• 17 09 25 St Ursula 1Heute informierte das Team von EUROPE DIRECT Aachen 35 Oberstufenschüler am St. Ursula Gymnasium über mögliche Wege ins Ausland.

    Heute gehört es im Berufsleben zum guten Ton, in seiner Schulzeit, im Studium oder während der Ausbildung Zeit im Ausland verbracht zu haben. Doch viele scheuen diesen Schritt, da der Weg dorthin als zu schwierig angesehen wird. Aus diesem Grund ist es wichtig junge Menschen schon früh diesbezüglich zu informieren und ihnen so die Ängste zu nehmen.
    Zu diesem Thema fand am 25. September 2017 eine Infoveranstaltung im St. Ursula Gymnasium in Aachen statt, gehalten von Mitarbeitern des EUROPE-DIRECT Informationsbüro in Aachen.

    Die anwesenden Schülerinnen und Schüler wurden zuerst über EUROPE-DIRECT, dessen Aufgaben, Standort und Mitarbeiter, informiert. Anschließend wurden die verschiedenen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts vorgestellt, und warum ein Auslandsaufenthalt gemacht werden sollte. Dabei wurden vorweg die Vorteile der europäischen Freizügigkeit betont, welche einen Auslandsaufenthalt innerhalb der Europäischen Union sehr einfach gestalteten.

    Die danach vorgestellten Möglichkeiten erstreckten sich von klar strukturierten Sprachreisen von ca. zwei Wochen Umfang, Auslandsstudium, Work and Travel, Freiwilligendienst, Au Pair, Praktika oder Ausbildungen im Ausland. Bei den jeweiligen Möglichkeiten wurden auch die zuständigen Veranstalter und Förderer genannt, deren Broschüren den Zuhören als Infomaterial zum Mitnehmen zur Verfügung standen.
    Das hohe Interesse der Schüler an dem Thema zeigte sich auch durch einige Nachfragen, insbesondere der Finanzierung durch Stipendien oder Auslands BAföG aber auch zu den Auswirkungen des Brexits auf das Erasmus-Programm.

    Der Vortrag bildete den Auftakt für die Reihe " Überbrückungsmöglichkeiten nach der Schule". Die folgenden Vorträge werden auch im St. Ursula Gymnasium an verschiedenen Tagen stattfinden und sich mit den einzelnen Bereichen wie Work and Travel, Au Pair, Freiwilligendienst etc. beschäftigen.

  • EU Flagge in Falten 300Du bist Schülerin oder Schüler in Deutschland und du hast im Unterricht, in den Nachrichten oder Zuhause schon mal was von der Europäischen Union gehört. Doch so richtig verstanden, was diese EU ist, hast du noch nicht und nun möchtest du wissen, was genau es damit auf sich hat?

    Du willst wissen, warum es der Europäischen Union zu verdanken ist, dass dein Schüleraustausch nach Frankreich, Polen, Österreich, Irland, Italien und viele weitere Länder einfach geworden sind? Du möchtest verstehen, was der "Europäische Binnenmarkt" ist? Dann kannst du dich jetzt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informieren, denn unter "Wirtschaft-4-U" findest du jetzt auch viele Informationen zur Europäischen Union, natürlich für dich und deine Freunde gut verständlich geschrieben.Ein kleines Quiz gibt es auch noch oben drauf.

    Jugendgerecht verpackt beschäftigt sich "Wirtschaft-4-U" jetzt auch mit Europa und der Europäischen Union. Die Seite beschäftigt sich auf umfangreiche Art und Weise mit Fragen, was die EU eigentlich ist, was sie macht, wie sie aufgebaut ist und mit ihrer Geschichte. Auch der Brexit wird thematisiert. Vielleicht genau das Richtige für ein paar verregnete Stunden in den Sommerferien.

  • Mit Beginn des neuen Schuljahres wird das Schulobst-, ‑gemüse- und -milchprogramm der EU in den teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten weitergeführt. In Deutschland nehmen an dem freiwilligen Programm 15 Bundesländer teil.

    Obst 200Das EU-Schulprogramm soll ein gesundes Essverhalten bei Kindern fördern und beinhaltet spezielle Bildungsprogramme, um den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung einer gesunden Ernährung zu vermitteln und ein Verständnis zu schaffen, wie Nahrungsmittel erzeugt werden.

    Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagte hierzu: „Es ist wichtig zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie hart gearbeitet wird, um sie zu erzeugen. Dank der EU-Schulprogramme lernen die Kinder nicht nur die Landwirtschaft und die Lebensmittelherstellung kennen, sondern sie verzehren auch Qualitätsprodukte mit hohem Nährwert. Man ist nämlich niemals zu jung, um gutes Essen zu genießen.“

    Elf Bundesländer geben sowohl Milch, als auch Obst und Gemüse an die Schüler aus. Drei deutsche Bundesländer (Berlin, Brandenburg und Hessen) versorgen Schulkinder mit Schulmilch, ein Bundesland (Saarland) versorgt die Schüler mit Schulobst und -gemüse und ein Bundesland (Hamburg) nimmt nicht an dem Programm teil. Durch den Anstieg der Zahl der teilnehmenden Schulen erreichte diese Initiative für gesunde Ernährung im Schuljahr 2017/2018 EU-weit über 30 Millionen Kinder.

