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Soziale Medien

Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.
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14-05-14-Europawahl-WuerselenEuropawahl 2014 - Zum ersten Mal dabei?

Die Wahlen zum Europaparlament finden in allen 28 Mitgliedstaaten vom 22. bis 25. Mai 2014 statt, in Deutschland am 25. Mai.

Heute informierten sich 24 Schülerinnen und Schüler des Euregio-Kollegs in Würselen über die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament.

Sie setzten sich dabei mit ihren Möglichkeiten und Rechten als Bürgerinnen und Bürger der EU auseinander. Die Schülerinnen und Schüler waren engagiert bei der Sache und bildeten sich dabei ihre eigene Meinung. Besonderes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler an der Europäischen Bürgerinitiative als weitere Möglichkeit der Bürgerbeteiligung in der EU.

Der Workshop wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit dem CIVIC-Institut für internationale Bildung mit speziell für die Europadidaktik entwickelten Methoden durchgeführt. Somit war die Veranstaltung informativ, lebendig und aktivierend.

14-05-13-EH-Nullmeier-1Ein Europa der zwei Geschwindigkeiten

Im heutigen Vortrag der Reihe 'Europa, wie weiter?' behandelte Prof. Frank Nullmeier die Frage der sozialen Gerechtigkeit in Europa. Er ist Leiter der Abteilung 'Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates' an der Universität Bremen. Insgesamt 80 Gäste fanden sich für den Vortrag im Super C ein.

Zunächst definierte Prof. Nullmeier die Frage nach sozialer Gerechtigkeit. Diese sei unterteilt in zwei Fragen; der klassischen, in der es um die Frage nach Gerechtigkeit zwischen verschiedenen sozialen Gruppen in einem Land geht und der, in der es um die Gerechtigkeit zwischen Ländern geht. Seiner Meinung nach ist diese Separierung heute nicht mehr aktuell. In einem gemeinsamen Währungs- und Wirtschaftsraum, in dem man voneinander abhängig ist, könnten die Gerechtigkeitsfragen nicht mehr separat gesehen werden, so Nullmeier.

14-05-13-EH-Nullmeier-2Er mahnte an, dass Europa sich nicht auf dem Weg zur sozialen Gerechtigekeit befände, die Situation sich in den letzten Jahre sogar verschlechtert hätte. Zudem habe sich ein "Wohlfahrtschauvinismus" in den Nationalstaaten verfestigt; in dem die Menschen soziale Leistungen nicht teilen wollen.

Am Beispiel der Alterssicherung erklärte Prof. Nullmeier, wie eine europäischer Sozialstaat aussehen könnte. Da er nicht von einer natürlichen Angleichung duch Mobilität ausgeht, und auch nicht davon, dass die Europäische Union in diesem Bereich in Zukunft mehr Kompetenzen erhalten wird, schlägt er ein "Europa der zwei Geschwindigkeiten" vor. Eine mögliche Lösung könne so aussehen, dass sich einige wenige Staaten der EU in einer Sozialunion zusammenfinden. Diese Union solle die EU nicht zerstören, sondern sie ergänzen.

In der anschließenden Diskussion wurde das Thema, wie auch an den vorherigen Vortragsabenden, kontrovers dikutiert.

Heute Abend wird Prof. Dirk Messner ab 19:00 Uhr im Super C zu "Europas Bedeutung in der Welt" referieren.

14-05-12-EH-Vobruba-1Vertiefte europäische Integration als Folge der Krise.

Am heutigen Montagabend setzte sich die Reihe 'Europa, wie weiter?' nach dem Wochenende fort. Unter dem Titel "Gesellschaftsbildung in der Eurokrise" sprach Prof. Georg Vobruba vor etwa 50 Gästen.

Zunächst erörterte Prof. Vobruba die Frage, worin genau die Eurokrise bestehe. Ihm zufolge gibt es zwei Interpretations-Möglichkeiten. Auf der einen Seite, kann die Krise eine Gefahr für die europäische Integration darstellen. Auf der anderen Seite, ist es durchaus möglich, dass sie eine unumgängliche Voraussetzung für die Vertiefung ist. Prof. Vobruba selbst glaubt daran, dass die Krise zu einer Vertiefung der Integration führen wird. Er sieht in ihr sogar das Potential gesellschaftsbildend zu wirken.

Das große Problem der Eurokrise bestehe darin, so Vobruba, dass dem Krisenmanagement zwei konträre Aufgaben zufallen; es muss das Vetrauen von Gläubigern in die Rückzahlungsfähigkeit der betroffenen Eurostaaten zurückgewinnen, also "stabilisieren". Gleichzeitig muss es den Gläubigern klarmachen, dass Kredite manchmal nicht zurückgezahlt werden können, also "disziplinieren". Dies sei eine unmögliche Aufgabe und die Politik hilflos. Das sei aber nicht die Schuld der Politik, es handele sich einfach um eine Situation ohne echten Ausweg.

Des Weiteren traut Prof. Vobruba der momentan etwas beruhigten Situation nicht. Er ist der Meinung, dass die Eurokrise bisher nur zur Hälfte gelöst sei. Sie habe sich gespalten; ökonomisch sei sie bereits abgeflaut, sozial habe sie sich verschlimmert. Ein mögliches Szenario sei, dass das mangelnde "Leutevertrauen" umschlage in mangelndes "Gläubigervertrauen".

Laut Prof. Vobruba war der Euro immer dazu gedacht, die Integration voranzutreiben. In der jetzigen Situation müssten Transferzahlungen geleistet werden, um den Euro zu erhalten. In der anschließenden Diskussion wurde vor allem seine Theorie der gesellschaftsbildenden Wirkung der Eurokrise in Frage gestellt.

Morgen Abend begrüßen wir als Referenten Prof. Frank Nullmeier, mit dem Thema "Soziale Gerechtigkeit in Europa?", ab 19:00 Uhr im Super C.

14-05-09-Stolberg-EYE-1Europaklasse der Fachschule für Sozialpädagogik nahm an Europäischem Jugendevent EYE teil

Das Europäische Parlament in Straßburg öffnete vom 9. bis 11. Mai 2014 mit dem Europäischen Jugendevent EYE seine Türen für 5000 junge Menschen aus ganz Europa. Es gab politische Debatten und Workshops, Rollenspiele, ein Jugenddorf und das Kultur-Festival YO!. Alles stand unter dem Motto 'Ideen für ein besseres Europa' im sozialen, politischen und kulturellen Sinn. Die Europaklasse der Fachschule für Sozialpädagogik in Stolberg war dabei!

Die Studienfahrt war ein Kooperation des Berufskollegs Simmerath/Stolberg mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen. Für die Europaklasse war Dr. Sabine van Nek, die Koordinatorin der EU-Projekte, verantwortlich.

