• Jetzt bewerben "Europaaktive Zivilgesellschaft"

    NRW-Europaminister zeichnet europäisches Engagement der Zivilgesellschaft aus

    Damit die europäische Idee und die EU keine theoretischen, politischen Konstrukte für die Bürger bleiben, ist viel Engagement notwendig. Dazu zählt aber nicht nur die Arbeit von Politikern, Institutionen und Nationen: Viele Vereine, Verbände, Stiftungen, Bürgerbewegungen und andere Akteure der Zivilgesellschaft machen Europa für seine Bürger konkret und fassbar. Auch in NRW tragen sie wesentlich zur Vermittlung der europäischen Idee bei. Deswegen zeichnet die Landesregierung neben kommunalen Europa-Aktivitäten seit 2018 auch auf Europa gerichtete Aktivitäten der Zivilgesellschaft aus, die innovativ und beispielgebend sind. Dabei wird besonders berücksichtigt, wenn sie dazu geeignet sind, Bevölkerungsgruppen zu adressieren, die bislang eher Europa-fern oder europaskeptisch sind.

    Das Ziel der Auszeichnung "Europaaktive Zivilgesellschaft", von dem die Jury bei der Bewertung ausgeht, ist, das europäische Engagement der Zivilgesellschaft in NRW auszuzeichnen. Die Preisträger erhalten mit der Auszeichnung auf sie zugeschnittene Angebote der Landesregierung zur Vernetzung und für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Interessierte Vereine, Verbände, Stiftungen, Bürgerbewegungen und andere zivilgesellschaftliche Akteure können sich mit Hilfe der Bewerbungsunterlagen bis zum Europatag am 09. Mai 2019 bewerben.

     

     

     

  • Neue Website: "Das tut die EU für mich"

    EU Flagge in Falten 300Sie shoppen gerne im Internet? Sie essen gerne Meeresfrüchte? Sie möchten gerne WLAN im öffentlichen Raum nutzen? Sie besitzen ein Smartphone? Sie fahren gerne mit der Bahn und essen gerne Honig? Dann profitieren Sie, bewusst oder unbewusst, von der Politik der EU.

    Es ist ein weitverbreiteter Vorwurf: "Die EU tut nichts für uns als Bürger!" Doch was steckt dahinter? Wenn man genau hinschaut: nicht viel – und das gilt nicht nur für Menschen in Grenzregionen, wo die Fahrt ins Ausland für viele alltäglich geworden ist, grenzübergreifendes Arbeiten und Studieren so selbstverständlich wie das Zähneputzen.
    Die EU macht viel für Ihre Bürger, insbesondere im Rahmen von regionaler Förderung und natürlich in den Bereichen Klimaschutz, Verbraucherschutz und Verbraucherrechte. Das reicht von gelockerten Geoblocking-Vorschriften, über wegfallende Roaming-Gebühren bis hin zu EU-weit gültigen Impfpässen für Tiere.

    In Zeiten, in denen sich die EU immer wieder massiver Kritik ausgesetzt wird, in denen ein Mitgliedsstaat austreten will und eine deutsche Partei ernsthaft die Auflösung des EU-Parlaments fordert und einen Austritt aus der EU in Erwägung zieht, ist es umso wichtiger zu zeigen, was die EU eigentlich alles für Ihre Bürgerinnen und Bürger tut.

    Dazu gibt es jetzt eine umfangreiche, aber dennoch übersichtliche Website, die sich unterschiedlichen Aspekten widmet: von der Frage, bei welchen regionalen Projekten die EU beteiligt war und ist, über aktuell im Fokus stehende Projekte und Fragestellungen, bis hin zu den vielfältigen Bereichen, in denen die EU im Alltagsleben Einfluss nimmt und aktiv wird. Jeder profitiert von der EU – manchmal weiß die betreffende Person es einfach nicht.
    Die Website ist eine spannende Anlaufstelle für jeden, der sich für die EU interessiert und vielleicht lässt sich sogar der ein oder andere EU-Skeptiker davon überzeugen, dass die EU eben doch etwas für "uns" Bürgerinnen und Bürger tut.