    Im Rahmen des Programms werden in jedem Schuljahr 150 Millionen Euro für Obst und Gemüse und 100 Millionen Euro für Milch und Milcherzeugnisse bereitgestellt. Obwohl die Teilnahme freiwillig ist, haben alle EU-Mitgliedstaaten sich dafür entschieden, sich an einigen oder allen Teilen des Programms zu beteiligen. Die nationalen Zuweisungen für alle 28 Mitgliedstaaten, die im Schuljahr 2018/2019 an dem Programm teilnehmen, wurden im März 2018 von der Europäischen Kommission gebilligt und festgestellt. Die Mitgliedstaaten haben außerdem die Möglichkeit, den EU-Beitrag durch einzelstaatliche Beihilfen zur Finanzierung des Programms aufzustocken.

    Die Auswahl der zu verteilenden Erzeugnisse beruht auf Erwägungen bezüglich der Gesundheit und Umwelt, der saisonalen und allgemeinen Verfügbarkeit sowie der Vielfalt. Die Mitgliedstaaten können den Schwerpunkt auf lokale oder regionale Ankäufe, ökologische Erzeugnisse, kurze Versorgungsketten, ökologischen Nutzen oder Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse legen.

    Neben der Verteilung von Obst, Gemüse und Milch werden zahlreiche pädagogische Maßnahmen durchgeführt. Fast alle Mitgliedstaaten haben Ausschüsse eingesetzt, denen neben Behördenvertretern auch Vertreter der Landwirtschaft, des Gesundheitswesens und des Bildungssektors angehören, die im Laufe des Schuljahres tagen und die Programmdurchführung beaufsichtigen.

  • In Zeiten zunehmender Agitation gegen die Europäischen Union und ihre Institutionen ist es wichtig zu wissen, was dieser supranationale Staatenverbund überhaupt ist, was ihn auszeichnet und wie er Politik betreiben kann. Um diese Bereiche mit Leben zu füllen und diese den Schülerinnen und Schülern der 9a des Goethe Gymnasiums Stolberg praktisch, nachhaltig und unterhaltsam zu vermitteln, hat Dr. Ralf Hell im Auftrag von EUROPE DIRECT Aachen mithilfe des Planspiels „60 Jahre EU: Wohin auf der internationalen Bühne?“ dazu angeregt über die Zukunft der Europäischen Union im Themenfeld Außen- und Migrationspolitik zu diskutieren und zu verhandeln.

    19 05 14 Schuelerin vor Plakaten 300Das Ziel des Planspiels war es den 22 Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Politikbildung der Europäischen Union im Bereich der Außen- und Migrationspolitik zu vermitteln. Um dies zu erreichen erhielten die Schülerinnen und Schüler die Rollen verschiedener EU-Mitgliedsstaaten, des Rates der Europäischen Union sowie der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Sie hatten die Aufgabe gemeinsam einen Gesetzesentwurf zur europäischen Außen- und Migrationspolitik zu erarbeiten, zu diskutieren und zu verhandeln sowie nach Möglichkeit einen Kompromiss zu finden, der alle Beteiligten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zufrieden stellen würde.

    Während die meisten Schülerinnen und Schüler also die Vertretung der EU-Mitgliedsstaaten übernahmen, haben zwei Schülerinnen die Rolle der Europäischen Kommission übernommen. Einige weitere Schülerinnen und Schüler vertraten das Europäische Parlament. In Partner- oder Kleingruppenarbeit wurde fortan die Position des jeweiligen Staates oder Institutionen erarbeitet; zur späteren Präsentation sollten die wesentlichen Forderungen und Bedenken auf Plakaten festgehalten werden.

    Nach einer kurzen Pause wurden die Plakate vorgestellt. Daraufhin fanden sich die Staaten, die ähnliche oder gleiche Positionen vertraten in Ländergruppen zusammen, um infolgedessen zu kooperieren und geschlossen ihre Meinung zu vertreten. In der anschließenden, von der Europäischen Kommission geleiteten, Diskussion traten die verschiedenen Interessen der EU-Mitgliedsstaaten offen hervor. Für die Schülerinnen und Schüler war dies ein besonderer Moment, da sie erkannten, warum eine politische Entscheidungsfindung häufig viel Zeit in Anspruch nimmt und dennoch nicht für alle Teilnehmer ein befriedigendes Ergebnis hervorbringt.

    Abschließend kann festgehalten werden, dass Planspiele das Wissen über politische Prozesse deutlich besser vermitteln können als die Lektüre diverser Texte sowie die Erläuterung von Schaubildern. Laut Evaluation bereitete den Schülerinnen und Schülern die Arbeit im Planspiel eine interessante und informative Alternative zum gewöhnlichen Unterricht, die sie gerne öfter wahrnehmen würden.

  • EUROPE DIRECT Aachen lud heute Isabel Hohmann vom CIVIC Institute ein, 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a der Europaschule Langerwehe zu besuchen. Im Rahmen der Frage "Die Daten sind frei?" wurde dort ein Workshop zur Datenschutzgrundverordnung und dem Gesetzgebungsprozess der Europäischen Union durchgeführt.

    19 05 17 Vermittlungsausschuss 300Der Workshop begann mit einer kurzen Vorstellung der für den Gesetzgebungsprozess relevanten Institutionen durch Frau Hohmann. So stellte sie insbesondere die Kommission, die Fraktionen des Europäischen Parlaments und den Europäischen Rat vor.

    Im Anschluss an die Einführung wurden die Schülerinnen und Schüler zufällig auf die drei Institutionen und in ihre jeweiligen Räume verteilt. Nachdem in der ersten Phase die Schüler der Kommissions-Gruppe einen Entwurf der DSGVO erstellten, stellten sie diesen Entwurf jeweils dem Europäischen Rat und den Vertretern des Europäischen Parlaments vor. Beide berieten daraufhin intern über die von der Kommission vorgeschlagenen Artikel und bereiteten Änderungsanträge vor. Der Workshop endete feierlich, als durch den Vermittlungsausschuss eine Einigung gefunden werden konnte.