Die 21 Teilnehmenden besuchten unterschiedliche Workshops, z.B. 'Frag nicht, was Europa für dich tun kann ...' (Freiwilligentätigkeit), 'erasmus+ und live-Diskussionen'; 'Shining Stars of Europe' (Videowettbewerb); 'Mobilität – Wie kann die Jugendarbeitslosigkeit in Europa bekämpft werden'; 'Tatort Internet' (Cybercrime); 'angry birds – happy students (digitales Lernprogramm); 'iDance – der erste computerbasierte Sport der Welt'; 'Vom Krisenmanagement zur Gestaltung der Zukunft' (Diskussion mit Ministern); 'Europa ist meine Zukunft, wenn... – Jugend äußere dich'; 'Wird es in unserer Generation eine 50/50- Beteiligung geben' (Thema: Kluft der Geschlechter); 'Darf man über alles lachen?'; 'Wir hören euch: Wer ist hier taub – wir oder Europa?' (Debatte u.A. mit Vertretern der EUDY, der gehörlosen Jugend.

Stellvertretend für die 21 Teilnehmenden werden hier einige Eindrücke von Carina Müller und Jacqueline Hardt, beide Studierende der Europaklasse, wiedergegeben:

14-05-09-Stolberg-EYE-2Am Freitag, den 09.05.2014 um 8.00 Uhr, betrat die FS 35 des Berufskollegs Stolberg den Bus nach Straßburg. Nach 4 ½ Stunden amüsanter Fahrt, erreichten endlich unser Ziel: das European Youth Event (EYE) am Europaparlament. Wir verstauten unser Gepäck und machten uns auf zu den ersten Workshops. Das Parlament war sehr eindrucksvoll. Es gab viel zu sehen und die Workshops waren interessant und informativ.

Die Themen in diese Tagen reichten von Informationsveranstaltungen wie 'erasmus+' über digitale Möglichkeiten bei 'Tatort Internet' oder 'angry birds – Spaß beim Lernen' bis hin zu Themen wie 'Mobilität – Wie kann die Jugendarbeitslosigkeit bekämpft werden'. Besonderen Anklang fand auch der Workshop 'iDance – der erste offizielle computerbasierte Sport der Welt'.
Auf dem gesamten Gelände wimmelte es von Jugendlichen aller europäischen Nationen mit unglaublich vielen Sprachen. Da war es gut, dass überall Helfer bereit standen, die uns den Weg zu den Workshops gezeigt haben, so dass man mit Englisch und Deutsch ganz gut zurecht kam.

Um 19.00 Uhr am Freitag machten wir uns dann mit der Tram auf den Weg zum Hotel – nicht ohne uns einige Male zu verfahren. Der Abend stand uns zur freien Verfügung. Einige suchten sich einen Platz in einem der zahlreichen Restaurants, andere besuchten das vom EYE organisierte Konzert auf dem Place Kléber.

Der nächste Morgen begann früh. In dem Workshop „Shining Stars of Europe", den wir gemeinsam als Klasse besuchten, schauten wir uns die selbstgedrehten Videos mit Vorschlägen für ein besseres Europa an, die Teil eines Wettbewerbs waren, an dem auch wir teilgenommen haben – und immerhin bei der Jury-Wahl auf Platz 6 (von 79 Videos) gelandet sind. Wen es interessiert, der kann unsere Ideen für ein besseres Europa bei Youtube 'shining stars of Europe' sehen.

Am Abschlussmorgen fand sich die Klasse noch ein letztes Mal am Parlament zusammen und genoss die Abschlussfeier des EYE 2014 mit Musik und Tanz. Um 13.00 Uhr traf unser Bus am Parlament ein, mit dem wir die Rückfahrt von einer aufregenden Reise antraten.

Shining Stars of Europa - Teilnahme am Videowettbewerb

Die gesamte Europaklasse an der Fachschule für Sozialpädagogik hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Wünsche an Europa sie hat. Anlass war u.a. ein internationaler Wettbewerb "Shining Stars of Europe", mit dem in weniger als 90 Sekunden die Wünsche verdeutlicht werden.

Während des Europäischen Jugendevents in Straßburg wurde bekannt gegeben, dass der Film aus Stolberg Platz 6 von 79 erreicht hat. Herzlichen Glückwunsch!

5000 junge Europäer diskutieren die Zukunft der EU

Die Politik- und Europaverdrossenheit greift unter Jugendlichen um sich? Auf dem ersten European Youth Event (EYE) haben die 20 Teilnehmer aus der Region Aachen davon nichts spüren können. Unterstützt durch die Büros der Europaabgeordneten aus der Region Martin Schulz und Sabine Verheyen und in Begleitung zweier Gruppenleiterin von EUROPE DIRECT Aachen konnten sie vom 9. bis 11. Mai in den Gebäuden des Europäischen Parlamentes in Straßburg mit 5000 weiteren Teilnehmern aus ganz Europa zwischen 16 und 30 Jahren diskutieren und Ideen sammeln.

14-05-09-EYE-1Im Fokus der 200 angebotenen Workshops, Podiumsdiskussionen, Debatten, Seminare und Spiele mit 180 Rednern standen die Jugendarbeitslosigkeit, die digitale Revolution, die Zukunft der Europäischen Union, Nachhaltigkeit und europäische Werte - Themen, die die europäische Jugend in besonderem Maß betreffen und die kontroverse Diskussionen anregen. Es wurden aber auch Blicke hinter die Kulissen des Europäischen Parlamentes geboten; So nutzten einige Teilnehmer etwa die Möglichkeit, sich selbst als Simultanübersetzer zu versuchen. Weitere Debatten, Workshops, Informationsstände, Ausstellungen, Vorführungen und Konzerte wurden vor dem Parlament im YO!Village und im Rahmen des YO!Fest angeboten. Auch im Stadtzentrum, auf dem Place Kléber, fand am Freitag Abend ein öffentliches Open Air Konzert statt, auf dem die besondere Atmosphere eines solchen Jugendevents zu spüren war.

Den Abschluss des EYE bildeten die Yo! Club Night am Samstag und die Abschlusszeremonie am nächsten Morgen im Plenarsaal. Begeistert von den Eindrücken dieser drei Tage regten die Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung ein zweites EYE im nächsten Jahr an. Zentrale Forderungen der Jugendlichen sind eine Verbesserung des gesetzlichen Schutzes für Praktikanten, einheitliche Bestimmungen für die Europawahl und mehr Europa im Lehrplan der Schulen. Einen detaillierten Bericht über die Ergebnisse der Diskussionen und Workshops wird eine Gruppe junger Journalisten, die die Veranstaltungen begleiteten, veröffentlichen und dem neuen Parlament in seiner ersten Sitzung im Juli vorlegen.

14-05-09-EYE-2Für die Gruppe aus Aachen gab es neben den Veranstaltungen im Rahmen des EYE ein weiteres Highlight am Sonntag: Bei einer Bootsfahrt über die Ill konnten sie die spannende Geschichte und die historischen Gebäude der Stadt bestaunen, bevor es im Bus zurück nach Aachen ging.

Das Fazit der Teilnehmer aus Aachen? Die Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen aus 28 EU-Mitgliedstaaten auszutauschen, war eine ganz besondere Erfahrung. Umfassende Hintergrundinformationen aus verschiedenen Perspektiven zeigten Probleme und Herausforderungen auf, lieferten aber ebenso genügend Stoff für neue Anregungen und Ideen, wenn auch aufgrund der zeitlichen Beschränkungen nicht alle Diskussionen zu einer Lösung und einem befriedigenden Abschluss kommen konnten.

