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Soziale Medien

Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.
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13-05-03-Planspiel-2Das Spiel auf dem Klavier der Demokratie muss geübt werden

Der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union war das Thema von 60 Schülerinnen und Schülern der Herzogenrather Europaschule, die unter fachkundiger Moderation die Situation im Europäischen Parlament nachstellten. Die Veranstaltung des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen fand zur Europawoche 2013 in Kooperation mit der Europaschule und der Stadt Herzogenrath statt.

„Der Beitritt der Türkei in die Europäische Union" so lautete das Thema, mit dem sich rund 60 Schülerinnen und Schüler der Europaschule Herzogenrath einen Tag - unter fachkundiger Moderation - auseinander setzten. Unter Anleitung von Birgit Ladwig-Tils und Ralf Hell (vom Rednerteam der Europäischen Kommission) wurde das in den Medien vieldiskutierte Thema aufbereitet.

Ziel der Veranstaltung war neben der inhaltlichen Auseinandersetzung auch ein besseres Verständnis für die Gremienarbeit im Europäischen Parlament zu erreichen. Die Thematik wurde in den Sozialwissenschaftskursen von den Fachlehrern Dr. Silke Dormeier, Elisabeth Durst-Gül und Jens Klein vorbereitet.

Wie in einer realen Anhörung wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt und die Situation eines Referendums nachgestellt. Dabei wurden Fragen an die Vertreter der Türkei gestellt, die der Entscheidungsfindung dienten, ob die Türkei Mitglied der EU werden soll.

„Was hält die Türkei von Atomkraft?", „Wie steht die Türkei zum Rassismus und zum Schutz von Minderheiten?", „Wie soll die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Türkei aussehen, um ein stabiles Wirtschaftswachstum zu erreichen?", „Ist Ihnen Bildung wichtig?", „Wie wollen Sie die EU-Wirtschaft vor billigen Agrarprodukten aus Ihrem Land schützen?", „Erwarten Sie Konflikte aufgrund der sehr unterschiedlichen Weltanschauungen?", „Wie stehen Sie zu der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen?", „Wie ist Ihre Haltung zu Zypernkonflikt?" ...

Diesen und vielen weiteren Fragen mussten sich die Schülerinnen und Schüler stellen, die die Türkei in der Anhörung vertraten. Keine leichte Aufgabe, da trotz der Vorbereitung im Unterricht die Fragen ein großes inhaltliches Hintergrundwissen erforderten. Dennoch stellten sich die Teilnehmer der Herausforderungen und engagierten sich mit vollem Einsatz.

Zum Schluss wurde von der Gruppe „Europäische Kommission" die vorbereitete Entscheidungsvorlage verlesen und eine Abstimmung durchgeführt. Das Ergebnis war fast wie im „wahren" Leben: Es wurde keine Entscheidung getroffen, das Ergebnis zu einem möglichen Beitritt der Türkei blieb offen.

Anschließend hatten die Teilnehmer Gelegenheit die Veranstaltung zu bewerten. Die Resonanz war durchweg positiv, da sie mit der Organisation und dem Rollenspiel sehr zufrieden waren. Auch die Moderatoren waren sich einig: „Für die kurze Vorbereitungszeit haben die Schüler das Planspiel ganz hervorragend gemeistert. Sie haben Verhandlungsgeschick bewiesen und kamen schnell in ihre Rollen", so Ralf Hell.

Dr. Silke Dormeier: Wir haben die Rolle der Türkei in ca. 8 Unterrichtsstunden vorbereitet. Ich bin mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Solche Planspiele sind eine andere Form von Unterricht, in der Schlüsselkompetenzen noch gezielter geschult werden können.

Schulleiter Daniel Bick bedankt sich beim EUROPE DIRECT Informationsbüro, das diese Aktion ermöglicht hat. „Das Büro hat Fachleute an der Hand, mit denen wir ein höheres Niveau für solche Veranstaltungen erreichen können. Die Schüler haben ihre Rollen sehr ernst genommen. Das Spiel auf dem Klavier der Demokratie kann mit solchen Aktionen gut eingeübt werden."

