Einladung: 'Die deutsche Ratspräsidentschaft – Schwerpunkte und Perspektiven'

Am Mittwoch, dem 02. September lädt die Europa-Union NRW von 18:30 bis 20 Uhr herzlich zu einer Online-Diskussion zum Thema 'Die deutsche Ratspräsidentschaft – Schwerpunkte und Perspektiven' ein. Zu Gast sind Dr. Linn Selle, Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland, Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten im Land NRW, und Dr. Jörg Wojahn, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Die Moderation übernimmt Dr. Sigrid Fretlöh, Mitglied im TEAM EUROPE Rednerpool der europäischen Kommission.

Thematisch wird ein Bogen gespannt werden, der die verschiedenen Arbeitsschwerpunkte der Ratspräsidentschaft umfasst und auch die Interessen der Zivilgesellschaft und des Landes NRW berücksichtigt.

Die Veranstaltung wird aufgrund der COVID-19-Epidemie online über Zoom stattfinden. Ansonsten entspricht sie aber dem Format der üblichen Podiumsdiskussion, bei dem es nach dem Gespräch mit den Experten auch Raum für Ihre Fragen und Anmerkungen gibt.

Die Veranstaltung dient auch als Auftakt der Dialogreihe zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, welche von der Europa-Union NRW im Herbst gemeinsam mit Ihren Kreisverbänden durchgeführt wird. Im Rahmen dieser Reihe werden in den nächsten Monaten noch 4 weitere Online-Konferenzen zu verschiedenen Schwerpunktthemen der Ratspräsidentschaft folgen.

Die Dialogreihe ist auch Teil der bundesweiten Kampagne der Europa-Union Deutschland unter dem Motto #BesserZusammen!

Weitere Informationen:

Videomitschnitte von 'Europa am Dienstag' online

Sie konnten bei der letzten Veranstaltung 'Europa am Dienstag' nicht dabei sein? Kein Problem, die Veranstaltungen gibt es jetzt als Videomitschnitt auf YouTube zum Nachgucken!

20 06 09 EaD Russland Video 300Aufgrund der Corona-Pandemie findet unsere erfolgreiche Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' nunmehr online statt. In den Webinaren erläutern eingeladene Experten die Funktionsweise der EU, aktuelle außenpolitische Aspekte und weitere europäische Fragen. Dabei sind die Zuschauer aufgerufen, Fragen zu stellen und so in die interaktive Online-Diskussion mit den Referenten zu gehen.

Alle Videos vergangener und künftiger Online-Veranstaltungen von 'Europa am Dienstag' sind unter www.europa-dienstag.de zu finden (nach unten scrollen).

Interaktive Online-Diskussion 'Wie viel Solidarität braucht Europa?'

Die Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' wurde online fortgesetzt. Thema war die Solidarität in Europa. Schon während der Euro-Krise stellte sich die Frage: Welches Maß an Solidarität braucht Europa? Wie viel Divergenz toleriert Europa? Die Pandemie verschärft die institutionelle Krise innerhalb der Europäischen Union noch erheblich.

Videomitschnitt der Online-Diskussion, über YouTube:

Datenschutzhinweis

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20 08 25 EaD Diskussionsteilnehmer 300Das Publikum wurde durch den Abend geleitet von der Moderatorin Eva Onkels, ehemalige Assistenzkraft bei EUROPE DIRECT Aachen. Sie studierte Literatur- und Politikwissenschaft an der RWTH und ist derzeit als Volontärin beim Medienhaus Aachen angestellt. Nach ihrer Begrüßung führte die Moderatorin eine Umfrage unter den 16 Teilnehmenden durch, bei der diese angaben, wie solidarisch sich die Europäische Union ihrer Meinung nach in der Corona-Krise verhalten habe. Die meisten fanden: wenig solidarisch.

Im Anschluss an die Umfrage begann der Referent Richard Stock seinen Impulsvortrag über den europäischen Solidaritätsgedanken. Als Direktor des Europazentrums Robert Schuman in Metz - Scy-Chazelles und internationaler Dozent für europäische Grundsatzfragen beleuchtete er in einem ersten Abschnitt den Epochenwechsel der EU mit der Einführung des Aufbauinstruments "NextGenerationEU". Es folgte eine weitere kurze Umfrage, diesmal zur Rolle Deutschlands in Europa. Vor dem Hintergrund der aktuellen deutschen EU-Ratspräsidentschaft konstatierte Richard Stock, dass der Schulterschluss zwischen Deutschland und Frankreich maßgeblich sei für die künftige Gestaltung Europas. In einem zweiten Abschnitt klärte der Referent Mythen und Vorurteile über Europa und Deutschlands Rolle in der EU auf und rief dazu auf, diese zu überwinden und einen unverstellten Blick auf Europa zu werfen.

Der dritte Teil seiner Präsentation befasste sich mit Herausforderungen der fortschreitenden europäischen Integration über die Corona-Krise hinaus. Darunter fallen die Klimaveränderung und der European Green Deal, die Finanzierung und Reformierung des europäischen Sozialmodells, der Aufstieg des Populismus, Migrationsströme, die Zersplitterung Europas u.a. durch den Brexit, die digitale Umgestaltung sowie die Sicherheit Europas. Auch müsse die Jugend stärker involviert werden, um diese für das Projekt "EU" zu begeistern.

Die Zuschauer brachten sich online mit vielen Fragen ein, Eva Onkels ergänzte mit ihren Fragestellungen, so dass ein breites Spektrum an europäischen Fragen diskutiert wurde.

DOKULIVE Open Air: '70 Jahre Europa' mit Politologe Ingo Espenschied

In Kooperation mit den EUROPE DIRECT Zentren in Aachen und Eupen, dem Europäischen Klassenzimmer im Grashaus sowie Pulse of Europe Aachen lud die Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn ein, um die Wiedereröffnung der europäischen Grenzen nach den Corona-bedingten Schließungen zu feiern. Auf der Café-Außenterrasse des deutsch-belgischen Vereins KuKuK e.V./V.o.G. an der deutsch-belgischen Grenze präsentierte der Mainzer Politologe Ingo Espenschied seine Live-Dokumentation '70 Jahre Schuman-Plan', in der der Vortragsprofi die spannende Geschichte der Gründung Europas durch den Schuman-Plan am 9. Mai 1950 sowie den Prozess der europäischen Einigung bis heute erzählte. Im Anschluss an die multimediale Zeitreise konnten die 67 Gäste Fragen an den Referenten stellen.

20 08 27 Dokulive Poettgen 300Der Leiter der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn, Herr Jochen Pöttgen, begrüßte die Gäste zusammen mit Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen und Elena Schommers von EUROPE DIRECT Ostbelgien. Zudem gab es Video-Grußworte des Europaministers des Landes NRW, Herrn Stephan Holthoff-Pförtner, und von Oliver Paasch, dem Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Holthoff-Pförtner sah die Euregio während der Corona-Krise in einer Vorbildfunktion, da Belgien, Deutschland und die Niederlande während der Pandemie-bedingten Grenzschließung weiterhin zusammengearbeitet haben. Paasch hätte sich die Fortführung der europäischen Zusammenarbeit auch während der Krise gewünscht.

