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loewensteinAktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.
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Infomieren Sie sich hier:

12 Schülerinnen und Schüler informierten sich über die EU

Heute waren 12 Schülerinnnen und Schüler des Berufskollegs Köln-Ehrenfeld zu Gast im EUROPE DIRECT Informationsbüro. André Schneider stellte die Grundinstitutionen der Europäischen Union und ihre Aufgaben und Funktionen vor. Zusammen mit der Leiterin der Gruppe wurde dann vor allem über die aktuelle Griechenland-Situation und über einen möglichen Beitritt der Türkei in die Europäische Union gesprochen und man konnte sehen, dass gerade auch junge Menschen ein großes Interesse an Europa haben und verstehen möchten, wie die EU funktioniert.

10-01-29-Europaeische_HorizonteProf. Dr. Rainer Prätorius referierte über "Religion und Politik in den USA"

130 interessierte Zuschauer, darunter zahlreiche Mitglieder des islamischen Zentrums Aachen, waren anwesend, als Professor Dr. Rainer Prätorius von der Helmut-Schmidt Universität in Hamburg am Mittwochabend im Rahmen der Vortragsreihe „Glaubensfrage – Religion und Politik im Konflikt“ zum Thema „Religion und Politik in den USA“ referierte. Zum ersten Mal fand die Veranstaltung im Ratssaal des Rathauses der Stadt Aachen statt.

Wie kann es sein, dass deutsche Familien in den USA - erfolgreich - politisches Asyl beantragen mit der Begründung, dass sie in Deutschland ihre Religion nicht ausleben können? Warum gibt es in den USA keine Konflikte um Moscheebauten?

Die Widersprüche und die Ähnlichkeiten des Religionsverständnisses, aber auch die Rolle von Kirchen und religiösen Gruppen auf der einen und die des Staates bzw. der Politik auf der anderen Seite waren Gegenstand des Vortrags, zu dessen zentralen Thesen die Einschätzung des Referenten gehörte, dass der Staat in den USA die Freiheit der Religionswahl und -ausübung sicherstellt, indem er sich nicht einmischt – während in Deutschland der Staat nach seinem Selbstverständnis die Freiheit der Religion sicherzustellen versucht, gerade indem er sich einmischt (Bsp. Islamkonferenz, Kruzifix und Religionsunterricht in Kirchen, Einzug der Kirchensteuer u.a.m.).

Das große Interesse am Thema und seinen vielfältigen Aspekte zeigten sich in einer regen Diskussion im Anschluss, bei der die Rolle des Staates insbesondere zu Zeiten der Präsidentschaft George W. Bushs kritisch beleuchtet wurde.

Der begleitende Info-Stand unseres EUROPE DIRECT Informationsbüros mit entsprechendem Infomaterial zum Thema wurde rege besucht.

Prof. Gudrun Krämer - Foto: W. BrömmelProf. Gudrun Krämer - Foto: W. BrömmelProf. Krämer über die Säkularisierung im Islam

In dem zweiten erfolgreichen Vortrag aus der Reihe „Glaubensfrage - Religion und Politik im Konflikt", die die Europäischen Horizonte zusammen mit EUROPE DIRECT organisieren, setzte sich heute Frau Prof. Dr. Gudrun Krämer mit dem Thema „Säkularisierung im Islam" auseinander. Etwa 120 interessierte Zuhörende fanden sich trotz des warmen Frühlingswetters im Super C ein. Die Islam-Expertin der Freien Universität Berlin erklärte die Grundzüge des Islam und benannte diesen als eine Religion, bei der es um „believing with belonging" geht. Das heißt, dass Muslime oft in der Öffentlichkeit und im Alltag Zeugnis über ihren Glauben ablegen.

Prof. Krämer stellte dar, dass im Islam die Säkularisierung Jahrhunderte lang zurückzuverfolgen und auch heute noch aktuell ist. Der Begriff der Säkularisierung wird oft in Verbindung mit der Identitätsberaubung von Muslimen gebracht. Selbst viele Vertreter in der islamischen Welt selbst kennzeichnen die Säkularisierung als nicht wünschenswert. In der Fragerunde zeigte sich Frau Prof. Krämer kompetent, ehrlich und offen. In der westlichen Welt werde der Islam leider immer öfter als Problem gesehen. Die Referentin hielt es für wichtig, dass Nicht-Muslime sich ausführlich und vertiefend über den Islam informieren sollten, um ein differenziertes Bild zu erhalten.

Der begleitende Infostand mit zum Thema passenden EU-Infomaterialien wurde von den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen.

Erfolgreicher Start der Veranstaltungsreihe "Glaubensfrage"

Burkas in Frankreich, Moscheebau in Köln, Minarette in der Schweiz: Immer wieder geraten die Freiheit der Religionsausübung und die westliche Trennung von Religion und Politik in Konflikt. Das Verhältnis von Politik und Religion in Europa ist Gegenstand der Vortragsreihe "Glaubensfrage - Religion und Politik im Konfikt", die die "Europäischen Horizonte" zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen durchführen.

