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Soziale Medien

EU Meldungen 2 webAktuelle Informationen aus der EU-Politik und dem EU-Verbraucherschutz

Hier erhalten Sie von unserem Team neueste Meldungen über wichtige Themen der EU-Politik.
Was passiert gerade bei den EU-Institutionen in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg?

Zudem informieren wir über Verbraucherschutzfragen und Bürgerrechte in der EU sowie Wettbewerbe und Aufrufe mit EU-Bezug.

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Infomieren Sie sich hier:

Kategorie "EU-Meldungen" mit einem RSS-Reader abonnierenRSS Icon 32

Das Burgau-Gymnasium Düren wurde heute eine NRW-Europaschule

Im Rahmen einer Feierstunde in Pulheim hat Europaminister Andreas Krautscheid heute 14 Schulen als Europaschulen ausgezeichnet. Damit gibt es in Nordrhein-Westfalen jetzt insgesamt 114 Europaschulen. Eine davon ist das Burgau-Gymnasium in Düren, das sich nun Europaschule nennen darf.

In der Region Aachen, Düren und Heinsberg gibt es somit insgesamt 11 zertifizierte Europaschulen.

"Europaschulen fördern zweisprachige Unterrichtsangebote, unterstützen internationale Projektpartnerschaften, ermöglichen Praktika im europäischen Ausland und bieten mehr Fremdsprachenunterricht als andere Schulen an. Zusätzlich werden Inhalte mit europäischem Bezug in den Unterricht integriert und das interkulturelle Verständnis gefördert", betont Andreas Grüderich, Schulleiter des Burgau-Gymnasiums.

Das Burgau-Gymnasium bietet neben den obligatorischen Fremdsprachen Englisch und Französisch Unterricht in Latein, Spanisch und Italienisch an. Daneben gibt es zurzeit bilingualen Sachfachunterricht in Geschichte und Politik. In Arbeit sind bilinguale Module auch für die Englischklassen, sowie weitere Angebote auf Französisch. Internationale Austausche in Europa hat das Burgau-Gymnasium mit Polen, der Ukraine und Frankreich. Aber auch außerhalb Europas gibt es Kontakte: eine intensive Partnerschaft pflegen die Burgauer mit Rohde Island in den USA.

(Bericht in Anlehnung an die Homepage des Burgau-Gymnasiums)

Europa lebt vor Ort - Euregionale Lehrer/innenfortbildungam 11. und 12. März 2010

Für viele ist Europa ganz weit weg und die Europäische Union ein Buch mit sieben Siegeln, obwohl wir hier im Dreiländereck mittendrin leben – in Europa.

Der Arbeitskreis Grenzen-Los, dem kirchliche, kommunale und anderen Weiterbildungseinrichtungen und Verbände in der Euregio Maas-Rhein angehören, veranstaltet zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine Fortbildung.

Das Seminar bietet einerseits Informationen über die EU und ihre Bedeutung für den Alltag in unserer Region. Andererseits sollen Möglichkeiten gezeigt werden, Schülerinnen und Schülern Europa näher zu bringen.

Themen und Zeitpläne können dem Flyer entnommen werden, die Themen sind u.a.

  • Europäische Geschichte: Holocaust in Europa
  • und Auswirkungen in der Gegenwart
  • Die EU und ihre Institutionen
  • Europa im Unterricht
  • Europäische Schüleraustauschprogramme
  • Europäische Studien- oder Ausbildungsmöglichkeiten
  • europäische Bewerbungsverfahren
  • Schulen mit grenzüberschreitenden Kontakten

Die Fortbildung findet statt am Donnerstag, 11. und Freitag, 12. März 2010 im Eurode Business Center (EBC), Eurode-Park 1-4, in Herzogenrath. Die Teilnehmergebühr beträgt 50 Euro.

Information und Anmeldung bei Dr. Nicole Ehlers, Telefon: 0241 4792-179, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weltausstellung könnte 2017 in Lüttich sein

Am 14. Dezember 2009 beschloss der Stadtrat von Lüttich einstimmig, die Bewerbung der Stadt Lüttich für die Ausrichtung einer Weltausstellung im Jahr 2017 einzureichen.

Diese Entscheidung bildet den Ausgangspunkt eines höchst ambitionierten Vorhabens, das sich in einer ersten Phase über drei Jahre erstrecken wird, bis das Bureau International des Expositions (BIE) die Gastgeberstadt endgültig bestimmt. Lüttich hegt den Ehrgeiz, über einen dreimonatigen Zeitraum die Pavillons von 156 Staaten aufzunehmen und so zum Schaufenster zur Welt für den gewählten Themenbereich zu werden.

Auf der Homepage der Stadt Lüttich finden Sie umfassende deutschsprachige Informationen über dieses Großprojekt, für das die Nachbarstadt auch in Aachen um Unterstützung werben wird.

