EU-Infoabend in Geilenkirchen

Wer macht eigentlich was in Brüssel?

Europäische Verfassung, Beitritt der Türkei, Wettbewerbsregeln, Verbraucherschutz, Agrarpreise - die EU greift immer mehr in das alltägliche Leben ein. Mehr als 60% aller Entscheidungen auf kommunaler Ebene sind von europäischen Verordnungen bestimmt. Wer macht eigentlich was in Brüssel?

08-01-16-VHSDie VHS Heinsberg bot heute in Geilenkirchen einen kostenlosen Info-Abend an. Referent war EUROPE DIRECT Aachen Mitarbeiter Thomas Fiedler, der gut 15 interessierten Gästen Antworten auf Fragen gab wie: Was heißt das eigentlich, wenn von "Kommission", "Ministerrat "oder "Rat der Regionen" die Rede ist? Wohin geht das viele Geld?

Dabei konnte Reiner Latten, langjähriger Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbands und sehr willkommener Gast der Veranstaltung, aus seiner reichen Erfahrung mit europäischen Behörden wertvolle Informationen beisteuern. Vor allem das politische Vorurteil der immensen Bezuschussung der Landwirtschaft widerlegte Latten mit einem Vergleich zwischen Bundeshaushalt und EU-Haushalt und zeigte die Verlagerung der Landwirtschaftshaushalte von den Nationalstaaten auf die EU auf.

Die Diskussion im Publikum stellte wieder einmal unter Beweis, dass Geilenkirchen eine Stadt mit einem besonderen europäischen Engagement ist.  Mit neuen Info-Materialien des EU-Parlaments unterstrich Herr Fiedler auch die Bedeutung der Wahlen zum Europaparlament.

EU-Fördermittel für die Region

mwme_ziel2_logo50 Millionen Euro Fördermittel für die Region

An Unternehmen und Hochschuleinrichtungen in der Region Aachen sollen bis zum Jahr 2013 mehr als 50 Millionen Euro europäische Fördermittel fließen. Gefördert werden Projekte, die den Strukturwandel von den Altindustrien hin zu neuen Technologien vorantreiben.

Erste Konferenz von FIN-URB-ACT

FIN-URB-ACTStadt Aachen leitet Projekt FIN-URB-ACT

Auftaktkonferenz des europäischen Netzwerks FIN-URB-ACT: Gemeinsam für die städtische Wirtschaft.

Das von der EU geförderte Projekt „FIN-URB-ACT - Integrierte städtische Maßnahmen zur Stärkung und Finanzierung innovativer Wirtschaft und des Mittelstandes" ist offiziell gestartet. Unter der Federführung der Stadt Aachen erarbeiten zwölf europäische Städte Lösungsmöglichkeiten, um den Zugang zu Finanzen für Unternehmen und Existenzgründer zu vereinfachen und zu stärken

Auftaktkonferenz FIN-URB-ACTDas Interesse an der heutigen ersten Fachkonferenz  in Aachen, die von EUROPE DIRECT Aachen unterstützt wurde, war hoch: Vertreterinnen und Vertreter von Städten aus neun EU-Staaten erörterten gemeinsam mit Fachleuten aus der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, nationalen und regionalen Ministerien, Kammern, lokalen Banken und Entwicklungsgesellschaften, welche Strategien und Maßnahmen notwendig sind, um aufbauend auf den vorhandenen Potenzialen die städtische Wirtschaft zu stärken und den Zugang zu Finanzmitteln für KMU zu erleichtern.

Der Weg kann nur über die Zusammenarbeit aller Akteure gehen, die auf lokaler Ebene unterschiedliche finanzielle und nicht-finanzielle Unterstützungsformen anbieten, so der gemeinsame Tenor aller Teilnehmenden der Auftaktkonferenz.

Thomas Fiedler von EUROPE DIRECT AachenDer FIN-URB-ACT Ansatz
Neben der Stadt Aachen als federführender Partner arbeiten insgesamt elf europäische Städte im Netzwerk FIN-URB-ACT zusammen, um solche lokale Partnerschaftsstrukturen weiterzuentwickeln sowie konkrete lokale Aktionspläne zur Koordinierung und Verbesserung der Unterstützungsangebote für städtische KMU aufzustellen und umzusetzen. Darunter sind große Metropolen wie Rom, Edinburgh oder Leipzig, mittlere Großstädte wie Galati in Rumänien, Gliwice in Polen, Reims in Frankreich oder Gijon in Spanien sowie die beiden kleineren Städte Maribor in Slowenien und Aveiro in Portugal.

EU-Programm URBACT
Mit URBACT fördert die Europäische Union die nachhaltige Entwicklung von Städten. Dazu finanziert sie Projekte, die dem Austausch und dem wechselseitigen Lernen von Experten, polit. Entscheidungsträgern und sonst. Akteuren dienen, die an der Entwicklung von Städten mitarbeiten.

Pressemeldung: Talente aus der Region gesucht

Aufruf für kreative Talente

Der Ausschuss der Regionen (AdR) der EU ruft "100 junge kreative Talente" aus ganz Europa dazu auf, sich anlässlich des "Europäischen Jahres der Kreativität und Innovation 2009" mit ihrem Beitrag - z.B. einer Maßnahme, eines Programms oder eines Projektes zur Förderung von Kreativität und Innovation - für das AdR-Forum "Kreative Städte und Regionen" zu bewerben.

EUROPE DIRECT Aachen rief heute die Medien mit einer Pressemitteilung zur Verbreitung dieser Nachricht auf. Die Radiosender "100'5 Das Hitradio" und "107.8 Antenne AC" führten noch am selben Tag telefonische Intwerviews mit unserem Mitarbeiter Winfried Brömmel.

Der Wettbwerb im Überblick:
Die Bewerberinnen und Bewerber sollten zwischen 18 und 30 Jahre alt sein und über außergewöhnliches kreatives Talent verfügen, das sie in der Region einsetzen.
Bewerbungsschluss ist bereits der 31.01.2009, die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.cor.europa.eu/creativityforum.

Ziel des Wettbewerbs ist es, eine Plattform für den Austausch guter Praktiken zu schaffen, um Akteure im Bereich "Kreativität und Innovation" miteinander zu vernetzen. Insgesamt 100 Teilnehmer, dies können Künstler, Musiker, Designer, Schriftsteller, Städteplaner, Architekten, PR-Agenturen usw. sein, werden auf Kosten des AdR und der EU-Kommission für zwei Tage nach Brüssel eingeladen, um am 20./21.04.2009 an dem Forum "Kreative Städte und Regionen" teilzunehmen und ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Für inhaltliche Rückfragen steht zur Verfügung:

Jean-Marc Joachim
Committee of the Regions
Directorate for Communication, Press and Protocol
101, Rue Belliard
B-1049 Brussels

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +32 (0)2 282.25 30

KAB Aachen: Seminar zur Europawahl 2009

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09-01-12-KAB3Im Rahmen der Themenwoche "Europa sozial gestalten" des KAB Diözesanverbands Aachen informierte das EUROPE DIRECT Büro Aachen über die Europawahlen 2009.

25 Teilnehmenende stellten sich im Nell-Breuning-Haus Herzogenrath den Fragen "Was wählen wir?" und "Wie laufen demokratische Prozesse in Europa?". Dabei luden Winfried Brömmel und Antje Zimmermann von EUROPE DIRECT nicht nur zu einem informativen Vortrag sondern zu einer offenen Diskussion ein.

Zunächst wurde unter Bezugnahme auf Umfragen des Eurobarometers die Stellung der Bürger der Europäischen Union zur Europawahl 2009 dargestellt und debattiert. Wie entwickelt sich die Wahlbeteiligung in Europa, wie stark ist das Interesse der Bürger an der Wahl des Europäischen Parlamentes und welche Kriterien sind für sie dabei entscheidend?

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Das Zusammenwirken der EU-Institutionen wurde umfassend dargestellt. Gerade im Hinblick auf die Wahl scheint wichtig, dass der Bürger Antwort auf folgende Frage erhält: Warum entscheidet eigentlich wer worüber in der EU und das unter welchen Bedingungen?!

Im Anschluss an diese grundlegenden Informationen erläuterten die Referenten das Wahlsystem der EU. Seit wann wird das Parlament direkt gewählt und wie gestaltet sich aktives und passives Wahlrecht?

Besonders im Bezug auf das Wahlverfahren der EU ist es wichtig zu wissen, was der Vertrag von Lissabon ändern wird, falls er nach der Ratifizierung von Tschechien und Irland in Kraft tritt. Auch andere signifikante Ziele des Lissabon-Vertrags wurden geklärt.

Die Teilnehmer des KAB Diözesanverbands (Untergruppe 60+) zeigten sich sehr interessiert für die Europawahl und die EU-Institutionen. Mit vielen Fragen kam eine lebhafte Diskussion in Gang, die auch das EUROPE DIRECT Informationsbüro um neue Impulse bereicherte.

Praktikum bei EUROPE DIRECT in Aachen

Zusammenarbeit

19 10 30 Laufbahn 1Das EUROPE DIRECT Zentrum der Stadt Aachen bietet jungen Erwachsenen während ihres Studiums die Möglichkeit, in einem Praktikum unsere serviceorientierte Informationsarbeit kennenzulernen. Unsere Aufgaben und Angebote sind z.B. im EUROPE DIRECT Flyer (PDF) zusammen gefasst.

Durch das Praktikum wächst nicht nur das Wissen über die EU und die EU-Aktivitäten der Stadt Aachen. Es verschafft auch Erfahrungen aus der Praxis des EU-Projekts EUROPE DIRECT und bietet die Chance der aktiven Mitgestaltung.

Neben organisatorischen Aufgaben gilt es auch Bürgeranfragen zu beantworten, Rechercheaufgaben zu lösen und mit den Mitarbeiter*innen des Fachbereichs 'Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa' der Stadtverwaltung Aachen eng zusammenzuarbeiten. Wünschenswert ist auch die die Unterstützung bei europäisch ausgerichteten Veranstaltungen. Je nach Eignung ist ein hohes Maß an Verantwortungsübernahme kennzeichnend für ein Praktikum bei EUROPE DIRECT in Aachen.

