Euregioprofilschulen weiten ihr Profil aus und bekommen noch mehr Unterstützung!

Schulen in der Euregio-Maas-Rhein, die mit dem Label „Euregioprofilschule“ ausgezeichnet sind, integrieren Inhalte über die euregionalen Nachbarregionen in den Unterricht, organisieren grenzüberschreitende Schüleraustausche oder Berufspraktika im Nachbarland. Sie ermöglichen für die Schüler*innen Begegnungen mit den Nachbarsprachen Französisch, Niederländisch und Deutsch. Die Euregioprofilschulen leisten damit einen wichtigen Beitrag in der Grenzregion und eröffnen ferner Möglichkeiten für Jugendliche, sich einem breiteren Arbeitsmarkt zu stellen, der über die Landesgrenze hinausgeht.

Die Bezirksregierung Köln und das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen unterstützt das Programm der Euregioprofilschulen operativ und strukturell: Kathrin Holtermann wurde als pädagogische Mitarbeiterin der Bezirksregierung Köln zur Umsetzung der euregionalen Strategien und zur Vernetzung euregional-bildungsrelevanter Themen zum Bildungsbüro abgeordnet. In der neuen Verzahnung der Aktivitäten der Euregioprofilschulen mit den schon bewährten Angeboten des Bildungsbüros liegt eine große Chance für die Weiterentwicklung des Programms: So können zukünftig noch mehr Angebote für außerschulisches Lernen in der Euregio Maas-Rhein für die Schulen in der Grenzregion erschlossen werden sowie Veranstaltungen umgesetzt und Material erstellt werden.

Am 16. September 2020 fand die Herbstakademie der Euregioprofilschulen statt. Hier stand der geplante Ausbau der langfristigen digitalen Vernet-zung von Schulen im Dreiländereck mit Vorträgen und Diskussionsrunden mit den Teilnehmenden aus den verschiedenen Bildungseinrichtungen der Region im Vordergrund. Im Ergebnis sind sich alle Vertreter*innen der teilnehmenden Schulen einig: gewünscht wird die weitere Vernetzung in der Euregio, die von einer zentralen Stelle koordiniert und über zeitliche Ressourcen verfügt, um euregional engagierte Lehrkräfte zu unterstützen.

Dies ist auch der eindeutige Wille der politischen Vertretung, des Städteregionstages. Er unterstützt die vielfältigen Maßnahmen zur Profilierung und Stärkung einer grenzüberschreitenden Wissens- und Bildungsregion und hat seine Zustimmung gegeben, mit vielen weiteren Partnern aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland den Aufbau eines „Euregionalen Koordinierungs- und Wissenszentrums für Nachbarsprachen und interkulturelle Kompetenz“ mit einem Förderantrag (Interreg V) in die Umsetzung zu bringen. Ein solches Zentrum, angedockt an die Euregio-Maas-Rhein (EMR), wäre eine große Chance für eine nachhaltige wirksame Förderung einer grenzüberschreitenden Bildungslandschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Kathrin Holtermann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dr. Sascha Derichs, Tel. 0241 / 5198 4309, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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