  • MY POINT OF VIEW - Kultur und Tradition in Europa

    Der Europaverein GPB e.V. lädt am 05.12.2018 zu seiner Veranstaltung "MY POINT OF VIEW - Kultur und Tradition in Europa" mit Stefan Alexander Entel ein und diskutiert die Frage: Rückbesinnung auf die gemeinsamen kulturellen Bestände - ein Weg aus der Krise?

    2005 GPB gold2 300Der Autor und Publizist Stefan Alexander Entel ist "aus Zufall Deutscher, aus Überzeugung Europäer". Er ist Gründer der im Großherzogtum ansässigen Gesellschaft "Media for Europa" und lebt seit etwa zwei Jahrzehnten in Ostbelgien. Als Rechtsanwalt und Mitbegründer eines europäischen Anwaltsnetzwerkes hat er sich über zwanzig Jahre mit europarechtlichen Fragen befasst. Heute versteht er sich als "Anwalt der Idee Europa".

    Seine Idee "Europa neu erzählt" greift der Europaverein GPB e.V. mit dieser Veranstaltung auf. Der Verein und Entel sind als EUropaenthusiasten davon beseelt, zu einem besseren Verständnis der Idee Europa beizutragen.

    Am Anfang des europäischen Integrationsprozesses stand Kalkül. Gemeinsame Wirtschaftsinteressen und der politische Wille, die junge Bundesrepublik fest im Westen zu verankern, waren die Motive für die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Im siebten Jahrzehnt ihrer Geschichte befindet sich die Europäische Union in einer Dauerkrise. Was hält die europäische Union auch in Zukunft zusammen? Was verbindet die Menschen in Europa? Immer wieder wird auf die Kultur verwiesen. Oft greift die Argumentation um sich: "Es ist unmöglich, Völker mit so unterschiedlichen Kulturen zu vereinen". Aber ist Europa wirklich ein Kontinent mit so unterschiedlichen Kulturen?

    Die Themen für ein Europäisches Jahr werden von der EU Kommission vorgeschlagen. In diesem Jahr steht oder stand das europäische Kulturerbe im Mittelpunkt einer Vielzahl von Veranstaltungen. Die Abschlussveranstaltung 2018 geht deshalb auf Spurensuche. Mit der Fragestellung: My Point of View: Rückbesinnung auf die gemeinsamen kulturellen Bestände - ein Weg aus der Krise? gehen wir mit Stefan Alexander Entel auf Spurensuche. Die Veranstaltung ist zugleich der Auftakt zum Europawahljahr 2019.

    Gerade der November erinnert uns an die vielen Schicksalstagein der Europäischen Geschichte. Aber selbst als Europa mit unüberwindbaren Schützengräben durchzogen war, schufen die Europäer weiterhin dieselbe Kunst. Seite über Seite könnte vollgeschrieben werden, um zu beweisen, dass die große Mehrheit Europas im Laufe der Zeit dieselbe Vorstellung von Kunst, von der Literatur, aber vor allem die gleiche Geschichte hatte. Es ist wahr, dass es immer Ausnahmen gibt, wie landestypische Gerichte oder ein einzigartige Bauart. Aber das macht doch Europas Vielfalt (United in Diversity) aus, auf die wir stolz sein können.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das weihnachtliche

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  • Kaleidoskop - Fokus Georgien

    Das Bild Georgiens erscheint unscharf, von Mythen und Fabeln durchzogen. Kaleidoskop, das Filmforum in Aachen e.V, möchte dies ändern.

    Kaleidoskop Georgien 300Kaleidoskop zeigt in seiner Reihe "independent – Filme mit besonderer Handschrift" Filme von jungen Filmschaffenden. Im Fokus rückt dabei ein Land, welches weit weg erscheint. Das Ziel ist es, Beziehungen und Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Aspekten von Lebenswelten zu errichten.

    In diesem Jahr und im nächsten Jahr liegt der Fokus auf Georgien. Georigen plant auf langer Sicht der EU beizutreten. Bisher besteht zwischen Georgien und der EU ein Assoziierungsabkommen mit einer vertieften und umfassenden Freihandelszone. Die EU hat mit der georgischen Regierung vereinbart, die politische Assoziierung und die wirtschaftliche Integration Georgiens mit der EU gemeinsam weiter voranzutreiben.