Nach der Begrüßung begann Ingo Espenschied seine multimediale Zeitreise durch die Geschichte der Gründung der Europäischen Union, die mit Kurzvideos und O-Tönen gespickt war. Der Politologe betonte, dass man besser verstehen kann, wie die EU funktioniert, wenn man ihre Geschichte kennt. So blickte er in seinem Vortrag auf die Reichsgründung des deutschen Kaiserreichs im 19. Jahrhundert zurück, erwähnte die erste pan-europäische Bewegung, um bis zum Beginn der heutigen EU mit dem Schuman-Plan am 9. Mai 1950 zu gelangen. Für Espenschied ist die EU heute noch eine "moderne und erfolgreiche Idee".

Der Politologe legte anschaulich den langen Verhandlungsprozess hin zur Unionsgründung, Fortschritte wie die Europawahlen sowie den Integrationsprozess mit Höhen und Phasen der Stagnation dar. "Die Europäische Union von heute ist kein fertiger Staat, sondern ein Prozess", so Espenschied. Heute geben die Nationalstaaten freiwillig Kompetenzen und Rechte an die supranationale Ebene ab, um die Handlungsfähigkeit der EU zu sichern. Da dies den Mitgliedsstaaten nicht immer leicht fällt, kann dieser Prozess nur langsam voranschreiten. Doch der Prozess lohnt sich: Alle großen Fragen von heute wie der Klimaschutz, Migration und Wirtschaft sind globale Fragen, deshalb ist die europäische Zusammenarbeit in dieser globalisierten Welt vorteilhaft.

20 08 27 Dokulive Espenschied Poettgen 300Im Anschluss an den Vortrag stellten die Gäste viele Fragen. Es wurde deutlich, dass sie die Zukunft der EU beschäftigt: Wie geht es weiter? Gibt es noch große europäische Politiker wie die Gründungsväter der EU? Wie können Bürger in die Gestaltung der EU einbezogen werden? Diese und weitere Fragen diskutierten die Teilnehmenden mit dem Referenten Espenschied sowie mit Pöttgen von der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn.

Interaktiver Online-Vortrag "EU-Kommission LIVE"

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisierte einen virtuellen Besuch bei der Europäischen Kommission. Sechs Teilnehmende konnten in einem interaktiven Online-Vortrag etwas über die Aufgaben, Struktur und Ziele des EU-Organs mit Sitz in Brüssel lernen.

20 08 26 EU Kom Screenshot TrautmannThema des Online-Vortrags war die Rolle der EU-Kommission als politische Exekutive der Europäischen Union. Den Vortrag hielt Ulrich Trautmann, Mitarbeiter der Kommission, Generaldirektion Handel, u.a. Beauftragter zur Durchsetzung von Handelsabkommen. Trautmann erklärte den sechs Teilnehmenden zunächst den Unterschied zwischen den europäischen Institutionen, um einen gemeinsamen Informationsstand der Besucher sicherzustellen. Anschließend lag der Fokus auf der EU-Kommission, deren Aufgabe die Interessenvertretung der gesamten Europäischen Union ist.

Trautmann betonte, dass der Begriff "Exekutive" nicht ganz auf die EU-Kommission zutrifft, da ihr dazu die Macht über polizeiliche und militärische Gewalt sowie finanzielle Verfügungen fehlen. Beispielsweise ist das Budget von 160 Mrd. Euro, das der gesamten EU zur Verfügung steht, nur halb so groß wie das deutsche Bundesbudget. Auch kann die EU nur im Rahmen von Verträgen agieren, die von allen Mitgliedsstaaten ratifiziert wurden. Bislang haben die Mitglieder nur wenige exklusive Kompetenzen an die europäische Ebene abgegeben. So kann die EU in den Bereichen Außenhandel, Wettbewerbsrecht, Fischerei und Euro agieren. Darüber hinaus verfügt die EU über das Gleichbehandlungsrecht, welches allen EU-Bürgern die gleiche Behandlung vor dem Recht garantiert.

20 08 26 EU Kom Screenshot PraesiInsgesamt unterscheidet sich die Arbeit der EU-Kommission von der Regierungsarbeit auf nationaler Ebene, zum Beispiel hinsichtlich politischer Mehrheiten. Da die Kommissare meistens den Regierungen der Nationalstaaten nahestehen, ergibt sich in der EU-Kommission eine breite politische Vielfalt. In den EU-Organen spielen Sachargumente meist eine größere Rolle als politische Zugehörigkeiten, weshalb die EU-Kommission immer möglichst nach einer großen Koalition strebt.

Darüber hinaus erklärte Trautmann dem Publikum die verschiedenen Aspekte des EU-Rechts: Während Verträge das Primärrecht darstellen, setzt sich das Sekundärrecht aus verbindlichen Verordnungen, Richtlinien und Beschlüssen sowie unverbindlichen Empfehlungen zusammen. Auch hier wird ein Unterschied zu den Mitgliedsstaaten sichtbar: Auf europäischer Ebene ist die EU-Kommission das einzige Organ, das das sogenannte Initiativrecht innehat, also Gesetzesvorschläge einbringen kann. Auf nationaler Ebene hingegen können mehrere politische Akteure Gesetzesentwürfe erstellen.

Das Publikum konnte zwischendurch und bei Unklarheiten Fragen an den Referenten richten und eine offene Diskussion mit ihm führen.

Interview mit Dr. Peter Fisch über das EU-Hilfs- und Finanzierungspaket

Wie geht es weiter mit dem EU-Hilfs- und Finanzierungspaket?

Erst kürzlich haben sich die EU-Mitgliedsländer während des EU-Gipfels mit zwei großen Themen auseinandergesetzt: Corona-Hilfen für wirtschaftlich angeschlagene Staaten in einer Höhe von insgesamt 750 Milliarden Euro sowie den mehrjährigen Finanzrahmen des EU-Haushalts. Dabei geht es um die Mittel, die der EU von 2021 bis 2027 zur Verfügung stehen. Insgesamt ist dafür eine Summe von 1074 Milliarden Euro eingeplant.

Der Coburger EU- Experte Dr. Peter Fisch war von 1992 bis 2014 Beamter bei der Europäischen Kommission in Brüssel, unter anderem als Referatsleiter für die Forschung in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Heute lebt er wieder in Coburg. Die europäische Politik auf dem Kontinent verfolgt er immer noch mit großem Interesse.

Herr Fisch, wo kommen die 750 Milliarden Euro für das Corona-Hilfspaket eigentlich her?

Das Geld wird über Anleihen als Kredit am Kapitalmarkt aufgenommen. Es ist das erste Mal, dass die Europäische Union eigene Anleihen ausgibt. Da hinter der EU aber Mitgliedstaaten mit sehr guter Bonität stehen, wie etwa auch Deutschland, dürften diese Kredite in der derzeitigen Situation zu einem sehr günstigen Zinssatz zu bekommen sein – bei vergleichbaren Bundesanleihen liegt der Zinssatz sogar bei Null Prozent.

Die EU macht also Schulden – birgt das nicht hohe Risiken für die Mitgliedsstaaten?

Wie das harte Ringen beim Gipfel gezeigt hat, braucht es einen einstimmigen Beschluss der Staats- und Regierungschefs um „europäische“ Schulden aufzunehmen – die einzelnen Mitgliedstaaten behalten also die volle Kontrolle über die Höhe der Gesamtverschuldung. Krasser formuliert: Die Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen kann nicht „einfach so“ mehr Geld ausgeben und neue Schulden machen.

Andererseits erhöhen die neuen „europäischen“ Schulden die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte in allen Mitgliedstaaten. Das ist grundsätzlich natürlich keine gute Nachricht, aber es gibt einen weitgehenden Konsens, dass die ungewöhnliche Dramatik der derzeitigen Situation einen solchen schwerwiegenden Schritt rechtfertigt.