Eine gelungene Veranstaltung zur Europawoche 2013, die dank dem Einsatz aller Beteiligten sicherlich das Verständnis für die Arbeit in der Europäischen Union stärken kann.

13-04-30-Planspiel-2EU-Planspiel „Teller oder Tank" am Berufskolleg in Aachen

Heute simulierten rund 100 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung in Aachen in mehreren Gruppen die Entstehung einer EU-Richtlinie zum Thema Biokraftstoffe. Die zentrale Frage war dabei, welche positiven oder negativen Auswirkungen die Produktion von entsprechenden Grundstoffen aus Pflanzen etwa für die Entwicklungsländer und die weltweiten Nahrungsmittelpreise hat. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen durchgeführt.

In insgesamt jeweils acht Spielgruppen stellten die Teilnehmenden eine Anhörung nach, in der die Europäische Kommission Vertreter unterschiedlicher Verbände nach ihrer Haltung zu Biokraftstoffen befragte, um eine entsprechende Richtlinie vorzubereiten.

13-04-30-Planspiel-1Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch Birgit Ladwig-Tils und Dr. Ralf Hell, die das Planspiel als Mitglieder des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierten, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen. Wie in echten Anhörungen ging es lebendig und konträr zur Sache. So wurden Koalitionen geschmiedet und Absprachen getroffen. Dabei gelang es den beteiligten Verbänden in unterschiedlichem Maße ihre Interessen durchzusetzen.

Am Ende der Simulation nahm die Europäische Kommission viele Anregungen der Verbände auf und formulierte eine Initiative, in der u. a. der Aspekt der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit bei der Produktion von Pflanzen zur Herstellung von Biokraftstoffen verankert wurde.

13-04-25-Bild 4-webWinfried Brömmel und Prof. Herbert Görtz leiten den Film einFilm "Schuman – Monnet – Adenauer: Gründungsväter Europas"  - Finissage der Ausstellung

Heute abend lud das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zur Finissage der Ausstellung "Konrad Adenauer und die Europäische Integration" in die Hochschule für Musik und Tanz in Aachen ein, die mit dem Film "Schuman – Monnet – Adenauer: Gründungsväter Europas" abgeschlossen wurde.

In dem vom Diplom-Politologen Ingo Espenschied erstellten Film aus dem Jahr 2010 wird die frühe Geschichte der europäische Einigung skizziert.

Der Dokumentarfilm legt den Schwerpunkt auf das historische Zusammenwirken der drei Männer, die damals unser heute geeintes Europa möglich gemacht haben: Robert Schuman, Konrad Adenauer und Jean Monnet. Die Verkündigung des Schuman-Plans, dem Grundstein unserer heutigen Europäischen Union, die Beziehungen zwischen Schuman und Adenauer und der Beginn der deutsch-französischen Aussöhnung Anfang der 50er Jahre wurden für die rund 40 Zuschauer noch einmal lebendig.

13-04-25-Bild 1-webRund um den Infostand von EUROPE DIRECT versammelten sich nach Ende des Films die Besucher bei Knabbereien, Getränken und vielen Gesprächen, informierten sich über die Arbeit von EUROPE DIRECT Aachen und besichtigten nochmals die Ausstellung, die das Informationsbüro zusammen mit der Hochschule für Musik und Tanz in Aachen und der Karlspreisstiftung präsentierte.

Film als DVD ausleihen

Schulen und andere Bildungsträger können die DVD bei EUROPE DIRECT Aachen kostenlos ausleihen.
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Ausstellung über Konrad Adenauer und die Europäische Integration

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen präsentierte vom 15. bis 25.04.2013 zusammen mit der Hochschule für Musik und Tanz in Aachen und der Karlspreisstiftung die Ausstellung "Konrad Adenauer und die Europäische Integration".

