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Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.
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Sie wollen bei den nächsten Veranstaltungen dabei sein und nichts verpassen?
Infomieren Sie sich hier:

13-10-18-Newcomer-Days-1EUROPE DIRECT begrüßte die Neuankömmlinge in Aachen

Wie in jedem Jahr kamen in diesem Oktober wieder viele junge Menschen in unsere Stadt, um ein Studium an einer der Aachener Hochschulen zu beginnen. Doch auch neue Fachkräfte an Hochschulen und in Unternehmen werden wie immer von der Stadt Aachen mit offenen Armen empfangen.

Aus diesem Grund fanden in diesem Jahr am 18. (ab 12 Uhr) und 19. Oktober (ab 11 Uhr) für alle neuen Wahl-Aachenerinnen und Aachener die ersten "Aachen Newcomer Days" im Rathaus statt. Neben vielen anderen war das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen mit einem Infostand präsent.

Im EU-Jahr der Bürgerinnen und Bürger informierten EUROPE DIRECT Mitarbeiter Anne Hein, Kim Heinrichs und Winfried Brömmel vor allem über die Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der Unionsbürgerschaft. Die vielen hundert Interessenten haben sich beim Infostand für kostenlose Studienfahrten zu EU-Institutionen angemeldet, ihr Europa-Wissen mit unserem Quiz getestet und sich über die aktuelle EU-Politik und die EU-Bürgerrechte informiert.

13-10-14-VHS-Gelsenkirchen-1Vortrag und Diskussion mit Bildungsgruppe aus dem Ruhrgebiet

Heute waren 30 Besucher im Sitzungssaal des Haus Löwensteins zu Gast, die sich im Rahmen der Arbeitnehmerweiterbildung "Leben an der Grenze - mitten in Europa" der VHS Gelsenkirchen über den Aufbau der EU, die Arbeit des EUROPE DIRECT Büros und die Europastadt Aachen informierten.

Der Leiter des EUROPE DIRECT Büros, Winfried Brömmel, präsentierte die Ursprünge der Stadt Aachen als Kaiserstadt und ihre grenzüberschreitende Vernetzung und Zusammenarbeit mit den umliegenden Städten in der Euregio Maas-Rhein. Er erläuterte an konkreten Beispielen die vielfältigen und positiven Auswirkungen für die Bürger der Euregio, die das Recht auf Freizügigkeit sehr aktiv leben und erleben.

Bei der Einführung in Aufgaben und Arbeitsweise der EU entwickelte sich eine rege Diskussion um die Zukunft Europas und den aktuellen Stand des Integrationsprozesses. Zum Ende der Veranstaltung wurde das ausgelegte Informationsmaterial rege in Anspruch genommen und vollendete einen sehr interessanten Vormittag.

13-10-11-Luxemburg1EUROPE DIRECT Aachen in Luxemburg

Heute veranstaltete das EUROPE DIRECT Büro Aachen zum dritten Mal eine Studienfahrt zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.

In Luxemburg war das Historische Museum der Stadt der erste Zwischenhalt. Im Anschluss fuhr die Gruppe zum Europäischen Gerichtshof. Nach der Begrüßung durch Herrn Rumpf vom Besuchsdienst wurde zum Einstieg in die Thematik ein Informationsfilm gezeigt, der die Arbeitsweise und Alltag am Gerichtshof anschaulich erläuterte. Den 30 Teilnehmern wurde bewusst, wie hoch der Aufwand ist, um einen reibungslosen Ablauf des hochkomplexen Gerichtsbetriebs zu gewährleisten. Aufgrund der 24 offiziellen Amtssprachen der EU ist viel Übersetzungsarbeit nötig, um die europäische Mehrsprachigkeit sicher zu stellen. Dies erfordert die meiste Zeit zwischen Anklage und Urteilsverkündung.

Die Aufgabe des Gerichtshofs der Europäischen Union besteht seit seiner Errichtung im Jahr 1952 darin, "die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung" der Verträge zu sichern. Zu dieser Aufgabe gehört, dass der Gerichtshof der Europäischen Union die Rechtmäßigkeit der Handlungen der Organe der Europäischen Union überprüft und darüber wacht, dass die Mitgliedstaaten den Verpflichtungen nachkommen, die sich aus den Verträgen ergeben und auf Ersuchen nationaler Gerichte das Unionsrecht auslegt.

13-10-11-Luxemburg2Nach dem Einführungsfilm erläuterte Herr Ost, Verwaltungsrat in der Abteilung Presse und Information die Arbeitsweise des EuGH und gab anschauliche Beispiele für die Funktionsweise und Urteile. Er beantworte zudem die zahlreichen Fragen der Bürger.

Abschließend leitet Herr Rumpf vom Besuchsdienst die Studiengruppe durch das Ancien Palais und den Großen Saal und versorgte diese mit interessanten Hintergrundinformationen. Zusammen mit einem ausführlichen Informationspaket über den EuGH trat die Gruppe danach die Heimfahrt nach Aachen an.

13-09-27 Couven Bruessel-1Studienfahrt zum Europaparlament

"East meets West" lautet der Titel des aktuellen Projektkurses für den Jahrgang Q1, in dessen Rahmen das Couven Gymnasium in Aachen bereits zum zweiten Mal Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrer aus Aachens türkischer Partnerstadt Istanbul-Sariyer empfing. Auf dem Programm standen Exkursionen rund um Aachen und Gespräche, die um die Begegnung zwischen Ost und West, Morgenland und Abendland kreisten. Wann und wo kam es zu den ersten Begegnungen? Welches waren die Höhe-, welches die Tiefpunkte im Laufe der letzten Jahrhunderte? Wie ist das Verhältnis heute zwischen westlicher und arabischer Welt? Wie funktioniert das Zusammenleben? Ist die Türkei, als Brückenstaat zwischen Ost und West, auf dem Weg in die Europäische Union?

Informationen aus erster Hand gab es für die rund 40 Teilnehmer bei zahlreichen Anlässen: am Couven Gymnasium, bei einem Rundgang durch das Ostviertel der Stadt, Besuchen beim Partnerschaftskommittee Aachen-Sariyer, bei Oberbürgermeister Marcel Philipp, bei Aytex, einem türkisch-deutschen Textilunternehmen, dessen Gründer auch der Gründer der Couven-Partnerschule in Sariyer ist, dem Ali Akkanat Anadolu Lisesi und nicht zuletzt im täglichen Umgang der türkischen Schüler in ihren deutschen Gastfamilien.

Die Frage nach dem aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei stellte sich vor allem am letzten Tag des Austausches, an dem die Reisegruppe in Kooperation mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen das Europaparlament in Brüssel besuchte. Ist also die Türkei auf dem Weg in die Europäische Union? Der Besucherdienst dort beantwortete die Frage mit einem klaren "Jein". Die Schule bleibt am Thema dran...