Halten Sie die Summe für ausreichend, um von der Corona-Pandemie besonders belastete EU-Staaten zu unterstützen?

Die Corona-Krise hat große Länder wie Italien, Frankreich und Spanien hart erwischt – mit deutlich höheren Opferzahlen als in Deutschland und auch mit massiven wirtschaftlichen Konsequenzen. Angesichts der Dimension dieser Belastungen ist der Ansatz „Klotzen, nicht kleckern“ sicherlich grundsätzlich richtig: Europa muss jetzt schnell und wuchtig zeigen, dass wir uns gegenseitig helfen. Langwieriges Klein-Klein wäre der falsche Weg und würde in der jetzigen Situation keinen Schub aus der Krise ermöglichen.

Wichtig ist aber auch, nicht nur den Gesamtbetrag im Auge zu behalten, sondern auch darauf zu achten, was mit dem vielen Geld geschieht. Das bleibt grundsätzlich den nationalen Regierungen überlassen, und es bleibt zu hoffen, dass dort die Mittel intelligent eingesetzt werden – um einerseits die akuten Schwierigkeiten zu überwinden, andererseits aber auch Politik für die Zukunft zu gestalten.

Wer bzw. welche Länder sind aus Ihrer Sicht Gewinner oder Verlierer der Vereinbarung?

Es ist gerade erst vier Monate her, dass in Europa die meisten Grenzen geschlossen waren und jedes Land Angst davor hatte, von „draußen“ neue Infektionen einzuschleppen. Verglichen damit ist es ein großer Erfolg, dass jetzt 27 Staaten eine gemeinsame Grundlage gefunden haben, um solidarisch diese Herausforderung anzugehen. Von daher gab es nur Sieger – und gleichzeitig gab es nur Verlierer, denn eine alte Diplomaten-Weisheit besagt, dass ein Kompromiss nur dann gut ist, wenn er allen Beteiligten gleichermaßen weh tut ...

Im Mittelpunkt der Diskussionen während des Sondergipfels stand immer wieder das Rechtsstaatlichkeitsprinzip – wie wurde das letztendlich in die Entscheidungen eingebunden?

Europa ist mehr als eine große Bürokratie und eine gewaltige Geldverteilungs-Maschine – Europa ist auch eine Gemeinschaft, in der wir über alle kulturellen und politischen Grenzen hinweg Überzeugungen und Werte teilen. Wenn wir diese Dimension vernachlässigen oder gar ganz unter den Tisch fallen lassen, gefährden wir das gesamte Projekt Europa.

Während die Europäische Kommission und das Europa-Parlament dieses Thema konsequent verfolgen und Missstände in einigen Mitgliedstaaten offen ansprechen und kritisieren, sind die Staats- und Regierungs-Chefs im Umgang untereinander sehr viel zurückhaltender und vermeiden eine deutliche Sprache. Die jetzt vereinbarten Regelungen greifen die Thematik zwar auf, aber sie erfüllen meiner Meinung nach nicht ihren Zweck. Eine Umsetzung des Rechtsstaatlichkeitsprinzips muss bedeuten: Wer in seinem Land grundlegende Rechte wie die Unabhängigkeit der Justiz oder die Freiheit der Presse beschneidet, der hat in Brüssel massive Konsequenzen zu befürchten. Und idealerweise sollten diese Konsequenzen so direkt und so unangenehm sein, dass derartige Eingriffe in die demokratische Grundordnung für jede Regierung zum „No-Go“ werden. Alle Regelungen die es erlauben, durch ein Hintertürchen ungeschoren davon zu kommen, verfehlen ihren Zweck.

Bevor die Gelder aus dem geplanten Corona-Aufbaufonds oder aus der ab 2021 beginnenden neuen siebenjährigen EU-Finanzvorausschau fließen können, muss neben den nationalen Parlamenten auch das EU-Parlament zustimmen. Wie geht es jetzt also weiter und welchen Einfluss können die Parlamentarier ausüben?

Das EU-Parlament muss der Vereinbarung zustimmen – und die großen Fraktionen haben bereits klargemacht, dass es dazu nicht kommen wird. Es wird also zu intensiven Verhandlungen kommen, um den jetzt vorgestellten „Deal“ auch für das Parlament akzeptabel zu machen. Grundsätzlich dürfte dabei das heikle, aber wichtige Thema des Rechtsstaatlichkeits-Prinzips eine zentrale Rolle spielen. Im Detail dürfte das Parlament darauf pochen, dass der Finanzrahmen bis 2027 wieder mehr Mittel für den Klimaschutz vorsieht, als dies nach einem „Streichkonzert“ in der letzten Gipfelnacht aktuell noch der Fall ist. Und auch die Forderung nach mehr Geld für Forschung und Innovation ist sehr plausibel, wenn man Europa weltweit wettbewerbsfähig halten will. Es sind also durchaus noch wichtige Aspekte in der Diskussion, aber auch das EU-Parlament kann kein Interesse daran haben, die Vereinbarungen komplett platzen zu lassen und weitere Verzögerungen zu riskieren.

Zur Person

20 08 27 Dr Peter FischDr. Peter Fisch war von 1992 bis 2014 Beamter bei der Europäischen Kommission in Brüssel, unter anderem als Referatsleiter für die Forschung in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Heute lebt er wieder in Oberfranken in seiner Heimatstadt Coburg. Als Referent stellt er europäische Themen vor und freut sich über rege Diskussionen vor allem mit jungen Leuten in Schulen. Seine Schwerpunkte sind die Europäische Forschungspolitik, Europapolitik und die Coburger Geschichte.

Infomail: Interesse an Europa? - Schauen Sie doch mal rein ...

21 05 03 ED Infomail Head 1024Interesse an Europa? - Schauen Sie doch mal rein ...
EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 21.08.2020
 
Liebe Europa-Interessierte,

die Schule hat wieder begonnen und somit auch unsere Europa-Veranstaltungen. Wir starten am 25.08. mit der Fortsetzung von 'Europa am Dienstag': Stellen Sie Ihre Fragen an den Europa-Experten Richard Stock. Es gibt auch noch freie Plätze für einen virtuellen Live-Besuch bei der EU-Kommission. Sehr interessant wird am Donnerstag eine Live-Doku auf der schönen Außenterrasse des Café KuKuK an der Grenze. Dazu haben wir einen YouTube-Trailer erstellt.
Hier finden Sie alle Infos:

Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern  alle | frühere

Di. 25.08. - 19 Uhr: Europa am Dienstag: Nach der Pandemie - Wie viel Solidarität braucht Europa?
Interaktive Online-Diskussion: Die derzeitige deutsche Ratspräsidentschaft steht im Zeichen der Pandemie und ihrer gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Angesichts der Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedstaaten ist dies eine schwere Aufgabe.
Infos und Anmeldung

Mi. 26.08. - 14 Uhr: EU-Kommission LIVE - virtueller Informationsbesuch
Wir werden die EU-Kommission besuchen - live und in Farbe, aber wegen der Corona-Pandemie leider nicht persönlich in Brüssel sondern virtuell am Bildschirm. Ein Mitarbeiter der EU-Kommission wird auf Deutsch die Rolle der Kommission als "ausführendes Organ der Europäischen Union" erklären.
Infos und Anmeldung