    Das Spiel hat vor allem verdeutlicht, wie schwierig und langwierig ein kompliziertes Gesetzesvorhaben wie die DSGVO ist, wenn verschiedene Institutionen und ihre Mitglieder einen tragfähigen Kompromiss finden müssen. Insbesondere durch die unterschiedliche Gewichtung der Landesvertreter im Europäischen Rat und der Fraktionen im Europäischen Parlament wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie schwer es sein kann stabile Mehrheiten für Vorschläge auszuhandeln.

    In der abschließenden Feedback-Runde konnte dann das spielerisch gelernte auf die Realität übertragen und ein gemeinsames, von allen Seiten positives, Fazit des Workshops gezogen werden.
    Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die gelungene Durchführung!

  • Escape-Rooms erfreuen sich weltweit und auch in Aachen immer größer werdender Beliebtheit. Doch bieten sie nicht nur Unterhaltung, sondern können auch als interessantes Bildungsangebot genutzt werden.

    Escape Fake 600

     

     

     

     

     

    In diesem Sinne haben unsere Kollegen aus Salzburg einen interaktiven Augmented-Reality-Escape-Room entwickelt: In "Escape-Fake" versuchen die Spieler durch genaues lesen, hinsehen und kombinieren zum Beispiel die Hintergründe einer ominösen Busreise nach Italien aufzudecken. Hierbei lernen die Spieler unter Anderem mehr über "Fake-News" und Desinformationen sowie sie zu erkennen.
    Die kostenfreie App gewann bereits aus insgesamt 500 internationalen Einsendungen den "Advocate Europe Award" und den "Vienna Content Award" für das kreativste Projekt. Zusätzlich wurde sie auf dem Europatag im Europapark Salzburg bereits mit 500 Schülerinnen und 'Schülern erfolgreich gespielt.

  • Parlament Sitzplatz 300

    EU-Abgeordneter Kohn lädt zum Girls' Day nach Brüssel ein

    Am 25. und 26. April 2018 ermöglichen die SPD-Europaabgeordneten aus NRW am traditionellen Girls' Day Einblicke hinter die Kulissen des EU-Parlaments. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2018 möglich.

    Wie bereits 2017 beteiligen sich die sozialdemokratischen Europaabgeordneten aus NRW auch im nächsten Jahr wieder aktiv am Girls' Day. Der Europaabgeordnete Arndt Kohn aus Stolberg bietet drei Mädchen aus seinem Betreuungsgebiet die Möglichkeit, seine Arbeit im Europäischen Parlament in Brüssel hautnah mitzuerleben.

    Denn: Auch wenn immer mehr Frauen aktiv Politik mitgestalten, sind noch immer viel zu wenige in den Parlamen-ten von Städten, Ländern, Bund oder Europa vertreten. „Es würde mich freuen, wenn sich zahlreiche Mädchen für die Arbeit im europäischen Parlament interessieren und ich drei junge Damen in Brüssel begrüßen darf“, so Arndt Kohn. „Wir müssen auch heute noch weiter dafür Sorge tragen, dass mehr Frauen in die Männerdomäne ‚Politik‘ einsteigen und in Führungspositionen – mit gleichen Rechten – kommen.“

    Das zweitägige Programm (25. April 2018 vormittags bis 26. April 2018 nachmittags) wird einschließlich An- und Abreise durch das Heinz-Kühn-Bildungswerk in Dortmund organisiert. Die Kosten für Reise, Unterkunft und Ver-pflegung werden übernommen. In Brüssel starten die Mädchen mit einem Besuch des Parlamentariums, einer interaktiven Ausstellung des Parlaments. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit den SPD-Abgeordneten aus NRW geht es dann am nächsten Tag ins Europäische Parlament.
    Ihr seid zwischen 16 und 18 Jahre alt? Seid Ihr neugierig auf Brüssel und Europa? Habt Ihr Fragen oder Anre-gungen zu Eurer Zukunft in NRW und Europa? Wollt Ihr wissen, was Europaabgeordnete eigentlich tun? Oder wie es um die Rechte und Chancen von Frauen und Mädchen in Europa steht?

    Dann macht mit! Schickt eine kurze Bewerbung (max. eine Din-A4 Seite) an das Europabüro Arndt Kohn: Beschreibt woher Ihr kommt, was Euch interessiert und warum Ihr am Girls' Day 2018 teilnehmen wollt.

    Unter allen Einsendungen werden drei Mädchen aus dem Wahlkreis ausgewählt. An Arndt Kohn können sich alle Interessentinnen aus Aachen, Köln, Bonn, Leverkusen und der Städteregion Aachen wenden, sowie aus den Kreisen Heinsberg, Düren, Euskirchen, Rhein-Erft, Rhein-Sieg, Oberberg und dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

    Eure Bewerbungen an Arndt Kohn:
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Postadresse: Europabüro Arndt Kohn, Willy-Brandt-Ring 1, D-52477 Alsdorf
    Einsendeschluss ist Mittwoch, der 31. Januar 2018.

  • Social Media 300Gemeinsam mit dem Filmregisseur Wim Wenders sowie Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel am Montag, 12. Februar, das John-Lennon-Gymnasium in Berlin besucht. „Wir brauchen mehr digitale Aktivitäten in der formalen Bildung“, forderte die EU-Kommissarin. Schulen spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung der jungen Menschen auf das heutige und zukünftige digitale Zeitalter.