 

13-09-26-Maastricht3Foto: N. KrüsmannVertrag von Maastricht - eine Studienfahrt

Am 07.02.1992 unterzeichneten im niederländischen Maastricht die Außen- und Finanzminister der Europäischen Gemeinschaften den Geburtsvertrag der Europäischen Union, mit dem die Integration der europäischen Staaten auf eine neue Stufe gehoben wurde. Herzstücke dieses Vertragswerks waren die Unionsbürgerschaft, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik sowie die geplante Einführung des Euro im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion, für die der Vertrag einen genauen Zeitplan und detaillierte Regeln aufgestellt hatte, welche im Jahr 2011 aufgrund der Staatschuldenkrise nochmals verschärft wurden.

13-09-26-Maastricht2Dirk Plees, Foto: N. KrüsmannHeute organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen wieder eine kostenlose Fahrt zum Ort der Unterzeichnung des Maastrichter Vertrags, dem sogenannten "Statenzaal" im heutigen Gebäude der Provinzverwaltung Limburg ("Provinciehuis" oder "Gouvernement").

Mit dem öffentlichen Bus Veolia 50 ging es gemeinsam nach Maastricht. Dort erläuterte Maike Sieben den 20 Teilnehmenden die Bedeutung des Vertrags von Maastricht.

Es folgte eine interessante deutschsprachige Einführung in die Europa- und Euregio-Aktivitäten der niederländischen Provinz Limburg von Dirk Plees von der Abteilung Wirtschaftsförderung / Internationale Kontakte. Er stellte sehr anschaulich bisherige Entwicklungen und aktelle Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein dar und beantwortete die zahlreichen Fragen der Gäste.

Der Besuchsdienst der Provinzregierung führte anschließend durch das Gebäude der Provinzverwaltung, in dem die Architektur, viele zeitgenössische Kunstwerke von regionalen Künstlern und die Verwaltungs- und Repräsentationsaufgaben der Regierung eine gelungene Einheit bilden.

13-09-26-Maastricht1Foto: N. KrüsmannEin Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des Plenarsaals ("Statenzaal"), in dem der Vertrag von Maastricht 1992 unterzeichnet wurde, und einer kleinen Ausstellung über die Vertragszeichnung. Dort ist u.a. der Vertrag von Maastricht in einer Kopie mit seinem Gewicht von über 7 Kilogramm zu sehen.

EUROPE DIRECT bot den Bürgerinnen und Bürgern somit die Möglichkeit, einen bedeutenden und historischen Schritt für die europäische Geschichte nachzuempfinden. Die Studienfahrt soll wegen ihres Erfolgs im nächsen Jahr für andere Interessenten wieder angeboten werden.

13-09-22-EU-Buergerrechte1Vielfältige Information über EU-Bürgerrechte im Eurogress

Beim Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 geht es um die Rechte, die die Menschen in der Europäischen Union automatisch haben, die aber nicht allen bewusst sind. Über 500 Millionen Europäerinnen und Europäer profitieren täglich davon – genau wie die europäische Wirtschaft.

Um möglichst viele über ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der Unionsbürgerschaft zu informieren, beteiligte sich das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen als Veranstaltungspartner am diesjährigen 'Tag der Integration' im Eurogress in der Monheimsallee in Aachen.

EUROPE DIRECT Aachen informierte mit den Mitarbeitern Kim Heinrichs und Winfried Brömmel von 11:30 bis 17:30 Uhr auf vielfältige Weise die 5000 Besucher der sehr erfolgreichen Veranstaltung. Neben vielfältigen Materialien wie Broschüren und Postern über die Rechte und Möglichkeiten in der EU fanden auch Tafeln mit 14 wichtigen EU-Bürgerrechten viel Beachtung, zumal ein Quiz sich direkt auf diese Tafeln bezog.

13-09-22-EU-Buergerrechte2Neben vielen Gesprächen am Infotisch gab es fünf kurze Vorträge zu den EU-Rechten. Um vertiefende Einblicke in die Funktionsweise der EU-Institutionen zu erhalten, konnten sich Interessenten direkt für EUROPE DIRECT kostenlose Studienfahrten z.B. zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg anmelden.

Für kleine Kinder gab es einen Maltisch mit schönen Vorlagen und natürlich europäischen Motiven, der sehr gut angenommen wurde und gute Gelegenheiten gab, um mit den Eltern über EU-Bürgerrechte zu sprechen.

13-09-03-Kelmis-1César Franck Athenäum aus Kelmis informiert sich über Europa

44 Schülerinnen und Schüler und 4 Lehrkräfte der 9. Jahrgangsstufe des César Franck Athenäum Kelmis waren heute auf Einladung von EUROPE DIRECT Aachen in das Haus Löwenstein gekommen. Dort begrüßten Kim Heinrichs und Winfried Brömmel die Gäste.

Die Themen der Infoveranstaltung waren Entstehung, Hintergründe und aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der EU, die Herr Brömmel zielgruppengerecht und mithilfe mehrerer Multimedia-Elemente erläuterte. Die Jugendlichen brachten ihr eigenes Europa-Wissen gut ein, was an einer bilingualen Schule im Grenzraum der Euregio Maas-Rhein auch zu erwarten war.

Bei den vorgestellten EU-Kampagnen zum Umweltschutz, zu Grundrechten in Europa oder zur Abwehr von "Cyber-Mobbing" beteiligten sich die Schüler lebhaft an der Diskussion mit den Mitarbeitern von EUROPE DIRECT. Am Ende konnten die Lernenden zahlreiches Infomaterial mitnehmen und bedankten sich für die interessante "Schulstunde" außerhalb des Klassenzimmers.

SAM 1053 geschärft und kleinEUROPE DIRECT Aachen nimmt mit dem Workshop "conACTION Europe" und einem Infostand teil

Am 4. Juli 2013 fand zum dritten Mal "Was geht?! Die Werkstatt für Jugendpartizipation und Jugendpolitik" im Eurogress Aachen statt. Die Werkstatt, die vom Bildungsbüro der StädteRegion Aachen organisiert wurde und die Jugendlichen zur Beteiligung und gesellschaftlichem Engagement animieren soll, bot mehr als 500 Jugendlichen ab der 9. Klasse Workshops und Vorträge zu Themen von Poetry Slam bis zu sozialen Netzwerken im Internet. Außerdem gab es Planspiele, Diskussionen mit Politikern von der kommunalen bis zur europäischen Ebene und einen "Markt der Möglichkeiten".