Do. 27.08. - 20 Uhr: Dokulive Open Air: 70 Jahre Europa
Terrasse des Café KuKuK an der Grenze: In einer live kommentierten, multimedialen Zeitreise auf Großbildleinwand erzählt der Politologe Ingo Espenschied die spannende Geschichte der Gründung Europas durch den Schuman-Plan am 9. Mai 1950 sowie den Prozess der europäischen Einigung bis heute.
Infos und Anmeldung

Di. 29.09. - Do. 01.10.: EU-Seminar mit Übernachtung in Brüssel
Wir bieten ein dreitägiges Informationsseminar zur Funktionsweise und Arbeit der Europäischen Union mit Exkursion nach Brüssel an. Die Teilnehmenden erhalten  einen umfassenden Einblick in die Politik der Europäischen Union.
Infos und Anmeldung

So. 08.11. - Di. 10.11.: Studienfahrt zum EU-Parlament in Straßburg
Das vereinigte Europa in der Krise – Wie soll es nach Corona weitergehen?
Seminar und Studienfahrt vom 08.-10.11.2020 in Lichtenau-Scherzheim (D) und Straßburg (F)
Die aktuelle Corona-Krise hat gezeigt, dass die Europäische Union leider doch nicht so vereinigt ist, wie von vielen gewünscht war. Die Mitgliedstaaten verfolgen unterschiedliche Anlässe, gemeinsame Kompromisse erweisen sich als schwierig. Also: Wie soll es mit Europa weitergehen?
Infos und Anmeldung


 
Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

COVID-19-Impfstoff: Kommission und CureVac schließen Sondierungsgespräche ab
Die EU-Kommission hat Sondierungsgespräche mit dem Tübinger Unternehmen CureVac über den Ankauf eines potenziellen Impfstoffs gegen COVID-19 abgeschlossen. Auf der Grundlage des geplanten Vertrags könnten alle EU-Mitgliedstaaten den Impfstoff erwerben, und er könnte Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen gespendet oder an europäische Länder weitergegeben werden.
Mehr Infos

Beihilfen für coronageschädigten öffentlichen Nahverkehr
Unternehmen des öffentlichen Nah- und Regional-Personenverkehrs in Deutschland können für Ausfälle aufgrund der Coronavirus-Pandemie entschädigt werden. Die Europäische Kommission hat am Freitag nach den EU-Beihilfevorschriften eine deutsche Regelung über 6 Mrd. Euro genehmigt.
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EU-Tool zur Bewertung ihres Online-Unterrichts
Die Europäische Kommission hat eine neue Version des Selbstbewertungstools SELFIE vorgestellt, das Schulen dabei helfen soll, digitale Technologien für das Lehren und Lernen optimal zu nutzen. Zur Wiedereröffnung der Schulen in ganz Europa wurde SELFIE aktualisiert, um die Schulen bei der Bilanz zum bisherigen Fernunterricht während der Pandemie zu unterstützen und um das kommende Schuljahr für Schüler und Lehrer besser planbar zu machen.
Mehr Infos

EU koordiniert Einsatz von europäischen Feuerwehrleuten in Beirut
Die Europäische Kommission hat als unmittelbare Reaktion auf die Explosionen in Beirut und auf Ersuchen der libanesischen Behörden das EU- Katastrophenschutzverfahren aktiviert. Derzeit wird der dringende Einsatz von über 100 hochqualifizierten Feuerwehrleuten mit Fahrzeugen, Hunden und Ausrüstung koordiniert.
Mehr Infos

Anleitung Online-Veranstaltung

20 06 09 EaD Russland 1Interaktive Online-Veranstaltungen

Bei einer Online-Veranstaltung von EUROPE DIRECT Aachen können Sie ganz einfach zu Hause oder mobil teilnehmen, wenn Sie eine Internetverbindung haben und die folgenden Schritte durchlaufen.

Vorab: Anmeldung

Wie bei jeder Veranstaltung von EUROPE DIRECT Aachen sollten Sie sich zunächst auf unserer Homepage anmelden.

Sie erhalten sodann direkt per E-Mail den Zugangslink und die Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung.

Bitte bewahren Sie die Zugangsdaten bis zur Veranstaltung auf und leiten Sie diese nicht weiter.
Sie sind ausschließlich für Sie bestimmt. Weitere Personen müssen sich separat registrieren.

Schritt 1: Installieren

Sie können an der Online-Veranstaltung entweder am Rechner oder mit einem mobilen Endgerät (z.B. Smartphone oder Tablet) teilnehmen.Ein Account bei Zoom ist nicht zwingend notwendig.
Es ist jedoch dringend zu empfehlen, dass Sie sich für den Rechner die Software von Zoom installieren.Auf mobilen Endgeräten ist eine Teilnahme nur mit der App von Zoom möglich.

Hier finden Sie die passende kostenlose Software
- für Rechner (genannt "Zoom-Client für Meetings"): https://zoom.us/download#client_4meeting
- bzw. für mobile Endgeräte: https://zoom.us/download#mobile_app

Schritt 2: Teilnehmen

Klicken Sie einige Minuten vor der Veranstaltung auf diesen Zugangslink, den Sie von uns per E-Mail gesendet bekommen haben.
Die Software / App wird automatisch aufgerufen bzw. Sie müssen das Öffnen nur kurz bestätigen und können teilnehmen.

Auch die manuelle Eingabe von "Webinar-ID" und "Kenncode" bei Zoom ermöglicht die Teilnahme. Auch diese Daten stehen in der E-Mail, die Sie nach der Anmeldung von uns erhalten haben.

Bitte haben Sie etwas Geduld, wenn Sie sich kurz noch einem "Warteraum" befinden, Sie werden pünktlich der Veranstaltung automatisch hinzugefügt, wenn es los geht.

Privatsphäre und interaktive Teilnahme

Ihre Privatsphäre bleibt gewahrt: Sie sind während der Online-Veranstaltung weder zu sehen noch zu hören. Sie benötigen deshalb auch keine Kamera und kein Mikrofon an Ihrem Gerät.
Fragen an den Referenten können Sie schriftlich in ein vorhandenes F&A-Tool (Frage und Antwort) eingeben.Der Moderator wird die Fragen lesen und an den Referenten weiter leiten.

Da ein Video-Mitschnitt der Veranstaltung erstellt wird, würden Ihre Fragen somit ggf. in diesem Video vorkommen.Sie können jedoch auch anonym Fragen in das Tool eingeben.

Übrigens werden alle Daten des Events bei Aachener IT-Unternehmen verarbeitet und nicht bei Zoom.

Planspiel "Einmal Zukunft und zurück: Was macht die EU von morgen aus?"

Die Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn führt im Herbst 2020 eine digitale Planspielreihe zur europäischen Klima- und Umweltpolitik durch.

Im Rahmen des moderierten Online-Planspiels erhalten die Schüler nicht nur die Möglichkeit lebhafte Diskussionen über das brandaktuelle Thema des Green Deals zu führen, sondern gleichzeitig die EU-Institutionen und Prozesse kennenzulernen und zu verstehen.

Für die Durchführung des 90-minütigen Rollenspiels benötigen die Teilnehmenden einen PC, Laptop oder ein Tablet mit Ton- und Videofunktion sowie eine stabile Internetverbindung. Termine zur Durchführung können ab sofort für das Schuljahr 2020/21 vergeben werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Organisation und Durchführung übernimmt Valentum Politische Bildung.