25 Jahre Städtepartnerschaft Aachen-Toledo

Aus Anlass des 25 jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Aachen-Toledo besucht eine Delegation aus Toledo unter Führung des Oberbürgermeisters Emiliano García-Page Sánchez vom 19. bis 21. Februar die Stadt Aachen.

Zur Delegation gehört auch der frühere Oberbürgermeister Joaquín Sánchez Garrido, der am 12. Oktober 1984, dem spanischen Nationalfeiertag, in Toledo und am 28. Januar 1985 in Aachen gemeinsam mit dem damaligen Aachener Oberbürgermeister Kurt Malangré den Städtepartnerschaftsvertrag unterschrieb.

Im Rahmenprogramm ist vom 19. bis 23. Februar 2010 eine Fotoausstellung „Toledo" von der Aachener Künstlerin Germaine Stirnberg in der Sparkasse Elisenbrunnen in Aachen zu sehen. Gezeigt werden 30 Fotografien im Format 30 x 50 cm. Die Eröffnung findet am Freitag um 16:30 Uhr statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Präsident Barroso und sein Team erhalten die Zustimmung des Parlaments.

Das Parlament hat die 26 Kandidaten für die neue EU-Kommission um Präsident Barroso heute im Amt bestätigt. Mit nur 137 Gegenstimmen (bei 72 Enthaltungen) lag das Ergebnis deutlich über der erforderlichen Mehrheit.

Mit der Abstimmung endet diese wichtige Etappe, die im September mit der Zustimmung des Parlaments zu einer zweiten Amtszeit Barrosos begonnen hatte.

Die neue Kommission sollte eigentlich schon im November 2009 ihr Amt übernehmen. Die Ernennung wurde jedoch durch die verspätete Ratifizierung des Vertrags von Lissabon und durch den Rückzug der bulgarischen Kandidatin nach ihrer Anhörung vor dem Europäischen Parlament verzögert. Rumiana Jeleva wurde durch die Vizepräsidentin der Weltbank Kristalina Georgieva ersetzt, die erst letzte Woche vom Parlament befragt wurde.

Mit Präsident Barroso zählt die neue Mannschaft 27 Mitglieder, eines aus jedem EU-Mitgliedsland. Davon absolvieren insgesamt 14, einschließlich des Präsidenten, ihre zweite Amtszeit. Das Mandat der Kommission dauert fünf Jahre.

Das Barroso-II-Team wird seine Arbeit aufnehmen, sobald die offizielle Ernennung durch die EU-Staats- und Regierungschefs erfolgt ist.

Der ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs, Günther Oettinger, wird als deutscher EU-Kommissar für das Ressort Energie zuständig sein.

neues EU-Bio-Logoneues EU-Bio-LogoNeues EU-Logo für Bio-Produkte kommt aus Düsseldorf

Ein Düsseldorfer Student hat das neue Bio-Logo entworfen, das von Juli 2010 an auf Bio-Produkten aus der Europäischen Union prangt.

Dusan Milenkovic setzte sich mit seinem „Euro-Blatt" in einem von der EU-Kommission ausgeschriebenen Wettbewerb durch. Das neue EU-Bio-Logo ist ab 1. Juli für alle verpackten Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden, verbindlich vorgeschrieben. Für eingeführte Erzeugnisse ist es freiwillig. Neben dem EU-Logo können auch andere private, regionale oder nationale Logos abgebildet werden.

In den letzten beiden Monaten haben etwa 130.000 Personen im Internet abgestimmt, um das neue Bio-Logo aus den drei Entwürfen der Endausscheidung auszuwählen. 63 % aller Teilnehmer haben für den Entwurft aus Düsseldorf gestimmt.

Spendenaufruf für die Opfer der Lütticher Gasexplosion

Der Lütticher Bürgermeister Willy Demeyer hat seinen Aachener Kollegen Marcel Philipp gebeten, auch die Aachener Bürgerinnen und Bürger auf ein Spendenkonto aufmerksam zu machen, das die Stadt Lüttich zugunsten der Opfer der Gasexplosion in der Lütticher Innenstadt eingerichtet hat.

Mit den eingehenden Geldern soll denjenigen geholfen werden, die durch die Explosion ihre Wohnung und ihr Hab und Gut verloren haben. Das Öffentliche Sozialhilfezentrum von Lüttich verwaltet das Spendenkonto.

Die Kontonummer lautet:

091-0199998-13 (IBAN: BE 08 0910 1999 9813; BIC: GKCC BEBB)

mit der Angabe "SOLIDARITE SINISTRES LÜTTICH (Solidarität Opfer Lüttich)

Schüler aus 13 Ländern haben sich für die Tagung qualifiziert

Das Europäische Wissenschaftsparlament (EWP) biegt auf die Zielgerade ein. 45 Schülerinnen und Schüler aus 13 europäischen Ländern wurden für die Tagung zum Thema ‚Wasser’, die vom 23. bis 25. März 2010 in Aachen stattfindet, ausgewählt. Es handelt sich um 15 europäische Schulen, die mit einer vierköpfigen Delegation (drei Schüler und eine Lehrperson) nach Aachen reisen und ihren Sitz im Plenum neben Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsvertretern einnehmen werden. Besonders hervorzuheben ist, dass nicht nur Schüler aus EU-Ländern an dem Qualifikationsprozess im Internet teilgenommen haben, sondern auch viele Jugendliche aus Ländern, die noch kein Mitglied in der EU sind. So werden im März auch Schüler aus Montenegro, der Türkei sowie aus Serbien in Aachen erwartet.