Die Ausstellung konzentrierte sich auf die ersten Jahre der Europäischen Integration (Einigung) von 1950 (Schuman-Plan) bis 1957 (Römische Verträge) und die Rolle, die Bundeskanzler Konrad Adenauer dabei gespielt hat. Konrad Adenauer gilt neben Robert Schuman und Alcide de Gasperi als einer der "Gründungsväter Europas".

Die Ausstellung dokumentierte, wie Adenauer für die Europäische Integration gekämpft hat, insbesondere nach Krisen (Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft 1954), wie er persönlich in die europäischen Verhandlungen eingegriffen hat, die dann zum Erfolg führten. Dazu wurden bisher unveröffentlichte Dokumente gezeigt. Zudem wurde der Bogen zur Gegenwart geschlagen, von der Entwicklung der EWG bis hin zur aktuellen Entwicklung der Europäischen Union.

Die Ausstellung "Konrad Adenauer und die Europäische Integration" wurde am 15.04.2013 mit einer Rede von Dr. Jürgen Rüttgers eröffnet und war bis zum 25.04.2013 zu den Öffnungszeiten der Hochschule für Musik und Tanz in Aachen von Mo. bis Fr. von 8 bis 22 Uhr und Sa. und So. von 9 bis 21 Uhr frei zu besichtigen.

Am Donnerstag 25.04. wurde zum Abschluss der Ausstellung der Film "Schuman – Monnet – Adenauer: Gründungsväter Europas" von Ingo Espenschied gezeigt.

13-04-24-Klaus-Regling-w-1Handwerkskammer begrüßt Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus

Über 130 Besucher kamen heute in der Handwerkskammer in Aachen zusammen. Der Geschäftsführende Direktor des Europäischen Stabilisierungsmechanismus, Klaus Regling, schilderte warum wir den ESM brauchen, wie der "Rettungsschirm" funktioniert und wie wir Europa krisenfest machen.

Die Moderation übernahmen der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, Peter Deckers und Handwerkskammer-Präsident Dieter Philipp.

Im Anschluss fand eine interessante und rege Diskussionsrunde statt. Nach der Veranstaltung, die von EUROPE DIRECT Aachen unterstützt wurde, tauschten sich die Gäste bei Getränken weiter aus.

Weitere Informationen:

13-04-23-Welches Europa wollen wir - Bild 3 kleinJunge Europäer diskutierten mit renommierten Persönlichkeiten darüber, welches Europa wir wollen

Rund 300 Besucher waren heute zu Gast im Krönungssaal des Aachener Rathauses bei der Veranstaltungsreihe "Mehr Europa wagen" des Fachforums Politik. Dabei erlebten sie eine spannende Veranstaltung, die von den Rotary Clubs in der Region Aachen und der Karlspreisstiftung in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen organisiert wurde.

Sowohl renommierte Persönlichkeiten als auch junge Studenten diskutierten über verschiedene Themen Europas: Dabei standen die Themen "Wirtschaft und Finanzen" ebenso im Mittelpunkt , wie die Frage nach einer europäischen Identität und Öffentlichkeit sowie die Rolle der Kommunen innerhalb der EU. Die Moderation übernahmen Dr. Jürgen Linden und Prof. Dr. Max Kerner, während die kurzen Pausen zwischen den Diskussionsrunden durch die musikalische Begleitung unter Leitung von Heribert Leuchter ausgestaltet wurden.

Der Informationsstand von EUROPE DIRECT rundete den Abend für die Besucher ab, die sich bei leckeren Knabbereien über die Arbeit des Informationsbüros informieren konnten.

13-04-15-Ruettgers-web-2Eröffnung der Ausstellung zu Konrad Adenauer und der europäischen Integration

Zur Eröffnung der Ausstellung "Konrad Adenauer und die Europäische Integration", die von EUROPE DIRECT Aachen und der Karlspreisstiftung organisiert wird, sprach heute der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Dr. Jürgen Rüttgers vor über 80 Besuchern in der Hochschule für Musik und Tanz in Aachen.

Die Moderation übernahm Prof. Herbert Görtz, Geschäftsführender Direktor dieser Einrichtung.