Ein digitales Rollenspiel zur europäischen Klima- und Umweltpolitik

Wo stehen wir in Europa heute und was ist uns für die Zukunft wichtig?
Können sich die europäischen Länder in wichtigen Fragen einigen oder sind die nationalen Interessen zu unterschiedlich? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Teilnehmenden im Rollenspiel anhand der europäischen Klima- und Umweltpolitik. Während sich einige Länder für eine radikale Politikwende aussprechen, verweisen andere auf damit einhergehende Probleme für Wirtschaft und Gesellschaft. Klar ist jedoch allen Akteuren: Es muss ein europäischer Green Deal ausgehandelt werden!

Die 15-30 Teilnehmenden diskutieren im Rollenspiel über verschiedene Ansätze in der Energiegewinnung, der Mobilität, der Abfallwirtschaft und der Landwirtschaft und erarbeiten sich so gemeinsam eine eigene Perspektive auf die Thematik.

Weitere Informationen:

Quiz: Teste Dein EU-Wissen!

Wie gut weißt Du über die EU Bescheid? Finde es heraus, indem Du am EU-Quiz für Anfänger teilnimmst.

EU Quiz ScreenshotWie viele Abgeordnete hat das Europäische Parlament? Wie viele Sterne hat die EU-Flagge? Wie viele Amtssprachen hat die EU? Die Antwort auf diese und weitere Fragen gibt es direkt im Anschluss an deren Beantwortung.

Zu einfach für Dich? Dann teste Dein Wissen im Quiz für Fortgeschrittene!

Infomail: Europa-Veranstaltungen in Aachen, Brüssel und Straßburg

21 05 03 ED Infomail Head 1024Europa-Veranstaltungen in Aachen, Brüssel und Straßburg
EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 30.07.2020
 
Liebe Europa-Interessierte,

in diesem Juli 2020 streben viele nach Entspannung und Sommerfreuden. Wir von EUROPE DIRECT Aachen haben bereits viele Veranstaltungen für die Zeit nach den Sommerferien organisiert. Es gibt digitalen Austausch, z.B. als Premiere einen virtuellen Live-Besuch bei der EU-Kommission. Aber es gibt auch "analoge" Events unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen: eine Live-Doku auf der Terrasse des Café KuKuK an der Grenze, dazu zwei spannende EU-Seminare mit Fahrten nach Brüssel bzw. Straßburg.

Am besten umgehend Plätze sichern, denn "voll ist voll".
Hier finden Sie alle Infos:

Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern  alle | frühere

Di. 25.08. - 19 Uhr: Europa am Dienstag: Nach der Pandemie - Wie viel Solidarität braucht Europa?
Interaktive Online-Diskussion: Schon während der Euro-Krise stellte sich die Frage: Welches Maß an Solidarität braucht Europa? Die derzeitige deutsche Ratspräsidentschaft steht im Zeichen der Pandemie und ihrer gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Angesichts der Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedstaaten ist dies eine schwere Aufgabe.
Infos und Anmeldung

Mi. 26.08. - 14 Uhr: EU-Kommission LIVE - virtueller Informationsbesuch
Interaktiver Online-Vortrag über Aufgaben, Struktur und Ziele der Europäischen Kommission. Wir werden die EU-Kommission besuchen - live und in Farbe, aber wegen der Corona-Pandemie leider nicht persönlich in Brüssel sondern virtuell am Bildschirm. Eine Mitarbeiterin der EU-Kommission wird auf Deutsch die Rolle der Kommission als "ausführendes Organ der Europäischen Union" erklären.
Infos und Anmeldung

Do. 27.08. - 20 Uhr: Dokulive Open Air: 70 Jahre Europa
Terrasse des Café KuKuK an der Grenze: Mit einem Open Air-Event der besonderen Art weisen wir auf die Wiedereröffnung der europäischen Grenzen nach den Corona-bedingten Schließungen hin. In einer live kommentierten, multimedialen Zeitreise auf Großbildleinwand erzählt der Politologe Ingo Espenschied die spannende Geschichte der Gründung Europas durch den Schuman-Plan am 9. Mai 1950 sowie den Prozess der europäischen Einigung bis heute.
Infos und Anmeldung

Di. 29.09. - Do. 01.10.: EU-Seminar mit Übernachtung in Brüssel
Wir bieten ein dreitägiges Informationsseminar zur Funktionsweise und Arbeit der Europäischen Union mit Exkursion nach Brüssel an. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und des EU-Ratsvorsitzes von Deutschland im 2. Halbjahr 2020 erhalten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die Politik der Europäischen Union.
Infos und Anmeldung

So. 08.11. - Di. 10.11.: Studienfahrt zum EU-Parlament in Straßburg
Das vereinigte Europa in der Krise – Wie soll es nach Corona weitergehen? Seminar und Studienfahrt vom 08.-10.11.2020 in Lichtenau-Scherzheim (D) und Straßburg (F)
Die aktuelle Corona-Krise hat gezeigt, dass die Europäische Union leider doch nicht so vereinigt ist, wie von vielen gewünscht war. Die Mitgliedstaaten verfolgen unterschiedliche Anlässe, gemeinsame Kompromisse erweisen sich als schwierig. Also: Wie soll es mit Europa weitergehen? Eine Antwort soll auch unser Studienseminar bieten.
Infos und Anmeldung


 
Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

EU erleichtert Kreditaufnahme von Kleinunternehmen in der Coronakrise
Die EU-Kommission und der Europäische Investitionsfonds (EIF) wollen die Kreditaufnahme für Kleinunternehmen in der Coronakrise weiter erleichtern. Dazu nutzen sie die InnovFin-Eigenkapitalfazilität, eine Initiative des EU-Forschungsprogramms Horizont 2020. Ziel ist es, die Liquidität und die Kapitalbasis europäischer KMU zu stärken.
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Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft
Deutschland hat zum 1. Juli 2020 turnusgemäß für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernommen, zum ersten Mal seit 2007. Mit dem Motto 'Gemeinsam. Europa wieder stark machen.' stellt die deutsche Bundesregierung die Bewältigung der Corona-Pandemie und die Beantwortung aktueller Zukunftsfragen in den Mittelpunkt ihrer Präsidentschaft.
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Ergebnis des EU-Gipfels
Der Europäische Rat hat sich in auf den Finanzrahmen 2021-2027 in Höhe von 1074 Mrd. Euro und das Aufbauinstrument „Next Generation EU“ in Höhe von 750 Mrd. Euro geeinigt. Damit habe das Paket den beachtlichen Umfang von mehr als 1,8 Billionen Euro, betonte von der Leyen. "Europa hat immer noch den Mut und die Fantasie, groß zu denken."
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Neue Leitlinien zu digitalen Kompetenzen nach der Pandemie
Was bedeutet es, im Alltag, Beruf und beim Lernen digital kompetent zu sein? Der Europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen 'DigComp' beschreibt dafür Kompetenzfelder, wie Medienkompetenz, digitale Zusammenarbeit, Erstellung digitaler Inhalte, der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien und digitales Problemlösen.
Mehr Infos

 

Neue Ausgabe der EU-Nachrichten

Hiermit erhalten Sie den Link zu den aktuellen EU-Nachrichten der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland.
Darin u.a.:

Aufbaufonds und EU-Haushalt
Von der Leyen sieht "historischen Moment für Europa"
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Einigung der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten auf das Corona-Aufbauprogramm Next Generation EU und den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Jahre 2021 bis 2027 begrüßt. "Wir haben vier lange Tage und Nächte durchverhandelt. Aber es war es wert", erklärte von der Leyen und fügte hinzu: "Das Ergebnis ist ein Signal des Vertrauens und es ist ein historischer Moment für Europa."

