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15 04 09 Leuchtturm AktuellesAktuelle Informationen des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie von unserem Team ausgewählte EU-Infos, regionale Europa-Aktivitäten und Neuigkeiten aus der Euregio.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und keine Information verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

Flüchtlinge Serbien 300Die EU-Kommission hat am 12. April vorgestellt, wie der Schutz für alle minderjährigen Migranten bei ihrer Ankunft in der EU gestärkt werden kann. Ziel ist es, eine rasche Identifizierung und kindgerechte Versorgung sicherzustellen, um den Kindern so schnell wie möglich langfristige Perspektiven durch einen besseren Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung zu bieten.

In den vergangenen zwei Jahren sind hunderttausende minderjährige Migranten in der EU angekommen – viele von ihnen ohne ihre Familien. Zwar verfügen die EU und ihre Mitgliedstaaten über einen soliden Schutzrahmen, doch der jüngste Zustrom hat die nationalen Systeme unter Druck gesetzt und Lücken und Unzulänglichkeiten aufgezeigt. So muss den Kindern während der Bestimmung ihres Status geschultes Personal zur Seite gestellt werden können.

Dimitris Avramopoulos, Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, sagte: „Einer von drei Asylbewerbern in Europa ist minderjährig. Kinder sind die am stärksten gefährdeten Migranten, und wir sollten in unserer Migrationspolitik dafür sorgen, dass ihr Schutz, sobald sie ihre Heimatländer verlassen, einheitlich gewährleistet wird. Dafür braucht es eine umfassende und stärkere Antwort.“

Die Kommission schlägt mehrere vorrangige Bereiche vor, auf die sich die Mitgliedstaaten mit Unterstützung der Kommission und der EU-Agenturen konzentrieren sollten, um den Schutz minderjähriger Migranten zu verbessern und eine engere Vernetzung der zuständigen Stellen für Asyl und für Kinderschutz zu gewährleisten:

  • Schnelle Identifizierung und Schutz bei der Ankunft: Bereits in einem frühen Stadium der Registrierung und in allen Aufnahmeeinrichtungen, die Kinder beherbergen, sollte eine mit Kinderschutz betraute Person anwesend sein; zudem sollten in jedem Hotspot Kinderschutzbeauftragte ernannt werden. Die Mitgliedstaaten sollten die notwendigen Verfahren festlegen, um vermisste Kinder systematisch erfassen und entsprechende Informationen austauschen zu können.
        
  • Angemessene Aufnahmebedingungen für Kinder: Die Bedürfnisse jedes Kindes müssen bei der Ankunft so früh wie möglich ermittelt werden, und alle Kinder müssen unverzüglich und unabhängig von ihrem Status Zugang zu rechtlichem Beistand, Gesundheitsversorgung, psychosozialer Betreuung und Bildung erhalten. Unbegleitete Minderjährige sollten die Möglichkeit erhalten, in (Pflege-)Familien untergebracht zu werden. Darüber hinaus muss alles dafür getan werden, um Alternativen für die Ingewahrsamnahme von Kindern zu schaffen.

  • Rasche Bestimmung des Status und wirksame Vormundschaft: Die Rolle der Vormunde unbegleiteter Minderjähriger sollte gestärkt werden. Dazu wird die Kommission ein Europäisches Vormundschaftsnetz einrichten, das den Austausch bewährter Verfahren ermöglicht. Um die Umsetzung zuverlässiger Verfahren zur Altersbestimmung in allen Mitgliedstaaten zu unterstützen, wird das EASO seine Leitlinien in Kürze anpassen. Gemeinsame Bemühungen sind auch notwendig, um die Verfahren zur Suche nach Familienangehörigen und zur Familienzusammenführung zu beschleunigen, und zwar innerhalb und außerhalb der EU. Kindern sollte in allen migrationsbezogenen Verfahren stets Vorrang gegeben werden. Dies gilt auch bei der Umverteilung unbegleiteter Migranten aus Griechenland und Italien.
         
  • Dauerhafte Lösungen und frühzeitige Integrationsmaßnahmen: Die Kommission wird die Integration von Kindern weiterhin mit Finanzmitteln und dem Austausch bewährter Verfahren unterstützen. Die Mitgliedstaaten sind angehalten, die Umverteilung schutzbedürftiger Kinder zu beschleunigen und dafür zu sorgen, dass für Kinder, die zurückkehren, Maßnahmen für die Suche nach Familienangehörigen und die Wiedereingliederung ergriffen werden.
         
  • Bekämpfung der Migrationsursachen und Schutz von Kindern entlang der Migrationsrouten außerhalb der EU: Im Rahmen der Migrationspartnerschaft hat die EU die Zusammenarbeit mit Partnerländern verstärkt, um den Kinderschutz im Bereich Migration zu vereinheitlichen. Weitere Anstrengungen sind erforderlich, um die Länder bei der Stärkung ihrer nationalen Kinderschutzsysteme und der Vorbeugung von Kinderhandel zu unterstützen. Den kürzlich erneuerten Leitlinien der EU für die Förderung und den Schutz der Rechte des Kindes sollten rasch Maßnahmen folgen, und zwar auch in Herkunfts- und Transitländern.

Hintergrund

Durch die Migrationskrise hat die Zahl der minderjährigen Migranten, die in Europa ankommen, deutlich zugenommen. 2015 und 2016 waren rund 30 Prozent der Asylbewerber in der EU Kinder. Minderjährige Migranten benötigen besonderen Schutz, da sie entlang der Migrationsrouten einem höheren Risiko von Gewalt, Menschenhandel oder Ausbeutung ausgesetzt sind, verschwinden oder von ihren Familien getrennt werden könnten. Im Einklang mit den einschlägigen Bestimmungen des EU-Rechts, darunter der EU-Grundrechtecharta, und den völkerrechtlich verankerten Rechten des Kindes haben Minderjährige ein Anrecht auf diesen Schutz.

Weitere Informationen:

Junge Leute 300Du möchtest diesen Sommer etwas Besonderes erleben? Vielleicht eine neue Sprache lernen eine neue Kultur entdecken oder deine sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen - und das in fremden Ländern? Dann sind die AEGEE Summer Universities (SU) etwas für dich.
Auch AEGEE-Aachen ist dabei.

In diesem Jahr veranstaltet das Europäische Studierenden-Forum (AEGEE) von Juni bis September 65 Summer Universites in verschiedenen Städten Europas. Die Summer Universites werden von den AEGEE-Gruppen vor Ort ehrenamtlich organisiert und dauern im Schnitt zwei Wochen. Im Teilnehmerbeitrag von 100 Euro pro Woche sind zwei Mahlzeiten pro Tag, Aktivitäten, Transportkosten und Unterbringung eingerechnet, wobei die Unterbringen eine Jugendherberge, ein Schlafsaal, eine Turnhalle, aber auch private Unterbringung oder Campen sein kann. Organisiert werden muss nur die An- und Abreise. Die Schwerpunkte der jeweiligen SUs sind unterschiedlich. Bei Workshops zu verschiedenen Themen, Sprachkursen oder sportlichen Aktivitäten ist für jeden etwas dabei.

Der Anmeldeschluss ist der 28.04.2017. Eine Mitgliedschaft bei AEGEE-Aachen ist von Nöten, allerdings kann man jederzeit kurzfristig Mitglied werden.

Am Mittwoch, 19. April und Montag, 24. April finden im Humbold-Haus in der Ponstraße 41 in Aachen zwei Informationsabende statt.

  • Internetseite der AEGEE-Aachen
  • Offizielle Internetseite der SU
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Informationen als PDF
  • Infoabend (19.04) bei Facebook
  • Infoabend (24.04) bei FacebookInfoabend (24.04) bei Facebook
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/AEGEE_SU

Bürgergipfel Europe CallingMöchten Sie als Einwohner der Euregio über die Zukunft Europas mitdisktutieren? Dann kommen Sie zur Veranstaltung Europe Calling! Bürgerdebatte am 6. Mai 2017 im Gouvernement in Maastricht. Ein Symposium, bei dem Sie als Euregio-Bürger, gemeinsam mit Ihren Nachbarn, Freunden und anderen Mitbürgern, über die Zukunft Europas diskutieren können.