Als führendes Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, als langjähriger Minister in der Bundesregierung Helmut Kohl und als Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen hat Jürgen Rüttgers über viele Jahre die europäische Politik mitgestaltet. In seinem Vortrag berichtete er über den einstigen europäischen Visionär Konrad Adenauer. Bereits 1954 war "dem kraftvollen Förderer eines einigen Europa" (Inschrift der Karlspreis-Medaille) der Internationale Karlspreis verliehen worden. Herr Rüttgers schilderte zudem seine Vision, wie sich die künftige EU entwickeln sollte.

13-04-15-Rüttgers Vortrag 10-nDie Ausstellung „Konrad Adenauer und die Europäische Integration" zeichnet die Geschichte der europäischen Einigung nach und schlägt einen Bogen hin zur aktuellen Entwicklung.

Der Informationsstand von EUROPE DIRECT Aachen und die Ausstellung rundeten den Abend für die Besucher ab, die sich bei leckeren Knabbereien über die Arbeit des Informationsbüros informieren konnten.

13-04-12-GSG1Gegensätzliche Positionen am Geschwister-Scholl-Gymnasium

Sven Giegold (Grüne), Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitbegründer von attac Deutschland, und Frank Schäffler (F.D.P.), Mitglied des Deutschen Bundestages, diskutieren heute mit über 200 Schülerinen und Schülern im Geschwister-Scholl-Gymasium in Aachen.

Die Leitfrage der Veranstaltung, die EUROPE DIRECT Aachen zusammen mit der Schule und der Karlspreisstiftung durchführte, lautete "Mehr Europa: Fass ohne Boden oder politische Zukunft?".

"Wir müssen es zulassen, dass Staaten und Banken in der Eurozone bankrott gehen dürfen. Wir müssen den Austritt und den Ausschluss aus der Eurozone regeln. Wenn wir das nicht haben, dann entsteht eine für den Euro tödliche Anreizsituation. Der Euro wird nicht überleben, wenn Staaten und Banken über hohe Verschuldung risikoreiche Geschäfte eingehen können, für die Folgen aber nicht gerade stehen müssen“, sagte Frank Schäffler.

Sven Giegold hielt dagegen: "Die Euro-Skeptiker denken im Grunde im nationalen Rahmen und wollen nicht, dass es mehr Europa in der Wirtschafts- und Sozialpolitik gibt. Sie haben insofern Recht, dass wenn Europa in der Sozial- und Wirtschaftspolitik so national bleibt wie heute, dann wird auch eine gemeinsame Währung nicht funktionieren. Aber die konstruktive Alternative dazu ist, dass wir eine stärkere europäische Zusammenarbeit und ein stärkeres Zusammenrücken erreichen.“

Die Moderation übernahm in bewährter Manier Bernd Mathieu, Chefredakteur des Zeitungsverlags Aachen. Unterstützt wurde er von den Schülern Seda Yazici und Mustafa Adel Jabakhanji, die den Politikern kritische Fragen stellten. Auch aus dem großen Publikum heraus wurden zahlreiche Fragen gestellt.

Prof. Dr. Vytautas Landsbergis und Hans-Dietrich Genscher tauschen sich über den baltischen und deutschen Weg zur Freiheit aus

Heute diskutierten Prof. Dr. Vytautas Landsbergis MdEP, vormaliger Präsident der Republik Litauen, und Hans-Dietrich Genscher, Vizekanzler und Bundesaußenminister a.D., in der Fachhochschule Aachen über zwei Freiheitsbewegungen.

Auf dem Weg zu einem umfassenden Zusammenschluss der europäischen Völker waren zwei Ereignisse von herausragender Bedeutung: Der Baltische Weg, zu dem sich am 23. August 1989 die Bewohner Litauens, Lettlands und Estlands Hand in Hand in einer 650 Kilometer langen Menschenkette vereinigten, um ihren Geist von Freiheit und Unabhängigkeit zu demonstrieren, und der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, der das Ende einer erzwungenen ideologischen Trennung Deutschlands und ganz Europas symbolisierte.