Mittags konnten die Jugendlich sich beim "Markt der Möglichkeiten" umfangreich informieren. Nicht nur große Parteien und Organisationen zeigten Möglichkeiten des politischen Engagements, sondern es wurden auch viele regionale Projekte vorgestellt, die großes Interesse weckten.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen war mit einem großen Stand vertreten und das Team (Maike Sieben, Kim Heinrichs und Winfried Brömmel) informierte überwiegend über das Thema "Wege ins Ausland", welches großen Anklang fand. Das kleine Europa-Quiz, bei dem es verschiedene Preise zu gewinnen gab, kam ebenso gut an. Doch auch andere Angebote von EUROPE DIRECT Aachen, wie zum Beispiel die jährliche Studienfahrt nach Brüssel, begeisterten die Jugendlichen, sodass sich gleich eine große Gruppe unseren E-Mail-Newsletter abbonierte.

13-07-04-Was geht 1Zusammen mit Leonie Martin von den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), Europawissenschaftlerin Gabriele Tetzner und Cherian Grundmann von one-europe.info leitete das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den Workshop "conACTION Europe", der sich mit den Themen „Europa vor Ort", „Europa im Internet" und „Europa im Ausland" befasste. Bei diesem Workshop hatten die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich über Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Zukunft Europas und Auslandsaufenthalte zu informieren, eigene Fragen zu stellen und Infomaterial mitzunehmen. Nachdem alle drei Veranstalter ihr Angebot und Programm vorgestellt hatten, konnte jeder Schüler nacheinander zwei der drei angebotenen Vorträge anhören. Vor allem der Erfahrungsbericht von Eva Melles (EuroPeers) über ihren Auslandsaufenthalt in Spanien weckte das Interesse der Jugendlichen. Abgerundet wurde der Workshop mit Spielen zum Thema Europa und einer Feedback-Runde.

13-07-04-Was geht 2Die Jugendwerkstatt "Was geht!?" war ein voller Erfolg und hat wieder gezeigt, wie viel politisches Interesse in den Jugendlichen steckt. Nicht nur die Teilnehmer waren begeistert, auch die Aussteller und Veranstalter freuen sich schon auf den Jugendkongress im nächsten Jahr.

13 07 Klimaparcours 1Aufklärung und Diskussion über EU-Klimapolitik

Im Rahmen des diesjährigen 4. Aachener Klimaparcours waren rund 400 Schülerinnen und Schüler von vier Schulen in der Stadt unterwegs, um an 17 Stationen verschiedene Facetten des Klimawandels kennenzulernen.

Die Jugendlichen haben sich am 21., 24. und 27. Juni 2013 bei EUROPE DIRECT über die Klima- und Umweltpolitik der Europäischen Union informiert. Zum Anlass des Klimaparcours, bei dem sich die Teilnehmer unter anderem mit den Themen "Klimawandel" und "Umwelt" beschäftigten, kamen an diesen Tagen 11 verschiedene Gruppen der Schulen in den Sitzungssaal über dem EUROPE DIRECT Informationsbüro im Haus Löwenstein.

An der Station EUROPE DIRECT erfuhren die Schülerinnen und Schüler Interessantes und Wissenswertes zur europäischen Umweltpolitik und zu den Zielen der Europäischen Union, den Klimawandel zu bekämpfen und verantwortungsvoller mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Sie konnten außerdem sehen, wo sie die Auswirkungen der europäischen Politik in diesem Bereich im Alltag direkt spüren können. Der Film "Energie - Jetzt wird gespart" ergänzte diese Informationen und zeigte auf, wie man auch im ganz normalen Alltag Energie sparen und die Umwelt schonen kann. Die Beteiligung und das Hintergrundwissen der Schüler zeigte, dass dieses Thema schon von jungen Menschen sehr bewusst wahrgenommen wird. Dementsprechend war auch das kostenlose EU-Informationsmaterial zum Umwelt- und Klimaschutz für die Schüler interessant.

13 07 Klimaparcours 2Am Ende eines jeden Besuchs folgte noch eine kleine statistische Umfrage an die jeweiligen Gruppen, die veranschaulicht, mit welchen Mitteln die Schülerinnen und Schüler schon Energie sparen und in welchem Bereich sie in Zukunft noch mehr sparen können. Die Ergebnisse dieser Umfrage können auf der Homepage von EUROPE DIRECT und im unten stehenden Link angeschaut werden.

Auf einer eigenen Facebook-Gruppe zum Klimaparcours (http://on.fb.me/Aachener-Klimaparcours) können Beteiligte und Interessierte das Projekt verfolgen und Kommentare und Links hinterlassen. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel" erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

13-06-11-Berlin-1Jahrestreffen der europapolitischen Informationsnetzwerke in Deutschland

In Berlin tagten vom 10. bis 12. Juni 2013 die drei Netzwerke, die sich mit EU-Informationsarbeit beschäftigen: EUROPE DIRECT, die Mitglieder von Team Europe und die Europäischen Dokumentationszentren (EDZ). Aus Aachen nahm Winfried Brömmel daran teil.

Organisiert wurde die Tagung von Dr. Henning Arp, Leiter der Regionalvertretung in München, und dem EUROPE DIRECT-Koordinator Jürgen Boden. In Workshops tauschten sich die Vertreter der 55 EUROPE DIRECT-Zentren in Deutschland über Anforderungen und gute Umsetzungen in der EU-Kommunikationsarbeit aus.

Zur Optimierung der Aktivitäten und Kooperation der EUROPE DIRECT Zentren im sozialen Netz gab Sven Saekert von Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland viele praktische Tipps zum Thema "Facebook und Co". Mit dem Vortrag "Europakommunikation in schweren Zeiten: Aber wie !?" gab Dr. Ulrike Guérot, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations Berlin einen mit großem Applaus bedachten Beitrag.

Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, begrüßte die Mitglieder des EU-Informationsnetzwerks im Europa-Haus beim Brandenburger Tor. Dort erläuterte Dr. Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven, stellvertretender Leiter der Europaabteilung im Auswärtigen Amt, die Europapolitik der Bundesregierung. Aktuelles zum Europäischen Datenschutz berichtete Elisabeth Kotthaus von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.

Neben den fachlichen Vorträgen ermöglicht das Jahrestreffen vor allem die intensive Vernetzung mit den anderen EU-Akteuren in Deutschland.