Prof. Claus Leggewie - Foto: W. BrömmelProf. Claus Leggewie - Foto: W. BrömmelDen Auftakt machte heute Prof. Claus Leggewie, der Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen. Der Politikwissenschaftler und Konfliktforscher fesselte im Super C der RWTH Aachen gut 180 Gäste mit seinem Vortrag über "Moscheekonflikte". Er skizzierte die islamkritische Bewegung in Europa und entwickelte ausführlich zwei Thesen: Erstens seien Moscheekonflikte gut und wichtig für unsere Gesellschaft, solange diese friedlich ausgelebt werden. Zweitens stellte Leggewie fest, dass die deutsche Religionslandschaft sich in Richtung der nordamerikanischen Religionslandschaft entwickelt.

Die meisten Moscheen in Deutschland nehmen eine repräsentative Statur mit Kuppel und Minarett an, obwohl dies im Islam nicht vorgeschrieben sei, so Leggewie. Zu oft werde leider vor dem Bau einer Moschee nicht mit den Nachbarn und Bewohnern geredet sondern nur mit der Kommunalpolitik. Wenn dann die Moschee noch in sozial benachteiligten Stadtgebieten errichtet würde, komme es schnell zu populistischen Konfliktmustern. Dabei wird in Artikel 4 des Grundgesetzes die Freiheit der Religionsausübung gesichert.

Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum griff Prof. Leggewie auf und stellte einigen falschen Behauptungen Zahlen und Fakten aus seiner Forschung entgegen. Zuschauer und Veranstalter waren mit dem Vortrag und der Diskussion hochzufrieden. Der Informationsstand von EUROPE DIRECT mit thematisch passenden Materialien wurde zudem stark frequentiert.

Die Veranstaltungsreihe wird noch bis zum 1. Juni 2010 fortgeführt.

Betreuung der Jugendkarlspreisträger 2010EUROPE DIRECT Aachen betreut Gruppe um den Jugendkarlspreis

Von Montag 10. Mai bis Donnerstag 13. Mai sind etwa 45 Personen rund um den Jugendkarlspreis in Aachen zu Gast. Dies sind zum einen die nationalen Gewinner aus den 27 EU-Staaten, darüber hinaus auch Vertreter der nationalen Jurys und einige ehemalige Hauptpreisträger des Jugendkarlspreises aus den letzten Jahren.

Interview auf der Katschhof-BühneInterview auf der Katschhof-BühneEin Team des EUROPE DIRECT Informationsbüros betreut die Gruppe während der Zeit in Aachen und führt im Auftrag der Karlspreisstiftung ein Rahmenprogramm durch. Am Montag stand natürlich das Kennen lernen und der Austausch über die nationalen Projekte im Vordergrund. Dienstag ging es zur Verleihung der 3 Hauptpreise des Jugendkarlspreises, gefolgt von Führungen durch den Dom und der Teilnahme am "Kaschubischen Abend".

Neben etlichen anderen Programmpunkten wurden die Preisträger am Mittwoch beim Karlspreis LIVE auf dem Katschhof interviewt und von den Bürgern begeistert empfangen. Am Donnerstag durften die jungen Europa-Preisträger auch an der Verleihung des "großen" Karlspreises an Donald Tusk teilnehmen.

Karlspreisfest 2010 mit kühlem WetterEUROPE DIRECT mit Infos, Europa-Quiz und europäischer Atmosphäre

Zu Ehren des diesjährigen Karlspreisträgers Donald Tusk fand am Mittwoch und Donnerstag wieder ein großes europäisches Freiluft-Programm auf dem Katschhof statt. Es war geprägt von ost-europäischem Flair und viel Live-Musik.

Zwar war das Wetter beim Karlspreis-Fest eher bescheiden, dennoch war der Andrang beim großen Infopavillon des EUROPE DIRECT Informationsbüros wieder sehr groß. Getreu dem Motto "Europa verstehen - leicht gemacht" gab es wieder viele verschiedene kostenlose EU-Infomaterialien für Jung und Alt.

EUROPE DIRECT Info-Pavillon beim Karlspreis 2010Zudem haben hunderte Interessenten am Europa-Quiz teilgenommen. Es mussten acht Fragen zu Europa richtig beantwortet werden, dann nahm man teil an der Verlosung von tollen Preisen. Die meisten schafften es mit Hilfe der ausgelegten Infomaterialien oder mit Hilfe des EUROPE DIRECT Teams, so dass die Tagesfahrt nach Brüssel, diverse Eintrittskarten, verschiedene Europa-Bücher bzw. -Comics und 100 kleine Europa-Überraschungen vergeben wurden.

