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Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.

Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und nichts verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

13-12-17-Hattingen-1Gymnasium Waldstraße informiert sich über Europa

Zwei Klassen (je ca. 27 Schülerinnen und Schüler und 2 Lehrkräfte) der 8. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Waldstraße in Hattingen waren heute auf Einladung von EUROPE DIRECT Aachen in das Haus Löwenstein gekommen. Dort begrüßte Winfried Brömmel die Gäste.

Die Themen der Infoveranstaltung waren Entstehung, Hintergründe und aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der EU, die Herr Brömmel zielgruppengerecht und mithilfe mehrerer Multimedia-Elemente erläuterte. Die Jugendlichen brachten ihr eigenes Europa-Wissen gut ein, da die Schüler das Thema "EU" gerade im Unterricht behandeln.

13-12-17-Hattingen-2Bei den vorgestellten EU-Kampagnen zum Umweltschutz, zur Sicherheit im Internet und beim Film über das Interreg-Projekt "EMRIC+" beteiligten sich die Schüler lebhaft. So konnte am Beispiel eines Interreg-Projektes in der Euregio Maas-Rhein gezeigt werden, wie Europa praktisch zusammen wächst.

Am Ende konnten die Lernenden zahlreiches Infomaterial mitnehmen und bedankten sich für die interessante "Schulstunde" außerhalb des Klassenzimmers.

13-12-11-IPZ-1Erfolgreiches Praxisseminar 'Planung und Förderung von internationalen Begegnungen und Projekten 2014' für Kommunen, Partnerschaftskomitees, Schulen, Jugendgruppen und Vereine

Neben den offiziellen Kommunalpartnerschaften gibt es meist noch eine Vielzahl von europaweiten Verbindungen, z.B. der Schulen, Musik- und Sportvereine. Nur selten sind die Kommunen in der Lage diese Projekte finanziell zu tragen. Aber sie sind wichtig und deshalb ist es eine wichtige Aufgabe, alle verfügbaren Fördermöglichkeiten zusammenzustellen und diese bei unseren Seminaren zu erörtern.

Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) bot vor diesem Hintergrund in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro der Stadt Aachen heute im Haus Löwenstein in Aachen ein Praxisseminar 'Planung und Förderung von internationalen Begegnungen und Projekten 2014' an, an dem knapp 30 Interessenten aus der gesamten Region teilnahmen.

Förderexpertin Anne Noddeland vom IPZ stellte die Finanzierungsmöglichkeiten für internationale Begegnungen und Projekte von Kommunen, Vereinen und Schulen vor. Sie gab zudem einen Ausblick auf die neuen Förderprogramme der EU ab 2014, vor allem im Bereich Städtepartnerschaften.

13-12-09-ED-EMR 2 webv.l.n.r.: Artur Hansen (EMR), Jurn Glazenburg (Maastricht), Lara Galetic (Lüttich), Ilse Vanhoudt (Hasselt), Raphaëlla D'Amico (Lüttich) und Winfried Brömmel (Aachen)Euregio Maas-Rhein und EUROPE DIRECT wollen kooperieren

Auf Initiative der Stichting Euregio Maas-Rhein, vertreten durch Artur Hansen, kamen heute die Leiterinnen und Leiter der EUROPE DIRECT Informationsbüros der Euregio in Eupen zusammen. Jurn Glazenburg (Maastricht), Lara Galetic (Lüttich) mit Mitarbeiterin Raphaëlla D'Amico, Ilse Vanhoudt (Hasselt) und Winfried Brömmel (Aachen) tauschten sich über Pläne und mögliche gemeinsame Aktivitäten aus. Die EUROPE DIRECT Leiterin aus Eupen, Kristina Hansen, nimmt an der Kooperation auch teil, war jedoch verhindert.

Für das Jahr 2014 wurden einige bedeutende Events und Aktivitäten in den jeweiligen Städten festgehalten, die die anderen EUROPE DIRECT Zentren ggf. bewerben und unterstützen oder sich sogar daran beteiligen können. Es handelt sich um Aktivitäten zum 200-jährigen Jubiliäum des Königreichs der Niederlande, dem Gedenken an den Ausbruch des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren, das Karlsjahr zum 1.200. Todestag von Karl dem Großen, die Karlspreisverleihung am 29. Mai oder auch ein spannendes internationales Filmfestival im April in Lüttich.

Die Stichting Euregio Maas-Rhein tritt in diesem Prozess vermittelnd und begleitend auf und hat für logistische oder organisatorische Anforderungen für Austausch und Begegnung über die Grenzen der Euregio Maas-Rhein hinweg Unterstützung zugesagt. Es wurde vereinbart, dass derartige Treffen ca. alle halbe Jahre stattfinden sollen.

13-12-05-Laufbahn Europa 1Informationsveranstaltung "Laufbahn Europa"

Wie auch in den vergangenen Jahren organisierte das EUROPE DIRECT Büro Aachen auch in diesem Herbst eine Abendveranstaltung mit dem Schwerpunkt Arbeiten bei der EU, etwa 30 Interessierte nahmen teil.

Der Referent Uwe David, Programmdirektor bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, erklärte detailliert und mit Humor das Bewerbungsverfahren für die EU-Institutionen und teilte sein breites Wissen mit den Anwesenden. Außerdem stellte er Möglichkeiten vor, verschiedene Praktika in einer EU-relevanten Organisation zu absolvieren.

Die Teilnehmer, größtenteils Studenten, hatten jeder Zeit die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über das spannende Berufsfeld EU zu informieren. Wir bedanken uns bei unserem Referenten und allen Besuchern für den interessanten Abend!

Weitere Informationen:

13-12-02-Seminar Europa verstehen 1Zweitägiges Informationsseminar "Europa verstehen – Europa erleben!" mit Exkursion nach Brüssel

Die Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen boten in Kooperation ein zweitägiges Informationsseminar zur Funktionsweise und Arbeit der Europäischen Union an, an dem 32 Interessenten von Jung bis Alt teilnahmen.