Die Auswahl der Schulen fand auf der Basis der Beteiligung an den Diskussionen im Internet statt (www.wissenschaftsparlament.eu). In fünf Foren findet seit Mai 2009 ein reger Diskurs statt, an dem sich rund 1000 User beteiligen. Um die Diskussion im Hinblick auf die anstehende Tagung zu fokussieren, wurde im Januar 2010 eine neue Forenstruktur angelegt. So setzen sich die Teilnehmer beispielsweise mit der Frage auseinander, ob Wasser öffentliches Gut oder ökonomische Ressource ist. Oder sie diskutieren darüber, wie eingeschränkt die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik sind. Ein Thema, das nicht erst seit dem gescheiterten Klimakipfel von Kopenhagen sehr virulent ist.

Institution der Vereinten Nationen als Schirmherr

Das Regionale Informationszentrum der Vereinten Nationen (UNRIC) hat eine Schirmherrschaft über das EWP übernommen.  UNRIC stellt Informationen und Dokumente zur Verfügung und arbeitet direkt mit wichtigen Partnern, wie Regierungen, Medien, Nichtregierungsorganisationen, Bildungseinrichtungen sowie lokalen Behörden bei gemeinsamen Projekten und Aktivitäten zusammen.

10-01-29-Europaeische_Horizonte"Europa im Zeichen der Globalisierung" - Kolloquium am 10./11. Februar 2010 in Bonn

Globalisierung ist ein Prozess, der sich nicht nur in der Finanzwelt niederschlägt, sondern alle Bereiche betrifft: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die "Europäischen Horizonte" haben renommierte Wissenschaftler zu einem interdisziplinären Kolloquium nach Bonn in die Räume der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission eingeladen.

Am 10. Februar wird die Rolle und Wandelbarkeit von Politik und Ökonomie in der Globalisierung diskutiert, die gesellschaftlichen Folgen der Globalisierung sind Teil der zweiten Tagungseinheit am 11. Februar. Nähere Informationen zu Programm, Tagungsort etc. finden Sie hier:

Sie sehr herzlich eingeladen, dabei zu sein und mitzudiskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird um Anmeldung gebeten bis zum 5. Februar 2010. Bitte geben Sie hierbei auch an, ob Sie am gesamten Kolloquium oder nur an bestimmten Sektionen teilnehmen möchten.

Bitte anmelden bei Julia Schmidt, Tel.: 0241 / 80-26123, oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Veranstalter

Unter dem Leitthema Europäische Horizonte haben sich der Fachbereich Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen, das Institut für Politische Wissenschaft der RWTH, das Kulturwissenschaftliche Institut, Essen, die Regionale Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn sowie die Regio Aachen e.V. zu einer Initiative zusammengeschlossen, um im Rahmen gemeinsam konzipierter und ausgerichteter Veranstaltungen einen öffentlichen Raum zu schaffen.

Was bedeutet der Euro für uns?10-01-26-Euroinphoto

Dieser Frage können 14-18 jährige Schüler nun noch bis zum 31.03.2010 nachgehen.

Ihre Ansichten zur europäischen Währung können sie beim Wettbewerb "Der Euro: Was bedeutet er für uns?" mit eigenen Fotos vorstellen.

Nähere Informationen zum Fotowettbewerb und den Regeln sowie ein Teilnahmeformular finden Sie unter folgendem Link:

Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Seit 1983 lenkt die EU das Interesse der Öffentlichkeit und der nationalen Regierungen durch das Europäische Jahr auf ein bestimmtes Thema. Bereits im Dezember 2007 hat die Europäische Kommission das Jahr 2010 zum Jahr der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung erklärt.

„Das europäische Jahr wird die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, wie stark Armut immer noch den Alltag vieler Europäer prägt“, sagte Vladimir Spidla, der EU-Kommissar für soziale Angelegenheiten Ende 2007.

Deutschlands nationales Anliegen ist es, die Bildungschancen für Alle zu verbessern, unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft. Jedes Kind soll die Möglichkeit zum Aufstieg durch Bildung besitzen. Für Menschen mit Migrationshintergrund geht es vor allem darum, ihre Chancen zur Integration in die Ausbildungs- und Arbeitswelt zu verbessern und sie in die Gesellschaft einzugliedern. So lautet das Motto in Deutschland zum Europäischen Jahr 2010 „Mit neuem Mut.“

Damit auch die jüngere Generation sich des Problems bewusst wird, befasst sich der Europäische Wettbewerb für Schüler 2010 mit dem Jahr der Armut. Schüler aller Altersgruppen können in bildnerischer oder schriftlicher Form am Wettbewerb teilnehmen. Dabei können die Schüler sich mit Themenvorschlägen, die ihrer Altersklasse angemessen sind, befassen.