Anlass von Europe Calling! ist das 25-jährige Jubiläum des Vertrags von Maastricht. Maastricht, die Stadt in der vor 25 Jahren der Vertrag unterzeichnet wurde, der den Weg zum heutigen Europa bereitet hat, ist Gastgeber der Europe Calling! Bürgergipfels. Zu Beginn des Jahres haben bereits regionale Diskussionstische in Niederländisch-Limburg, Belgisch-Limburg, Aachen und Lüttich stattgefunden

Obwohl wir 2017 das Jubiläum des Vertrags von Maastricht feiern, wollen wir nicht nur ein Loblied auf Europa singen. Gerade jetzt müssen wir auch einen kritischen Blick auf Europa werfen und darauf, was es für das Wohnen, Arbeiten und Leben in der Euregio bedeutet. In 25 Jahren hat sich immerhin einiges verändert.

Reden Sie mit über die Zukunft Europas! Wie können wir Europa und die Euregio verbessern? Wie schaffen wir Nähe zu Europa? Wie machen wir Europa spürbarer? Darüber möchten wir sprechen. Kurzum: Das ist Ihre Chance, etwas zu bewirken und einen Beitrag zur Entwicklung dieser Region und unseres Kontinenten zu leisten.

EU und Erdball 300EU-Kommissionspräsident hat am 07.04.17 zu den neuesten Entwicklungen in Syrien Stellung genommen. „Ein schrecklicher Chemiewaffenangriff auf Zivilisten traf Chan Schaichun am 4. April. Vergangene Nacht, als Reaktion, starteten die USA Luftangriffe auf den Flugplatz Shayrat. Die USA haben der EU mitgeteilt, dass diese Angriffe begrenzt waren und das Ziel haben, weitere Gräueltaten mit Chemiewaffen abzuschrecken“, teilte die Europäische Kommission mit.

„Präsident Juncker war unmissverständlich in seiner Verurteilung der Verwendung von chemischen Waffen. Die wiederholte Verwendung solcher Waffen muss beantwortet werden. Er versteht die Bemühungen, weitere Angriffe abzuschrecken. Es gibt eine klare Unterscheidung zwischen Luftangriffen auf militärische Ziele und der Verwendung von chemischen Waffen gegen Zivilisten.“

Die Bemühungen, die Spirale der Gewalt in Syrien zu durchbrechen und auf einen dauerhaften Frieden hinzuarbeiten, sollten verdoppelt werden. Nur ein politischer Übergang kann zu einem solchen Ergebnis führen. Präsident Juncker und die Europäische Kommission als Ganzes stehen bereit, ihren Teil in vollem Umfang beizutragen.

Bei der internationalen Geber-Konferenz für Syrien und die Region hatten die Vertreter der 70 teilnehmenden Staaten und Organisationen in Brüssel für 2017 insgesamt 5,6 Mrd. Euro an Hilfsgeldern zugesagt. Davon kommen 3,7 Mrd. Euro von der EU und ihren Mitgliedstaaten.

Handy Roaming 2 300Am 15. Juni dieses Jahres entfallen alle Gebühren für Surfen, Telefonieren und SMS auf Reisen in andere Länder der EU. Dann wird jeder bestehende oder neue Vertrag, der Roaming-Dienste umfasst, standardmäßig zu einem "Roaming wie zu Hause"-Vertrag ("Roam Like at Home" - RLAH). Das heißt, die Kunden können EU-weit mobil telefonieren, SMS senden und surfen wie bei sich zu Hause – ohne zusätzliche Kosten.

Entgegen anderslautender Medienberichte können die Preiserhöhungen von einigen Mobilfunkanbietern im vergangenen Jahr nicht im Zusammenhang mit dem Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU stehen. Seit 2007 haben die EU-Regelungen dazu geführt, dass die Roaming-Kosten für Verbraucher um 90 Prozent gefallen sind. Auch die Inlandspreise sind in diesem Zeitraum spürbar gesunken.

EU-Vorschriften und spezielle Schutzmaßnahmen stellen sicher, dass nirgendwo in der EU die neuen Roaming-Regeln missbraucht und die Preise im Inland erhöht werden. Denn gleichzeitig mit dem Wegfall der Roaming-Gebühren im Juni senkt die EU die maximalen Großhandelspreise, die die Betreiber sich gegenseitig für das Daten-Roaming in Rechnung stellen. Und zwar deutlich: im Juni um 85 Prozent,  danach werden sie weiter stetig zurückgehen. Das hilft vor allem kleineren Anbietern, auch virtuellen mobilen Netzbetreibern, ähnlich günstige Großhandelsangebote zu bekommen, wie die großen internationalen Telekommunikationsgruppen bereits für sich verhandelt haben. Damit sinken die Kosten für alle, die ihren Kunden Roaming-Dienste anbieten. Die Regelung stellt sicher, dass die Betreiber ihre bisherigen Preise beibehalten können.

Die Behauptung, Geringverdiener und Nichtreisende würden unter dem Strich sogar draufzahlen und für vielreisende Mobilfunknutzer mitzahlen, ist somit falsch.

In Deutschland decken die großen Netzbetreiber Telefónica, Vodafone und die Deutsche Telekom einen großen Teil des Roaming-Verkehrs ab. Diese drei gehören zu den größten Mobilfunk-Dienstleistern in ganz Europa. Sie kompensieren den grenzüberschreitenden Datenverkehr innerhalb ihrer Gruppe. In Spanien, dem beliebtesten Reiseziele der Deutschen, und Deutschland beispielsweise sind Telefónica und Vodafone etablierte Dienstleister. Aus diesem Grund ist es eher wahrscheinlich, dass sie die Kosten für ihre reisenden Kunden senken werden.

Auch das Reiseverhalten der Deutschen zeigt, dass es keinen Grund gibt, die Preise zu erhöhen. Die Deutschen reisen im Durchschnitt weniger als 9 Tage im Jahr in andere europäische Länder. Wenn man die durchschnittliche Reisezeit von 9 Tagen und das typische Verbrauchsmuster der Deutschen von 45,9 MB Datenvolumen am Tag, 3,1 Minuten Telefonie und 0,6 SMS am Tag zugrunde legt, würde ein Betreiber im Jahr 2017 pro Jahr pro Kunde 4,13 Euro für Roaming aufwenden. Im kommenden Jahr wären es mit den niedrigeren Großhandelspreisen nur noch 3,45 Euro. Das heißt, die Roaming-Kosten für die Betreiber belaufen sich auf wenig mehr als 1 Cent pro Tag.

Zudem ist es für die Betreiber mit den neuen "Fair use" Regeln möglich, die mobile Daten-Nutzung im Ausland zu limitieren, wenn beispielsweise die Preise für eine Inlands-Flatrate weit unter den Preisen liegen, die der Betreiber an Großkundenentgelten an die Betreiber im Ausland zahlen muss. Das wird jedoch in Deutschland kaum zur Anwendung kommen, da die Preise für mobile Daten in Deutschland vergleichsweise relativ hoch sind.

Sollten dennoch ein Anbieter in spezifischen Ausnahmefällen Probleme haben, seine Inlandstarife unter den neuen "Roaming wie Zuhause"-Regeln aufrechtzuerhalten, hat er die Möglichkeit, bei seiner zuständigen Regulierungsbehörde um eine Ausnahme zu bitten. Dass diese Ausnahmeregelung bei einem deutschen Anbieter zur Anwendung kommt, ist jedoch sehr unwahrscheinlich.

Kunden, die dennoch mit Preiserhöhungen konfrontiert werden oder Missbrauch vermuten, werden gebeten, dies der nationalen Regulierungsbehörde mitzuteilen. In Deutschland ist das die die Bundesnetzagentur. Die Kunden können in jedem Fall ohne jegliche Gebühr von ihrem Vertrag zurücktreten.

Flaggen vor EU Kommission 300Der Europäische Rat ist eine Institution, die fest mit der Geschichte der Europäischen Union verbunden ist. In dem Gremium, das nicht verwechselt werden sollte mit dem Rat der Europäischen Union oder dem Europarat, treffen sich regelmäßig die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union.

Diesem Organ der europäischen Politik hat die Europäische Union nun im Rahmen des Jubiläums der Römischen Verträge, die vor 60 Jahren beschlossen wurden, einen 40-minüten Dokumentarfilm gewidmet.

"From fireside chats to key-decision maker: A history of the European Council" lautet der Titel des Films, der sich in etwa übersetzten lässt mit "Vom Kamingespräch zum Schlüsselentscheider: Die Geschichte des Europäischen Rates".