Ein großer Renner bei den Interessenten waren auch Poster über Europa oder den Euro und Hintergründe zum Vertrag von Lissabon. Zudem konnte das Team von EUROPE DIRECT wieder viele neue Kontakte mit Bürgern und Multiplikatoren knüpfen und freut sich auf die daraus folgenden Anfragen.

Großer Andrang bei EU-Infos und beim QuizDie Jugendkarlspreisträger aus 27 EU-Ländern wurden ebenfalls durch EUROPE DIRECT betreut. Die Gruppe wurde am Mittwoch auf der Bühne dem Aachener Publikum vorgestellt. Später feierten die jungen Leute bei der Live-Musik von Forest Fay, einem musikalischen Streifzug zwischen Polka und Balkan Beat, und rissen mit ihrer Begeisterung viele Aachener Bürger und die polnische Delegation mit. Trotz des kühlen Wetters war somit auf dem Katschhof eine sehr lebendige, europäische Atmosphäre zu spüren.

Debatte über den Vertrag von LissabonDas Europafest in Brüssel und der 60. Jahrestag der Schuman-Erklärung

Die Europäischen Institutionen luden dieses Jahr einen Tag vor dem 60. Jahrestag der Schuman-Erklärung zum Europafest ein. Die Schuman-Erklärung gilt als Gründungsurkunde der heutigen Europäischen Union und ihrer Institutionen.

Robert Schuman wurde 1958 zum ersten Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt. Ausgehend von seiner Beraterfunktion hat sich das parlamentarische Organ der Europäischen Union permanent weiterentwickelt und verfügt seit den 1990er Jahren gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Union über ein Mitentscheidungsrecht bei Gesetzgebungsverfahren. Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 besitzt dieses neue Parlament mehr Befugnisse und Zuständigkeiten als je zuvor.

Bereits zum vierten Mal organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine kostenlose Fahrt zum Europafest. Das Europaparlament war wie jedes Jahr eine der besonderen Attraktionen des Europäischen Fests. Unter anderem nahmen die Gäste aus Aachen im Plenarsaal an einer öffentlichen Debatte mit  Abgeordneten über den Vertrag von Lissabon teil. Anschließend fand ein informeller Austausch mit dem EU-Beamten Niels Fischer statt, der von der Aachener Gruppe sehr rege wahrgenommen wurde. Herr Fischer stammt ursprünglich aus Aachen und berichtete sehr lebendig von der Arbeit im EU-Parlament. Das Informationsbüro des EU-Parlaments versorgte die Aachener zudem mit Getränkegutscheinen für die Cafeteria.

10-05-08-Bruessel4Das Europäische Parlament und die anderen europäischen Institutionen und Organe, d.h. der Ministerrat, die Europäische Kommission, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen, boten umfangreiche Informationen. Das Europaviertel hatte darüber hinaus  zahlreiche Animationen und Überraschungen parat. Auf dem Programm standen Musik und Tanz, Straßenshows und Aktivitäten für Kinder. Die Veranstaltungen fanden in diesem Jahr auf der Esplanade vor dem Europäischen Parlament statt.

Die 54 Teilnehmenden aus dem Raum Aachen waren vom Europafest sehr begeistert. Gerade die Mischung aus umfangreichen Informationsmöglichkeiten, dem Blick hinter die Kulissen und jede Menge Unterhaltung mache den Reiz der Veranstaltung von EUROPE DIRECT aus, so die Teilnehmenden.

EU-Planspiel Klimawandel im Goethe-Gymnasium Stolberg

Heute simulierten 80 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Goethe-Gymnasiums in Stolberg die Verhandlungen zum Abschluss eines weltweiten Klimaabkommens. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen durchgeführt. In insgesamt acht Simulationsgruppen, darunter die EU, die UN, die USA, China, Brasilien und die G 77, einer Organisation der Entwicklungs- und Schwellenländer, stellten die Teilnehmenden die Verhandlungen des Klimagipfels in Kopenhagen im Dezember 2009 nach. Aufgabe war es, am Ende des Planspiels über eine Nachfolgeregelung des Kyoto-Protokolls abzustimmen, das 2012 ausläuft.

Nach einer Einführung von Birgit Ladwig-Tils und Dr. Ralf Hell, die das Planspiel als Mitglieder des "Team Europe" der Europäischen Kommission moderierten, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen, wobei Koalitionen geschmiedet und Kompromisse geschlossen wurden. Bis zum Ende des Planspiels war nicht abzusehen, ob ein Abkommen zustande kommen würde oder nicht. Bei der abschließenden Abstimmung über die Nachfolge des Kyoto-Protolls im Plenum prallten die unterschiedlichen Interessen und Positionen der einzelnen Gruppen nochmals aufeinandner. Zwar wurden weitere Kompromisslinien ausgelotet, eine Einigung auf ein Abkommen gelang aber nicht. Übrig blieben lediglich Eckpunkte für ein Abkommen und einseitige Absichtserklärungen, die sich in weiten Teilen mit den auf dem Klimagipfel von Kopenhagen tatsächlich erzielten Ergebnissen deckten.

