Sechste Ausgabe des Made in Europe Film Festivals
Vom 5. bis zum 10. April 2011 findet die sechste Ausgabe des Made in Europe Film Festivals in Maastricht, Genk und den Lichtspielhäusern Limburgs statt. Es werden Perlen etablierter Regisseure, herausfordernde Filme aufstrebender Talente sowie fesselnde und unterhaltsame Filme vorgeführt. Während des Festivals steht die algerisch-französische Schauspielerin Hafsia Herzi im Mittelpunkt. Sie wird den ersten Made in Europe Film Award in Empfang nehmen, der dieses Jahr ausgereicht wird. Für Freunde des mediterranen Kinos gibt es ein Sonderprogramm in C-mine Genk.
Hauptveranstaltungsort ist das Filmtheater Lumière in Maastricht. Zudem gibt es noch fünf weitere Veranstaltungsorte: C-Mine Genk, Filmhuis De Spiegel Heerlen, Filmhuis Roermond, Filmhuis Het Domein Sittard und das Ludwig Forum in Aachen. Tickets für das Festival können Sie unter http://www.lumiere.nl//madeineurope/english/tickets-and-locations kaufen.
- Homepage "Made in Europe" (niederländisch)
- Hompage Lumière Cinema (engl.)
- Veranstaltungsankündigung zum Made in Europe Film Festival
- Facebook-Seite : Made in Europe Film Festival

Bustour zur Tanzperformance nach Hasselt
Meg Stuart veranschaulicht mit ihrer Kompanie Damaged Goods die Turbulenzen der Gegenwart und gewährt ihren Darstellern einen einzigartigen Spielraum für Ausdruck und Unabhängigkeit. Sechs Tänzer verkörpern einen familiären Mikrokosmos, der gleichzeitig ein von Zärtlichkeit umgebundenes Nest aber auch eine grauenvolle Höhle sein kann. Sie erkunden die intimen Beziehungen der Splittergruppe indem sie die Rollen tauschen: sie spielen den Vater, den Sohn, den Geliebten, die Mutter... Die Körper verzerren sich, verrenken sich, während der Putz dieser Fassade einer konventionellen Familie langsam abbröckelt. Eine glänzende, freche und äußerst innovative Tanztheater-Choreografie.
Die verschiedenen Möglichkeiten, Mitarbeiter/-innen international zu qualifizieren, werden im Rahmen der Informationsveranstaltung "Berufsbildung ohne Grenzen" vorgestellt:
Der Workshop bietet Gelegenheit zu erarbeiten, welches Wissen, welche Fähigkeiten und welche Haltung für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Arbeit mit Menschen aus den fünf Regionen der Euregio Maas-Rhein benötigt werden. Auch Fragestellungen, die sich in der Freiwilligenarbeit mit Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ergeben, werden thematisiert. Unter Anleitung der interkulturellen Trainerin Janet Antonissen werden Klischees in unseren Köpfen aufgedeckt, können Verhaltensunsicherheiten und Irritationen in Begegnungen besprochen werden. Manche Situation kann im Rollenspiel bearbeitet werden.

Das Europäische Sprachensiegel ist seit 1999 ein Instrument der EU, um im zusammenwachsenden Europa die Vielfalt der Sprachen zu erhalten und den Fremdsprachenerwerb der Bürger zu fördern. Durch das Sprachensiegel werden Projekte prämiert, die auf nachahmenswerte und innovative Weise Menschen an das Fremdsprachenlernen heranführen, Fremdsprachen vermitteln und sich für die Verbesserung des Sprachunterrichtes einsetzen. In Deutschland wird der Wettbewerb abwechselnd von nationalen Agenturen des Programmes für lebenslanges Lernen koordiniert. Dieses Jahr ist der „Pädagogische Austauschdienst", kurz PAD, für die Durchführung verantwortlich.

Mit der "Médaille Charlemagne pour les Médias Européens" wird seit dem Jahr 2000, im Vorfeld der Verleihung des Internationalen Karlpreises zu Aachen, eine europäische Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat. Gestiftet wird der Preis vom Verein "Médaille Charlemagne pour les Médias Européens", der 2006 auf Initiative der Landesanstalt für Medien NRW und der Stadt Aachen ins Leben gerufen wurde.
Während des Fachforums betonte IHK-Hauptgeschäftsführer, Jürgen Drewes, dass die Region über eine ausgezeichnete Hochschullandschaft verfüge, die für alle Begabungen und Interessen etwas zur Verfügung stellt. Nun soll dieses Angebot in Zukunft noch intensiver genutzt werden. Alle Beteiligten des Bündnisses seien sich einig, dass man den Jugendlichen der Euregio Maas-Rhein diesen internationalen Ausbildungs und Arbeitsmarkt noch näher bringen müsse. Jugendliche sollen im Rahmen des Projektes „Grenzenlos Studieren in Aachen und Limburg" die sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten erhalten, die sie in der stark globalisierten Welt benötigen. „Neben dem Fachwissen können sie diese Zusatzqualifikation quasi vor der Haustüre erwerben", erläutert Jürgen Drewes. Angesichts des demographischen Wandels müsse es auch das Ziel sein, Fachkräfte in der Region zu halten. Daran gelte es, gemeinsam zu arbeiten.
Es sei nicht zielführend, wenn Hochschuleinrichtungen in einer so überschaubaren Region in einen drastischen Wettbewerb um Studierende treten. Dies könne zu Benachteiligungen führen. Besser sei es, synergetische Effekte zu nutzen. Daher sollen Jugendliche in der Euregio Maas-Rhein gezielter und nachhaltiger über die grenzüberschreitenden Studienmöglichkeiten informiert werden. So soll eine „vorbildliche Bildungslandschaft" geschaffen werden, in der schulische und außerschulische Angebote optimiert werden und eine grenzüberschreitende Vernetzung stattfindet.
Die schulische Gestaltung des Projekttages liegt in der Eigenverantwortung der Länder bzw. Schulen. Als Teilnehmer kommen alle Schulformen und Klassenstufen, einschließlich beruflicher Schulen, in Betracht. Ein Informationspaket mit Materialien zur Vorbereitung und Durchführung des EU-Projekttages 2011 können Schulen kostenfrei bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bestellen. Außerdem hat die Bundeszentrale für politische Bildung eine spezielle Online-Rubrik „EU-Projekttag" im Rahmen ihres Europa-Internet-Angebots eingerichtet. Hier sind weiterführende Informationen der bpb, der Bundesregierung, der Länder und europäischer Institutionen zu finden.
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Intensivierung des zivilgesellschaftlichen Austausches
Linguacluster - grenzüberschreitendes Sprachen- und Kulturenlernen
Der Karlspreis 2011 geht an den Präsidenten der EZB
Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Er wird seit 1950 an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Letzter Preisträger war der polnische Ministerpräsident Donald Tusk. Zu den früheren Preisträgern gehörten u.a. Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000) , der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), der Spanier Javier Solana (2007) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008).
Leicht zu merkende zweite Internetadresse
Facetten der Biodiversität – mehr als nur Artenvielfalt
Einladung zum Vortrag