Beide Staaten – Litauen und Deutschland – spielten damals angesichts der dramatischen in Europa ablaufenden Veränderungen eine besondere historische Rolle. Als Vorreiter im Kampf der Baltischen Staaten für ihre Unabhängigkeit brach die Republik Litauen das Eis und erklärte als erste Sowjetrepublik die Wiederherstellung der eigenen Souveränität.

Die gut besuchte Veranstaltung wurde von der Karlspreisstiftung, der FH Aachen und von EUROPE DIRECT Aachen durchgeführt.

Bericht über die Arbeit von EUROPE DIRECT Aachen in Herzogenrath

Der "Treffpunkt Herzogenrath" erscheint als Beilage vier mal im Jahr in der Zeitung "Super Sonntag". Da das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen schon seit mehreren Jahren sehr aktiv EU-Informationsveranstaltungen in Herzogenrath organisiert und durchführt, hat sich die Stadt Herzogenrath entschieden, einen Bericht über diese Europaarbeit in die Zeitschrift aufzunehmen.

Der Bericht hat den Titel "Den Schülern der Region die Europäische Union näher bringen". Der konkrete Anlass ist die Durchführung eine EU-Planspiels an der Gesamtschule in Herzogenrath-Merkstein am 03.05.2013.

13-03-22-Baldur_Jahn_1EUROPE DIRECT informiert über Europa- und Wissenschaftsstadt Aachen

Heute waren 25 Besucher im Sitzungssaal des Haus Löwensteins zu Gast und informierten sich unter dem Titel "Aachen: Kaiserstadt mitten in Europa" über die Arbeit des Aachener EUROPE DIRECT Informationsbüros sowie über Aachen als Europa- und Wissenschaftsstadt.

Winfried Brömmel, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, präsentierte den Besuchern sowohl die Wirtschaftsgeschichte der Aachener Region als auch die vielen städtischen Vernetzungen und Kooperationen in der Euregio Maas-Rhein und dem gesamten Europa. Er erläuterte an konkreten Beispielen die Umsetzung von EU-Fördermaßnahmen und die hier gelebte so genannte Freizügigkeit, also das Recht jeden EU-Bürgers, in einem anderen EU-Land zu leben und zu arbeiten.

Die Gäste, die an einem Bildungsurlaub teilnahmen, der von Baldur Jahn von Hamburg aus organisiert wurde, waren sehr interessiert und diskutierten mit Herrn Brömmel über die Herausforderungen in Europa am Beispiel Aachens. Das ausgelegte Informationsmaterial vervollständigte einen interessanten und spannenden Vormittag und wurde von den Gästen rege in Anspruch genommen.

13-03-19-AGM_2General Annual Meeting - Über 500 Teilnehmer aus ganz Europa

Am 18. und 19. März fand in Brüssel das Jahrestreffen der EUROPE DIRECT Informationszentren (EDICs) statt. Im Museum "Autoworld", im Park Cinquantenaire/Jubelpark, trafen sich hierbei über 500 Teilnehmer aus ganz Europa aus den jeweiligen EUROPE DIRECT Informationsbüros. Nach einer Begrüßung durch Viviane Reding, Vize-Präsidentin der EU-Kommission und zuständig für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, stand vor allem der Unionsbürger im Vordergrund der verschiedenen Vorträge und Podiumsdiskussionen sowie die Rückgwinnung des Vertrauens in die Europäische Union. Die Teilnehmer diskutierten mit ihren Kollegen aus allen Ecken Europas, wie gerade im Vorfeld der Wahl des Europäischen Parlaments im Jahr 2014 eine aktive Unionsbürgerschaft gefördert werden kann und welche Herausforderungen und Chancen sich hieraus für die EDICs ergeben.

Für das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen nahm André Schneider in Vertretung für Winfried Brömmel, den Leiter des Aachener Informationsbüros, an der Tagung teil und führte viele interessante und spannende Gespräche und nahm neue Ideen für EUROPE DIRECT Aachen mit zurück.

