsere Umwelt. Gesellschaftliche Einstellungen entwickeln sich jedoch ständig fort, und der Wunsch nach Veränderungen ist weitverbreitet. Deswegen prüfen wir alle Lösungsmöglichkeiten und benötigen die Meinung möglichst vieler Menschen."

11-01-03-eu-flaggenEinige EU-Staaten haben bereits Preismaßnahmen, Vereinbarungen mit dem Einzelhandel oder ein Verbot bestimmter Arten von Plastiktüten eingeführt, um die Verwendung von Tragetaschen aus Kunststoff zu verringern. Auf EU-Ebene allerdings gibt es noch keine Maßnahmen dazu. Im März 2011 haben die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten die Frage erörtert. Bei der heute gestarteten Konsultation sollen auch Meinungen dazu eingeholt werden, ob die derzeitigen Anforderungen der EU-Verpackungsrichtlinie an die biologische Verwert- und Abbaubarkeit von Erzeugnissen angemessen sind.

Einladung zur Diskussion über den Euro

Für Altbundeskanzler Helmut Kohl stand fest: „Durch die Wirtschafts- und Währungsunion ist die europäische Einigung unumkehrbar gemacht worden. Vielmehr sind wir auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden."
Freilich gab es schon lange vor Einführung des Euro zahlreiche Kritiker, die von der Notwendigkeit einer gemeinsamen Währung von Lappland bis nach Sizilien keineswegs überzeugt waren. Durch die aktuellen Probleme in der Eurozone fühlen sich diese Kritiker in ihren Bedenken bestätigt. Und nicht selten hört man die Grundsatzfrage: Brauchen wir den Euro?

Hierzu diskutieren der Betriebswirtschaftsprofessor an der Fachhochschule Worms Dr. Max Otte und der Vorsitzende des Industrieausschusses im Europäischen Parlament Herbert Reul mit Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Weitere Interessenten sind herzlich eingeladen!

  • Dienstag 24.05.2011 um 9:30 Uhr
  • Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums
  • Stolberger Str. 200, Aachen

Die Moderation hat Prof. Bernd Mathieu, Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten. Die Veranstalter sind das Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen, die Karlspreisstiftung und das EUROPE DIRECT Direct Informationsbüro Aachen, das auch mit einem Infotisch mit EU-Materialien dabei sein wird.