14-05-09-Langerwehe-Bruessel-1Europatag in Brüssel

Als Kooperationsveranstaltung mit EUROPE DIRECT Aachen führte die Jahrgangsstufe 11 der Europaschule Langerwehe heute eine Studienfahrt nach Brüssel durch. Insgesamt nahmen 110 Schüler und 5 Lehrkräfte teil.

Da das Europaparlament an diesem Tag geschlossen war, begann der Europatag im Parlamentarium, einer guten Möglichkeit, den Weg zum gemeinsamen Europa auf multimediale Weise nachzuvollziehen. Vom anfänglichen Verhältnis der europäischen Nachbarstaaten direkt nach dem 2. Weltkrieg über die ersten Bemühungen Deutschlands und Frankreichs, die ehemals verfeindeten Staaten zusammenzubringen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass am Anfang des heutigen Europas die Montanunion stand, dem wirtschaftlichen Zusammenschluss von Frankreich, Italien, den Beneluxländern und Deutschland.

Angesichts der bevorstehenden Wahlen in Europa fiel ein Datum besonders auf: Die ersten Wahlen zum europäischen Parlament, die vom 7. Bis zum 10. Juni 1979 stattfanden. Simone Veil wird zur ersten Präsidentin gewählt, die französische Juristin und liberale Politikern, die Auschwitz-Birkenau überlebte.

In der Ausstellung "Einfluss Europas auf den Alltag" erfuhren die Schüler, wie Z.B. auf Malta Flüchtlinge Hilfe zur Selbstständigkeit erfahren. Am Ende der Ausstellung durften Wünsche für die Zukunft Europas geäußert werden, was die Jugendlichen zahlreich taten.

Nach dem Besuch des Parlamentariums fanden Führungen durch das Europaviertel Leopold in französischer, englischer und deutscher Sprache statt. Beim Gang durch das Europaviertel wurden die verschiedenenGebäude der europäischen Institutionen gezeigt und deren Arbeit und Aufgaben erklärt. Wichtige Gebäude sind das Berlaymont Gebäude, in dem die Europäische Kommission ihren Hauptsitz hat, das Justus-Lipsius-Gebäude, dem Sitz des Rates der Europäischen Union und das Europäische Parlament. Ferner wurde der Ausschuss der Regionen erklärt.

14-05-09-Geschwister-Scholl-1Graf von Stauffenberg im Geschwister-Scholl-Gymnasium

Heute Vormittag fand eine öffentliche Podiumsdiskussion in der Aula des Geschwister Scholl Gymnasiums Aachen statt. Als Moderator stand Bernd Matthieu, Chefredakteur der AN, zur Verfügung. Besonderer Gast und Vortragsredner war Franz Ludwig Schenk Graf von Stauffenberg.

Nach einer Begrüßung durch den neuen Direktor der Schule hielt Graf von Stauffenberg einen Vortrag über die Frage, 'Was Europa im Innersten zusammenhält'. Eingeleitet hat er den Vortrag mit einem kurzen Bericht über seine Geschichte und seine Verbindung zur EU und Europa. Er erläuterte Werte und Wertvorstellungen in der EU und Europa mit Frieden als wichtigsten Wert. Stauffenberg, der lange Jahre Bundestags- und Europaabgeordneter war, zeigte sich als überzeugter Europäer, aber er äußerte durchaus Kritik an der derzeitigen Form der Integration.

Im Anschluss an den Vortrag konnten Schülerexperten individuelle Fragen stellen. Im Konflikt um die und in der Ukraine warnte der Referent vor einer vorschnellen Parteinahme, die die Lage sehr undurchsichtig sei. Der EU falle es grundsätzlich schwer, mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen. Das liege unter anderem an den Erweiterungsrunden, die die Union an die Grenzen ihrer Integrationsfähigkeit gebracht hätten.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro wirkte als Mitveranstalter der Podiumsdiskussion und konnte in Form eines Informationstisches mit Materialien zu den Themen 'Wie funktioniert die EU?', 'Europawahlen 2014', 'Wege ins Ausland' und auch allgemeinen EU-Angelegenheiten die Veranstaltung mit ca. 250 Besuchern bereichern.

14-05-08-EH-Offe-1Kein Weg zurück

Heute konnte im Rahmen der Vortragsreihe "Europa, wie weiter?" ein besonders hochkarätiger Referent begrüßt werden. Prof. Claus Offe, Professor für politische Soziologie der Hertie School of Governance in Berlin, gab sich die Ehre. Prof. Offe, dessen Publikationen in der Politikwissenschaft große Bedeutung haben, war von 1965 bis 1969 Assistent des welweit bekannten Sozialphilosophen Jürgen Habermas. Er lehrte u.a. an renommierten Universitäten wie Princeton, Harvard and Berkeley.

An diesem Abend sprach Prof. Offe vor 90 Gästen zum Thema "Europa in der Euro-Falle? Verlegte Rückwege, ungewisse Auswege". Seine zentrale These ist, dass die Einführung des Euro von Anfang an ein Fehler war. Der berühmten Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel "Scheitert der Euro, scheitert Europa" pflichtete Offe bei und betonte, dass die EU möglicherweise wegen des Euro scheitere.

Ein gemeinsamer Leitzins in einem so heterogenen Wirtschaftsraum könne nicht funktionieren, so der Soziologe. Der Fehler der Einführung des Euro könne allerdings nicht einfach so rückgängig gemacht werden, denn der daraus resultierende Produktions- und Beschäftigungsrückgang würde die Situation zusätzlich verschlimmern.

In der Öffentlichkeit fände zusätzlich eine Skandalisierung statt. Laut Offe, gibt es 5 Baustellen, die erfolgreich bearbeitet werden müssten, um ein Scheitern der Währungsunion zu verhindern. Erstens, müssten Banken selbst für den von ihnen verursachten Schaden aufkommen; zweitens, müsse eine Europäisierung der Sozialpolitik stattfinden; drittens, die Sicherung von Demokratie & Rechtstaatlichkeit in der Europäischen Union müsse gewährleistet sein; viertens, eine aufklärende Vermittlung müsse stattfinden, d.h. Bürger müssten mit den Tatsachen der Krise vertraut gemacht werden; und letzlich müsse die externe Handlungsfähigkeit der EU gestärkt werden.

Mit dieser Aussage, die auch eine Demokratisierung der EU voraussetzt, steht Prof. Offes These im Widerspruch zu der von Prof. Bach (Vortrag am Montag, dem 05.05. im Rahmen dieser Reihe), der glaubt, die EU funktioniere gerade, weil sie nicht demokratisch sei.

Auf die Frage, ob er an eine Rettung des Euro durch die europaweite Angleichung des Lohnniveaus glaube, sagte Offe, dass diese Lösung rechnerisch durchaus richtig, aber leider nicht realisierbar sei. Es gäbe zudem keine Alternative zu einem weiteren Schuldenschnitt für Griechenland, weil seine Pleite eine Kettenreaktion auslösen würde, der auch andere Staaten zum Opfer fallen würden.