Was ist die EU? Wie funktioniert die EU? Wer gestaltet, wer handelt? Wer sind "die in Brüssel"? Welche Rolle spielen die einzelnen Mitgliedsstaaten in der EU? Vor welchen Herausforderungen steht die EU?
All dies waren Fragestellungen, die am 02.12.2013 in Aachen erläutert und am 03.12.2013 im Rahmen eines eintägigen Aufenthaltes in Brüssel vertieft wurden. Somit wurde erreicht, nach den zwei Tagen deutlich mehr über Arbeit und Arbeitsweise der Europäischen Union zu wissen und "Europa" hautnah in Brüssel erlebt zu haben.

13-12-02-Seminar Europa verstehen 2Foto: Olaf Pruski, Radio @m AlexDie Seminarleitung hatte Hanns Christhard Eichhorst, Akademieleiter Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen. Der erste Seminartag wurde unter dem Schwerpunkt 'Die EU, der Euro und die Krise' v.a. vom Referenten Richard Stock, Direktor des Centre Européen Robert Schumann, Metz, bestritten. Die Funktion und Arbeitsweise in der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU, eine Führung durch das Parlamentarium und ein Informationsgespräch mit Sabine Verheyen, MdEP, im Europäischen Parlament, rundeten das Seminar am zweiten Tag in Brüssel ab. 

EUROPE DIRECT Aachen begleitete das Seminar und stellte kostenloses EU-Informationsmaterial zur Verfügung.

13-11-27-AEGEE-Europawahl 2Workshop und Diskussion mit Studierenden über die EU

Im Humboldthaus fand heute in Kooperation mit dem Studentennetzwerk AEGEE - the European Students' Forum- ein Informationsabend zur Europäischen Union und den Europawahlen im Mai 2014 statt. Eingeladen waren interessierte Studenten aller Fakultäten und Fachbereiche.

Das EUROPE DIRECT Büro Aachen bot den rund 40 Teilnehmern zunächst einen Workshop zum Thema "Was ist die EU und wie funktionieren Europawahlen". Winfried Brömmel, Anne Hein und Kim Heinrichs erläuterten dem interessierte Publikum Grundlagen aber auch vertiefende Details zu den Europawahlen.

Nach dieser Einleitung und einer kleinen kulinarischen Pause hatten die Studenten die Möglichkeit mit Sabine Verheyen (MdEP) über die EU, das Europäische Parlament und die Zukunft Europas zu diskutieren.

Frau Verheyen gab spannende Einblicke in die Arbeit als Europaabgeordnete und es ergab sich ein reges Gespräch mit vielen Fragen aus dem Publikum.

Die Möglichkeit vertiefendes Informationsmaterial über die EU mitzunehmen wurde zum Schluss der Veranstaltung intensiv genutzt und rundete den interessanten und eindrucksvollen Abend ab.

13-11-18-RMG-Europawahl-1Europawahl 2014 - das erste Mal dabei?

Die Wahlen zum Europaparlament finden in allen 28 Mitgliedstaaten vom 22. bis 25. Mai 2014 statt, in Deutschland am 25. Mai.

Heute informierten sich 70 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Rhein-Maas-Gymnasiums über die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament.

Sie setzten sich mit ihren Möglichkeiten und Rechten als Bürgerinnen und Bürger der EU auseinander. Im besonderen Fokus stand die Debatte über Wahlrecht versus Wahlpflicht. Die Schülerinnen und Schüler waren engagiert bei der Sache und bildeten sich dabei ihre eigene Meinung.

Die drei Workshops wurden vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit dem CIVIC-Institut für internationale Bildung mit speziell für die Europadidaktik entwickelten Methoden durchgeführt. Somit war die Veranstaltung informativ, lebendig und aktivierend.

13-11-11-Deutschland-FrankreichPodiumsdiskussion über die deutsch-französischen Beziehungen und ihre Auswirkungen auf die EU

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Kulturinstitut Aachen und anderen veranstaltete das EUROPE DIRECT Informationsbüro heute eine Podiumsdiskussion über die Rolle Deutschlands und Frankreichs in der EU. Anlass gab das 50. Jubiläum des Élysée-Vertrags. Dieser wurde am 22. Januar 1963 unterzeichnet und bildete den Grundstein für die freundschaftliche Annäherung beider Länder nach dem 2. Weltkrieg.

Die hochkarätigen Gesprächspartner waren Gérard Foussier, Präsident B.I.L.D., Chefredakteur Dokumente/Documents, Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog, und Ralph Rotte, Professor für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen.

Der Moderator Siebo M. H. Janssen, selbst Politikwissenschaftler und Historiker, verwickelte seine Gesprächspartner in eine angeregte Diskussion über den gegenwärtigen Stand der Kooperation und der offensichtlichen Gegensätze beider Länder. Themen waren unter anderem die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Frankreichs, das zögerliche Verhalten Deutschlands im Hinblick auf sicherheitspolitische Entscheidungen und grundsätzliche Probleme in der Kommunikation der beiden Völker.

Das Publikum wurde in die Diskussion miteinbezogen und zeigte reges Interesse an der Zukunft der Beziehungen beider Länder aber auch der Zukunft der EU im Allgemeinen. So wurde die Diskussion auf zwei Stunden ausgedehnt. Ein gelungener Abend für alle knapp 40 Beteiligten, die, dem Aachener Regenwetter trotzend, den Weg zum schönen Gartensaal im Deutsch-Französischen Institut gefunden hatten.

Die Veranstaltungspartner waren:

13-11-05-EASA-3Die Europäische Agentur für Flugsicherheit empfängt europainteressierte Bürger

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisierte zum vierten Mal eine kostenlose Exkursion zur Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) in Köln. Die EASA steht im Mittelpunkt der Luftverkehrspolitik der Europäischen Union. Ziel ist die Förderung der höchstmöglichen gemeinsamen Sicherheits- und Umweltstandards in der Zivilluftfahrt.