10-05-10-Planspiel-Stolberg3Im Rahmen der Auswertung des Planspiels sprachen sich nahezu alle Schülerinnen und Schüler dafür aus, das Planspiel auch in anderen Schulen durchzuführen, weil sie während des Planspiels viel gelernt und dabei auch noch Spaß gehabt hätten.

EU-Projekttag zusammen mit EUROPE DIRECT gestaltet

Die Gesamtschule Langerwehe organisierte einen EU-Projekttag für die gesamte Schule. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen unterstützte dabei ein Multimedia-Projekt mit einer vertieften Recherche über Filme, Clips, Online-Spiele und andere interaktive Webseiten über Europa und die EU.

Zudem lud EUROPE DIRECT etwa 80 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zu Vortrag und Diskussion ins Haus Löwenstein ein. Nach einer Stadtführung kam der Lehrer Lothar Follmer mit seiner großen Gruppe in den Sitzungssaal. Winfried Brömmel und André Schneider von EUROPE DIRECT berichteten von den Grundlagen der EU, über die vielen Begegnungen mit europäischen Regelungen im Alltag und über aktuelle Aktivitäten von Aachen im Netzwerk der Euregio und mit europäischen Ländern. Die Chancen und Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten wurden ebenfalls vertieft behandelt.

Herr Brömmel führte auch einige Beispiele des EU-Video-Kanals "EUtube" vor. Die Schüler stellten fragen und bedienten sich in großem Umfang an den bereitgestellten Infomaterialien, wobei die Tipps für die "Wege ins Ausland" besonders gefragt waren.

10-05-06-EJP1Jugendparlamentstag in der Europaschule Herzogenrath

Gemeinsam luden die Europaschule, die Stadt Herzogenrath und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zu einer Tagung des Europäischen Jugendparlaments am 6. und 7. Mai 2010 ein. Die Tagung fand als Teil der Europawoche mit dem Motto "Grenzen überwinden - Menschen in Europa verbinden" unter der Schirmherrschaft des EU-Abgeordneten und Vorsitzenden der Sozialistischen Fraktion im EU-Parlament Martin Schulz in der Europaschule statt.

10-05-06-EJP3Nach einer Begrüßung der etwa 100 Teilnehmenden durch Schulleiter Daniel Bick, Bürgermeister Christoph von den Driesch und EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel erfolgte die Aufteilung in die sechs Ausschüsse und ein kurzes „ice-breaking". Anschließend legten die Ausschüsse unter Anleitung der Moderatoren ihr Thema endgültig fest und sammelten Ideen und erste Forderungen. Später kamen die Ausschüsse zur ersten Debatte im Parlament zusammen. Am Abend wurden die so genannten Resolutionshefte vorbereitet und gedruckt.

10-05-06-EJP2Am zweiten Tag bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler durch die Resolutionshefte auf die zweite Debatte vor, indem z.B. Reden geschrieben wurden. Den Hauptteil des Tages nahm dann die Parlamentarische Vollversammlung ein. Sprecher der Ausschüsse verteidigten die Papiere, dann wurde nach festen Regeln argumentiert, gestritten, um den Kompromiss gerungen und schließlich abgestimmt. Die Moderatoren des Europäischen Jugendparlaments bildeten das "Präsidium" des kleinen Parlamentes und sorgten dafür, dass alles fair ablief.

Bürgerfest „Europa unter Nachbarn erleben" am Dreiländereck

Gemeinsames Erleben, Diskutieren, Informieren und Gestalten von Europa, so lautete das Motto des Bürgerfests "Europa unter Nachbarn erleben", das die Wirtschaftsförderung und das EUROPE DIRECT Informationsbüro der Stadt Aachen in Kooperation mit der Polregio e.V. im Rahmen der Europawoche heute auf einer Wiese am Dreiländereck veranstaltete. Leider war das Wetter an diesem Tag sehr wechselhaft und Veranstalter und Besucher mussten so manchen Regenschauer überstehen. Dennoch fanden sich im Laufe das Tages mehr als zweitausend Besucher ein.

Dazu wurde von EUROPE DIRECT ein buntes Kulturprogramm für Jung und Alt geboten. Sehr rege angenommen wurde Malerei und Zeichnen an der Staffelei für kleine Kinder, zwei kulturhistorische Wanderungen in Begleitung des Historikers Holger Dux, die Minisprachkurse auf Niederländisch, Französisch und Deutsch und die Live-Graffiti-Show zweier junger Künstler auf der Bühne. Der Workshop "Flora Arts" verarbeitete auf kreative Weise die besondere Lage auf dem Dreiländereck.