6. MAHHL-Ratsversammlung in Aachen6. MAHHL-Ratsversammlung in Aachen - Foto: W. BrömmelSechstes Treffen des MAHHL-Netzwerkes:
Hochschulabsolventen sollen stärker in der Region gehalten werden

Der demografische Wandel hinterlässt auch in der Euregio Spuren: Es wandern mehr Menschen ab, als sich in der Dreiländerregion rund um Maastricht, Hasselt, Heerlen, Lüttich und Aachen ansiedeln. Außerdem kann die Geburtenrate die Sterberate in unserer Region nicht auffangen. „Ein Drittel der Unternehmen können ihren Fachkräftebedarf nicht decken. Wir brauchen in vielen Bereichen junge, gut ausgebildete Fachkräfte, um unsere Rolle als Motoren der Euregio in Zukunft erfüllen zu können", erklärte Oberbürgermeister Marcel Philipp auf der heute zum sechsten Mal stattfindenden Sitzung der Ratsvertreter der Städte Maastricht, Hasselt, Heerlen, Lüttich und Aachen („MAHHL"). Die grenzüberschreitende Begegnung wurde von der Abteilung Wissenschaft und Europa und vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisiert.

Rund siebzig Ratsleute sind der Einladung von Aachens Oberbürgermeister gefolgt und haben bis zum Nachmittag an der Veranstaltung im Krönungssaal des Aachener Rathauses teilgenommen, darunter auch die Bürgermeister Onno Hoes (Maastricht), Paul Depla (Heerlen) und Willy Demeyer (Lüttich). Der demografische Wandel und die Verkehrsentwicklung und Mobilität der Region waren die beiden Hauptthemen der gemeinsamen Ratssitzung. Die fünf Städte bilden ein Netzwerk, sie stellen die „Leuchttürme der Region dar", so Oberbürgermeister Marcel Philipp. Rund 800.000 der insgesamt etwa 3,75 Millionen Bürger wohnen in diesen Städten.

Prof. Günther Schuh, Willy Demeyer, Marcel Philipp, Onno Hoes bei einer Podiumsdiskussion im Krönungssaal des Aachener Rathauses - Foto: A. HermannProf. Günther Schuh, Willy Demeyer, Marcel Philipp, Onno Hoes bei einer Podiumsdiskussion im Krönungssaal des Aachener Rathauses - Foto: A. Hermann„Wir müssen dafür sorgen, dass man gerne hier lebt, brauchen eine dynamisch wachsende Wirtschaft und ein spannendes, kulturelles Umfeld", so der OB. Als Gastredner gab Professor Dr. Günter Schuh, Leiter des Werkzeugmaschinenlabors und Geschäftsführer des RWTH-Campus-Projektes, seiner Hoffnung Ausdruck, die hohe Zahl von 90 Prozent der Absolventen, die nach Beendigung ihres Studiums die Stadt Aachen wieder verlassen, dauerhaft an die Region zu binden. „Unser Ziel ist es, diesen Anteil auf 70 Prozent zu senken. Dafür brauchen wir neue Jobs. Dies hat zur Entwicklung des Campus geführt", erläuterte Schuh. Im Bereich Melaten und am Westbahnhof entsteht auf einer Fläche von 800.000 Quadratmetern mit einem Investitionsvolumen von 2 Milliarden Euro ein Hochschulerweiterungsgebiet, in dem – direkt und indirekt – bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Paul Depla, Bürgermeister der Stadt Heerlen, wies darauf hin, dass das große Potenzial der Region verstärkt nach außen getragen werden müsse: „Viele niederländische Unternehmen wissen nicht, welche Möglichkeiten sie kurz hinter der Grenze vorfinden, selbst die Bedeutung der RWTH Aachen ist in den Niederlanden noch nicht überall bekannt." Ähnlich äußerte sich Onno Hoes, Bürgermeister der Stadt Maastricht: „Von Maastricht aus gesehen denkt man noch zu sehr in Nord-Süd-Richtung", man müsse stärker das große Potenzial der Ost-West-Verbindung einbeziehen.
Dabei spiele auch der grenzüberschreitende Öffentliche Personennahverkehr eine große Rolle, insbesondere die Verbindung Aachen – Eindhoven, so Paul Depla. Onno Hoes forderte in der Verkehrspolitik „flexible Syteme", das Denken sei noch zu sehr traditionell geprägt. Für junge Menschen sei die Wahl des Verkehrsmittels nicht mehr so stark auf das Auto festgelegt.

Im Hinblick auf die Bewerbung von Maastricht und der Euregio zur „Kulturhauptstadt 2018" meinte Onno Hoes: „Dieser Titel bedeutet mehr als Kultur, er ist ein Motor für die weitere Entwicklung in unserer Region."

Seit 1989 treffen sich die Bürgermeister der Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich zu regelmäßigen Treffen und bilden ein Netzwerk, das sich „MAHHL" nennt. Seit 2001 wurde die Kooperation intensiviert. Gemeinsamen Ratsversammlungen und die MAHHL-Sicherheitskonferenzen wurden ins Leben gerufen, die Bürgermeister steigerten und strukturierten ihren Austausch, benannten MAHHL-Koordinatoren und bildeten Arbeitsgruppen auf Ebene der Fachverwaltungen zu städtischen Themen – unter anderem Kultur, Mobilität und Klima. Organisatorische Unterstützung erhält der Verbund vom Generalsekretariat BeNeLux, zum Beispiel in Form von Dolmetschern.

13-05-13-Inda-GymnasiumErfolgreiches interkulturelles Comenius-Projekt 2011-2013 am Inda-Gymnasium

Unter dem Leitthema "One Europe, great diversity – a multicultural dialogue" haben sich in den letzten zwei Jahren viele Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus Polen, Zypern, Portugal und vom Aachener Inda-Gymnasium zusammen gearbeitet.

Heute fand die Abschlussveranstaltung des Projekts statt, zu der die Koordinatorin Uta Steinel-Schrenk auch den Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen Winfried Brömmel eingeladen hat.

13-05-13-Inda-Gymnasium-2Neben kulturellen Beiträgen haben die Schülergruppen vor allem Ihre Arbeitsergebnisse präsentiert. So formulierten die Schüler die EU-Charta der Grundrechte aus Sicht der Jugend mit ihren eigenen Worten. Sie stellten dar, was sich die jungen Menschen von der EU erhoffen.

Winfried Brömmel ergänzte in seinen Vortrag mit Hinweisen auf die die bereits bestehenden EU-Rechte und die vielen Informationsmöglichkeiten, die das EUROPE DIRECT Netzwerk europaweit bietet.

Cherian Grundmann von der Diskussionsplattform "OneEurope" lud die Schüler ein, sich in die Diskussionen im Internet einzubringen, die derzeit noch komplett auf Englisch stattfinden. Aber das dürfte für die Teilnehmenden am Projekt kein Problem sein, denn die Projektsprache war Englisch. Die Veranstaltung mit ca. 300 Gästen wurde begeistert aufgenommen.

13-05-09-Karlspreis LIVE 3Informationsmaterialien, Europaquiz und Kinderecke - viel los am Stand von EUROPE DIRECT Aachen

Auch in diesem Jahr hieß es zur Verleihung des Karlspreises wieder: Karlspreis LIVE - musikalisch, lebendig, kulinarisch. Auf dem Katschhof fand am 8. und 9. Mai 2013 das große Karlspreis Open Air Fest statt.