Wählen Sie jetzt den Sieger des Posterwettbewerbs 2010!

Unter Einsatz jeder beliebigen künstlerischen Technik sollte ein Poster gestaltet werden, das für die Feierlichkeiten zum Europatag eingesetzt werden kann. Das künstlerische Werk sollte das Thema des Wettbewerbs widerspiegeln: Ich Europa.

Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen, die sich für Grafikdesign interessieren. Voraussetzung für eine Teilnahme war, dass die Künstler nach 1985 geboren wurden und in der EU wohnhaft sind.

Eine unabhängige Jury hat die 10 Finalisten gewählt. Die Jury besteht aus Vertretern der Europäischen Kommission sowie aus europäischen Experten auf den Gebieten Grafikdesign und Kommunikation. Die Jurymitglieder bewerteten neben der Originalität und der künstlerischen Qualität des Projekts auch die Art und Weise, wie aus ihm hervorgeht, was die Teilnehmer an Europa mögen und ob dieser Aspekt auch die europäischen Mitbürger anspricht.

Jetzt kann die Öffentlichkeit (über die Website des Wettbewerbs) über die 10 Entwürfe abstimmen. Stimmberechtigt ist jeder EU-Bürger bzw. jeder, der seinen Wohnsitz in der EU hat.

Der Siegerentwurf wird zum offiziellen Poster für den Europatag am 9. Mai 2010. Er wird in alle 23 Amtssprachen der EU übersetzt und in sämtlichen 27 EU-Ländern verbreitet.. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 2 000 EUR, der zweite und dritte Platz ist jeweils mit 1 000 EUR dotiert. Außerdem winkt den Gewinnern des ersten bis dritten Preises jeweils eine Reise nach Brüssel im Mai 2010 zur Preisverleihung.

Gutes Signal gerade für Europas Jugend

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk ist Karlspreisträger des Jahres 2010. Der Preis wird am 13. Mai, am Christi-Himmelfahrt-Tag, im Krönungssaal des Aachener Rathauses im Rahmen eines Festaktes verliehen. Tusk ist der 52. Träger des Karlspreises. Mit ihm erhält zum dritten Mal ein Pole die begehrte Auszeichnung. Im Jahre 1998 ging der Preis an den damaligen polnischen Außenminister Bronislaw Geremek, 2004 ein Außerordentlicher Karlspreis an Papst Johannes Paul II..

Tusk erhält den Preis „in Würdigung einer beeindruckenden Biografie im Dienste der Freiheit und der Demokratie und in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Verständigung und Zusammenarbeit der Republik Polen mit seinen europäischen Partnern.“ Dr. Jürgen Linden, der neue Sprecher des Karlspreisdirektoriums, bezeichnete Tusk als „Symbolfigur für die Überwindung des antieuropäischen Nationalismus nicht nur in Polen“. Er sei es gewesen, der die Zustimmung Polens zum Lissabon-Vertrag bewirkt habe. Damit habe er eine Vorreiterrolle für andere zunächst wie Polen zaudernde europäische Staaten übernommen. Sein Bekenntnis zur Verständigung, zur Versöhnung und zu gutnachbarschaftlichen Beziehungen berühre auch uns Deutsche in ganz besonderer Weise. Er habe, so Linden weiter, aber nicht nur die Westachse im Auge. Ihm sei es auch gelungen, das belastete Verhältnis zum östlichen Nachbarn Russland zu entkrampfen. Schließlich begeistere Tusk die jungen Menschen in ganz Europa, nicht nur in Polen. „Er ist Hoffnungsträger dafür, dass die Fragen junger Menschen zu Europa beantwortet werden können.“

Der neue Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp, der erstmals an der Entscheidungsfindung des Direktoriums beteiligt war, sprach von einer „Auszeichnung mit Symbolwirkung.“ Die Auszeichnung richte bewusst den Blick wieder in die Erweiterungsländer. Tusk habe es geschafft, die richtigen Entscheidungen sowohl für das eigene Land als auch in Richtung Europa zu treffen.

Deutsch-Französischer Tag 2010

Das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen organisiert anlässlich des Deutsch-Französischen Tages 2010 einen Informationsnachmittag zu Austausch-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Frankreich. Alle interessierten Schüler, Lehrer und Eltern sind herzlich eingeladen, sich am Dienstag 19.01.2010 in der Zeit von 14:00 bis 16:30 Uhr in der Theaterstr. 67 von kompetenten Ansprechpartnern an den Info-Ständen beraten zu lassen.

