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EU Meldungen 2 webAktuelle Informationen aus der EU-Politik und dem EU-Verbraucherschutz

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Meldungen über wichtige Themen der EU-Politik.
Was passiert gerade bei den EU-Institutionen in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg?

Zudem informieren wir über Verbraucherschutzfragen und Bürgerrechte in der EU sowie Wettbewerbe und Aufrufe mit EU-Bezug.

Sie wollen keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

EU macht Vorschläge für UN-Klimakonferenz

Internationaler Klimaschutz ist eine der größten globalen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Der politische Prozess zum Schutz des Klimas begann bereits Ende der 80er Jahre und führte zum Abschluss der Klimarahmenkonvention, die 1994 in Kraft trat. Seitdem gibt es jährliche Klimakonferenzen im Rahmen der Vereinten Nationen.

Auf der dritten Klimakonferenz im Jahr 1997 verabschiedete man das Kyoto-Protokoll. Hier einigten sich die verhandelnden Staaten erstmals darauf, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren und setzen dafür einen verbindlichen Zeitrahmen. Noch heute findet ein Großteil der internationalen Klimapolitik auf der Grundlage der Klimarahmenkonvention und des Kyoto-Protokolls statt.

Die nächste UN-Klimakonferenz findet vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen statt. Dort sollen die Verhandlungen über ein umfassendes Klimaschutzabkommen für die Zeit nach 2012 abgeschlossen werden. Zentrale Eckpunkte in Kopenhagen sind ein langfristiges, globales Ziel zur Minderung von Emissionen, miteinander vergleichbare Minderungsziele von Industriestaaten und von Entwicklungsländern sowie die technische und finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern sowohl bei der Minderung von Emissionen als auch bei der Anpassung an den Klimawandel.

Wenige Monate vor dem Klimagipfel hat die EU-Kommission Vorschläge für die Finanzierung des Klimaschutzes in Entwicklungsländern vorgelegt. Industrie- und Schwellenländer sollen sich entsprechend ihrem Anteil am Emissionsaufkommen und ihrer Wirtschaftskraft an der öffentlichen Finanzierung beteiligen. Für die EU würde dies einen Betrag von zwei bis 15 Milliarden Euro jährlich bis 2020 bedeuten – wenn sich die Industrieländer in Kopenhagen auf eine CO2-Senkung um 30 Prozent einigen.

Wer wie und wie viel zahlt, das ist der Knackpunkt bei den Verhandlungen in Kopenhagen. Die Position vieler Industrieländer: Erst verbindliche CO2-Reduktionszusagen der Entwicklungsländer, dann finanzielle Zusagen. Die armen Länder sehen es genau umgekehrt.

Mit ihrem Vorschlag will die EU-Kommission den Gordischen Knoten durchschlagen. Bis zu 30 Prozent der Finanzierung des globalen Kampfes gegen den Klimawandel soll die Union tragen.

Die 27 EU-Regierungschefs haben bei ihrem Gipfel am 29. und 30. Oktober u.a. gefordert, den Anstieg der Erderwärmung auf zwei Grad gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. Bis 2050 sollen die globalen Emissionen um 50 Prozent im Vergleich zu 1990 eingegrenzt werden, die der Industriestaaten um 80 bis 95 Prozent. Um das zu erreichen, sollen noch Zwischenetappen vereinbart werden. Die EU hat schon beschlossen, ihren Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent zu senken. Für den Fall eines ambitionierten Klimaabkommens soll das Ziel auf 30 Prozent steigen.

Die EU geht mit dem Vorschlag nach Kopenhagen, dass sich der globale Finanzbedarf für Klimamaßnahmen in den Entwicklungsländern 2020 auf 100 Milliarden Euro belaufen soll. Davon sollen global aus öffentlichen Mitteln 22 bis 50 Milliarden Euro beigesteuert werden; diese Spanne könnte eher noch eingegrenzt, nicht aber erhöht werden. Den Rest müsste die Industrie zahlen, etwa über das Emissionshandelssystem.

Um schnell mit den Hilfen für die ärmeren Staaten beginnen zu können, sollen von 2010 an zwischen 5 und 7 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Zahlungen von EU-Staaten in diesen Topf sollen freiwillig sein. Weiterhin umstritten ist die Verteilung der Kosten innerhalb der EU.

Jedoch beschloss die EU erstmals ein langfristiges Ziel für die Reduktion von Kohlendioxid: Es soll bis 2050 um ca. 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Für den Schiffsverkehr wird eine Verringerung um 20 Prozent, für den Luftverkehr um 10 Prozent bis 2020 (im Vergleich zu 2005) angestrebt.

Veranstaltungen von EUROPE DIRECT Aachen

Umfrage auf unserer Homepage (siehe links unten)


Hintergründe von UN und EU

Junge Leute und Multimedia

Ministerien und Presse

Zeichnung der Absichtserklärung zum EVTZZeichnung der Absichtserklärung zum EVTZ

Institutionalisierung der Allianz mit
der Parkstad Limburg

Die strategische Allianz zwischen der Parkstad Limburg und der StädteRegion Aachen soll dauerhaft verankert und die operative Zusammenarbeit intensiviert werden. Den erforderlichen rechtlichen Rahmen bietet seit 2007 der "Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit" (EVTZ).