    Am Freitag, den 7. Dezember 2018 setzt sich die Reihe mit dem Film "Alles über Menschen" von dem Regisseur Giorgi Abashishvili fort. Nach der Vorführung spricht Abashishvili zusammen mit der Co-Autorin Miriam Steen über den Film. Um 20 Uhr geht es los.

  • European Balcony Project - Theater Aachen

    Am 10. November um 16.00 Uhr riefen Schauspieler des Theater Aachens die Europäische Republik aus.

    Vom Theaterbalkon wurde das von dem Autor Robert Menasse (Hasenclever-Preisträger 2018), der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und dem Regisseur Milo Rau verfasste Manifest zur "Ausrufung der Europäischen Republik" zeitgleich mit Theatern in ganz Europa verlesen. Über 100 Bürgerinnen und Bürger wohnten in Aachen der Ausrufung bei. 

    Das Theater Aachen verband die Ausrufung der Europäischen Republik mit ihrer Reihe »Utopie 5.0 – Rettet die Demokratie!«. In dieser möchte das Theater Aachen diejenigen zu Wort kommen lassen, die Visionen für ein globales Zusammenleben und für transnationale demokratische Kommunikation entwickelt haben.n und 30 Sprachen statt, 200 Kulturinstitutionen und Bürgergruppen nahmen teil - derstandard.at/2000091075581/European-Balcony-Project-30-000-bei-Ausrufung-der-Europaeischen-Republik

    Im Anschluss lud das Theater Aachen zu einem Nachgespräch in die Kammer ein. Arndt Kohn, Abgeordneter des Europäischen Parlaments, versuchte das Manifest einzuordnen und die Implikationen für die tägliche Arbeit im Parlament zu erklären.

    Nach der Diskussion berichteten Gruppen aus Aachen wie "Pulse of Europe" und AEGEE von ihren Veranstaltungen. Simon Lindörfer stellte die Arbeit und die kommenden Veranstaltungen von EUROPE DIRECT vor.

     

  • Ausschreibung Europawoche 2019

    Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, Einrichtungen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, sich am Wettbewerb zur Europawoche 2019 zu beteiligen. Prämiert werden zivilgesellschaftliche Projekte mit dem Fokus auf europäische Werte und die Lebensrealität in Europa.

    Europawoche 2019 300Für den Wettbewerb in Frage kommen Projekte, die einer möglichst großen Zahl von Bürgerinnen und Bürgern zugänglich sind, eine große öffentliche Resonanz erfahren und in der Europawoche vom 4. bis 12. Mai 2019 im Land Nordrhein-Westfalen stattfinden. Der Europaminister lobt Preisgelder bis zu jeweils 2.000 Euro aus.

    Europaminister Holthoff-Pförtner: „Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit – diese Werte müssen untrennbar mit Europa verbunden bleiben. Wer in der Europäischen Union lebt, lebt in einer Wertegemeinschaft, um die uns Bürgerinnen und Bürger in anderen Teilen der Welt beneiden. Der Bestand dieser Werte ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen uns bei der Europawahl 2019 für diese Gemeinschaft einsetzen.“

    Am Wettbewerb teilnehmen können ausgewählte Projekte wahlweise zu den Themenfeldern:

    • „Europa – wertvoll – gestalten“
    • „Europa – einfach – machen“
    • „Europa – gemeinsam – (er)leben“

    Hintergrund

    Die Europawoche findet in jedem Jahr rund um den 9. Mai statt, den Europatag der Europäischen Union. Eine Woche lang sollen Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden oder andere innovative Projekte zur breitflächigen Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union anregen. Die Europawoche 2019 steht im Zeichen der Europawahl 2019 unter dem Motto „Europa: Gemeinsame Werte, gemeinsame Zukunft“.

    Einsendeschluss

    Einsendeschluss für die Bewerbungen zum Wettbewerb ist der 21. Januar 2019.

  • Theater Aachen "Ausrufung der Europäischen Republik"

    Mit der Reihe »Utopie 5.0 – Rettet die Demokratie!« möchte das Theater Aachen diejenigen zu Wort kommen lassen, die Visionen für ein globales Zusammenleben und für transnationale demokratische Kommunikation entwickelt haben.