Zudem informierten EUROPE DIRECT und Partner aus der Euregio zu Themen aus den Bereichen Europa, Tourismus und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. EUROPE DIRECT veranstaltete ein Europa-Quiz und den Wettbewerb „SMS – Europa in 160 Zeichen".

Am Nachmittag wurde es politisch, aber blieb dabei doch locker: Oberbürgermeister Marcel Philipp und seine Kollegen, die Bürgermeister Reg van Loo aus Vaals, Bas van den Tillaar aus Gulpen-Wittem und Thierry Wimmer aus Plombières, kamen zu einem moderierten „Europa-Talk" mit der Moderatorin Liliane Maillard zusammen. Dabei mussten diese auch Antworten auf das Europa-Quiz von EUROPE DIRECT geben, was die Politiker hervorragend bewältigten.

Eingebettet war das Bürgerfest "Europa unter Nachbarn erleben" in ein euregional-polnisches Volksfest. Der Kulturverein Polregio e.V. lud die Gäste herzlich ein, Europa auf polnische Art mitzufeiern. Musikalisches und kulinarisches Erleben stand dabei im Mittelpunkt.

Wladyslaw Bartoszewski diskutierte im Geschwister-Scholl-Gymnasium

Heute organisierte die Karlspreisstiftung zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums einen Vortrag von Wladyslaw Bartoszewski, Staatssekretär des polnischen Premierministers, mit anschließender Diskussion.

Wladyslaw Bartoszewski, der 1940/41 politischer Häftling im Konzentrationslager Auschwitz war, schloss sich später dem polnischen Widerstand an und nahm am Warschauer Aufstand gegen die deutsche Terrorherrschaft teil. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist der frühere polnische Außenminister und heutige Berater von Premierminister Donald Tusk als Versöhner engagiert. Er setzt sich ein für historisches Verständnis und gegenseitige Verständigung in Europa.

Die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert, denn sie lernten einen polnischen Patrioten und überzeugten Europäer kennen. Bartoszewski erzählte von seinem mutigen und oft gefährdeten Leben, von menschlichem Anstand, der für ihn viel weniger gutes Benehmen ist, sondern vor allem eine Geisteshaltung.Bartoszewski forderte aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Fragen, Akzeptanz Andersdenkender, Bereitschaft zum Kompromiss und den Mut, manchmal auch weniger populäre Meinungen zu vertreten.

Großes Interesse an der Europastadt Aachen

Fünfzig europapolitisch Interessierte aus dem Großraum München waren heute zu Gast bei EUROPE DIRECT Aachen im Sitzungssaal des Haus Löwenstein. Sie nehmen an einem Seminar der Jakob-Kaiser-Stiftung e.V. teil, das von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird.

Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT erläuterte in seinem Vortrag die Besonderheiten des Raums Aachen, von Karl dem Großen über den Strukturwandel nach dem Niedergang des Kohleabbaus bis hin zu aktuellen EU-Projekten und grenzüberschreitenden Kooperationen. Dabei fehlten auch aktuelle Hinweise auf das Karlspreis-Fest und den Runden Tisch der Bürgermeister der Grenzkommunen nicht.

Die Gäste aus Süddeutschland und der Vertreter der Jakob-Kaiser-Stiftung waren beeindruckt von den vielschichtigen europäischen Ebenen, Aktivitäten und Vernetzungen der Stadt Aachen. Sie bedienten sich zudem gerne bei dem bereitgestellten Informationsmaterial über die EU. Weitere Programmpunkte der Bildungsreise der Gruppe lagen im Bereich Europäische Energiepolitik und der Klimawandel im 21. Jahrhundert.

Austausch in der EU-Werktstatt NRW-Kommunen

Heute fanden sich im Rathaus von Dortmund die Mitlglieder der EU-Werkstatt NRW-Kommunen zusammen. Aus Aachen war Winfried Brömmel dabei.

Martin Hennicke, der beim Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen das Ziel 2-Programm (EFRE-Mittel) leitend betreut, informierte die EU-Werkstatt über die Entwicklungen der EU-Kohäsions- und Strukturpolitik nach 2013.

Darüber hinaus wurde die EU-2020-Strategie und ihre Bezüge zur kommunalen Ebene und die kommunale Europaarbeit in Zeiten kommunaler Finanzknappheit diskutiert. Zudem fand ein Austausch zum Aufbau von EU-Kompetenz von Kommunalverwaltungen statt.

Der fruchtbare Austausch wird fortgesetzt.

EWP-Tagung 2010EWP-Tagung 2010EUROPE DIRECT untersützt die Tagung des EWP

Seit Mai 2009 diskutieren insgesamt ca. 1500 User auf der Plattform www.science-parliament.eu in verschiedenen Foren über das diesjährige Schwerpunktthema "Wasser" des Europäischen Wissenschaftsparlaments (EWP), das am 24. und 25. März 2010 in Aachen tagt.