Heute fuhren 30 Europainteressierte zusammen mit EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel nach Köln-Deutz, wo seit 2004 im Hochhaus "Köln Triangle" der Sitz EASA ist. Vor Ort erhielten die Teilnehmer nach einem freundlichen Empfang durch Carmen Andres interessante Einblicke in die Arbeitsverfahren und Aufgabenbereiche der EASA.

Dirk Rappel, Mitarbeiter der Abteilung für Musterzulassungen, erläuterte anhand kurzer Videos gängige Testverfahren der EASA, z.B. zur Notevakuierung von Flugzeugen oder zur Entwicklung von Reifen gegen Aquaplaning. Die Tests dienen dazu nach dem EASA-Motto "Your safety is our mission - Ihre Sicherheit ist unser Auftrag", den EU-Bürgern die höchstmögliche Flugsicherheit zu bieten.

An ihrem Standort in Köln beschäftigt EASA derzeit ca. 700 Luftfahrtexperten und Verwaltungsfachleute aus allen Mitgliedsstaaten. Die EASA bietet gute Karrierechancen, denn sie wird das Personal weiter aufstocken.

Die Aufgaben der Agentur wurden in letzter Zeit um weitere Schlüsselbereiche ausgeweitet: Zum einen um Luftoperationen, Pilotenlizenzen und Drittlandbetreiber; zum anderen um Flugverkehrsmanagement, Flugnavigationssysteme und Flugplätze. Die EASA startet regelmäßig Sicherheitsinitiativen und organisiert Konferenzen zu aktuellen Themen der Luftfahrt.

13-11-05-EASA-1Im Anschluss an Vortrag und Fragerunde konnten die Teilnehmer aus zeitlichen Gründen und wegen des regnerischen Wetters den beeindruckenden Ausblick auf Dom und Rhein vom über 100 Meter hohen Gebäude Köln Triangle nicht genießen. Sie erhielten jedoch von der EASA eine Freikarte, um die Dachplattform ein anderes Mal zu besuchen.

13-10-23-ED-AGM-Sofia-1Europaweiter Austausch der EUROPE DIRECT Informationszentren

Die jährliche europaweite Tagung aller knapp 500 EUROPE DIRECT Informationszentren fand in diesem Jahr vom 20. bis 23.10.2013 in Sofia (Bulgarien) statt. Aus Aachen nahm EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel teil.

Die Ziele waren unter anderem der Erfahrungsaustausch nach dem Start der neuen Generation der Europäischen Informationszentren im Januar 2014, die Stärkung der Zusammenarbeit mit entscheidenden Interessenvertretern der EU und die Mobilisierung der Bürgerinnen und Bürger für die Europawahl.

Nach der Begrüßung von Ylva Tivéus, Direktorin für ''BürgerInnen'' bei der Generaldirektion Kommunikation der EU-Kommission standen u.a. interessante Vorträge von Ivan Krastev, Vorsitzender des Zentrum für Liberale Strategien (Sofia), Jean-Pierre Vandersteen, stellvertretender Generaldirektor Kommunikation, Stefan Lehner, Direktor bei der Generaldirektion Haushalt auf dem Programm.

Nach einem breiten Workshopprogramm mit 15 Themen gab es am zweiten Tag mit der so genannten Open Space Methode einen intensiven Austausch zwischen den EUROPE DIRECT Leiterinnen und Leitern untereinander.

Eine nächste nationale EU-Fortbildung wird es Anfang Dezember 2013 in Mannheim geben.

13-10-18-Newcomer-Days-1EUROPE DIRECT begrüßte die Neuankömmlinge in Aachen

Wie in jedem Jahr kamen in diesem Oktober wieder viele junge Menschen in unsere Stadt, um ein Studium an einer der Aachener Hochschulen zu beginnen. Doch auch neue Fachkräfte an Hochschulen und in Unternehmen werden wie immer von der Stadt Aachen mit offenen Armen empfangen.

Aus diesem Grund fanden in diesem Jahr am 18. (ab 12 Uhr) und 19. Oktober (ab 11 Uhr) für alle neuen Wahl-Aachenerinnen und Aachener die ersten "Aachen Newcomer Days" im Rathaus statt. Neben vielen anderen war das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen mit einem Infostand präsent.

Im EU-Jahr der Bürgerinnen und Bürger informierten EUROPE DIRECT Mitarbeiter Anne Hein, Kim Heinrichs und Winfried Brömmel vor allem über die Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der Unionsbürgerschaft. Die vielen hundert Interessenten haben sich beim Infostand für kostenlose Studienfahrten zu EU-Institutionen angemeldet, ihr Europa-Wissen mit unserem Quiz getestet und sich über die aktuelle EU-Politik und die EU-Bürgerrechte informiert.

13-10-14-VHS-Gelsenkirchen-1Vortrag und Diskussion mit Bildungsgruppe aus dem Ruhrgebiet

Heute waren 30 Besucher im Sitzungssaal des Haus Löwensteins zu Gast, die sich im Rahmen der Arbeitnehmerweiterbildung "Leben an der Grenze - mitten in Europa" der VHS Gelsenkirchen über den Aufbau der EU, die Arbeit des EUROPE DIRECT Büros und die Europastadt Aachen informierten.

Der Leiter des EUROPE DIRECT Büros, Winfried Brömmel, präsentierte die Ursprünge der Stadt Aachen als Kaiserstadt und ihre grenzüberschreitende Vernetzung und Zusammenarbeit mit den umliegenden Städten in der Euregio Maas-Rhein. Er erläuterte an konkreten Beispielen die vielfältigen und positiven Auswirkungen für die Bürger der Euregio, die das Recht auf Freizügigkeit sehr aktiv leben und erleben.

Bei der Einführung in Aufgaben und Arbeitsweise der EU entwickelte sich eine rege Diskussion um die Zukunft Europas und den aktuellen Stand des Integrationsprozesses. Zum Ende der Veranstaltung wurde das ausgelegte Informationsmaterial rege in Anspruch genommen und vollendete einen sehr interessanten Vormittag.