Nächste Woche Montag um 19:00 Uhr setzt sich die Reihe "Europa, wie weiter?" mit einem Vortrag von Prof. Georg Vobruba fort - dieses Mal wieder im Super C.

Podiumsdiskussion 1Podiumsdiskussion im Einhard-Gymnasium

Heute fand am Einhard-Gymnasium in Aachen eine öffentliche Podiumsdiskussion als Abschluss einer informativen Projektwoche der Schülerinnen und Schüler statt.

Im Vorfeld der Podiumsdiskussion hatten die Schülerinnen und Schüler des Einhard-Gymnasiums bereits in Form von Workshops themenspezifische Informationen rund um die EU und Spezialthemen erhalten. Auch das EUROPE DIRECT Aachen beteiligte sich durch die Leitung von zwei Workshops an der Vorbereitung für die Podiumsdiskussion.

Das besondere an dieser Europawoche war, dass die gesamte Schule aktiv war und u.a. Porträts der Mitgliedstaaten erstellte, die bilateralen Beziehungen zu Russland, China und den USA untersuchten, verschiedene Schwerpunkte der Europapolitik erforschten und sogar eine eigene Parte gründeteni: "Bessere Ideen zum Erhalt Europas Partei der Solidarität", kurz BIZEPS.

14-05-08-Podiumsdiskussion 3Heutige Teilnehmer aus diversen politischen Parteien waren Sabine Verheyen (CDU), Claudia Walther (SPD), Terry Reintke (Die Grünen), Christian Gengenbach (Die Linke) und Fotias Amanatidos (Piraten).

Bereits im Vorraum der Aula präsentierten Schülerinnen und Schüler heute ihre Ergebnisse aus der laufenden Projektwoche in Form von (Wahl-)Plakaten. Diese dienten als gelungene Einleitung für den Einstieg der Diskussion mit Politikern auf dem Podium der Aula. Die Vertreter der Parteien nahmen Stellung zu den politischen Anregungen der Schülerinnen und Schüler und lobten diese für ihr Interesse und ihre Überlegungen zu wichtigen EU-Themen.

Weiterhin hatten Schülervertreter aus den verschiedenen Altersgruppen der Erprobungsstufe, Mittelstufe und Oberstufe die Chance, ihre Fragen direkt an die Politiker zu stellen.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen freut sich als Mitveranstalter über die gelungene Podiumsdiskussion, die mit ca. 250 Schülern und Eltern gut besucht war.

14-05-07-EH-Eichwede 1Sanizdat-Kulturen und die Krim-Krise

Im Rahmen der Vortragsreihe der Europäischen Horizonte "Europa, wie weiter?" war heute der Osteuropa-Experte Prof. Wolfgang Eichwede zu Gast in Aachen. Er ist emerierter Professor für Politik und Zeitgeschichte Osteuropas und hat an der Universität Bremen die Forschungsstelle Osteuropa gegründet. Für seine Verdienste zur Verständigung zwischen Ost und West wurde Eichwede u.a. mit dem ungarischen Staatspreis für Kultur, dem Bundesverdienstkreuz und dem Alexandr-Men-Preis ausgezeichnet. Auch diesem Vortrag folgten 65 interessierte Zuhörer.

Prof. Eichwede, der selbst viele Jahre in Russland gelebt und gearbeitet hat, beschäftigt sich vor allem mit den Samizdat-Kulturen, der Verbreitung nicht systemkonformer Literatur in der damaligen Sowjetunion, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn und der DDR. Durch das Abschreiben per Hand oder Schreibmaschine wurden alternative Schriften auf inoffiziellen Kanälen verbreitet.

14-05-07-EH-Eichwede 3Romane aus dem Osten haben aber auch die Literatur im Westen bestimmt, so Eichwede. Die Abgrenzung zwischen Ost und West habe zwar weiterhin Bestand gehabt, aber im Westen sei man neugierig gewesen. Politische Ereignisse aus dem Osten seien durch die Literatur dann auch hierzulande wahrgenommen worden.

Durch seine Beziehung und Freundschaft zu vielen hochrangigen Politikern, sowohl in Ost, als auch West, wusste Prof. Eichwede seinen Vortrag durch einige persönliche Anekdoten aufzulockern.

Zur aktuellen Situation in der Ukraine äußerte er sich folgendermaßen; das Jahr 2014 könne durchaus der Gegenpol zum Jahr 1989 werden. Grenzen dürften nur in Ausnahmefällen einseitig verändert werden, die auf der Krim nicht der Fall waren.

Seit Ende der '90er gab es in Russland unter Putin wirtschaftlichen Aufschwung. Den Russen ging es besser, Putin konnte seine Macht isolieren. Seitdem hält der, wie Eichwede es nennt, "moderne Nationalismus" in Russland Einzug. Nichtsdestotrotz, so Eichwede, könne er sich nicht vorstellen, dass Putin für Russland das gleiche Schicksal will wie für die UdSSR, das er riskieren würde, wenner militärisch gegen den Westen vorginge.

Nach einer Beurteilung der Sanktionen des Westens gefragt, nannte Prof. Eichwede sie "Kuschelsanktionen". Sie seien sehr harmlos. Im Umgang mit Russland sei es primär eine Frage der offenen Sprache. Man müsse den Russen klarmachen, "wenn du so spielst, spielen wir nicht mit".

Morgen Abend wird Prof. Claus Offe ab 19:00 Uhr einen Vortrag zum Thema "Europa in der Euro-Falle? Verlegt Rückwege, ungewisse Auswege" im HKW 5, dem Gebäude hinter dem Super C, halten.

14-05-06-EH-Wirsching 1Die europäische Integration, eine Geschichte der Krisenbewältigung

Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe "Europa, wie weiter?" mit Prof. Maurizio Bach gestern, konnte heute Prof. Andreas Wirsching als Gastredner im Super C begrüßt werden. Der Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin sprach vor 70 Gästen über die Antriebskräfte der europäischen Integration.

Nach Auffassung von Prof. Wirsching war es weniger der Idealismus, der die europäische Integration vorangetrieben hat, als vielmehr zwei andere wichtige Faktoren. Als erste Antriebskraft nannte er die Rolle der Nationalstaaten, die nach 1945 vor allem ihre eigenen Interessen durchzusetzen versuchten. Als zweite entscheidende Antriebskraft sieht der Geschichtsprofessor die Krisenwahrnehmung. Die Integration schien, nachdem sie einmal angetrieben war, der beste Weg um aktuelle europäische Krisen zu bewältigen.

14-05-06-EH-Wirsching 2Laut Prof. Wirsching, hat die EU bereits drei Krisen-Zyklen durchlaufen; den Vertrag von Maastricht, die Osterweiterung und die Euro-Krise. Er betonte, dass mit der Krisenwahrnehmung und -diagnose auch immer ein Lernprozess mit einhergehen. Dieser unbändige Optimismus wurde in der anschließenden Diskussion in Frage gestellt.

Abschließend fasste der Referent noch einmal zusammen, dass die Krisen der EU immer auch mit der europäischen Integration als Erfolgsgeschichte verwoben seien. Die Geschichte der Europäischen Union sei also eine Geschichte der Bewältigung von Krisen. Dies ist eine logische Konsequenz, denn "am Anfang der europäischen Integration ist die Krise", so Wirsching.

Am Mittwoch wird Prof. Eichwede ab 19:00 Uhr zum Thema "Europa gewinnt ein neues Gesicht. Was kann sein Osten vom Westen, sein Westen vom Osten lernen?" referieren- dieses Mal im Hörsaal 1132/603, im HKW-Gebäude, hinter dem Super C.

14-05-05-EH-Bach-1Die Krise Europas aus der soziologischen Perspektive

Heute eröffnete Prof. Dr. Mauricio Bach die Vortragsreihe "Europa, wie weiter?" der Europäischen Horizonte. Unter dem Titel "Das Projekt Europa in der Krise" beleuchtete der Professor der Universität Passau die aktuelle Situation der Europäische Union aus der soziologischen Perspektive. Etwa 70 Gäste verfolgten den Vortrag im Ford-Saal des Super C der RWTH Aachen.

Prof. Dr. Bach wählte bewusst Thesen zur Krise, die "irritieren" sollten. Er ist überzeugt, dass die aktuelle Krise der EU nicht eine von außen herbeigebrachte Krise, sondern eine Strukturkrise sei, die durch den Integrationsprozess selbst verursacht wurde. Besonders durch die Währungsunion wurde die soziale Ungleichheit in Europa verschärft, so Bach. Diese Disparitäten werden heute öffentlich wahrgenommen und die EU dafür verantwortlich gemacht.

Dass die Europäische Union diese oft kritisierte Dynamik entwickelt hätte, sei ein Resultat dessen, dass sie keine Demokratie ist, sondern ein technokratisches Projekt, sagt der Professor der Soziologie. Der Referent ist auch der Meinung, dass Europa als ausschließlich technokratisches Projekt nicht weiterbestehen kann. Der Gedanke der europäischen Solidarität müsse öffentlich mehr diskutiert werden. Zudem wäre eine Transferunion möglicherweise eine Lösung.

Im Anschluss an den Vortrag fand eine rege Diskussion statt, in der auch EU-kritische Stimmen laut wurden. Prof. Dr. Bach gab zum Schluss noch einmal zu bedenken, dass wir uns überlegen müssten, "was für ein Europa wir eigentlich wollen".

Die Vortragsreihe "Europa, wie weiter?" wird am 06.05. um 19:00 Uhr mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wirsching fortgesetzt.

14-05-05-EYE-Vorbereitung 1Austausch mit Schülerinnen und Schülern der VHS Aachen

Heute besuchten vier der insgesamt 20 Teilnehmenden beim Europäischen Jugendevent EYE in Straßburg das Team von EUROPE DIRECT Aachen. Sie sind Studierende in der so genannten "Europaklasse" an der Fachschule für Sozialpädagogik des Berufskollegs Simmerath/Stolberg. Zudem war die Koordinatorin der Europaklasse Dr. Sabine van Nek dabei. Die jungen Leute haben sich erfolgreich für die Teilnahme an der Fahrt nach Straßburg vom 9. bis 11. Mai 2014 beworben und sind ausgelost worden.

Heute tauschten sie sich mit EUROPE DIRECT Mitarbeitern Kim Heinrichs, Elisabeth Wicher und Winfried Brömmel über Europa, die EU und das Jugendevent EYE aus. Wir freuen uns, dass diese hochmotivierten jungen Menschen für die Region Aachen in Straßburg dabei sind!

Shining Stars of Europa - Teilnahme am Videowettbewerb

Die gesamte Europaklasse an der Fachschule für Sozialpädagogik hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Wünsche an Europa sie hat. Anlass war u.a. ein internationaler Wettbewerb "Shining Stars of Europe", mit dem in weniger als 90 Sekunden die Wünsche verdeutlicht werden.

Die Sieger des Wettbewerbs werden während des Europäischen Jugendevents in Straßburg bekannt gegeben.
Den tollen Beitrag aus Stolberg können Sie hier sehen:

Das EYE - ein großes Jugendevent

 Das Europäische Parlament öffnet vom 9. bis zum 11. Mai in Straßburg (Frankreich) seine Türen für rund 5.000 junge Menschen aus ganz Europa. Beim Europäischen Jugendevent, kurz EYE, werden gemeinsam mit europäischen Entscheidungsträgern und Experten aus unterschiedlichsten Organisationen Ideen und Lösungsansätze für Themen entwickelt, die für junge Menschen wichtig sind.

Das dreitägige Event bietet politische Debatten und Workshops, Rollenspiele, ein Jugenddorf und ein Kultur-Festival. Alles steht unter dem Motto "Ideen für ein besseres Europa" im politischen, sozialen und kulturellen Sinn. Fünf Themen stehen im Zentrum des Programm: Jugendarbeitslosigkeit, die digitale Revolution, die Zukunft der Europäischen Union, Nachhaltigkeit und Europäische Werte.

14-05-04-Stimme-der-Buerger 1 HomepageSpannende Live-Dokumentation und Podiumsdiskussion

Im Rahmen der Europawoche 2014 fand heute im Ballsaal des Alten Kulturhauses Aachen eine Live-Dokumentation mit anschließender Podiumsdiskussion statt.

Mit seiner Doku-Live Präsentation "Das Europäische Parlament - Stimme der Bürger" hat der Diplom-Politologe und freie Journalist Ingo Espenschied einen spannenden Live-Kommentar mit unterschiedlichen Medien verbunden. Fotos, Videos und auch Interviews aus diversen Zeitspannen der EU-Geschichte wurden von ihm kommentiert und in einen Kontext gebracht. Besonders eindrucksvoll vermittelte er durch eigens geführte Interviews mit EU-Politikern wie Martin Schulz die Nähe zur EU, ihren Institutionen und Gesichtern.

Die Bedeutung, Rolle und Zukunft des Europäischen Parlamentes wurden in einer anschließenden Talkrunde mit Politikern vertieft. Beteiligt haben sich Peter Alberts (Europawahl-Kandidat, Münster), Andrej Hunko (Mitglied des Bundestags, Aachen), Arndt Kohn (Vertretungskandidat von Martin Schulz), Peter Rauw (Europawahl-Kandidat, Kreis Euskirchen) und Sabine Verheyen (Mitglied des Europäischen Parlaments, Aachen).14-05-04-Stimme-der-Buerger 3 Homepage

Unterstützt und bereichert wurde die Talkrunde der Politiker durch interessante Diskussionsanregungen der gut 80 Zuschauer im Publikum, die von den Politikern und Ingo Espenschied aufgegriffen wurden.

Abgerundet wurde der Abend durch einen anschließenden Austausch der Teilnehmer während kulinarische Spezialitäten aus der Euregio Maas-Rhein gereicht wurden.

Veranstalter war die Stadt Aachen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen sowie die Stiftung Internationaler Karlspreis. Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.

14-04-30-Workshop Europa-Woche 16Interessante Input-Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler des Einhard-Gymnasiums

Heute fand eine Vielzahl von themenspezifischen Workshops für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen des Einhard-Gymnasiums Aachen statt. Als Vorbereitung auf eine folgende Podiumsdiskussion mit Politikern haben Teamer aus verschiedenen Europa- und EU-Arbeits- und Studienbereichen Workshops angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler zum allgemeinen Aufbau der EU mit ihren Institutionen, Aufgaben und Zielen sowie ihrer Geschichte erhielten.

Altersgemäß wurden anschließend einzelne Themen vertieft, sodass beispielsweise in der Mittelstufe Themen wie Wirtschaft, Sport, Migration und Umwelt/Energie behandelt wurden, während sich die Oberstufe mit Spezialthemen wie dem Verbraucherkosten, Erweiterungskriterien oder auch der Sozialpolitik/Solidarität widmete.

Junge Teamer der Europeers, AEGEE Aachen, der RWTH Aachen, der Universität Maastricht und des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen standen bereit, um einzelnen Gruppen von ca. 15 Schülerinnen und Schülern die EU mit Ihren Aufgaben zugänglicher zu machen. Somit konnten insgesamt über 450 Schülerinnen und Schüler wertvolle EU-Informationen erhalten und weiter verarbeiten.

Die Schülerinnen und Schüler haben durch diese Input-Veranstaltung Visionen zur Zukunft der EU entwickelt, welche anschließend als Grundlage für eine Podiumsdiskussion am 08.05.2014 Politikern dienen.

14-04-28-erste-Debatte 1Die erste Live-Debatte der Spitzenkandidaten für die Europawahl

Heute fand die erste Fernsehdebatte von Kandidaten für den Posten des Präsidenten der Europäischen Kommission in Maastricht statt und wurde von euronews direkt übertragen. Partner für dieses Ereignis waren das Europäische Jugendforum und die Universität Maastricht.

Diese erste öffentliche Debatte in der Geschichte der EU haben bestritten: Jean-Claude Juncker (Europäische Volkspartei), Martin Schulz (Partei der Europäischen Sozialdemokraten), Guy Verhofstadt (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa Partei) und Ska Keller (Europäische Grüne Partei). Sie haben über Schlüsselthemen für die Zukunft Europas gesprochen.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen lud zusammen mit den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Aachen und der Europa-Union Aachen in die Café & Bar zuhause ein und zeigte diese Debatte im Live-Stream für die etwa 25 Gäste, die angeregt über die gezeigten politischen Postionen diskutierten.

Hier sehen Sie die Debatte auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=17hU4gsB7kg

 

14-04-25-Europa LIVE 2 HomepageSpannende Europa-Informationen in Szene-Location

Was machen "die in Straßburg" (und Brüssel) eigentlich für uns? Welche Bedeutung hat es, wenn am 25. Mai das Europa-Parlament neu gewählt wird? Lohnt es sich überhaupt wählen zu gehen?

Unter diesen Fragestellungen trafen heute im Lokal "Franz" in Aachen Politiker, junge Leute und drei Bands aus der Euregio zusammen. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hat die ungewöhnliche Informationsveranstaltung zusammen mit der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen geplant und durchgeführt, die im Vorfeld zu "innovativen Veranstaltungen" aufgerufen hatte.

Veranstaltungspartner waren AEGEE Aachen, das Hochschulradio Aachen und die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Aachen.

Die Veranstaltung wurde von Winfried Brömmel, Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen, und Josef Neumann, Mitglied des Landtags NRW, eröffnet. Herr Neumann sprach ein Grußwort im Auftrag der verhinderten Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren.

In drei Diskussionsrunden hatten die Politiker Claudia Walther (SPD), Karin Schmitt-Promny (Grüne), Peter Rauw (FDP), Andrej Hunko (Linke) und Christine Elfers (CDU) die Möglichkeit, ihre Ansichten zu expliziten EU-Fragen zu erläutern und auf Fragen aus dem Publikum zu reagieren. Teil des Konzepts war es dabei, dass die Antworten jeweils nur maximal 100 Sekunden dauern durften, was mit einer großen digitalen Uhr kontrolliert wurde. Kompetent und viel Humor moderiert wurden die Talks von Giulia Paltrinieri vom Hochschulradio Aachen und Leo Büsch von AEGEE Aachen.

Mit gut 250 Besuchern war die Veranstaltung ein voller Erfolg und durch das sehr aufgeschlossene Auftreten der Politiker und interessierten Besucher kamen zahlreiche Diskussionen zustande, die sogar länger dauerten als geplant. Einen Monat vor den Europawahlen waren die Gäste außerordentlich interessiert und warfen u.a. Diskussionsthemen rund um die EU, die Institutionen, die Wahlen, Wahlprogramme und auch die aktuelle Krim-Krise auf.

In der "AnsprechBAR" gab es nach den Podiumsgesprächen Gelegenheit des direkten Austausches der Politiker mit den Gästen, was rege in Anspruch genommen wurde. Zudem stellen sich überparteiliche lokale Europa-Initiativen für junge Leute vor, so z.B. AEGEE Aachen, Junge Europäische Föderalisten (JEF) Aachen, die Online-Plattform OneEurope. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bot vielfältiges Informationsmaterial über die EU-Politik und die Europawahlen an und verteilte Informationsmappen, die die Staatskanzlei zur Verfügung gestellt hatte.

Aufgelockert wurde der politische Talk durch drei Bands aus den drei Ländern der Euregio Maas-Rhein. Amish Winehouse (Maastricht), Headrush (Geilenkirchen) und Erik Elektrik (Eupen) sorgten für eine ausgelassene Stimmung und gaben den Diskussionsrunden einen musikalischen Rahmen.

Veranstalter

Kooperationspartner

Musikgruppen

14-04-09-Erkelenz-1Comenius-Woche: Austausch über Umwelt- und Zukunftsprojekte in der EU

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen beteiligte sich heute an der Comenius-Woche der Europaschule Erkelenz, die einen Austausch über Umwelt- und Zukunftsprojekte beinhaltete. Für die Europaschule zeichnen Dominique Pierre und Martha Schrader verantwortlich.

"Handeln für die Zukunft" ist ein multilaterales Comenius-Projekt, dessen Schwerpunkt auf den Umweltproblemen Europas und der Suche nach Lösungsmöglichkeiten liegt. Aktiv werden und dadurch andere zum verantwortungsvollen Mitmachen bewegen, lautet die Devise der teilnehmenden Länder Rumänien, Polen, Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland.

Mit der Arbeitssprache Französisch haben die Schülerinnen und Schüler während der Dauer des Projekts zahlreiche Gelegenheiten, ihre sprachlichen Kenntnisse anzuwenden und zu verbessern. Während der Treffen lernen sie außerdem die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Teilnehmerländer kennen und können dadurch angeregt werden, weitere Sprachen zu erlernen.