Unter dem Motto "Korporation statt Kooperation" unterzeichneten heute Dr. Jürgen Linden und Marcel Philipp für die Stadt Aachen, Carl Meulenberg und Helmut Etschenberg für die StädteRegion Aachen, der niederländische Staatssekretär Frans Timmermans und der Abteilungsleiter im NRW-Europaministerium Dr. Herbert Jakoby eine Absichtserklärung zur Errichtung eines EVTZ auf dem Gebiet der StädteRegion Aachen und der Parkstad Limburg. Der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien soll ebenfalls eine Beteiligung an dem Projekt vorgeschlagen werden.

Der EVTZ hat zum Ziel, die grenzüberschreitende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit zu fördern. Er besitzt Rechtspersönlichkeit und verfügt über Rechts- und Geschäftsfähigkeit. Er kann also Vermögen erwerben und veräußern oder Personal einstellen. Mitglieder des EVTZ können z.B. Mitgliedstaaten, regionale oder lokale Gebietskörperschaften, Verbände oder Einrichtungen des öffentlichen Rechts sein.

Goldene Ehrenmedaille für scheidenden Oberbürgermeister

Der scheidende Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden erhielt heute im Maastrichter Rathaus die Goldene Ehrenmedaille der Stadt Maastricht. Dort fand eine Sitzung der Bürgermeister der fünf MAHHL-Städte Maastricht, Aachen, Heerlen, Hasselt und Lüttich statt.

Der Bürgermeister von Maastricht Gerd Leers zeichnete Dr. Linden im Anschluss an die Sitzung mit der höchsten und selten vergebenen Auszeichnung aus, die überhaupt in Maastricht verliehen wird. Damit ehrt die Stadt den jahrzehntelangen Einsatz im Bereich der euregionalen Zusammenarbeit und des MAHHL-Verbundes des Aachener Oberbürgermeisters. Darüber hinaus ist die Medaille auch ein Dank für die gute Unterstützung Maastrichts wie zum Beispiel die Bewerbung Maastrichts als Kulturhauptstadt Europas 2018 oder die Schnellbusverbindung zwischen den Städten Aachen und Maastricht.

Infoveranstaltung der IHK Aachen

Der akademische Abschluss ist keine Voraussetzung – wohl aber sehr gute Englischkenntnisse: Interessenten für den Bachelor in Business and Management (B.A.) oder den Master of Business Administration (MBA) können diese Abschlüsse an acht Wochenenden sowie in zwei einwöchigen Veranstaltungen in London berufsbegleitend erwerben.

Beide Fernstudiengänge bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen gemeinsam an mit dem European College of Business and Management (ECBM), der Berufsakademie der Deutsch-Britischen Auslandshandelskammer in London, sowie der University of Wales in Newport und der John Moores University in Liverpool.

Darüber informiert die IHK detailliert am Samstag, 17. Oktober, von 17 bis 18.30 Uhr in englisch. Für Fragen stehen Richard Bills, Direktor des ECBM in London Angelika Ivens, Projektleiterin der Initiative "Ausbildung International" bei der IHK Aachen zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine formlose Anmeldung per E.Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird aus organisatorischen Gründen gebeten.

Festvortrag von Guy Verhofstadt

Mit dem 9. November 1989 ist nicht nur der Aufbruch zur Wiedervereinigung Deutschlands, sondern damit auch der Beginn des umfassenden Zusammenschlusses Europas verbunden, denn die deutsche Einheit und die europäische Einigung waren immer zwei Seiten ein und derselben Medaille.

Die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung laden Interessenten aus Anlass des 20. Jahrestags des Falls der Mauer zu einem Festakt in den Krönungssaal des Rathauses ein am Sonntag, 08.11.2009 um 11:30 Uhr.

Dieser Festakt ist für geladene Gäste und es steht nur eine begrenzte Anzahl freier Plätze zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter: 0241 / 4 32-4941 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Festredner ist Guy Verhofstadt, der im Juli 1999 zum Premierminister von Belgien gewählt wurde und nachfolgend drei unabhängige Regierungen über die Dauer von fast zehn Jahren anführte. Seit 2009 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der ALDE-Fraktion (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa). Zum Jahrestag des Mauerfalls wird er den historischen Umbruch insbesondere aus der Sicht der europäischen Nachbarn skizzieren.

Die musikalische Begleitung erfolgt durch das Kammerorchester der Musikschule der Stadt Aachen unter der Leitung von Thomas Beaujean. Die Ansprache wird simultan übersetzt.

Iren stimmen in einem Volksentscheid über den Vertrag von Lissabon ab ©EC

Im zweiten Volksentscheid sprechen sich die irischen Wähler für den Vertrag von Lissabon aus.

16 Monate nachdem die Iren den Vertrag in einem ersten Volksentscheid abgelehnt hatten, stimmten sie nun mit „Ja“. Die europäischen Staats- und Regierungschefs hatten angeboten, Irland rechtliche Garantien für die nationale Souveränität einzuräumen, und hatten akzeptiert, dass jedes EU-Land auch weiterhin einen Kommissar stellt. Daraufhin hatte sich die Regierung Irlands bereiterklärt, einen zweiten Volksentscheid durchzuführen.

Damit der Vertrag von Lissabon in Kraft treten kann, müssen ihn alle 27 EU-Mitgliedsländer ratifizieren. Da nun auch Irland an Bord ist, müssen nur noch die Tschechische Republik und Polen den Ratifizierungsprozess abschließen.
Nach der Zustimmung der Iren zum EU-Reformvertrag wird auch der polnische Präsident Lech Kaczynski seine Zustimmung nicht mehr verweigern. Seine Unterschrift wird in den kommenden Tagen erwartet.