13-02-28-Klimaparcours_Vortreffen_1Zum ersten Mal findet der Klimaparcours an drei Tagen statt

Heute trafen sich rund 30 Organisatoren, Lehrerinnen und Lehrer im Welthaus an der Schanz, um den diesjährigen Aachener Klimaparcours in Angriff zu nehmen, der bereits zum vierten Mal stattfindet und von KreaScientia, der gemeinnützigen Gesellschaft für kreative Bildung geplant wird. Insgesamt werden dabei mit der Anzahl von 375 Schülerinnen und Schüler so viele Teilnehmer erwartet wie nie zuvor. U.a. mit dem Kaiser-Karls-Gymnasium und der Europa-Gesamtschule aus Herzogenrath werden in diesem Jahr 4 Schulen am Klimaparcours teilnehmen, der auch vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen mitfinanziert wird. Die Schülerinnen und Schüler werden am 21., 24. sowie am 27. Juni 2013 jeweils an einem Tag in Aachen ansässige Institutionen besuchen und sich über den Bereich Klimawandel/Umwelt informieren können. Neben dem EUROPE DIRECT Informationsbüro werden unter anderem auch der Weltladen Aachen, das Geographische Institut der RWTH sowie MISEREOR Anlaufstellen für die interessierten Jugendlichen sein.

Mit der Erstellung einer eigenen Facebook-Gruppe zum Klimaparcours (http://on.fb.me/Aachener-Klimaparcours), soll das Projekt auch langfristig im Gedächtnis der Jugendlichen bleiben. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel“ erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

13-02-28-Stolberg2Neben Eschweiler kann man sich nun auch in Stolberg infomieren

Heute fand die offizielle Eröffnung des EUROPE DIRECT Infopunktes in Stolberg statt. Neben dem Infopunkt in Eschweiler ist dieser nun schon der zweite Standort in Kooperation mit dem Europaverein GPB e.V., an dem sich die Bürgerinnen und Bürger die zahlreichen und vielfältigen EU-Informationsmaterialien kostenlos mitnehmen können. EUROPE DIRECT und der Europaverein GPB möchten damit Europa transparenter machen, Europabewusstsein fördern und zur Mitwirkung bei der Gestaltung Europas anregen.

Der Bürgermeister von Stolberg, Ferdi Gatzweiler, der Präsident des Europavereins, Peter Schöner sowie der Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros in Aachen, Winfried Brömmel, betonten vor den gut 30 Gästen, wie sinnvoll diese Kooperation ist, um die Bürgerinnen und Bürger noch mehr als bisher im Raum Stolberg über Europäische Fragen zu informieren.

Bei einem anschließenden Umtrunk der Stadt Stolberg wurden zahlreiche Kontakte geknüpft und erste Anfragen an weitere Kooperationen mit Institutionen und Bürgern gestellt.

13-02-21_Video-DrehVideo-Portrait über das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen

Im Auftrag der EU-Kommission, Regionalvertretung Bonn, produziert die Medienagentur Pressto Kurzbeiträge über die EU vor Ort. Die Filme werden auf der Homepage der EU-Kommission veröffentlicht und unter anderem über Social Media-Kanäle verbreitet.

Im Rahmen dieser Reihe wurden heute beim EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen Video-Aufnahmen und Interviews mit dem EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel durchgeführt. Die Redakteurin Katrin Schmidt interessierte u.a., wie viele EUROPE DIRECT Informationszentren es in Europa und in Deutschland gibt, welche Aufgaben EUROPE DIRECT im Allgemeinen und in Aachen hat und welche Zukunftspläne das Aachener Büro für dieses und nächstes Jahr hat.

Somit konnten Winfried Brömmel und sein EUROPE DIRECT Team nicht nur auf kommende Veranstaltungen sondern auch auf den Umzug des Infobüros in die "Station Europa" der Route Charlemagne im Jahr 2014 hinweisen. Außenaufnahmen vom Haus Löwenstein und vom Grashaus als zukünftiger Sitz von EUROPE DIRECT in Aachen komplettierten den Video-Dreh.

