Virtueller Besuch bei der EU-Kommission mit Aachener Berufskolleg

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisierte einen virtuellen Besuch bei der Europäischen Kommission für zwei Oberstufenklassen des Berufskollegs für Gestaltung und Technik der Städteregion Aachen. Circa 50 Schülerinnen und Schüler konnten in einem interaktiven Online-Vortrag etwas über die Aufgaben, Struktur und Ziele des EU-Organs mit Sitz in Brüssel lernen.

21 02 11 Quiz 300Antje Terhechte von der Generaldirektion Kommunikation in Brüssel begrüßte die Teilnehmenden und fragte zu Beginn mittels eines kurzen Quiz via sli.do den Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler über die EU ab. In einer Wortwolke trugen die Teilnehmenden Begriffe ein, die sie mit der Europäischen Union verbinden. Die Schülersprecher stellten kurz ihre beiden Klassen und die Schule vor, sowie was sie bereits im Unterricht zum Thema Europa behandelt hatten.

21 02 11 Wortwolke 300Anschließend führte Ben-Jacob Couch-Diewitz von der Generaldirektion Forschung und Innovation in die Funktions- und Arbeitsweise der Europäischen Kommission ein. Er zeigte dabei unter anderem die verschiedenen Zuständigkeiten auf, die sich zwischen der EU und den Mitgliedsstaaten verteilen, sowie den komplexen Gesetzgebungsprozess. Auch erklärte er den Schülern, wie und wo sie die EU in ihrem Alltag spüren können.

21 02 11 Praesentation 300Im zweiten Teil stellte Peter Martin von der EU-Kommission die europäische Digitalstrategie vor. Er referierte zu den Themen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Datenschutz. Zwischendurch stellten die Schülerinnen und Schüler immer wieder Fragen, teilweise auch kritische wie zur Krisenbewältigung der EU-Kommission in der Corona-Pandemie. Zwischen den Referenten und den Teilnehmenden entstand so eine rege Diskussion.

Arbeiten bei der EU - Laufbahn Europa 2021

Aufgrund der hohen Nachfrage organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bereits im Februar eine Informationsveranstaltung zum Thema "Arbeiten bei der EU - aber wie?"

21 02 02 Umfrage 300Die EU und ihre Institutionen sind ein sehr interessanter Arbeitgeber in einem internationalen Netzwerk. Der Weg in die Institutionen Europas ist jedoch anspruchsvoll und sollte gut vorbereitet sein. Wie ein solcher Weg aussehen kann, erklärten die Referentinnen Rita Hinek, Mitarbeiterin der Kommunikationsabteilung des Europäischen Amts für Personalwesen (EPSO), und Praktikantin Monique Hampton den 48 Teilnehmenden des digitalen Formates.

21 02 03 Praesi 300Schwerpunkte waren die Bewerbung und das Auswahlverfahren für einen Beruf bei der Europäischen Union. Dabei wurde detailliert auf die verschiedenen Bewerbungsmöglichkeiten, das Prozedere des Auswahlverfahrens, Unterschiede zwischen den verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen und die Gewichtung des individuellen Bildungsweges und der Berufserfahrung in dem Auswahlverfahren eingegangen. Auch wurden die Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie gesuchte Kompetenzen vorgestellt. Im zweiten Teil skizzierte Monique Hampton den Bewerbungsprozess und den Ablauf eines fünfmonatigen Praktikums bei der EU.

21 02 03 Fragen 300Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit ihre Fragen per Frage & Antwort-Tool oder auch per Audio zu stellen, welche Moderator Florian Weyand an die Referentinnen weitergab. Einige der Fragen waren zum Beispiel: Wie erlangt man eine Festanstellung bei der EU? Gibt es eine Altersgrenze für verschiedene Funktionsgruppen? Wie häufig gibt es Auswahlverfahren für technische Jobs?

Da manche Fragen aus Zeitmangel nicht beantwortet werden konnten, ist untenstehend die E-Mail-Adresse von Rita Hinek für Interessierte verlinkt.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referentinnen Rita Hinek und Monique Hampton und den zahlreichen Teilnehmenden für den informativen Abend.

Jugendkarlspreis 2021 - Anmeldefrist verlängert

Die Anmeldefrist für den diesjährigen Europäischen Karlspreis für die Jugend ist verlängert worden. Bis zum 22. Februar haben Kandidaten noch die Gelegenheit, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Die Einreichung von Projektvorschlägen ist einfach und unkompliziert.

Erneut sind 15.000 Preisgeld ausgelobt.

Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen wird auch im kommenden Jahr wieder der Europäische Jugendkarlspreis vergeben. Hierzu haben das Europäische Parlament und die Karlspreisstiftung einen Wettbewerb ausgeschrieben, der Jugendliche in der EU zur aktiven Mitgestaltung Europas anregen soll.

Wer kann sich bewerben?

Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren in allen Mitgliedstaaten der EU, die aufgerufen werden, als Einzelpersonen oder Personengruppen Projekte vorzustellen, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen sowie die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins für die europäische Identität und Integration fördern.

Die Projekte sollen den in Europa lebenden jungen Menschen als Vorbild dienen und ihnen praktische Beispiele für das Zusammenleben der Europäer als Gemeinschaft aufzeigen. Ob Bildungs- oder Netzwerkprojekte, virtuelle Konferenzen oder europäische Online-Magazine – auch in Zeiten der Pandemie, in der das persönliche Zusammentreffen nur sehr eingeschränkt möglich ist, gibt es zahlreiche Beispiele für Unternehmungen mit europäischer Dimension.

Geldpreise in Höhe von 15.000 Euro

Aus den eingereichten Projekten werden im März 2021 in einem ersten Schritt in allen EU-Mitgliedstaaten nationale Gewinner gewählt. Aus diesen Projekten wählt später eine europäische Jury den europaweit besten Beitrag sowie einen Zweit- und Drittplatzierten, die mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 15.000 Euro prämiert werden. Dem Hauptgewinner winken 7.500 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 5.000 beziehungsweise 2.500 Euro.

Zur Preisverleihung, die für den 11. Mai 2021 in Aachen geplant ist, sollen Vertreter aller nationalen Gewinnerprojekte eingeladen werden. Zudem erwartet die drei Hauptgewinner ein Besuch im Europäischen Parlament. Wenn es die Entwicklung erlaubt, soll der 11. Mai ein besonderer Festtag werden, denn nachdem die Verleihung des Jugendkarlspreises 2020 pandemiebedingt abgesagt werden musste, sollen 2021 gleich zwei Jahrgänge junger, aber schon heute großer Europäer ausgezeichnet werden.

Bewerbungen zum aktuellen Jugendkarlspreis können ab sofort online eingereicht werden. Die dazu notwendigen Formulare und Teilnahmeregeln sowie weitere Informationen sind im Internet unter www.charlemagneyouthprize.eu in 24 Sprachen verfügbar. Einsendeschluss ist verlängert bis zum 22. Februar 2021.