Der Vertrag soll die Rolle der EU in der Welt stärken und ihre Entscheidungsfindungsprozesse straffen.

Heiner Buttenberg in Eschweiler ausgezeichnet

Der Europäische Sozialpreis ist ein seit 1997 jährlich am 3. Oktober von dem Europaverein "Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft (GPB)" in Eschweiler verliehener Preis. Als Preisträger werden Menschen ausgezeichnet, welche sich "ohne Mandat oder Funktion in Parteien sowie sozialen Institutionen uneigennützig und auf privater Initiative für Menschlichkeit engagieren".

Heute erhielt der Gründer der "Heiner-Buttenberg-Stiftung" den Europäischen Sozialpreis 2009 im Ratssaal von Eschweiler. Überreicht wurde er vom Vorsitzenden des des Europavereins Peter Schöner. Heiner Buttenberg errichtete im rumänischen Buzias das Kinderdorf "Hänsel und Gretel". Zudem baute das Kinderheim "Andrea", ein Mutter-Kind-Haus, ein Medizinzentrum, eine Sozialküche, Ausbildungsstätten und vieles mehr.

Mit der Ehrung will die GPB das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung stärken und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen schärfen.

Parlament bestätigt Kommissionspräsident Barroso für zweite Amtszeit

José Manuel Barroso bleibt weitere fünf Jahre Präsident der Europäischen Kommission. Das Europäische Parlament stimmte der Benennung Barrosos am 16.09.2009 in Straßburg mit einer klaren Mehrheit zu. Für Barroso stimmten 382 von 718 Abgeordneten. 117 enthielten sich, 219 stimmten mit Nein. Die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hatten Barroso zuvor einstimmig nominiert. Barroso wertete das "breite Vertrauen" der Abgeordneten als "Signal dafür, dass das Parlament mein ehrgeiziges Programm für Europa teilt". Er kündigte parteiübergreifend eine enge Zusammenarbeit mit allen politischen Gruppen an, die für ein geeintes Europa stehen.

Vor der Abstimmung hatte Barroso seine Pläne für eine zweite Amtszeit in den Fraktionen und im Plenum des Parlamentes vorgestellt. "Dies ist die Stunde der Wahrheit für Europa", sagte er am Montag im Plenum. "Mehr als jemals zuvor brauchen wir ein starkes Europa." Als Lehre aus der Finanz- und Wirtschaftskrise müsse die EU ein neues, nachhaltiges Wachstumsmodell entwickeln, eine Strategie "EU 2020". Er kündigte eine Reihe von Initiativen an, von einer Verordnung zur Entsendung von Arbeitnehmern über soziale Folgenabschätzungen neuer Regelungen bis hin zur Stärkung der europäischen Außenpolitik.

Lissabon-Vertrag und seine Umsetzung in Deutschland

Der Bundestag hat am 8. September mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen die Begleitgesetze zum Vertrag von Lissabon verabschiedet. Die Zustimmung des Bundesrates wird für den 18. September erwartet. Danach kann der Bundespräsident die Gesetze unterzeichnen. Anschließend wird die Ratifikationsurkunde bei der italienischen Regierung in Rom hinterlegt, rechtzeitig vor dem irischen Referendum am 2. Oktober.

Damit kommen beide Parlamentskammern einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nach. Dieses hatte dem Parlament aufgegeben, seine Rolle in der europäischen Gesetzgebung zu stärken. Insgesamt handelt es sich um vier verschiedene Gesetze. Sie sollen die Rolle des Parlaments gegenüber der Europäischen Union (EU) einerseits und das Verhältnis zwischen Bundesregierung und Parlament andererseits regeln.

Frauen in der Wissenschaft / Women in science

Frauen wurden früher viele Jahrhunderte aus der wissenschaftlichen Forschung offiziell ausgeschlossen. Jedoch bedeutet dies nicht, dass in der Vergangenheit die Wissenschaft eine reine Männersache war. Etliche Frauen schafften es durch die Jahrhunderte ihre Ausgrenzung zu überwinden und in ihren Sachgebieten wichtige Beiträge zum Wissen der Menschheit zu leisten.

Die Abteilung Forschung der EU-Kommission hat ein sehr umfangreiches Buch veröffentlicht, dass die Geschichten und Errungenschaften wichtiger europäischer Forscherinnen beschreibt und der Wissenschaftsgeschichte endlich auch ein weibliches Gesicht gibt. Die Kapitel über die Forscherinnen sind als PDF zu lesen oder auch online als Audio-Book zu hören.

Leider ist das gesamte Projekt bis jetzt nur auf Englisch und nicht in Printversion verfügbar.

eYouGuide – Informationen für Internetkunden

Der eYouGuide liefert EU-Bürgerinnen und -Bürgern leicht verständliche Informationen über ihre „digitalen Rechte“ beispielsweise gegenüber Dienstleistungsanbietern, Onlineshops und Copyright-Inhabern.

Das Internet gibt dem grenzüberschreitenden Einkaufen in Europa eine neue Dimension. Zum Beispiel könnte man heutzutage in Belgien ein Produkt auf einer französischen Webseite bestellen, das von einer niederländischen Firma geliefert wird. Welche Rechte hat der Verbraucher in diesem Szenario? Die Antwort auf diese Frage kann man auf Deutsch, Englisch, Französisch, Bulgarisch und bald auch in weiteren Sprachen auf der eYouGuide-Webseite finden.