Sobald das Video fertig produziert und veröffentlich ist, werden wir in einer neuen Meldung darauf hinweisen.

Türkei-Beitritt stand im Mittelpunkt der simulierten Verhandlungen

Vor dem Hintergrund der Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei simulierten heute 60 Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 der Gustav-Heinemann-Gesamtschule Alsdorf die Verhandlungen über eine Aufnahme der Türkei in die EU. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen durchgeführt.

In insgesamt fünf Spielgruppen, nämlich der Europäischen Kommission, dem Rat, dem Europäischen Parlament, der Türkei, und unter kritischer Begleitung durch die Presse stellten die Teilnehmenden die Beitrittsverhandlungen nach.

Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch Birgit Ladwig-Tils und Dr. Ralf Hell, die das Planspiel als Mitglieder des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierten, arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen. Wie in den echten Beitrittsverhandlungen ging es lebendig und konträr zur Sache. Viele kritische Fragen wurden intensiv diskutiert. Sowohl im Parlament als auch im Rat wurde schnell klar, dass es zum jetzigen Zeitpunkt erhebliche Zweifel an der Beitrittsreife der Türkei gab. Entsprechend verständigten sich beide Organe darauf, die Verhandlungen zwar fortzuführen, aber auf die Nennung eines Beitrittstermins zu verzichten. Zugleich wurden umfangreiche Bedingungen für einen später möglichen Beitritt formuliert.

In der Auswertung sprachen sich die meisten Schülerinnen und Schüler dafür aus, das Planspiel auch in anderen Gruppen durchzuführen, weil sie während der Simulation inhaltlich viel gelernt und dabei auch noch Spaß gehabt hätten.

13-02-04-Kulturepochen2Europäische Kulturepochen und Visualisierung von Lerninhalten an der St. Angela Realschule in Düren

Europa ist ein Kulturraum mit einer faszinierenden Geschichte. Die Werte und Ideale, mit denen wir heute leben, sind aus einer über 3.000 Jahre alten gemeinsamen Vergangenheit erwachsen. Große Persönlichkeiten, Erfindungen und Kunstwerke, zeugen von den unterschiedlichen Epochen, die auch auf unserem gemeinsamen Geld, den Euro-Scheinen verewigt sind.

Die gemeinsame kulturelle Vergangenheit Europas stand heute für 33 Schülerinnen der St. Angela Realschule in Düren im Mittelpunkt. Im Rahmen eines Methodentages haben die Schülerinnen des 7. Jahrgangs außergewöhnliche Formen der Visualisierung von zeitlichen Abläufen kennen gelernt. Die gemeinsame europäische Geschichte wurden zunächst anhand der Euro-Scheine systematisch erschlossen. Den Überblick ermöglichten hierbei eine Zeitkette sowie ein für Schüler erarbeitetes Epochenheft. Erarbeitet wurden die unterschiedlichen Kulturepochen unter anderem mit Methoden wie Placemat oder Mind-Map. Zu jedem zeitlichen Abschnitt stellten die acht Arbeitsgruppen eine besondere Frauenfigur dieser Epoche in kleinen Rollenspielen vor – unterstrichen durch ein paar einfache aber eindrucksvolle Requisiten, die es erleichterten, sich in die Personen und ihre Zeit hineinzuversetzen.

13-02-04-Kulturepochen1Alle bis dahin erarbeiteten Informationen wurden dann anhand der Zeitkette einsortiert, so dass ein eindrucksvolles Bild unserer europäischen Entwicklung entstand. Abgerundet wurde die umfassende Darstellung durch eine Fülle von Karten, die Geschehnisse, Persönlichkeiten, Erfindungen etc. im europäischen Raum zeigten und entsprechend an der Zeitkette ihren Platz fanden.

Die Lehrkräfte freuten sich über diese Erweiterung des Lernmaterials, denn die Zeitleiste kann auch in Zukunft immer wieder zur Einordnung historischer Ereignisse genutzt werden. Das Seminar wurde von EUROPE DIRECT Aachen zusammen mit der Schule veranstaltet und vom Bildungsanbieter KreaScientia entwickelt und durchgeführt.