Die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützte Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bildungseinrichtungen in Aachen durchgeführt, u. a. der RWTH Aachen und der FH Aachen, der Hochschule Niederrhein, dem Berufskolleg Stolberg/ Simmerath, dem Berufskolleg Herzogenrath, dem Paul-Julius-Reuter Berufskolleg Aachen, dem Partnerschaftskomitee Aachen-Reims sowie der Industrie- und Handelskammer Aachen und Handwerkskammer Aachen.

Das France-Mobil wird ebenfalls vor Ort sein, um Schülerinnen und Schülern die Attraktivität und den Charme der französischen Sprache und Kultur erleben zu lassen. In diesem Jahr wird zudem ein Bewerbungsworkshop für Schüler und Studenten angeboten, der über die Eigenheiten eines französischen Lebenslaufes sowie eines Anschreibens informiert.

Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei.

10-01-08-Kulturhauptstadt_EssenEröffnung der europäischen Kulturhauptstadt in Essen

Am Samstag, dem 09.01.10 findet der Festakt zur Eröffnung der europäischen Kulturhauptstadt in Essen statt.

Dort soll das Bild des Wandels im Mittelpunkt stehen. Früher Koks und Stahl, heute Kultur, Architektur und Medienwirtschaft. Aus diesem Grund sollen die Festlichkeiten direkt vor den Industriebauten des Unesco-Weltkulturerbes stattfinden. Ein von Meterologen befürchtetes Schneechaos könnte diesen Plänen allerdings einen Strich durch die Rechnung machen.

55 Symphoniker wollen gemeinsam mit Herbert Grönemeyer die Ruhr Hymne "Komm zur Ruhr" anstimmen. Die bevorstehende Kälte könnte das Stimmen der Geigen jedoch zum Problem machen.

Geplant ist allerdings weitaus mehr. Über 1700 Künstler sollen bei dem zweitägigen Volksfest auftreten. Außerdem kann man sich im neuen Ruhrmuseum, das am Samstag offiziell eröffnet, über die Geschichte des Ruhrgebiets informieren. Erwartet werden bis zu 100000 Besucher.

10-01-08_WindradNordseeanrainer planen Ökostrom-Netz

Deutschland und acht weitere europäische Länder wollen gemeinsam an der Nordseeküste ein auf Windenergie basierendes Stromnetz aufbauen. Das Milliardenschwere Projekt steht bislang allerdings noch in der Anfangsphase. Es könnte ein 6000 Kilometer langes Netz entstehen, dessen Bau bis zu 30 Milliarden Euro kostet und zehn Jahre lang dauern könnte.

Mit dem Projekt verbinden sich große Hoffnungen. Die schwankenden Strommengen einzelner anderer Ökostrom-Projekte könnten ausgeglichen werden. Überall in der Nordsee werden zurzeit große Windparks gebaut. So speist auch der deutsche Windpark alpha ventus seit August vergangenen Jahres Strom in das deutsche Netz ein. 50000 Haushalte sollen auf diese Weise mit Strom versorgt werden können.

Die Hochspannungskabel des geplanten Ökostromnetzes könnten die Windparks vor der deutschen und der britischen Küste unter anderem mit Kraftwerken in Norwegen und Solar- und Windanlagen auf dem europäischen Festland verbinden.

Bis Mitte November waren bereits 22 Offshore-Windparks genehmigt worden, 19 davon in der Nordsee und 3 in der Ostsee. Die EU-Kommission hatte erst kürzlich 1,5 Milliarden Euro unter anderem zur Förderung der Windkraft auf See zur Verfügung gestellt.

In naher Zukunft wollen sich die beteiligten Staaten treffen, um die Umsetzung des Projekts zu beraten. Noch in diesem Jahr soll die Absichtserklärung unterschrieben werden.

Bereits bis zu 16 Prozent des deutschen Stromverbrauchs werden durch erneuerbare Energien abgedeckt. Die Windenergie liegt dabei auf Platz eins.

Bio-LogoBio-LogoKommission startet Online-Abstimmung über das neue Bio-Logo der EU

Ab heute fordert die Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission alle Europäer auf, im Wettbewerb um das beste EU-Bio-Logo mitzuentscheiden. Mit dem neuen Logo sollen der Verbraucherschutz verbessert und der biologische Landbau gefördert werden. Im Gegensatz zu dem derzeitigen Logo wird das Gewinnerlogo verpflichtend sein für alle vorverpackten biologischen Erzeugnisse, die aus den 27 Mitgliedstaaten stammen und die Kennzeichnungsnormen erfüllen.

„Durch diese Online-Abstimmung möchte die Europäische Kommission sicherstellen, dass das neue Logo so viele Menschen wie möglich anspricht. Gleichzeitig trägt die öffentliche Auswahl zu dem größeren Ziel bei, die Menschen für die Bedeutung des biologischen Landbausektors zu sensibilisieren", erklärte Mariann Fischer Boel, Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

Das neue Logo soll die EU sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer Grenzen repräsentieren. Es sollte leicht erkennbar und mit der EU und dem biologischen Landbau assoziierbar sein, ohne Worte oder Buchstaben zu enthalten.