Weitere Themen sind u.a. Werbung und Kinder, Bloggen, Vertraulichkeit, Kontaktangaben, Kreditkarte, fehlerhafte Produkte, Zusatzgebühren, Musik, Widerrufsrecht, soziale Netzwerke, Spam und viele mehr.

YouTube für Bildung mit VideoLectures.net

Eine europäische Internetplattform für wissenschaftliche Vorträge zeigt, wie moderner Wissensaustausch und Fernunterricht in der Praxis funktionieren – und passt damit ideal ins Jahr der Kreativität und Innovation.

Monarchen, Monster, Marilyn Manson – sie alle dienen dem italienischen Schriftsteller Umberto Eco als Beispiele in seinem Vortrag zur „Geschichte der Hässlichkeit“. Zu sehen ist die Vorlesung als Videoclip auf der Internetseite Videolectures.net, wo tausende Vorträge, Reden und Tutorien zu 25 Themengebieten von Architektur bis Technologie frei zugänglich sind.

Das Jožef Stefan Institut in Slowenien startete die Plattform als kleines Pilotprojekt im Jahr 2002 und ist für die Verwaltung und teilweise auch Erstellung des Materials verantwortlich. „Die Idee dahinter war, eine Art „YouTube für Bildung“ zu schaffen, aber dann für eine anderes Publikum und mit einer europäischen Organisation,“ erklärt Davor Orlič, Publication Manager am Zentrum für IT-Wissenstransfer des Instituts.
Auf die Frage, inwieweit das Projekt zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation passe, antwortet er: „Videolectures.net ist ein sehr kreatives Werkzeug, weil es die Online-Community anspricht, die sich die Vorträge ansehen und auch kommentieren kann. Außerdem wird durch das Portal Wissenstransfer auf innovative Weise möglich, auch wenn Video nur der Anfang ist – wir arbeiten schon an neuen Modellen, wo Text und Ton getrennt werden.“

Sind Sie neugierig geworden? Dann schauen Sie doch mal vorbei und lassen Sie sich von dem geballten Wissen in neuem Format inspirieren. Ach ja, und wenn Sie auf Umberto Ecos Vortrag stoßen, nutzen Sie doch die Gelegenheit und sagen Sie der virtuellen Welt, was Sie von seiner Aussage halten, Schönheit sei langweilig…

Interview von center.tv über Abschaffung Glühbirnen

Heute führte Melanie Bergner vom privaten Sender center.tv Aachen ein Telefon-Interview mit EUROPE DIRECT Mitarbeiter Winfried Brömmel zum Start der schrittweisen Abschaffung herkömmlicher Glühbirnen. center.tv Aachen ist in etwa 220.000 Haushalten im Großraum Aachen zu empfangen und strahlt sein Programm auch via Live-Stream auf http://aachen.center.tv aus.

Frau Bergner informierte sich über den Stufenplan zur Abschaffung der Glühbirne, die Vor- und Nachteile für Haushalte und die Umwelt und möglichen Alternativen für die Verbraucher. Herr Brömmel berichtete zudem von der aktuellen Umfrage auf dieser Homepage und gab die Einschätzung, dass die Industrie im Zeitraum von drei Jahren bis zur völligen Abschaffung der herkömmlichen genügend Zeit hat, sich auf umweltfreundliche und innovative Leuchtprodukte einzustellen.

Der Beitrag der Sendung "Regiozeit" wird heute um 18:05 Uhr und um 21:05 Uhr gesendet.

Die neuesten Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie hier:

Interkulturelles Seminar am 14. Oktober 2009

In einer neuartigen Veranstaltungsreihe der RWTH Aachen werden mit hochkarätigen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung Fragenkomplexe rund um das Thema Interkulturelle Kompetenz diskutiert. Die Aachener Interkulturellen Kompetenzforen, die jährlich zu einem jeweils anderen internationalen Schwerpunkt stattfinden, wollen für die Entwicklung interkultureller Kompetenz im Rahmen ihrer Leitziele „Internationalität und Interdisziplinarität“ sensibilisieren.

Das diesjährige Schwerpunktthema ist „Unbekannter Nachbar Frankreich? Interkulturelle Kompetenz im bilateralen Austausch“. Die Präsentation der Ergebnisse einer groß angelegten Umfrage verdeutlicht, welche Reibungsverluste infolge mangelnder interkultureller Kompetenz in deutsch-französischen (Geschäfts-) Beziehungen entstehen. Bei dem kostenpflichtigen Seminar am 14.10.2009 im Super C der RWTH Aachen werden Strategien zur Vermeidung und Lösung solcher Probleme aufgezeigt.

Workshop zur Gemeinsamen Forschungsstelle der EU - Schwerpunkt Umwelt & Energie

 

Achtung: Die Veranstaltung wurde leider aus organisatorischen Gründen abgesagt!

Das Joint Research Centre (JRC) - auf deutsch "Gemeinsame Forschungsstelle" - ist eine Generaldirektion der EU-Kommission und besteht aus sieben Forschungsinstituten angesiedelt in 5 europäischen Mitgliedstaaten (Belgien, Niederlande, Italien, Spanien und Deutschland). Mit ihren 2700 Mitarbeitern trägt das JRC aktiv zu einem sichereren, saubereren, gesünderen und wettbewerbsfähigeren Europa bei.