Der Jugendkarlspreis geht auf eine gemeinsame Initiative des früheren Präsidenten des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering, und des damaligen Vorsitzenden der Karlspreisstiftung, André Leysen, zurück. In den vergangenen Jahren wurden knapp 4.000 Wettbewerbsbeiträge aus ganz Europa, an denen mehrere Zehntausend Jugendliche beteiligt waren, für die Auszeichnung eingereicht.

 

------- ENGLISH VERSION --------

Apply for the 2021 edition of Charlemagne Youth Prize

Aged 16-30 and working on a project with a European dimension? Apply for the 2021 Charlemagne Youth Prize and win funds to further develop your initiative.

The European Parliament and the Foundation of the International Charlemagne Prize of Aachen award the Charlemagne Youth Prize every year to projects by young people with a strong EU dimension. Applications for 2021 open on 9 November and run until 1 February.

The prize

The three winning projects will be chosen from 27 projects nominated by national juries in all EU countries. The first prize is €7,500, second prize €5,000 and third prize €2,500.
Representatives of all 27 national winning projects will be invited to the Charlemagne Youth Prize award ceremony in Aachen in May 2021.

The rules

Projects must: meet the following criteria in order to qualify:
• promote European and international understanding
• foster the development of a shared sense of European identity and integration
• serve as a role model for young people living in Europe
• offer practical examples of Europeans living together as one community
If you have any questions, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Social media

Join the discussion on social media using the hashtag #ECYP2021.

Timetable

9 November 2020: launch of the competition
22 February 2021: deadline for submitting projects
March 2021: announcement of the national winners
11 May 2021: award ceremony in Aachen

Find out more

Europa am Dienstag: Was macht das Europaparlament?

Zwei Europaabgeordnete standen Rede und Antwort zu der Frage "Was macht eigentlich das Europaparlament (für mich)?" Die beiden Mitglieder im Europäischen Parlament gaben einen Einblick in die Arbeitsweise des Europaparlamentes und blickten auf die Schwerpunkte im neuen Jahr. Besonders berücksichtigt werden die Auswirkungen der EU-Politik auf unsere Region.

ScreenshotNachdem Moderatorin Eva Johanna Onkels die rund 25 Gäste begrüßt hatte, stellte sie die beiden Gesprächsgäste und Europaabgeordneten aus der Region Sabine Verheyen MdEP und Daniel Freund MdEP vor und gab ihnen Zeit für einen kurzen ersten Einblick in die Arbeit der Parlamentarier*innen.

Daniel Freund aus Aachen war für 'Transparency International' in Brüssel tätig, wo er bis Mai 2019 für Korruptionsbekämpfung bei EU-Institutionen verantwortlich war. Er wurde anschließend für die Fraktion Die Grünen/EFA in das Europäische Parlament gewählt und ist dort Mitglied im Haushaltskontrollausschuss (CONT), im Ausschuss für konstitutionelle Fragen (AFCO) und bei der Arbeitsgruppe zur Konferenz zur Zukunft Europas. Er hat im Europäischen Parlament die fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe gegen Korruption gegründet.

Sabine Verheyen ist seit 2009 Europaabgeordnete (EVP-Fraktion) und seitdem Mitglied des Kultur- und Bildungsausschusses des EU-Parlaments, seit 2019 hat sie den Vorsitz inne.
Die EU-Bildungs- und Förderprogramme, wie beispielsweise Erasmus+, Kreatives Europa für den kulturellen und audiovisuellen Sektor, das Europäische Solidaritätskorps oder DiscoverEU, mit dem 18-Jährige ein kostenloses Interrail-Ticket erhalten können, gehören dabei zu ihren Schwerpunktthemen.

Im Anschluss an die Vorstellungsrunde begann die Diskussion, bei der die Zuschauer*innen die Möglichkeit hatten online Fragen an die Abgeordneten zu stellen. Welche Kompetenzveränderungen wünschen sie sich zwischen Parlament, Rat und Kommission und wie könnte der Weg dahin aussehen? Arbeiten im Parlament eher die Mitglieder der einzelnen Länder zusammen oder geht die Zusammenarbeit eher in den einzelnen Parteigruppen? Wie kann Europa helfen, die jungen Menschen an digitaler Bildung teilhaben zu lassen?

Nach einer lebhaften Debatte über die Arbeit der Abgeordneten und aktuelle Themen des Europäischen Parlaments, berdankte sich die Moderatorin bei den Abgeordneten und den Gästen und schloss die Online-Veranstaltung. Auch an dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Daniel Freund MdEP und Sabine Verheyen MdEP für den spannenden Austausch bedanken.

Weitere Informationen:

Europa-Online-Schulquizduell "that’s eUrope"

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes hat Bürger Europas e. V. in den vergangenen Wochen die Europa-Jugendhomepage entwickelt, die gerade für Schulen attraktive Angebote in schwierigen Corona-Zeiten bietet.

21 01 28 Schulquizduell 300Im Mittelpunkt der Homepage steht das Europa-Online-Schulquizduell „that’s eUrope“. Ab sofort können Schulklassen täglich ihr Europawissen im direkten Duell mit anderen Schulklassen aus ganz Deutschland oder Europa online messen. Das Schulquizduell wurde am 2. November 2020 durch zwei Klassen aus Lübeck erfolgreich gestartet und ist am 18. Januar 2021 in die zweite Runde gegangen. Seitdem gibt es auch die Möglichkeit, dieses Quiz in Englisch durchzuführen.

Hier die wichtigsten Informationen rund um dieses Schulquizduell:

  • Dauer 45 Minuten / geeignet ab Klassenstufe 10 aufwärts / Sprache Deutsch und Englisch
  • informative und spannende Wissensvermittlung rund um Europa und die EU
  • technische Voraussetzungen sind Internet, PC, Lautsprecher und Beamer
  • Lehrkräfte können Termine auf der Homepage selbstständig buchen / Quizduelle bilden sich über den Online-Buchungskalender

Ende August 2021 werden aus allen Siegerklassen Gewinner gelost und Sachpreise vergeben. Ab März 2021 wird auch eine Variante für die Klassenstufen 7-9 zur Verfügung stehen.

Wettbewerb: "Europa bei uns zuhause"

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen lädt Kommunen, Städtepartnerschaftsvereine und weitere Akteure der Zivilgesellschaft ein, sich an der Ausschreibung des Wettbewerbs "Europa bei uns zuhause" für Städte- und Projektpartnerschaften zu beteiligen.

EU Flagge im Wind 300Städte- und Projektpartnerschaften bauen Brücken zwischen Menschen, indem sie Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure in Nordrhein-Westfalen mit Partnern im Ausland verbinden. Sie wecken Interesse und vermitteln Kenntnisse über das Leben in anderen Kulturen und Ländern. Damit fördern Städte- und Projektpartnerschaften internationales Bewusstsein sowie Verständnis und Toleranz.

Innovative, übertragbare und öffentlichkeitswirksame Ideen werden mit bis zu 5.000 Euro nachträglicher Kostenerstattung pro prämiertem Projekt unterstützt. Der 1. Juni 2021 ist die Bewerbungsfrist für Projekte, die zwischen dem 1. August 2021 und dem 31. Juli 2022 umgesetzt werden sollen.

EU-Infoabend mit der VHS: Wer macht was in Europa?