Heute nahmen 60 Personen, davon 50 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 19 Jahren aus den o.g. fünf Ländern an einem Vortrag und einer Diskussion teil, die von EUROPE DIRECT Aachen organisiert wurde. Die Teilnehmenden lernten übergreifende und kritische Positionen zur Energiewende in Deutschland und Europa kennen. Neben Umwelt- und Lobby-Verbänden wurde auch die EU-Umwelt- und Energiepolitik dargestellt. Dies übernahm Florian Ermacora, Referatsleiter in der Generaldirektion für Energie der EU-Kommission, auf Vermittlung von EUROPE DIRECT Aachen. Herr Ermacora stellte die Sicht der EU-Energiepolitik dar und verband damit Hintergrundinformationen zur Entstehung des European Energy Awards, was für alle Zuhörer sehr interessant war.

Ein sehr positives Ergebnis war u.a., dass ein 19jähriger Schüler aus Orléans, der sich auf Kommunalebene politisch betätigt, angeregt durch die Vorträge von Herrn Ermacora und Herrn Rolfs (Stadt Erkelenz, zuständig für die Bewerbung um den European Energy Award) eine entsprechende Präsentation vorbereiten will, die er in seiner Heimatgemeinde vorstellen will.

Ziel des gesamten Projektes ist es nach gewonnener Expertise und Erstellung einer Studie ein dauerhaftes Projekt zu entwickeln, das später von Klasse zu Klasse weitergegeben wird.

Welche Chance bietet Europa der Jugend?

Unter diesem Motto fand heute der EU-Projekttag im St. Leonhard Gymnasium in Aachen statt. Nach einer Informations- und Fragerunde durch die Oberstufe mit erfahrenen Politikern sowie Repräsentanten von Institutionen wie der FH Aachen hat das Europateam der Schule zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen vertiefende Diskussionen in Kleingruppen durchgeführt und zu vielen Themenbereichen informiert.

Circa 150 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums konnten sich hierbei zu diversen Bereichen von aktuellem politischen oder wirtschaftlichen Belange und auch der Europawahl informieren. Im Anschluss an die vorangegangene Diskussion mit Politikern haben sich die Schülerinnen interessiert mit der Fragestellung auseinandergesetzt, in welchen Bereichen sie die EU in ihrem Alltag zu spüren bekommen.

Das EUROPE DIRECT Aachen konnte das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekttages durch zahlreiche Informationsmaterialien und -gespräche bereichern. Im 'Café Europa' boten sich viele Gelegenheiten, individuellen Fragen der Schülerinnen und Schüler nachzugehen und solche, die während der Diskussionen mit den Experten aufgekommen sind, zu besprechen.

Horizon 2020 – Informationsveranstaltung für innovative KMU

Auf Einladung der Stadt Aachen, dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen und der Vereingten Unternehmerverbänden Aachen kamen heute über 50 kleine und mittlere Aachener Unternehmen, um sich über die neue europäische Fördermittelkulisse Horizon 2020 zu informieren. Für das EUROPE DIRECT Büro lud die EU-Projektmanagerin Isabelle Pitre ein. Das Interesse von kleineren innovativen Unternehmen an Forschungsförderung und speziell an dem Workshop war groß, kein Stuhl blieb an dem Nachmittag unbesetzt.

Mit einem Fördervolumen von 77 Milliarden Euro für 2014-2020 ist Horizon 2020 das weltweit finanzstärkste grenzüberschreitende Forschungsförderungsprogramm. Dabei setzt es auf die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und rückt damit erstmals die Beteiligung von innovativen kleinen und mittleren Unternehmen in den Fokus. Davon sollen vor allem Aachener Unternehmen stärker als bisher profitieren. Als europäischer Spitzenstandort für Wissenschaft und Technologie kann gerade die hiesige Unternehmenslandschaft durch die neuen Förderinstrumente ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und steigern.

Neben einer allgemeinen Einführung zu Gesamtprogramm Horizon 2020 wurden die für Unternehmen relevanten Förderinstrumente vorgestellt. Unter anderem konnten Zenit GmbH als regionale Leiter des Enterprise Europe Networks sowie die Nationale Kontaktstelle „Innovationen für KMU", angesiedelt beim DLR, den Unternehmen wertvolle Hinweise sowie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Antragstellung an die Hand geben. Worauf es ankommt, erfuhren die Gäste auch aus erster Hand von „MyOpenFactory", ein Spin-Off –Unternehmen der RWTH, das bereits zweimal erfolgreich an einem Forschungsrahmenprojekt teilnahm. Die Experten sind sich einig: Der Kontakt zu Hochschulinstituten ist für kleine und mittlere Unternehmen mit einem Forschungsvorhaben jeder Art ein ganz wichtiger Schritt. In Horizon 2020 sollen Wissenschaft und Wirtschaft noch stärker als bisher kooperieren.

Der Nachmittag endete an branchenspezifischen Tischen. Im Rahmen eines World-Cafés konnten die Teilnehmer ihre Erfahrungen Austauschen, offene Fragen klären und erste Kooperationsmöglichkeiten ausloten.

14-03-19-Patternhof-Bruessel-1Realschüler im Herzen Europas – Besuch des Europäischen Parlaments

Der Europaverein GPB Eschweiler organisierte heute zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse der Realschule Patternhof eine Studienfahrt nach Brüssel.

Wie nahe ist den Eschweiler Schülern Europa? Was wissen sie über die Abläufe in den Gremien und über deren Zuständigkeiten? Das waren die Fragen, denen sich die Schüler der Realschule in Brüssel stellen wollten.

Die 23 Teilnehmenden besuchten zunächst das Parlamentarium mit seiner multimedialen Darstellungen die Geschichte der europäischen Integration. Anschließend begleitete Sabine Verheyen (MdEP) die Schüler und ergänzte die Informationen um Hintergründe und persönliche Erfahrungen aus der Arbeit im Europäischen Parlament. Auch zu den aktuellen Ereignissen um die Krise in der Ukraine bezog sie als EU-Parlamentarierin Position.

14-03-19-Patternhof-Bruessel-2Im Anschluss sah das vom Europaverein GPB erarbeitete Programm den Besuch der Landesvertretung NRW vor. Thomas Wiltberger vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Landesvertretung stellte Aufgaben und Tätigkeiten vor. Die Schüler gestalteten zuerst eine Mind Map zur Frage „Was bedeutet die Europäische Union für mich?" Herr Wiltberger griff diese Vorgaben in seinen interessanten Ausführungen auf.

Die Jugendlichen, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, fanden diese Studienfahrt sehr interessant, hätten jedoch für die Ausstellung im Parlamentarium noch mehr Zeit gehabt.

14-03-10-VHS-EYE-webAustausch mit Schülerinnen und Schülern der VHS Aachen

Heute besuchten fünf der insgesamt 20 Teilnehmenden beim Europäischen Jugendevent EYE in Straßburg das Team von EUROPE DIRECT Aachen. Alexandru Marian Soceanu, Maria Kiss, Christian Hartstein, Daniel Perleberg und Jacqueline Annique Broichhausen sind Schülerinnen und Schüler des F4B Abschluss-Kurses der Volkshochschule in Aachen. Sie haben sich erfolgreich für die Teilnahme an der Fahrt nach Straßburg vom 9. bis 11. Mai 2014 beworben und sind ausgelost worden.

Heute tauschten sie sich mit EUROPE DIRECT Mitarbeitern Kim Heinrichs und Winfried Brömmel über Europa, die EU und das Jugendevent EYE aus. Wir freuen uns, dass diese hochmotivierten jungen Menschen für die Region Aachen in Straßburg dabei sind!

Das EYE - ein großes Jugendevent

 Das Europäische Parlament öffnet vom 9. bis zum 11. Mai in Straßburg (Frankreich) seine Türen für rund 5.000 junge Menschen aus ganz Europa. Beim Europäischen Jugendevent, kurz EYE, werden gemeinsam mit europäischen Entscheidungsträgern und Experten aus unterschiedlichsten Organisationen Ideen und Lösungsansätze für Themen entwickelt, die für junge Menschen wichtig sind.

Das dreitägige Event bietet politische Debatten und Workshops, Rollenspiele, ein Jugenddorf und ein Kultur-Festival. Alles steht unter dem Motto "Ideen für ein besseres Europa" im politischen, sozialen und kulturellen Sinn. Fünf Themen stehen im Zentrum des Programm: Jugendarbeitslosigkeit, die digitale Revolution, die Zukunft der Europäischen Union, Nachhaltigkeit und Europäische Werte.

14-03-06-Workshop-Wahl1Europawahl 2014 - Zum ersten Mal dabei?

Die Wahlen zum Europaparlament finden in allen 28 Mitgliedstaaten vom 22. bis 25. Mai 2014 statt, in Deutschland am 25. Mai.

Heute informierten sich 20 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Gestaltung und Technik über die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament.

Sie setzten sich dabei mit ihren Möglichkeiten und Rechten als Bürgerinnen und Bürger der EU auseinander. Die Schülerinnen und Schüler waren engagiert bei der Sache und bildeten sich dabei ihre eigene Meinung. Besonderes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler an der Europäischen Bürgerinitiative als weitere Möglichkeit der Bürgerbeteiligung in der EU.

Der Workshop wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zusammen mit dem CIVIC-Institut für internationale Bildung mit speziell für die Europadidaktik entwickelten Methoden durchgeführt. Somit war die Veranstaltung informativ, lebendig und aktivierend.

14-02-19-Moskauaustausch 1EU-Infos beim Schüleraustausch Moskau – Aachen/Herzogenrath

Im Rahmen ihres Schüleraustauschs mit dem Anne-Frank-Gymnasium in Aachen und der Europaschule in Herzogenrath haben zwei russische Schulen aus Moskau (Schule 2012 und 775, zwei integrative Bildungszentren im Südosten der Millionenstadt Moskau im Stadtteil Lublino) gestern EUROPE DIRECT in Aachen besucht. Der Besuch im Haus Löwenstein in Aachen diente der Vorbereitung einer Studienfahrt nach Brüssel zum Europaparlament.

Thema der Informationveranstaltung waren die Fragen: Was ist die EU? Und welche Beziehungen bestehen zwischen der EU und Russland? Herr Brömmel, Leiter der Einrichtung, und seine Mitarbeiterin haben bei den Jugendlichen im Alter von 15- 17 Jahren und ihren Begleitern aus den jeweiligen Schulen für eine adäquate Vorbereitung der Fahrt nach Brüssel gesorgt

14-02-20-Moskauaustausch 2Studienfahrt nach Brüssel

Mit Unterstützung vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen besuchten die teilnehmenden 45 Schülerinnen und Schüler heute das Europäische Parlament in Brüssel. Sie lernten das Gebäude kennen und erfuhren mehr über den konkreten Ablauf von Parlamentssitzungen.

Der Schüleraustausch soll in den nächsten Jahren fortgeführt werden, damit sich möglichst viele Schülerinnen und Schüler auf die Spuren der kulturellen Gemeinsamkeiten zwischen Europa und Russland begeben können.

Russisch-deutsche Suche nach kultureller Identität

Die Schülerinnen und Schüler der deutschen und russischen Schulen haben sich nicht nur mit politischen Themen beschäftigt, auch kulturelle Aspekte, Themen aus den Gebieten Musik und Kunst waren Schwerpunkte der Schülerbegegnung.

Mit dem Thema: „Deutsche und russische Schülerinnen und Schüler auf den Spuren eines gemeinsamen kulturellen Gedächtnisses" sollten allen Beteiligten des Austauschs Aspekte einer gemeinsamen europäischen Vergangenheit und Gegenwart nahe gebracht werden. Dazu gehörten ein Konzertabend in der Burg Rode in Herzogenrath unter der Leitung von Professor Andreas Frölich, bei dem junge Pianisten Werke deutscher und russischer Komponisten vorstellten, genauso dazu wie ein Besuch des Museums Ludwig in Köln.

Wie wichtig dieser Schüleraustausch zwischen den Schulen in Moskau, Herzogenrath und Aachen ist lässt sich vor dem Hintergrund der derzeitigen bestehenden Spannungen zwischen Russland, der EU und Deutschland kaum in seiner ganzen Dimension einschätzen. Die gegebenen Informationen über die Europäische Gemeinschaft, das Verständnis für Kultur und Zusammenleben in Russland und Deutschland war bei den entstandenen freundschaftlichen Beziehungen aller Beteiligten des Austauschs sehr von Nutzen.

 14-102-19 1Projektorientierter Schüleraustausch

Die Europa-Gesamtschule Herzogenrath und das Anne-Frank-Gymnasium Aachen führen seit mehreren Jahren einen projektorientierten Schüleraustausch mit zwei Moskauer Schulen durch, der Staatlichen allgemeinbildende Anstalt Zentrumbildung n775 und der Secondary Comprehensive School n2012.

Die deutschen und russischen Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 begeben sich auf die Spuren eines gemeinsamen kulturellen Gedächtnisses. Dabei erhalten auch die europäische Vergangenheit und Gegenwart Bedeutung. Durch die Teilnahme an Teilprojekten im Bereich Musik, Kunst, Theater und Politik sollen die Schüler ein neues gemeinsames kulturelles Gedächtnis entwickeln.

14-02-19 3Das EUROPE DIRECT Büro Aachen unterstützte nach 2012 zum dritten Mal die verantwortlichen Lehrer bei der Vorbereitung. Im historischen Sitzungssaal des Haus Löwenstein informierte der Büroleiter Winfried Brömmel die 45 Teilnehmenden des Schüleraustauschs über die vielfältigen Aufgabenbereiche von EUROPE DIRECT. Im zweiten Teil skizzierte er einen Überblick über die Europäische Union mit den wichtigsten Etappen ihrer Geschichte, sowie den verschiedenen Erweiterungen, Werten und Zielen und ihrer Struktur.

Elisabeth Wicher ergänzte den Infovortrag mit aktuellen Informationen zu den Kooperationen zwischen Russland und der EU. Die Vorträge wurden von einer russischen Lehrerin übersetzt und mit den Schülern diskutiert. Das bereit gestellte Informationsmaterial fand bei den Schülern einen großen Anklang.

Die Veranstaltung diente der inhaltlichen Vorbereitung der Fahrt der Gruppe zum Europäischen Parlament nach Brüssel am 20.02.2014, die ebenfalls von EUROPE DIRECT Aachen unterstützt wird.