13-10-11-Luxemburg1EUROPE DIRECT Aachen in Luxemburg

Heute veranstaltete das EUROPE DIRECT Büro Aachen zum dritten Mal eine Studienfahrt zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.

In Luxemburg war das Historische Museum der Stadt der erste Zwischenhalt. Im Anschluss fuhr die Gruppe zum Europäischen Gerichtshof. Nach der Begrüßung durch Herrn Rumpf vom Besuchsdienst wurde zum Einstieg in die Thematik ein Informationsfilm gezeigt, der die Arbeitsweise und Alltag am Gerichtshof anschaulich erläuterte. Den 30 Teilnehmern wurde bewusst, wie hoch der Aufwand ist, um einen reibungslosen Ablauf des hochkomplexen Gerichtsbetriebs zu gewährleisten. Aufgrund der 24 offiziellen Amtssprachen der EU ist viel Übersetzungsarbeit nötig, um die europäische Mehrsprachigkeit sicher zu stellen. Dies erfordert die meiste Zeit zwischen Anklage und Urteilsverkündung.

Die Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Union besteht seit seiner Errichtung im Jahr 1952 darin, "die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung" der Verträge zu sichern. Zu dieser Aufgabe gehört, dass der Gerichtshof der Europäischen Union die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union überprüft und darüber wacht, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen, die sich aus den Verträgen ergeben und auf Ersuchen nationaler Gerichte das Unionsrecht auslegt.

13-10-11-Luxemburg2Nach dem Einführungsfilm erläuterte Herr Ost, Verwaltungsrat in der Abteilung Presse und Information die Arbeitsweise des EuGH und gab anschauliche Beispiele für die Funktionsweise und Urteile. Er beantworte zudem die zahlreichen Fragen der Bürger.

Abschließend leitet Herr Rumpf vom Besuchsdienst die Studiengruppe durch das Ancien Palais und den Großen Saal und versorgte diese mit interessanten Hintergrundinformationen. Zusammen mit einem ausführlichen Informationspaket über den EuGH trat die Gruppe danach die Heimfahrt nach Aachen an.

13-09-27 Couven Bruessel-1Studienfahrt zum Europaparlament

"East meets West" lautet der Titel des aktuellen Projektkurses für den Jahrgang Q1, in dessen Rahmen das Couven Gymnasium in Aachen bereits zum zweiten Mal Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrer aus Aachens türkischer Partnerstadt Istanbul-Sariyer empfing. Auf dem Programm standen Exkursionen rund um Aachen und Gespräche, die um die Begegnung zwischen Ost und West, Morgenland und Abendland kreisten. Wann und wo kam es zu den ersten Begegnungen? Welches waren die Höhe-, welches die Tiefpunkte im Laufe der letzten Jahrhunderte? Wie ist das Verhältnis heute zwischen westlicher und arabischer Welt? Wie funktioniert das Zusammenleben? Ist die Türkei, als Brückenstaat zwischen Ost und West, auf dem Weg in die Europäische Union?

Informationen aus erster Hand gab es für die rund 40 Teilnehmer bei zahlreichen Anlässen: am Couven Gymnasium, bei einem Rundgang durch das Ostviertel der Stadt, Besuchen beim Partnerschaftskommittee Aachen-Sariyer, bei Oberbürgermeister Marcel Philipp, bei Aytex, einem türkisch-deutschen Textilunternehmen, dessen Gründer auch der Gründer der Couven-Partnerschule in Sariyer ist, dem Ali Akkanat Anadolu Lisesi und nicht zuletzt im täglichen Umgang der türkischen Schüler in ihren deutschen Gastfamilien.

Die Frage nach dem aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei stellte sich vor allem am letzten Tag des Austausches, an dem die Reisegruppe in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen das Europaparlament in Brüssel besuchte. Ist also die Türkei auf dem Weg in die Europäische Union? Der Besucherdienst dort beantwortete die Frage mit einem klaren "Jein". Die Schule bleibt am Thema dran...

 

13-09-26-Maastricht3Foto: N. KrüsmannVertrag von Maastricht - eine Studienfahrt

Am 07.02.1992 unterzeichneten im niederländischen Maastricht die Außen- und Finanzminister der Europäischen Gemeinschaften den Geburtsvertrag der Europäischen Union, mit dem die Integration der europäischen Staaten auf eine neue Stufe gehoben wurde. Herzstücke dieses Vertragswerks waren die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik sowie die geplante Einführung des Euro im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion, für die der Vertrag einen genauen Zeitplan und detaillierte Regeln aufgestellt hatte, welche im Jahr 2011 aufgrund der Staatschuldenkrise nochmals verschärft wurden.

13-09-26-Maastricht2Dirk Plees, Foto: N. KrüsmannHeute organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen wieder eine kostenlose Fahrt zum Ort der Unterzeichnung des Maastrichter Vertrags, dem sogenannten "Statenzaal" im heutigen Gebäude der Provinzverwaltung Limburg ("Provinciehuis" oder "Gouvernement").

Mit dem öffentlichen Bus Veolia 50 ging es gemeinsam nach Maastricht. Dort erläuterte Maike Sieben den 20 Teilnehmenden die Bedeutung des Vertrags von Maastricht.

Es folgte eine interessante deutschsprachige Einführung in die Europa- und Euregio-Aktivitäten der niederländischen Provinz Limburg von Dirk Plees von der Abteilung Wirtschaftsförderung / Internationale Kontakte. Er stellte sehr anschaulich bisherige Entwicklungen und aktelle Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein dar und beantwortete die zahlreichen Fragen der Gäste.

Der Besuchsdienst der Provinzregierung führte anschließend durch das Gebäude der Provinzverwaltung, in dem die Architektur, viele zeitgenössische Kunstwerke von regionalen Künstlern und die Verwaltungs- und Repräsentationsaufgaben der Regierung eine gelungene Einheit bilden.