21 01 21 EU Infoabend 600Heute organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro einen Informationsabend über die Europäischen Union, ihre Geschichte und Aufbau, die Handlungsweisen und den Einfluss auf das tägliche Leben.

Wegen der Pandemie musste die Veranstaltung digital stattfinden.
Dr. Holger Dux von der VHS Aachen begrüßte die den Referenten und die 10 Teilnehmenden und leitete ins Thema ein.

Winfried Brömmel, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, erläuterte zu Beginn das EUROPE DIRECT Informationsnetzwerk. Daraufhin wurden die geschichtlichen Anfänge der EU, die Gründe für die Zusammenarbeit sowie das schrittweise Fortschreiten der europäischen Integration erklärt.

Weitere Themen waren die Funktions- und Handlungsweisen der Europäischen Union, beispielsweise der Unterschied zwischen dem Europäischen Rat und dem Rat der EU und die Aufgaben der EU-Kommission.

Auch der Europäische Aufbauplan wurde erläutert: Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren in Wirtschaft und Gesellschaft. Um die entstandenen Schäden zu beheben, haben sich EU-Kommission, Europäisches Parlament und EU-Spitzen auf einen Aufbauplan geeinigt, der den Weg aus der Krise hin zu einem modernen und nachhaltigeren Europa ebnen soll.

21 01 21 ScreenshotNeben dem institutionellen Apparat der EU stellte Herr Brömmel außerdem die alltäglichen Einflussgebiete der EU im Leben der Bürgerinnen und Bürger dar. Dazu gehörten unter anderem die Freizügigkeit, der europäische Binnenmarkt und der Verbraucherschutz. Auch die Besonderheiten innerhalb der Dreiländerregion Euregio Maas-Rhein wurden thematisiert.

Die Gäste beteiligten sich rege und stellten Fragen. Zudem konnten sie sich über eingeblendete QR-Codes mit relevanten Internetseiten verbinden, um das Verständnis für die EU weiter zu vertiefen.

Links aus der Präsentation:

Jetzt bewerben: Robert Schuman-Preise 2021

Die Robert-Schuman-Preise werden im Frühjahr 2021 an die Verfasser eines Originaltextes verliehen, der in Anlehnung an die Robert-Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950 eine Etappe des Fortschritts der Europäischen Union ab 2021 vorschlägt und motiviert. Von der Jury werden mehrere Preise in Höhe von 5.000, 3.000, 2.000 und 1.000 Euro vergeben.

Die Preise stehen Autoren aller Nationalitäten offen, aber die Texte müssen in einer der Sprachen Robert Schumans verfasst sein, entweder in Französisch, Deutsch, Luxemburgisch oder Englisch. Texte können von einer natürlichen oder juristischen Person oder von einer Institution oder von einer Gruppe von Persönlichkeiten oder Institutionen eingereicht werden.
Die Texte sollten im .pdf-Format bis spätestens 2. Februar 2021 per E-Mail eingereicht werden.

Weitere Informationen:

Infomail: Europa-Wünsche und Europa-Informationen

21 05 03 ED Infomail Head 1024
Europa-Wünsche und Europa-Informationen

EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 19.01.2021
 
Liebe Europa-Interessierte,

ein Aachener Wunschbaum wurde von September bis Dezember mithilfe von vielen Bürgerinnen und Bürgern geschaffen, die einzelne Teile davon gestrickt haben. Damit verbunden waren Wünsche zur zukünftigen Europapolitik.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zeigte sich begeistert von der Aktion und vom Wunschbaum.
Lesen Sie hier über die Reaktionen der Oberbürgermeisterin und der zwei Europaabgeordneten der Region Aachen.

Die beiden Mitglieder im Europäischen Parlament geben übrigens am 28.01. um 19 Uhr einen Einblick in die Arbeitsweise des Europaparlamentes und blicken auf die Schwerpunkte im neuen Jahr.
Besonders berücksichtigt werden die Auswirkungen der EU-Politik auf unsere Region. Sie können schon vorab Ihre Fragen in eine elektronische Pinnwand eintragen, ein so genanntes "Padlet".

Diese Woche Donnerstag können Sie sich um 19 Uhr über den Aufbau der EU informieren: Wer macht was in Europa?

 

In eigener Sache

Während des Corona-Lockdowns ist kein persönlicher Besuch im Grashaus möglich.
Sie erreichen unser Team jedoch wie gewohnt per E-Mail und Telefon.

 

Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern  alle | frühere

Mi. 20.01. - 10 Uhr: Kick-Off Event zum Europäischen Klimapakt
Mit dem Europäischen Klimapakt lädt die Europäische Kommission Menschen, Gemeinden und Organisationen ein, sich am Klimaschutz zu beteiligen und ein grüneres Europa aufzubauen.
Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland möchte mit Ihnen gemeinsam den Klimapakt in Deutschland auf den Weg bringen. Start ist am Mittwoch, den 20. Januar ab 10 Uhr mit einem Online-Live-Event. Eingeladen sind unter anderem spannende Gäste wie der Klimaforscher Mojib Latif, die stellvertretende Generaldirektorin für Klimapolitik der Europäischen Kommission, Clara de la Torre, der Präsident des Technischen Hilfswerks, Gerd Friedsam und viele Weitere.
Mehr Infos

Do. 21.01. - 19 Uhr: EU-Infoabend
Die Europäische Union greift immer mehr in das alltägliche Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. Viele Entscheidungen auf kommunaler Ebene sind von europäischen Verordnungen mitbestimmt. An diesem Abend bietet EUROPE DIRECT Aachen viele anschauliche Informationen über Europa und die EU.
Mit Winfried Brömmel (Leiter EUROPE DIRECT Aachen)
Anmeldung | Trailer

Do. 28.01. - 19 Uhr: Was macht eigentlich das Europaparlament (für mich)?
Sie haben Fragen zur EU-Politik oder möchten wissen, wie die Arbeit von Europaabgeordneten aussieht? Dann kommen Sie mit unseren Europaabgeordneten für die Region Aachen ins Gespräch! Die beiden Mitglieder im Europäischen Parlament geben einen Einblick in die Arbeitsweise des Europaparlamentes und blicken auf die Schwerpunkte im neuen Jahr. Besonders berücksichtigt werden die Auswirkungen der EU-Politik auf unsere Region.
Sie können schon vorab Ihre Fragen in eine elektronische Pinnwand eintragen, ein so genanntes "Padlet".
Mit Sabine Verheyen und Daniel Freund
Anmeldung | Padlet | Trailer

Mi. 03.02. - 19 Uhr: Laufbahn Europa - Arbeiten bei der EU
Die EU und ihre Institutionen sind ein sehr interessanter Arbeitgeber in einem internationalen Netzwerk. Der Weg in die Institutionen Europas ist jedoch anspruchsvoll und sollte gut vorbereitet sein. Beim kostenlosen Infoabend wird erklärt, welche Karrieremöglichkeiten es bei den EU-Institutionen gibt.
Mit Rita Hinek (Europäisches Amt für Personalauswahl, EPSO)
Anmeldung | Trailer

 

Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

Brexit-Abkommen: Wie sich die neuen EU-UK-Beziehungen auf uns auswirken
Mit dem EU-Austritt der Briten und der Ende 2020 erzielten Brexit-Einigung haben die EU und das Vereinigte Königreich ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufgeschlagen.Das Austrittsabkommen betrifft den Schutz der Rechte von EU-Bürgern im Vereinigten Königreich und von Briten, die in der Union leben, die finanziellen Verpflichtungen, die das Vereinigte Königreich als Mitgliedstaat eingegangen ist, sowie Grenzfragen, insbesondere betreffend Irland.
Mehr Infos

Virtuelle Simulation von EU-Institutionen im Athen-Modell 2021
Das EUROPE DIRECT Informationszentrum der Griechischen Stiftung für Europäische und Außenpolitik (ELIAMEP) und die Universität Athen (Griechenland) laden zur virtuellen Simulation von EU-Institutionen ein. Die "Virtual Simulations AEUM 2021 & ATHENS COP 2021" finden vom 17. bis 19. März 2021 digital statt. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar.
Mehr Infos

EU-Projekt PANDEMRIC hilft bei der Bekämpfung des Coronavirus
Im Rahmen von PANDEMRIC werden die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen und die Auswirkungen auf die Euregio Maas-Rhein (EMR) sowie auf die Gesundheit der Bürger in der Grenzregion analysiert. Das Projekt dient ebenfalls dazu, Möglichkeiten auszuarbeiten, um die Vorteile der Grenzlage bei solchen Großkrisen zu nutzen.
Mehr Infos

2021 ist das Europäische Jahr der Schiene
Auf Initiative der EU-Kommission stehen dieses Jahr die Vorteile des Schienenverkehrs als nachhaltiges, intelligentes und sicheres Verkehrsmittel im Rampenlicht. Mit zahlreichen Aktionen in ganz Europa wird die Nutzung des Schienenverkehrs das ganze Jahr über gefördert und damit ein Beitrag zum Ziel des europäischen Grünen Deals – Klimaneutralität bis 2050 – geleistet.
Mehr Infos

Aachener Wunschbaum mit Wünschen zur Europapolitik

Wünsche zur Europapolitik übergeben

Im Rahmen der Aktion „@aachener.wunschbaum“ strickten von September bis Dezember vergangenen Jahres über 100 Aachener Bürger und Bürgerinnen ungefähr 400 einzelne Quadrate für einen großen Wunschbaum mit Wünschen zur Europapolitik. Begleitet wurde das Projekt, eine Kooperation des Europe Direct Büros Aachen mit Görg & Görg – Wolle und Knöpfe, von der Aachener Künstlerin Monika Nordhausen.

Mittels dieses „Urban Knittings“ entstand nicht nur ein imposanter textiler Wunschbaum, sondern es kamen auch rund 60 individuelle Wünsche zur Europapolitik zusammen: von Kritik an der Asylpolitik und die Einhaltung demokratischer Werte über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer bis hin zur Abschaffung der Sommerzeit. Auf regionaler Ebene wurden zum Beispiel die Stichworte „umweltfreundliche Mobilität“, „Stärkung der Grenzregion“ und die Wahl des Erasmus-Austauschprogramms als „volksnaher“ Karlspreisträger genannt. Eine entsprechende Auflistung ist aktuell im Internet unter www.europa-sprechstunde.de zu finden.

Jetzt wurde die Wunschliste an Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen übergeben.

Sie zeigte sich begeistert von der Aktion und berichtete, dass sie selbst auch ein Quadrat für den Wunschbaum gestrickt habe. Sibylle Keupen sagte: „Dieser bunte Baum ist ein wundervolles Gesamtwerk von vielen Aachener Bürgerinnen und Bürgern. Ich bin beeindruckt von den Wünschen der Teilnehmenden, die sich allgemein auf die EU, aber auch in unserer Euregio beziehen. In meiner Arbeit werde ich mit Sicherheit diejenigen Themen aufgreifen, die lokal und regional umsetzbar sind. Indem wir den Blick über den Tellerrand riskieren, können wir viel von unseren europäischen Nachbar*innen lernen. Als sehr schön und anspornend empfinde ich den Wunsch, dass in Aachen das Dreiländereck noch mehr spürbar wird. Das kann ich nur unterstreichen.“

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Europawünsche auf schriftlichem Wege auch an die beiden Aachener Europa-Abgeordneten übergeben. Europaparlamentarierin Sabine Verheyen erklärte in einer Reaktion: „Der Wunschbaum mit Wünschen an die zukünftige Europapolitik ist eine klasse Aktion! Vielen Dank für dieses großartige Engagement. Unsere europäische Gemeinschaft lebt genau davon – dass sich die Menschen einbringen, beteiligen, mitwirken und so gemeinsam Europas Zukunft gestalten. Als Europaabgeordnete für die Region Aachen nehme ich die vielen Wünsche der Bürgerinnen und Bürger natürlich als Anregung für meine Arbeit ins EU-Parlament mit und werde mich für die Interessen auf europäischer Ebene stark machen!“

Daniel Freund, seit 2019 Mitglied des Europaparlaments: „Der Europa-Wunschbaum schafft in Zeiten, in denen persönliche Treffen nicht möglich sind, ein Stück Bürger*innennähe für die europäische Politik. Dafür gilt den Organisator*innen mein Dank. Die aufgeschriebenen Wünsche verdeutlichen, wo unsere Baustellen auf europäischer Ebene liegen: Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und eine menschenwürdige Asylpolitik müssen die Grundpfeiler unseres Handelns sein.“

Sabine Verheyen und Daniel Freund stehen übrigens am 28. Januar um 19 Uhr in einer Online-Veranstaltung von Europe Direct Aachen für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. „Was macht eigentlich das Europaparlament (für mich)?“ ist der Titel des kostenlosen Informationsabends, zu dem man sich bereits jetzt unter www.europa-dienstag.de anmelden kann.

Virtuelle Simulation von EU-Institutionen im Athen-Modell 2021

Das Institut für Europäische Integration und Politik des Fachbereichs für Politikwissenschaft und öffentliche Verwaltung der Nationalen und Kapodistrischen Universität Athen (Griechenland) und das EUROPE DIRECT Informationszentrum der Griechischen Stiftung für Europäische und Außenpolitik (ELIAMEP) laden zur virtuellen Simulation von EU-Institutionen ein. Die "Virtual Simulations AEUM 2021 & ATHENS COP 2021" finden vom 17. bis 19. März 2021 digital statt.

"Athens EU Model 2021" wird eine zweitägige Simulation (17.-18. März) der Europäischen Kommission sein. Eingeladen sind 30 fortgeschrittene Studenten und Doktoranden sowie Absolventen von griechischen und ausländischen Universitäten verschiedener Fachrichtungen. Die Teilnehmer werden in die Rollen der EU-Kommissare schlüpfen, die über die "Kohlenstoffneutralität und das europäische Klimagesetz im Rahmen des europäischen Grünen Deals" verhandeln. Vertreter internationaler Institutionen (UN-Klimarahmenkonvention und Internationale Arbeitsorganisation) und der Zivilgesellschaft (Lobbyisten für Umwelt und fossile Brennstoffe) werden simuliert.