Bisher haben wir erfolgreich mit studentischen Praktikantinnen und Praktikanten aus Deutschland, Ungarn, Polen, Moldawien, Weißrussland, Russland, Italien, Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Frankreich und Luxemburg zusammengearbeitet.

Aktuelle Ausschreibung

15 02 11 Grashaus ED 1aDie Praktikumsplätze sind in der Regel bereits viele Monate im voraus vergeben. 
Falls es die Corona-Schutzmaßnahmen erlauben, sind die nächsten freien Praktikumsplätze im Zeitraum ca. 04.01. bis 31.03.2023, ca. 03.04. bis 30.06.2023 und ca. 28.08. bis 24.11.2023.

Seit 2015 befindet sich EUROPE DIRECT Aachen im so genannten Grashaus. Das denkmalgeschützte Grashaus ist die "Station Europa" der Route Charlemagne.

Bewerbung

19 08 29 Maastricht 1Wer kann bei der Bewerbung berücksichtigt werden?
Angaben vorbehaltlich der Prüfung durch den Fachbereich Personal.

  1. nach dem Schulabschluss und vor dem Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung - oder
  2. wenn es Pflichtpraktikum in einem sinnvollen Umfang ist (als Teil eines Studiums oder einer Ausbildung) - oder
  3. nach einem Bachelorstudium oder einer Ausbildung, nur wenn ein fachlicher Richtungswechsel geplant ist

Vor einem Praktikum findet immer ein ausführliches Informationsgespräch statt, in dem alle Anforderungen und Aufgaben detailliert besprochen werden.
Zudem prüft der Fachbereich Personal der Stadt Aachen, ob die Voraussetzungen für ein Praktikum bei der Stadt Aachen erfüllt sind.
Die Anleitung und Begleitung des Praktikums erfolgt durch mehrere Mitarbeiter*innen im Fachbereich.

Bitte beachten Sie, dass jeweils nur ein Praktikumsplatz zur Verfügung steht, der unter Umständen bereits etliche Monate im Voraus nach erfolgreicher Bewerbung reserviert wird.

Wenden Sie sich für weitere Informationen und Ihre Bewerbung (Motivation, Lebenslauf, Immatrikulationsbescheinigung, Bescheinigung über die Notwendigkeit eines Pflichtpraktikums mit 240 oder 300 Stunden, ggf. Zeugnisse) an den Leiter Winfried Brömmel, Tel. 0241 / 432-7628 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Rahmenbedingungen

  • Dauer des Praktikums: ca. 13 Wochen (in Teilzeit, ca. 20 Wochenstunden)
  • Zeitraum: ca. Januar bis März, April bis Juni, September bis November
  • Einsatzzeiten: Mo bis Do 12 bis 16 Uhr und Fr 10 bis 14 Uhr (Teilzeit),
    an einzelnen Tagen nach Absprache bei Veranstaltungen auch nachmittags, abends oder am Wochenende
  • Umfang: insgesamt 240 oder 300 Stunden, so dass es als Pflichtpraktikum anerkannt werden kann
  • Leider ist keine Vergütung möglich, jedoch wird ein ausführliches Zeugnis ausgestellt. Es wird Wert auf eine Mitgestaltung des Projekts gelegt. Die Praktikantin / der Praktikant erfährt viel über die EU und den Umgang mit Bürger*innen und Institutionen und es werden Kontakte in der Region gelegt.

Anforderungen

  • Interesse an Europafragen (optimal: fundiertes Europawissen)
  • gute EDV-Kenntnisse (Windows, Word, Excel, Internetrecherche, ggf. Bildbearbeitung oder Content-Management-System)
  • zuverlässig (verabredete Bürozeiten einhalten, gewissenhafte Dokumentation, Schlüsseleinsatz)
  • kommunikationssicher (deutsche Sprache / Rechtschreibung, Telefon / Texterstellung)
  • kundenfreundlich (offen für Anfragen, sich einsetzen für Bürger*innen)
  • flexibel (Veranstaltungen auch abends oder am Wochenende)


Einige der bisherigen Praktikantinnen und Praktikanten bei EUROPE DIRECT Aachen

18 01 18 ED Praktikanten

So erreichen Sie EUROPE DIRECT in Aachen

21 03 19 Grashaus D Voss 300

Kontakt

Sie können persönlich, telefonisch und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt mit EUROPE DIRECT Aachen aufnehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen.

Sie können die Kontaktinfos und Angebote auch als PDF-Flyer laden.

Adresse

EUROPE DIRECT Aachen
Fischmarkt 3 / Grashaus
52062 Aachen

Telefon und E-Mail

  • Telefon +49 - (0)241 / 432 - 7627
  • E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten EUROPE DIRECT Büro und persönliche Beratung

22 07 19 Team 400x600Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Winfried Brömmel (Leitung)
  • Anna-Louisa Lobergh (Assistenz)
  • Deniz Strutz (Praktikum)

Anfahrt

Erreichbarkeit und Parken


Rechtliche Hinweise

Verweis auf das Impressum, die Barrierefreiheit und die Datenschutzhinweise

15 05 09 Grashaus Tor

Grashaus

Seit 2015 ist das Informationsbüro EUROPE DIRECT im Grashaus in der Nähe des Doms. Das denkmalgeschützte Grashaus aus dem 13. Jahrhundert wurde im Rahmen der Route Charlemagne zur 'Station Europa' umgebaut.

Im Eingangsfoyer liegen etliche Infos und Materialien von EUROPE DIRECT Aachen aus.

 

 

Impressum

Verantwortung

rathausVerantwortlich für diese Internetseiten ist die Stadt Aachen und die Oberbürgermeisterin.

In ihrem Auftrag ist ausführend der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa, vertreten durch Winfried Brömmel.

Adresse

Stadt Aachen
Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa
Johannes-Paul-II.-Str. 1
52058 Aachen
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

EU-Projekt

EUROPE DIRECT Aachen ist Teil des EU-Informationsnetzwerks EUROPE DIRECT und es wird kofinanziert von der Europäischen Union.

Rechtlicher Hinweis

Das Ziel dieser Seiten ist eine gute Information über Europa, die Arbeit der Europäischen Organe und die Europa-Aktivitäten der Stadt Aachen. Es kann jedoch keine Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Informationen gewährleistet werden. Wenn wir Kenntnis über Irrtümer erhalten, werden wir versuchen, diese zu berichtigen.

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Fotonachweis
 
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EUROPE DIRECT Aachen geht davon aus, die einfachen Nutzungsrechte an allen verwendeten Fotos im Rahmen der Zusammenarbeit mit den o.g. Organisationen zu haben.
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Technik

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Konzeption, Erstellung und Pflege der Internetpräsentation realisiert das Team von EUROPE DIRECT Aachen.

Aachen und die Euregio Maas-Rhein

EUROPE DIRECT Aachen ist nicht verantwortlich für die Inhalte, auf die Internetlinks verweisen. Wir freuen uns über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Shortlink auf diese Seite: www.euregio.europedirect-aachen.de

Die Euregio Maas-Rhein

Eine der ältesten grenzübergreifenden Arbeitsgemeinschaften in Europa ist die Euregio Maas-Rhein, durchzogen von der Maas und in unmittelbarer Nähe des Rheinbeckens. Am Schnittpunkt dreier Länder - der Niederlande, Belgiens und Deutschlands - vereint sie die Regio Aachen, den Süden der niederländischen Provinz Limburg, die belgischen Provinzen Limburg und Lüttich sowie die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens in einem vielbeachteten euregionalen Interessenverband mit immerhin rund 3,9 Millionen Menschen.

Von 1991bis 2019 hatte die Euregio Maas-Rhein die Rechtsform einer "Stichting" nach niederländischem Recht.
Seit April 2019 arbeitet die Gemeinschaft als Europäischer Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ).

Provinzen und Regionen der EVTZ Euregio Maas-Rhein

Leben und Arbeiten in der Euregio

In der Euregio Maas-Rhein leben und arbeiten immer mehr Menschen grenzüberschreitend und sind noch immer mit Fragen und Problemen konfrontiert, die sich vor allem aus den unterschiedlichen nationalen Rechtssystemen ergeben. In solchen Fällen hilft der Grenzinfopunkt der Region Aachen weiter.
Die Beratungsschwerpunkte sind: Wohnen und Arbeiten in der Euregio, soziale Sicherheit, steuerliche Belastungen, Melde- und Aufenthaltsrecht. Die Grenzgängerberatung ist ein gebührenfreier Bürgerservice.


Aachen und die Euregio
 
Neben den niederländischen Städten Maastricht und Heerlen sowie den belgischen Städten Lüttich und Hasselt ist die deutsche Stadt Aachen eines der Oberzentren der grenzüberschreitenden Euregio Maas-Rhein.

An der Nahtstelle der großen wirtschaftlichen und industriellen Zentren des nordwestlichen Europas (Paris, Luxemburg, Brüssel, das deutsche Ruhrgebiet und die holländische Randstad) nimmt die Euregio Maas-Rhein eine äußert günstige geographische Lage ein.

Charlemagne Grenzregion 173Die Charlemagne Grenzregion

Charlemagne Grenzregion setzt sich für die (Weiter-)Entwicklung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums in der Grenzregion Parkstad, Aachen und im deutschsprachigen Teil Belgiens ein. Die primären Themen für eine Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnern sind daher Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Infrastruktur / Mobilität.

Darüber hinaus dient die Charlemagne-Kooperationsstruktur als wichtige Informationsplattform, in der die beteiligten Partner einander in einem frühen Stadium über politische Pläne und aktuelle Entwicklungen informieren, sodass diese bei Bedarf abgestimmt werden können.


Die MAHHL-Städte
 
Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich: Diese fünf großen Städte der Euregio Maas-Rhein bilden zusammen die so genannten MAHHL-Städte. Neben regelmäßigen Bürgermeistertreffen unter dem derzeitigen Vorsitz von Maastricht  findet auch eine Zusammenarbeit von Sachbearbeitern der Kommunen statt.