13-09-26-Maastricht1Foto: N. KrüsmannEin Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des Plenarsaals ("Statenzaal"), in dem der Vertrag von Maastricht 1992 unterzeichnet wurde, und einer kleinen Ausstellung über die Vertragszeichnung. Dort ist u.a. der Vertrag von Maastricht in einer Kopie mit seinem Gewicht von über 7 Kilogramm zu sehen.

EUROPE DIRECT bot den Bürgerinnen und Bürgern somit die Möglichkeit, einen bedeutenden und historischen Schritt für die europäische Geschichte nachzuempfinden. Die Studienfahrt soll wegen ihres Erfolgs im nächsen Jahr für andere Interessenten wieder angeboten werden.

13-09-22-EU-Buergerrechte1Vielfältige Information über EU-Bürgerrechte im Eurogress

Beim Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 geht es um die Rechte, die die Menschen in der Europäischen Union automatisch haben, die aber nicht allen bewusst sind. Über 500 Millionen Europäerinnen und Europäer profitieren täglich davon – genau wie die europäische Wirtschaft.

Um möglichst viele über ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der Unionsbürgerschaft zu informieren, beteiligte sich das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen als Veranstaltungspartner am diesjährigen 'Tag der Integration' im Eurogress in der Monheimsallee in Aachen.

EUROPE DIRECT Aachen informierte mit den Mitarbeitern Kim Heinrichs und Winfried Brömmel von 11:30 bis 17:30 Uhr auf vielfältige Weise die 5000 Besucher der sehr erfolgreichen Veranstaltung. Neben vielfältigen Materialien wie Broschüren und Postern über die Rechte und Möglichkeiten in der EU fanden auch Tafeln mit 14 wichtigen EU-Bürgerrechten viel Beachtung, zumal ein Quiz sich direkt auf diese Tafeln bezog.

13-09-22-EU-Buergerrechte2Neben vielen Gesprächen am Infotisch gab es fünf kurze Vorträge zu den EU-Rechten. Um vertiefende Einblicke in die Funktionsweise der EU-Institutionen zu erhalten, konnten sich Interessenten direkt für EUROPE DIRECT kostenlose Studienfahrten z.B. zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg anmelden.

Für kleine Kinder gab es einen Maltisch mit schönen Vorlagen und natürlich europäischen Motiven, der sehr gut angenommen wurde und gute Gelegenheiten gab, um mit den Eltern über EU-Bürgerrechte zu sprechen.

13-09-03-Kelmis-1César Franck Athenäum aus Kelmis informiert sich über Europa

44 Schülerinnen und Schüler und 4 Lehrkräfte der 9. Jahrgangsstufe des César Franck Athenäum Kelmis waren heute auf Einladung von EUROPE DIRECT Aachen in das Haus Löwenstein gekommen. Dort begrüßten Kim Heinrichs und Winfried Brömmel die Gäste.

Die Themen der Infoveranstaltung waren Entstehung, Hintergründe und aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der EU, die Herr Brömmel zielgruppengerecht und mithilfe mehrerer Multimedia-Elemente erläuterte. Die Jugendlichen brachten ihr eigenes Europa-Wissen gut ein, was an einer bilingualen Schule im Grenzraum der Euregio Maas-Rhein auch zu erwarten war.

Bei den vorgestellten EU-Kampagnen zum Umweltschutz, zu Grundrechten in Europa oder zur Abwehr von "Cyber-Mobbing" beteiligten sich die Schüler lebhaft an der Diskussion mit den Mitarbeitern von EUROPE DIRECT. Am Ende konnten die Lernenden zahlreiches Infomaterial mitnehmen und bedankten sich für die interessante "Schulstunde" außerhalb des Klassenzimmers.

SAM 1053 geschärft und kleinEUROPE DIRECT Aachen nimmt mit dem Workshop "conACTION Europe" und einem Infostand teil

Am 4. Juli 2013 fand zum dritten Mal "Was geht?! Die Werkstatt für Jugendpartizipation und Jugendpolitik" im Eurogress Aachen statt. Die Werkstatt, die vom Bildungsbüro der StädteRegion Aachen organisiert wurde und die Jugendlichen zur Beteiligung und gesellschaftlichem Engagement animieren soll, bot mehr als 500 Jugendlichen ab der 9. Klasse Workshops und Vorträge zu Themen von Poetry Slam bis zu sozialen Netzwerken im Internet. Außerdem gab es Planspiele, Diskussionen mit Politikern von der kommunalen bis zur europäischen Ebene und einen "Markt der Möglichkeiten".

Mittags konnten die Jugendlich sich beim "Markt der Möglichkeiten" umfangreich informieren. Nicht nur große Parteien und Organisationen zeigten Möglichkeiten des politischen Engagements, sondern es wurden auch viele regionale Projekte vorgestellt, die großes Interesse weckten.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen war mit einem großen Stand vertreten und das Team (Maike Sieben, Kim Heinrichs und Winfried Brömmel) informierte überwiegend über das Thema "Wege ins Ausland", welches großen Anklang fand. Das kleine Europa-Quiz, bei dem es verschiedene Preise zu gewinnen gab, kam ebenso gut an. Doch auch andere Angebote von EUROPE DIRECT Aachen, wie zum Beispiel die jährliche Studienfahrt nach Brüssel, begeisterten die Jugendlichen, sodass sich gleich eine große Gruppe unseren E-Mail-Newsletter abbonierte.

13-07-04-Was geht 1Zusammen mit Leonie Martin von den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), Europawissenschaftlerin Gabriele Tetzner und Cherian Grundmann von one-europe.info leitete das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den Workshop "conACTION Europe", der sich mit den Themen „Europa vor Ort", „Europa im Internet" und „Europa im Ausland" befasste. Bei diesem Workshop hatten die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich über Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Zukunft Europas und Auslandsaufenthalte zu informieren, eigene Fragen zu stellen und Infomaterial mitzunehmen. Nachdem alle drei Veranstalter ihr Angebot und Programm vorgestellt hatten, konnte jeder Schüler nacheinander zwei der drei angebotenen Vorträge anhören. Vor allem der Erfahrungsbericht von Eva Melles (EuroPeers) über ihren Auslandsaufenthalt in Spanien weckte das Interesse der Jugendlichen. Abgerundet wurde der Workshop mit Spielen zum Thema Europa und einer Feedback-Runde.