Umwelt- und Energiefragen sind auf europäischer Ebene nicht nur politisch relevante Themen, sondern bergen wissenschaftlich unzählige und spannende Herausforderungen. Die Gemeinsame Forschungsstelle der EU, als wissenschaftlich-technische Unterstützung für die Konzeption, Entwicklung, Umsetzung und Überprüfung der EU-Politik, spielt eine wichtige Rolle in der Definition der europäischen Schwerpunkte auf diesen Gebieten und dient als Referenzzentrum der Kommission, z. B. in den Fragen der Klimawandelfolgeabschätzung.

Zum Thema "Wissenschaftliche Unterstützung in den Politikbereichen Umwelt und Energie: Förderung der Zusammenarbeit zwischen dem JRC und deutschen Forschungseinrichtungen" lädt das JRC gemeinsam mit der Nationalen Kontaktstelle JRC und der Abteilung Forschungsförderung der RWTH Aachen zu einer Informationsveranstaltung ein am

21. September 2009
von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr
an der RWTH Aachen (Super C)
.

Eingeladen sind sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch alle anderen Interessierten. Es wird über die Forschungsschwerpunkte der Institute für Energie und für Umwelt und Nachhaltigkeit sowie die Kooperationsmöglichkeiten mit dem JRC informiert und die Möglichkeit geben, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Forschenden auszutauschen. Es wird ebenfalls ausführlich über Karrieremöglichkeiten für (junge) Forschungskräfte beim JRC informiert.

Für die Veranstaltung wird keine Teilnehmergebühr erhoben. Reise- oder Übernachtungskosten können nicht erstattet werden. Hinweise zur Anmeldung finden Sie im nachfolgenden Link.

Ausstellung: Europa überwinden / öffnen / annähern / begegnen

Vom 21. August bis 3. September 2009 werden zehn Künstlerinnen des seit 1994 bestehenden euregionalen Fördervereins kulturschaffender Frauen dreieck.triangle.driehoeck ihre Werke zum Thema „Europa überwinden / öffnen / annähern / begegnen“ in der Bleiberger Fabrik in Aachen ausstellen und damit die mit dem Projekt „Experiment Europa“ begonnene Reihe fortsetzen.

Die Vernissage zur Ausstellung wird am 21. August 2009 um 19 Uhr in der Bleiberger Straße 2 in Aachen stattfinden.

Während der Langen Nacht der Museen am 23. August 2009 wird es regelmäßige Führungen durch die vier Ausstellungsräume in der Bleiberger Fabrik geben, alle an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen werden selbst vor Ort sein.

Tipps und Hinweise zum neuen Schuljahr

Von der Kinder- bis zur Erwachsenenbildung bietet das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen viele kostenlose Infomaterialien zum Thema Europa an, u.a. Broschüren, Karten und Poster.

Zum Start des neuen Schuljahrs gibt das EUROPE DIRECT Büro Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften Tipps und Hinweise, wie das Thema "Europa" aufgegriffen werden kann. Darüber hinaus finden Sie auf unserer Homepage zudem gut sortierte Internetlinks für junge Leute und die Schule:

1. Schülerkalender "Gut informiert, clever entscheiden" 2009/2010 mit Lehrer-Begleitheft

Der Schülerkalender ist ein Projekt der EU-Kommission und wird von Generation Europe koordiniert. Unser Büro verfügt über sechs Klassensätze in deutscher Sprache (25 Schülerkalender und 1 Lehrer-Begleitheft), die kostenlos an diejenigen abgegeben werden, die als erstes eine Abholung in unserem Büro vereinbaren. Leider kann der Kalender nicht mehr nachbestellt werden.

Der EU-Schülerkalender ist für die Klassenstufen 9, 10 und 11 konzipiert, bietet ein Kalendarium für Notizen, Hausaufgaben und Klausurtermine und unterstützt die kritische Verbraucherbildung in der Schule mit Basiswissen zu Verbraucherrechten, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Europäische Union und Mitbestimmung. Das Lehrer-Begleitheft bietet didaktische Vorschläge zu den Themen des Schülerkalenders und enthält Tests, Arbeitsblätter und Aufgabenstellungen für die Schüler.

2. Einladung: Jugendforum zum Klimawandel in Neuss - kostenlose Anreise!

Die Klimakampagne "Heiße Zeiten" für Kinder und Jugendliche, getragen vom Eine Welt Netz NRW e.V., möchte aufklären über den Zusammenhang von Klimaveränderungen und Armut bzw. Armutsbekämpfung. Am Samstag, 12.September 2009 lädt die Kampagne zum zweiten "Heiße Zeiten" Jugendforum nach Neuss in die Janusz-Korczak-Gesamtschule ein. Besonders angesprochen sind Jugendliche zwischen 14 und 19, egal ob mit oder ohne Hintergrundwissen zum Thema Klimawandel. Erwartet werden insgesamt ca. 200 Teilnehmende. Beginn der Veranstaltung ist um 10.30Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, Reisekosten und Verpflegung übernimmt das Eine Welt Netz NRW e.V. Anmeldeschluss ist der 31. August 2009!

3. Aachener Europakoffer für Grundschulen und Sekundarstufe I

Der neue "Aachener Europakoffer" bietet die Möglichkeit für Kinder von 6 bis 12 Jahren, Europa aus einer persönlichen Perspektive zu entdecken. Somit kann die Begeisterung für Europa, für die Entdeckung der Geografie, der vielfältigen Kultur und Natur, der gemeinsamen Geschichte und der kulturellen Unterschiede innerhalb Europas schnell geweckt werden.