Die wichtigsten Themen sind die Verbesserung der euregionalen Mobilität und des Arbeitsmarkts, der Klimaschutz und die Zusammenarbeit in der Kultur. So hat die Stadt Aachen die Bewerbung Maastrichts als Europäische Kulturhauptstadt Europas 2018 unterstützt.
Dreiländerpark
 
Er ist ein herrliches Stück Europa: der Dreiländerpark. Eine Gegend voller Naturschönheiten, Bodenschätze und kultureller Reichtümer, die zwischen den Städten Hasselt, Genk, Sittard-Geleen, Heerlen, Aachen, Eupen, Verviers, Lüttich und Maastricht gelegen ist. Ein Gebiet, das es wert ist gehegt und gepflegt zu werden. Dreiländerpark ist darüber hinaus der Name einer einzigartigen Plattform für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Neun Organisationen und Gruppen aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden legen seit 2001 gemeinsam Hand an, um diesen offenen Raum zu erhalten und zu stärken, immer in enger Verbindung zu den umliegenden Städten.
 

Sammlung von Internetlinks für Aachen und die Region Aachen

EUROPE DIRECT

Stadt und Städteregion

Städtepartnerschaften und internationale Kontakte

Internationale Kulturvereinigungen und Kontakte

Europapolitik

Initiativen mit Europa-Schwerpunkten

Jugend-Initiativen mit Europa-Schwerpunkten

Internationaler Karlspreis zu Aachen

Bildung und Kultur

Euregioprofilschulen in der Region

NRW-zertifizierte Europaschulen in der Region

Schulen mit europäischem Profil

Hochschulen

Studentische Hochschulinitiativen

Kammern und Technologieförderung

Euregio Maas-Rhein

EUROPE DIRECT

Provinzen, Kreise und Städte

Euregio Maas-Rhein

Städteverbünde

Hochschulen und Wissenschaft

Leben und Arbeiten

Bildung, Kultur und Freizeit

Mobilität und Umwelt

Wirtschaft

 

Aachen tritt Klima-Bündnis bei

klima-buendnis

Aachens Oberbürgermeister tritt europäischem Klima-Konvent bei

Im Klima-Bündnis engagieren sich Städte und Gemeinden im kommunalen Klimaschutz, die sich freiwillig dazu verpflichten, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren. Dabei sollen die Ziele der Europäischen Union zur Reduzierung des Treibhausgases CO2 durch Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien übertroffen werden.

Neue Europaschulen

Drei neue Europaschulen in der Region

An vielen Schulen aller Schulformen in Nordrhein Westfalen nimmt Europa in Unterricht und Schulleben eine immer größere Bedeutung ein. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW hat im Januar 2009 drei neue Schulen in der Region als Europaschulen zertifiziert.

Europa-Wissensmagazin

Kostenloses Europa-Wissensmagazin für Jugendliche

"Wie funktioniert die EU?" und "Was hat die EU mit unserem Leben zu tun?" Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Europa werden in einem 48-seitigen Wissensmagazin für Jugendliche von der Aktion Europa und der Bundeszentrale für politische Bildung behandelt.

Durch die Auseinandersetzung mit aktuellen europapolitischen Themen wird verdeutlicht, in wie vielen Bereichen die EU unser Leben beeinflusst. Die Unterrichtsmaterialien orientieren sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und vermitteln Kenntnisse über die Funktionsweise, die Aufgaben und die Zukunft der Europäischen Union.

Europe Direct Aachen 2009-2012

Europe Direct in DeutschlandFortsetzung von EUROPE DIRECT Aachen 2009-2012

Die EU-Kommission mit ihrer Vertretung in Deutschland hat Mitte Dezember 2008 der Stadt Aachen den Zuschlag für weitere vier Jahre "EUROPE DIRECT" gegeben. Somit kann die bisherige erfolgreiche Informationsarbeit mindestens bis Ende 2012 weitergeführt und ausgebaut werden.

Der Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen wird die Dienstleistungen des EUROPE DIRECT Informationsbüros weiter im Haus Löwenstein für Interessenten anbieten. Die Öffnungszeiten werden erweitert und sind ab dem 5. Januar 2009 von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr (und nach Vereinbarung).

Informationsmaterial: Europa von A bis Z!

Kostenlose Broschüren, Flyer, Poster ...

Beim Informationsbüro EUROPE DIRECT der Stadt Aachen im Grashaus bekommen Sie kostenlos aktuelles Informationsmaterial über Geschichte, Aufbau und Aktivitäten der Europäischen Union. Dabei handelt es sich um Broschüren, Flyer, Karten oder Plakate, die die EU-Kommission, das EU-Parlament, EU-Agenturen oder die Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben haben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Anfragen aus Gebieten außerhalb der Region Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen an andere EUROPE DIRECT Zentren verwiesen werden.



LagerbestandLagerbestand: Welche Materialien kann ich in Aachen abholen?

Bitte beachten Sie, dass zeitweise bestimmte Broschüren, Poster und Hefte gerade nicht vorrätig oder für andere reserviert sein könnten.
 
In folgenden thematischen Rubriken können Sie stöbern.
 
  • 1-Kl_1-4 = Klasse 1-4
  • 1-Kl_4-7 = Klasse 4-7
  • 1-Kl_8-10 = Klasse 8-10
  • 1-Kl_10-13 = Klasse 10-13
  • 2-Ausland = Wege ins Ausland
  • 3-Institutionen
  • 4-Soziales
  • 5-Verbraucher
  • 6-Wirtschaft
  • 7-Umwelt
  • 8-Justiz
  • 9-Regionen

Vorschläge für Lehrkräfte

Die EU macht Lehrerinnen und Lehrer Vorschläge für Materialien, teilweise geordnet nach verschiedenen Altersstufen.

Kann ich die Broschüren auch als PDF-Datei downloaden?

Wenn Sie online sind, können Sie sich über viele grundlegende Publikationen in der EU-Lernecke bequem am Bildschirm informieren und diese in der Regel auch als PDF-Dokument herunterladen.

Wie bekomme ich das gedruckte Informationsmaterial?

Sie haben direkten und freien Zugang zu einer begrenzten Auswahl an Materialien im Foyer des des Verwaltungsgebäudes Katschhof (Johannes-Paul-II.-Straße 1, geöffnet Mo. bis Do. von 07:30 bis 18:30 Uhr und freitags bis 16 Uhr).

Einige Materialien können Sie auch selbst im Klassensatz beim Europa-Punkt in Bonn bestellen, darunter auch die Broschüre "Europa Kinderleicht". Sollte eine Bestellung nicht möglich sein, sprechen Sie uns ruhig an.

Die gesamte Auswahl an Materialien können Sie im Büro von EUROPE DIRECT im Grashaus einsehen und mitnehmen, was Sie benötigen; ein Versand ist in der Regel nicht möglich.

Wenn Sie spezielle Materialien benötigen oder größere Stückzahlen (z.B. Klassensätze) haben möchten, können Sie zur persönlichen Beratung kommen oder per E-Mail / Telefon bei uns nachfragen.

Manche Titel sind wegen der großen Nachfrage leider vergriffen, aber wir bemühen uns um stetigen Nachschub.

Kann ich mir Material schicken lassen?

Die vorhandenen Materialien können Sie bei EUROPE DIRECT im Grashaus abholen, ein Versand ist in der Regel nicht möglich.
Im sehr umfangreichen EU-Bookshop können Sie sich Materialien downloaden oder auch per Post schicken lassen, viele sogar kostenlos. Im EU-Bookshop gibt es neben allgemeinen Materialen auch vertiefende Literatur.
Einiges an Material können Sie auch im Klassensatz beim Europa-Punkt in Bonn bestellen.

Wo finde ich EU-Veröffentlichungen, vertiefende Literatur und weitere Infoqellen?

Die Europäischen Dokumentationszentren (EDZ) stellen Originalveröffentlichungen der EU-Organe und Institutionen sowohl als Print- und in zunehmendem Maße auch als elektronische Medien bereit. Darüber hinaus gibt es viele weitere Informationsquellen für EU-Themen.

Aktivitäten 2008-2

02.12.2008
Intercultural Dialogue - Mitmach-Abend zum Dialog der Kulturen


großer Andrang beim Abend zum interkulturellen Dialog Europas kulturelle Vielfalt nimmt zu. Somit spielt der interkulturelle Dialog eine immer wichtigere Rolle in der Förderung der europäischen Identität und Staatsbürgerschaft. Die EU hat das Jahr 2008 zum Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs erklärt und würdigt somit die Vorteile, die Europas große kulturelle Vielfalt bedeutet.

angeleitete Übungen mit viel Spaß Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen lud zusammen mit dem Interkulturellen Centrum Aachener Studierender (INCAS) zu einem Abend des interkulturellen Dialogs ein. Dabei ging es nicht um einen theoretischen Vortrag von Experten, vielmehr bot sich die Gelegenheit spielerisch und aktiv auszuprobieren, was interkulturelle Kommunikation bedeutet, welche Fallen sie hat und wie man diese umgehen kann.

kulinarische Reise durch KulturenEtwa hundert interessierte Gäste aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen beteiligten sich im Humboldt-Haus der RWTH Aachen mit viel Spaß bei den angeleiteten Übungen. Dabei gab es sogar kleine Preise zu gewinnen, die von der EU-Kommission anlässlich des Europäischen Jahrs des interkulturellen Dialogs bereitgestellt wurden.

EU-Jahr des interkulturellen DialogsErgänzt wurde dieser moderierte Mitmach-Abend durch einen Infostand von EUROPE DIRECT und eine kleine kulinarische Reise durch verschiedene Kulturen. Das Essen aus verschiedenen Ländern wurde von ehrenamtlichen Helfern von INCAS vorbereitet.

 

20.11.2008
Europa-Infos für Projektgruppe der Gesamtschule Herzogenrath

Information der Gesamtschule Herzogenrath  Die Städtische Gesamtschule Herzogenrath führte vom 17. bis 22. November eine Projektwoche durch, in der alle Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend in mehr als 30 Projekten sich der Thematik "Europa - Kultur und Lebensraum" annäherten. Martin Schulz (MdEP) hatte die Schirmherrschaft über die Projektwoche übernommen. Die Schule möchte sich in Zukunft um den Rang einer "Europaschule" bewerben.