Diese schwierige Aufgabe hat die Europäische Kommission im Rahmen des Wettbewerbs für ein Bio-Logo zwischen April und Juni 2009 Design- und Kunststudenten aus ganz Europa gestellt. Insgesamt 3 422 zukünftige Designer haben ihre innovativen Vorschläge eingereicht. Nach Einsendeschluss hat eine international besetzte Jury die drei Wettbewerbsbeiträge ausgewählt, die am Finale teilnehmen werden.

10-08-01_EU_gegen_StromfresserNeue Verordnung für "Stand-By-Betrieb" tritt in Kraft

Ab heute gilt EU-weit die so genannte “Stand-by-Verordnung” für Haushalts- und Bürogeräte. Künftig dürfen auf dem EU-Markt verkaufte Geräte im Stand-by-Betrieb nicht mehr als zwei Watt elektrischer Leistung ziehen. Die neuen Regeln sollen den Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb in der EU bis 2020 um fast 75 Prozent reduzieren.

Die Verordnung wurde auf Grundlage der Ökodesign-Richtlinie erlassen.In der Rahmenrichtlinie werden die Prinzipien, Bedingungen und Kriterien für die Festlegung ökologischer Anforderungen an energiebetriebene Produkte festgelegt.

Die Richtlinie gilt in erster Linie für die folgenden Produktgruppen:

  • Heiz- und Warmwasserbereitungsgeräte,
  • Elektromotoren,
  • Beleuchtung in privaten Haushalten und im Dienstleistungssektor,
  • Haushaltsgeräte,
  • Bürogeräte in privaten Haushalten und im Dienstleistungssektor,
  • Unterhaltungselektronik,
  • Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen.

Die Ökodesign-Richtlinie definiert umweltgerechte Gestaltung folgendermaßen: "die Berücksichtigung von Umwelterfordernissen bei der Produktgestaltung mit dem Ziel, die Umweltverträglichkeit energiebetriebener Produkte in deren gesamten Lebenszyklus zu verbessern".

10-01-04-CouvenSchüler des Tampines Junior College aus Singapur zu Gast im Couven-Gymnasium

Ein internationales Projekt zwischen dem Couven-Gymnasium Aachen und dem Tampines Junior College in Singapur fand vom 3. bis 8. Dezember 2009 seinen vorläufigen Abschluss. Eine Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern kam nach Aachen. Im Auftrag der EU sollten sie sich mit einigen zentralen globalen Themen auseinandersetzen und durch gemeinsame Arbeit mit deutschen Schülern die Problematik und Lösungsmöglichkeiten in Asien und in Europa miteinander vergleichen. Sie werden in Singapur über die Ergebnisse dieser Recherche und die Zusammenarbeit berichten und sollen so an der Bildung eines entsprechenden Problembewusstseins mitwirken.

Der Sozialwissenschaftskurs aus der Jahrgangsstufe 11 und Schülerinnen und Schüler aus dem bilingualen Erdkundekurs aus Aachen beschäftigten sich zusammen mit den Gästen eingehend mit den Themenbereichen "Human Trafficking“ (Kinderhandel und Zwangsprostitution), "Livable Cities“ (Lebensqualität von Städten) und "Water Security“ (sichere Wasserversorgung). Das Ergebnis dieser intensiven Arbeit wurde vor der gesamten Jahrgangsstufe 11 und geladenen auf Englisch präsentiert.

In einigen Monaten wird diese Schülergruppe vom Tampines Junior College ihre Eindrücke von Brüssel und Aachen und vor allem von ihrer Zeit am Couven-Gymnasium, zusammen mit der Präsentation, die sie gemeinsam mit Couven-Schülern erstellt haben, in Singapur einem größeren Kreis vorstellen.

(Quelle: Gabriele Metz-Klein und Andrea Genten, Projektkoordinatorinnen)

Festakt zu 60 Jahren Internationaler Karlspreis

Bundespräsident Horst Köhler hat die Regierungen der EU-Staaten zu einer bürgernahen Europapolitik aufgerufen. Beim Festakt zum 60. Jahrestag der Karlspreis-Proklamation sagte Köhler am Sonntag im Krönungssaal des historischen Aachener Rathauses, die europäische Politik solle "aufwachen und sich auf Prioritäten besinnen".
Der Kontinent müsse "entschlossen und wirksam mitarbeiten an den großen Menschheitsaufgaben". Bisher beschäftige sich Europa "zu stark mit Nebensächlichkeiten", kritisierte der Bundespräsident.

Köhler lobte die "Idee eines Europas der Bürger", das der Karlspreis seit 60 Jahren propagiere. Nach Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags müsse diesen Bürgern gezeigt werden, dass Europa ihnen diene: "Zu oft erleben sie heute das institutionelle Europa vor allem als Ärgernis."