    In Workshops diskutierte die Kommissarin mit Schülerinnen und Schülern zu Social Media, Förderung filmischer Erzählkunst und Bildung im Digitalen Zeitalter. In ihrer Rede dankte sie allen Beteiligten für ihre Motivation und innovativen Ideen. Sie sei beeindruckt von der Schule, dem Teamwork und den digitalen Lösungen, um das Lernen effektiver, besser zugänglich und lustiger zu gestalten.  

    Die Kommissarin mahnte die Jugendlichen, die Risiken der Internetnutzung ernst zu nehmen. 50 Prozent der jungen Menschen in Europa seien bereits mit Gefahren im Internet, wie Cybermobbing oder Bullying, konfrontiert worden. Die EU-Kommissarin erinnerte auch daran, wie wichtig es sei, unsere „Cyber-Hygiene“ zu verbessern. Die jüngste Cyberattacke in Deutschland zeige, wie groß das Problem sei. „Ändert Eure Passwörter genauso oft, wie Ihr Eure Zahnbürste wechselt“, so einer ihrer Ratschläge

    Der Umgang mit Fake News war eines der zentralen Themen, zu denen die Jugendlichen Fragen stellten. 75 Prozent der jungen Menschen in der EU können Fakten von Fake News nicht unterscheiden. EU-Kommissarin Gabriel nutzte die Fragen, um die Initiativen auf EU-Ebene, wie den Verhaltenskodex gegen Hassrede und die Europäische Strategie und Allianz vorzustellen und auf die Arbeit des Safer Internet Zentrums hinzuweisen.

    Auch an den Wandel in der Welt des Films im Rahmen der Digitalisierung erinnerte EU-Kommissarin Gabriel während des laufenden Berlinale-Filmfestivals. Den Jugendlichen versicherte sie im Hinblick auf die Urheberrechtsreform, dass sie auch in Zukunft ihre Videos hochladen und Blogs schreiben können. Das Ziel der EU-Kommission bei dieser Reform sei es, den Schöpfern, Künstlern, Journalisten, Presseverlegern, Forschern, Pädagogen, Kulturerbeeinrichtungen und EU-Bürgern greifbare Vorteile zu bringen und das Potenzial für mehr Kreativität und Inhalte zu erschließen, indem die Urheberrechtsbestimmungen geklärt und fit für die digitale Welt gemacht werden. 

    Die Veranstaltung wurde organisiert vom Safer Internet Zentrum (link is external) in Deutschland/Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Rheinland-Pfalz.

    EU-Kommissarin Mariya Gabriel ist heute Nachmittag auf dem Europäischen Film Forum (14 bis 17 Uhr) im Ritz Carlton. Außerdem wird sie sich mit Vertretern der Filmindustrie treffen und an einem Runden Tisch zum Thema Gender im MEDIA-Programm teilnehmen. 18 vom EU-Filmförderprogramm MEDIA unterstützte Filme laufen im Berlinale-Programm in den verschiedenen Sektionen, einer davon aus Deutschland und fünf mit deutscher Beteiligung.

  • Europa für Einsteiger 300Europäische Union? Was ist das? Warum gibt es sie? Was ist sie? Was bedeutet Europa für mich?  

    Der Klassiker der EU-Lehrmaterialien ist wieder verfügbar und hilft Schülerinnen und Schülern, die Geschichte, Politik und die Auswirkungen der Europäischen Union auf den eigenen Alltag zu verstehen.  

    In 20 Arbeitsblättern können Schülerinnen und Schülern viele wissenswerte Fakten zur EU kennenlernen. Anschaulich, mit vielen bunten Illustrationen, können die Schüler selbständig oder unter Anleitung einer Lehrkraft die EU erschließen.

    Die Bundeszentrale für politische Bildung konzipiert das Heft für den Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer können mit dem ganzen Heft oder einzelnen Arbeitsblättern ihren Unterricht zum Thema EU gestalten. "Europa für Einsteiger" bietet sich für Schüler ab der siebten Klasse an.

    Das Heft können Sie ab sofort bei uns im Büro im Klassensatz erhalten.

     

    Unsere Öffnungszeiten sind:

    Mo. bis Do. von 12 bis 16 Uhr, Fr. von 10 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung

    Sie können uns auch per Telefon oder E-Mail erreichen:

    Tel.: +49 - (0)241 / 432 - 7627
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

     

                              

  • EUROPE DIRECT Aachen lud heute drei EuroTeachers aus Maastricht ein, die Industrieklassen 120 und 130 des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung in Aachen zu besuchen. Nach dem Motto „Einen Beitrag leisten für die Zukunft der EU durch Bildung der jungen Menschen“ wurde ein Workshop mit den Themengebieten Geschichte und Fakten über Europa, Brexit und die Flüchtlingskrise durchgeführt.

    19 04 10 EuroteachersBWV2019 300

    Der Workshop begann in der Aula mit einer kurzen Vorstellung von den EuroTeachers und einer Gruppeneinteilung. Nachdem die Gruppen sich in den jeweiligen Klassenräumen zusammengefunden hatten, begann der erste Themenblock über die Geschichte und die allgemeinen Fakten Europas. Nicht nur die Tatsache, dass die Sprache während des Kurses Englisch war, sondern auch die Interaktion der EuroTeachers mit den Schülern, ließ das Gefühl von Europa lebendig werden. Ebenso erfüllten zwischendurch gestellte Fragen ihren Zweck, diverse Diskussionen sowohl unter den Schülern als auch mit dem Lehrpersonal anzuregen. Um nach jedem abgeschlossenen Themengebiet die Aufmerksamkeit der Schüler zu testen, wurden mehrere Quizfragen im Stil von „Wer wird Millionär“ gestellt, beispielsweise wie viele Mitgliedstaaten es in der EU gibt.