    Am 10. November um 16.00 Uhr auf dem Theatervorplatz wird das von dem Autor Robert Menasse (Hasenclever-Preisträger 2018), der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und dem Regisseur Milo Rau verfasste Manifest zur "Ausrufung der Europäischen Republik / European Balcony Project" zeitgleich mit Theatern in ganz Europa als große verbindende Performance verlesen.

    Im Anschluss lädt das Theater Aachen zu einem Nachgespräch in die Kammer ein, um über das Manifest zu diskutieren.

    Proeuropäische Gruppierungen wie "Pulse of Europe" werden bei der Veranstaltung als Teilnehmer anwesend sein. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen wird seine Arbeit im Rahmen der Veranstaltung vorstellen.

  • Europäische Mobilitätswoche 2018 - Aachen ist dabei

    Europäische Woche der Mobilität 2018 – Was ist das?

    Fahrrad mit EU Ballons 200Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen.

    Jedes Jahr, immer vom 16. bis 22. September, werden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche innovative Verkehrslösungen ausprobiert oder mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität in den Kommunen geworben: So werden beispielsweise Parkplätze und Straßenraum umgenutzt, neue Fuß- und Radwege eingeweiht, Elektro-Fahrzeuge getestet, Schulwettbewerbe ins Leben gerufen und Aktionen für mehr Klimaschutz im Verkehr durchgeführt. Dadurch zeigen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und praktisch gelebt werden kann.

    Aachen ist dabei

    Die Stadt Aachen beteiligt sich mit einem bunten Veranstaltungsprogramm und macht zukunftweisende und nachhaltige Mobilitätsformen für Bürgerinnen und Bürger erlebbar. Die Bürger können zum Beispiel am 4. Mobilitätsforum teilnehmen und selbst ihre Meinungen in die Diskussion einbringen. Neben Filmen, Pedelec-Fahrradtraining und dem PARK(ing)Day gibt es Diskussionen und Vorträge zu den Themen Nahmobilität im Suermondtviertel und Digitalisierung im Bereich Mobilität.

    Hinweis: Für einige Veranstaltungen der Stadt Aachen ist eine Anmeldung erforderlich.

  • Tag der Integration 2018

    Aachen zeigt sich bunt. Am 02.09.2018 öffneten sich die Türen des Eurogress für die Kulturen der Welt.

    18 09 02 TagderIntegration 1 300Während der Showeinlagen von asiatischen Löwentänzern bis hin zu spanisch-klassischem Flamenco lagen köstliche Düfte von bulgarischer bis hin zu eritreischer Küche in der Luft. Mitten drin - der Informationsstand von EUROPE DIRECT Aachen.

    Am Stand informierte das Team von EUROPE DIRECT zwischen 12 und 17 Uhr über die Europäische Union im Allgemeinen und auch speziell über Themen wie Asyl, Flucht, Rechte der Bürger in der EU und Auslandsaufenthalte. Besonders beliebt: EU-Fahnen und Broschüren für Kinder.

    Das Team von EUROPE DIRECT Aachen warb auch für kommende Veranstaltungen, wie beispielsweise den Vortrag über die Geschichte des EU-Parlaments am 18.09.2018 im Grashaus.

     

  • People to People: Zweiter Aufruf zur Einreichung von Mikroprojekten eröffnet

    Europe at eye level 300INTERREG fördert erneut kleine grenzüberschreitende Projekte in der Euregio Maas-Rhein. Sie haben eine Projektidee, die Menschen, Vereine, Organisationen aus der Euregio Maas-Rhein näher zusammenbringt? Eine kulturelle Veranstaltung, ein Sportevent, eine Tagung, eine Veröffentlichung, ein Austausch zwischen Bildungseinrichtungen?

    Organisationen und öffentliche Einrichtungen aus Ostbelgien können nun für kleine und bürgernahe Projekte mit Partnern aus der Euregio Maas-Rhein wieder Zuschüsse des Interreg Rahmenprojekts P2P bei der Euregio Maas-Rhein beantragen.Über P2P werden grenzüberschreitende Aktivitäten gefördert, in denen Begegnung und Austausch zwischen Bürgern, Vereinen, Besuchern und öffentlichen Einrichtungen zentral stehen. Diese Aktivitäten tragen demnach zu einer stärkeren Bindung mit der Euregio bei.