Der Film zeigt die Geschichte des Europäischen Rates angefangen bei den ersten unregelmäßigen Treffen, über den Wunsch nach einer ständigen Einrichtung in Zeiten von Krisen bis hin zu dem Entscheidungszentrum, das er heute ist. Dabei wird einerseits auf Zeitzeugen zurückgegriffen, die die Transformation miterlebt und mitgestaltet haben, andererseits auch seltene Aufnahmen aus dem Ton- und Videoarchiv der EU gezeigt.

Hier das Video mit englischen Untertiteln, in den untenstehenden Links findet sich auch eine Weiterführung zum Video mit deutschen Untertiteln

 

17 04 06 Syrien Konferenz2Bei der internationalen Geber-Konferenz für Syrien und die Region in Brüssel haben die Vertreter der 70 teilnehmenden Staaten, Organisationen und Zivilgesellschaft für 2017 insgesamt 5,6 Mrd. Euro an Hilfsgeldern zugesagt. Davon kommen 3,7 Mrd. Euro von der EU und ihren Mitgliedstaaten.

Dies hat Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement am Mittwoch zum Ende der Konferenz bekanntgegeben. Darin enthalten sind auch die bereits bei der Londoner Syrien-Konferenz zugesagten 1,275 Mrd. Euro der EU-Kommission für humanitäre Hilfe und Resilienz.

„Die internationale Gemeinschaft verpflichtet sich – und hat dies bekräftigt – zusammenzuarbeiten, um eine friedliche Zukunft für Syrien und alle Syrer in einem souveränen, unabhängigen, geeinten und territorial integralem Land zu unterstützen, in dem alle Syrer in Frieden und Sicherheit leben können. Wir setzen uns für einen nachhaltigen integrativen Frieden ein. Wir gehen die dringenden humanitären Bedürfnisse in Syrien an und unterstützen die Arbeit der Nachbarstaaten, die über fünf Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben“, sagte Federica Mogherini, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik.

Die Europäische Kommission hat für 2018 zusätzliche 560 Mio. Euro für Syrien, Jordanien und Libanon zugesagt. Im Anschluss an die Konferenz haben die Vorsitzenden der Konferenz ihre Ziele und Finanzzusagen in einer gemeinsamen Erklärung veröffentlicht.

Vertreter aus 70 Ländern, internationalen Organisationen und Zivilgesellschaft hatten zwei Tage in Brüssel über die Zukunft Syrien und der Region beraten. Die Europäische Union, Deutschland, Katar, Kuwait, Norwegen, das Vereinigte Königreich und die Vereinten Nationen führten gemeinsam den Vorsitz.

07.04 05 BienkowskaDie Europäische Kommission hat am Mittwoch die Zustimmung des Europäischen Parlaments zu ihren Vorschlägen zu Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika begrüßt. Die beiden neuen Verordnungen werden dazu beitragen, dass sämtliche Medizinprodukte – von Herzklappen bis zu Heftpflastern und künstlichen Hüftgelenken – sicher und zuverlässig funktionieren. Durch die neuen Vorschriften werden die Marktüberwachung und Rückverfolgbarkeit verbessert.

EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska sagte: „Ich freue mich außerordentlich, dass die von uns angestrebte Verschärfung der Kontrollen von Medizinprodukten auf dem EU-Binnenmarkt nun tatsächlich eintritt. Wir müssen im Interesse unserer Bürger stärker kontrollieren – egal ob es sich um Medizinprodukte, Autos oder andere Waren handelt. Statt auf den nächsten Skandal zu warten, sollten wir darüber reden, wie die Marktüberwachungstätigkeiten der Mitgliedstaaten von der EU stärker beaufsichtigt werden können.“

Die beiden neuen Verordnungen enthalten eine Reihe von Verbesserungen bei Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika:

  • Bessere Qualität, mehr Sicherheit und größere Zuverlässigkeit von Medizinprodukten: Die neuen Vorschriften sehen schärfere Kontrollen für besonders risikoträchtige Produkte wie Implantate vor und verlangen, dass vor dem Inverkehrbringen eines Produkts ein Sachverständigenpool auf EU-Ebene konsultiert werden muss. Sowohl die klinischen Prüfungen als auch die Stellen, die befugt sind, das Inverkehrbringen von Medizinprodukten zu genehmigen, werden einer strengeren Aufsicht unterworfen.
  • Transparentere Informationen für die Verbraucher: Durch die neuen Vorschriften werden wichtige Informationen leichter auffindbar. So erhalten Patienten einen Implantationsausweis mit allen wesentlichen Informationen. Ferner muss für jedes Produkt eine einmalige Produktnummer vergeben werden, damit es in EUDAMED, der neuen europäischen Datenbank für Medizinprodukte, identifiziert werden kann.
  • Strengere Vigilanz und Marktüberwachung: Wenn ein Produkt auf dem Markt erhältlich ist, muss der Hersteller über dessen Leistung Daten erheben. Die EU-Mitgliedstaaten werden sich bei der Marktüberwachung stärker koordinieren.

Auf dem EU-Binnenmarkt gibt es über 500.000 verschiedene Arten von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika. Medizinprodukte sind beispielsweise Kontaktlinsen, Röntgengeräte, Schrittmacher, Brustimplantate, künstliche Hüftgelenke oder Heftpflaster. Zu den In-vitro-Diagnostika gehören Produkte, mit denen Tests an Proben vorgenommen werden, wie HIV-Bluttests, Schwangerschaftstests und Blutzucker-Überwachungssysteme für Diabetiker.

Der geltende Rechtsrahmen stammt aus den 1990er-Jahren und setzt sich aus drei Richtlinien zusammen. Probleme aufgrund einer abweichenden Auslegung und Anwendung der Vorschriften, der technische Fortschritt und Vorfälle durch fehlerhafte Medizinprodukte (z. B. der Skandal um Brustimplantate von PIP) haben jedoch deutlich gemacht, dass hier eine Überarbeitung nötig war. Im September 2012 hatte die Kommission dazu zwei Legislativvorschläge zu Medizinprodukten und zu In-vitro-Diagnostika vorgelegt.

Die neuen Vorschriften gelten im Fall der Verordnung über Medizinprodukte drei Jahre nach Veröffentlichung und fünf Jahre nach Veröffentlichung im Fall der Verordnung über In-vitro-Diagnostika.

17 04 04 Syrien KonferenzIn Brüssel hat am Dienstag die internationale Syrien-Konferenz für eine dauerhafte Friedenslösung und zum Wiederaufbau des Landes begonnen. Die Europäische Union, Deutschland, Katar, Kuwait, Norwegen, das Vereinigte Königreich und die Vereinten Nationen führen gemeinsam den Vorsitz bei der zweitägigen Konferenz zur Unterstützung der Zukunft Syriens und der Region. Vertreter aus 70 Ländern, internationalen Organisationen und Zivilgesellschaft werden erwartet.

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, führt vor der Konferenz mit verschiedenen Ministern und dem Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura, bilaterale Gespräche.

Die EU-Außenminister hatten sich bei ihrem Treffen am Montag auf die von der EU-Außenbeauftragten Mogherini im März vorgelegten Strategie zur Befriedung und zum Wiederaufbau Syriens verständigt. Die Strategie zeigt auf, wie die Europäische Union im Rahmen der UN eine stärkere Rolle bei der nachhaltigen politischen Lösung in Syrien spielen kann, wie über 13 Millionen hilfsbedürftige Menschen in Syrien erreicht werden können und wie die EU die freiwillige, würdige und sichere Rückkehr von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen unterstützen kann, sobald ein glaubwürdiger politischer Übergang im Gange ist.

Heute werden thematische Sitzungen zur Lage in Syrien, zum Bedarf und der Unterstützung der Widerstandsfähigkeit der Aufnahmeländer und der Flüchtlinge stattfinden. Christis Stylianides, Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, hat heute Morgen  über die künftigen humanitären Herausforderungen gesprochen. Ferner geht es um die Überprüfung, inwieweit die internationale Gemeinschaft die auf der Londoner Konferenz im Februar 2016 eingegangenen Verpflichtungen insgesamt bereits erfüllt hat, und sich auf zusätzliche Anstrengungen verständigen wird.