Eine der Projektgruppen informierte sich heute beim EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen über Geschichte, Aufbau und aktuelle Thematiken der EU.

Etwa 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren folgten im Haus Löwenstein den Ausführungen von Winfried Brömmel und Jasmina Krcic.

Jasmina Krcic im Gespräch Zahlreiche Rückfragen - u.a. zu "Süd-Ost-Europa" - zeigten das große Interesse der Jugendlichen.

Der begleitende Lehrer Bernd Frohn konnte für die Abschlusspräsentation der Projektergebnisse zwei umfangeiche Pakete mit Informationsmaterial mitnehmen.



Infoabend "Laufbahn Europa"

Christian Gast  Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen informierte heute im Ratssitzungssaal des Rathauses über Möglickeiten und Perspektiven einer Laufbahn bei den EU-Institutionen. Der Referent Christian Gast ist bei der Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) im Wissenschaftszentrum Bonn tätig. Souverän klärte er Fragen wie:
Wo finde ich die Stellenausschreibungen?
Wie und wo bewerbe ich mich?
Wie kann ich ein Praktikum bei den EU-Institutionen machen?
Was ist das Europäische Amt für Personalfragen?
Wie kann ich ein Praktikum bei anderen Institutionen in Brüssel machen, d.h. bei den Ständigen Vertretungen, den Landesvertretungen, den Verbänden etc.?

Großes Interesse beim Infoabend von Europe DirectEtwa 60 Interessenten kamen zum kostenlosen Vortrag, der durch eine PowerPoint-Präsentation unterstützt wurde. Neben Studierenden und Absolventen zeigten auch Schüler, Verwaltungsangestellte und Wissenschaftler mit Berufserfahrung reges Interesse an der Thematik. Die kostenlosen Informationsbroschüren zum Mitnehmen ergänzten einen gelungenen Informationsabend, der sicher im nächsten Jahr wiederholt wird.

Der Referent stellte nach dem Vortrag eine Liste mit den wichtigsten Internetlinks zu EU-Laufbahnen zur Verfügung.


Infostand zur europäischen Unionsbürgerschaft

Infostand zur Unionsbürgerschaft  Neben der deutschen Staatsbürgerschaft besitzen alle Bundesbürger auch die europäische Unionsbürgerschaft. Wer weiß jedoch, was sich dahinter verbirgt? Warum gibt es sie, wenn doch jeder schon einem Staat angehört? Verspricht die Unionsbürgerschaft besondere Rechte? Kann die Unionsbürgerschaft wieder verloren werden?

Die Europäische Kommission lud heute von 10 bis 18 Uhr zu einem Informationsstand am Holzgraben ein. Innerhalb der Kampagne "Europäische Unionsbürgerschaft … Mehr als Worte, konkrete Rechte!" wurde bei regnerischem Wetter mit Hilfe von Spielen und Informationsmaterialen das Thema europäische Unionsbürgerschaft erklärt.

Um 12 Uhr eröffnete Oberbürgermeister Jürgen Linden den Stand offiziell. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen unterstützte die Veranstalter bei der Organisation und steht den Interessenten aus der Region als weiterer Ansprechpartner zur Verfügung.

Deutschland ist bereits die dritte Station der Informationskampagne der Europäischen Kommission, die durch sämtlichen EU-Staaten führt.

 


Erstsemesterempfang in der Europastadt Aachen

Europe Direct beim ErstsemesterempfangDer Krönungssaal des Aachener Rathauses war sehr gut gefüllt mit hunderten neuen Studierenden, die auf Einladung der Stadt Aachen ihren neuen Lebensmittelpunkt u.a. auch als Europastadt kennen lernten.

Bürgermeisterin Sabine Verheyen, Hochschulbeauftragte Monika Krücken und der Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen begrüßten die jungen Menschen und wiesen immer wieder auf grenzüberschreitende Aktivitäten und Perspektiven in der Kaiserstadt hin.

Jasmina Krcic und Winfried Brömmel vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hatten bei ihrem Informationsstand im Rathaus alle Hände voll zu tun, um den neuen Aachenern die Angebote von EUROPE DIRECT zu erläutern, EU-Infobroschüren zu verteilen und Interessenten für den kostenlosen Newsletter zu notieren.


09. und 10.10.2008
Ausstellung zu Klimaschutz bei der Tagung des Europäischen Wissenschaftsparlaments

Infostand bei der EWP-TagungIm Rahmen der ersten Tagung des Europäischen Wissenschaftsparlaments (EWP) am 9. und 10. Oktober 2008 hat das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen sowohl die Tagungsteilnehmer als auch interessierte Bürger der Region über Energie, Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz informiert.

Das EWP, das von der Stadt Aachen und der RWTH Aachen zusammen durchgeführt wurde, tagte mit ca. 120 Teilnehmern aus ganz Europa in der RWTH Aachen zum Schwerpunkt "Europe energised - Will lights go out in 2050?". Im Kármán-Auditorium zeigte EUROPE DIRECT im Erdgeschoss einen Infostand mit einer Ausstellung zu Umwelt- und Klimaschutz. Neben acht großen Panel-Displays mit Erläuterungen, die von der Europäischen Kommission erstellt wurden, gab es etliche deutsch- und englischsprachige Informationsbroschüren über die Themen Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Energie.

Europäisches Wissenschaftsparlament 2008

Die Ausstellung wurde sowohl von den Teilnehmern der Tagung als auch von externen Besuchern rege besucht und veranlasste auch zu interessanten und kontroversen Diskussionen. Das Informationsmaterial wurde teilweise in den Arbeitsgruppen der Tagung aufgegriffen und floss somit in die Erstellung der so genannten "Aachener Erklärung" ein, dem Abschlussdokument der Tagung.

 

23.09.2008
EGUIDYA - Berufsfeldorientierungen im europaweiten Austausch

EGUIDYADie Koordinationsstelle des neuen Grundtvig-Projekts EGUIDYA an der VHS Aachen lud mehrere Netzwerkpartner zu einem Austausch ein, darunter auch das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen.

An dem Projekt beteiligen sich 14 Teampartner aus 9 Ländern von Finnland bis Spanien, die sozio-ökonomisch benachteiligten jungen Menschen schon vor der Ausbildung Wege zu transnationalem, berufsrelevanten Training ermöglichen werden. Unter anderem werden die jungen Erwachsenen Kurzpraktika im Ausland im Rahmen eines Stipendiums absolvieren.

Beim heutigen Netzwerktreffen bei der VHS Aachen, die die Koordination des gesamten EU-Projekts inne hat, ging es vor allem um einen Erfahrungsaustausch zum Bereich des "Screenings", also um die Möglichkeiten die Motivation und Kompetenzen von Austauschbewerbern festzustellen und ggf. zu verbessern.
EUROPE DIRECT Aachen wird das ambitionierte Projekt im Rahmen seiner Möglichkeiten auch bei der weiteren Entwicklung unterstützen.


Führung durch die Europa-Ausstellung für das Couven-Gymnasium

Im Rahmen des Schulunterrichts besuchten 30 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Couven-Gymnasiums die Ausstellung "EUropa ist 50" im Verwaltungsgebäude Katschhof.

EUROPE DIRECT bot der Gruppe eine interaktive Führung an, bei der die Elemente der Ausstellung, die Entstehungsgeschichte und das Grundkonzept der EU und dessen Hintergrundgeschichte erklärt wurden. Die Gymnasiasten zeigten bereits viel Vorwissen und Gespür für Europa und machten mit ihrer Teilnahme die Ausstellung zu einem Erlebnis.

Gerne beantwortete Jasmina Krcic, Praktikantin beim EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, die vielen Fragen der Schüler und Schülerinnen.

22.08.2008
Festakt 20 Jahre Partnerschaft KAB Aachen und LOC/MTC Portugal

Internationale Gäste des FestaktsIm Rahmen der Europa-Kampagne "Europa sozial gestalten - jetzt" der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) wurde im Haus Löwenstein ein Festakt begangen, der 20 Jahre Partnerschaft der KAB Aachen mit einer ähnlichen Organisation in Portugal (LOC/MTC) würdigte. Im Laufe der Jahre sind für viele Mitglieder vielfältige Bezüge und Freundschaften entstanden. Beide Bewegungen setzen sich seit 20 Jahren für ein gemeinsames Europa der Menschen ein.

Zahlreiche Ehrengäste würdigten das Engagement der Gruppen, die sich auch gemeinsam für den Aufbau einer christlichen Arbeitnehmerbewegung auf den Kapverden einsetzen. Dafür erhielt der Arbeitskreis Portugal der KAB Aachen vom Bistum Aachen und dem Diözesanrat der Katholiken einen Ehrenpreis.

Festakt der KABFür das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hieß Winfried Brömmel in einer Rede die Organisationen in Aachen und im Haus Löwenstein willkommen.

Durch die jahrelange intensive Zusammenarbeit der Menschen in den verschiedenen Ländern hätten diese Europa nicht nur kennen gelernt sondern sogar aktiv mitgestaltet. Diese europäische Arbeit werde von EUROPE DIRECT auch in Zukunft unterstützt.

 

18.08.2008
Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg informiert sich über Europa

Paul-Julius-Reuter-BerufskollegAnlässlich des Schulbeginns am Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg besuchten 25 Fachoberschülerinnen und -schüler die Ausstellung „EUropa ist 50“.

Jasmina Krcic, Praktikantin von EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen führte die interessierte Gruppe durch die Ausstellung und durch die einzelnen Elemente des Wortes E-U-R-O-P-A. Sie vermittelte Ihnen das Grundkonzept der EU und dessen Hintergrundgeschichte.

Die jungen Erwachsenen legten ein derart großes Interesse an den Tag, so dass aus der Ausstellungsführung eine Frage- und Diskussionsrunde wurde, die durch die Reaktionen einiger SchülerInnen zeigte, dass die EU hautnah am Bürger ist.


28.07.2008
Führung für Auszubildende der Feuerwehr

Auszubildende der FeuerwehrIm Rahmen ihrer Ausbildung statteten die angehenden Feuerwehrmänner der Feuerwehr Aachen der Ausstellung „Europa ist 50“ einen Besuch ab.