    Projekte können bis zum 17. September 2018 (16 Uhr) bei der Stichting Euregio Maas-Rhein eingereicht werden.

  • Grashausführung und Workshop für Erwachsene bei 'Europa am Dienstag'

    18 06 26 Führung 300Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' organisierte EUROPE DIRECT für rund 14 Erwachsene eine Führung durch das Grashaus und den Workshop 'Migration und Grenze'.

    Nach einer kurzen Führung durch die verschiedenen Räumlichkeiten des Grashauses, stellte Andreas Düspohl, Leiter des Grashauses, auch die tägliche Arbeit in diesem Gebäude vor. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit einen kurzen Einblick in den Workshop 'Migration und Grenze' zu gewinnen, der sonst von Schülerinnen und Schülern besucht wird.

    18 06 26 Führung 2 300Zur Hinführung zum Thema Migration sahen die Schüler/innen einen kurzen Film, in dem die Situation von Menschen auf der Flucht anhand von SMS-Nachrichten per Handy veranschaulicht wurde. In großer Runde wurde zunächst auch darüber gesprochen, welche Gegenstände jeder mitnehmen würde wenn er oder sie sich sofort auf die Flucht begeben müsste. Kernaufgabe des Workshops war die paarweise Erarbeitung verschiedener Themen zu "Migration und Grenze in Europa", wie zum Beispiel "Steuerung von Migration", "Fluchtrouten" oder "Zukunft der Migration". Hierzu erhielten die Teilnehmenden Texte bzw. konnten sich im Urkundensaal in der virtuellen Bibliothek und den Audionischen informieren. Den Abschluss des gelungenen Workshops stellte die Präsentation der Ergebnisse sowie eine gemeinsame Gesprächsrunde dar.

  • Spanien, Katalonien - und Europa?

    18 06 07 Spanien 300 2Spanien besitzt eine nicht nur im Ausland geschätzte regionale Vielfalt. Auch die überwältigende Mehrheit der Spanier inklusive der Mehrheit der Menschen, die in Katalonien leben, betrachtet diese Vielfalt als etwas Positives. Wie sollte es auch anders sein nach der massiven Binnenwanderung zwischen den Regionen im 20. Jahrhundert, die mit am stärksten ihre Spuren in Katalonien hinterlassen hat, wo die katalanischen Muttersprachler nur mehr ein Drittel der Bevölkerung ausmachen. Genau mit diesem Thema befasste sich EUROPE DIRECT mit vielen weiteren Partnern beim diesjährigen Europäischen Forum.

    Vielleicht hat es auch mit dieser demografischen Entwicklung zu tun, dass allein in der autonomen Region Katalonien eine Mehrheit der „geborenen“ Katalanen separatistische Neigungen zeigt, und das auch nur nach einem systematischen Aufheizen der Emotionen beim von der Zentralregierung zu Recht nicht anerkannten Plebiszit 2017.

    Im diesjährigen Europäischen Forum mit der VHS ging es genau um diese Themen. Spanien  wurde in seiner regionalen und kulturellen Vielfalt betrachtet und es wurde unter die Lupe genommen, was es tatsächlich mit dem Separatismus auf sich hat. Außerdem wurde der Blick geweitet auf andere europäische Regionalismen, für die Katalonien wahrscheinlich weder als Blaupause noch als Menetekel taugt.

    18 06 07 Spanien 300Rund 60 interessierte Gäste lauschten einem kurzen historischen Abriss Spaniens und ein Blick auf "Spanien heute". Aber auch Themen wie "Separatismus in der EU und in Spanien", "kulturelle Vielfalt" oder "Tourismus - Segen und Fluch" wurden kontorvers thematisiert. Besonderen Anklang fand dabei der sehr professionelle Vortrag von Prof. Rotte vom IPW der RWTH. Vorführungen von spanischen Tänzen und ein Pub-Quiz sorgten für die notwendige Entspannung zwischendurch.