Am Mittwoch wird der eigentliche Konferenztag sein, zu dem die Vertreter aller 70 Delegationen erwartet werden. Dabei geht es insbesondere um eine dauerhafte politische Lösung des Konflikts in Syrien und einen politischen Übergangsprozess unter Schirmherrschaft der UN sowie die Aussichten für Hilfe nach einer Einigung.

Krause 300Der deutsche Fernsehjournalist und ehemalige Leiter des ARD-Studios Brüssel Rolf-Dieter Krause wird am 18. Mai in Aachen die Karlsmedaille für europäische Medien, die "Médaille Charlemagne pour les Médias Européens", erhalten.

Mit dieser Medaille wird seit dem Jahr 2000 im Vorfeld der Karlspreis-Feierlichkeiten eine europäische Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat.

Mit Vergabe dieser 17. Karlsmedaille würdigt das Kuratorium des Vereins „Médaille Charlemagne“ die Verdienste Krauses als Journalist und Korrespondent in Brüssel. Ihm sei es in hervorragender Weise gelungen, seinen Zuschauerinnen und Zuschauern die teils komplexen Sachverhalte, Hintergründe und Strukturen der europäischen Politik nachvollziehbar zu erläutern und sie den Bürgerinnen und Bürgern verständlich zu machen. „Rolf-Dieter Krause war, obwohl in Europa als überzeugter Europäer bekannt, in seinen Analysen gegenüber dem Konstrukt Europa durchaus auch sehr kritisch, ja teilweise sogar skeptisch. Mit seinen Analysen und seiner Art der Kommentierung aber hat er wesentlich dazu beigetragen, den Menschen die Idee eines vereinigten Europas näher zu bringen“, so die Begründung des Kuratoriums.

Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreis-Direktoriums, betonte, dass in vielen Ländern, selbst mitten in Europa, kritischer Journalismus seitens der Regierungen mittlerweile nicht mehr zugelassen werde. Wie und vor allem von wem sollen Bürgerinnen und Bürger jedoch frei und unabhängig informiert werden, wenn nicht von Journalisten? Er stellte fest: „Rolf-Dieter Krause hat als freier und unabhängiger Journalist Europa ein Gesicht gegeben. Mit seinen teils sehr kritischen Analysen und Kommentierungen hat er Probleme punktgenau beleuchtet und hinterfragt. Auch wenn es mal ungemütlich wurde, hat er nicht den leichten Weg genommen, sondern ist immer seiner Überzeugung treu geblieben. Immer im Sinne der Zuschauerinnen und Zuschauer und immer im Sinne Europas“.

Bisherige Preisträger waren der Publizist Lord George Weidenfeld (GB), der Autor Cees Nooteboom (NL), der Produzent Jan Mojto (D), der Regisseur Jean-Jacques Annaud (F), der ehemalige Intendant des Westdeutschen Rundfunks Köln Fritz Pleitgen (D), die polnische Schauspielerin Krystyna Janda (PL), die Stiftung Berliner Philharmoniker,  gemeinsam die Regisseure Fatih Akin (D) und Abdellatif Kechiche (F), die Organisation „Reporter ohne Grenzen“, der Musiker André Rieu (NL), die Verlegerin Inge Schönthal-Feltrinelli (I), die russische Zeitung Novaya Gazeta, der Historiker und Journalist Timothy Garton Ash (GB), die European Film Academy (EFA), die OSZE-Beauftragte für die Freiheit der Medien, Dunja Mijatovíc (BIH) sowie im vergangenen Jahr der Eurovision Song Contest.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an der Verleihung der Médaille Charlemagne teilnehmen möchten, können sich an sofort digital oder unter der Telefonnummer 0241-432 7354 anmelden.   

eu Kommission 300Im Rahmen einer europaweiten Reihe von Debatten und Dialogen über die Zukunft Europas nahm EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Mittwoch in Malta zusammen mit Maltas Premierminister Joseph Muscat sowie EU-Kommissar Vella an einem Bürgerdialog teil. Am Donnerstag sprach Juncker auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei (EVP) in Malta: „Der Brexit ist nicht das Ende von allem. Wir müssen einen Anfang daraus machen, den Anfang von etwas Neuem, Größerem, Stärkeren“, sagte Juncker. „Es geht weiter in Europa, und wir müssen weitermachen.“

Er forderte die Parlamente und die Zivilgesellschaft auf, die Europäische Union nicht schlechtzureden, sondern sich mit konstruktiver Kritik an der mit dem Weißbuch der Kommission angestoßenen Debatte über die Zukunft Europas zu beteiligen. „Bitte Kopf einschalten und Mund aufmachen“, sagte Juncker.

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat am Mittwoch den offiziellen EU-Austrittsantrag der britischen Premierministerin Theresa May erhalten. Der Europäische Rat gab danach eine gemeinsame Erklärung ab. „Wir bedauern, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen wird. Aber wir sind bereit für den Prozess, der nun folgt“, heißt es darin. In diesen Verhandlungen werde die EU einig sein und ihre Interessen bewahren. Kommissionspräsident Juncker wird heute bei einem Bürgerdialog in Malta Stellung nehmen. Morgen wird Juncker beim Kongress der Europäischen Volkspartei in Malta eine Rede zur Zukunft der Europäischen Union mit 27 Mitgliedstaaten halten.

„Unsere oberste Priorität ist es, die Unsicherheit abzubauen, die die Entscheidung des Vereinigten Königreiches unseren Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Mitgliedstaaten bereitet“, heißt es weiter in der Erklärung des Europäischen Rates der Staats- und Regierungschefs. Ratspräsident Tusk sagte vor Journalisten in Brüssel, es sei kein glücklicher Tag, weder für Europa noch für knapp die Hälfte der britischen Wähler, die gegen den Brexit gestimmt hatten. In den Verhandlungen gehe es nun um „Schadensbegrenzung“ für beide Seiten, so Tusk.

Ab dem 29. März und dem Austrittsantrag gemäß Artikel 50 des Vertrages von Lissabon beginnt eine Frist von zwei Jahren zum Austritt Großbritanniens.

Digitales 300In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unsere Arbeitswelt grundlegend beeinflusst und verändert. Digitalisierung beschäftigt längst nicht nur die IT-Industrie, sondern Unternehmen aller Branchen. Am 7. April um 15:30 Uhr lädt die CDU Aachen deshalb zur Verantstaltung "Digitaler Dialog" ins Novohotel Aachen City ein.

Mit der Veranstaltungsreihe hat sich die CDU Aachen zum Ziel gesetzt, diese Chancen und Herausforderungen im gemeinsamen Dialog aufzuzeigen und zu diskutieren. Der Fokus liegt dabei auf folgenden Themenschwerpunkten:

Wie verändert sich unsere Kommunikation in Zeiten der Digitalisierung? Mit welchen Herausforderungen sehen sich Unternehmen konfrontiert? Wie verändert sich Politik im digitalen Zeitalter? Wie werden Meinungen im Netz gebildet? Welchen Einfluss haben Soziale Netzwerke auf die Politik? Wie können wir gegen Fake-News, Mobbing und Hassreden vorgehen?

Diese und weitere Fragen möchten wir als CDU Aachen erörtern und im Rahmen der Auftaktveranstaltung gemeinsam mit EU-Kommissar Günther H. Oettinger sowie verschiedenen Fachreferenten diskutieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, es wird jedoch um eine vorherige Anmeldung bis zum 3. April per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0241-56006934 gebeten.

Oberbürgermeister Marcel Philipp unterzeichnete am 27. März gemeinsam mit dem Heerlener Bürgermeister Ralf Krewinkel und dem Deputierten der Provinz Limburg Erik Geurts das Convenant „Agenda Aachen Heerlen“. Darin ist festgelegt, dass beide Städte auch in Zukunft weiter kooperieren werden und anhand gemeinsamer Synergieeffekte zu einer langfristigen intensiven Zusammenarbeit im deutsch-niederländischen Grenzgebiet kommen wollen.