Saskia Lieske vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen führte sie dazu durch die Ausstellung im Katschhof, die noch bis Ende September zu sehen ist, und erklärte ihnen die einzelnen Elemente der Ausstellung sowie wichtige Aspekte der Europäischen Union. Die Gruppe war trotz des für sie bereits anstrengenden Tages sehr interessiert und zeigte sich offen für Europa.


07.06.2008
Fahrt nach Brüssel zum Tag der Offenen Tür bei der EU

Europa-Parlament Die Europäische Union öffnete ihre Türen für die Bürgerinnen und Bürger. Am 7. Juni 2008 ermöglichten die europäischen Institutionen einen Blick hinter die Kulissen.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisierte eine kostenlose Busfahrt nach Brüssel, die innerhalb kürzester Zeit ausgebucht war.

Die Gruppe startete im Plenarsaal der EU-Parlaments, in dem von den Plätzen der Abgeordneten aus eine Debatte über den Klimawandel verfolgt wurde.

Niels Fischer im GesprächDer Aachener EU-Beamte Niels Fischer stand anschließend den Gästen aus Aachen als Ansprechpartner für ihre Fragen zur Verfügung. Er berichtete anschaulich über berufliche Möglichkeiten und Anforderungen bei den EU-Institutionen.

Nach eigenem Belieben erkundeten die Teilnehmer danach die vielfältigen internationalen Präsentationen, Infostände, Konzerte, Tanzaufführungen und Veranstaltungen im Europa-Viertel.

Folklore-TanzDie Europäischen Institutionen klärten in beeindruckender Vielfalt über ihre Aktivitäten auf. Es wurden viele Beispiele für Aktivitäten der EU gezeigt, denn an konkreten Beispielen lässt sich einfacher nachvollziehen, wie Entscheidungen gefällt werden, wohin EU-Gelder fließen und was damit erreicht wird.

Aktivitäten 2008-1

30.05.2008
Führung für amerikanische Gäste

im Rahmen von UROP (Undergraduate Research Opportunities Program), einem Programm, das durch die Exzellenzinitiative der RWTH Aachen gefördert wird, sind derzeit insgesamt 23 Studierende aus den USA und Kanada an der RWTH Aachen zu Besuch, die während eines zehnwöchigen Aufenthaltes an Forschungsprojekten an RWTH-Instituten mitarbeiten.

Winfried Brömmel vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen führte die interessierten jungen Amerikaner durch die Ausstellung "EUropa ist 50" und brachte den Gästen die Entwicklung Europas und das EU-Konzept näher.

 

20. und 27.05.2008
Info-Abende: Wer macht eigentlich was in Brüssel?

Europäische Verfassung, Beitritt der Türkei, Wettbewerbsregeln, Verbraucherschutz, Agrarpreise. Die Europäische Union (EU) greift immer mehr in das alltägliche Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. Mehr als 60 % aller Entscheidungen auf kommunaler Ebene sind von europäischen Verordnungen bestimmt.

Ist es ein bürokratischer Dschungel, der uns immer stärker überwuchert, oder handeln in Brüssel kluge Köpfe allein in unserem Interesse? Was heißt das eigentlich, wenn von "Kommission", "Ministerrat" oder "Rat der Regionen" die Rede ist? Wohin geht das viele Geld?

Thomas Fiedler vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bot bei der VHS Aachen zwei kurzweilige Abende mit vielen anschaulichen Informationen, Anekdoten und Diskussionen.

 

09.05.2008
Ausstellung "EUropa ist 50" beim Katschhof eröffnet

Winfried Brömmel und die Schüler der Europaschule PassstraßeAnlässlich des Europatages eröffnete das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen im Foyer des Verwaltungsgebäudes Katschhof am Freitag 09.05.2008 die Ausstellung "EUropa ist 50".

Um 11 Uhr wurde als erste Besuchergruppe eine dritte Schulklasse der Europaschule Passstraße beim Katschhof begrüßt und durch die Ausstellung geführt. Die 24 Schülerinnen und Schüler zeigten bereits viel Wissen und Verständnis für Europa, da dies seit langem ein wichtiges Thema in ihrer Schule ist. Sie stellten zudem viele Fragen, die EUROPE DIRECT Koordinator Winfried Brömmel beantwortete.

Führung für die Schüler der Europaschule PassstraßeDie Ausstellung gliedert sich durch die einzelnen Buchstaben des Wortes "Europa" und vermittelt die globalen europäischen Themen:

E - Die gemeinsamen, europäischen Wurzeln
U - Die vertraglich-wirtschaftliche Basis
R - Die europäische Gemeinschaft heute
O - Der Wachstumsprozess von Europa
P - Europäische Gemeinschaftsprojekte
A - Europa morgen und übermorgen

Die Exponate sind 2007 vom Auswärtigen Amt als Wanderausstellung in ganz Deutschland gezeigt worden und sind in diesem Jahr als Dauerleihgabe an die StädteRegion Aachen übergeben worden. In einer Kooperation von Kreis Aachen und EUROPE DIRECT Aachen wird die Ausstellung ab Oktober 2008 in verschiedenen Städten der Region zu sehen sein.

Im Foyer des Verwaltungsgebäudes Katschhof ist die Ausstellung bis zum 30.09.2008 der gesamten Öffentlichkeit zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich:
Montag bis Donnerstag: 06.30 Uhr bis 18.15 Uhr
Freitag: 06.30 Uhr bis 16.15 Uhr

EUROPE DIRECT Aachen bietet nach Terminabsprache Führungen für Gruppen an, z.B. für Schulklassen. Absprache bitte über Tel. 0241 - 432 - 7627 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mehr Infos:

 

01.05.2008
Internationaler Karlspreis für Bundeskanzlerin Angela Merkel

Karlspreisträgerin Dr. Angela Merkel - Foto: Andreas Herrmann Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Karlspreisträgerin des Jahres 2008. Der Preis wurde am 1. Mai, am Christi Himmelfahrt-Tag, vergeben.

Merkel erhielt den Preis „in Würdigung ihres herausragenden Beitrags zur Überwindung der Krise der EU und in Anerkennung richtungsweisender Entscheidungen zum Fortschreiten des europäischen Einigungsprozesses.“ Man ehre, so heißt es in der Begründung weiter, „eine überzeugte Europäerin für ihren Bahn brechenden Beitrag zum europäischen Grundlagenvertrag, ihre integrierende und menschliche, zugleich bestimmende und zielorientierte Verhandlungsführung, für ihre kluge Diplomatie und ihr engagiertes Auftreten für die Vertiefung der europäischen Integration.“

Angela Merkel in Aachen - Foto: Andreas HerrmannWie in jedem Jahr fanden von April bis Mai, im Vorfeld der Preisverleihung, zahlreiche Veranstaltungen statt, deren Themen sich einerseits um aktuelle Tendenzen und Ereignisse rund um Europa, andererseits um den jeweiligen Preisträger und sein Heimatland drehen. Stadt Aachen und Karlspreisstiftung organisieren Konzerte, Lesungen, Vorträge, Diskussionen, Theaterinszenierungen oder Ausstellungen. Angeboten wurden mal eine Filmwoche, mal ein Koch- und Weinkurs, mal Sportveranstaltungen oder ein Bürgerkonvent.

Tradition hatte auch das diesjährige Open-Air-Programm auf dem Katschhof. Am Vortag und am Tag der Preisverleihung sorgten zahlreiche Stände für Informationen und kulinarische Genüsse. Zu den Höhepunkten des Festes gehörte auch der Auftritt der aktuellen Karlspreisträgerin, die die Besucher begrüßt.

 

29. und 30.04.2008
Karlspreis für die Jugend 2008

Drei Europagewinner des Jugendkarlspreises 2008 - Foto: Winfried Brömmel In der Aula der RWTH Aachen ist am 29.04.2008 der Karlspreis für die Jugend verliehen worden. Der Preis wurde erstmalig von der Karlspreisstiftung zusammen mit dem Europäischen Parlament ausgeschrieben.

27 nationale Gewinner waren nach Aachen gekommen, die aus rund 400 Vorschlägen ausgewählt waren. Sie hatten die europäische Idee vorbildlich verwirklicht durch praktische Beispiele für das Zusammenleben in einer Gemeinschaft. Die drei besten Projekte erhielten zusätzliche Auszeichnungen. Der erste "Karlspreis für die Jugend" und damit 5.000 Euro gingen an das ungarische Projekt "Schüler ohne Grenzen". Seit 15 Jahren werden jährlich Sommercamps für mehr als 100 Schüler aus der Slowakei, aus Rumänien, Serbien, Ungarn und der Ukraine organisiert. Es gibt Workshops beispielsweise zu den Themen Menschenrechte oder Geschichte. Die Schüler unterschiedlicher Herkunft und Religion üben sich vor allem in Toleranz, gleichzeitig entsteht ein großes Netzwerk. "Wir lernen, wie die anderen leben - ohne zu vergessen, woher wir selbst kommen", so die glückliche Gewinnerin und Initiatorin von "Schüler ohne Grenzen", Emöke Korzensky.

Diskussion mit der Bundeskanzlerin - Foto: Winfried BrömmelDen zweiten Preis bekam eine Gruppe aus London, die dort ein Festival als Gegenpol zur anti-europäischen Presse Englands organisiert hatten. Statt Europa schlecht zu reden, gab es gut besuchte Diskussionsforen und einen offenen Dialog. Der dritte Platz ging an eine griechische Schule, deren Schüler alle wichtigen Entscheidungen und Ereignisse in der EU kontinuierlich dokumentieren. Darüber hinaus wurde sogar "Die Europäische Union" als Unterrichtsfach eingeführt.

EUROPE DIRECT Aachen betreute die Gäste aus den 27 EU-Mitgliedsländern während ihres dreitägigen Besuchs in Aachen. Neben der Preisverleihung standen u.a. eine Europa-Party, eine Stadtführung und am 30.04.2008 die Teilnahme an der Diskussion mit der diesjährigen Karlspreis-Trägerin Angela Merkel um überfüllten Hörsaal FO1 der Auch die Bundeskanzlerin gratulierte - Foto: Winfried Brömmel Hochschule an, in dem die Jugendlichen einen Ehrenplatz in den ersten Reihen hatten. Die Bundeskanzlerin gratulierte den jungen Europäern und stellte sich für ein Gruppenfoto zur Verfügung.