4. EWP 2009 - 2010 über das Thema "Wasser"

Das Europäische Wissenschaftsparlament (EWP) von der Stadt Aachen und der RWTH Aachen geht in die zweite Runde. Das Thema "Wasser" mit all seinen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Facetten wird eingehend von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Bis Ende des Jahres wird das Thema über das Online-Forum www.wissenschaftsparlament.eu weiter auf Englisch diskutiert. Alle Interessenten ab 15 Jahren sind herzlich eingeladen mitzumachen! Die engagiertesten Teilnehmer des Online-Forums werden zur EWP-Tagung am 24. und 25. März 2010 eingeladen.

5. DOLCETA - kostenlose Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung zum Download

Die Europäische Kommission bietet zusammen mit dem Institut für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg (IÖB) Unterrichtsmaterialien zum Thema Verbraucherbildung an. Das Projekt mit dem Namen "DOLCETA" wird von Wissenschaftlern und Lehrkräften zusammen entwickelt.

6. EU-Infomaterial für den Unterricht

Die Europäische Union hat eine so genannte "Lehrer-Ecke" eingerichtet. Unter dem Motto "Die Europäische Union interessant im Unterricht" bietet diese Sammlung vielfältige Ideen für den Unterricht oder konkrete Informationen zur Geschichte Europas, die EU-Bürger oder liefert Dokumentationen zu speziellen Fragen. Mit einem Klick auf die gewünschte Altersgruppe finden Sie eine gezielte Auswahl an Materialien, die den Unterrichtserfordernissen am besten entsprechen.

7. eTwinning - Schulpartnerschaften in Europa

Das EU-Programm eTwinning vernetzt Schulen aus Europa über das Internet miteinander. Mit eTwinning finden Sie eine Partnerschule und arbeiten in einem geschützten virtuellen Klassenraum an einem gemeinsamen Unterrichtsprojekt. Die Teilnahme an eTwinning ist kostenlos und für alle Schulformen, Fächer und Jahrgangsstufen geeignet. Das Projektteam unterstützt Lehrkräfte mit Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterial.

Alte Umfrage zu Reisezielen im Sommerurlaub

Die letzte Umfrage auf dieser Homepage von EUROPE DIRECT Aachen lautete "Wo verbringen Sie den Sommerurlaub 2009" und zeigte, dass über die Hälfte der Teilnehmenden ihren Urlaub in einem europäischem Land außerhalb Deutschlands verbrachten.

Um diese Angabe und die der anderen Besucher zu vergleichen mit anderen Umfragen, schauen Sie auf folgende Auswahl von Hinweisen:

Neue Umfrage zur EU-Verordnung gegen herkömmliche Glühbinen

Die neue Umfrage greift ein viel diskutiertes Thema auf : "Wie gehen Sie mit der EU-Verordnung zum schrittweisen Verbot von Glühbirnen um?"

Sie finden die Umfrage wie immer links unterhalb des Hauptmenüs. Hintergründe zu den Plänen der EU lesen Sie im letzten Newseintrag bzw. hier:

Aus für die klassische Glühbirne wird am 1. September 2009 eingeläutet

Ein neues Zeitalter des Lichts bricht an: Die 1879 von Thomas Edison erfundene Glühlampe wird Schritt für Schritt durch leistungsfähigere Energiesparlampen ersetzt. Bei gleicher Beleuchtungsqualität sparen sie Geld und Energie. Dazu hat die Europäische Kommission am 18. März 2009 zwei neue Ökodesign-Verordnungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Haushaltslampen sowie Produkten zur Beleuchtung von Büros, Straßen und Industrieanlagen angenommen.

Zeitplan zum Verbot von herkömmlichen Glühbirnen in der EU:

  • Sept. 2009: 100-Watt-Glühbirnen und alle matten Glühbirnen
  • Sept. 2010: Glühlampen zwischen 75 und 100 Watt
  • Sept. 2011: Glühlampen zwischen 60 und 74 Watt
  • Sept. 2012: alle Glühlampen

Den Herstellern wird durch diese schrittweise Reform genügend Zeit gegeben, Ihre Produktion auf effiziente Alternativen umzustellen. Privathaushalte haben aber auch weiterhin die Wahl zwischen langlebigen Kompakt-Leuchtstofflampen, die derzeit (mit einem um bis zu 75 Prozent niedrigeren Verbrauch als Glühlampen) die höchsten Energieeinsparungen ermöglichen, oder effizienten Halogenglühlampen, die bei Einsparungen zwischen 25 und 50 Prozent den herkömmlichen Glühlampen in Bezug auf die Lichtqualität absolut gleichwertigsind.

Durch die neuen Verordnungen sollen bis zum Jahre 2020 etwa 80 Terrawattstunden eingespart werden. Dies entspricht ungefähr dem Stromverbrauch Belgiens oder von 23 Millionen europäischen Haushalten. Zudem verringern sich die Kohlendioxid-Emissionen um jährlich 32 Millionen Tonnen. Ein Vorteil der Energiesparlampe ist, dass 25 Prozent des verbrauchten Stroms in Licht umgesetzt werden – bei herkömmlichen Glühbirnen sind es nur fünf Prozent. Der Großteil geht bei ihnen hingegen in Form von Wärme verloren. Der Durchschnittshaushalt, der von herkömmlichen Glühlampen auf Kompaktleuchtstoffl ampen umstellt, kann dadurch bei der Stromrechnung je nach Anzahl der ersetzten Lampen jährliche Nettoeinsparungen von 25 bis 50 Euro erzielen – unter der Berücksichtigung des höheren Anschaffungspreises von Energiesparlampen.