"Athens COP Simulation 2021" ist eine der Hauptaktivitäten des Jean-Monnet-Moduls "Europäische Klimadiplomatie", mit Unterstützung des Erasmus+-Programms der EU. Es handelt sich um eine zweitägige Simulation (18.-19. März) der Vertragsstaatenkonferenz (COP) des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC). Die Ausschreibung richtet sich an 30 fortgeschrittene Studenten und Doktoranden sowie Absolventen griechischer und ausländischer Universitäten verschiedener Fachrichtungen. Die Teilnehmer werden in die Rollen von Vertragsstaaten der UNFCCC und Mitgliedern der Zivilgesellschaft (Lobbyisten für Umwelt und fossile Brennstoffe) schlüpfen. Sie werden sich mit dem Thema auseinandersetzen: "Kohlenstoffneutralität und gerechter Übergang in der Pandemie- und Post-Pandemie-Ära".

Die Arbeitssprache der Simulationen wird Englisch sein und es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2021.

Weitere Informationen:

EU-Projekt PANDEMRIC hilft bei der Bekämpfung des Coronavirus

PANDEMRIC: Ein Projekt, das die Euregio Maas-Rhein für die Zukunft wappnet. Die Vorteile der Grenzregion müssen genutzt werden, damit man beim Ausbruch einer Pandemie grenzüberschreitend noch besser vorgehen kann.

Im Rahmen von PANDEMRIC werden die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen und die Auswirkungen auf die Euregio Maas-Rhein (EMR) sowie auf die Gesundheit der Bürger in der Grenzregion analysiert. Das Projekt dient ebenfalls dazu, Möglichkeiten auszuarbeiten, um die Vorteile der Grenzlage bei solchen Großkrisen zu nutzen. Durch dieses Projekt ist die Euregio Maas-Rhein in Zukunft besser gewappnet, sodass man beim Ausbruch einer Pandemie grenzüberschreitend noch besser vorgehen kann.

Während der Covid-19-Krise wurden die regionalen Strukturen in der Euregio Maas-Rhein häufig von nationalen/föderalen Strukturen überlagert. Diese ergriffen oft administrative und medizinische Maßnahmen, die in keiner Weise miteinander vereinbar waren. Die offensichtliche euregionale Zusammenarbeit war plötzlich nicht mehr selbstverständlich, während die Notwendigkeit für eine solche Zusammenarbeit bestehen blieb. Das erforderte einen anderen Ansatz, der nun durch das Projekt PANDEMRIC gegeben ist.

Welche Schwierigkeiten gab es während der ersten Corona-Welle?

  • Die Vereinbarungen über den Informationsaustausch (und wie man den Bürgern erklären kann, dass die Maßnahmen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden unterschiedlich sind) müssen auf administrativer und operativer Ebene verstärkt werden.
  • Bei der Verteilung von Patienten auf der Intensivstation ist eine bessere Koordination erforderlich.
  • Grenzüberschreitende Testmöglichkeiten waren praktisch unmöglich durchzuführen.
  • Beim Kauf von persönlicher Schutzausrüstung mussten einige Rückschläge hingenommen werden.

Welche Ziele hat das Projekt?

Ziel des Projekts ist es, den Informationsaustausch zu optimieren:

  • Es werden einige der bestehenden Instrumente für den Informationsaustausch angepasst und verbessert.
  • Ein euregionales Frühwarnsystem, „early-warning system“, ist notwendig.
  • Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen der Intensivstation und Untersuchung der rechtlichen Aspekte des grenzüberschreitenden Krankentransportes muss gestärkt werden.
  • Das Amtshilfeersuchen (Krankenwagen und medizinische Intensivstationen) wird stärker automatisiert, um den Druck auf die Leitstellen, die Abteilungen für die Kontrolle von Infektionskrankheiten und die Krisenstäbe bei größeren Krisen wie der Corona-Krise zu verringern.
  • Ein euregionales Zentrum für die gemeinsame Beschaffung von zuverlässiger Schutzausrüstung und euregionalen Testkapazitäten wird eingerichtet.

Auf diese Weise zielt PANDEMRIC darauf ab, die euregionale Zusammenarbeit im Falle einer Pandemie oder eines großflächigen Ausbruchs einer Infektionskrankheit zu verbessern.

Weitere Informationen:

Infomail: EUROPE DIRECT wünscht frohe Weihnachten

21 05 03 ED Infomail Head 1024
EUROPE DIRECT wünscht frohe Weihnachten

EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 16.12.2020
 
Liebe Europa-Interessierte,

ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns: Die Pandemie hat das gesamte öffentliche und private Leben verändert und beeinträchtigt. Auf EU-Ebene wurden (u.a. durch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft) wichtige Themen behandelt: Brexit, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Migration, Corona - leider werden die dringenden Herausforderungen nicht weniger.

Wir bei EUROPE DIRECT konnten zum Glück viele Veranstaltungsformate in die digitale Welt übertragen. Acht Video-Aufzeichnungen von 'Europa am Dienstag' finden Sie bei YouTube. Studienfahrten und Infostände mussten leider ausfallen. Aber Bürgerinnen und Bürgern, die Fragen zur EU hatten, haben wir mit Rat und Tat unterstützt; egal, ob persönlich, via Telefon, Video oder per E-Mail. Diese Arbeit werden wir natürlich im kommenden Jahr fortführen.

Was wünschen Sie sich von der Europapolitik?
Unser digitale Aktion "Aachener Wunschbaum" geht noch bis Anfang Januar weiter.
Die Übergabe der Wünsche zur Europapolitik an die Oberbürgermeisterin und die zwei Europa-Abgeordneten erfolgt erst Mitte Januar.
Lesen Sie hier über 50 Wünsche von anderen und tragen Sie auch Ihren Wunsch ein!

Frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes neues Jahr
wünscht Ihnen das Team von EUROPE DIRECT Aachen.

Das Büro im Grashaus bleibt während des Lockdowns bis 10. Januar für das Publikum geschlossen.
Sie erreichen unser Team jedoch per Telefon und E-Mail im neuen Jahr bereits ab dem 5. Januar.


Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern
  alle | frühere

Do. 21.01. - 19 Uhr: EU-Infoabend
Die Europäische Union greift immer mehr in das alltägliche Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. Mehr als 60% aller Entscheidungen auf kommunaler Ebene sind von europäischen Verordnungen mitbestimmt. An diesem Abend bietet EUROPE DIRECT Aachen viele anschauliche Informationen über Europa und die EU.
Mit Winfried Brömmel (Leiter EUROPE DIRECT Aachen)
Anmeldung | Trailer

Do. 28.01. - 19 Uhr: Was macht eigentlich das Europaparlament (für mich)?
Sie haben Fragen zur EU-Politik oder möchten wissen, wie die Arbeit von Europaabgeordneten aussieht? Dann kommen Sie mit unseren Europaabgeordneten für die Region Aachen ins Gespräch! Die beiden Mitglieder im Europäischen Parlament geben einen Einblick in die Arbeitsweise des Europaparlamentes und blicken auf die Schwerpunkte im neuen Jahr. Besonders berücksichtigt werden die Auswirkungen der EU-Politik auf unsere Region.
Sie können schon vorab Ihre Fragen in eine elektronische Pinnwand eintragen, ein so genanntes "Padlet".
Mit Sabine Verheyen und Daniel Freund
Anmeldung | Padlet | Trailer

Mi. 03.02. - 19 Uhr: Laufbahn Europa - Arbeiten bei der EU
Die EU und ihre Institutionen sind ein sehr interessanter Arbeitgeber in einem internationalen Netzwerk. Der Weg in die Institutionen Europas ist jedoch anspruchsvoll und sollte gut vorbereitet sein. Beim kostenlosen Infoabend wird erklärt, welche Karrieremöglichkeiten es bei den EU-Institutionen gibt.
Mit Rita Hinek (Europäisches Amt für Personalauswahl, EPSO)
Anmeldung | Trailer

 
Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

EU-Kommission schlägt Notfallmaßnahmen für einen möglichen No-Deal-Brexit vor
Für den Fall eines No-Deal-Brexits legte die Kommission Notfallmaßnahmen vor, die grundlegende Luft- und Straßenverkehrsverbindungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich gewährleisten und Schiffen gegenseitigen Zugang zu Fanggebieten ermöglichen sollen.
Mehr Infos

Standard für Transparenz von Algorithmen
Die EU-Kommission hat Leitlinien veröffentlicht, damit Online-Plattformen die Transparenz ihrer Rankings verbessern. Sie sind weltweit die ersten ihrer Art.
Mehr Infos

Kommission will Demokratie und Medien in der EU stärken
Die Demokratie in der EU steht in vielen Mitgliedstaaten angesichts von zunehmendem Extremismus und der gefühlten Distanz zwischen den Menschen und Politik unter Druck. Die Kommission will mit einem vorgelegten Aktionsplan für Demokratie und einem Aktionsplan zur Unterstützung der Medien gegensteuern.
Mehr Infos

Wie kann man nachhaltigen Konsum fördern?
Die EU-Abgeordneten fordern Maßnahmen, um Reparatur und Wiederverwendung zu fördern und Second-Hand-Unternehmen und regionale Werkstätten zu unterstützen.
Mehr Infos

Zeitzeugenprojekt 'European Archive of Voices'
Der Verein 'Arbeit an Europa e.V.' organisiert das Zeitzeugenprojekt 'European Archive of Voices'. Es stellt multilinguale Gespräche mit Zeutzeugen digital zur Verfügung. Ein Team von 50 jungen internationalen Interviewern spricht mit ihren älteren Landsleuten in ihrer Muttersprache über die Vergangenheit und die Zukunft des Kontinents, über ihre Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen.
Mehr Infos

Neue Ausgabe der EU-Nachrichten

Hiermit erhalten Sie den Link zu den aktuellen EU-Nachrichten der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland.
Darin u.a.:

Europäischer Grüner Deal
Klimapakt – Bürgerpower für ein grünes Europa
Die Kommission hat einen europäischen Klimapakt angestoßen, bei dem sich die Zivilgesellschaft an Klimaschutz und Aufbau eines grüneren Europa beteiligen können. „Mit dem Pakt wollen wir allen Menschen in Europa die Möglichkeit geben, auf ihrer jeweiligen Ebene aktiv zu werden und zu handeln, sich am grünen Wandel zu beteiligen und sich gegenseitig zu inspirieren. Wenn es darum geht, den Klimawandel zu bekämpfen, kann jeder dazu beitragen und etwas ausrichten“, sagte Frans Timmermans, der für den europäischen Grünen Deal zuständige Exekutiv-Vizepräsident der Kommission.

Kurz & Knapp
Brexit
Erste Notfallmaßnahmen für No-Deal eingeleitet

Im Fokus
Innere Sicherheit
EU verstärkt Anti-Terrorkampf

Corona-Pandemie
EMA entscheidet noch dieses Jahr über Impfstoffzulassung

Zeitzeugenprojekt 'European Archive of Voices'

Der Verein 'Arbeit an Europa e.V.' verfolgt das Zeitzeugenprojekt 'European Archive of Voices'. Es stellt multilinguale Gespräche mit Zeutzeugen digital zur Verfügung.

Europa Reisen Karte 300Ein Team von 50 jungen internationalen Interviewern spricht mit ihren älteren Landsleuten in ihrer Muttersprache über die Vergangenheit und die Zukunft des Kontinents, über ihre Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen.

Während die europäische Idee angegriffen wird, sind immer weniger Augenzeugen da, um die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert zu erzählen. Um diese Geschichten zu bewahren, sammelt das 'European Archive of Voices' die Erinnerungen von Menschen aus ganz Europa, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geboren wurden – einer Vielzahl von Aktivisten, Künstlern, Anwälten, Politikern, Wissenschaftlern, Schriftstellern und vielen mehr. In ihrer Vielfalt sollen die zusammengestellten Biografien die reichen, komplexen und polarisierten Geschichten Europas und der Generation veranschaulichen, die Europa nach 1945 wieder aufgebaut hat.

Das Projekt sieht Europa nicht nur als Mitgliedstaaten der Europäischen Union, sondern auch als geografisch und historisch zu Europa gehörende Länder. Die durchgeführten Interviews erstrecken sich über den gesamten Kontinent – von Island bis Italien und von Portugal bis zur Ukraine.

Auf der Website des Archivs können Sie sich die Interviews in Originalsprache anhören oder die englische Übersetzung der Interviews lesen. Gehen Sie auf eine digitale Zeitreise durch Europa!

Online-Dialog "Europa – Flucht – Migration"

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen und die Europa-Union Nordrhein-Westfalen sowie ihre Kreisverbände Aachen und Köln luden gemeinsam zu einem Online-Dialog zum Thema "Europa – Flucht – Migration" ein. 33 Teilnehmende konnten etwas über die europäische Migrationspolitik lernen. Die Veranstaltung setzte die Online-Veranstaltungsreihe der Europa-Union zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft fort.

Gabriele Tetzner, Vorsitzende des Kreisverbands der Europa-Union Aachen und Stellv. Vorsitzende der Europa-Union Nordrhein-Westfalen, begrüßte die Teilnehmenden herzlich. Der Diskussionsabend wurde moderiert von Anne Gödde, Mitglied im Rednerpool Team Europe der Europäischen Kommission. Als Gäste waren Daniela Neuendorf, 2. Vorsitzende Refugees Foundation e.V. aus Köln und Dr. J. Olaf Kleist, Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM aus Berlin zugeschaltet.

20 12 09 Screenshot Neuendorf 300Der Online-Dialog beschäftigte sich mit der EU-Migrationspolitik und ihren direkten Auswirkungen vor Ort in Lesbos und Samos und den neuen Vorschlägen der EU-Kommission für ein Migrations- und Asylpaket. Neuendorf erzählte etwas aus dem Alltag einer Flüchtlingshelferin. Sie zeigte dem Publikum eindrucksvolle Fotos, die sie selbst bei Hilfsaktionen in Flüchtlingscamps gemacht hatte. Die ausgebildete Rettungssanitäterin schilderte den interessierten Zuhörern unter anderem, wie Materialspenden für Flüchtlinge wie Kleidung, Hygieneartikel und Medikamente in Lagern sortiert und dann von den Sammelstellen zu den Flüchtlingslagern transportiert werden.