  • Infoabend für Vereine zur neuen DatenschutzgrundVO

    Digitales 300Aus aktuellem Anlass bietet das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen einen Informationsabend zum Thema: "Datenschutz für Vereine" an.

    Der Datenschutzbeauftragte der Stadt Aachen, Herr Arthur Stärk, wird wichtige Neuerungen zum Thema vortragen und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.Der Informationsabend findet am Dienstag, den 26.6.2018 um 17:30 Uhr im Raum 305 des Verwaltungsgebäudes Katschhof statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist wird unbedingt um Voranmeldung unter Angabe des Namens des Teilnehmers, der E-Mailadresse und des Vereins gebeten. Bei großer Nachfrage wird die Teilnahme auf einen Vertreter je Verein beschränkt. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

  • Pulse of Europe am 3. Juni wieder auf dem Katschhof

    pulse of europe aachen 300Man könnte meinen, dass Pulse of Europe sich nach den vielen Karlspreis-Aktionen im Mai erst einmal zurücklehnen und erholen. Aber Europa braucht uns alle und die Aktivisten von Pulse of Europe werden nicht müde, Zeichen zu setzen und daran zu erinnern, wie wichtig dieses einzigartige Friedensprojekt ist.

    Deshalb merkt Euch jetzt schon einmal den 3. Juni 2018 vor! Wie immer treffen sich die Teilnehmenden um 14 Uhr auf dem Katschhof zu einer Kundgebung und freuen sich schon auf hochkarätige Redner - zum Beispiel auf Städteregionsrat Helmut Etschenberg und auf Euch! Das offene Mikro steht Euch wie immer zur Verfügung.

    Wenn Ihr zwischendurch Sehnsucht nach #PulseofEurope habt, trinkt doch auf das Wohl Europas - mit einem leckeren Gläschen Pulse of Europe-Sekt. Im Ratskeller gibt es für Euch noch einige Flaschen des besonderen Cuvée Vaux Brut Sekts, deren Etikett der Aachener Künstler Detlev Kellermann für Pulse of Europe gestaltet hat. Alle beteiligten Unterstützer - die Sektkellerei, der Ratskeller und der Künstler - verzichten vollständig auf ihren Gewinn, so dass fünf Euro des Kaufpreises (12,50 Euro) für jede Flasche als Spende an Pulse of Europe Aachen gehen.

  • Workshop 'Hallo Europa, Hallo Demokratie' im Grashaus

    18 05 25 HalloEuropa 300Heute organisierte EUROPE DIRECT für 12 Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse des Rhein-Maas-Gymnasiums (Aachen) einen Workshop zum Thema "Hallo Europa, Hallo Demokratie?".

    Das Gymnasium ist Teil des Bündnisses "Schule ohne Rassismus". In diesem Jahr gibt es deshalb für alle Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Aktionen zu dem Oberthema Respekt. In dieses Themenfeld gehört auch die Auseinandersetzung mit Fragestellungen wie Demokratie, Grundrechte, Gleichberechtigung.
     
    Die Aufbereitung dieser sehr komplexen Themengebiete speziell für diese Zielgruppe durch den Museumspädagogischen Dienst empfanden sowohl Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler als sehr ansprechend. Die unterschiedlichen Sprachniveaus der Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden durch die verschiedenen Aufgabenstellungen genauso berücksichtigt wie die persönlichen Erfahrungen der Einzelnen. .
    Das Gebäude mit seiner Geschichte hat ebenso beeindruckt, wie auch die offene Arbeits- und Lernatmosphäre. Es wurde sehr offen diskutiert und auch von den Schülerinnen und Schülern empfundene Ungerechtigkeiten in der deutschen Gesellschaft konnten offen angesprochen und diskutiert werden. Auch die selbst erarbeiteten Vorträge zeigen, wie intensiv die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist. Oft wurde nach neuen Wörtern gesucht, um sich differenziert ausdrücken zu können. Die Jugendlichen gewinnen an Ausdrucksvermögen, lernen ihre Gedanken zu besser verbalisieren. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für demokratische Prozesse.
     