Der Karlspreis für die Jugend soll jährlich veliehen werden. Hans-Georg Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments, meint bei der Preisverleihung in Aachen, dass viele der Errungenschaften der EU von Jugendlichen als Selbstverständlichkeit gesehen werden. Dabei sei der Weg hin zu einer Gemeinschaft von 500 Millionen Menschen durchaus nicht leicht. Der Karlspreis für die Jugend solle zur Entwicklung eines europäischen Bewusstseins und Zusammengehörigkeitsgefühls beitrage: "Der heutige Tag ist der Beweis, dass die Flamme der europäischen Idee noch brennt!"

 

18.04.2008
Übergabe der Wanderausstellung "EUropa ist 50"

Walter Eschweiler, Martin Schulz, Dr. Jürgen Linden - Foto: Winfried BrömmelAufgrund der großen Resonanz in der Bevölkerung, Multiplikatoren und Institutionen aus der Region hatte sich die StädteRegion Aachen um die Ausstellung "EUropa ist 50" als Dauerleihgabe vom Auswärtigen Amt bemüht. Heute wurde die Ausstellung im Foyer des Kreishauses Aachen offiziell an die StädteRegion Aachen überreicht.

Walter Eschweiler, Sportdiplomat im Rang eines Konsuls im Referat für Internationale Sportbeziehungen des Auswärtigen Amtes übergab der StädteRegion Aachen, vertreten durch Dr. Jürgen Linden, die Exponate. Der Europaabgeordnete Martin Schulz wohnte der Übergabe bei und gab einen Impuls zum Stellenwert von Kommunikation und Bürgernähe bezüglich europäischer Themen.

Da die Ausstellung als Wanderausstellung eingesetzt werden soll, soll den euregionalen Partnern die Möglichkeit geboten werden, sie an ausgewählten Standorten innerhalb der Euregio Maas-Rhein zu präsentieren. Organisatorisch ist die Ausstellung an das Aachener EUROPE DIRECT Informationsbüro und an die Stabsstelle 90 des Kreises Aachen angedockt.

Der Zeitplan der Ausstellung: Vom 31.03. bis 08.05.2008 ist sie im Foyer des Kreishaus des Aachen aufgebaut. Ab dem 09.05. bis zum 30.09.2008 wird die Wanderausstellung zur Stadt Aachen wechseln und im Verwaltungsgebäude Katschhof aufgebaut werden.

 

16.04.2008
Ausstellungseröfnung: Europa - kreativ entdecken

Eröffnung: Europa - kreativ entdecken - Foto: Winfried Brömmel "Europa - kreativ entdecken" ist ein Modellprojekt für 600 Kinder aus Grundschulen in der Euregio Maas-Rhein als europäische Modellregion. Künstler aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland sind mit eigenen Konzepten in die Schulen gegangen, um modellhaft Umsetzungen zum Thema Europa mit den Kindern zu erarbeiten.

EUROPE DIRECT Infostand - Foto: Winfried BrömmelHeute wurde die Ausstellung von Stadtdirektor Wolfgang Rombey eröffnet. Sie zeigt Objekte aus Ton, Erde und Papier, die Einblicke in die künstlerische Interpretation der Kinder zu dem Thema Europa geben. Großformatige Bilder zeigen die Vielfältigkeit der bildnerischen Gestaltung des Themas. Ein Trickfilm thematisiert die Medienpräsenz und -kompetenz im Leben junger Europäer. Eine selbst gestaltete Europafahne, als Vision der Kinder, setzt die Ausstellung in den richtigen Rahmen.

EUROPE DIRECT Aachen lud zur Vernissage mit den beteiligten Kindern und Künstlern im Verwaltungsgebäude Katschhof ein. Der Infostand mit Europa-Materialien wurde von den gut 120 Kindern begeistert angenommen.

Die Ausstellung unter der Trägerschaft vom Bildungswerk Carolus Magnus e.V. in der Bleiberger Fabrik Aachen dauert noch vom 16.04. bis zum 03.05.2008. Die Öffnungszeiten sind Mo. bis Do. von 08.00 bis 18.00 Uhr und Fr. von 08.00 bis 16.00 Uhr.

 

08.04.2008
Diskussion "Wie viel Europa wollen wir?" im Geschwister-Scholl-Gymnasium

Diskussion: Wie viel Europa wollen wir? - Foto: Winfried Brömmel Zur Zukunft Europas haben gut 250 Schüler der Jahrgangsstufen 9, 10 und 12 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums den Politikern Daniel Cohn-Bendit und Dr. Peter Gauweiler auf den Zahn gefühlt. Moderiert wurde die Veranstaltung von AZ-Chefredakteur Bernd Mathieu, unterstützt von den Schülern Alexander Prill und Stefanie Pütz.
Daniel Cohn-Bendit (MdEP) ist Co-Vorsitzender der Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz im Europäischen Parlament. Dr. Peter Gauweiler (MdB) ist Vorsitzender des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages.

Die Politiker mit den Schüler-Moderatoren - Foto: Winfried BrömmelGauweiler und Cohn-Bendit ließen ihre bekannten konträren Standpunkte aufeinander prallen. Der EU-Skeptiker aus der CSU warnte vor einer Überregulierung durch die EU-Gremien in Brüssel. Cohn-Bendit hingegen betonte die Notwendigkeit einer gebündelten Kompetenz in einer globalisierten Gesellschaft, in der sich Europa z.B. mit den USA oder China auseinandersetzen muss.

EUROPE DIRECT Infostand - Foto: Winfried BrömmelDie zeitweilig hitzige Diskussion war vielleicht auch dadurch bedingt, dass der Fernsehsender Phönix live aus der Schul-Aula sendete.

Auf die Frage einer Schülerin "Wie können wir uns für Europa einbringen?" hatten die beiden Politiker keine überzeugenden Antworten. Cohn-Bendit verwies jedoch auf die zahlreichen Austauschprogramme zwischen den Universitäten, die er allen ans Herz legte. Er forderte die jungen Menschen auf: "Das ist euer Europa. Macht damit, was ihr wollt."

Die Veranstaltung war Teil des Karlspreis-Rahmenprogramms und wurde von EUROPE DIRECT Aachen in der Organisation und durch einen Infostand unterstützt.

 

18.03.2008
Fragen und Antworten zu Europa - Kinder und Jugendliche von Nasch Dwor

Fragen und Antworten zu Europa "Nasch Dwor" ist russisch und bedeutet "Unser Hof". Es ist zugleich der Name eines Vereins in Leverkusen, der Spätaussiedler aus russisch-sprachigen Ländern bei der Integration in Deutschland unterstützt.

EUROPE DIRECT Aachen lud eine Gruppe von 15 Jungen und Mädchen dieses Vereins im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Haus Löwenstein ein und informierte über Europa und Aachen als Europastadt. Diese hatten sich zuvor mit bereitgeselltem Informationsmaterial im Rahmen eines Europa-Seminars vorbereitet, so dass eine lebhafte Diskussion über Europa aus der Sicht der jungen Menschen entstand.

11.03.2008
Mobil in Europa - Berufskolleg für Technik in Düren

Europe Direct Infostand mit Marcel VojnicIm Rahmen des Aktionstages "Mobil in Europa - ich bin dabei" hat Bürger Europas e.V. zusammen mit EUROPE DIRECT Aachen die Schüler des Berufkollegs für Technik in Düren zu den Themen Mobilität und lebenslanges Lernen informiert.

Marcus Reichel, Mitarbeiter des Vereins Bürger Europas, hielt den Einführungsvortrag und zeigte auf, welche Chancen sich jugendlichen Arbeitnehmern bieten, sich europaweit für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren und auch mit dem technischen Fortschritt Schritt zu halten.

Darüber hinaus wurde die Geschichte und Struktur der EU bis hin zu den heutigen Herausforderungen im Zeitalter der Globalisierung interaktiv anhand von Videoeinspielungen und Workshops erläutert.

 

10.03.2008
Mobil in Europa - Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in Aachen

Minister Laschet - Foto: Winfried Brömmel Mit Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, konnte für den Aktionstag "Mobil in Europa - ich bin dabei" ein Redner gewonnen werden, der durch seine langjährige Tätigkeit im europäischen Parlament mit den neuartigen Anforderungen Europas an unsere Jugend vertraut ist.
Schüler und Referenten - Foto: Marcel VojnicNach dem Einführungsvortrag des Ministers "Das Europa der Bürger - was leistet die EU zum Wohle und Nutzen der Menschen?" wurden den Jugendlichen die für sie geeigneten Programme vorgestellt, praktische Tipps für Bewerbungen und Auslandsaufenthalte gegeben, sowie ihnen die grundlegende Idee, Struktur und Funktionsweise der EU erklärt. Dabei lag der Fokus auf interaktiven Seminaren und Diskussionen um die Teilnehmer zu motivieren ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und zu gestalten.

Der Aktionstag wurde von Bürger Europas e.V. zusammen mit EUROPE DIRECT Aachen veranstaltet. Gut 100 Schüler des Berufkollegs für Wirtschaft und Verwaltung beteiligten sich angeregt.

 

25.02.2008
Unterstützung für EUROPE DIRECT Hagen

Die Linksammlung zu europäischen Themen von EUROPE DIRECT Aachen war die Grundlage des gleichartigen Verzeichnisses beim neuen Internetauftritt von EUROPE DIRECT Hagen.
Aachen wünscht Hagen viel Erfolg bei der weiteren Europa-Arbeit.

 

12.02.2008
Information für Vertreter der Abfallwirtschaft über Europa-Fragen

Information für Vertreter der AbfallwirtschaftThomas Fiedler von EUROPE DIRECT Aachen informierte Vertreter der Abfallwirtschaft aus deutschen Großstädten, die auf Einladung von Ulrich Koch, dem Geschäftsführer der AWA Entsorgung GmbH, nach Aachen gekommen waren.