Da durfte EUROPE DIRECT Aachen natürlich nicht fehlen. Wie schon seit einigen Jahren war das Team von EUROPE DIRECT mit einer großen Auswahl von Informationsmaterialen auf dem Katschhof vertreten, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich ausführlich über Europa zu informieren. Dabei standen diese nicht nur aufgrund des diesjährigen "Europäischen Jahres für Bürgerinnen und Bürger" im Mittelpunkt.

13-05-09-Karlspreis LIVE 4Im großen Zelt mitten auf dem Katschhof konnte man den Stand von EUROPE DIRECT Aachen gar nicht verfehlen: Luftballons, Flaggen und Poster an den Zeltwänden - umfangreiche Informationen zur Europäischen Union auf den Tischen. Für die Bürger gab es an beiden Tagen des alljährlichen Karlspreisfestes viel zu entdecken. Dabei durfte auch die Kinderecke nicht fehlen, in der die kleinen Europäer die Möglichkeit hatten, sich kreativ an einem Maltisch zu betätigen und schöne Bilder rund um das Thema Europa auszumalen.

Generell war das Angebot für Kinder, darunter spannende Hefte wie "Europa kinderleicht" und "Sophie und Paul entdecken Europa", wie immer sehr begehrt und am Ende des Festes nahezu komplett vergriffen. Besonders Lehrer zeigten großes Interesse an den vielseitigen Unterrichtsmaterialien von EUROPE DIRECT, die in Grundschulen, weiterführenden Schulen und bspw. auch in Berufsschulen Verwendung finden können.

Wie in den letzten Jahren bot das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen den Bürger auch diesmal an, bei einem kostenlosen Europaquiz ihr Europawissen zu testen. Der Andrang war hierbei so groß wie die zahlreichen richtigen Antworten und die damit verbundenen Preise, die man sich aus der Europabox aussuchen konnte.

Ein unterhaltsames Bühnenprogramm mit verschiedenen Bands, Orchestern und traditionellen Darbietungen aus Litauen - dem Heimatland der diesjährigen Karlspreisträgerin Dalia Grybauskaite - rundete das Karlspreisfest ab und machten es wieder einmal zu einem echten Highlight. Man kann sich also nur wieder auf das nächste Jahr freuen, wenn der Karlspreis in seine nächste Runde geht!

13-05-08-KP-Europa-ForumEUROPE DIRECT mit Bürgern beim Karlspreis Europa-Forum

Am Vortag der Verleihung des Karlspreises findet jährlich das Karlspreis-Europa-Forum statt. Rund 80 europäische Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien treffen sich jährlich zu diesem Gedankenaustausch. Am Nachmittag konnte Winfried Brömmel mit etwa 10 interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die über das EUROPE DIRECT Informationsbüro eingeladen wurden, als Gast bei diesem hochkarätigen Forum dabei sein.

Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, begann Pat Cox, vormaliger Präsident des Europäischen Parlaments und Karlspreisträger 2004, seine Rede mit durchaus kritischen Tönen. Unterschiedliche Interessen aus verschiedenen Ländern zeigten deutlich, wie viel Nicht-Europa wir hätten. Europa habe jedoch nur dann eine Chance, wenn man sich gemeinschaftlich um europäische Belange kümmere und Einzelinteressen nicht in den Vordergrund rückten. Pat Cox mahnte eindringlich, die Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern der EU rigoros zu bekämpfen.

Unter der Moderation von Udo van Kampen, Leiter des ZDF-Studios in Brüssel, diskutierten am Nachmittag hochrangige Vertreter aus Industrie und Bankwesen zum Thema „Europa im globalen Wettbewerb – welche Wachstumspotenziale hat die EU?“.

Nach gut einer Stunde kamen auch die eingeladenen Jugendkarlspreisträger und Bürger zu Wort. Einige kritisierten die bisherige Diskussion: Man rede die ganze Zeit über die Wirtschaftskrise und den Euro, weniger jedoch über Europa. Es wurde gewünscht, dass die junge Generation demnächst beim Karlspreis-Forum nicht nur von den Zuschauerplätzen aus sondern als gleichberechtigte Teilnehmer mitmachen könnten.

EU-Planspiel „Teller oder Tank" in der Gesamtschule Langerwehe

Heute simulierten rund 100 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Langerwehe in zwei parallel durchgeführten Planspielen die Entstehung einer EU-Richtlinie zum Thema Biokraftstoffe. Die zentrale Frage war dabei, welche positiven oder negativen Auswirkungen die Produktion von entsprechenden Grundstoffen aus Pflanzen etwa für die Entwicklungsländer und die weltweiten Nahrungsmittelpreise hat. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit der Schule durchgeführt.

In insgesamt jeweils acht Spielgruppen stellten die Teilnehmenden eine Anhörung nach, in der die Europäische Kommission Vertreter unterschiedlicher Verbände nach ihrer Haltung zu Biokraftstoffen befragte, um eine entsprechende Richtlinie vorzubereiten.

Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch Birgit Ladwig-Tils und Dr. Ralf Hell, die das Planspiel als Mitglieder des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierten, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen. Wie in echten Anhörungen ging es kontrovers zu. So wurden Koalitionen geschmiedet und Absprachen getroffen. Dabei gelang es den beteiligten Verbänden in unterschiedlichem Maße ihre Interessen durchzusetzen. Am Ende der Simulation nahm die Europäische Kommission viele Anregungen der Verbände auf und formulierte eine Initiative, in der u. a. die weitere Erforschung von Biokraftstoffen und möglicher Alternativen verankert wurde.

13-05-07-Cusanus-1EU-Planspiel „Artenvielfalt" am Cusanus-Gymnasium in Erkelenz

Heute simulierten knapp 60 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Cusanus-Gymnasiums in Erkelenz die Verhandlungen über die Erstellung eines Nutzungsplanes für ein ökologisch wertvolles Gebiet in einem fiktiven Ort in der Eifel.

Die zentrale Frage war dabei, ob das Gebiet eher unter ökologischen oder ökonomischen Gesichtspunkten genutzt werden soll, da ein Investor dem Gemeinderat des Ortes Pläne für den Bau eines Freizeitparks auf der Fläche unterbreitet hat. Besondere Brisanz hat der Vorschlag, weil der Ort unter erheblichen wirtschaftlichen Problemen leidet. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit der Schule durchgeführt.

In insgesamt acht Spielgruppen stellten die Teilnehmenden eine Gemeindeversammlung nach, in der der Bürgermeister des Ortes verschiedene Interessengruppen zu einer Anhörung eingeladen hat.

Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch Dr. Ralf Hell, der das Planspiel als Mitglied des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierte, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen. Wie in echten Anhörungen ging es kontrovers zu. Es wurden Absprachen getroffen und Zusagen gemacht. Hierbei gelang es den verschiedenen Interessengruppe in unterschiedlichem Maße ihre Forderungen durchzusetzen. Weil einige Fragen zu kontrovers beurteilt wurden, wurden einige Entscheidungen vertagt, in anderen gewannen ökologische Gesichtspunkte die Oberhand gegenüber ökonomischen.

Am Ende des Planspiels sprachen sich nahezu alle Schülerinnen und Schüler dafür aus, das Planspiel auch anderen Klassen zu empfehlen.

13-05-06-Europatag Herzogenrath Bild 1EUROPE DIRECT beim Europatag am Gymnasium Herzogenrath

Heute fand der Europatag des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath statt. Viele bedeutende Politiker und Gastreferenten kamen um den ca. 650 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 bis 10 Rede und Antwort zu stehen. Diesen Politiktag der Extraklasse hatten die Fachlehrer für Sozialwissenschaften unter Leitung der Fachvorsitzenden Ingrid Ernst zusammen mit EUROPE DIRECT Aachen organisiert.

Zu Gast waren Hendrik Schmitz der Landtagsabgeordnete der CDU, Karin Schmitt-Promny und Andreas Mittelstädt von den Grünen, der EU-Abgeordnete Jürgen Klute von den Linken, Bruno Barth von der SPD, die Journalistin Britta Kuck, Dr. Ansgar Klein von der Friedensinitiative sowie der Politologe Aram Ziam und Winfried Brömmel mit seinem Mitarbeiter André Schneider von EUROPE DIRECT. Außerdem waren Gabi Molitor von der F.D.P. und Christoph von den Driesch, der Bürgermeister von Herzogenrath, wie auch der Jugendbeirat der Stadt Herzogenrath vor Ort mit Roxanna Shad, Fabian Molls, Melanie Lückhoff und Larissa Tevlin.

Das Prinzip des Europatags wurde wie folgt vorbereitet: In der Aula der Schule wurden zwölf Stuhlgruppen aufgestellt, in denen die Schüler Platz nehmen konnten. Die Gastreferenten und Politiker wanderten von Gruppe zu Gruppe und hatten jeweils zehn Minuten Zeit, um sich den Schülern zu präsentieren, Fragen zu beantworten und ein Gespräch zu entwickeln.

Das Konzept dieser Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit mit den Gästen wesentlich besser auf „Tuchfühlung" zu gehen, als bei einer Podiumsdiskussion. Fachlehrer Christian Wernekinck bringt es auf den Punkt: „Hier geht es um Zuhören und gemeinsam Reden über Europa". Deshalb wurde auch diese dezentrale Organisation gewählt.

13-05-06-Europatag Herzogenrath Bild 4Neben den Politikern fesselten auch Winfried Brömmel und sein Mitarbeiter André Schneider die Schüler mit ihren Informationen. Zu Anfang wurde den Jungendlichen erklärt, was es mit EUROPE DIRECT auf sich hat, nämlich, dass es eine Organisation ist, die von der EU-Kommission beauftragt wird, Menschen über die EU aufzuklären. Zudem wurden den Schülern viele Studieninformationen gegeben und das Thema Auslandsjahr wurde angesprochen. Brömmel antwortete auf die Frage wie er zu seinem Beruf gekommen sei, dass er von Europa fasziniert ist, was der Grund für seine Berufswahl war.

Als Fazit kann man sagen, dass der Europatag viel Interesse bei den Schülern geweckt und sie um viele Erfahrungen reicher gemacht hat. Außerdem konnten sie den Kontakt mit vielen Politikern und allen anderen Gastreferenten aufnehmen. Die Referenten waren sich einig, dass ein Tag über Politik und Europa sehr förderlich und wichtig ist. Deshalb wird man vielleicht schon im nächsten Jahr wieder auf das Thema „Europatag im Herzogenrather Gymnasium" zu sprechen kommen.

Dieser Bericht basiert auf einem Text, den die Schüler Lisa Lennartz, Nico Franke, Ali Yenen, Daniel Peters, Celine Schlösser, Lea Nowak, Niklas Jakob und Sara Reudelsterz unter fachlicher Betreuung von Petra Baur (Pressesprecherin der Stadt Herzogenrath) erstellt haben. Vielen Dank!

13-05-06-Generation Europa Bild 1Vortrag und Diskussion 'Generation Europa - Wer braucht heute noch Europa'

Rund 80 interessierte Besucher waren heute zu Gast im Aachen Fenster zur Veranstaltung 'Generation Europa - Wer braucht heute noch Europa', die vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Rahmen der NRW-Europawoche 2013 zusammen mit der Karlspreis-Stiftung organisiert wurde.

Nach einer Begrüßung durch Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen, und einem Impulsvortrag des Präsidenten des Europäischen Parlaments a.D., Dr. Klaus Hänsch, führte der Moderator Joachim Zinsen durch die anschließende Diskussion.

Cherian Grundmann, Initiator der Initiative OneEurope sowie Valda Pikauskaite, eine COMENIUS-Assistenzlehrerin aus Litauen, stellten dabei ihr Engagement und die Chancen heraus, die Europa ihnen bietet. In Kombination mit den Erfahrungen des ehemaligen Parlamentspräsidenten Hänsch entwickelte sich eine spannende und unterhaltsame Diskussion, in der deutlich wurde, welche Vorstellungen und Ideen junge Menschen für die Zukunft Europas besitzen und was man dabei gegenseitig voneinander lernen kann.

Nach dem regen Austausch auf dem Podium, an dem sich auch die Besucher zahlreich beteiligten, wurden kulinarische Spezialitäten aus der Euregio Maas-Rhein gereicht und die Gäste diskutierten untereinander weiter über außerparlametarische Formen des Engagements für ein geeintes Europa.

13-05-03-Kulturepochen-Schoenforst-1Europäische Kulturepochen an der Kulturschule GGS Schönforst

Europa ist ein Kulturraum mit einer faszinierenden Geschichte. Die Werte und Ideale, mit denen wir heute leben, sind aus einer über 3.000 Jahre alten gemeinsamen Vergangenheit erwachsen. Große Persönlichkeiten, Erfindungen und Kunstwerke, zeugen von den unterschiedlichen Epochen, die auch auf unserem gemeinsamen Geld, den Euro-Scheinen verewigt sind.