Oberbürgermeister Marcel Philipp: „Heerlen und Aachen gehen mit diesem Convenant einen Schritt weiter zu mehr Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit zwischen zwei direkten Nachbarstädten. Es gibt schon jetzt in verschiedenen Bereichen Kooperationen - freundschaftlich, partnerschaftlich. Wir wollen mit unserem Abkommen jetzt den Weg ebnen, sie zu verstetigen und auszubauen.“

Die Zusammenarbeit zwischen Aachen und Heerlen wird sich vor allem auf sechs Themenbereiche konzentrieren: Digitalisierung, Bildung, nachhaltige Energieversorgung, Kultur, Tourismus und Entwicklung der Innenstädte sowie Mobilität. Damit wollen Aachen und Heerlen als Partnerstädte eine stärkere Position innerhalb der Euregio einnehmen. Die angestrebte Zusammenarbeit wird aus praktischen Kontakten und Projektarbeit bestehen, die neben schon aktiven  Arbeitsgemeinschaften entstehen sollen.

Bürgermeister Ralf Krewinkel von Heerlen betonte, dass für seine Gemeinde mit zentraler Funktion im Kommunalverband Parkstad ein gutes Verhältnis mit Aachen von großer Bedeutung sei. Deputierter Erik Geurts sagte abschließend: „Starke Städte mit eigener Identität und naher Lage zueinander tragen dazu bei, dass man voneinander profitieren und lernen kann. Dass Heerlen und Aachen die Initiative ergreifen, einander besser kennenzulernen und zu untersuchen, wie sie einander verstärken können, wird von der Provinz somit gerne unterstützt.“

17 03 29 FinanzmarktDie Europäische Kommission hat den geplanten Zusammenschluss zwischen der Deutschen Börse und der London Stock Exchange nach der EU-Fusionskontrollverordnung untersagt. Die Untersuchung der Kommission zeigte, dass das Vorhaben auf den Märkten für das Clearing festverzinslicher Finanzinstrumente ein De-Facto-Monopol geschaffen hätte.

„Da die von den beteiligten Unternehmen angebotenen Abhilfemaßnahmen nicht ausreichten, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission auszuräumen, hat die Kommission beschlossen, den Zusammenschluss zu untersagen“, sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel.

Durch den geplanten Zusammenschluss wären die Tätigkeiten der beiden größten europäischen Börsenbetreiber Deutsche Börse AG (DBAG) und London Stock Exchange Group (LSEG) zusammengeführt worden. Diese sind Eigentümer der deutschen, der italienischen und der britische Börsen sowie mehrerer der größten europäischen Clearinghäuser.

Wettbewerbsrechtliche Bedenken der Kommission

Der Zusammenschluss hätte auf dem europäischen Markt für das Clearing festverzinslicher Finanzinstrumente (Anleihen und Repogeschäfte), auf dem die beteiligten Unternehmen die einzigen Anbieter sind, zu einem De-Facto-Monopol geführt. Insbesondere hätte der geplante Zusammenschluss das in Frankfurt ansässige DBAG-Clearinghaus Eurex mit den LSEG-Clearinghäusern LCH.Clearnet (das LCH.Clearnet Ltd (London) und LCH.Clearnet SA (Paris) umfasst) und Cassa di Compensazione e Garanzia (Rom) zusammengeführt.

Dieses Monopol im Bereich des Clearings festverzinslicher Finanzinstrumente hätte sich in der Folge auch auf die nachgelagerten Märkte für Abwicklung, Verwahrung und Sicherheitenverwaltung ausgewirkt. Die auf diesen Märkten tätigen Dienstleister sind auf Transaktionsdaten von Clearinghäusern angewiesen. Da das im Eigentum der DBAG stehende Clearstream mit diesen Dienstleistern im Wettbewerb steht, hätte das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen die Fähigkeit und den Anreiz, Transaktionsdaten zu Clearstream umzuleiten und andere Wettbewerber vom Markt auszuschließen.

Darüber hinaus hätte der Zusammenschluss den horizontalen Wettbewerb für den Handel und das Clearing von Einzelaktienderivaten (basierend auf den Aktien belgischer, niederländischer und französischer Unternehmen) ausgeschaltet. Zurzeit steht Eurex mit einem von Euronext und LCH.Clearnet SA angebotenen gebündelten Produkt (das Handel und Clearing beinhaltet) im Wettbewerb. Nach dem Zusammenschluss hätte LCH.Clearnet, das über eine erhebliche Preissetzungsmacht in Bezug auf das gebündelte Produkt verfügt, weniger Anreiz, mit Eurex in Wettbewerb zu treten. Und schließlich könnte diese Marktmacht unter Umständen auch zur Verdrängung von Euronext genutzt werden.

Die Kommission hat diese Bedenken in ihrem Beschluss zur Einleitung einer eingehenden Untersuchung dargelegt und sie den beteiligten Unternehmen in einer im Dezember 2016 herausgegebenen Mitteilung der Beschwerdepunkte förmlich mitgeteilt. Die Kommission äußerte ferner weitere vorläufige Wettbewerbsbedenken, die sie aber letztlich nicht abschließend beurteilen musste.

Es liegt in der Verantwortung der beteiligten Unternehmen die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission entweder zu widerlegen oder durch geeignete Abhilfemaßnahmen auszuräumen. Diese Abhilfemaßnahmen müssen alle wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission ausräumen und langfristig tragfähig sein.

Autobahn LKW 2 300Die Zahl der Verkehrstoten in der EU ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken, jedoch nur um 2 Prozent. Damit setzt sich der positive Trend seit sechs Jahren zwar fort. Allerdings reicht er möglicherweise nicht aus, das Ziel der EU zu erreichen, die Zahl der Verkehrstoten im Zeitraum 2010 bis 2020 zu halbieren.

Seit 2010 konnten die EU-Staaten die Zahl der Verkehrstoten in der EU nur um knapp ein Fünftel reduzieren. Das zeigen die am Dienstag von der EU-Kommission veröffentlichten Statistiken zur Straßenverkehrssicherheit.

Violeta Bulc, die für den Bereich Verkehr zuständige Kommissarin sagte hierzu: „Die heute vorgelegten Statistiken zeigen eine Verbesserung und eine positive Entwicklung, auf der sich aufbauen lässt. Es sind aber nicht die Zahlen, die mir die meisten Sorgen bereiten – es geht um die Opfer und deren Familien. Allein heute werden wir weitere 70 Menschenleben auf den Straßen der EU verlieren und fünfmal so viele werden schwer verletzt werden! Ich fordere alle Verantwortlichen auf, ihre Bemühungen zu forcieren, damit wir unser Ziel, die Anzahl der Verkehrstoten zwischen 2010 und 2020 zu halbieren, erreichen können.“

2016 kamen in der EU 25.500 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben – das waren 600 weniger als 2015 und 6000 weniger als 2010. Der stärkste Rückgang der Zahl der Verkehrstoten ist in Litauen zu verzeichnen. Dort starben 2015 83 Menschen pro eine Millionen Einwohner, 2016 ging diese Zahl auf 65 zurück, was einen Rückgang um 22 Prozent bedeutet. In Deutschland ging die Zahl der Verkehrstoten um 7 Prozent von 2015 zu 2016 zurück. Die höchste Zahl an Verkehrstoten pro eine Million Einwohner verzeichnet Bulgarien mit 99.

2016 war auch das erste Jahr, in dem die Kommission Daten zur Zahl der Schwerverletzten im Straßenverkehr veröffentlichen konnte, denn 16 Mitgliedstaaten hatten ihre nach einer neuen gemeinsamen Definition erfassten Daten übermittelt. Ausgehend von diesen sich immerhin auf 80 Prozent der EU-Bevölkerung beziehenden Daten schätzt die Kommission, dass im letzten Jahr 135 000 Menschen in der EU schwer verletzt wurden. Ein Großteil der Schwerverletzten entfällt auf besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer.

Als Reaktion auf den in jüngster Zeit nur geringfügigen Rückgang der Verkehrsunfälle mit Todesfolge organisiert die Kommission vom 28. bis 29. März 2017 in Malta zusammen mit dem maltesischen Ratsvorsitz eine Fach- und Ministerkonferenz. Die zweitägige Veranstaltung bietet Sachverständigen der Straßenverkehrssicherheit, Interessenvertretern und politischen Entscheidungsträgern Gelegenheit zu einer Bestandsaufnahme und zu Gesprächen darüber, wie sich die Anzahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr weiter reduzieren lässt.