Der Karlspreis wird seit 1950 für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen. Erster Preisträger war 1950 der Begründer der Paneuropa-Idee, Richard Graf Coudenhove-Kalergi. Später bekamen den Karlspreis auch der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer (1954), der damalige US-Präsident Bill Clinton (2000) und als neue europäische Währung der Euro (2002). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhielt im vergangenen Jahr als vierte Frau den renommierten Preis. Preisträger dieses Jahres ist der italienische Historiker Andrea Riccardi.

Das ausdrückliche Lob von Horst Köhler galt der Gründung des Jugendkarlspreises, was aber leider nichts an der Tatsache ändere, dass dem eigentlichen Karlspreis die Beteiligung junger Menschen fehle.

Schwacher Kompromiss in Kopenhagen: nur Minimalkonsens

Nach elf Tagen und vielen Nächten geht der Weltklimagipfel zu Ende. Angestrebt war ein rechtlich verbindliches Abkommen. Herausgekommen ist eine politische Erklärung.

Der Weltklimagipfel in Kopenhagen hat sich auf einen kleinen Konsens geeinigt. Die Konferenz beschloss, die am Vorabend von Staats- und Regierungschefs ausgehandelte politische Erklärung zumindest zur Kenntnis zu nehmen. Nach einer chaotischen Nachtsitzung verzichteten die Delegierten darauf, wie sonst üblich über alle Punkte einzeln abzustimmen. Dem neuen Beschlussvorschlag stimmten am späten Freitagabend die USA, China, die EU, Indien und Südafrika zu. Die Entwicklungsländer sprachen sich gegen den Kompromiss aus. Damit könne sie in den UNO-Prozess aufgenommen werden, sagte der Sprecher des UNO-Klimasekretariats, John Hay.

Der weltweite Ausstoß klimaschädigender Gase muss drastisch gesenkt werden. Die Emissionen sollen soweit gedrosselt werden, dass die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius beschränkt bleibt. Gänzlich fallen gelassen wurde - gegenüber einem früheren Entwurf - das Ziel, denTreibhausgasausstoßes um 50 Prozent von 1990 bis 2050 zu reduzieren. Weiterhin sollen sich die Industrieländer aber dazu verpflichten, noch vor dem 1. Februar 2010 Treibhausgasziele für das Jahr 2020 vorzulegen.

Die Industrieländer geben "neue und zusätzliche" Klimahilfen, zusammen insgesamt 30 Milliarden Dollar für 2010 bis 2012 "aus verschiedenen Quellen". Sie setzen sich außerdem das Ziel, ab 2020 rund 100 Milliarden Dollar für die umweltfreundliche Entwicklung ärmerer Länder bereitzustellen. Die Schwellenländer müssen "Vorkehrungen" für "internationale Beratungen und Analysen" ihrer Klimapolitik treffen. Klar definierte Richtlinien müssten aber sicherstellen, dass die "nationale Souveränität respektiert" wird.

Europaparlament ist sehr enttäuscht

Die Delegation des Europäischen Parlaments ist über das Ergebnis in Kopenhagen sehr enttäuscht. Sowohl das Ergebnis als auch die Prozedur zeigten die dringende Notwendigkeit einer Reform der UNO-Arbeitsweise.

Der Präsident des EU-Parlaments Jerzy Buzek, der am Freitag bei den Verhandlungen in Kopenhagen dabei war, stellte dennoch fest: "Kopenhagen wird nur ein erster Schritt sein. Wir müssen lernen, wie man den Verhandlungsprozess verbessern kann. Es gibt einige positive Elemente bei der Vereinbarung, aber die EU sollte weiterhin Druck auf den Rest der Welt ausüben, um später ein ehrgeizigeres Abkommen zu erreichen."

Weniger Fleisch essen für Klimaschutz

Die wenigsten Europäer bringen ihren Fleischkonsum mit den Gefahren des Klimawandels in Verbindung. Ex-Beatle Paul McCartney kam deshalb am 3. Dezember 2009 ins Europaparlament, um für fleischfreie Tage zu werben.

"Verzichtet auf Fleisch und schützt so unseren Planeten", appelliert der überzeugte Vegetarier McCartney an seine Zuhörer. Hierbei zitiert er einen UN-Bericht, demzufolge die weltweite Viehzucht mehr schädliche Treibhausgase produziert als der gesamte Transportsektor. Mit einem verantwortungsvollen Essverhalten - beispielsweise einem fleischfreien Tag pro Woche - könnten die Menschen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, erklärt McCartney, der auf dem Podium von Rajendra Pachauri unterstützt wird. Pachauri gehört einer Gruppe Wissenschaftler im "Intergovernmental Panel on Climate Change" an, die im Jahr 2007 den Friedensnnobelpreis erhalten haben.