Zu Beginn des Jahres wurden 15 europäischen Schulen ausgewählt, die mit einer vierköpfigen Delegation (drei Schüler und eine Lehrperson) nach Aachen reisen und ihren Sitz im Plenum neben Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsvertretern einnehmen werden. 45 Schüler aus 13 Ländern sorgen dafür, dass bei den Parlamentsdebatten zum Thema "Wasser" der Blickwinkel der europäischen Jugend nicht vernachlässigt wird. Insgesamt sind in Aachen knapp 120 Parlamentarier aus 20 europäischen Ländern in Aachen zu Gast, neben den Schülern auch Wissenschaftler und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen.

Die Teilnehmer setzen sich beispielsweise mit der Frage auseinander, ob Wasser öffentliches Gut oder ökonomische Ressource ist. Oder sie diskutieren darüber, wie eingeschränkt die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik sind. Ein Thema, das nicht erst seit dem gescheiterten Klimakipfel von Kopenhagen sehr virulent ist.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen unterstützt die Tagung mit einem Infostand, bei dem mit deutschen und englischen Materialien über die EU-Umweltschutzmaßnahmen informiert wird. Zudem werden viele Gespräche über die EU mit den internationalen Gästen geführt.

Winfried Brömmel und Marko SiekmannWinfried Brömmel und Marko SiekmannAnpassung an den Klimawandel - Wasserforschung in Aachen

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen veranstaltete heute von 19 bis 21 Uhr am UN-Welttages des Wassers und vor dem Hintergrund der EU-Politik zum Klimawandel einen Informationsabend zum Thema Wasser. Zugleich fand der Abend im Rahmen des vom 24.03. bis 25.03.2010 in Aachen stattfindenden Europäischen Wissenschaftsparlamentes statt, bei dem das Thema Wasser und Wasserforschung generationsübergreifend erörtert und diskutiert werden.

Als Referenten des Informationsabends stellten Herr Dipl.-Ing. Marko Siekmann vom Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen und Herr Dipl.-Ing. Jens Hasse vom Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich der Wasserforschung von UN, EU und nationalen Forschungsträgern vor. Schwerpunkte der Vorträge waren zwei aktuelle Forschungsvorhaben, die sich mit den Folgen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf und somit auf den menschlichen Lebensraum beschäftigen und Möglichkeiten zur Anpassung erarbeiten. Besonderes Augenmerk wurde in beiden Forschungsvorhaben im partizipativen Begleitprozess und in der Beteiligung der breiten Öffentlichkeit gesehen, um sowohl die Folgen des Klimawandels fachübergreifend darzustellen als auch die nötige Akzeptanz für mögliche Anpassungsmaßnahmen sicher zu stellen.

Jens Hasse und Marko SiekmannJens Hasse und Marko SiekmannDer Bürgerinformationsabend im Kármán-Auditorium der RWTH Aachen war mit gut 30 Interessenten gut besucht. Die vielen Nachfragen und die lebendige Diskussion zeigten, wie wichtig das Thema auch in der Region Aachen ist.

Weitere Informationen und Internetlinks:

10-03-16-RGRETagung über EU-Arbeit von deutschen Kommunen

Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) (Council of European Municipalities and Regions - CEMR) ist eine europaweite Organisation der kommunalen und regionalen Gebietskörperschaften. Der RGRE repräsentiert in ganz Europa etwa 100.000 Kommunen bzw. Regionen. Die deutsche Sektion des RGRE traf sich zur 27. Sitzung des Arbeitskreises der
EU-Referenten am 15. und 16.03.2010 in Brüssel. Aus Aachen nahm EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel teil.

Bei der Tagung wurden u.a. Förderprogramme wie LEONARDO und INTERREG IV C und Initiativen wie Smart-Cities näher erläutert. Das Verbindungsbüro des Deutschen Bundestages in Brüssel wurde dargestellt. Zudem stellten die Mitglieder im Europaparlament Peter Simon (Mannheim) und Sabine Verheyen (Aachen) ihre Aktivitäten im Ausschuss für Regionale Entwicklung vor.

Europa lebt vor Ort - Euregionale Lehrer/innenfortbildung am 11. und 12. März 2010

Für viele ist Europa ganz weit weg und die Europäische Union ein Buch mit sieben Siegeln, obwohl wir hier im Dreiländereck mittendrin leben – in Europa.

Der Arbeitskreis Grenzen-Los, dem kirchliche, kommunale und anderen Weiterbildungseinrichtungen und Verbände in der Euregio Maas-Rhein angehören, veranstaltete zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine Fortbildung, die sich vornehmlich an Lehrerinnen und Lehrer von weiterführenden Schulen der Region wendete.

Das zweitägige Seminar im Eurode Business Center in Herzogenrath bot den gut 25 Teilnehmenden einerseits Informationen über die EU und ihre Bedeutung für den Alltag in unserer Region. Andererseits wurden Möglichkeiten gezeigt, Schülerinnen und Schülern Europa näher zu bringen.