Während ihrer Projekttage am 3. und 6. Mai 2013 haben die knapp 40 Schülerinnen und Schüler der 3a und 3c der Gemeinschaftsgrundschule Schönforst viel über die gemeinsame kulturelle Vergangenheit in Europa gelernt. Vom Feuersteinabbau in Aachen vor rund 7.000 Jahren über die Begegnung zwischen Caesar und Ambiorix, über Karl den Großen und seine Bedeutung für die Bildung in Europa und wie aus den Kartoffeln, die durch Kolumbus aus Südamerika nach Europa kamen Belgische Pommes Frittes wurden, bis zu den Anfängen der Europäischen Union und Robert Schuman gab es viele interessante Geschichten zu hören.

13-05-03-Kulturepochen-Schoenforst-2Übersichtlich wurden die unterschiedlichen Ereignisse der europäischen Kulturgeschichte an einer mehr als drei Meter langen Zeitkette angelegt. In der anschließenden Arbeitsphase konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen festigen und vertiefen.

Den Überblick über die Kulturepochen werden die Kinder auch zukünftig behalten, da sie unsere Euro-Geldscheine mit den dort abgebildetetn Baukulturphasen als Spickzettel nutzen können. Dank der guten Vorarbeit der Lehrerinnen war Begriffe wie Barock, Renaissance, Romanik oder Gotik für die Drittklässler keine Fremdworte mehr. Als Nachschlagewerk steht den Kindern auch zukünftig ein von KreaScientia entwickeltes Epochenheft zur Verfügung.

Der Projekttag wurde von EUROPE DIRECT Aachen zusammen mit der Schule veranstaltet und vom Bildungsanbieter KreaScientia entwickelt und durchgeführt.

13-05-04-Bruessel-1Fahrt nach Brüssel zum Tag der offenen EU-Institutionen

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisierte auch in diesem Jahr wieder eine kostenlose Fahrt nach Brüssel in das Europa-Viertel. Wegen der großen Nachfrage wurden Anmeldungen von Personen bevorzugt, die noch nie eine Studienfahrt mit EUROPE DIRECT Aachen gemacht hatten.

Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union, der Europäische Rat, die Europäische Kommission, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen luden beim Europafest zu Information und Unterhaltung ein, siehe http://europa.eu/opendoors .

13-05-04-Bruessel-2Nach der Busfahrt und dem Passieren der Sicherheitskontrolle im Parlamentsgebäude in Brüssel besuchten die 55 Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Aachen zusammen mit den EUROPE DIRECT Mitarbeitern Winfried Brömmel und Christian Cranz eine Podiumsdiskussion über das EU-Jahr der Bürgerinnen und Bürger, die simultan in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

Mittags nahm ein Großteil der Gruppe an einem Austausch mit Niels Fischer aus Aachen teil, der Referatsleiter im EU-Parlament ist. Herr Fischer konnte wie in den letzten Jahren wieder spannende Hintergründe aus dem Arbeitsalltag der Europäischen Parlaments erläuten und die vielen Fragen der Bürger beantworten. Vielen Dank dafür!

Der lokale Sender "Radio @m Alex" begleitete die Fahrt und der Reporter Stefan Will erstellte ein informatives Interview mit Niels Fischer.

13-05-04-Bruessel-4Am Nachmittag erkundeten die Teilnehmer das Europa-Viertel nach eigenem Belieben und informierten sich bei den zahlreichen Veranstaltungen und Infoständen. Wie in den letzten Jahren kehrten die Teilnehmer mit vielen Eindrücken und Taschern voller Informationsmaterial über die EU-Politik nach Aachen zurück.

13-05-03-Planspiel-2Das Spiel auf dem Klavier der Demokratie muss geübt werden

Der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union war das Thema von 60 Schülerinnen und Schülern der Herzogenrather Europaschule, die unter fachkundiger Moderation die Situation im Europäischen Parlament nachstellten. Die Veranstaltung des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen fand zur Europawoche 2013 in Kooperation mit der Europaschule und der Stadt Herzogenrath statt.

„Der Beitritt der Türkei in die Europäische Union" so lautete das Thema, mit dem sich rund 60 Schülerinnen und Schüler der Europaschule Herzogenrath einen Tag - unter fachkundiger Moderation - auseinander setzten. Unter Anleitung von Birgit Ladwig-Tils und Ralf Hell (vom Rednerteam der Europäischen Kommission) wurde das in den Medien vieldiskutierte Thema aufbereitet.

Ziel der Veranstaltung war neben der inhaltlichen Auseinandersetzung auch ein besseres Verständnis für die Gremienarbeit im Europäischen Parlament zu erreichen. Die Thematik wurde in den Sozialwissenschaftskursen von den Fachlehrern Dr. Silke Dormeier, Elisabeth Durst-Gül und Jens Klein vorbereitet.

Wie in einer realen Anhörung wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt und die Situation eines Referendums nachgestellt. Dabei wurden Fragen an die Vertreter der Türkei gestellt, die der Entscheidungsfindung dienten, ob die Türkei Mitglied der EU werden soll.

„Was hält die Türkei von Atomkraft?", „Wie steht die Türkei zum Rassismus und zum Schutz von Minderheiten?", „Wie soll die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Türkei aussehen, um ein stabiles Wirtschaftswachstum zu erreichen?", „Ist Ihnen Bildung wichtig?", „Wie wollen Sie die EU-Wirtschaft vor billigen Agrarprodukten aus Ihrem Land schützen?", „Erwarten Sie Konflikte aufgrund der sehr unterschiedlichen Weltanschauungen?", „Wie stehen Sie zu der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen?", „Wie ist Ihre Haltung zu Zypernkonflikt?" ...

Diesen und vielen weiteren Fragen mussten sich die Schülerinnen und Schüler stellen, die die Türkei in der Anhörung vertraten. Keine leichte Aufgabe, da trotz der Vorbereitung im Unterricht die Fragen ein großes inhaltliches Hintergrundwissen erforderten. Dennoch stellten sich die Teilnehmer der Herausforderungen und engagierten sich mit vollem Einsatz.

Zum Schluss wurde von der Gruppe „Europäische Kommission" die vorbereitete Entscheidungsvorlage verlesen und eine Abstimmung durchgeführt. Das Ergebnis war fast wie im „wahren" Leben: Es wurde keine Entscheidung getroffen, das Ergebnis zu einem möglichen Beitritt der Türkei blieb offen.

Anschließend hatten die Teilnehmer Gelegenheit die Veranstaltung zu bewerten. Die Resonanz war durchweg positiv, da sie mit der Organisation und dem Rollenspiel sehr zufrieden waren. Auch die Moderatoren waren sich einig: „Für die kurze Vorbereitungszeit haben die Schüler das Planspiel ganz hervorragend gemeistert. Sie haben Verhandlungsgeschick bewiesen und kamen schnell in ihre Rollen", so Ralf Hell.