"Less meat, less heat" – weniger Fleisch, weniger globale Erwärmung

18 Prozent aller Treibhausgase entstammen nach McCartneys Angaben der Fleisch-Produktion, etwa durch den Methan-Ausstoß von Rindern. Statistiken zufolge konsumiert der durchschnittliche britische Mann rund ein Kilo Fleisch pro Woche. "Um diese Menge zu produzieren, braucht man acht Kilo Mais", bemängelte McCartney. Es könne nicht angehen, dass weltweit eine Milliarde Menschen hungerten, während ein Drittel des weltweit angebauten Getreides und sogar neunzig Prozent aller Sojapflanzen an Zuchtvieh verfüttert würden.

Fleischfreier Tag in Gent und São Paulo

Nach längeren Diskussionen im Stadtrat hat das belgische Gent als erste Stadt der Welt einen fleischfreien Wochentag eingeführt. Seit diesem Sommer ist dem Klima zuliebe jeden Donnerstag das Hauptgericht in allen öffentlichen Kantinen und Schulmensen vegetarisch, an allen anderen Tagen gibt es zusätzlich vegetarische Alternativen. Die Stadtverwaltung unterstützt die Kampagne offiziell mit Personal und Finanzen, etwa hundert Gastwirte beteiligen sich freiwillig. Zwei weitere belgische Städte haben sich bereits angeschlossen, und seit Anfang Oktober gibt es auch in Brasiliens Metropole São Paulo einen fleischfreien Tag.

Busfahrt zum Tanz- und Theaterfestival nach LüttichArnold-Jerock

Der Kulturbetrieb der Stadt Aachen organisiert am 27.01.2010 eine Busfahrt nach Lüttich zum Tanz- und Theaterfestival "Pays de danse". Der bekannte Choreograf Thierry Smits eröffnet mit „To the ones I love“ im Théâtre de la Place dieses bekannte Tanzfestival. In „To the ones I love“ bewegen sich neun afrikanische Tänzer frei zu der Musik von Johann Sebastian Bach. Der Choreograf bietet dem Zuschauer eine Aufführung in einzigartigen Farben für Augen und Ohren.

  • Treffpunkt: 27.01.2010 um 18.45 Uhr an der Einfahrt des Ludwig Forums für Internationale Kunst (Jülicher Straße)
  • Kosten: 16 Euro
  • Rückfahrt: gegen 21.50 Uhr
  • Anmeldung noch bis einschließlich 18.01.2010 möglich
  • Anmeldung bei Stefanie Gerhards, Telefon 0241 / 432-4944 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Europäisches Wissenschaftsparlament zum Thema Wasser

Das 2. Europäische Wissenschaftsparlament (EWP) beschäftigt sich mit dem Thema Wasser als große technische, gesellschaftliche und politische Herausforderung für Europa und die Welt. Derzeit diskutieren über 1.500 registrierte User aus ganz Europa in den Internetforen des EWP, um Fragen, Lösungen und Ideen zum Thema auszutauschen. Die Projektsprache ist dabei Englisch.

Als Unterstützung dazu veröffentlichte das EWP heute eine beim Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen in Auftrag gegebene Basisstudie, die einen guten Überblick über wissenschaftliche Aspekte zum Thema Wasser gibt.

Jetzt mitmachen!

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, in den Foren mitzudiskutieren! Angesprochen sind sowohl Laien (Schüler, interessierte Bürger) als auch Experten (Studierende, Wissenschaftler, Vertreter von Umweltorganisationen oder Unternehmen usw.). Wer in den Foren mitmacht, hat die Chance, zur internationalen EWP-Konferenz am 24. und 25. März 2010 eingeladen zu werden, die in Aachen durchgeführt wird.

Video über die EWP-Tagung im Jahr 2008

EU-Informationsmaterial jetzt auch in der Infostelle der Route Charlemagne

Im EUROPE DIRECT Informationisbüro im 1. OG des Haus Löwenstein am Marktplatz von Aachen sind zu den Beratungszeiten (Mo. bis Fr. von 9 bis 13 Uhr) über 80 verschiedene EU-Informationsmaterialien kostenlos erhältlich.

Darüber hinaus präsentiert EUROPE DIRECT Aachen seit heute wieder eine Auswahl von ca. 20 aktuellen Materialien im Erdgeschoss des Haus Löwenstein (siehe Foto). In der Infostelle der Route Charlemagne, die jeden Tag - auch am Wochenende - von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist, finden Besucher und Interessenten stets die wichtigsten Materialien zum Mitnehmen. Feedback und Wünsche sind willkommen!

Im Rahmen der Route Charlemagne wird das Grashaus die Themenstation "Europa" beherbergen. Einrichtungen wie EUROPE DIRECT Aachen bringen Informationen zum Aufbau der EU und Zukunftsfragen europäischer Politik in einer globalisierten Welt ins Spiel. Schauen Sie doch mal in der Infostelle der Route Charlemagne und bei unserem Infomaterial vorbei!