13-07-04-Was geht 2Die Jugendwerkstatt "Was geht!?" war ein voller Erfolg und hat wieder gezeigt, wie viel politisches Interesse in den Jugendlichen steckt. Nicht nur die Teilnehmer waren begeistert, auch die Aussteller und Veranstalter freuen sich schon auf den Jugendkongress im nächsten Jahr.

13 07 Klimaparcours 1Aufklärung und Diskussion über EU-Klimapolitik

Im Rahmen des diesjährigen 4. Aachener Klimaparcours waren rund 400 Schülerinnen und Schüler von vier Schulen in der Stadt unterwegs, um an 17 Stationen verschiedene Facetten des Klimawandels kennenzulernen.

Die Jugendlichen haben sich am 21., 24. und 27. Juni 2013 bei EUROPE DIRECT über die Klima- und Umweltpolitik der Europäischen Union informiert. Zum Anlass des Klimaparcours, bei dem sich die Teilnehmer unter anderem mit den Themen "Klimawandel" und "Umwelt" beschäftigten, kamen an diesen Tagen 11 verschiedene Gruppen der Schulen in den Sitzungssaal über dem EUROPE DIRECT Informationsbüro im Haus Löwenstein.

An der Station EUROPE DIRECT erfuhren die Schülerinnen und Schüler Interessantes und Wissenswertes zur europäischen Umweltpolitik und zu den Zielen der Europäischen Union, den Klimawandel zu bekämpfen und verantwortungsvoller mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Sie konnten außerdem sehen, wo sie die Auswirkungen der europäischen Politik in diesem Bereich im Alltag direkt spüren können. Der Film "Energie - Jetzt wird gespart" ergänzte diese Informationen und zeigte auf, wie man auch im ganz normalen Alltag Energie sparen und die Umwelt schonen kann. Die Beteiligung und das Hintergrundwissen der Schüler zeigte, dass dieses Thema schon von jungen Menschen sehr bewusst wahrgenommen wird. Dementsprechend war auch das kostenlose EU-Informationsmaterial zum Umwelt- und Klimaschutz für die Schüler interessant.

13 07 Klimaparcours 2Am Ende eines jeden Besuchs folgte noch eine kleine statistische Umfrage an die jeweiligen Gruppen, die veranschaulicht, mit welchen Mitteln die Schülerinnen und Schüler schon Energie sparen und in welchem Bereich sie in Zukunft noch mehr sparen können. Die Ergebnisse dieser Umfrage können auf der Homepage von EUROPE DIRECT und im unten stehenden Link angeschaut werden.

Auf einer eigenen Facebook-Gruppe zum Klimaparcours (http://on.fb.me/Aachener-Klimaparcours) können Beteiligte und Interessierte das Projekt verfolgen und Kommentare und Links hinterlassen. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel" erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

13-06-11-Berlin-1Jahrestreffen der europapolitischen Informationsnetzwerke in Deutschland

In Berlin tagten vom 10. bis 12. Juni 2013 die drei Netzwerke, die sich mit EU-Informationsarbeit beschäftigen: EUROPE DIRECT, die Mitglieder von Team Europe und die Europäischen Dokumentationszentren (EDZ). Aus Aachen nahm Winfried Brömmel daran teil.

Organisiert wurde die Tagung von Dr. Henning Arp, Leiter der Regionalvertretung in München, und dem EUROPE DIRECT-Koordinator Jürgen Boden. In Workshops tauschten sich die Vertreter der 55 EUROPE DIRECT-Zentren in Deutschland über Anforderungen und gute Umsetzungen in der EU-Kommunikationsarbeit aus.

Zur Optimierung der Aktivitäten und Kooperation der EUROPE DIRECT Zentren im sozialen Netz gab Sven Saekert von Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland viele praktische Tipps zum Thema "Facebook und Co". Mit dem Vortrag "Europakommunikation in schweren Zeiten: Aber wie !?" gab Dr. Ulrike Guérot, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations Berlin einen mit großem Applaus bedachten Beitrag.

Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, begrüßte die Mitglieder des EU-Informationsnetzwerks im Europa-Haus beim Brandenburger Tor. Dort erläuterte Dr. Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven, stellvertretender Leiter der Europaabteilung im Auswärtigen Amt, die Europapolitik der Bundesregierung. Aktuelles zum Europäischen Datenschutz berichtete Elisabeth Kotthaus von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.

Neben den fachlichen Vorträgen ermöglicht das Jahrestreffen vor allem die intensive Vernetzung mit den anderen EU-Akteuren in Deutschland.

6. MAHHL-Ratsversammlung in Aachen6. MAHHL-Ratsversammlung in Aachen - Foto: W. BrömmelSechstes Treffen des MAHHL-Netzwerkes:
Hochschulabsolventen sollen stärker in der Region gehalten werden

Der demografische Wandel hinterlässt auch in der Euregio Spuren: Es wandern mehr Menschen ab, als sich in der Dreiländerregion rund um Maastricht, Hasselt, Heerlen, Lüttich und Aachen ansiedeln. Außerdem kann die Geburtenrate die Sterberate in unserer Region nicht auffangen. „Ein Drittel der Unternehmen können ihren Fachkräftebedarf nicht decken. Wir brauchen in vielen Bereichen junge, gut ausgebildete Fachkräfte, um unsere Rolle als Motoren der Euregio in Zukunft erfüllen zu können", erklärte Oberbürgermeister Marcel Philipp auf der heute zum sechsten Mal stattfindenden Sitzung der Ratsvertreter der Städte Maastricht, Hasselt, Heerlen, Lüttich und Aachen („MAHHL"). Die grenzüberschreitende Begegnung wurde von der Abteilung Wissenschaft und Europa und vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisiert.