Zur Kritik wegen möglicher gesundheitlicher Risiken durch enthaltende Schadstoffe und eines für den menschlichen Körper gefährlichen Lichtspektrums sagte der Sprecher des zuständigen EU- Kommissars Andris Piebalgs, Ferran Tarradellas, Fachleute seien diesem Verdacht nachgegangen: Die Kompakt-Leuchtstoffl ampen enthielten zwar gefährliches Quecksilber, aber nur in geringen Mengen.
Ihr Recycling sei in einer Richtlinie aus dem Jahr 2002 geregelt.

Mit der Umstellung auf Energiesparlampen will die Europäische Union dem Beispiel von Australien und Kalifornien folgen und zur Erfüllung ihrer ehrgeizigen Klimaziele beitragen. Die Abschaffung der Glühbirne war auf dem EU-Gipfel 2007 unter der Ratspräsidentschaft Deutschlands angeregt worden. Insbesondere die Bundesregierung hatte sich im Hinbllick auf den Klimaschutz für die Umstellung eingesetzt.

Europa von 1989  bis 2009

Heute vor 48 Jahren wurde in Berlin mit dem Bau der Mauer begonnen. Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 war ein einzigartiges Ereignis, das in ganz Europa zu Diskussionen angeregt hat. Starke Gefühle einschließlich Optimismus für Veränderungen gingen daraus hervor. Der 20. Geburtstag dieses Ereignisses zeigt das Heranwachsen einer Generation, die in einem vereinten und freien Europa aufgewachsen ist. Es ist auch der 5. Geburtstag der EU-10 Erweiterung; mit dieser Erweiterung ist Europa in Frieden und Sicherheit wirklich wiedervereint worden.
(Text vom EIZ Niedersachsen)

Die EU-Kommission hat eine Präsentation produziert, die das Geschehen multimedial aufgreift. Blicken Sie zurück in die Vergangenheit. Auch die Deutsche Welle und Cafébabel greifen das Thema auf.

Einen ersten Eindruck von der EU-Multimediaseite erhalten Sie hier im Video.

Auch die Stadt Aachen erinnert vom 4. September 2009 bis zum 7. Februar 2010 in verschiedenen Projekten an den Fall der Mauer vor 20 Jahren. Dieses Ereignis wird in einen historischen und europäischen Zusammenhang gestellt. In Kooperation zwischen dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, der VHS Aachen, der Stiftung Internationaler Karlspreis sowie Partnerorganisationen aus der Zivilgesellschaft wurde ein Programm entwickelt, das sowohl den europäischen Aspekten dieses Ereignisses Rechnung trägt als auch spezifische Facetten für die Stadt Aachen herausarbeitet.

"Heiße Zeiten"Jugendforum - kostenlose Anreise!

Alle reden vom Klimawandel und dass etwas dagegen getan werden muss. Aber wann beginnt der Klimawandel und was wird dann passieren? Sind die Folgen überall auf der Welt die gleichen? Was kann ich selbst und was können wir als Gruppe tun, um das Klima zu schützen? Genau deshalb gibt es die Kampagne "Heiße Zeiten – Nimm das Klima in die Hand!“.

Diese Klimakampagne für Kinder und Jugendliche, getragen vom Eine Welt Netz NRW e.V., möchte aufklären über den Zusammenhang von Klimaveränderungen und Armut bzw. Armutsbekämpfung im Kontext der Millenniumsentwicklungsziele, vor allem in den Ländern des Südens. Dabei soll das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge in Mensch-Umwelt- sowie Nord-Süd-Beziehungen gefördert werden.

Am Samstag, 12.September 2009 lädt die Kampagne zum zweiten "Heiße Zeiten" Jugendforum nach Neuss in die Janusz-Korczak-Gesamtschule ein. Besonders angesprochen sind Jugendliche zwischen 14 und 19, egal ob mit oder ohne Hintergrundwissen zum Thema Klimawandel. Erwartet werden insgesamt ca. 200 Teilnehmende. Beginn der Veranstaltung ist um 10.30Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, Reisekosten und Verpflegung übernimmt das Eine Welt Netz NRW e.V.

Anmeldeschluss ist der 31. August 2009!

Die Europäische Union ist weltweit in einer Vorreiterrolle in Sachen Umwelt- und Klimapolitik. Hier finden Sie weitere Informationen darüber:

09-07-30_island_pictureErste Hürden zur Mitgliedschaft in die EU erfolgreich genommen

Der erste Schritt zur Mitgliedschaft Islands in die Europäische Union wurde bereits vollzogen. Die Europäische Kommission prüft auf Gesuch der Außenminister die Eignung Islands in Bezug auf die so genannten "Kopenhagener Kriterien", die Bedingungen zum Beitritt in die Gemeinschaft, ein funktionierendes Wirtschafts-, und Rechtssystem und ein stabiler politischer Aufbau, festlegen.

Der Beitrittsgesuch des Isländischen Parlamentes am 16. Juli 2009, initiiert durch den Vorschlag der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardóttir, wurde durch die Finanzkrise und dem darauffolgenden Zusammenbruch der isländischen Krone maßgeblich beeinflusst. Island hofft durch den Beitritt seine Wirtschaft stabilisieren zu können. Eine Volksabstimmung entscheidet aber letztlich über die Aufnahme in die Europäische Gemeinschaft.