  • Studierende aus Maastricht zu Besuch im Grashaus

    18 05 23 Hogeschool 2 30025 Studierende der Hogeschool Zuyd des Studiengangs "European Studies" aus Maastricht waren im Rahmen des Projekts "Zukunft Deutschland" bei EUROPE DIRECT Aachen zu Gast.

    Im Europäischen Klassenzimmer im Grashaus stellte das Team des EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, zunächst das Konzept von EUROPE DIRECT vor. Anschließend wurde den Gästen ein Überblick über die Europäische Union gegeben: Unter anderem wurden die Anfänge der EU, die wichtigsten Etappen ihrer Geschichte, die Werte und Ziele sowie die Struktur der Europäischen Union wurde näher erläutert. Ergänzt wurde der Vortrag durch konkrete Beispiele, die veranschaulichten, wie Europa jedem Einzelnen im Alltag begegnet. Dabei ging es beispielsweise um Themen wie Mobilität, Krankenversicherung oder Telefon- und Datenroamingkosten im europäischen Ausland.

    EUROPE DIRECT vermittelte den Studierenden außerdem einen Eindruck von der Europastadt Aachen. So wurde zum Beispiel die Vernetzung mit den Grenzregionen in den Niederlanden und Belgien erklärt, u.a. durch den "Runden Tisch der Bürgermeister", durch die Kooperation der MAHHL-Städte und nicht zuletzt durch die Euregio Maas-Rhein.

    18 05 23 Hogeschool 300Zum Abschluss folgte eine spannende Fragerunde und ein interessanter Austausch von Perspektiven. Bevor die Studierenden EUROPE DIRECT wieder verließen, um einen Einblick in die Aufgaben und Arbeitsweisen der Agentur für Arbeit in Aachen zu erhalten, bot sich für sie noch die Möglichkeit, speziell für sie bereitgestelltes EU-Informationsmaterial mitzunehmen. Dieses soll nicht nur das Wissen über die Europäische Union vertiefen, sondern vor allem Deutsch-Kenntnisse erweitern und praktische Tipps für ihre Studienlaufbahn liefern.

  • Workshop 'EU nach dem Brexit' am St.Leonhard Gymnasium

    18 05 16 St.Leonhard 300Im Rahmen der Europawoche am St. Leonhard Gymnasium in Aachen war Frau Dr. Sigrid Fretlöh vom Team Europe zu Gast an St. Leonard. In Vortrag und Gruppenarbeiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den komplexen Themen der EU auseinander und diskutierten insbesondere über den Brexit. Organisiert wurde der Besuch durch EUROPE DIRECT Aachen.

    Frau Dr. Fretlöh hielt einen Vortrag zum Thema „Die Zukunft der EU nach dem Brexit“. Zu der Veranstaltung waren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 eingeladen. Nach dem Vortrag der den Schülerinnen und Schülern die Idee eines vereinten Europas und die heutige Situation darlegte, schloss die Rednerin eine Gruppenarbeitsphase an, in der die Teilnehmenden selbst aktiv werden konnten. So sollten sie zu unterschiedlichen Anregungen, wie beispielsweise „Die EU bedeutet für mich…“ aber auch zu themenspezifischeren Fragen wie „Was wird sich ändern nach einem Austritt des Vereinten Königreichs?“ Stellung nehmen und ihre Ideen präsentieren. Eine offene Fragerunde zum Vortragsthema beendete die Veranstaltung.
    Durch die offene Präsentationsweise und die Aktivierung in der Gruppenarbeitsphase war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die die Schülerinnen und Schüler weiter für das Thema EU begeistern konnte.

  • Workshop 'Europäische Kulturepochen'

    18 05 09 RM Workshop Kultur 300Aachen befindet sich nicht nur im Herzen Europas, das Rhein-Maas-Gymnasium ist zugleich Europaschule und möchte dazu beitragen den europäischen Gedanken zu leben.

    Am Europatag 2018 war, organisiert durch EUROPE DIRECT Aachen, Frau Dr. Frensch dort zu Gast, um zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5b verschiedenen Kulturepochen Europas kennenzulernen. Mit einer speziellen Zeitkette hat die Klasse eine historische Orientierung in Europa erlebt. Die Schülerinnen und Schüler haben unter Anleitung ihr Wissen zusammengetragen und dieses in den historischen Kontext der Kette eingeordnet. Im Verlauf der Arbeitsphasen wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, dass die Bilder auf den Rückseiten der Euroscheine für verschiedene Kulturepochen stehen. Das Wissen wurde anschließend durch Vorträge der Teilnehmenden zu den einzelnen Epochen vertieft.