Dr. Silke Dormeier: Wir haben die Rolle der Türkei in ca. 8 Unterrichtsstunden vorbereitet. Ich bin mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Solche Planspiele sind eine andere Form von Unterricht, in der Schlüsselkompetenzen noch gezielter geschult werden können.

Schulleiter Daniel Bick bedankt sich beim EUROPE DIRECT Informationsbüro, das diese Aktion ermöglicht hat. „Das Büro hat Fachleute an der Hand, mit denen wir ein höheres Niveau für solche Veranstaltungen erreichen können. Die Schüler haben ihre Rollen sehr ernst genommen. Das Spiel auf dem Klavier der Demokratie kann mit solchen Aktionen gut eingeübt werden."

Eine gelungene Veranstaltung zur Europawoche 2013, die dank dem Einsatz aller Beteiligten sicherlich das Verständnis für die Arbeit in der Europäischen Union stärken kann.

13-04-30-Planspiel-2EU-Planspiel „Teller oder Tank" am Berufskolleg in Aachen

Heute simulierten rund 100 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung in Aachen in mehreren Gruppen die Entstehung einer EU-Richtlinie zum Thema Biokraftstoffe. Die zentrale Frage war dabei, welche positiven oder negativen Auswirkungen die Produktion von entsprechenden Grundstoffen aus Pflanzen etwa für die Entwicklungsländer und die weltweiten Nahrungsmittelpreise hat. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen durchgeführt.

In insgesamt jeweils acht Spielgruppen stellten die Teilnehmenden eine Anhörung nach, in der die Europäische Kommission Vertreter unterschiedlicher Verbände nach ihrer Haltung zu Biokraftstoffen befragte, um eine entsprechende Richtlinie vorzubereiten.

13-04-30-Planspiel-1Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch Birgit Ladwig-Tils und Dr. Ralf Hell, die das Planspiel als Mitglieder des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierten, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen. Wie in echten Anhörungen ging es lebendig und konträr zur Sache. So wurden Koalitionen geschmiedet und Absprachen getroffen. Dabei gelang es den beteiligten Verbänden in unterschiedlichem Maße ihre Interessen durchzusetzen.

Am Ende der Simulation nahm die Europäische Kommission viele Anregungen der Verbände auf und formulierte eine Initiative, in der u. a. der Aspekt der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit bei der Produktion von Pflanzen zur Herstellung von Biokraftstoffen verankert wurde.

13-04-25-Bild 4-webWinfried Brömmel und Prof. Herbert Görtz leiten den Film einFilm "Schuman – Monnet – Adenauer: Gründungsväter Europas"  - Finissage der Ausstellung

Heute abend lud das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zur Finissage der Ausstellung "Konrad Adenauer und die Europäische Integration" in die Hochschule für Musik und Tanz in Aachen ein, die mit dem Film "Schuman – Monnet – Adenauer: Gründungsväter Europas" abgeschlossen wurde.

In dem vom Diplom-Politologen Ingo Espenschied erstellten Film aus dem Jahr 2010 wird die frühe Geschichte der europäische Einigung skizziert.

Der Dokumentarfilm legt den Schwerpunkt auf das historische Zusammenwirken der drei Männer, die damals unser heute geeintes Europa möglich gemacht haben: Robert Schuman, Konrad Adenauer und Jean Monnet. Die Verkündigung des Schuman-Plans, dem Grundstein unserer heutigen Europäischen Union, die Beziehungen zwischen Schuman und Adenauer und der Beginn der deutsch-französischen Aussöhnung Anfang der 50er Jahre wurden für die rund 40 Zuschauer noch einmal lebendig.

13-04-25-Bild 1-webRund um den Infostand von EUROPE DIRECT versammelten sich nach Ende des Films die Besucher bei Knabbereien, Getränken und vielen Gesprächen, informierten sich über die Arbeit von EUROPE DIRECT Aachen und besichtigten nochmals die Ausstellung, die das Informationsbüro zusammen mit der Hochschule für Musik und Tanz in Aachen und der Karlspreisstiftung präsentierte.

Film als DVD ausleihen

Schulen und andere Bildungsträger können die DVD bei EUROPE DIRECT Aachen kostenlos ausleihen.
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Ausstellung über Konrad Adenauer und die Europäische Integration

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen präsentierte vom 15. bis 25.04.2013 zusammen mit der Hochschule für Musik und Tanz in Aachen und der Karlspreisstiftung die Ausstellung "Konrad Adenauer und die Europäische Integration".

Die Ausstellung konzentrierte sich auf die ersten Jahre der Europäischen Integration (Einigung) von 1950 (Schuman-Plan) bis 1957 (Römische Verträge) und die Rolle, die Bundeskanzler Konrad Adenauer dabei gespielt hat. Konrad Adenauer gilt neben Robert Schuman und Alcide de Gasperi als einer der "Gründungsväter Europas".

Die Ausstellung dokumentierte, wie Adenauer für die Europäische Integration gekämpft hat, insbesondere nach Krisen (Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft 1954), wie er persönlich in die europäischen Verhandlungen eingegriffen hat, die dann zum Erfolg führten. Dazu wurden bisher unveröffentlichte Dokumente gezeigt. Zudem wurde der Bogen zur Gegenwart geschlagen, von der Entwicklung der EWG bis hin zur aktuellen Entwicklung der Europäischen Union.

Die Ausstellung "Konrad Adenauer und die Europäische Integration" wurde am 15.04.2013 mit einer Rede von Dr. Jürgen Rüttgers eröffnet und war bis zum 25.04.2013 zu den Öffnungszeiten der Hochschule für Musik und Tanz in Aachen von Mo. bis Fr. von 8 bis 22 Uhr und Sa. und So. von 9 bis 21 Uhr frei zu besichtigen.

Am Donnerstag 25.04. wurde zum Abschluss der Ausstellung der Film "Schuman – Monnet – Adenauer: Gründungsväter Europas" von Ingo Espenschied gezeigt.

13-04-24-Klaus-Regling-w-1Handwerkskammer begrüßt Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus

Über 130 Besucher kamen heute in der Handwerkskammer in Aachen zusammen. Der Geschäftsführende Direktor des Europäischen Stabilisierungsmechanismus, Klaus Regling, schilderte warum wir den ESM brauchen, wie der "Rettungsschirm" funktioniert und wie wir Europa krisenfest machen.

Die Moderation übernahmen der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, Peter Deckers und Handwerkskammer-Präsident Dieter Philipp.

Im Anschluss fand eine interessante und rege Diskussionsrunde statt. Nach der Veranstaltung, die von EUROPE DIRECT Aachen unterstützt wurde, tauschten sich die Gäste bei Getränken weiter aus.

Weitere Informationen: