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15 05 09 Grashaus TorAktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.
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15 04 29 EMR EupenStichting Euregio Maas-Rhein lud ein

Heute fand ein Folgetreffen der EUROPE DIRECT Zentren aus der Euregio Maas-Rhein in Eupen (Belgien) statt. Aus Aachen nahm Winfried Brömmel teil. Neben einem allgemeinen Austausch wurde vor allem die Zusammenarbeit anlässlich des Vortrags von EU-Kommissarin Thyssen und der Debatte mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments am 29. September 2015 in Eupen besprochen.

Marianne Thyssen ist die belgische EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität. Zu ihren Aufgaben gehört u.a. die zentrale Positionierung der Beschäftigungs- und Sozialpolitik bei der wirtschaftspolitischen Koordinierung im Rahmen des Europäischen Semesters, die Förderung der Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Intensivierung des Kampfes gegen Ungleichheit und Armut.

Es ist vorgesehen, dass auch junge Leute aus Aachen beim Besuch der EU-Kommissarin in Eupen dabei sein und Fragen stellen können. Die Veranstaltung wird simultan auf Deutsch, Französisch und Niederländisch gedolmetscht.

Die EU ist größer und komplexer geworden: Wie kann man eigentlich das Thema "Europa" studieren?

Der Studiengang 'Master Europastudien' (MES) der RWTH Aachen lud heute mit Partnern zu einem Vortrag "Europa studieren" mit Prof. Dr. Jörg Monar, Rektor des Europakollegs Brügge, ein.

Der britische Vizepremier Nick Clegg hat beim Europakolleg Brügge ebenso studiert wie Finnlands Regierungschef Alexander Stubb und dessen dänische Amtskollegin Helle Thorning-Schmidt, Zeit-Herausgeber Josef Joffe ebenso wie der Gouverneur der belgischen Nationalbank Luc Coene: Das Europakolleg in Brügge ist das älteste und renommierteste Hochschulinstitut für europäische Studien. Es geht auf eine Initiative des späteren Karlspreisträgers Salvador de Madariaga zurück, der bereits 1948 vorschlug, eine Einrichtung zu etablieren, an der Postgraduierte aus vielen unterschiedlichen Nationen zusammen leben und "Europa studieren" sollten.

Seit September 2013 ist der deutsche Politikwissenschaftler Prof. Dr. Jörg Monar Rektor der "Kaderschmiede für europäische Politik" (Süddeutsche Zeitung). In der RWTH stellte er heute vor gut 30 Interessenten die Arbeit des Europakollegs vor. Der Hochschulcampus in Brügge befindet sich in der historischen Altstadt. Die Gebühren für das Studium schließen Kosten für Unterkunft und Verpflegung auf dem Campus ein; dadurch wird ein enges Zusammenleben der international zusammengesetzten Studierendengruppe erzielt.

Folgende Postgraduierten-Studiengänge werden am Europakolleg angeboten:

  • Master of Arts in European Political and Administrative Studies 
  • Master of Arts in European Economic Studies
  • Master in European Law (LL.M.)
  • Master of Arts in European Interdisciplinary Studies
  • Master of Arts in European Union International Relations and Diplomacy

Alle Lehrgänge dauern zehn Monate (Mitte September bis Mitte Juni), die Abschlussprüfungen finden Ende Mai/Anfang Juni statt. Die meisten Studierenden erhalten Stipendien ihrer nationalen Regierungen. In Deutschland wird die Vergabe der Studienplätze und Stipendien durch eine unabhängige Auswahlkommission vorgenommen und vom Netzwerk Europäische Bewegung organisiert.

Vor den Toren Europas – Flucht und Migration als humanitäre und (entwicklungs-)politische Herausforderung

Heute fand ein Vortrag und eine Diskussion mit Dr. Martin Bröckelmann-Simon statt. Er ist Geschäftsführer des katholischen Hilfswerks MISEREOR und verantwortlich für den Bereich Internationale Zusammenarbeit. Veranstalter war die Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen zusammen mit weiteren Partnern.

Herr Bröckelmann-Simon skizzierte, dass weltweit heute mehr Menschen auf der Flucht sind als nach dem Zweiten Weltkrieg – mit 51 Millionen so viele wie nie zuvor. Dahinter stehen 51 Millionen menschliche Schicksale, die meist namenlos, unbekannt, abstrakt bleiben. Richtig berührt werden wir durch diese Zahl nicht, denn sie hat weder Gesicht noch Namen. Einigen Gesichtern aus dem Kreis der vielen Millionen könnten wir allerdings doch begegnen – denjenigen, die es über das oft todbringende Mittelmeer doch noch bis zu uns geschafft haben. Wirklich viele werden es nicht sein – gerade einmal 0,4 Prozent aller weltweit registrierten Flüchtlinge leben in Deutschland. Große Probleme haben hingegen die unmittelbaren Anrainerstaaten von Kriegs- und Notgebieten– bleiben doch weltweit rund 85 Prozent aller Flüchtlinge in ihrer unmittelbaren Nachbarregion.

Aufruf zur Hilfe für Aufnahmeländer von Flüchtlingen

Der Referent stellts die Sicht des Hilfswerks MISEREOR vor gut 40 Gästen zur Diskussion und forderte, dass Europa seine entwicklungspolitische Aufgabe wahrnehmen müsse. Man müsse die Aufnahmeländer stabilisieren, den Menschen helfen ihre Traumate zu bewältigen und vor allem Perspektiven für die Kinder schaffen, sonst gäbe es eine verlorene Generation. Dabei richtete er sich nicht nur an die Politik, sondern möchte auch ein Umdenken in der Bevölkerung hierzulande erreichen.  Er erinnerte daran, dass vor 70 Jahren es die Deutschen waren, die Zuflucht und Hilfe suchten. Jetzt sollten wir in Deutschland die Unterstützung anderen Hilfesuchenden nicht verwehren.

15 04 24 Europa von unten 1Kneipenquiz und Diskussionsrunden im Gewölbekeller Charlatan

"In welchem europäischen Land ist der Big Mac am teuersten? Was feiern wir am 9. Mai, dem sogenannten Europatag? Und was bedeutet Tiramisu? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Europa brachten die gut 100 Teilnehmer beim Kneipenquiz im Charlatan-Gewölbekeller ins Grübeln. Während die Antworten auf diese Fragen eindeutig zuzuordnen waren, gab es bei den insgesamt drei Diskussionsrunden deutlich verschiedene Meinungen. Moderiert von Alper Kurtoglu und Sophia Schmitz vom Aachener Hochschulradio debattierten geladene Gäste über die Zukunft der Europäischen Union, die Möglichkeiten der Partizipation junger Europäer an der Politik und die Vor- und Nachteile der europäischen Institutionen. Natürlich durfte in der Kaiserstadt Aachen auch das Thema Karlspreis nicht fehlen.

Nach einer ersten Vorstellungsrunde der Gäste äußerten sich zunächst Mayssoun Zein Al Din, Dozierende an der RWTH Aachen im Studiengang Europastudien, und Ingo von Wirth, Student im gleichen Studiengang zur Wahrnehmung der Europäischen Union in Deutschland, sowie der Einflussnahme von Firmen und Konzernen auf die Politik. Während Frau Zein Al Din ein Bild einer durch die Wirtschaft sehr beeinfluss- und lenkbaren Politik zeichnete, betonte von Wirth die Bedeutung von politischem Engagement für Europa, auf der Grundlage eines gesunden Optimismus.

In der nächsten Talkrunde ging es dann um eines der Lieblingsthemen der Aachener, von denen sich auch viele unter das Publikum gemischt hatten: den Karlspreis. Dazu debattierten Hermann Josef Pilgram von der Karlspreisstiftung und Patrick Scholz von AEGEE Aachen über die Auswahlkriterien für die Verleihung des Karlspreises. Aber auch sein jüngster Ableger, der Jugendkarlspreis, war Gegenstand der Diskussion. Dabei kristallisierte sich die Meinung heraus, dass der Karlspreis vor allem für ein Lebenswerk und der Jugendpreis hauptsächlich für eine angestoßene Entwicklung vergeben wird.

In der letzten Runde stellten sich dann Christine Elfers von der Jungen Union Brüssel und Holger Schmitt von AEGEE Europe den Fragen des Moderationsduos. Die bezogen sich unter anderem auf die Werte der Staatengemeinschaft und welche Wirkung diese auf die Nachbarstaaten haben.

15 04 24 Europa von unten 2Die zwischen den Talkrunden stattfindenden Quizfragen sorgten für eine entspannte Atmosphäre und vermittelten ganz nebenbei noch spannendes Europawissen. Auch eine Gruppe aus Polen riet fröhlich mit. In drei Runden ging es dabei um Wissen über Institutionen, Geschichte und Mitgliedsstaaten der EU.

Als am Ende die Gewinner bekanntgegeben wurden - zu gewinnen gab es unter anderem eine Fahrt nach Brüssel - gab es zwar einige kleine Enttäuschungen über verpasste Plätze, aber hauptsächlich Freude über den gelungenen Abend. Die verschiedenen angestoßenen Diskussionen wurden an der Theke im Charlatan noch bis tief in die Nacht fortgesetzt und Zuhörer, Talkgäste und Organisatoren fanden sich zu der einen oder anderen Diskussionsgruppe zusammen.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom europäischen Studentenverband AEGEE, dem Europastudiengang MES, dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) und dem Hochschulradio Aachen, denen hier noch einmal ausdrücklich zu diesem gelungen und abwechslungsreichen Abend gratuliert werden soll. Zudem war der Abend Teil des Karlspreis-Rahmenprogramms.

Übrigens: der Big Mac ist in Norwegen am teuersten, am 9. Mai feiern wir die Schumann-Erklärung und Tiramisu bedeutet auf Deutsch: "Zieh mich hoch". Hätten Sie das gewusst?

15 04 23 NL Schueler CollageNeugierig auf Europa!

Heute besuchten gut 40 Schülerinnen und Schüler des Commanderijcollege aus Gemert in den Niederlanden das EUROPE DIRECT Informationsbüro.

Die jungen Leute der 9. Klasse kamen in kleinen Gruppen und informierten sich über die EU und die Europastadt Aachen. Jonas Zink und Winfried Brömmel vom EUROPE DIRECT Büro konnten neben Informationen zudem passendes EU-Informationsmaterial anbieten. Besonders der EU Citizen Passport war von großem Interesse.

Der Lehrer Frank Quaedvlieg ermunterte die Schüler alle Fragen auf Deutsch zu stellen, was die Jugendlichen sehr gut meisterten.

15 04 20 VHS 1Wer macht eigentlich was in Brüssel?

Europäisches Parlament, Euro-Rettungsschirm, Wettbewerbsregeln, Verbraucherschutz, Agrarsubventionen usw.

Die Europäische Union (EU) greift immer mehr in das alltägliche Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. Mehr als 60 % aller Entscheidungen auf kommunaler Ebene sind von europäischen Verordnungen mitbestimmt. Ist es ein bürokratischer Dschungel, der uns immer stärker überwuchert, oder handeln in Brüssel „kluge Köpfe“ allein in unserem Interesse? Was heißt das eigentlich, wenn von „Kommission“, „Ministerrat“ oder „Rat der Regionen“ die Rede ist? Wohin geht das viele Geld?

Beim heutigen Infoabend bei der VHS Aachen bot Winfried Brömmel, Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen, viele anschauliche Informationen, so dass die 10 Gäste beim nächsten Mal genau Bescheid wissen, wenn wieder über „die da in Brüssel“ gemeckert wird. Außerdem präsentierte Herr Brömmel viele Beispiele aus der Region Aachen und der Euregio Maas-Rhein, die zeigten, wie hier Europa im Alltag gelebt wird.

Dr. Detlev Preuße 15 04 20 Ukraine Vortrag 1 und Horst Kläuser erläuterten geschichtliche und gegenwärtige Entwicklungen in der Ukraine

Seit Monaten ist die Krise in der Ukraine und der bewaffnete Konflikt in deren östlichen Gebieten ein kontinuierliches Thema in den Medien und Gegenstand vieler Diskussionen. Mit den Vorträgen von Herrn Dr. Detlev Preuße und Horst Kläuser wollte die Europa Union Aachen die historische Entwicklung hin zu den aktuellen Problemen beleuchten und lud daher heute gemeinsam mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zur Veranstaltung "Und die Ukraine geht uns doch etwas an - Parallelen zu den mittel- und osteuropäischen Freiheits- und Unabhängigkeitsbewegungen vor 25 Jahren" in den Gartensaal des Deutsch-Französischen Kulturinstituts ein.

Der Politologe Dr. Detlev Preuße ist nicht nur Autor des neu erschienen Buches “Umbruch von unten: Die Selbstbefreiung Mittel- und Osteuropas und das Ende der Sowjetunion“ sondern war auch lange Jahre bei der Konrad Adenauer Stiftung beschäftigt, wo er vor allem für die Betreuung mittel- und osteuropäischer Graduierter war.

Horst Kläuser ist Chefreporter des WDR Hörfunk und berichtete in seiner Funktion als ARD-Sonderkorrespondent in den vergangenen Jahren immer wieder aus Kiew und Moskau.

Nach einer Begrüßung der knapp 70 Zuhörer und der beiden Vortragenden durch die Vorsitzende der Europa Union Aachen Marion Bylaits ging Dr. Preuße in seinem Vortrag auf die Hauptthesen seines Buches ein und erläuterte seine Argumente. Dabei beschrieb er ausführlich das Entstehen der Souveränitätsbestrebungen in den verschiedenen osteuropäischen Sowjetrepubliken zwischen den Jahren 1898 und 1991. Des Weiteren betonte er sowohl die symbolische kraft des sogenannten "Baltischen Wegs", wie auch die politische Wichtigkeit der verschiedenen Volksfronten, die sich in dieser Zeit, auch in der Ukraine bildeten und die Souveränität ihrer Staaten von der UdSSR forderten. Daran anschließend legte Dr. Preuße dar, dass es auch in der Ukraine, mit der Ausnahme der Krim, in dieser Zeit eine hohe Zustimmung zur Loslösung von der Sowjetunion bestand. Zum Abschluss seines Vortrages widersprach er der, heute in Russland wieder weit verbreiteten These, der Zerfall der Sowjetunion wäre von westlichen Staaten initiiert worden. Laut Dr. Preuße habe viel mehr das Baltikum und seine Souveränitätsbestrebungen in den Jahren 1989 und 1990 diese Entwicklung maßgeblich beeinflusst.

15 04 20 Ukraine Vortrag 215 04 20 Ukraine Vortrag 2Im zweiten Teil des Abends beleuchtete der WDR Chefreporter Horst Kläuser die letzten Entwicklungen in der Ukraine und gab einige sehr persönliche Einblicke in seine Erfahrungen als Korrespondent in Kiew und Moskau. In seinem Bericht unterstrich Kläuser die Hoffnungen, die in der Ukraine während der "Orangenen Revolution" aufgekommen waren, in deren Verlauf aber enttäuscht wurden. Diese Hoffnungen nannte er unter anderem als Grund für die Maidan-Bewegung, die sich im November 2013 manifestierte. Besonders betonte er dabei den seiner Meinung nach verschwinden geringen Anteil von faschistischen und radikalen Bewegungen bei der Protesten. Vielmehr wolle er die Bewegung in Kiew als die erste seit dem Beginn der 1990er Jahre verstehen, die sich aktiv und lautstark für einen Beitritt zur Europäischen Union ausspreche.

Im Verlauf der anschließenden Diskussion hatten die zahlreichen Zuhörer die Möglichkeit Fragen zu stellen. Themen waren dabei unter anderem die Verstöße Russlands gegen das Völkerrecht bei der Besetzung der Krim, sowie die Bedeutung der EU für eine Demokratisierung der Ukraine.

Die aufgrund des zeitlichen Rahmens unterbrochene, intensive Diskussion konnte in den Räumlichkeiten des Deutsch-Französischen Kulturzentrums bei einem Glas Wein oder Orangensaft weitergeführt werden. So klang der Abend in angenehmer Atmosphäre und mit interessanten Gesprächen aus.

EUROPE DIRECT bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für die gelungene Zusammenarbeit.

15 04 18 AEGEE JubiläumEurope in me, me in Europe
Europa - hat es eine Zukunft?

Unter dem Motto 'Europe in me, me in Europe: Europa - hat es eine Zukunft?' veranstaltete AEGEE Aachen heute einen Infotag. AEGEE ist der größte interdisziplinäre Studentenverband Europas mit einer sehr aktiven lokalen Gruppe in Aachen. AEGEE steht für europäische Gemeinschaft, kulturellen Austausch und Partizipation.

Anlässlich des 30. Jubiläums des europäischen AEGEE Dachverbandes fand heute ein ereignisreicher Tag an der RWTH Aachen statt: Vorträge interessanter Gäste aus Wirtschaft und Politik  - wie z.B. Sabine Verheyen (MdEP), Prof. Baumann (Rektor der FH Aachen) und Professoren der Maastricht University - handelten von aktuellen europäischen Themen, Chancen für die Zukunft, aber auch historischen Zusammenhängen.

Für das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hielt Abteilungsleiter Thomas Hissel einen Vortrag über Europa und die Europastadt Aachen. Vor 40 sehr interessierten Gästen berichtete er von den Herausforderungen und von den Chancen für die Grenzstadt Aachen. Neben geschichtlichen Hintergründen standen dabei vor allem grenzüberschreitende Kooperationen und gute Beispiele für EU-geföderte Projekte im Mittelpunkt.

Parallel stellen europäische Vereine aus Aachen ihre Arbeit vor und beantworten Fragen vor Ort.
Auch EUROPE DIRECT Aachen war mit einem Infostand vertreten. EUROPE DIRECT Mitarbeiter Damian Jordan beantwortete viele Fragen der Europa-Interessierten und bot passendes EU-Informationsmaterial an.

15 04 01 MES 2Studierende des Masterprogramms Europastudien der RWTH Aachen informieren sich über Angebote und Arbeit des EUROPE DIRECT Büros

Als Einstimmung auf ihr im Sommersemester beginnendes Studium besuchten heute knapp zehn Studierende des Masterprogramms Europastudien das EUROPE DIRECT Büro im Aachener Grashaus. Begleitet wurden sie von der neuen Geschäftsführerin des Studiengangs Frau Mehnert.

Zunächst wurde den Besuchern ein kleiner Einblick in die Angebote und Arbeit des EUROPE DIRECT Büros gewährt. Dabei wurde nicht nur das europaweite Netzwerk der Informationszentren, sondern auch deren verschiedenen Aktivitäten, wie zum Beispiel Studienfahrten und Seminare vorgestellt. Anschließend erfuhren die Studierenden mehr über die Europastadt Aachen und deren politische und kulturelle Aktivitäten. So wurde den Studierenden durch Informationen über die Route Charlemagne und die Kooperation der Grenzkommunen die regionale Bedeutung der Karlsstadt Aachen verdeutlicht.

Zum Schluss konnten in kleiner Runde und entspannter Atmosphäre Fragen geklärt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Die angebotenen Informationsmaterialien wurden reichlich verteilt und dürften den Besuchern einen guten Start in ihr Studium, das sie vielleicht noch einige Male in zum EUROPE DIRECT Büro führen wird, erleichtern.

15 03 26 TTIP im Dialog Teil 2Dr. Sabine Stephan, Referatsleiterin der Ökonometrie bei der Hans-Böckler-Stiftung, äußert Bedenken zum Freihandelsabkommen

Die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der EU und den USA, kurz TTIP, wird in breiten Teilen der Gesellschaft intensiv und kontrovers diskutiert, vor allem in Deutschland. Aus diesem Grund lud der Europaverein GPB in Eschweiler mit EUROPE DIRECT Aachen nach dem Vortrag von Generalkonsul Stephen A. Hubler im Februar nun zu einer zweiten Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein.

Dr. Sabine Stephan betrachtete TTIP aus einer europäischen Perspektive heraus. Die Referentin studierte unter anderem Politologie und VWL. Seit 2005 ist sie Leiterin des Referats Ökonometrie im Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung. Sie lehnt den Freihandel nicht grundsätzlich ab, stellte ihm in ihrem Vortrag aber das öffentliche Interesse entgegen.

Nach einer Begrüßung und Einführung von Peter Schöner, Präsident des Europavereins, legte Frau Dr. Stephan vor rund 50 Gästen zunächst die Ziele von TTIP dar und hinterfragte, dass die Schaffung eines Freihandelsabkommens primäres Ziel der Verhandlungen sei. Das Abkommen bezeichnete sie als Investitionspartnerschaft, während die Senkung der bereits geringen Zölle zwischen beiden Handelsräumen wenig effektiv sei.

Kritisch sieht Dr. Stephan die Wechselwirkungen zwischen dem Abbau von Handelshemmnissen und dem Verbraucherschutz. Durch die wechselseitige Anerkennung bestehender Sicherheitsstandards, die mit der Liberalisierung und Deregulierung einhergeht, bestehe die Gefahr einer Absenkung der zum Schutz der Verbraucher eingeführten Standards. Dabei sei es entgegen häufig geäußerter Annahmen nicht der Fall, dass die US-amerikanischen Standards niedriger seien als die europäischen.

Auch die Frage nach zu erwartendem Beschäftigungszuwachs und Wirtschaftswachstum thematisierte die Referentin. Sie beleuchtete verschiedene Studien und Modelle, die häufig zitiert werden, um TTIP vor dem Hintergrund dieser prognostizierten Entwicklungen zu rechtfertigen. Als Makroökonomin bezeichnete Frau Dr. Stephan selbst die unter optimistischen Annahmen errechneten Wachstumsraten als gering und wenig verheißungsvoll.

Ein drittes zentrales Thema des Vortrages und Anlass für Kritik stellten der Investorenschutz, die zu diesem Zweck vorgeschlagenen Schiedsverfahren und Konsequenzen für die Allgemeinheit dar. Problematisch sei, dass ausländischen Unternehmen das Recht eingeräumt wird, Klagen gegen beteiligte Staaten zu erheben und dass die von nicht immer unabhängigen internationalen Gerichten in nicht-öffentlichen Verhandlungen getroffenen Entscheidungen die Beschlüsse staatlicher Gerichte außer Kraft setzen können. Die Zahlung von Entschädigungen aus Steuergeldern schon bei geringen Anlässen zur Klage verleihe den Unternehmen großen Einfluss.

Auch Kommentare und Nachfragen aus dem Publikum konzentrierten sich auf den Investorenschutz. Einige der Zuhörer äußerten scharfe Kritik am Vorgehen der Politik und wünschten sich mehr Diskussionen über TTIP in der Bevölkerung, obwohl diese in Deutschland im europäischen Vergleich eher zahlreich und kritisch seien.

Der gelungene Informationsabend klang bei einem abschließenden kleinen Empfang aus. Die zweiteilige Veranstaltungsreihe zielte darauf, sowohl die amerikanische als auch die europäische und wissenschaftliche Seite kennenzulernen. Beide Referenten konnten ihren Zuhörern einen näheren Einblick in das geplante Abkommen gewähren.

Weiterführende Informationen zu TTIP aus Sicht der Europäischen Union finden Sie hier:

15 03 18 BrüsselfahrtDas EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisierte zusammen mit Sabine Rosenbrock eine Studienfahrt nach Brüssel für rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Aachen, fast alle mit Migrationshintergrund

Schon seit mehreren Jahren bietet Sabine Rosenbrock in Aachen ehrenamtlich Gesprächsrunden für Frauen mit Migrationshintergrund an. Einmal wöchentlich treffen sich Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, wie zum Beispiel Iran, Jordanien, Russland, Kongo u. a., um mit ehrenamtlichen Aachenern die Deutsche Sprache zu üben und über aktuelle Themen zu sprechen.

Die Migrantinnen hatten während der Gesprächskreise ein großes Interesse an der Europäischen Union gezeigt und hatten sich bereits mit Informationsmaterial beschäftigt, das EUROPE DIRECT Aachen zur Verfügung gestellt hatte. Und so kam die heutige Studienfahrt zum Europäischen Parlament zustande, bei der auch die Ehemänner mitfahren durften. Die Fahrt wurde zusammen mit dem Europabüro von Sabine Verheyen (MdEP aus Aachen) und dem Besuchsdienst des EU-Parlaments organisiert. Von EUROPE DIRECT begleitete Hannah Königs die Gruppe.

Nach den Mühen einen geeigneten Parklplatz für den Bus zu finden und dem Passieren der Sicherheitskontrollen wurde die Gruppe mit einem Vortrag über das Europäische Parlament begrüßt. Darin wurden ihnen erste Einblicke in die Funktionsweisen des Parlaments gegeben und anhand von Beispielen die Komplexität der Entscheidungsprozesse innerhalb der EU veranschaulicht, die durch die jeweils unterschiedlichen Interessen der jeweiligen Länder geprägt werden.

Im Anschluss erhielt die Gruppe Einblicke in die Migrations-und Asylpolitik von EU-Parlamentarier Dr. Christian Ehler, der sich zudem den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Thema Flüchtlinge und Migrationsgründe stellte. Mittags folgte die Besichtigung des Plenarsaals, wobei sich die 50 Bürgerinnen und Bürger besonders für die Dolmetscherkabinen begeisterten. Dabei interessierte sie besonders, dass alle Mitglieder das Recht haben, in der Amtssprache ihrer Wahl zu sprechen und die Dolmetscher auf Grund der hohen Belastung im 10 Minuten Takt wechseln müssen.

Mit dem Rundgang durch den Plenarsaal des Parlaments endete der Besuch des Parlaments und es folgte eine Stadtführung durch Brüssel. Diese wurde von einer Ehrenamtlerin geleitet, und umfasste sowohl andere EU-Institutionen als auch Sehenswürdigkeiten von Brüssel.

15 03 17 Wessels Frankreich 1Die Deutsch-Französischen Beziehungen:
vom europäischen Motor zur "lahmen Ente" und retour?

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen und das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen luden heute zu einem interessanten Gesprächs- und Diskussionsabend in den Gartensaal des Deutsch-Französischen Kulturinstituts ein.

Gesprächspartner auf dem Podium war Prof. Dr. Wolfgang Wessels, Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls am Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen der Universität zu Köln. Als Moderator und Experte stand zudem Siebo M.H. Janssen zur Verfügung, welcher Politikwissenschaftler/Historiker und langjähriges Mitglied im Rednerteam Europa ist.

Nach einer Begrüßung der knapp 40 Gäste durch Winfried Brömmel, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, begann Prof. Wessels mit einer Analyse, welche Unterschiede es zwischen Frankreich und Deutschland gibt. Er verwies auf die Bereiche Wirtschaftspolitik, Strategien bei der Währungsunion, die Außen- und Geopolitik, Energiepolitik und nicht zuletzt die unterschiedliche Staatsform. Er fragte sich, wieso bei den vielen sehr deutlichen Unterschieden zwischen Frankreich und Deutschland diese Länder eigentlich meist so gut auf europäischer Ebene zusammen arbeiten (können).

Seine These ist: Immer wenn es politisch schwierig wird in Europa, arbeiten Deutschland und Frankreich wie durch einen reflexartigen Instinkt eng zusammen. Er erklärte es u.a. damit, dass die anderen (EU-)Länder die Rolle eines Führungsduos von Frankreich und Deutschland erwarten, z.B. beim gegenwärtigen Ukraine-Konflikt. Dabei binden Frankreich und Deutschland die anderen EU-Länder in ihre Entscheidungsfindung ausdrücklich ein.
Zudem bemerken auch die "großen" EU-Länder Frankreich und Deutschland, dass durch die globale demographische Entwicklung nur durch eine Zusammenarbeit (in der EU) die globale Bedeutung gehalten oder gestärkt werden kann. Die beiden Länder befinden sich nach Wessels noch immer in einem historischen Lernprozess, der sie nach den beiden Weltkriegen immer wieder zum geimeinsamen Handeln zusammen führt. Jede erfolgreiche Krisenbewältigung schweißt Frankreich und Deutschland weiter zusammen.

Bei der aktuellen Euro-Krise haften derzeit alle Euro-Länder zusammen für krisengeschüttelte Mitglieder wie Griechenland. Es ist keine allein-deutsche Position, der sich z.B. Griechenland derzeit stellen muss. Die nationalen Interessen von Frankreich und Deutschland (und der anderen EU-Länder) werden dabei immer mit den europäischen Anforderungen zusammen gelegt und bearbeitet. Somit scheint die Differenz zwischen Deutschland und Frankreich zugleich eine Voraussetzung für die erfolgreiche Zusammenarbeit zu sein. Allerdings gibt es seit langem keine großen gemeinsamen Projekte von Frankreich und Deutschland.

Abschließend gingen die Referenten auch noch auf den scheinbaren Aufstieg des rechtsextremen Front National und damit verbundene Konsequenzen für die Deutsch-Französischen Beziehungen und die französische Europapolitik ein. Da der Front National gegen Europa arbeitet, wäre bei weiterem Erstarken eine Annäherung jener Partei an Russland denkbar.

Der gelungene Politikabend endete mit einem Verweis auf Jean Monnet, der stets die konkreten kleinen Schritte in Richtung eines gemeinsamens Europas fokussierte statt eine große Europa-Vision z.B. einer Europäischen Föderation in den Vordergrund zu stellen. In diesem Sinne haben Deutschland und Frankreich schon viele gemeinsame und wichtige Schritte eines geeinten Europas umgesetzt.

Studierende informieren sich über EUROPE DIRECT, die EU und die Europastadt Aachen

Heute 15 03 10 Maastricht Studis 2besuchten rund 20 Studierende der Hogeschool Zuyd des Studiengangs "European Studies" aus Maastricht das EUROPE DIRECT Informationsbüro in Aachen. Im historischen Sitzungssaal des Haus Löwenstein folgten sie aufmerksam den Informationen rund um das EUROPE DIRECT Büro und seine vielfältigen Aufgabenbereiche.

Des weiteren wurde den Studierenden ein umfassender Überblick über die Europäische Union gegeben, der unter anderem die wichtigsten Etappen ihrer Geschichte, die Erweiterungen, ihre Werte und Ziele sowie ihre Struktur abdeckte. Ergänzt wurde der Vortrag durch konkrete Beispiele, die veranschaulichten, wie Europa jedem Einzelnen im Alltag begegnet. Dabei ging es beispielsweise um Themen wie Mobilität, Krankenversicherung oder Telefon- und Datenroamingkosten im europäischen Ausland. Weiterhin wurden europäische Projekte wie der Europäische Freiwilligendienst, ERASMUS, ERASMUS+ und EURES erläutert.

Abschließend wurde den Bachelorstudenten ein Eindruck von der Stadt Aachen als Europastadt gegeben. So wurde ihnen zum Beispiel die Vernetzung mit den Grenzregionen in den Niederlanden und Belgien erklärt, u.a. durch den "Runden Tisch der Bürgermeister", durch die Kooperation der MAHHL-Städte und nicht zuletzt durch die Euregio Maas-Rhein.

Es folgte eine spannende Fragerunde und ein interessanter Austausch von Perspektiven. Bevor die Studierenen EUROPE DIRECT wieder verließen, um weiter nach Eupen zu fahren, griffen sie beim speziell für sie als Zielgruppe bereitgestellten EU-Informationsmaterial zu. Dieses soll nicht nur das Wissen über die Europäische Union vertiefen, sondern auch Sprachkenntnisse erweitern und praktische Tipps für ihre Studienlaufbahn liefern.

15 03 04 AG Europa von unten 1Gute Zusammenarbeit mit jungen Leuten, die sich für Europa engagieren

Heute traf sich eine Arbeitsgruppe von 11 Leuten im EUROPE DIRECT Büro im Grashaus: Gemeinsam wird derzeit eine Veranstaltung für das Karlspreis-Rahmenprogramm geplant, die den Titel hat 'Europa von unten - Wie jung ist Europa?'.

Die Teilnehmenden kommen von AEGEE Aachen, dem Europastudiengang der RWTH Aachen, von JEF Aachen und natürlich dem EUROPE DIRECT Büro in Aachen. Auch das Hochschulradio und die Karlspreisstiftung sind beteiligt.

Was ist geplant?
Am Freitag 24.04.2015 wird um 19:00 Uhr im Common Sense eine interessante Veranstaltung von jungen Leuten für junge Leute organisiert. Die Grundfrage ist, auf welche Weise sich junge Leute an der Gestaltung Europas beteiligen können. Während eines unterhaltsamen Podiumsgesprächs im Charlatan Gewölbekeller des Common Sense gibt es spannende Einblicke, zudem ein EU-Kneipenquiz mit tollen Gewinnen und Musik. Auf dem Podium sind Experten unterschiedlichen Alters, die verschiedene Organisationen mit Europäischem Hintergrund repräsentieren.

Nach den nächsten Vorbereitungstreffen wird dann bald mit der Werbung begonnen.
Also demnächst mehr!

Informationsveranstaltung zum gemeinsamen Aufruf der Programme EFRE, ELER und ESF
"Starke Quartiere – starke Menschen"

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt mit dem gemeinsamen Aufruf "Starke Quartiere – starke Menschen" der Programme EFRE, ELER und ESF insgesamt 350 Mio. Euro Investitionsvolumen für benachteiligte Quartiere in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Der Schwerpunkt des Projektaufrufs liegt auf der präventiven und nachhaltigen Entwicklung von Stadtquartieren und Ortsteilen sowie auf der Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung.

Auf Einladung des Fachbereichs Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheit und des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen fand heute von 10 bis 12 Uhr, moderiert durch Fachbereichsleiter Dieter Begaß, eine verwaltungsinterne Informationsveranstaltung mit 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diesem gemeinsamen Projektaufruf der europäischen Strukturfonds statt.

Einvernehmlich wurde die Notwendigkeit geäußert, Fördermittel aus dem gemeinsamen Projektaufruf zu generieren und sich an einer Entwicklung eines ganzheitlichen Integrierten Handlungskonzepts zu beteiligen. Betont wurde dabei insbesondere, dass eine Chance darin gesehen wird, investive mit nicht-investiven Maßnahmen gebündelt fördern zu können.

Gemeinsam wurde ein weiterer Termin beschlossen, bei dem mit interessierten Fachdienststellen aus der Stadt Aachen die Quartiersfrage und die Leitlinien der Stadt Aachen erörtert werden sollen. Darüber hinaus sind weitere Ziele, Ideen, Maßnahmen und Strategien für mögliche Projekte im Rahmen des Projektaufrufs gemeinsam zu generieren.

15 02 26 TTIP 2Generalkonsul Stephen A. Hubler stellte sich kritischen Fragen zu TTIP

Die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der EU und den USA, kurz TTIP, wird in breiten Teilen der Gesellschaft intensiv und kontrovers diskutiert, vor allem in Deutschland. Aus diesem Grund lud der Europaverein GPB in Eschweiler mit EUROPE DIRECT Aachen zu einer ersten von zwei Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein.

Den Auftakt machte heute der US-amerikanische Generalkonsul Stephen A. Hubler, der im August 2012 seine Aufgabe als Generalkonsul in Düsseldorf übernommen hat. Zuvor war er von 2009 bis 2012 stellvertretender US-Generalkonsul im US- Generalkonsulat in St. Petersburg, Russische Föderation.

Nach einer Begrüßung und Einführung von Peter Schöner, Präsident des Europavereins, legte Herr Hubler vor knapp 70 Gästen zunächst die Ziele und Verhandlungsschritte zu TTIP aus amerikanischer Sicht dar. Dabei betonte er die anvisierten wirtschaftlichen Vorteile durch den Abbau von Handelshemmnissen, was vor allem für Exportländer wir Deutschland attraktiv sei. Er verwies aber auch auf zu nutzende Innovationspotenziale durch eine verstärkte Zusammenarbeit. Zudem geht es nach Hubler auch um eine strategische Entscheidung: er hält es für besser, wenn die USA und Europa mit einer TTIP-Deutungshoheit globale Standards setzen würden als wenn dies durch Mächte auf anderen Kontinenten geschähe.

Der US-Diplomat betonte, dass die Transparenz bei den TTIP-Verhandlungen durch Briefings von gewählten Politikern und vielfältigen Lobbygruppen (Umwelt- und Verbraucherschutz, aber auch Auto-Industrie usw.) gewährleistet sei, wobei er um Verständnis warb, dass die Verhandlungstexte, die es nur als Entwurf gebe, nicht komplett frei verfügbar wären. Das sei bei Verhandlungen üblich.

Zugleich stellte er als Grundlagen von TTIP die Arbeitnehmerrechte und den Umweltschutz heraus. Er wünscht sich eine transatlantische Renaissance, die auf den Säulen Wirtschaft, Sicherheit und sozialen Werten beruhe.

15 02 26 TTIP 1Die zahlreichen Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum bezogen sich u.a. auf die Geheimhaltung der Verhandlungsdetails. Die Kritik ist, dass durch die fehlende Einsicht in die Verhandlungstexte die Zivilgesellschaft nicht mitreden kann. Das könne nur indirekt durch die eingeweihten Politiker auf EU- und Bundesebene geschehen.

Es wurden aber auch grundsätzliche Zweifel am Handelsabkommen laut: Schaffen diese wirklich neue Arbeitsplätze und Wohlstand für die Bürger? Hubler entgegnete, dass gerade export-orientierte Länder (Deutschland) und Gemeinschaften (Europa) davon profitieren würden, da sich das Handelsvolumen erhöhen und Zölle wegfallen würden.

Zu der Sorge um eventuell sinkende Standards im Verbraucherschutz (z.B. bei Lebensmitteln) meinte Hubler, dass nicht in allen Handelsfeldern die Standards angeglichen werden müssten, das sei ja gerade Teil der aktuellen Verhandlungen. Aber z.B. für die Autoindustrie wären gemeinsame Standards sehr wünschenswert und auch unproblematisch. Im Finanzwesen seien die Standards in den USA (seit der Börsenkrise) viel höher als in Europa, deshalb möchte die USA die Finanzregeln aus den TTIP-Verhandlungen ausschließen, entgegen der Haltung der EU.

Die mehrfachen Nachfragen zu den geplanten Schiedsgerichten zum Investorenschutz (ISDS) stellte der Generalkonsul klar, dass diese Schiedgerichte nur in schweren Fällen angerufen werden können, wenn es um Enteignung oder um Diskriminierung gehe. Es gebe schon seit über 20 Jahren viel Erfahrung mit Schiedsgerichten innerhalb Europas. Die Idee eines internationalen Handelsgerichtshofs, die ein Gast einbrachte, findet Hubler gut, aber die Einrichtung einer solchen würde sicher über 10 Jahre dauern. Deshalb sei der Investitorenschutz ISDS nun sinnvoll.

Der gelungene Informationsabend klang bei einem abschließenden kleinen Empfang aus. Die zweiteilige Veranstaltungsreihe ist angelegt, sowohl die amerikanische als auch die europäische und wissenschaftliche Seite kennenzulernen. Die zweite Veranstaltung wird am 26.03.2015 Informationen und Erörterung aus europäischer Sicht bieten. Als Referentin steht Dr. Sabine Stephan zur Verfügung, Referatsleitung der Ökonometrie beim Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans Böckler Stiftung.

Weiterführende Informationen zu TTIP aus Sicht der Europäischen Union finden Sie hier:

15 02 22 Weidner 1Stefan Weidner über seine Reise nach Lemberg/Lviv

Im Rahmen der Ausstellung “Ostwärts” in Zusammenarbeit mit “Europäische Horizonte” las Stefan Weidner gestern Abend vor etwa 50 Gästen aus seinem Reiseessay "Ins Griechenland des Ostens" vor.

Auf der Suche nach den gesamteuropäischen Wurzeln der Krise in der Ukraine ist er im Frühjahr 2014 nach Lemberg/Lviv gereist. Während vom aktuellen Konflikt dort in Wahrheit wenig zu sehen ist, stößt der Reisende zu seiner Überraschung auf zahlreiche jüdische Spuren und einen anderen Schriftsteller, der 1924 Lemberg besucht hat: Alfred Döblin. Döblins hellsichtiger Bericht bildet die Kontrastfolie, mit deren Hilfe es Stefan Weidner gelingt, die wechselhafte Geschichte Osteuropas als Chance zu begreifen, Europa aus dem eigenen Erleben heraus poetisch neu zu erfahren.

Stefan Weidner, geb. 1967, studierte Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie und lebt heute als Autor, Literaturkritiker und Übersetzer in Köln. Seit 2001 ist er Chefredakteur der vom Goethe-Institut zweimal im Jahr in den Sprachen Arabisch, Englisch und Farsi herausgegebenen Kulturzeitschrift Fikrun wa Fann/Art&Thought. Für seine Reiseessays und Übersetzungen hat er u.a. den Clemens-Brentano-Preis und August-Wilhelm-Schlegel-Preis erhalten. Er ist Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt in Köln.

15 02 18 ED Regionaltreffen BonnRegionales Treffen der EUROPE DIRECT Informationszentren

Vom 18. bis 19. Februar 2015 kamen die Leiterinnen und Leiter der EUROPE DIRECT Zentren aus NRW, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz auf Einladung der regionalen Vertretung der EU-Kommission nach Bonn.

Dr. Stephan Koppelberg (Leiter) und Mirja-Hannele Ahokas (zuständig für Kommunikation, Netzwerke und politische Berichterstattung) von der regionalen EU-Kommissionsvertretung in Bonn begrüßten ca. 30 Mitglieder des EUROPE DIRECT Netzwerks in den Räumen der Vertretung, darunter auch Vertreter von Europäischen Dokumentationszentren und vom Team Europe. Aus Aachen nahm Winfried Brömmel teil.

Schwerpunkte des Treffens waren sowohl aktuelle Entwicklungen in der EU als auch das Europäische Jahr der Entwicklung 2015, die Verhandlungen zum TTIP-Handelsabkommen und die Serviceleistungen des Enterprise Europe Network.

15 02 24 Realschule Patternhof in Brüssel 2015Realschüler im Herzen Europas – Besuch des Europäischen Parlaments

Der Europaverein Eschweiler hat wie in den vergangenen Jahren zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen für die Abschlussklasse der Realschule Patternhof eine Studienfahrt ins Europäische Parlament nach Brüssel organisiert.

Katharine Rieke, parlamentarische Referentin des Europabüros der EU-Parlamentarierin Sabine Verheyen, gestaltete den Besuch und gewährte Einblick in Tätigkeiten und Tagesablauf der Parlamentsabgeordneten. Ausserdem stellte die Refrentin sich den Fragen der Schüler im Bezug auf Griechenland, die Ukraine Krise und die Zusammenarbeit mit Parlamentariern, die eher national als europäisch gesinnt sind.

Im Anschluss sah das vom Europaverein GPB erarbeitete Programm den Besuch des Plenarsaals vor. Dabei begeisterten sich die knapp 30 Schülerinnen und Schüler sehr für die Dolmetscherkabinen. Sie interessierte besonders, dass alle Dokumente des Parlaments in sämtlichen Amtssprachen der Europäischen Union veröffentlicht werden und alle Mitglieder das Recht haben, in der Amtssprache ihrer Wahl zu sprechen.

Realschule Patternhof in Brüssel 2015 2Beeindruckt zeigten sich die Jugendlichen auch vom Parlamentarium, welches durch multimediale Darstellungen die Geschichte der europäischen Integration zeigt. Dort wurden sie mit Hilfe eines  technischen Media Guides durch die Ausstellung geführt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten somit Einblicke in Geschichte und Funktionsweisen des Parlaments sowie der EU gewinnen und bekamen am Ende die Chance, ihr neu gewonnenes Wissen in einem Fragebogen zum Thema Euopäische Union zu testen.

15 02 05 EMR ED Eupen 1Vernetzungstreffen der EUROPE DIRECT Informationszentren in der Euregio Maas-Rhein

Auf Einladung der Stichting Euregio Maas-Rhein fand heute wieder ein Austausch zwischen den fünf EUROPE DIRECT Informationszentren in der Grenzregion statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Eupen, Hasselt, Lüttich, Maastricht und Aachen kamen im 'Plaza Europa' der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen zusammen. Mit dabei waren Mitarbeiter der Stichting Euregio Maas-Rhein, aber auch von den jeweiligen Provinzregierungen, dem Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Bezirksregierung Köln, dem Zweckverband Region Aachen und dem Grenzinfopunkt. Insgesamt kamen 13 Personen zusammen.

Als Themen standen neben dem Austausch über aktuelle Pläne für das Jahr 2015 auch Aktivitäten im Bereich EU-Fördermittel im Mittelpunkt. Gesucht wurde nach Schnittmengen und Kooperationsmöglichkeiten, um den Bürgerinnen und Bürgern in der Euregio Maas-Rhein Europa und die Europäischen Fördermöglichkeiten auch grenzüberschreitend im Dreiländereck näher bringen zu können.

Für Aachen war EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel dabei, der die EUROPE DIRECT Kolleginnen und Kollegen u.a. einlud, den großen Infostand beim Karlspreisfest auf dem Katschhof gemeinsam zu gestalten. Auch ein geplanter Besuch von Aachenern beim Gouvernement in Maastricht könnte ggf. zeitgleich mit einem Besuch von Bürgern aus anderen Städten kombiniert werden. Weitere gemeinsame Aktivitäten werden ins Auge gefasst und ein Folgetreffen ist in Planung.

Den Haag Studis 300Studenten informieren sich über EUROPE DIRECT, die EU und die Europastadt Aachen

Heute besuchten rund 40 Studierende der Haagse Hogeschool das EUROPE DIRECT Informationsbüro in Aachen. Im historischen Sitzungssaal des Haus Löwenstein folgten sie aufmerksam den Informationen rund um das EUROPE DIRECT Büro und seine vielfältigen Aufgabenbereiche.

Des weiteren wurde den Studenten ein umfassender Überblick über die Europäische Union gegeben, der unter anderem die wichtigsten Etappen ihrer Geschichte, die Erweiterungen, ihre Werte und Ziele sowie ihre Struktur abdeckte. Ergänzt wurde der Vortrag durch konkrete Beispiele, die veranschaulichten, wie Europa jedem Einzelnen im Alltag begegnet. Dabei ging es beispielsweise um Themen wie Kosmetikprodukte und Tierversuche, Elektrogeräte und ihren Umwelt- und Kostenschutz durch Energie-Label, und Telefon- und Datenroamingkosten im europäischen Ausland. Weiterhin wurden europäische Projekte wie ERASMUS+ und EURES erläutert.

Abschließend wurde den Bachelorstudenten ein Eindruck von der Stadt Aachen als Europastadt gegeben. So wurde ihnen zum Beispiel die Vernetzung mit den Grenzregionen in den Niederlanden und Belgien erklärt, u.a. durch den "Runden Tisch der Bürgermeister", durch die Kooperation der MAHHL-Städte und nicht zuletzt durch die Euregio Maas-Rhein.

Bevor die Studierenen EUROPE DIRECT wieder verließen, um weiter nach Eupen zu fahren, griffen sie beim speziell für sie als Zielgruppe bereitgestellten EU-Informationsmaterial zu. Dieses soll nicht nur das Wissen über die Europäische Union vertiefen, sondern auch Sprachkenntnisse erweitern und praktische Tipps für ihre Studienlaufbahn liefern.

D F TagErfolgreicher und informativer Deutsch-Französischer Tag

Das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen organisierte anlässlich des Deutsch-Französischen Tages zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen einen Informationstag zu Austausch-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Frankreich.Zudem werden von der Fachhochschule Aachen, der RWTH Aachen, der Industrie- und Handelskammer Aachen, der Handwerkskammer Aachen, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem Berufskolleg Herzogenrath, dem Paul-Julius-Reuter Berufskolleg, dem Europe Direct Informationsbüro sowie von dem Ernst Klett Verlag, interessante Informationsstände angeboten.

Interessierte Schüler, Lehrer und Eltern waren herzlich eingeladen, sich von 14.00 bis 17.00 Uhr von kompetenten Ansprechpartnern an den Info-Ständen zum Thema Austausch-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Frankreich, beraten zu lassen. Die Veranstaltung fand im Gartensaal des Deutsch-Französischen Kulturinstituts Aachen in der Theaterstraße 67 in Aachen statt.

Außerdem bot das Deutsch-Französische Kulturinstitut diverse Ateliers wie beispielsweise "Wie bewerbe ich mich für ein Praktikum in Frankreich" oder eine Informationsstunde zu den DELF-Prüfungen an. Auch France Mobil war dieses Jahr wieder dabei und versuchte auf spielerische Weise Frankreich und die französische Sprache den Jugendlichen näher zu bringen. Viele Besucher nahmen an einer Stadtrallye teil.