    Das zweite Themengebiet ging über die Rechte der EU-Bürger, die Europaskepsis und der damit verbundene Brexit. Vor allem in dieser Phase wurden hitzige Diskussionen über den Ein

    fluss und die Auswirkungen der eigenen Stimme bei der Europawahl geführt. Dabei wurden die Schüler gebeten, sich in kleinen Gruppen zusammenzufinden, um über die Auswirkungen zu diskutieren, die die EU auf das alltägliche Leben hat.

    In Bezug auf das Thema der Europaskepsis und des Brexits wurden vor allem Statistiken gezeigt und besprochen, welche Altersgruppe statistisch gesehen für und gegen den Verbleib Großbritanniens in der EU war. Dabei wurden zwei Personen vorgestellt mit der Aufgabe, an Hand deren Steckbriefe herauszufinden, welche Person für den Verbleib oder für den Austritt gestimmt hat. Als Abschluss des Themengebiets wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe sollte Argumente für einen Verbleib und die andere Gruppe für den Austritt aus der EU finden und gegenüber der anderen Gruppe vertreten.

    Der letzte Themenblock umfasste das Thema Flüchtlingskrise. Zunächst wurde das allgemeine Wissen zur Flüchtlingskrise abgefragt und durch die EuroTeachers weiter vertieft. Die Schüler waren hierbei vor allem über die hohe Anzahl an weltweiten Flüchtlingen erschrocken. Nach der kurzen Einarbeitung in das Thema wurde das Abschlussspiel vorgestellt. Hierbei wurden die Klassen auf zwei Länder und zwei Klassenräume aufgeteilt, die beide ihre eigenen Regeln für Neuankömmlinge hatten. So mussten z.B. Neuankömmlinge in Land A in jedem Satz „Danke“ sagen). Die beiden Länder sollten sich in Form von einer Person gegenseitig besuchen und versuchen, eine Konversation zu beginnen. Wurde gegen eine Regel verstoßen, musste der Neuankömmling sofort die Klasse verlassen und zu seinem Land zurückgehen.

    Das Spiel sollte vor allem verdeutlichen, wie schwierig es Flüchtlinge haben, in einer neuen Kultur anzukommen, ohne zu wissen, welche Regeln dort gelten. Dabei kann alleine die Gestik einen großen Unterschied machen, ob das Gegenüber das Gesagte versteht oder sich beleidigt fühlt. Bei der Abschlussevaluation haben die Klassen das Spiel sehr gut bewertet, da es in einer lockeren Atmosphäre ein derart kompliziertes Thema verständlich, greifbar und für jeden zugänglich gemacht hat.

    Abschließend kann man sagen, dass der Tag für alle Beteiligten ein voller Erfolg war: Nicht nur, dass das Wissen um Europa aufgefrischt und erweitert wurde, sondern auch die Diskussionen und die Spiele haben zu einer deutlich differenzierteren Sicht auf Themen wie beispielsweise die Flüchtlingskrise beigetragen.

  • Finanzielle Förderung grenzüberschreitender Schulaustausche und Schulbesuche

    Der Vorstand der Euroregio Maas-Rhein (EMR) hat einen Fonds zur Unterstützung der grenzüberschreitenden Aktivitäten von Schulen in der Euroregio Maas-Rhein eingerichtet.
    Ein Zuschuss kann beantragt werden für:

    • grenzüberschreitende Austausche zwischen zwei oder mehr Schulen aus unterschiedlichen Teilregionen der EMR;
    • Besuche von Schulen in einer anderen Teilregion der EMR. Es handelt sich hierbei um Besuche in Museen, auf Expositionen und an historische Orte, oder um die Teilnahme an Stadtführungen und an Veranstaltungen in den Bereichen Kultur und Sport.

    Pro Austausch oder Schulbesuch ist eine finanzielle Förderung von maximal 250 Euro für Fahrkosten und/oder maximal 250 Euro für Eintrittsgelder (also insgesamt maximal 500 Euro pro Anfrage) möglich.

  • Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat die neun Gewinnerbeiträge des Schülerfoto- und
    Kurzfilmwettbewerbs „EuroVisions 2018“ ausgezeichnet. Unter dem Motto „posten – snappen – liken… wählen!“ waren Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, sich in ihren Wettbewerbsbeiträgen mit der Europawahl am 26. Mai 2019 zu beschäftigen.

    Insgesamt hatten sich 1.108 Schülerinnen und Schüler aus Berufskollegs, Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Sekundarschulen an „EuroVisions 2018“ beteiligt. 238 Wettbewerbsbeiträge waren eingegangen, davon 32 Kurzfilme und 206 Fotobeiträge.

    Mit unter den Gewinnern ist auch die Klasse 10 des Kaiser-Karls-Gymnasiums Aachen, welche den 3. Preis in der Kategorie "Foto/Sekundarstufe II" gewinnen konnte.

    Für alle Interessenten liegt im EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen ein begrenztes Kontingent von Plakaten aller Gewinnerfotos zur Abholung bereit.

    Alle prämierten Beiträge, insbesondere auch die Kurzfilme, können Sie unter diesem Link finden.

  • 18 06 26 Führung 300Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' organisierte EUROPE DIRECT für rund 14 Erwachsene eine Führung durch das Grashaus und den Workshop 'Migration und Grenze'.