    Nachdem sich die Schüler das theoretische Grundwissen zu den europäischen Kulturepochen angeeignet hatten, war es an der Zeit, die Zeugen der Epochen in der Aachener Altstadt zu suchen. Bei bestem Wetter untersuchten sie die historischen Bauwerke und fanden viele Hinweise auf unterschiedliche Kulturepochen.

  • EU-Infoabend für AEGEE

    18 05 16 AEGEE 1 300Was ist die Europäische Union? Wer macht was in Brüssel und Straßburg? Und was hat EUROPE DIRECT eigentlich damit zu tun? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Infoabend für Mitglieder der Studierendenvereinigung AEGEE beantwortet.

    Rund 20 junge Studierende aus Aachen und Umgebung lauschten einer spannenden Präsentation über die Organisation, Aufgaben und Arbeit der verschiedenen Institutionen Europas. Dabei gab es sowohl einen Überblick über die historische Entstehung der EU, als auch einen Einblick in die zentralen Entscheidungskompetenzen Europäischer Institutionen. Für viele der anwesenden wurden dadurch Vorurteile über die Arbeit der EU und deren Entscheidungskompetenzen aufgehoben.

    18 05 16 AEGEE 2 300Natürlich durfte an diesem Abend auch die Vorstellung von EUROPE DIRECT und der Europaarbeit der Stadt Aachen und Euregio Maas-Rhein nicht zu kurz kommen. So wurde für die Studierenden ein weiterer Einblick geboten, wie Europa auch im Kleinen gut funktionieren kann.

  • Polen gewinnt den Jugendkarlspreis 2018

    18 05 08 Jugendkarlspreis2 300Zum 11. Mal wurde im Vorfeld des Internationalen Karlspreises der Europäische Karlspreis für die Jugend vergeben. 320 Projekte aus allen 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hatte die Jury zu beurteilen. Gewonnen hat das Projekt 'Worcation' aus Polen.

    Seit 2008 können sich jedes Jahr junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren mit ihren Projekten bewerben. Sie sollen dabei zur Verständigung in Europa und in der Welt beitragen, die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die europäische Identität und Integration fördern, den jungen Menschen in Europa als Vorbild dienen und ihnen praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäerinnen und Europäer als Gemeinschaft aufzeigen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um die Organisation verschiedener Jugendveranstaltungen, etwa in den Bereichen Sport, Kunst und Kultur, oder um Jugendaustausch- oder Internetprojekte mit europäischer Dimension handeln.

    Der Jugendkarlspreis geht dabei auf eine gemeinsame Initiative des früheren Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, und des 2015 verstorbenen Ehrenvorsitzenden der Karlspreisstiftung, Dr. André Leysen, zurück. In den zurückliegenden Jahren wurden über 3000 Wettbewerbsbeiträge, an denen mehr als 40000 Jugendliche beteiligt waren, für die Auszeichnung eingereicht. Im Jahr 2018 ging der Jugendkarlspreis an das Projekt 'Worcation', und damit bereits zum dritten Mal nach Polen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten das Projekt 'Juvenilia' aus Italien und 'Never Arrive 2' aus Malta.

    18 05 08 Jugendkarlspreis3 300Das Projekt 'Worcation' hat sich zur Aufgabe gesetzt mit jungen Menschen aus Deutschland, Polen, Rumänien und der Ukraine, daran zu arbeiten Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Bei diesem Projekt verbringen die jungen Menschen ihre Ferien damit ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager als Gedenkstätte herzurichten. Dabei erlernen sie handwerkliche Fähigkeiten und verbringen auch ihre Freizeit mit einander. So arbeiten junge Menschen der Nationalitäten, die vor 75 Jahren dort inhaftiert waren, heute einträchtig zusammen an der Aufarbeitung dieses bedeutsamen Teils Europäischer Geschichte.

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