13-02-01-Foto_fr_WebEUROPE DIRECT erhält Förderzuschlag bis 2017

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat heute im Sitzungssaal des Haus Löwensteins eine Pressekonferenz abgehalten, in der es über die gute Nachricht berichtete, auch in den nächsten Jahren für die Bürgerinnen und Bürger der Region über europäische Themen informieren zu können. Der Förderzuschlag der EU-Kommission läuft jetzt bis zum Jahr 2017 und auch der Oberbürgermeister Marcel Philipp, der ebenso wie Thomas Hissel, Abteilungsleiter 'Wissenschaft und Europa' des Fachbereichs 'Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten'  vor die Presse trat, zeigte auf, warum das EUROPE DIRECT Informationsbüro so wichtig ist.

Denn Aachen begreife sich als Europastadt und das Informationsbüro trage mit seinen vielfältigen Informationsmaterialien, Rechercheangeboten, Veranstaltungen und Studienfahrten dazu bei, dass für die Bürgerinnen und Bürger das Thema 'Europa' greifbar werde. Hissel belegte diese Aussagen anschließend mit Zahlen und Fakten über die vergangenen Erfolge: Allein im Jahr 2012 waren es knapp 600 Anfragen, über 50 verschiedene Veranstaltungen und 40000 unterschiedliche Besucher auf der Homepage von EUROPE DIRECT. Bei den Aktivitäten konzentriere man sich nicht auf eine Zielgruppe, sondern versuche alle Menschen anzusprechen.

Mit der Zusage der Europäischen Kommission, das Informationsbüro weiterhin mit jährlich 25.000 Euro fördern zu wollen, werden sich die Bürgerinnen und Bürger aus den Regionen Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen also auch in Zukunft an EUROPE DIRECT Aachen wenden können, wenn sie Fragen haben, die unter das große Thema "Europäische Union" fallen.

13-01-24-HHS-1Informativer Vortrag über EUROPE DIRECT, die EU und die Europastadt Aachen

Heute durfte das EUROPE DIRECT Büro Aachen 25 Studentinnen und Studenten der De Haagse Hogeschool aus Den Haag zu einem Infovortrag begrüßen.

Die Erstsemester des Studiengangs European Studies folgten aufmerksam den Informationen rund um das EUROPE DIRECT Büro und seine Arbeit. Im zweiten Teil wurde den Studenten ein umfassender Überblick über die Europäische Union gegeben, der unter anderem die wichtigsten Etappen ihrer Geschichte, die Erweiterungen, ihre Werte und Ziele sowie ihre Struktur abdeckte.Ergänzt wurde der Vortrag durch Beispiele, die veranschaulichten, wie Europa jedem Einzelnen im Alltag begegnet. Es ging beispielsweise um Themen wie Telefon- und Datenroamingkosten im europäischen Ausland, Fahrgast- und Fluggastrechte, den EU-Führerschein und die EU-Krankenkarte. Weiterhin wurden europäische Projekte wie COMENIUS, LEONARDO DA VINCI, ERASMUS und EURES erläutert.

13-01-24-HHS-2Im letzten Teil des Vortrags erfuhren die niederländischen Gäste, was die Europastadt Aachen ausmacht sowie wie vielseitig und vielschichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein ist. An den Vortrag schloss sich eine Fragerunde an, in der die Studenten alle noch offenen Fragen klären konnten. Besonders die Arbeit des EUROPE DIRECT Büros schien ihr Interesse geweckt zu haben und sie stellten detaillierte Fragen dazu.

13-01-24-HHS-3Bevor die Studenten EUROPE DIRECT wieder verließen, um Aachen weiter zu erkunden, durften sie noch einmal beim speziell für sie als Zielgruppe bereitgestellten Informationsmaterial zugreifen. Dieses soll nicht nur das Wissen über die Europäische Union vertiefen, sondern auch Sprachkenntnisse erweitern und praktische Tipps für ihre Studienlaufbahn liefern.