    Nach einer kurzen Führung durch die verschiedenen Räumlichkeiten des Grashauses, stellte Andreas Düspohl, Leiter des Grashauses, auch die tägliche Arbeit in diesem Gebäude vor. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit einen kurzen Einblick in den Workshop 'Migration und Grenze' zu gewinnen, der sonst von Schülerinnen und Schülern besucht wird.

    18 06 26 Führung 2 300Zur Hinführung zum Thema Migration sahen die Schüler/innen einen kurzen Film, in dem die Situation von Menschen auf der Flucht anhand von SMS-Nachrichten per Handy veranschaulicht wurde. In großer Runde wurde zunächst auch darüber gesprochen, welche Gegenstände jeder mitnehmen würde wenn er oder sie sich sofort auf die Flucht begeben müsste. Kernaufgabe des Workshops war die paarweise Erarbeitung verschiedener Themen zu "Migration und Grenze in Europa", wie zum Beispiel "Steuerung von Migration", "Fluchtrouten" oder "Zukunft der Migration". Hierzu erhielten die Teilnehmenden Texte bzw. konnten sich im Urkundensaal in der virtuellen Bibliothek und den Audionischen informieren. Den Abschluss des gelungenen Workshops stellte die Präsentation der Ergebnisse sowie eine gemeinsame Gesprächsrunde dar.

  • Flaggen Dreiländereck DE NL BEEin Praktikum im Ausland? Das ist für viele SchülerInnen ein Traum.
    Das Projekt www.EUR.Friends eröffnet Teilnehmenden zwischen 18 und 25, die sich in der beruflichen Bildung befinden, die Möglichkeit, ein solches Praktikum zu beginnen.

    Im Rahmen des EU-geförderten INTERREG V-A-Programms leistet das Projekt, in Aachen vertreten durch das Team Bildung der Region Aachen, damit einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung der beruflichen Bildung und Förderung der beruflichen und sprachlichen Mobilität in der Grenzregion Euregio Maas-Rhein (EMR). Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Kontakte über die Grenze hinaus zu knüpfen und zeigt die Euregio Maas-Rhein als attraktive Lebens- und Arbeitswelt.

    www.EUR.Friends wurde im November 2017 gemeinsam mit neun Partnern aus allen fünf Teilgebieten der EMR auf dem Kick-Off-Event in der Wallonie eröffnet und umfasst drei Schwerpunkte:

    • Die Organisation von über 700 grenzüberschreitender Praktika in der Euregio Maas-Rhein
    • Die Entwicklung einer Sprach-App und von E-Modulen zum Thema „Sprachen und Kulturen“
    • Den Aufbau der digitalen Medienplattform ‚Euregiowaves‘ mit Informationen zur beruflichen Bildung in der Euregio Maas-Rhein und der Möglichkeit zum euregionalen Austausch

    Schülerinnen und Schüler, die sich für ein grenzüberschreitendes Praktikum interessieren, können eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben und dort ihre Wünsche für das Auslandspraktikum angeben.

    Sobald die Anmeldung eingeht, sucht das Team „Bildung“ in Zusammenarbeit mit den euregionalen Partnern einen möglichst passenden Praktikumsplatz.

    Unterstützung gibt es auch bei der Suche nach einer Unterkunft oder einer Möglichkeit zum Pendeln und dem anstehenden Bewerbungsgespräch.

    Zu wenig Geld ist zum Glück kein Hindernis für die Teilnahme von Schülerinnen und Schüler – sie erhalten finanzielle Unterstützung für die Anreise und zusätzlich entstehende Kosten.

    Wie's geht?

    Nachdem die E-Mail bei euregiowaves eingegangen ist, wird ein passender Praktikumsplatz gesucht. Es folgt ein Praktikumsvertrag, der von den SchülerInnen, einer Lehrkraft und dem Praktikumsbetriewb unterschrieben wird, die finanzielle Unterstütztung wird überwiesen - los geht's! Nach dem Praktikum bekommt man zusätzlich noch ein zweisprachiges Zertifikat mit Evaluation für zukünftige Bewerbungen.

    Die Euregio-Praktika

    Wer? Schüler/innen (der beruflichen Bildung) ab 16 Jahren und mit grundlegenden Fremdsprachenkenntnissen

    Was? Ein Auslandspraktikum zwischen 2 und 4 Wochen, ggf. verlängerbar

    Wo? In einer der fremdsprachigen Partnerregionen der Euregio Maas-Rhein

    Wann? Flexibel – im Zeitraum des Pflichtpraktikums der Schule oder als freiwilliges Praktikum in den Ferien

    Wie? Interessierte Schüler/innen, Eltern, Lehrkräfte und Unternehmen können eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, um mehr Infos und ggf. ein Anmeldeformular zu erhalten. Das Auslandspraktikum wird organisatorisch und finanziell unterstützt.

    Kontakt?

    Anna Dinse
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Telefonnummer: 0049 241 / 927 8721-61

  • Grashaus Klassenzimmer 300Heute gab es im Europäischen Klassenzimmer im Grashaus in Aachen erstmalig einen Workshop für Grundschüler. 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule "Am Fischmarkt" lernten im Europäischen Klassenzimmer etwas über Europa und die Europäische Union. Erklärt wurden die Geschichte, der Aufbau sowie die alltäglichen Dinge, mit den auch die Viertklässler bewusst oder unbewusst konfrontiert werden. Organisiert und geleitet wurde der Workshop vom EUROPE- DIRECT Informationsbüro.