Kurz & Knapp
EuGH
Privacy-Shield-Abkommen für ungültig erklärt

Im Fokus
Corona-Pandemie
EU rüstet sich für mögliche weitere Infektionswelle

Brexit
Ratgeber für Unternehmen und Behörden vorgelegt

Einladung: Online-Veranstaltung zu Corona-Apps

Die EUROPE DIRECT Informationszentren Baden-Württembergs in Ulm, Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und der Ostalb laden herzlich ein zur Online-Veranstaltung "Meine Gesundheit, Meine Daten: Corona-Apps und Datenschutz in Europa" am 16. Juli 2020 um 18:30 Uhr.

In immer mehr Ländern Europas kann man sie schon herunterladen Corona-Tracing-Apps. Auch in Deutschland ist seit fast einem Monat eine App verfügbar, doch funktioniert diese, wenn wir spontan einen Ausflug auf die andere Seite der Grenze nach Frankreich, in die Schweiz oder nach Österreich machen wollen? Benötigt man für jedes EU Land eine eigene App oder gibt es europäische Lösungen? Diskutieren Sie mit den Experten Thomas Zerdick, Referatsleiter für Technologie und Privatsphäre beim Europäischen Datenschutzbeauftragten, und dem Netzaktivisten Thomas Lohninger, wie europäische Apps funktionieren, was wir beachten sollten, wenn wir dieses Jahr in den Urlaub fahren und wie die europäische Strategie im Umgang mit unseren Daten aussieht.

Sollten Sie vorab Fragen an die Referenten haben, können Sie diese unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einreichen. Die Veranstaltung wird auch auf Facebook live gestreamt.

Weitere Informationen:

Online-Wissensvermittlung

Online-Wissensvermittlung
Demokratie, Parlamentarismus, Europa


Die Vertretung der Europäischen Kommission und das Verbindungsbüro des Europäischen Parlamentes bieten mit "Erlebnis Europa" eine Online-Wissensvermittlng zur Europäischen Union an. Ziel dieses Angebots ist es, auch in Zeiten eingeschränkter Möglichkeiten Informationsvorträge anbieten zu können, in denen Grundwissen zur Europäischen Union, zu ihren Institutionen und zu deren Tätigkeit vermittelt und aktuelle Fragen beantwortet werden können.
Die exakte thematische Ausrichtung kann im Detail besprochen werden.

Die interaktiven Formate dauern ca. 90 Minuten und sind für bis zu 30 Teilnehmenden möglich.

Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler, andere Zielgruppen sind aber auch herzlich willkommen.
Folgender Ablauf ist vorgesehen:

a) Empfang, technische Hilfe

b) Quiz
Vor der Veranstaltung wird den Teilnehmenden ein Online-Quiz zur Verfügung gestellt. So entwickeln sie im Vorfeld einen Zugang zum Thema. Dabei gibt es durchaus
anspruchsvolle Fragen, die Anlass zu Recherchen und zum Nachdenken geben. Gerade dies fördert bei der Veranstaltung das Interesse an der Erläuterung der Antworten.

c) Illustrierter Vortrag
Beim vorherigen Quiz lassen sich grundlegende Fakten klären. Komplexere Zusammenhänge und ein thematischer Überblick folgen dann mithilfe geeigneter Grafiken.

d) Fragen und Antworten
Bereits im Vorfeld werden die Teilnehmenden aufgefordert, Fragen zu formulieren und dem Veranstalter zuzuleiten. Die Aufforderung wird während der Durchführung wiederholt. Gestellte Fragen werden anschaulich beantwortet, im Dialog mit den Teilnehmenden und – soweit durchführbar – unterstützt durch geeignete Schaubilder.

e) Meinungsaustausch
Ein wesentlicher Lerninhalt bei der Beschäftigung mit Politik ist zu erleben, dass es unterschiedliche legitime Standpunkte zu einem Sachverhalt geben kann, die im gemeinsamen Interesse durch eine ausgewogene Politik beantwortet werden müssen. Dies wird deutlich, indem sich die Teilnehmenden zu einer Frage positionieren – zum Beispiel mithilfe eines geeigneten Abstimmungstools. Die Antworten werden dann beleuchtet und verglichen.
Optional ist es möglich, die Teilnehmenden mit der Frage in Kleingruppen zu schicken, um alle einzubinden. Anschließend werden die erarbeiteten Positionen ausgetauscht.

f) Auswertung
Den Abschluss bildet ein kurzes Feedback-Gespräch mit den Teilnehmenden. Hier besteht auch Gelegenheit, zusätzliche Fragen zu stellen.

Für die Anmeldung reicht eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Infomail: Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft

21 05 03 ED Infomail Head 1024Herausforderungen für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft
EUROPE DIRECT Aachen - Infomail vom 07.07.2020
 
Liebe Europa-Interessierte,

Deutschland hat zum 1. Juli 2020 turnusgemäß für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernommen, zum ersten Mal seit 2007. Während dieser Zeit führt Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union und leitet alle Ratssitzungen. Mit dem Motto "Gemeinsam. Europa wieder stark machen." stellt die deutsche Bundesregierung die Bewältigung der Corona-Pandemie und die Beantwortung aktueller Zukunftsfragen in den Mittelpunkt ihrer Präsidentschaft. Sie formuliert zugleich ihr Ziel: Europa soll stärker, gerechter und nachhaltiger werden.

Wichtige Grundlage für das deutsche Programm bilden die Strategische Agenda des Europäischen Rates von Juni 2019 und das inzwischen angepasste Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission. Leitgedanken der Ratspräsidentschaft Deutschlands sind:

  • Überwindung der Covid-19-Pandemie und wirtschaftliche und soziale Erholung;
  • ein stärkeres und innovativeres Europa
  • ein gerechtes Europa
  • ein nachhaltiges Europa
  • ein Europa der Sicherheit und der gemeinsamen Werte
  • ein starkes Europa in der Welt

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Veranstaltungen von EUROPE DIRECT und Partnern

Kalender | frühere Veranstaltungen

Wegen der Corona-Pandemie und entsprechender Schutzmaßnahmen sind die bisher üblichen Verastaltungen im Grashaus und auch Studienfahrten noch nicht möglich.
Das Team von EUROPE DIRECT plant jedoch derzeit u.a. ein virtuelles 'Europa am Dienstag' am 25.08. zum Thema "Europa und Corona" (mit Richard Stock) und am 26.08. einen virtuellen Live-Infobesuch bei der EU-Kommission in Brüssel. Auch ein EU-Seminar im September ist geplant.
Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Übrigens ist der Videomittschitt der letzten Veranstaltung 'Europa und Russland' vom 09.06. nun bei YouTube zu sehen.