17 03 27 EU27Die Staats- und Regierungschefs der EU27 und die Präsidenten des Europäischen Rates, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission haben am Samstag die Erklärung von Rom unterzeichnet. Darin erklären sie:

„Die EU steht vor nie dagewesenen Herausforderungen auf globaler und nationaler Ebene: regionalen Konflikten, Terrorismus, wachsendem Migrationsdruck, Protektionismus sowie sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten. Gemeinsam sind wir entschlossen, die Herausforderungen einer sich rasch wandelnden Welt anzugehen und unseren Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit und neue Chancen zu bieten.

Wir werden die Europäische Union durch noch mehr Einheit und Solidarität untereinander und die Achtung gemeinsamer Regeln stärker und widerstandsfähiger machen. Einheit ist zugleich eine Notwendigkeit und unsere freie Entscheidung. Einzeln würden wir durch die globale Dynamik an den Rand gedrängt. Zusammenhalt gibt uns die beste Chance, auf diese Dynamik Einfluss zu nehmen und unsere gemeinsamen Interessen und Werte zu verteidigen. Wir werden gemeinsam – wenn nötig mit unterschiedlicher Gangart und Intensität – handeln, während wir uns in dieselbe Richtung bewegen, so wie wir es schon in der Vergangenheit getan haben; dies wird im Einklang mit den Verträgen geschehen und die Tür wird allen offen stehen, die sich später anschließen möchten. Unsere Union ist ungeteilt und unteilbar.“

Sie bekennen sich zur „Agenda von Rom“ und wollen sich für 1) ein sicheres und geschütztes Europa und eine wirksame, verantwortliche und nachhaltige Migrationspolitik, 2) für ein wohlhabendes und nachhaltiges Europa, 3) für ein soziales Europa und 4) ein stärkeres Europa in der Welt einsetzen. „Wir werden diese Ziele in der unerschütterlichen Überzeugung verfolgen, dass Europas Zukunft in unseren Händen liegt und dass die Europäische Union das beste Mittel ist, um unsere Ziele zu erreichen“, erklären die Unterzeichner.

Hintergrund

Die Römischen Verträge haben seit 1957 einen gemeinsamen Markt geschaffen, in dem Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital frei zirkulieren können, und damit das Fundament für Wohlstand und Stabilität für die Bürgerinnen und Bürger der EU gelegt. Auf dieser Grundlage und dank ihrer gemeinsamen Werte Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Achtung der Menschenrechte gedieh die Union und gelang ihr die Wiedervereinigung des Kontinents nach dem Fall der Berliner Mauer. Sie gewährleistet auf Dauer Wohlstand und soziales und wirtschaftliches Wohlergehen für 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger.

Anlässlich des 60. Jahrestages der Römischen Verträge hat die EU-Kommission ein Video veröffentlicht, das auf die Entstehung der Europäischen Union und ihre Entwicklung bis heute zurückblickt. Es ist eine Geschichte von gemeinsamen Werten, Zielen, Standards und einer gemeinsamen Politik, die die Bürger Europas enger zusammen gebracht hat.

17 03 28 Das gehtAm 14. Mai sind Landtagswahlen in NRW. Viele junge Menschen, die zum ersten Mal wählen, sind unentschlossen, wen sie überhaupt wahlen sollen. Daher findet am 25.04. von 16 bis 19 Uhr die Veranstaltung "Das geht! - Dialog zwischen Jugend und Politik" in den Kurparkterrassen in Aachen statt. EUROPE DIRECT Aachen wird sich mit einem Infostand am Markt der Möglichkeiten beteiligen.

Dort bekommen junge Menschen Informationen über die Parteien, die zur Wahl stehen und dazu, wie, wer und was überhaupt gewählt wird. Die Verantstaltung soll Jugendlichen zu mehr gesellschaftlichem Engagement motivieren, ihnen verschiedenen Partizipationsmöglichkeiten aufzeigen und vor allem als Diskussionplattform zwischen jungen Wählern und Politikern dienen.

Beim Markt der Möglichkeiten gibt es die Gelegenheit sich über das gesellschaftliche und poltische Leben in der Region zu informieren und verschiedene Projekte kennenzulernen. Danach gibt es einen kurzen Input-Vortrag zum Thema "Demokratie in Deutschland,  Europa – und in deinem Leben". Zum Abschluss diskutieren Jugendliche und Politiker in einer Plenumsrunde.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro wird selbst mit einem Stand beim Markt der Möglichkeiten dabei sein. Vorbeikommen lohnt sich also!

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch notwendig.

Zudem wird die Veranstaltung am 3. Mai in Herzogenrath und am 10. Mai in Stolberg angeboten:

Das geht! in Herzogenrath am 03. Mai (für alle mit Wohnsitz in Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath oder Würselen)

Das geht! in Stolberg am 10. Mai (für alle mit Wohnsitz in Eschweiler, Monschau, Roetgen, Simmerath oder Stolberg)

17 03 26 PoE Bild 1Während bei der ersten "Pulse of Europe"-Kundgebung in Aachen vor vier Wochen noch 300 Menschen zusammenkamen, versammelten sich diesen Sonntag rund 2500 Europafreunde auf dem Katschhof, um ein positives Zeichen für die Europäische Union zu setzen und an der euphorischen pro-europäischen Stimmung teilzuhaben.

'Pulse of Europe' ist eine Bürgerinitiative für Europa, die in den letzten Wochen entstanden ist und keine parteipolitischen Ziele verfolgt. Jeden Sonntag um 14 Uhr finden in immer mehr Städten in Deutschland und europaweit gleichzeitig friedliche Kundgebungen für den Erhalt Europas statt.

Die in Europa wachsende pro-europäische und überparteiische Kundgebung für Europa findet in Aachen seit dem 5. März 2017 jeden Sonntag auf dem Katschhof statt. Beginn der ca. einstündigen Veranstaltung ist um 14 Uhr. Die Rednerliste für jeden offen!

ACHTUNG! Kommenden Sonntag (2. April) ausnahmsweise auf dem Markt.

17 03 26 PoE Bild 2Mit ungefähr 300 Teilnehmern hatte Pulse of Europe vor einem Monat begonnen. Eine Woche später kamen schon 500, danach 900 Menschen, um ein positives Zeichen für Europa zu setzen und an der  euphorischen pro-europäischen Stimmung teilzuhaben. An diesem Sonntag fanden dann bei schönstem Frühlingswetter 2500 Europafreunde den Weg zum Aachener Katschhof.

Die kurzweilige Kundgebung von einer Stunde ist jede Woche mit buntem Programm gefüllt: Bürger halten kurze Reden, es wird gesungen und eine Menschenkette zieht zur Musik der Europa-Hymne zwischen Dom und Rathaus umher.

An diesem Sonntag sangen die 2500 Teilnehmer von Pulse of Europe in Aachen außerdem ein Geburtstagsständchen für die EU - anlässlich des 60. Jahrestags der Römischen Verträge. Auch Oberbürgermeister Marcel Philipp beteiligte sich mit einem Redebeitrag an der Kundgebung. Er betonte die Rolle der jungen Generation für die Zukunft Europas und kritisierte insbesondere die "uneuropäische Maut".

  • Facebook: https://www.facebook.com/PulseofEurope/
  • Facebook-Veranstaltung 2. April 2017 Aachen
  • Kontakt zum Aachener Team von 'Pulse of Europe': Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Homepage: http://pulseofeurope.eu
  • Interview mit dem Gründer von 'Pulse of Europe' im Deutschlandfunk
  • Allgemeine Veranstaltungshinweise
  • Kurzlink auf diesen Artikel: http://bit.ly/PoE-AC-270317

+++ ausgebucht +++ Fahrt nach Brüssel zum Tag der offenen EU-Institutionen / Europafest am Sa. 6. Mai 2017

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisiert wieder eine kostenlose Fahrt nach Brüssel in das Europa-Viertel. Anmeldezeitraum: 31.03. bis 27.04.2017.

Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union, der Europäische Rat, die Europäische Kommission, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss, der Ausschuss der Regionen und weitere EU-Institutionen laden zu Information und Unterhaltung ein, siehe http://europa.eu/european-union/about-eu/symbols/europe-day/open-day-brussels_de

Die Fahrt ist nicht dazu geeignet und nicht dafür vorgesehen, um die Innenstadt von Brüssel zu besichtigen.
Folgender Ablauf ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten, mehr Details später per E-Mail):

  • 08:00 h: Abfahrt in der Innenstadt von Aachen; Treffpunkt wird nach erfolgreicher Anmeldung mitgeteilt
  • ca. 10:30 h: Besuch einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Saal Plenarsaal, Simultanübersetzung ins Deutsche, Möglichkeit Fragen zu stellen
  • 12:00 h: Möglichkeit des Austauschs mit Niels Fischer, Mitarbeiter des Europaparlaments
  • ab 12:00 h: Erkundungen im Europa-Viertel nach eigenem Belieben (Veranstaltungen und Infostände)
  • ca.19:45 h: Rückkehr in Aachen-Innenstadt

Wegen der in den letzten Jahren steigenden Nachfrage beachten Sie bitte: +++ ausgebucht +++

  • Teilnehmen können Personen ab 15 Jahren aus dem Raum Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen, bei Minderjährigen nur in Begleitung eines Erwachsenen.
  • Die Plätze für die Fahrt nach Brüssel sind beschränkt und es gibt keinen Anspruch auf einen Platz.
  • Anmeldungen von Personen, die in den letzten Jahren noch nicht mit uns nach Brüssel gefahren sind, werden bevorzugt. Die anderen kommen auf eine Warteliste und können ggf. nachrücken.
  • EUROPE DIRECT Aachen vergibt die Plätze nach der Reihenfolge der vollständigen Anmeldungen.
  • Anmeldezeitraum: 31.03. bis 27.04.2017 (danach keine Anmeldung mehr möglich)
  • Die Anmeldung sollte möglichst per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit diesen Angaben erfolgen:
  1. Vorname, Name und Wohnort (keine Adresse) aller Mitfahrenden
  2. E-Mail-Adresse
  3. Angabe, ob Sie früher bereits einmal mit EUROPE DIRECT Aachen nach Brüssel gefahren sind

Die Daten werden vertraulich behandelt. Sie erhalten von uns eine Nachricht, ob Sie auf der Teilnehmerliste oder auf der Warteliste stehen. Später erfolgen weitere Details zum Treffpunkt in Aachen und zum Ablauf. +++ ausgebucht +++

Das Team von EUROPE DIRECT Aachen freut sich auf einen interessanten Tag mit Ihnen!

Flagge Frankreich 300Das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen lädt am Freitag, den 31.03., um 19 Uhr, zu einem Vortrag von Peter Heusch in den Gartensaal, Theaterstr. 67, ein.

Der gebürtige Aachener ist als Auslandskorrespondent für deutsche Medien und als Produzent von Fernsehreportagen in Paris tätig. In seinem Vortrag in deutscher Sprache wird er die politische Situation Frankreichs vor der Wahl kritisch beleuchten und einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

Die Präsidentschaftswahl ist von historischer Bedeutung: Die französischen Wähler kehren den bisherigen staatstragenden Parteien den Rücken und setzen auf neue Alternativen.

  • Begrüßung: Paul Neeteson, Vorstandsvorsitzender des Vereins des Deutsch-Französischen Kulturinstituts
  • Moderation: Dr. Wolf Steinsieck, Honorarkonsul der Republik Frankreich a.D.
  • Eintritt AK: 7 € | 5 € ermäßigt.
  • Keine Anmeldung erforderlich.

Am 11.05. lädt EUROPE DIRECT Aachen gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut Aachen im Rahmen des Karlspreisrahmenprogramms zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Frankreich und Europa nach der Präsidentschaftswahl" ein. Diskutieren werden der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen und unser Gast aus Frankreich, Richard Stock, Direktor des Centre Européen Robert Schuman aus Scy-Chazelles bei Metz (in deutscher Sprache).

17 03 23 BarnierEU-Chefverhandler Michel Barnier hat am Mittwoch seine Schwerpunkte für die kommenden Brexit-Verhandlungen in einer programmatischen Rede dargelegt. Ein ungeordnetes Ausscheiden ohne einen Vertrag mit der EU werde besonders für Großbritannien, aber auch für die EU drastische Konsequenzen haben – und sei nicht das Ziel der EU.

Wir wollen eine Vereinbarung. Wir wollen erfolgreich sein. Nicht erfolgreich gegen die Briten, sondern mit ihnen, sagte Barnier im Ausschuss der Regionen in Brüssel. Möglichst rasch geklärt werden sollten zunächst die Themen, die am meisten Verunsicherung verursachen: das seien erstens die Rechte von Millionen EU-Bürgern in Großbritannien und umgekehrt, zweitens die finanziellen Konsequenzen des Brexits und drittens die Folgen des Ausscheidens Großbritanniens aus der Zollunion für die Grenze zwischen Irland und dem britischen Nordirland.

Viereinhalb Millionen Menschen sind direkt vom Ausscheiden Großbritanniens aus der EU betroffen: polnische Studenten, die bisher Zugang zu britischen Universitäten haben wie britische Studenten auch; britische Rentner, die in Spanien ansässig sind und wie die spanischen Rentner von der Gesundheitsversorgung profitieren; rumänische Krankenschwestern und Ärzte, die zur Qualität der Gesundheitsversorgung im Vereinigten Königreich beitragen oder die Ingenieure aus Italien, Deutschland oder anderswo, die im Vereinigten Königreich arbeiten wollten, genau wie die Tausende von Briten, die in Berlin, Rom oder Wien die gleiche Wahl getroffen haben. Unser Schlagwort ist: Bürger zuerst!, sagte Barnier. Die Themen sind kompliziert, seien es Aufenthaltsrechte, Zugang zum Arbeitsmarkt, Renten- oder Sozialversicherungsrechte oder Zugang zu Bildung. Wir arbeiten methodisch an jedem dieser Punkte. Wir werden keine Details unberührt lassen, und wir arbeiten bereits mit allen Mitgliedstaaten zusammen.

Zu den finanziellen Konsequenzen des britischen Austritts sagte Barnier, das Vereinigte Königreich müsse keine Strafzahlungen fürchten, die in EU-Programmen eingegangenen Verpflichtungen aber erfüllen. Wenn ein Land die Union verlässt, gibt es dafür keine Strafe. Es gibt keinen Preis dafür zu zahlen, um zu verlassen. Aber wir müssen die Rechnungen begleichen. Wir werden die Briten nicht bitten, einen einzigen Euro für etwas zu bezahlen, das sie nicht als Mitglied mit vereinbart haben, sagte Barnier. In gleicher Weise werden die 27 auch ihre Verpflichtungen gegenüber dem Vereinigten Königreich, seinen Bürgern, Unternehmen und Regionen achten. Dies ist die gegenseitig verantwortliche Handlungsweise.

12 08 10 europaflaggeDer Europäische Sozialfonds (ESF) feiert im März zusammen mit den Römischen Verträgen seinen 60. Geburtstag. Fast zehn Millionen Europäerinnen und Europäer haben allein in der letzten Förderperiode 2007-2014 mit Hilfe des ESF einen Arbeitsplatz gefunden, knapp 610.000 davon in Deutschland.

8,7 Millionen Menschen europaweit konnten mit Unterstützung des ESF an einer Qualifizierung teilnehmen oder ein Zertifikat erwerben, in Deutschland über 600.000.

Marianne Thyssen, die EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, wies am Mittwoch darauf hin, dass der 60. Geburtstag des Europäischen Sozialfonds ein guter Grund zum Feiern ist und erklärte: „In den zurückliegenden sechs Jahrzehnten hat der Europäische Sozialfonds Millionen von Arbeitsuchenden und Beschäftigten sowie Hunderttausende von Unternehmen und Start-ups unterstützt. Indem wir unmittelbar in die Menschen investieren, tragen wir dazu bei, dass niemand abgehängt wird, stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit Europas und bleiben am Puls der sich wandelnden Arbeitswelt. Die Erfolgsgeschichten der letzten 60 Jahre zeigen, dass die Europäische Union den Europäerinnen und Europäern ganz konkret etwas bringt: gestern, heute und morgen.“

Der Europäische Sozialfonds ermöglicht es Menschen, ihre berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen. Auch unter schwierigen Umständen oder in einem zweiten Anlauf. Mit dem Vertrag von Rom im Jahr 1957 geschaffen, fördert der ESF eine bessere Bildung, unterstützt durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt bei. Davon profitieren insbesondere Arbeitslose, Schülerinnen und Schüler beim Übergang in Ausbildung und Beruf, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Gründerinnen und Gründer.