Antje Zimmermann, Assistentin bei EUROPE DIRECT Aachen, erläuterte die EU und ihre Institutionen, wie diese arbeiten und welche Rolle sie heute spiele. Die Referentin Birgit Ladwig-Tils (Team Europe)  führte die Gruppe im Auftrag von EUROPE DIRECT ein in die Durchführung von EU-Planspielen im Unterricht. Am zweiten Seminartag lud EUROPE DIRECT für den Praxisblock "Europa im Unterricht" den Aachener Lehrer Rainer Siemund ein, der über das Projekt eTwinning berichtete. Darüber hinaus berichtete Ellen Lenders von der Mobilitätsberatung der IHK und HWK und Jens Klein von dem Programm der NRW-Europaschulen und der Umsetzung bei der Europaschule Herzogenrath. Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT stellte die Serviceleistungen des Aachener Büros dar.

Abgerundet wurde das Programm von historischen Rückblicken auf die Entwicklung Europas, das Bild der EU in den Nachbarländern und eine euregionale Rundfahrt.

10-03-08-Erfurt1Jahrestreffen der europapolitischen Informationsnetzwerke in Deutschland

In Erfurt tagten vom 8. bis 10. März 2010 die drei Netzwerke, die sich mit EU-Informationsarbeit beschäftigen: EUROPE DIRECT, die Mitglieder von Team Europe und die Europäischen Dokumentationszentren (EDZ). Aus Aachen nahm Winfried Brömmel daran teil.

10-03-08-Erfurt2Organisiert wurde die Tagung von Dr. Henning Arp, Leiter der Regionalvertretung in München, und dem EUROPE DIRECT-Koordinator Jürgen Boden. In Open-Space-Workshops tauschten sich die Vertreter der 59 EUROPE DIRECT-Zentren in Deutschland über Anforderungen und gute Umsetzungen in der EU-Kommunikationsarbeit aus.

Vom Freistaat Thüringen trugen Dr. Holger Poppenhäger (Justizminister) und Dr. Jürgen Schöning (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten) aktuelle Beiträge über europapolitische Herausforderungen in die Tagung. Fachvorträge von Mitgliedern der EU-Kommission beleuchteten z.B. die Klimapolitik der EU, den Beitrag der EU zur Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise (Europa 2020), den Vertrag von Lissabon und die Aktivitäten zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Auch Your Europe, der Citizens Signpost Service, SOLVIT und andere Informationsnetzwerke für die Bürger wurden vorgestellt.

Neben den fachlichen Vorträgen ermöglicht das Jahrestreffen vor allem die intensive Vernetzung mit den anderen EU-Akteuren in Deutschland.

Internetfortbildung (Foto: Katja Königstein)Internetfortbildung (Foto: Katja Königstein)

Web 2.0 für EUROPE DIRECT nutzen

Das Netzwerketreffen der EUROPE DIRECT Informationszentren von NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen, das vom 28. bis 29.01.2010 in Trier stattfand, umfasste v.a. eine Schulung über Web 2.0 Werkzeuge für die Öffentlichkeitsarbeit. Web Moderatorin Katja Königstein erarbeitete in Theorie und Praxis die Möglichkeiten, die sich durch soziale Netzwerke, Blogs, Foren, Wikis usw. für die Europa-Arbeit anbieten könnten. Dabei wurden auf Wunsch der Moderatorin gelungene Details der Website von EUROPE DIRECT Aachen von Winfried Brömmel vorgestellt.

Foto: Katja KönigsteinZuvor begrüßte jedoch Dr. Stephan Koppelberg, Leiter der regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn, die Teilnehmenden herzlich. Zusammen mit Heinz Miko berichtete er über Aktivitäten zu den Kommunikationsschwerpunkten der Europäischen Kommission für 2010 und über aktuelle Entwicklungen auf europäischer Ebene. Als Schwerpunkte der Öffentlichkeitsarbeit stehen europaweit die Themen "Wege aus der Krise / EU 2020", "Klima und Umwelt" sowie die Weiterentwicklung der EU-Institutionen oben auf der Liste. Auch das "Europäische Jahr der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung" ist wichtig.

Schüler aus Budapest lernt Europa-Arbeit kennen

Die VHS Aachen - Abteilung Schulabschlüsse - koordiniert das Grundtvig-Projekt EGUIDYA, das für rund 50 internationale Koordinatoren, Lehrende und junge Mentoren Konferenzen und Arbeitsaufenthalte in Nord-, West-, Ost- und Südeuropa organisiert. Das Projekt ebnet jungen Leuten bereits vor der beruflichen Ausbildung Wege in berufsrelevantes Praktika.