Gruppen und Schulklassen bieten wir viele Online-Formate an:
EU online verstehen | Europa in der Schule

 
Nachrichten von EUROPE DIRECT Aachen

Hohes EU-Darlehen für Impfstoffentwicklung
Die EU stellt der Tübinger Biopharma-Firma Curevac 75 Millionen Euro zur Entwicklung von Impfstoffen insbesondere gegen COVID-19 zur Verfügung. Mit der Unterstützung für CureVac erhöht die EU das Tempo bei den Bemühungen, sichere und wirksame Lösungen für alle Menschen in Europa und weltweit zu finden
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Einladung: Online-Planspiel-Workshops für junge Leute
Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet die Agentur planpolitik die Workshopreihe "#einmischenEU" mit Online-Planspiel-Workshops, bei denen Jugendliche mit der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland reden.
Mehr Infos

Von der Leyen: Wir brauchen eine starke deutsche EU-Ratspräsidentschaft
Um große Themen wie die angestrebte Einigung auf den Wiederaufbauplan Next Generation EU, den Kampf gegen den Klimawandel und die Digitalisierung anzugehen, sei ein erfahrener Ratsvorsitz hilfreich, so von der Leyen.
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Europa muss Meere und Ozeane besser schützen
Zwar gehört der EU-Rechtsrahmen zum Schutz der Meere zu den ehrgeizigsten der Welt. Übermäßige Nährstoffbelastung, Unterwasserlärm, Kunststoffabfälle und nicht nachhaltige Fischereimethoden gefährden die Meeresumwelt jedoch weiterhin.
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Influencer vs. Desinformation
Vor allem junge Menschen informieren sich zunehmend über soziale Medien. Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Berlin kooperiert deshalb seit längerem mit interessierten Influencer und anderen Personen des öffentlichen Lebens.
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Neue Ausgabe der EU-Nachrichten

Hiermit erhalten Sie den Link zu den aktuellen EU-Nachrichten der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland.
Darin u.a.:

Deutschschlands EU-Vorsitz
Pandemie und Haushalt im Zentrum der Ratspräsidentschaft
Die EU-Kommission blickt erwartungsvoll auf die Agenda der deutschen Ratspräsidentschaft. Deutschland trete den Ratsvorsitz in einer herausfordernden Zeit an, sagte Jörg Wojahn, Vertreter der EU-Kommission in Deutschland in einem Bürgerdialog der überparteilichen Europa-Union und ergänzte: „Wegen der Corona-Krise steht Europa an einer historischen Weggabelung. Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft kann und muss daher mehr gestalten als Präsidentschaften normalerweise. Das ist eine große Verantwortung, die aber ein Land mit
solchen Kapazitäten wie die Bundesrepublik erfolgreich schultern kann.“

Kurz & Knapp
Verbraucherschutz
Kommission begrüßt Einführung von Sammelklagen

Im Fokus
Wettbewerb
Kartellverfahren gegen Apple

Demografiebericht
EU-Bevölkerung wird älter und schrumpft

Sie finden die EU-Nachrichten auch als Flipbook unter diesem Link.

Europass: das neue europäische Karrieremanagement-Portal

Der neue Europass ist seit dem 1. Juli als europäisches Karrieremanagement-Portal online. Es präsentiert sich mit frischem Design und einer Fülle neuer Funktionen für Karriereplanung und Bewerbung.

europass Startseite 300Die sichere, kostenlose und werbefreie Plattform ist in 29 Sprachen verfügbar. Gelauncht wurde es von der Europäischen Kommission im Rahmen der akualisierten "Skills Agenda for Europe". Herzstück des neuen Europass ist das e-Portfolio, ein sicherer Online-Speicherplatz für persönliche Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen. Außerdem bietet das Portal eine Job- und Weiterbildungssuche und Tools für die Bewerbung wie den neu gestalteten Lebenslauf-Editor und den Bewerbungs-Tracker. Daneben gibt es im neuen Europass-Portal einen Bereich mit Informationen zu Bildung und Beschäftigung in Europa.

Weitere Informationen:

Einladung: Online-Planspiel-Workshops von planpolitik

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet die Agentur planpolitik die Workshopreihe "#einmischenEU" mit Online-Planspiel-Workshops, bei denen Jugendliche mit der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland reden.

Die Online-Planspiel-Workshops finden wenige Tage vor den informellen Verhandlungen der Minister*innen statt und behandelt ein Thema, welches in der Ratskonstellation verhandelt wird. Eingeladen sind Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Die Online-Planspiel-Workshops in den folgenden Wochen sind:

1. Zum Rat der EU-Gesundheitsminister*innen am 16. Juli: Schwer übertragbar – eine Corona-App für ganz Europa? (nur für Teilnehmer*innen aus NRW)
• Termin ist Dienstag, der 14. Juli 16-19 Uhr.
• Inhaltlich geht es um den Kampf gegen die Corona-Pandemie durch eine EU-weite App.
• Anmeldung unter: https://www.planpolitik.de/einmischenEU-NRW/

2. Zum Rat der EU-Forschungsminister*innen am 21. Juli: Vertrau mir! Europas Umgang mit künstlicher Intelligenz (für Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland offen)
• Termin ist Donnerstag, der 16. Juli 16-19 Uhr
• Inhaltlich geht es um die Chancen und Risiken der Gesichtserkennung
• Anmeldung unter: https://www.planpolitik.de/einmischenEU-Forschung/

3. Zum Rat der EU-Minister*innen für Industrie am 23. Juli: Azubis vs. Roboter? Zukunft der europäischen Industrie (für Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland offen)
• Termin ist Montag, der 20. Juli von 17-20 Uhr
• Inhaltlich geht es um die europäische Zukunft der Industrie
• Anmeldung unter: https://www.planpolitik.de/einmischenEU-Industrie/

Das Ziel der Workshop-Reihe ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Grundlagen der EU-Politik sowie die Themen der deutschen Ratspräsidentschaft zu vermitteln. Zu jedem „echten“ Ratstreffen der EU-Minister*innen gibt es einen Jugendworkshop, bei dem die jeweiligen Themen aufgegriffen werden. Die Verhandlungen werden in einem Planspiel simuliert, anschließend formulieren die Teilnehmenden ihre eigenen Ideen und politischen Forderungen und setzen diese kreativ um. Die Ergebnisse werden der EU-Kommission übergeben und an politische Entscheidungsträger*innen weitergeleitet. So gelingt es, einen Bezug zu den realen Ereignissen herzustellen.

Weitere Informationen:

Einladung: Webtalkveranstaltung zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Das Europazentrum Baden-Württemberg lädt zu einer Webtalkveranstaltung zum Thema "Die deutsche Ratspräsidentschaft 2020: Globale Herausforderungen und europäische Antworten" am 25.06.2020 von 18:00 bis 20:00 Uhr ein.

Die Online-Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem EUROPE DIRECT Informationszentrum Stuttgart und dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof in Stuttgart statt. Das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg ist Kooperationspartner und unterstützt diese Veranstaltung.

Bei diesem Gespräch sollen die Ziele der deutschen Ratspräsidentschaft vermittelt und diskutiert werden mit der Bevölkerung. Welchen Einfluss kann diese darauf nehmen? Deutschland leitet das neue Trio der Ratspräsidenten ein und wird daher neue Schwerpunkte mit den Partnern festlegen. Nehmen diese die Wünsche der Bevölkerung auf? Wie können die Wünsche einfließen in den einen oder anderen Schwerpunkt? Was bedeutet eine Ratspräsidentschaft im Institutionengefüge der EU? Welche Auswirkungen haben EU-Entscheidungen auf das Leben der Bürger? Mit Dr. Susanne Hegels vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Berlin und Steffen Schulz, Pressesprecher der Vertretung der Europäischen Kommission in München diskutiert Moderator Nikos Andreadis von Kontrapunkt. die Prioritäten und Bedeutung der deutschen Ratspräsidentschaft.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an, damit Sie einen Zugangslink bekommen.
Ansprechpartnerin im Europa Zentrum: Ina Rubbert

Weitere Informationen:

Einladung: LunchTimeTalk mit Markus FERBER via Zoom

Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München lädt Sie herzlich ein zum zweiten LunchTimeTalk zum Thema "Wird der EU-Haushalt erwachsen? Chancen und Risiken der Vorschläge für Krisenhilfen und den Mehrjährigen EU-Finanzrahmen." Hier kommen Sie in Ihrer Mittagspause mit Europaabgeordneten ins Gespräch und erhalten aktuelle Informationen aus erster Hand.