Die Europäische Union begrüßt die Entscheidung Islands, dass heute schon in vielfacher Hinsicht enge Beziehungen zu der EU als Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums unterhält. Als heikles Verhandlungskapitel gelten die Fischereirechte, die Island bisher von einer Mitgliedschaft abhielten.

Handbuch zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Europa

Seit vor über 50 Jahren die Römischen Verträge und damit auch der Grundstein zur Europäischen Union gelegt wurde, sind von Brüssel aus immer wieder starke Impulse für die Gleichstellung der Geschlechter ausgegangen. Gleichstellungstellungsrelevante Vorgaben sind an zahlreichen Stellen des Gemeinschaftsrecht zu finden. Außerdem wurden viele praktische Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung ergriffen.

Dennoch bestehen trotz aller Fortschritte und Erfolge in ganz Europa nach wie vor unübersehbare Unterschiede zwischen der rechtlichen und der faktischen Gleichstellung. Unter den nationalen Parlamentariern und Regierungsvertretern in Europa sind weniger als ein Viertel Frauen; in Spitzenpositionen in der Wissenschaft sind nur 15 Prozent und in Führungspositionen in der Wirtschaft sogar nur 10 Prozent vertreten. Es ist an der Zeit, dass Gleichstellung endlich ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags wird.

Eine umfassende und systematische Darstellung zu den Auswirkungen Europas auf die Lebenssituation der Frauen ist dafür ein wichtiger Schritt. Das Handbuch "Frauen verändern EUROPA verändert Frauen" vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, widmet sich erstmals diesem Thema und will helfen, die Gesellschaft zu informieren, Stoff zum Nachdenken zu geben und die Kritikfähigkeit zu fördern.

Unter folgenden Links erhalten Sie die Möglichkeit das Handbuch kostenlos herunterzuladen oder über die Homepage des Ministeriums zu bestellen.

Tipps und Unterstützung für auslandsinteressierte Auszubildende

Eine Zeitlang ins Ausland zu gehen, davon träumen viele Jugendliche. Doch während der Auslandsaufenthalt für Studenten schon zur Selbstverständlichkeit geworden ist, erscheinen die organisatorischen Hemmnisse für auslandsinteressierte Lehrlinge ungleich größer.

Sowohl die Handwerkskammer Aachen als auch die Industrie- und Handelskammer in Aachen haben seit März 2009 eine Mobilitätsberaterin eingestellt, die über die Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten in der Berufsausbildung informiert. Zum Angebot beider Häuser gehören außerdem Aus- und Weiterbildungsprogramme im europäischen Ausland wie die bidiplomierte kaufmännische Ausbildung in Paris, Weiterbildungsseminare für kaufmännische Auszubildende in London, die Tridiplomierung im Bereich KFZ-Mechatronik und euregionale Zusatzqualifikationen wie die Euregio-Kompetenz oder der Europaassistent im Handwerk.

Offene Fragen gibt es viele, einige davon werden in einem kleinen Leitfaden (PDF) beantwortet. Darin geht es u.a. Fragen wie "Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Auslandsaufenthalt? Was ist mit der Berufsschule? In welche Länder kann ich gehen? Wer trägt die Kosten?"

Weitere Informationen finden sich auf den Internetseiten der beiden Kammern. Interessierte Jugendliche können sich außerdem direkt mit den Mobilitätsberaterinnen in Verbindung setzen.

Handwerkskammer Aachen
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Tel.: 0241/ 471-162
Homepage der HWK-Mobilitätsberatung

Industrie- und Handelskammer Aachen
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Tel.: 0241/ 4460-354
Homepage Ausbildung international

Weitere nützliche Internetlinks:

Europäische Kommission setzt gezielt auf regionale Ansprechpartner

Mit dem Vertrag von Maastricht wurde im Jahr 1993 auch das Prinzip der so genannten Subsidiarität in der EU eingeführt. Dieses Prinzip besagt, dass die Entscheidungen auf einer möglichst bürgernahen Ebene zu treffen sind, wobei stets zu prüfen ist, ob ein gemeinschaftliches Vorgehen angesichts der regionalen oder lokalen Handlungsmöglichkeiten wirklich gerechtfertigt ist. In den Bereichen, die nicht in ihre ausschließliche Zuständigkeit fallen, handelt die Union also nur dann, wenn ihre Maßnahme wirksamer ist als eine nationale, regionale oder lokale Maßnahme.

Seitdem wurden viele Maßnahmen und Regelungen durch die von der Kommission initiierten "Praxis vor Ort" auch in Nordrhein-Westfalen etabliert. Neben Ansprechpartnern für EU-Politik und EU-geförderte Projekte wie den EUROPE DIRECT Informationsstellen, wurden Projekte zu Themen wie Umwelt, Klima und Mobilität ins Leben gerufen. Förderprogramme und Finanzhilfen fließen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) auch in Teile des Ruhrgebietes und in den Kreis Aachen. Gezielt wurden hierbei in den letzten Jahren die Tourismusbranche, die Entwicklung des ländlichen Raumes sowie deutsche Forschungsinstitute und Hochschulen unterstützt.

Weitere Informationen zu "Europa vor Ort" in NRW, Projekten und Ansprechpartnern erhalten Sie unter folgenden Links: