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Soziale Medien

15 05 09 Grashaus TorAktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen

Hier erhalten Sie einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen und Aktionen.
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Den Haag Studis 300Studenten informieren sich über EUROPE DIRECT, die EU und die Europastadt Aachen

Heute besuchten rund 40 Studierende der Haagse Hogeschool das EUROPE DIRECT Informationsbüro in Aachen. Im historischen Sitzungssaal des Haus Löwenstein folgten sie aufmerksam den Informationen rund um das EUROPE DIRECT Büro und seine vielfältigen Aufgabenbereiche.

Des weiteren wurde den Studenten ein umfassender Überblick über die Europäische Union gegeben, der unter anderem die wichtigsten Etappen ihrer Geschichte, die Erweiterungen, ihre Werte und Ziele sowie ihre Struktur abdeckte. Ergänzt wurde der Vortrag durch konkrete Beispiele, die veranschaulichten, wie Europa jedem Einzelnen im Alltag begegnet. Dabei ging es beispielsweise um Themen wie Kosmetikprodukte und Tierversuche, Elektrogeräte und ihren Umwelt- und Kostenschutz durch Energie-Label, und Telefon- und Datenroamingkosten im europäischen Ausland. Weiterhin wurden europäische Projekte wie ERASMUS+ und EURES erläutert.

Abschließend wurde den Bachelorstudenten ein Eindruck von der Stadt Aachen als Europastadt gegeben. So wurde ihnen zum Beispiel die Vernetzung mit den Grenzregionen in den Niederlanden und Belgien erklärt, u.a. durch den "Runden Tisch der Bürgermeister", durch die Kooperation der MAHHL-Städte und nicht zuletzt durch die Euregio Maas-Rhein.

Bevor die Studierenen EUROPE DIRECT wieder verließen, um weiter nach Eupen zu fahren, griffen sie beim speziell für sie als Zielgruppe bereitgestellten EU-Informationsmaterial zu. Dieses soll nicht nur das Wissen über die Europäische Union vertiefen, sondern auch Sprachkenntnisse erweitern und praktische Tipps für ihre Studienlaufbahn liefern.

D F TagErfolgreicher und informativer Deutsch-Französischer Tag

Das Deutsch-Französische Kulturinstitut Aachen organisierte anlässlich des Deutsch-Französischen Tages zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen einen Informationstag zu Austausch-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Frankreich.Zudem werden von der Fachhochschule Aachen, der RWTH Aachen, der Industrie- und Handelskammer Aachen, der Handwerkskammer Aachen, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem Berufskolleg Herzogenrath, dem Paul-Julius-Reuter Berufskolleg, dem Europe Direct Informationsbüro sowie von dem Ernst Klett Verlag, interessante Informationsstände angeboten.

Interessierte Schüler, Lehrer und Eltern waren herzlich eingeladen, sich von 14.00 bis 17.00 Uhr von kompetenten Ansprechpartnern an den Info-Ständen zum Thema Austausch-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Frankreich, beraten zu lassen. Die Veranstaltung fand im Gartensaal des Deutsch-Französischen Kulturinstituts Aachen in der Theaterstraße 67 in Aachen statt.

Außerdem bot das Deutsch-Französische Kulturinstitut diverse Ateliers wie beispielsweise "Wie bewerbe ich mich für ein Praktikum in Frankreich" oder eine Informationsstunde zu den DELF-Prüfungen an. Auch France Mobil war dieses Jahr wieder dabei und versuchte auf spielerische Weise Frankreich und die französische Sprache den Jugendlichen näher zu bringen. Viele Besucher nahmen an einer Stadtrallye teil.

15 01 16 Planspiel IPW 1Türkei-Beitritt stand im Mittelpunkt der simulierten Verhandlungen

Vor dem Hintergrund der Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei sowie der aktuellen Entwicklungen in dem Land simulierten heute 30 Studierende des Instituts für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen die Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei zur EU. Die Veranstaltung wurde vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen durchgeführt.

In insgesamt vier Spielgruppen, der Europäischen Kommission, dem Rat, dem Europäischen Parlament und der Türkei stellten die Teilnehmenden die Beitrittsverhandlungen nach.

Nach einer kurzen Einführung in die Verhandlungen durch Dr. Ralf Hell, der das Planspiel als Mitglied des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission moderierte, arbeiteten sich die Studierenden zunächst in Ihre Rollen ein. Danach wurde in mehreren Runden verhandelt. Wie in den echten Beitrittsverhandlungen ging es kontrovers zur Sache, und es wurden zahlreiche kritische Themen in den Beziehungen zwischen der EU und der Türkei angesprochen. Im Mittelpunkt standen dabei die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien durch die Türkei und damit die Voraussetzungen, die die EU für Beitritte formuliert. Am Ende wurde entschieden, dass ein Beitritt der Türkei zur Europäischen Union zwar für grundsätzlich möglich gehalten wird und der Dialog fortgesetzt werden soll, der Beitrittskandidat vorher aber noch einige Bedingungen erfüllen muss.

In der Auswertung sprachen sich alle Studierenden dafür aus, das Planspiel auch anderen Seminaren zu empfehlen.

15 01 15 PK Empfang Grashaus 4Neustart im Grashaus: neue Räume und neue Öffnungszeiten

In das Grashaus, ursprüngliches Rathaus der Stadt aus dem 13. Jahrhundert, sind nach gut anderthalbjähriger Umbauphase zur "Station Europa" der Route Charlemagne die ersten Nutzer eingezogen: EUROPE DIRECT Aachen, Europäische Horizonte und die Karlspreisstiftung.

Zudem kann mittlerweile das 10-jähige Bestehen des EUROPE DIRECT gefeiert werden. Die Stadt Aachen hat heute zusammen mit der Karlspreisstiftung das Wirken im neuen Umfeld vorgestellt und Presse und Öffentlichkeit auf das Angebot und die neuen Öffnungszeiten hingewiesen. Statt einer klassischen Pressekonferenz hat Pressesprecher Bernd Büttgens während eines kleinen Empfangs relevante Personen interviewt: Oberbürgermeister Marcel Philipp, Dr. Stephan Koppelberg (Leiter EU-Kommissionsvertretung in Bonn), Dieter M. Begaß (Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten), Winfried Brömmel (Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen), Andreas Düspohl (Leiter des Grashauses), Dr. Jürgen Linden (Vorsitzender des Direktoriums der Karlspreis-Gesellschaft) und Bernd Vincken (Geschäftsführer der Karlspreisstiftung).

15 01 15 PK Empfang Grashaus 3Der Oberbürgermeister erläuterte, dass die historische Europastadt und Grenzstadt Aachen ein großes europäisches Erbe hat. Zudem sei Aachen eine der wenigen Großstädte, die direkt an der Grenze zu zwei Nachbarn liegt. Aus diesem Grund nimmt Europa im Leitbild der Stadt Aachen und bei der Stadtverwaltung eine wichtige Position ein. Im Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten wird seit 10 Jahren sehr erfolgreich das EUROPE DIRECT Informationsbüro betrieben.

Dr. Stephan Koppelberg legte die Grundidee des EUROPE DIRECT Netzwerks der EU-Kommission dar: die EU kann durch insgesamt 500 solcher Infostellen näher an den Bürgerinnen und Bürgern sein. Er lobt die sehr gute Qualität der in Aachen geleisteten Arbeit. Zudem berichtete er von seiner persönlichen Mitgestaltung bei der Entwicklung des EUROPE DIRECT Netzwerkes.

15 01 15 PK Empfang Grashaus 2Winfried Brömmel dankte der Stadt Aachen für den Umbau des Grashauses und erläuterte, dass bei EUROPE DIRECT Aachen pro Jahr über ca. 50 Veranstaltungen und Infostände organisiert werden. Mehr als 3.000 Abonnenten folgen den Nachrichten des Informaitonsbüros durch E-Mail Newsletter und soziale Medien. Zudem sind derzeit über 150 verschiedene kostenlose EU-Informationsmaterialien zur Mitnahme verfügbar. Die geänderten Öffnungszeiten sind nun u.a. besser passend für Lehrkräfte: Montag bis Donnerstag von 12 bis 16 Uhr, Freitag von 10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung.

Als Höhepunkt gabe es beim Empfang zum 10-jährigen Jubiläum eine kleine Geburtstagstorte.