    Den 15 Schülern wurde zunächst mithilfe einer Präsentation das Grashaus und dessen Geschichte sowie das EUROPE DIRECT Informationsbüro vorgestellt. Auch die Gründung der EU wurde den Schülern nah gebracht. Aufgelockert wurde die Runde mit einem Spiel aus dem kindgerechten Informationsheft "Europa kinderleicht".
    Danach wurde der Aufbau der Europäischen Union, also die Kommission, das Parlament, der Gerichtshof und der Rat der Europäischen Union behandelt. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr am Thema interessiert und stellten eifrig Fragen. Darauf folgend wurde über die EU im täglichen Leben gesprochen: über die Reisefreiheit, die länderübergreifenden Lebensmittelangebote, den Klimaschutz und vieles mehr. Auch hier waren die Schüler wieder außerordentlich interessiert und stellten viele Fragen.

    Abschließend gab es noch ein Spiel, was sich mit typischen Produkten europäischer Staaten beschäftigte. 

  • Grashaus Klassenzimmer 4 300Eigentlich kann man nicht früh genug damit anfangen, Kindern die Idee eines vereinten Europas verständlich zu machen und aufzuzeigen, wie die europäische Union funktioniert. Daher hat das EUROPE DIRECT Büro Aachen heute im Europäischen Klassenzimmer einen Workshop für Grundschülerinnen und Grundschüler veranstaltet.

    Erläutert wurden die Geschichte der EU, eine kindgerechte Einführung in die Institutionen sowie ein Blick darauf, wie die EU Einfluss auf das Leben der Schüler nimmt. Den 18 Schülerinnen und Schülern der Klasse 4a der Grundschule "Am Fischmarkt" wurde zunächst mithilfe einer Präsentation das Grashaus und dessen Geschichte sowie das EUROPE-DIRECT Büro vorgestellt. Auch einen Einblick in die Gründung der EU wurde gegeben. Aufgelockert wurde die 90-minütige Veranstaltung mit einem Spiel aus dem Heft "Europa kinderleicht", das sich an Schüler der vierten bis ungefähr sechsten Klasse richtet und kostenlos bei EUROPE DIRECT Aachen zu haben ist.

    Danach wurde der Aufbau der europäischen Union, also die Kommission, das Parlament, der Rat der Europäischen Union und der Europäische Gerichtshof behandelt. Die Schüler waren sehr interessiert und stellten eifrig Fragen. Darauf folgend wurde über die EU im täglichen Leben gesprochen: über die Reisefreiheit, das länderübergreifende Lebensmittelangebot, den Klimaschutz und vieles mehr. Auch hier waren die Schüler wieder außerordentlich interessiert und stellten viele Fragen.

  • Aachen 2025 – Projekt- und Ideenwettbewerb für Schülerinnen, Schüler und Schulen

    Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung
    Die Digitalisierung hält mit atemberaubender Geschwindigkeit Einzug in unseren Alltag – sei es in der Freizeit, in der Kommunikation, bei der Arbeit, in der Mobilität oder anderswo. Mittlerweile ist das Thema Digitalisierung in fast allen gesellschaftlichen Bereichen präsent – und verändert diese. Vieles wird durch sie spürbar erleichtert, gleichzeitig erzeugt sie jedoch auch ein gewisses Unbehagen, da die zugrundeliegende Technik abstrakt und dadurch für den Einzelnen nicht immer kontrollierbar erscheint.

    Warum der Preis Aachen 2025?
    Die Initiatorinnen und Initiatoren des Aachen 2025 Preises sind Mitglieder des Aachen 2025 Netzwerkes. Sie möchten dazu beitragen, dass die gesellschaftlichen Herausforderungen, die die Digitalisierung an uns alle stellt, gemeinsam von möglichst vielen Menschen angegangen werden – die Gestaltung der "digitalen Transformation" betrifft und geht uns alle an.
    Für die Jugend hat diese Aufgabe allerdings eine besondere Relevanz: Denn es ist ihre Zukunft, für die heute die Weichen gestellt werden.

    Ziel des Aachen 2025 Preises ist es deshalb, die Beschäftigung von jungen Menschen mit dem Thema Digitalisierung zu fördern. Der Aachen 2025 Preis zeichnet Projektideen junger Menschen (Jugendliche ab 7. Klasse und Schulen aus der gesamten Euregio Maas-Rhein) aus, die beispielhaft zeigen, wie Anwendungen der Digitalisierung zur Vereinfachung des Alltags, zur Verbesserung der Welt oder zur Lösung von gesellschaftlichen Aufgaben beitragen können.
    Möglich sind sowohl reale Projekte als auch utopische Ideen und Zukunftsentwürfe.

    Zur Bewerbung sollte ein kurzes Video (ca. 3 Minuten) erstellt werden, welches das Projekt oder die Idee vorstellt und erklärt.
    Einsendeschluss für das Video: 31. August 2018.

  • 17 11 08 KlimaparcoursPassend zur Weltklimakonferenz in Bonn fand heute zum siebten Mal der Klimaparcours in Aachen statt. An insgesamt 12 Stationen, verteilt über die Innenstadt von Aachen, konnten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Aachen Brand sich über den Klimawandel, dessen Folgen und Gegenmaßnahmen informieren. Organisiert wurde der Klimaparcours durch das Eine Welt Forum e.V. Aachen, KreaScientia und Energybirds e.V.