Im Haus Löwenstein verfolgten die Gäste die Ausführungen von Herrn Fiedler über das europäische Engagement der Stadt Aachen im Bereich der wissensbasierten Wirtschaft.

22.01.2008
Austausch der EUROPE DIRECT Relais in der Euregio Maas-Rhein

Europe Direct in der EuregioAuf Einladung von EUROPE DIRECT Aachen tauschten sich die benachbarten Informationsrelais in der Euregio Maas-Rhein über ihre jeweiligen Aktivitäten und Schwerpunkte aus.
Die Mitarbeiter der Relais aus den Städten Maastricht, Lüttich, Eupen und Aachen unterstützen sich gegenseitig bei euregionalen Fragen. Auch gemeinsame Aktionen werden ins Auge gefasst.

 

16.01.2008
VHS-Info-Abend "Wer macht was in Brüssel?"

Europe Direct in der EuregioDie Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg lud Thomas Fiedler von EUROPE DIRECT Aachen zu einem Info-Abend in das Berufskolleg Erkelenz als Referent ein. Es ging um die Frage "Wer macht eigentlich was in Brüssel?", also um die EU und ihre Institutionen.

Die Zuhörer verfolgten die spannenden Ausführungen über die "Kommission", den "Ministerrat "oder den "Rat der Regionen". Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Europa-Union Geilenkirchen statt.

 

10.01.2008
Vortrag und Diskussion zu euregionaler Zusammenarbeit

Im Krönungssaal des Aachener Rathauses fand eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Uni im Rathaus" statt.

Der anschauliche Vortrag von Prof. Dr. Martina Fromhold-Eisebith vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, RWTH Aachen diskutierte Ansätze der euregionalen Zusammenarbeit hinsichtlich besonders erfolgsversprechender und zukunftsrelevanter Aktivitätsfelder. Der Blick auf andere Euregios lieferte Inspiration, wie sich auch die Euregio Maas- Rhein durch ein erweitertes Spektrum an Kooperationsfeldern noch besser auf absehbare Herausforderungen der Regionalentwicklung vorbereiten kann.

Die Referentin nutzte u.a. Karikaturen aus einer Ausstellung, um das Verhältnis zwischen Deutschen und Niederländern zu verdeutlichen. Es bestünde in der Euregio Maas-Rhein noch viel an Potenzial in Sachen grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Vor allem Probleme in der Bürokratie und Sprachprobleme hemmten nach wie vor eine wirtschaftliche Kooperation, aber auch kulturelle Unterschiede ließen sich nicht leicht überwinden. Fortschritte gäbe es hingegen bezüglich der verkehrlichen Infrastruktur: die Euregiobahn weitet ihr grenzüberschreitendes Netz aus.
In der anschließenden Diskussion, die von von Monika Krücken geleitet wurde, wiesen einige der etwa 300 Zuhörer darauf hin, dass im Bereich der Wissenschaft bzw. Hochschulen kaum Sprachprobleme bestünden, da Englisch gesprochen würde.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen stellte umfangreiches Informationsmaterial über Europa zur Mitnahme bereit.


07.01.2008
Europa-Woche der Gruppe KAB 60+

Europa-Woche der Gruppe KAB 60+ Vom 7. - 11. Januar 2008 fand im Oswald von Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath eine Europa-Woche der Gruppe KAB 60+ statt, zu deren Eröffnungstag auch das EUROPE DIRECT Büro Aachen eingeladen war. Hinter dem Namen "KAB 60+ " verbirgt sich eine Gruppe ehemaliger katholischer Arbeitnehmervertreter, die sich einmal jährlich für eine Woche trifft, um gesellschaftspolitische Fragen zu diskutieren.

Der Referent des EUROPE DIRECT Büros, Thomas Fiedler, wusste um das hohe vorhandene Problembewusstsein der Teilnehmer und führte deshalb am Anfang dieser Europa-Woche nicht nur in die Geschichte und Arbeitsweise der EU ein, sondern diskutierte mit den hochinteressierten KAB-Mitgliedern auch über die Frage, ob Europa nur als Wirtschaftsgemeinschaft oder auch als Wertegemeinschaft wahrgenommen wird und ob es Unterschiede zwischen den Generationen bei dieser Wahrnehmung gibt. Das besondere Interesse der KAB-Gruppe galt der Frage, was die EU für die ältere Generation tut. Bei allen Fragen zur demographischen Entwicklung und zum sozialen Ausgleich zeigten die Teilnehmer ein beachtliches Fachwissen. Sowohl die Teilnehmergruppe als auch der Referent genossen den anschließenden engagierten Gedankenaustausch.


Aktivitäten 2007-2

19.12.2007
EUROPE DIRECT überreicht Europa-Weihnachtsmann

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen überreichte den Schülerinnen und Schülern der Katholischen Grundschule (KGS) Passstraße einen 50 cm großen Europa-Weihnachtsmann aus Schokolade. Damit möchte die Beratungsstelle die vielfältigen europäisch ausgerichteten Aktivitäten der Schule würdigen.

So lernen in der KGS Passstraße die Schüler u.a. in verschiedenen Projekten andere europäische Länder, Eigenheiten, Kulturen und Brauchtum kennen. Aktuell beschäftigt sich die Schule mit Migrationsliteratur, die die Kinder vor europäischen Gästen in Form von Geschichten, Gedichten und Liedern vorgestellt haben. Zudem gibt es vielfältigen Austausch mit belgischen Schülern, z.B. im Projekt Theseus, in dem die Kinder Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei Märchen entdecken.

Neben dem europäischen Weihnachtsmann übergab Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen der Schule auch die neue Broschüre und das Poster "In Vielfalt geeint", das gut geeignet ist, den Grundschulkindern die Europäische Union zu erkären. Die KGS Passstraße, so die Schulleiterin Maria Keller, wird ihr Engagement in Sachen Europa u.a. mit diesem Material und geplanten weiteren Projekten fortsetzen.

05. und 12.12.2007
Info-Abende: Wer macht eigentlich was in Brüssel?

Europäische Verfassung, Beitritt der Türkei, Wettbewerbsregeln, Verbraucherschutz, Agrarpreise ... - Die Europäische Union (EU) greift immer mehr in das alltägliche Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. Mehr als 60 % aller Entscheidungen auf kommunaler Ebene sind von europäischen Verordnungen bestimmt. Ist es ein bürokratischer Dschungel, der uns immer stärker überwuchert, oder handeln in Brüssel kluge Köpfe allein in unserem Interesse? Was heißt das eigentlich, wenn von "Kommission", "Ministerrat" oder "Rat der Regionen" die Rede ist? Wohin geht das viele Geld?

Thomas Fiedler vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen bot bei der VHS Aachen zwei kurzweilige Abende mit vielen anschaulichen Informationen, Anekdoten und Diskussionen.

05.12.2007
Karlspreis-Diskurs "Europa - Quo Vadis?" in Brüssel

Karlspreis-Diskurs 2007 - Foto: W. BrömmelNach 2005 fand heute in Brüssel der zweite Karlspreis-Diskurs statt. Unter dem Titel "Europa - Quo Vadis?“ ging es um die Zukunft Europas. Eingeladen hatten das EU-Parlament und die Karlspreisstiftung. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen wiederum lud knapp 40 Studierende des Europastudiengangs an der RWTH Aachen zu einer kostenlosen Busfahrt zur Veranstaltung ein.

Auf dem Podium stellten sich in einer ersten Diskussionsrunde dem Moderator Pat Cox - Karlspreisträger des Jahres 2004 - der diesjährige Karlspreisträger Javier Solana und der frühere polnische Außenminister Bronislaw Geremek, der im Jahre 1998 mit dem Karlspreis ausgezeichnet wurde. Hinzu kam Gerd Pötting, Präsident des Europäischen Parlaments.

Studierende beim Karlspreis-Diskurs 2007 - Foto: W. BrömmelAnwesend waren darüber hinaus weitere Karlspreisträger: Leo Tindemanns (1976), Emilio Colombo (1979) Jacques Delors (1991) und Franz Vranitzky (1995). An der Diskussion, die vom Sender Europe by Satellite übertragen und von zahlreichen europäischen Fernsehsendern übernommen wurde, beteiligten sich in einer zweiten Runde auch Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende des Europäischen Parlaments sowie die Studierenden aus Aachen.

Konzert für Europa 2007 - Foto: W. BrömmelKrönender Abschluss des Tages war das "Konzert für Europa" aus Anlass des 50. Jubiläums der Römischen Verträge im Plenarsaal. Das Orchester Symphonica Toscanini führte unter Leitung von Lorin Maazel Beethovens 9. Symphonie auf, dessen Teil "Ode an die Freude" als Europa-Hymne bekannt ist.

Den Studierenden hat die Fahrt gut gefallen, wie eine Zuschrift zeigt: " Ich möchte mich auf diesem Wege bei Ihnen für die äußerst interessante Fahrt nach Brüssel bedanken. Es war für uns "Europastudenten" ein besonderes Erlebnis, welches ich persönlich in sehr guter Erinnerung behalten werde. Danke!"

 

28.11.2007
Diskussion über "Kommune und Europa"

Diskussion Kommune und Europa - Foto: W. BrömmelDie CDU Aachen mit ihrem Arbeitskreis Europa lud interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Vortrag und Diskussion über das Thema "Kommune und Europa" ein.

Thomas Fiedler und Winfried Brömmel vom EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen informierten u.a. über die Fragen, wie Europa auf kommunaler Ebene funktioniert, welche Kompetenzen die unterschiedlichen Gremien haben und wohin europäische Fördergelder fließen. Zudem wurden Ziele und Angebote von EUROPE DIRECT Aachen vorgestellt.

Gut 25 Interessierte, darunter der frühere Oberbürgermeister von Aachen und Abgeordnete des Europäischen Parlaments Kurt Malangré, diskutierten mit viel Sachverstand und Engagement mit den Referenten. Die zweieinhalbstündige Veranstaltung fand im Konferenzsaal des CDU-Hauses in der Martinstraße in Aachen statt.