Simon Heesel, Marton Illes und Winfried BrömmelSimon Heesel, Marton Illes und Winfried BrömmelNeben spanischen und finnischen Austauschpraktikanten in den letzten Jahren kam vom 19. bis zum 26. Januar 2010 der Praktikant Marton Illes aus Ungarn nach Aachen und konnte hier die Europa-Arbeit der Stadt Aachen kennen lernen. Herr Illes besuchte und unterstützte das EUROPE DIRECT Büro, die Geschäftsstelle des Europäischen Wissenschaftsparlaments und die Projektkoordination von FIN-URB-ACT. Da das Wissenschaftsparlament ständig seine Kontakte ausweitet, konnte der Praktikant aus Budapest in seiner Muttersprache Schulen und Hochschulen in Ungarn telefonisch und per E-Mail über das Projekt aufklären und zur Teilnahme einladen.

Somit wurde für Herrn Illes in seinem Praktikum die Bedeutung des europäischen Miteinanders jeden Tag erlebbar. Durch den Einblick in die Verwaltungs- und Koordinationstätigkeit wurde ihm klar, dass er seine zukünftige Berufsausbildung auf andere Tätigkeitsfelder ausrichten wird.

Infoabend Lissabon-VertragInfoabend Lissabon-VertragWas bringt der Vertrag von Lissabon für die EU und die Bürger?

Unter dem Titel "Nun sind wir gefordert! - Der Lissabon-Vertrag" bot das 'EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen' gemeinsam mit der 'EUROPA UNION Aachen Stadt und Land e.V.' einen Vortrags- und Diskussionsabend an.

Der Referent Rechtsanwalt Martin Kersting von der 'EUROPA UNION – Europäische Bewegung' veranschaulichte durch einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte der heutigen EU über die Montanunion, EWG, EG und die verschiedenen aufeinander aufbauenden Verträge die ständige Erweiterung und institutionelle Nachbesserung des geeinten Europa.

Martin KerstingMartin KerstingVor diesem Hintergrund stellte Herr Kersting wichtige Neuerungen des Vertrags von Lissabon dar, der die EU effizienter, demokratischer und handlungsfähiger machen soll, z.B. die vereinfachte Beschlussfassung, die klare Kompetenzverteilung, die personellen Neuerungen, die verstärkte Einbeziehung des Europäischen Parlaments und der nationalen Parlamente in die Entscheidungsprozesse.

Besonders betonte Herr Kersting die neue Möglichkeit der europaweiten "Bürgerinitiativen", durch die die Bürger die Kommission direkt auffordern können, einen Vorschlag ins EU-Parlament einzubringen. Hierdurch und durch die Einbeziehung der nationalen Parlamente heißt es laut Kersting: "Nun sind wir gefordert!".

Die 40 Gäste aller Altersstufen fragten beim Experten nach Details, u.a. zum neuen Status der EU als Rechtspersönlichkeit, die internationale Abkommen schließen kann, oder zu den Details der Bürgerbeteiligung, bei der die konkrete Umsetzung noch entwickelt und erprobt werden muss.

Austausch am Ende des InfoabendsAustausch am Ende des InfoabendsDer gelungene Abend klang für Gäste und Organisatoren in lockerer Atmosphäre bei Getränken und Snacks aus und bot somit Gelegenheit des Kennenlernens der Europa-Interessierten. Eventuell wird es weitere Kooperationen zwischen EUROPE DIRECT Aachen und der hiesigen EUROPA UNION geben.

Hintergründe zum Vertrag von Lissabon:

Rathaus von Maastricht (Foto: W. Brömmel)Rathaus von Maastricht (Foto: W. Brömmel)MAHHL-Städte besprechen Koordination

Die Koordinatoren der MAHHL-Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich trafen sich heute zu einer Arbeitssitzung, um die weitere Zusammenarbeit zwischen den Bürgermeistern und Stadtverwaltungen zu planen. Für Aachen nahm Winfried Brömmel an der Sitzung teil.

Da derzeit in einigen der MAHHL-Städte neue Bürgermeister ihr Amt aufgenommen haben oder aufnehmen werden, steht ein Kennenlernen der Bürgermeister als ein wichtiger Punkt auf der Agenda. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit bei der Bewerbung Maastrichts als Europäische Kulturhauptstadt 2018 vorangetrieben.

Die Arbeitsgruppe "Raumordnung" wird  am 31.03 und 01.04.2010 eine so genannte Masterclass in Heerlen durchführen, bei der interdisziplinäre Teams aus den fünf Stadtverwaltungen unter dem Thema "Wissen als Motor der Ökonomie" eine Entwicklungsaufgabe im Umfeld der Hochschule Limburg mit Sitz in Heerlen bearbeitet. Auch in Hasselt soll demnächst eine Masterclass stattfinden.

Darüber hinaus werden im Jahr 2010 eine MAHHL-Sicherheitskonferenz und eine gemeinsame Ratssitzung geplant.