    Die Jugendlichen haben sich heute bei EUROPE DIRECT über die Klima- und Umweltpolitik der Europäischen Union informiert. Zum Anlass des Klimaparcours, bei dem sich die Teilnehmer unter anderem mit den Themen "Klimawandel" und "Umwelt" beschäftigten, kamen an diesem Tag 75 Schülerinnen und Schüler in fünf verschiedenen Gruppen in das Gemeindehaus Annastraße.

    An der Station EUROPE DIRECT erfuhren die Schülerinnen und Schüler Interessantes und Wissenswertes zur europäischen Umweltpolitik und zu den Zielen der Europäischen Union, den Klimawandel zu bekämpfen und verantwortungsvoller mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Sie konnten außerdem sehen, wo sie die Auswirkungen der europäischen Politik in diesem Bereich im Alltag direkt spüren können. Der Film "Energie - Jetzt wird gespart" ergänzte diese Informationen und zeigte auf, wie man auch im ganz normalen Alltag Energie sparen und die Umwelt schonen kann.

    Die Beteiligung und das Hintergrundwissen der Schüler zeigte, dass dieses Thema schon von jungen Menschen sehr bewusst wahrgenommen wird. Dementsprechend war auch das kostenlose EU-Informationsmaterial zum Umwelt- und Klimaschutz für die Schüler interessant.

    Am Ende eines jeden Besuchs folgte noch ein kleines Carbon-Footprint-Spiel, welches veranschaulicht, mit welchen Mitteln die Schülerinnen und Schüler schon Energie sparen und in welchem Bereich sie in Zukunft noch mehr sparen können.

    Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel" erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

  • 18 05 22 INCAS 300INCAS (INterkulturelles Centrum Aachener Studierender) ist eine studentische Vereinigung, die sich um die Betreuung internationaler Studierender und Praktikantinnen und Praktikanten in Aachen kümmert. Das internationale Team setzt sich sowohl aus ausländischen und deutschen Studierenden zusammen.

    Zusammen mit INCAS lud EUROPE DIRECT Aachen in der Reihe „Internationaler Dienstag“ zu einem Abend über Europa und die EU, in das Humboldt-Haus der RWTH Aachen, ein. Das Team von EUROPE DIRECT informierte, die ca. 80 Anwesenden, in einem Vortrag über Anfänge, Strukturen, Aufgaben und Herausforderungen. Durch viele englischsprachige Videos und ein spannendes wie heiteres Quiz zur Europäischen Union konnten die Studierenden in lockerer Atmosphäre viele nützliche Informationen rund um die EU mitnehmen.

    18 05 22 INCAS 2 300Beim großen EUROPE DIRECT Infostand haben sich alle Interessenten mit kostenlosen Broschüren und Postern über die EU versorgt. Abschließend wurden in gemütlicher Atmosphäre kostenlose Snacks aus ganz Europa verkostet. Sowohl für INCAS als auch für EUROPE DIRECT und die vielen Anwesenden, war der Abend ein voller Erfolg.

  • Studieren 3 300Das Landesschulministerium fördert Schulfahrten "zu Gedenk- und Erinnerungsstätten mit historischem Bezug zu politischer Gewaltherrschaft, insbesondere zu den Verbrechen des Nationalsozialismus, zur SED-Diktatur oder zu den Schauplätzen beider Weltkriege" im Inland und im europäischen Ausland. Das Programm richtet sich an alle Schulformen für die Klassen / Jahrgangsstufen neun bis 13. Bewerben können sich Fördervereine von Schulen.

    Historisch-politische Bildung ist ein wichtiger Schwerpunkt der Schul- und Unterrichtsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Viele Schulen kooperieren regelmäßig mit Gedenk- und Erinnerungsstätten und haben Exkursionen zu diesen Lernorten in ihr Bildungsangebot aufgenommen. Um die Finanzierung dieser Fahrten verlässlich und unabhängig von Dritten zu gestalten, stehen im Haushalt 2018 erstmals Mittel in Höhe von 200.000 Euro zur Förderung solcher Fahrten zur Verfügung. Damit sollen Exkursionen zu Gedenkorten politischer Gewaltherrschaft gefördert werden. 

    Gefördert werden Fahrten zu Gedenk- und Erinnerungsstätten mit historischem Bezug zu politischer Gewaltherrschaft, insbesondere zu den Verbrechen des Nationalsozialismus, zur SED-Diktatur oder zu den Schauplätzen beider Weltkriege. Die Orte können in Nordrhein-Westfalen, in anderen Bundesländern oder im Ausland liegen.
    Die pädagogische Wirksamkeit einer Gedenkstättenfahrt ist nicht abhängig von der Höhe der aufgewandten Kosten oder der Entfernung zum Heimatort. Nordrhein-Westfalen verfügt z. B. über 28 NS-Gedenk- und Erinnerungsstätten, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein breites Angebot historisch-politischer Lernangebote bereithalten. Hinzu kommen Kriegsgräberstätten in jeder nordrhein-westfälischen Kommune oder in den gut erreichbaren Grenzregionen Belgiens und der Niederlande. Auch die überall in NRW verfügbaren Stadt-, Kreis- oder Wirtschaftsarchive sowie die Museen mit historischen Ausstellungen eignen sich hervorragend als Zielorte für außerschulisches historisch-politisches Lernen.
    Ob Gedenk- und Erinnerungsstätten, Kriegsgräberstätten, Archive oder Museen - all diese Lernorte können die Entwicklung eines regionalen Geschichtsbewusstseins fördern. Und bei Gedenkstättenfahrten an weiter entfernte Erinnerungsorte, etwa in Polen, Frankreich oder Israel, empfehlen sie sich als Kooperationspartner für die fachliche Vor- und Nachbereitung.