20 12 09 Screenshot Kleist 300Der Politikwissenschaftler Kleist gab der EU-Asylpolitik einen kontextuellen Rahmen und zeigte die Entwicklung des Europäischen Asylsystems auf. Den neuen EU-Asylpakt kritisierte Kleist unter anderem dafür, dass er die zivile Seenotrettung erschwert.

Nach den Präsentationen der beiden Gäste stellten die Teilnehmenden Fragen im Chat oder per Audio-/Videozuschaltung und kamen so in eine angeregte Diskussion mit den Rednern.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft der Europa-Union NRW und wird durch die Staatskanzlei NRW finanziell unterstützt. Sie ist auch Teil der bundesweiten Kampagne der Europa-Union unter dem Motto #BesserZusammen.
Am 20.11.2019 fand in Kooperation mit EUROPE DIRECT Aachen der erste Teil der Reihe zur Europäischen Migrationspolitik im Grashaus statt.

Euregioprofilschulen in der Euregio-Maas-Rhein

Euregioprofilschulen weiten ihr Profil aus und bekommen noch mehr Unterstützung!

Schulen in der Euregio-Maas-Rhein, die mit dem Label „Euregioprofilschule“ ausgezeichnet sind, integrieren Inhalte über die euregionalen Nachbarregionen in den Unterricht, organisieren grenzüberschreitende Schüleraustausche oder Berufspraktika im Nachbarland. Sie ermöglichen für die Schüler*innen Begegnungen mit den Nachbarsprachen Französisch, Niederländisch und Deutsch. Die Euregioprofilschulen leisten damit einen wichtigen Beitrag in der Grenzregion und eröffnen ferner Möglichkeiten für Jugendliche, sich einem breiteren Arbeitsmarkt zu stellen, der über die Landesgrenze hinausgeht.

Die Bezirksregierung Köln und das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen unterstützt das Programm der Euregioprofilschulen operativ und strukturell: Kathrin Holtermann wurde als pädagogische Mitarbeiterin der Bezirksregierung Köln zur Umsetzung der euregionalen Strategien und zur Vernetzung euregional-bildungsrelevanter Themen zum Bildungsbüro abgeordnet. In der neuen Verzahnung der Aktivitäten der Euregioprofilschulen mit den schon bewährten Angeboten des Bildungsbüros liegt eine große Chance für die Weiterentwicklung des Programms: So können zukünftig noch mehr Angebote für außerschulisches Lernen in der Euregio Maas-Rhein für die Schulen in der Grenzregion erschlossen werden sowie Veranstaltungen umgesetzt und Material erstellt werden.

Am 16. September 2020 fand die Herbstakademie der Euregioprofilschulen statt. Hier stand der geplante Ausbau der langfristigen digitalen Vernet-zung von Schulen im Dreiländereck mit Vorträgen und Diskussionsrunden mit den Teilnehmenden aus den verschiedenen Bildungseinrichtungen der Region im Vordergrund. Im Ergebnis sind sich alle Vertreter*innen der teilnehmenden Schulen einig: gewünscht wird die weitere Vernetzung in der Euregio, die von einer zentralen Stelle koordiniert und über zeitliche Ressourcen verfügt, um euregional engagierte Lehrkräfte zu unterstützen.

Dies ist auch der eindeutige Wille der politischen Vertretung, des Städteregionstages. Er unterstützt die vielfältigen Maßnahmen zur Profilierung und Stärkung einer grenzüberschreitenden Wissens- und Bildungsregion und hat seine Zustimmung gegeben, mit vielen weiteren Partnern aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland den Aufbau eines „Euregionalen Koordinierungs- und Wissenszentrums für Nachbarsprachen und interkulturelle Kompetenz“ mit einem Förderantrag (Interreg V) in die Umsetzung zu bringen. Ein solches Zentrum, angedockt an die Euregio-Maas-Rhein (EMR), wäre eine große Chance für eine nachhaltige wirksame Förderung einer grenzüberschreitenden Bildungslandschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Kathrin Holtermann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dr. Sascha Derichs, Tel. 0241 / 5198 4309, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Europa am Dienstag: Benelux-Länder

Einst zählten die Benelux-Länder als Gründungsstaaten zum "Kern" der EWG. Das Erstarken rechtsgerichteter Kräfte in Belgien und den Niederlanden hat jedoch zum Teil das innenpolitische Klima vergiftet. Wie ist derzeit die Stimmung in diesen Ländern? Wie sieht es mit dem Bekenntnis zu Europa aus und welchen Weg nehmen die Länder politisch? Gemeinsam mit Jochen Lehye und Siebo Janssen ging es um die Frage "Wie europafreundlich sind die Benelux-Länder (noch)?"

Videomitschnitt der Veranstaltung:

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BeneluxEad 300Nachdem der Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen Winfried Brömmel die rund 29 Gäste begrüßt hat, übernahm der Moderator Jochen Lehye in der digitale Veranstaltung das Wort. Nach einer kurzen Einführung gab er das Wort an den Referenten Siebo Janssen, der zu Beginn den Veranstaltungstitel erklärte.

Siebo Janssen aus Bonn hat Politikwissenschaften, Geschichte, Europarecht sowie Philosophie studiert. Er ist Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen. Seine Schwerpunkte sind u.a. die Europäische Integration, die Internationalen Beziehungen, Rechtspopulismus und die politischen Systeme der Benelux-Staaten und der USA.

Die Fragen der Teilnehmenden waren vielfältig. Wie steht es um die innepolitische Lage der Benelux-Länder und welche Rolle spielt Jean Claude Juncker? Wie stehen Belgien und die Niederlanden zum Brexit und zu einer größeren Regionalisierung?

Nach einem bunten Überlick über die aktuellen politischen Gegebenheiten und die Strukturen der Benelux-Länder bedankte sich Jochen Lehye für die zahlreiche Teilnahme und die interessante Diskussion. Auch an dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlichen bei Siebo Janssen und Jochen Lehye für den spannendne Diskussionsabend bedanken.

Weitere Informationen:

Arbeiten in der EU - Laufbahn Europa 2020

Auch in diesem Jahr organisierte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen eine Informationsveranstaltung zum Thema "Arbeiten bei der EU - aber wie?"

Screenshot 300Die EU und ihre Institutionen sind ein sehr interessanter Arbeitgeber in einem internationalen Netzwerk. Der Weg in die Institutionen Europas ist jedoch anspruchsvoll und sollte gut vorbereitet sein. Wie ein solcher Weg aussehen kann, erklärten die Referentinnen Rita Hinek, Mitarbeiterin der Kommunikationsabteilung des Europäischen Amts für Personalwesen, und Praktikantin Monique Hampton den rund 64 Teilnehmenden des digitalen Formates.