15 01 15 BuzoganyDr. Aron Buzogány über die demokratische Transformation in Osteuropa nach 1989.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Ostwärts", einer Zusammenarbeit von EUROPE DIRECT Aachen, der Initiative Europäische Horizonte und dem Ludwig Forum war heute Abend Dr. Aron Buzogány zu Gast. Die Einleitung und Moderation übernahm Dr. Stephan Koppelberg, der Leiter der regionalen EU-Kommissionsvertretung in Bonn.

Vor etwa 40 Gästen sprach Herr Buzogány über die politischen Entwicklungen in osteuropäischen Staaten nach den friedlichen Revolutionen von 1989. Der Politikwissenschaftler schilderte, welche Erwartungen und Hoffnungen die Bürger der ehemaligen Ostblockstaaten mit den demokratischen Umbrüchen und dem Aufbruch in die Marktwirtschaft verbanden. Gleichzeitig sei mit den Hoffnungen nun zum Westen aufzuschließen, auch das Dilemma der Gleichzeitigkeit verbunden gewesen. Wie kann Demokratie und Marktwirtschaft zeitgleich eingeführt werden und nebenher ein neuer Staat begründet werden (Beispiel Tschechien)? Welche staatlichen Institutionen soll es geben? Welche Reformen? Wie schnell sollen sie eingeführt werden? Wie schnell und wie weit wird privatisiert? Wofür ist der Staat zuständig?

Objektiv gesehen sind diese Fragen zufriedenstellend gelöst worden. Noch nie zuvor hat es in Europa so viele Demokratien gegeben, bis zur Finanzkrise 2008 haben die osteuropäischen Staaten infolge von Liberalisierung und Internationalisierung und EU-Integration Wirtschaftswachstumsraten von bis zu 5 % gehabt. Dennoch, so Buzogány weiter, sei das Vertrauen in Institutionen und Demokratie stark zurückgegangen und die Anfangseuphorie von Skeptizismus und Gleichgültigkeit ersetzt worden. Als Indikatoren werden sinkende Wahlbeteiligung und eine geringer werdende Befürwortung der Demokratie genannt. So seien viele Menschen enttäuscht worden und eine Entleerung der Demokratie sei festzustellen.

Zum Schluss und als Ansatz für die darauffolgende Diskussion führte Buzogány seine Überlegungen, ob Osteuropa als Vorbote für eine eventuell einsetzende demokratische Regression in Westeuropa dienen könne, aus.

Dr. Aron Buzogàny lehrt Politische Wissenschaften mit dem Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Freien Universität Berlin.

15 01 08 EH Petrowsjkaja 2Ukrainische Autorin liest im Ludwig Forum aus ihrem preisgekrönten Roman "Vielleicht Esther"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Ostwärts" einer Zusammenarbeit von EUROPE DIRECT Aachen, der Initiative Europäische Horizonte und dem Ludwig Forum war die Schriftstellerin Katja Petrowskaja zu Gast. Sie las den gut 65 Gästen aus ihrem Roman "Vielleicht Esther". Für diesen erhielt sie unter anderem 2013 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Die Autorin wurde 1970 im Kiew der Sowjetunion geboren und studierte nach dem Ende des kalten Krieges und Literaturwissenschaften in Estland, Russland und den USA. Seit 1999 lebt sie in Berlin. Die Familiengeschichte, die Katja Petrowskaja in kurzen Kapiteln erzählt, hätte ein tragischer Epochenroman werden können: der Student Judas Stern, ein Großonkel, verübte 1932 ein Attentat auf den deutschen Botschaftsrat in Moskau. Sterns Bruder, ein Revolutionär aus Odessa, gab sich den Untergrundnamen Petrowski. Ein Urgroßvater gründete in Warschau ein Waisenhaus für taubstumme jüdische Kinder ...

Gebannt folgten die Zuhörer und Zuhörerinnen der Autorin auf ihrer Reise zu den Erlebnissen ihrer Vergangenheit: Reflektierend über ein traumatisierendes Jahrhundert, berichtet sie von zufälligen Begegnungen und Figuren, die ihre Familie begleitet haben. Ungläubigkeit, Skrupel und ein besonderer Sinn für Komik und Skurrilität wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.

Katja Petrowskajas Roman "Vielleicht Esther. Geschichten" ist im Suhrkamp Verlag erschienen und wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2013 und dem Ernst-Toller-Preis 2015 ausgezeichnet.