15 01 16 Planspiel IPW 1Türkei-Beitritt stand im Mittelpunkt der simulierten Verhandlungen

Vor dem Hintergrund der Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei sowie der aktuellen Entwicklungen in dem Land simulierten heute 30 Studierende des Instituts für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen die Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei zur EU. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen durchgeführt.

In insgesamt vier Spielgruppen, der Europäischen Kommission, dem Rat, dem Europäischen Parlament und der Türkei stellten die Teilnehmenden die Beitrittsverhandlungen nach.

Nach einer kurzen Einführung in die Verhandlungen durch Dr. Ralf Hell, der das Planspiel als Mitglied des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierte, arbeiteten sich die Studierenden zunächst in Ihre Rollen ein. Danach wurde in mehreren Runden verhandelt. Wie in den echten Beitrittsverhandlungen ging es kontrovers zur Sache, und es wurden zahlreiche kritische Themen in den Beziehungen zwischen der EU und der Türkei angesprochen. Im Mittelpunkt standen dabei die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien durch die Türkei und damit die Voraussetzungen, die die EU für Beitritte formuliert. Am Ende wurde entschieden, dass ein Beitritt der Türkei zur Europäischen Union zwar für grundsätzlich möglich gehalten wird und der Dialog fortgesetzt werden soll, der Beitrittskandidat vorher aber noch einige Bedingungen erfüllen muss.

In der Auswertung sprachen sich alle Studierenden dafür aus, das Planspiel auch anderen Seminaren zu empfehlen.

15 01 15 PK Empfang Grashaus 4Neustart im Grashaus: neue Räume und neue Öffnungszeiten

In das Grashaus, ursprüngliches Rathaus der Stadt aus dem 13. Jahrhundert, sind nach gut anderthalbjähriger Umbauphase zur "Station Europa" der Route Charlemagne die ersten Nutzer eingezogen: EUROPE DIRECT Aachen, Europäische Horizonte und die Karlspreisstiftung.

Zudem kann mittlerweile das 10-jähige Bestehen des EUROPE DIRECT gefeiert werden. Die Stadt Aachen hat heute zusammen mit der Karlspreisstiftung das Wirken im neuen Umfeld vorgestellt und Presse und Öffentlichkeit auf das Angebot und die neuen Öffnungszeiten hingewiesen. Statt einer klassischen Pressekonferenz hat Pressesprecher Bernd Büttgens während eines kleinen Empfangs relevante Personen interviewt: Oberbürgermeister Marcel Philipp, Dr. Stephan Koppelberg (Leiter EU-Kommissionsvertretung in Bonn), Dieter M. Begaß (Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten), Winfried Brömmel (Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen), Andreas Düspohl (Leiter des Grashauses), Dr. Jürgen Linden (Vorsitzender des Direktoriums der Karlspreis-Gesellschaft) und Bernd Vincken (Geschäftsführer der Karlspreisstiftung).

15 01 15 PK Empfang Grashaus 3Der Oberbürgermeister erläuterte, dass die historische Europastadt und Grenzstadt Aachen ein großes europäisches Erbe hat. Zudem sei Aachen eine der wenigen Großstädte, die direkt an der Grenze zu zwei Nachbarn liegt. Aus diesem Grund nimmt Europa im Leitbild der Stadt Aachen und bei der Stadtverwaltung eine wichtige Position ein. Im Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten wird seit 10 Jahren sehr erfolgreich das EUROPE DIRECT Informationsbüro betrieben.

Dr. Stephan Koppelberg legte die Grundidee des EUROPE DIRECT Netzwerks der EU-Kommission dar: die EU kann durch insgesamt 500 solcher Infostellen näher an den Bürgerinnen und Bürgern sein. Er lobt die sehr gute Qualität der in Aachen geleisteten Arbeit. Zudem berichtete er von seiner persönlichen Mitgestaltung bei der Entwicklung des EUROPE DIRECT Netzwerkes.

15 01 15 PK Empfang Grashaus 2Winfried Brömmel dankte der Stadt Aachen für den Umbau des Grashauses und erläuterte, dass bei EUROPE DIRECT Aachen pro Jahr über ca. 50 Veranstaltungen und Infostände organisiert werden. Mehr als 3.000 Abonnenten folgen den Nachrichten des Informaitonsbüros durch E-Mail Newsletter und soziale Medien. Zudem sind derzeit über 150 verschiedene kostenlose EU-Informationsmaterialien zur Mitnahme verfügbar. Die geänderten Öffnungszeiten sind nun u.a. besser passend für Lehrkräfte: Montag bis Donnerstag von 12 bis 16 Uhr, Freitag von 10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung.

Als Höhepunkt gabe es beim Empfang zum 10-jährigen Jubiläum eine kleine Geburtstagstorte.

15 01 15 BuzoganyDr. Aron Buzogány über die demokratische Transformation in Osteuropa nach 1989.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Ostwärts", einer Zusammenarbeit von EUROPE DIRECT Aachen, der Initiative Europäische Horizonte und dem Ludwig Forum war heute Abend Dr. Aron Buzogány zu Gast. Die Einleitung und Moderation übernahm Dr. Stephan Koppelberg, der Leiter der regionalen EU-Kommissionsvertretung in Bonn.

Vor etwa 40 Gästen sprach Herr Buzogány über die politischen Entwicklungen in osteuropäischen Staaten nach den friedlichen Revolutionen von 1989. Der Politikwissenschaftler schilderte, welche Erwartungen und Hoffnungen die Bürger der ehemaligen Ostblockstaaten mit den demokratischen Umbrüchen und dem Aufbruch in die Marktwirtschaft verbanden. Gleichzeitig sei mit den Hoffnungen nun zum Westen aufzuschließen, auch das Dilemma der Gleichzeitigkeit verbunden gewesen. Wie kann Demokratie und Marktwirtschaft zeitgleich eingeführt werden und nebenher ein neuer Staat begründet werden (Beispiel Tschechien)? Welche staatlichen Institutionen soll es geben? Welche Reformen? Wie schnell sollen sie eingeführt werden? Wie schnell und wie weit wird privatisiert? Wofür ist der Staat zuständig?

Objektiv gesehen sind diese Fragen zufriedenstellend gelöst worden. Noch nie zuvor hat es in Europa so viele Demokratien gegeben, bis zur Finanzkrise 2008 haben die osteuropäischen Staaten infolge von Liberalisierung und Internationalisierung und EU-Integration Wirtschaftswachstumsraten von bis zu 5 % gehabt. Dennoch, so Buzogány weiter, sei das Vertrauen in Institutionen und Demokratie stark zurückgegangen und die Anfangseuphorie von Skeptizismus und Gleichgültigkeit ersetzt worden. Als Indikatoren werden sinkende Wahlbeteiligung und eine geringer werdende Befürwortung der Demokratie genannt. So seien viele Menschen enttäuscht worden und eine Entleerung der Demokratie sei festzustellen.

Zum Schluss und als Ansatz für die darauffolgende Diskussion führte Buzogány seine Überlegungen, ob Osteuropa als Vorbote für eine eventuell einsetzende demokratische Regression in Westeuropa dienen könne, aus.

Dr. Aron Buzogàny lehrt Politische Wissenschaften mit dem Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Freien Universität Berlin.