Besonderes Gewicht legt der ESF auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen und die Vermeidung jeglicher Art von Diskriminierung. Daher kümmert sich der ESF besonders um diejenigen, die Gefahr laufen, aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt zu werden, wie z.B. benachteiligte junge Menschen, Langzeitarbeitslose sowie Migranten und Migrantinnen. Ziel ist, dass alle Menschen eine berufliche Perspektive erhalten.

Der ESF finanziert sich aus Beiträgen der Mitgliedstaaten, der Europäischen Kommission und bisweilen auch der Privatwirtschaft. Gefördert werden praxisnahe Projekte, die direkt vor Ort Wirkung entfalten. Der ESF ist keine Arbeitsvermittlung. Vielmehr fördert er arbeitsmarktbezogene Projekte auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene, die im Hinblick auf Art, Ziele, Größe und Zielgruppen sehr unterschiedlich sind. Eine Förderung einzelner Personen erfolgt nur über die verschiedenen ESF-Förderprogramme und zwar über die ausgewählten Projekte bzw. verantwortlichen Institutionen in dem jeweiligen Programm.

Den Auftakt der Veranstaltungen, mit denen die Erfolge des Fonds gewürdigt werden sollen, und der Debatten darüber, wie künftig Investitionen in Menschen in Europa gestaltet werden sollen, bildet morgen die Konferenz „Europäischer Sozialfonds: gestern, heute und morgen“. Sie wird vom maltesischen EU-Ratsvorsitz ausgerichtet und findet im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge und des informellen Treffens der EU-Sozialpartner in Rom statt, an dem auch Kommissionspräsident Juncker, Vizepräsident Dombrovskis und Kommissarin Thyssen teilnehmen werden. Über das Jahr verteilt organisieren die Mitgliedstaaten ähnliche Veranstaltungen und Debatten, um auf das zurückzublicken, was der ESF erreicht hat, um eine Bestandsaufnahme der Leistungen des Fonds vorzunehmen und um dafür zu werben, dass auch künftig stark in die Fähigkeiten und Fertigkeiten von Menschen investiert wird.

12 12 19 Kerze EUIm Gedenken an die vor einem Jahr verübten Anschläge in der U-Bahn und am Brüsseler Flughafen hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Mittwoch gemeinsam mit dem belgischen Königspaar an der Einweihung eines Denkmals teilgenommen, das an die Opfer der Anschläge erinnert. „Ein Jahr nach den feigen Anschlägen vom 22. März 2016, die ganz Europa haben trauern lassen, gedenken wir der Opfer. Die Erinnerung an sie bleibt für immer in unseren Köpfen und Herzen“, so Kommissionspräsident Juncker.

„In tiefer Trauer sind meine Gedanken bei all jenen, die bei dem Anschlag ums Leben kamen, darunter unsere Kollegin Patricia Rizzo, aber auch bei den Verletzten sowie den Familien und Angehörigen der Opfer, deren Leid und Schmerz bis heute nicht verwunden sind. Ihnen allen möchte ich mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.“

Kommissionspräsident Juncker erklärte weiter: „Diese abscheulichen, terroristischen Anschläge wollten das Herz Europas treffen – hier in Belgien, in Brüssel, dieser vielsprachigen, multikulturellen Stadt, deren harmonisches Miteinander wir alle so schätzen. Doch angesichts dieser beispiellosen und unbegreiflichen Gewalt haben die Menschen in Brüssel und Belgien die Hoffnung nicht aufgegeben, vielmehr haben sie sich dazu entschlossen – unterstützt von anderen europäischen Völkern –, dem Terror die Stirn zu bieten. Derart schrecklich auf die Probe gestellt, haben die Europäerinnen und Europäer ihre Geschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus bewiesen, der unsere Sicherheit und den weltweiten Frieden bedroht. Sie haben gezeigt, dass wir unsere Werte und Freiheiten verteidigen – und das um jeden Preis.“

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc vertritt die EU-Kommission außerdem bei einer Erinnerungsfeier am Flughafen. EU-Sicherheitskommissar Julian King hält eine Rede über die Herausforderungen der islamistischen Radikalisierung.

Forschung 300Forschungskommissar Carlos Moedas hat am Dienstag zum Abschluss der Feiern zum 10-jährigen Bestehen des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) angekündigt, dass bis 2020 weitere 50 Mio. Euro für den Forschungsrat zur Verfügung stehen sollen. Er wies darauf hin, dass der ERC bereits vom ersten Tag an eine Erfolgsgeschichte gewesen sei. Für die restliche Laufzeit des EU-Forschungsprogramms Horizont 2020 plant die Kommission eine Erhöhung der Mittel für den Europäischen Forschungsrat um 50 Mio. Euro.

Innerhalb von 10 Jahren sei der ERC zu einem Kraftzentrum der Wissenschaft geworden und weltweit für seine Unterstützung der Grundlagenforschung anerkannt, betonte Moedas in seiner Rede zum 10. Jahrestag.

In dieser Woche feiert der Europäische Forschungsrat mit Veranstaltungen in ganz Europa sein 10-jähriges Bestehen und kann auf eine beachtliche Bilanz in der Grundlagenforschungsförderung zurückblicken. Der Europäische Forschungsrat fördert exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit bahnbrechenden Forschungsprojekten. Seit 2007 wurden rund 7.000 Spitzenforscher („Champions“) und mehr als 50.000 Mitglieder in Forschungsteams, meist Doktoranden und Postdoktoranden, mit 12 Mrd. Euro gefördert. Über 1,9 Mrd. Euro gingen an mehr als 1000 Forscherinnen und Forscher in Deutschland. Die meisten der ERC-Preisträger sind unter 40 Jahre alt, mehr als 70 Prozent von ihnen haben Projekte durchgeführt, die zu Entdeckungen oder bedeutenden Fortschritten geführt haben. Auch für die Karrieren der geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren die ERC-Grants von großer Bedeutung: Sechs vom ERC geförderte Wissenschaftler erhielten bisher Nobelpreise, vier eine Fields-Medaille und weitere international hochdekorierte Auszeichnungen.

Entsprechend dieser Bilanz ist die weltweite Anerkennung für den ERC groß. Neun Länder haben  Abkommen mit der EU-Kommission geschlossen, um eigenen Wissenschaftlern Gastaufenthalte in ERC-Projekten zu ermöglichen.

Zur Feier des Jubiläums organisierten Forschungsinstitute und Behörden in Europa während der ERC-Woche vom 13. bis 19. März viele Veranstaltungen. In Deutschland fanden unter anderem Veranstaltungen in Bonn, Hamburg, Karlsruhe und Berlin statt. Dabei wurde z.B. am 14. März in Bonn das 10-jährige Bestehen des ERC mit einer großen Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Nationalen Kontaktstelle ERC gefeiert. Im Mittelpunkt standen Informationen und Tipps zur Antragstellung bei den ERC-Förderlinien.

Finanziert wird der Forschungsrat über das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020. Von 2014 bis 2020 verfügt der ERC über ein Budget von 13 Mrd. Euro, 2017 stehen davon 1,8 Mrd. Euro zur Verfügung. Gefördert wird eine als Pionierforschung oder Frontier Research bezeichnete grundlagenorientierte Forschung. Der Begriff Frontier Research verdeutlicht das neue Verständnis einer bahnbrechenden und visionären Forschung, bei der die Grenzen zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung, zwischen klassischen Disziplinen sowie zwischen Forschung und Technologie aufgehoben werden.

Vertrag von Rom 300Vor 60 Jahren, am 25. März 1957, wurden die Römischen Verträge unterzeichnet.
Auf Basis dieses Vertragswerks zwischen Deutschland, Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Luxemburg, entstand im Jahr 1958 die EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft). 

Dieser Vertrag ist einer der grundlegenden Verträge für die heutige EU.
In diesem Jahr treffen sich Politiker und Politikerinnen am 25. März 2017 erneut in Rom, um gemeinsam diese 60-jährige Arbeit zu feiern. Die Feier ist auch eine Möglichkeit, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen; sich die Frage zu stellen, was erreicht worden ist und auf dieser Basis über die Zukunft der EU mit ihren 27 Mitgliedsstaaten zu reflektieren.

In diesem Video vereinigen sich eine der bedeutensten Bilder der Geschichte der Europäischen Union mit den bedeutensten Schlagwörtern: http://europa.eu/!qh49Kv