Schwerpunkte waren die Bewerbung und das Auswahlverfahren für einen Beruf bei der Europäischen Union. Dabei wurde detailliert auf die verschiedenen Bewerbungsmöglichkeiten, das Prozedere des Auswahlverfahrens, Unterschiede zwischen den verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen und die Gewichtung des individuellen Bildungsweges und der Berufserfahrung in dem Auswahlverfahren eingegangen.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit ihre Fragen per Tastatur zu stellen, welche Winfried Brömmel an die Referentin weiter gab. Einige der Fragen waren zum Beispiel: In welcher Sprache sind die Auswahlverfahren geführt? Ist ein Praktikum in der EU von Vorteil bei der Bewerbung oder in wiefern spielen Praktika eine Rolle in der Personalauswahl? Wie ist das Gehaltsspektrum bei der EU?

Wir bedanken uns herzlich bei den Referentinnen Rita Hinek und Monique Hampton und den zahlreichen Teilnehmenden für den informativen Abend.

Wegen der großen Nachfrage wird diese Veranstaltung am 03.02.2021 noch einmal angeboten.
Anmeldungen ab sofort möglich unter: http://bit.ly/Laufbahn-EU-2021

Infomail: Europa verstehen - EU-Institutionen, Benelux und Migration

21 05 03 ED Infomail Head 1024Europa verstehen - EU-Institutionen, Benelux und Migration
EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 25.11.2020
 
Liebe Europa-Interessierte,

möchten Sie auch einmal (wieder) eine EU-Institution besuchen und verstehen, wie die EU funktioniert?
Wegen der Pandemie ist dies zwar momentan nicht möglich, aber das EU-Parlament, die EU-Kommission und der Rat bieten virtuelle Besuchstermine (für Gruppen) an.
Schreiben Sie uns, welcher Besuch und welche Themen Sie interessieren. Wir organisieren dann etwas ...

Was wir bereits organisiert haben, sind unsere nächsten Veranstaltungen Anfang Dezember.
Am besten gleich anmelden!


Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern
  alle | frühere

Di. 01.12. - 19 Uhr: Europa am Dienstag | online: 'Wie europafreundlich sind die Benelux-Staaten (noch)?'
Einst zählten die Benelux-Länder als Gründungsstaaten zum "Kern" der EWG. Das Erstarken rechtsgerichteter Kräfte in Belgien und den Niederlanden hat jedoch zum Teil das innenpolitische Klima vergiftet.
Wie ist derzeit die Stimmung in diesen Ländern? Fühlen sich die kleinen Staaten (immer noch) auf Augenhöhe mit großen Ländern oder sehen sie sich mittlerweile durch Deutschland dominiert?
Wie sieht es mit dem Bekenntnis zu Europa aus und welchen Weg nehmen die Länder politisch?
Mit Siebo Janssen und Jochen Leyhe
Anmeldung | Trailer

Do. 03.12. - 18:30 Uhr: Online-Dialog 'Europa – Flucht – Migration'
Die Debatte beschäftigt sich mit der EU-Migrationspolitik und ihren direkten Auswirkungen vor Ort in Lesbos und Samos und den neuen Vorschlägen der EU-Kommission für ein Migrations- und Asylpaket. Was ist unter den Begriffen "humanitäre Seenotrettung", "effizientere Asylverfahren", "neuer Solidaritätsmechanismus der Mitgliedstaaten" und "Rückführungsförderung" im Vorschlag der Kommission zu verstehen? Ist die Sicherung der Festung Europa zentral oder kann ein System entstehen, das sich auf europäische Werte und das Völkerrecht stützt und die Rechte der Asylsuchenden in den Vordergrund stellt?
Mit Daniela Neuendorf (Refugees Foundation e.V., Köln) und Dr. J. Olaf Kleist (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM, Berlin)
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Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

Jetzt bewerben für Förderung: Europawoche 2021
Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat den Wettbewerb zur Europawoche 2021 gestartet: Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, Einrichtungen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich mit Projektideen zu bewerben, welche die europäische Idee in Nordrhein-Westfalen unterstützen und verbreiten. Prämierte Projekte erhalten bis zu 2.000 Euro.
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Bessere Luftqualität dank EU-Umweltpolitik: Zahl der vorzeitigen Todesfälle ist aber noch zu hoch
Dank besserer Luftqualität ist die Zahl der durch Luftverschmutzung bedingten vorzeitigen Todesfälle in Europa in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken. Allerdings geht aus dem vorgelegten Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) über die Luftqualität hervor, dass fast alle Menschen in Europa weiterhin von Luftverschmutzung betroffen sind.
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Weltkindertag: EU-Kommission setzt sich weiter stark für Kinderrechte ein
Das aktuelle Jahr zeige besonders deutlich, wie stark Krisen das Leben von Kindern erschüttern können – ganz gleich, in welchem Land sie leben. Daran erinnern die Europäische Kommission und der Hohe Vertreter Borrel in einer gemeinsamen Erklärung anlässlich des Weltkindertages.
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Green Deal: Kommission legt Strategie für erneuerbare Offshore-Energie vor
Mit Blick auf das EU-Ziel, bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu werden, hat die Kommission die EU-Strategie für erneuerbare Offshore-Energie vorgestellt. Die steigende Gewinnung von Energie auf dem Meer soll im Einklang mit der Natur erfolgen.
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Kommission veröffentlicht Empfehlung zu Antigen-Schnelltests
Die EU-Kommission hat eine Empfehlung zur Verwendung von Antigen-Schnelltests für die Diagnose von COVID-19 angenommen. Sie umfasst Leitlinien für die EU-Staaten zur Auswahl von Antigen-Schnelltests, wann sie geeignet sind und wer sie durchführen sollte.
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Neue Ausgabe der EU-Nachrichten

Hiermit erhalten Sie den Link zu den aktuellen EU-Nachrichten der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland.
Darin u.a.:

Gesundheit
EU sichert sich Corona-Impfstoff von BioNTech
Unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten erfolgreichen Entwicklung eines Corona-Impfstoffs durch das deutsche Unternehmen BioNTech hat die Kommission den Erstkauf von 200 Millionen Impfdosen im Namen aller EU-Mitgliedstaaten sowie eine Kaufoption für weitere 100 Millionen Dosen genehmigt. Die Lieferung soll erfolgen, sobald ein nachweislich sicherer und wirksamer Impfstoff gegen COVID-19 verfügbar ist. „Ein sicherer und wirksamer Impfstoff ist unsere beste Chance, das Coronavirus zu besiegen und zu einem normalen Leben zurückzukehren“, erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Abschluss des Liefervertrags mit dem Mainzer Forschungsunternehmen BioNTech und seinem Partner Pfizer.

Kurz & Knapp
Terroranschlag von Wien
Von der Leyen bekundet Solidarität mit Österreich

Im Fokus
Herbstprognose
Zweite Corona-Welle dämpft den wirtschaftlichen Aufschwung

EU-Budet 2021-2027
Rat und Parlament einigen sich auf Rekordhaushalt

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Unser Newsletter: EUROPE DIRECT Infomails

Unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter, genannt "Infomail", versenden wir ca. 1-3 Mal pro Monat.

Darin finden Sie aktuelle Entwicklungen der EU-Politik, (eu)regionale Neuigkeiten und Einladungen zu unseren Veranstaltungen z.B. Europa am Dienstag, Mein Europa oder kostenlose Studienfahrten.

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