Rund siebzig Ratsleute sind der Einladung von Aachens Oberbürgermeister gefolgt und haben bis zum Nachmittag an der Veranstaltung im Krönungssaal des Aachener Rathauses teilgenommen, darunter auch die Bürgermeister Onno Hoes (Maastricht), Paul Depla (Heerlen) und Willy Demeyer (Lüttich). Der demografische Wandel und die Verkehrsentwicklung und Mobilität der Region waren die beiden Hauptthemen der gemeinsamen Ratssitzung. Die fünf Städte bilden ein Netzwerk, sie stellen die „Leuchttürme der Region dar", so Oberbürgermeister Marcel Philipp. Rund 800.000 der insgesamt etwa 3,75 Millionen Bürger wohnen in diesen Städten.

Prof. Günther Schuh, Willy Demeyer, Marcel Philipp, Onno Hoes bei einer Podiumsdiskussion im Krönungssaal des Aachener Rathauses - Foto: A. HermannProf. Günther Schuh, Willy Demeyer, Marcel Philipp, Onno Hoes bei einer Podiumsdiskussion im Krönungssaal des Aachener Rathauses - Foto: A. Hermann„Wir müssen dafür sorgen, dass man gerne hier lebt, brauchen eine dynamisch wachsende Wirtschaft und ein spannendes, kulturelles Umfeld", so der OB. Als Gastredner gab Professor Dr. Günter Schuh, Leiter des Werkzeugmaschinenlabors und Geschäftsführer des RWTH-Campus-Projektes, seiner Hoffnung Ausdruck, die hohe Zahl von 90 Prozent der Absolventen, die nach Beendigung ihres Studiums die Stadt Aachen wieder verlassen, dauerhaft an die Region zu binden. „Unser Ziel ist es, diesen Anteil auf 70 Prozent zu senken. Dafür brauchen wir neue Jobs. Dies hat zur Entwicklung des Campus geführt", erläuterte Schuh. Im Bereich Melaten und am Westbahnhof entsteht auf einer Fläche von 800.000 Quadratmetern mit einem Investitionsvolumen von 2 Milliarden Euro ein Hochschulerweiterungsgebiet, in dem – direkt und indirekt – bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Paul Depla, Bürgermeister der Stadt Heerlen, wies darauf hin, dass das große Potenzial der Region verstärkt nach außen getragen werden müsse: „Viele niederländische Unternehmen wissen nicht, welche Möglichkeiten sie kurz hinter der Grenze vorfinden, selbst die Bedeutung der RWTH Aachen ist in den Niederlanden noch nicht überall bekannt." Ähnlich äußerte sich Onno Hoes, Bürgermeister der Stadt Maastricht: „Von Maastricht aus gesehen denkt man noch zu sehr in Nord-Süd-Richtung", man müsse stärker das große Potenzial der Ost-West-Verbindung einbeziehen.
Dabei spiele auch der grenzüberschreitende Öffentliche Personennahverkehr eine große Rolle, insbesondere die Verbindung Aachen – Eindhoven, so Paul Depla. Onno Hoes forderte in der Verkehrspolitik „flexible Syteme", das Denken sei noch zu sehr traditionell geprägt. Für junge Menschen sei die Wahl des Verkehrsmittels nicht mehr so stark auf das Auto festgelegt.

Im Hinblick auf die Bewerbung von Maastricht und der Euregio zur „Kulturhauptstadt 2018" meinte Onno Hoes: „Dieser Titel bedeutet mehr als Kultur, er ist ein Motor für die weitere Entwicklung in unserer Region."

Seit 1989 treffen sich die Bürgermeister der Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich zu regelmäßigen Treffen und bilden ein Netzwerk, das sich „MAHHL" nennt. Seit 2001 wurde die Kooperation intensiviert. Gemeinsamen Ratsversammlungen und die MAHHL-Sicherheitskonferenzen wurden ins Leben gerufen, die Bürgermeister steigerten und strukturierten ihren Austausch, benannten MAHHL-Koordinatoren und bildeten Arbeitsgruppen auf Ebene der Fachverwaltungen zu städtischen Themen – unter anderem Kultur, Mobilität und Klima. Organisatorische Unterstützung erhält der Verbund vom Generalsekretariat BeNeLux, zum Beispiel in Form von Dolmetschern.

13-05-13-Inda-GymnasiumErfolgreiches interkulturelles Comenius-Projekt 2011-2013 am Inda-Gymnasium

Unter dem Leitthema "One Europe, great diversity – a multicultural dialogue" haben sich in den letzten zwei Jahren viele Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus Polen, Zypern, Portugal und vom Aachener Inda-Gymnasium zusammen gearbeitet.

Heute fand die Abschlussveranstaltung des Projekts statt, zu der die Koordinatorin Uta Steinel-Schrenk auch den Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen Winfried Brömmel eingeladen hat.

13-05-13-Inda-Gymnasium-2Neben kulturellen Beiträgen haben die Schülergruppen vor allem Ihre Arbeitsergebnisse präsentiert. So formulierten die Schüler die EU-Charta der Grundrechte aus Sicht der Jugend mit ihren eigenen Worten. Sie stellten dar, was sich die jungen Menschen von der EU erhoffen.

Winfried Brömmel ergänzte in seinen Vortrag mit Hinweisen auf die die bereits bestehenden EU-Rechte und die vielen Informationsmöglichkeiten, die das EUROPE DIRECT Netzwerk europaweit bietet.

Cherian Grundmann von der Diskussionsplattform "OneEurope" lud die Schüler ein, sich in die Diskussionen im Internet einzubringen, die derzeit noch komplett auf Englisch stattfinden. Aber das dürfte für die Teilnehmenden am Projekt kein Problem sein, denn die Projektsprache war Englisch. Die Veranstaltung mit ca. 300 Gästen wurde begeistert aufgenommen.