20 06 23 LunchTimeTalk Ferber 300Für die zweite Veranstaltung hat das Verbindungsbüro Markus FERBER gewinnen können, um mit ihm über die Vorschläge zum EU-Haushalt und den Krisenhilfen zu sprechen.

Die beispiellose Wirtschaftskrise, ausgelöst durch die Covid-19-Pandemie, stellt weltweit Regierungen vor große Herausforderungen. Hilfspakete in vor wenigen Monaten noch nicht vorstellbarer Höhe werden im Eiltempo beschlossen, um die negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen zu dämpfen. In der Europäischen Union ruhen die Hoffnungen nicht nur auf den nationalen Konjunkturprogrammen, sondern auch auf den gemeinsamen EU-Maßnahmen. Die Beschlüsse fallen in eine Zeit, in der ohnehin der siebenjährige Finanzrahmen neu verhandelt worden wäre, was bereits ohne die Sondersituation viele Probleme barg, Stichworte: Agrarsubventionen, GreenDeal oder Brexit.

Während zwischen den Mitgliedstaaten und dem Parlament bei der Höhe des EU-Haushalts um die zweite Nachkommastelle gerungen wurde, stehen jetzt mit dem Recovery Fund Beträge im Raum, die einer Verdoppelung des Budgets nahekommen. Ist das die Stunde, den EU-Haushalt in der Höhe endlich den Erwartungen der EU-Bürgerinnen und -Bürger an die EU anzupassen? Wird der EU-Haushalt erwachsen?

Eine für viele EuropäerInnen schöne Vorstellung wirft noch viele Fragen auf. Inwieweit können Teile der Hilfsprogramme in den Haushalt integriert werden? Wie groß wird der Einfluss des EU-Parlaments auf die Verteilung der Gelder sein? Wie werden die Programme finanziert? Wären höhere EU-Eigenmittel eine gute Lösung?

Diskutieren Sie diese und andere Fragen beim

LunchTimeTalk (via "Zoom")
mit Markus FERBER MdEP
am 23.06.2020
von 12:30-13:30 Uhr.

Markus FERBER ist seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments und gehört damit zu den dienstältesten Abgeordneten. Er ist Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung und Koordinator der EVP-Fraktion. Von 2014 bis 2018 war er erster stellvertretender Ausschussvorsitzender, seit 2013 ist er Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand. Markus FERBER ist Mitglied der CSU und seit Jahresbeginn Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung.

Klicken Sie wenige Minuten vor Beginn der Veranstaltung auf den Link zur Teilnahme.

Bitte registrieren Sie sich mit Ihrem Namen, anonyme Accounts werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Durch einen Download der App erreichen Sie eine höhere Bild- und Sprachqualität, Sie können sich aber auch per Browser zuschalten. Es werden von der Veranstaltung Screenshots gemacht. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Bilder im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden.

Weitere Informationen:

Mitmachen: EU-weite Studie zu Corona

Die Gemeinsame Forschungsstelle/Joint Research Centre der Europäischen Kommission hat zusammen mit Mitarbeitenden des University College London eine EU-weite Studie zur Corona-Pandemie erarbeitet.

Mundschutz Abstand 300Ziel der Studie mit dem Titel "COVID-19: Emergency, Recovery and Improvement" ist es, wahrgenommene Lücken in der Reaktion auf die Corona-Pandemie zu identifizieren und den politischen Entscheidungsträgern einige evidenzbasierte Leitlinien zur Verfügung zu stellen, um die Auswirkungen einer möglichen "zweiten Welle" von Corona-Ausbrüchen auf die Gesellschaft abzumildern und den Wiederherstellungsprozess zu erleichtern.

Möchten Sie eine bessere Erholung von der Corona-Pandemie und die Abschwächung einer möglichen zweiten Infektionswelle unterstützen? Dann nehmen Sie an der Umfrage teil. Der Fragebogen ist anonym und in verschiedenen Sprachen der Europäischen Union verfügbar.

Weitere Informationen:

 

Europa und Russland - Online-Diskussion

Online-Diskussion: Europa und Russland – eine Hassliebe?

Video-Mittschnitt der Online-Diskussion, über YouTube:

Datenschutzhinweis

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20 06 09 EaD Russland Video 300Die Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' ging zum dritten Mal online. Das Thema waren die durchaus komplexen und manchmal komplizierten Beziehungen zwischen der EU und Russland. Manche in der EU betrachten Russland durchaus freundlich, manche werfen dem Land völkerrechtswidriges Verhalten vor. Auch die Förderung von rechten Parteien in Europa, die die EU erschüttern wollen, steht als Vorwurf gegen Russland im Raum.

Nach der Begrüßung durch EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel kamen die Referenten ans Wort: der Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen und Moderator Jochen Leyhe. Sie behandelten wichtige Themenstellungen Fragen: Wie geht es weiter im Verhältnis EU und Russland? Muss sich die EU Sorgen machen?

20 06 09 EaD Russland 1Die 30 Online-Gäste brachten sich von zu Hause in die Veranstaltung ein, indem sie zahlreiche Fragen und Kommentare per Tastatur eingaben, die der Moderator an Siebo Janssen weiter gab. Viele Fragen der Gäste gaben den Spannungsbogen im Verhältnis zu Russland wieder:
Wie können wir (Deutschland und die EU) eine klare Haltung in der Frage der Menschenrechte und Demokratie gegenüber Russland deutlich kommunizieren und im Dialog für einen Wandel dorthin in Russland bleiben?
Wie könnte man mit Russland zusammenarbeiten? Zum Beispiel in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik?
Wenn Donald Trumph die NATO und die EU augenscheinich schwächt, sollte die EU dann nicht an einem guten Verhältnis zu Russland interessiert sein?

Neu bei dieser Online-Ausgabe von 'Europa am Dienstag' waren einige kleine vorbereitete Umfragen, die die Gäste am Bildschirm ausgefüllt haben. So waren 58% der Teilnehmenden der Meinung, dass die EU nicht von Russland abhängig sei, 27% sahen sehr wohl eine Abhängigkeit und 15% wussten es nicht.
Die Frage "Sollte die EU stärker auf Russland zugehen?" wurde vor der Diskussion von 57% bejaht und am Ende der Veranstaltung stimmten 65% zu. Somit hat die Diskussion scheinbar etwas bei den Gästen ausgelöst.

21 12 20 ED Aktivitaeten 300x300Aktivitäten von EUROPE DIRECT Aachen

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Unser Newsletter: EUROPE DIRECT Infomails

Unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter, genannt "Infomail", versenden wir ca. 1-3 Mal pro Monat.

Darin finden Sie aktuelle Entwicklungen der EU-Politik, (eu)regionale Neuigkeiten und Einladungen zu unseren Veranstaltungen z.B. Europa am Dienstag, Mein Europa oder kostenlose Studienfahrten.

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