13-05-09-Karlspreis LIVE 3Informationsmaterialien, Europaquiz und Kinderecke - viel los am Stand von EUROPE DIRECT Aachen

Auch in diesem Jahr hieß es zur Verleihung des Karlspreises wieder: Karlspreis LIVE - musikalisch, lebendig, kulinarisch. Auf dem Katschhof fand am 8. und 9. Mai 2013 das große Karlspreis Open Air Fest statt.

Da durfte EUROPE DIRECT Aachen natürlich nicht fehlen. Wie schon seit einigen Jahren war das Team von EUROPE DIRECT mit einer großen Auswahl von Informationsmaterialen auf dem Katschhof vertreten, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich ausführlich über Europa zu informieren. Dabei standen diese nicht nur aufgrund des diesjährigen "Europäischen Jahres für Bürgerinnen und Bürger" im Mittelpunkt.

13-05-09-Karlspreis LIVE 4Im großen Zelt mitten auf dem Katschhof konnte man den Stand von EUROPE DIRECT Aachen gar nicht verfehlen: Luftballons, Flaggen und Poster an den Zeltwänden - umfangreiche Informationen zur Europäischen Union auf den Tischen. Für die Bürger gab es an beiden Tagen des alljährlichen Karlspreisfestes viel zu entdecken. Dabei durfte auch die Kinderecke nicht fehlen, in der die kleinen Europäer die Möglichkeit hatten, sich kreativ an einem Maltisch zu betätigen und schöne Bilder rund um das Thema Europa auszumalen.

Generell war das Angebot für Kinder, darunter spannende Hefte wie "Europa kinderleicht" und "Sophie und Paul entdecken Europa", wie immer sehr begehrt und am Ende des Festes nahezu komplett vergriffen. Besonders Lehrer zeigten großes Interesse an den vielseitigen Unterrichtsmaterialien von EUROPE DIRECT, die in Grundschulen, weiterführenden Schulen und bspw. auch in Berufsschulen Verwendung finden können.

Wie in den letzten Jahren bot das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den Bürger auch diesmal an, bei einem kostenlosen Europaquiz ihr Europawissen zu testen. Der Andrang war hierbei so groß wie die zahlreichen richtigen Antworten und die damit verbundenen Preise, die man sich aus der Europabox aussuchen konnte.

Ein unterhaltsames Bühnenprogramm mit verschiedenen Bands, Orchestern und traditionellen Darbietungen aus Litauen - dem Heimatland der diesjährigen Karlspreisträgerin Dalia Grybauskaite - rundete das Karlspreisfest ab und machten es wieder einmal zu einem echten Highlight. Man kann sich also nur wieder auf das nächste Jahr freuen, wenn der Karlspreis in seine nächste Runde geht!

13-05-08-KP-Europa-ForumEUROPE DIRECT mit Bürgern beim Karlspreis Europa-Forum

Am Vortag der Verleihung des Karlspreises findet jährlich das Karlspreis-Europa-Forum statt. Rund 80 europäische Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien treffen sich jährlich zu diesem Gedankenaustausch. Am Nachmittag konnte Winfried Brömmel mit etwa 10 interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die über das EUROPE DIRECT Informationsbüro eingeladen wurden, als Gast bei diesem hochkarätigen Forum dabei sein.

Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, begann Pat Cox, vormaliger Präsident des Europäischen Parlaments und Karlspreisträger 2004, seine Rede mit durchaus kritischen Tönen. Unterschiedliche Interessen aus verschiedenen Ländern zeigten deutlich, wie viel Nicht-Europa wir hätten. Europa habe jedoch nur dann eine Chance, wenn man sich gemeinschaftlich um europäische Belange kümmere und Einzelinteressen nicht in den Vordergrund rückten. Pat Cox mahnte eindringlich, die Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern der EU rigoros zu bekämpfen.

Unter der Moderation von Udo van Kampen, Leiter des ZDF-Studios in Brüssel, diskutierten am Nachmittag hochrangige Vertreter aus Industrie und Bankwesen zum Thema „Europa im globalen Wettbewerb – welche Wachstumspotenziale hat die EU?“.

Nach gut einer Stunde kamen auch die eingeladenen Jugendkarlspreisträger und Bürger zu Wort. Einige kritisierten die bisherige Diskussion: Man rede die ganze Zeit über die Wirtschaftskrise und den Euro, weniger jedoch über Europa. Es wurde gewünscht, dass die junge Generation demnächst beim Karlspreis-Forum nicht nur von den Zuschauerplätzen aus sondern als gleichberechtigte Teilnehmer mitmachen könnten.

EU-Planspiel „Teller oder Tank" in der Gesamtschule Langerwehe

Heute simulierten rund 100 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Langerwehe in zwei parallel durchgeführten Planspielen die Entstehung einer EU-Richtlinie zum Thema Biokraftstoffe. Die zentrale Frage war dabei, welche positiven oder negativen Auswirkungen die Produktion von entsprechenden Grundstoffen aus Pflanzen etwa für die Entwicklungsländer und die weltweiten Nahrungsmittelpreise hat. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit der Schule durchgeführt.

In insgesamt jeweils acht Spielgruppen stellten die Teilnehmenden eine Anhörung nach, in der die Europäische Kommission Vertreter unterschiedlicher Verbände nach ihrer Haltung zu Biokraftstoffen befragte, um eine entsprechende Richtlinie vorzubereiten.

Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch Birgit Ladwig-Tils und Dr. Ralf Hell, die das Planspiel als Mitglieder des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierten, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen. Wie in echten Anhörungen ging es kontrovers zu. So wurden Koalitionen geschmiedet und Absprachen getroffen. Dabei gelang es den beteiligten Verbänden in unterschiedlichem Maße ihre Interessen durchzusetzen. Am Ende der Simulation nahm die Europäische Kommission viele Anregungen der Verbände auf und formulierte eine Initiative, in der u. a. die weitere Erforschung von Biokraftstoffen und möglicher Alternativen verankert wurde.