19. bis 21.11.2007
Tagung aller deutschen EUROPE DIRECT Zentren in Köln

Dr. Gerhard Sabathil bei der EUROPE DIRECT Tagung - Foto: W. BrömmelDie jährliche Versammlung aller 54 deutschen EUROPE DIRECT Informationszenten fand in diesem Jahr in einem Vorort von Köln statt. Aachen war durch seinen Koordinator Winfried Brömmel vertreten.

Zahlreiche Fachvorträge, Diskussionen und Workshops reflektierten die Aktivitäten des EUROPE DIRECT Netzwerks und gaben Anregungen für die nächsten eineinhalb Jahre bis zur Wahl des Europaparlaments Mitte 2009. Neben der Mitwirkung der Leiter der Regionalvertretungen der Europäischen Kommission in München und Bonn, begrüßte auch Dr. Gerhard Sabathil, der Leiter der Europäischen Kommission in Deutschland die Anwesenden. An einer Podiumsdiskussion nahmen zudem Ruth Hieronymie (MdEP), Michael Mertes (NRW-Staatssekretär für Europaangelegenheiten) und Prof. Dr. Jürgen Elvert (Uni Köln) teil.

Wichtige Themen der Tagung waren neben der Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Netzwerken, wie z.B. Cultural Contact Point, eTwinning oder Team Europe, auch die Informationsstrategie für die nächste Europawahl und die Bedeutung des neuen EU-Reformvertrags.

EUROPE DIRECT Tagung 2007 - Foto: W. BrömmelIn den Workshops wurde u.a. an den EU-Themen Klimaschutz und Verbraucherrechte gearbeitet. Während der Tagung konnten die verschiedenen EUROPE DIRECT Büros sich über gelungene Aktionen und Pläne der anderen Einrichtungen informieren. Allen Teilnehmern ist es sehr wichtig, das EUROPE DIRECT Netzwerk durch persönliche Kontakte zu stärken.

Auswahl von interessanten Links:

13.11.2007
Abschlussveranstaltung des Europäischen Jahres der Chancengleichheit

Fachlicher Austausch beim EUROPE DIRECT StandDas Europäische Jahr der Chancengleichheit neigt sich dem Ende zu. In Aachen fand heute von 10 bis 14 Uhr die nationale Abschlussveranstaltung dazu statt. Die Konferenz bildete den Schlussstein einer deutschlandweiten Serie von Veranstaltungen zum Thema.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen mit Minister Armin Laschet lud auch über EUROPE DIRECT Aachen dazu herzlich ein. Neben den europäischen Anstrengungen für Chancengleichheit wurde auch der Landeswettbewerb "Grenzüberschreitungen" mit den Siegern präsentiert, die zeigten, wie innovative Ideen und couragierte Vorbilder aussehen können

Außer Armin Laschet haben u.a Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren Frauen und Jugend, und Barbara Gessler, die Leiterin der Vertretung der EU-Kommission in Bonn, die Veranstaltung mitgestaltet.

12.11.2007
ERASMUS-Film und spanischer Abend

Erasmus-Film Das ERASMUS-Programm wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Von der EU ins Leben gerufen, will das Programm die Mobilität der europäischen Studierenden fördern. Erklärtes Ziel ist es, dass möglichst viele Studierende bis zu 12 Monate im Ausland in einer anderen europäischen Sprache studieren.
ERASMUS-Stipendiaten müssen keine Studiengebühren im Ausland bezahlen und erhalten einen Mobilitätszuschuss, der den mit einem Auslandsstudium verbundenen Mehrbedarf (teilweise) abdecken soll. Die im Ausland erbrachten Studienleistungen werden zu Hause voll anerkannt.

Die Veranstalter informierten vor dem FilmAus Anlass dieses Jubiläums zeigte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen in Kooperation mit der RWTH Aachen, der FH Aachen sowie AEGEE-Aachen e.V., einer Organisation, welche unter anderem in Aachen für die RWTH die ERASMUS-Betreuung durchführt, im Cinekarree Aachen den Film "L'auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr". Dieser Film handelt von einem französischen Studenten, der gefördert durch das ERASMUS-Programm zwei turbulente Auslandssemester in der spanischen Metropole Barcelona verbringt.

Vor dem Film informierten die Veranstalter über das ERASMUS-Programm. Im Anschluss an den Film gab es einen spanischen Abend mit Cocktails und spanischen Spezialitäten.

Weitere Informationen zu einem Studienaufenthalt im Ausland

Informationen zur ERASMUS-Betreuung in Aachen und der Arbeit von AEGEE

Infos zum Film

08.11.2007
Europäischer Tag der Ziviljustiz in Aachen

Europäischer Tag der Ziviljustiz in Aachen - Foto: W. Brömmel Nach dem Vorbild der anderen großen "Europäischen Tage" haben die Europäische Kommission und der Europarat im Jahr 2003 einen "Europäischen Tag der Ziviljustiz" ins Leben gerufen, der jedes Jahr begangen wird und den europäischen Bürgern die Ziviljustiz nahe bringen soll. Bislang wurden die Hauptveranstaltungen im in Bautzen, Edingburgh und in Paris abgehalten.

Im Zentralbau des neuen Justizzentrums Aachen waren neben den deutschen auch belgische und niederländische Partner aus der Euregio einbezogen.

Am Morgen wurde 180 Schülerinnen und Schülern der Nachbarländer der Euregio die Möglichkeit gegeben, an verschiedenen Prozesssimulationen teilzunehmen. Das Nachmittagsprogramm war ein Fachprogramm für interessierte Juristinnen und Juristen aus den Kreisen der Justiz, der Rechtsanwälte und Notare, der Wissenschaft, der Referendare und Studenten. Zum Ausklang der Veranstaltung fand am Abend ein Festakt mit Ansprachen der Minister der beteiligten Länder statt.

EUROPE DIRECT Aachen versorgte zusammen mit Ewa Wiwatowska von der Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit die über 450 Gäste mit Informationsmaterial. Zudem wurden etliche Anfragen aufgenommen, die vom EUROPE DIRECT Informationsbüro weiter bearbeitet werden.

26.10.2007
Europe Direct Aachen unterstützt Projekt Euregiokompetenz

Lisette DassonvilleDie Euregio Maas-Rhein hat vor einigen Jahren das Projekt Euregiokompetenz initiiert, das Schülerinnen und Schüler befähigt, nach ihrer Ausbildung in den jeweiligen Nachbarländern zu arbeiten bzw. zu leben. Um die Chancen auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zu steigern, steht neben der Thematisierung der einzelstaatlichen Systeme auch das Erlernen einer zusätzlichen Sprache (Deutsch, Französisch oder Niederländisch) und ein Praktikum im Nachbarland auf dem Lehrplan der Schülerinnen und Schüler.

EUROPE DIRECT Aachen bot der 26-jährigen Lisette Dassonville, die in Verviers eine kaufmännische Ausbildung macht, die Gelegenheit zwei Wochen Erfahrungen in diesem Projekt und beim Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen zu machen. Die Auszubildende hat bereits über 9 Jahre Deutsch gelernt, hatte jedoch bisher wenig praktische Erfahrung mit der Anwendung der Sprache. Während des Euregiokompetenz-Praktikums in Aachen konnte sie den aktiven Sprachgebrauch verbessern und viel Neues über den deutschen Teil der Euregio Maas-Rhein und die Arbeit bei der Stadt Aachen lernen.
Frau Dassonville stellte am Ende des Praktikums fest, dass das Praktikum sehr bereichernd war und dass sie vor allem keine Scheu mehr haben muss, die deutsche Sprache zu verwenden.

18.10.2007
Besuch des Europaparlaments in Brüssel

Besuch des Europaparlaments in Brüssel - Foto: C. DidierEine Gruppe von rund 50 Frauen und Männern aus Aachen, fast alle Migranten, haben auf Einladung des Europaabgeordneten Martin Schulz Brüssel besucht.

Organisiert hatte die Fahrt das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen.

Schon seit mehreren Jahren bietet Sabine Rosenbrock in Aachen ehrenamtlich Gesprächsrunden für Frauen mit Migrationshintergrund an. Den organisatorischen Rahmen zu den Gesprächsrunden bildet die Organisation EFI Deutschland e.V. - EFI steht dabei für "Erfahrungswissen für Initiativen", eine Bundesarbeitsgemeinschaft ist legitimierter Vertreter der "seniorTrainerinnen".

Einmal wöchentlich treffen sich die Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, wie zum Beispiel Iran, Jordanien, Niederländisch Curacao, Kongo u. a. Die Migrantinnen hatten während der Gesprächskreise ein großes Interesse an den demokratischen Strukturen in Deutschland und der europäischen Union gezeigt und hatten sich intensiv mit Informationsmaterial beschäftigt, das EUROPE DIRECT Aachen zur Verfügung gestellt hatte. Nach einem früheren Besuch des Landtags in Düsseldorf wünschten die Frauen das Europaparlament in Brüssel zu besuchen.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen wurde daraufhin um Unterstützung gebeten. Und so kam die Fahrt zustande, bei der teilweise auch die Ehemänner mitfuhren. Während einer zweistündigen Stadtrundfahrt wurde zunächst Brüssel erkundet. Im Haus des Europäischen Parlaments folgte eine Informationsveranstaltung über Organe und Tätigkeiten der EU. Mit einem Rundgang durch den Plenarsaal des Parlaments endete auch diese Informationsveranstaltung.

Kontakt zu Sabine Rosenbrock unter Tel. 0241 - 50 64 94 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

16.10.2007
Erstsemesterempfang im Krönungssaal

Erstsemesterempfang - Foto: W. BrömmelDie neuen Studenten und Studentinnen der RWTH, der FH, der Katholischen Fachhochschule und der Musikschule für Musik waren heute in den Krönungssaal des Aachener Rathauses eingeladen.

Den über 500 jungen Studierenden, die zum Rathaus kamen, wurde Musik, Performance, Tanz und Infos geboten. Nach einem Grußwort von Bürgermeisterin Hilde Scheidt lud die Gitarristin Gabrielle Davis von der der Musikschule Aachen zum Zuhören ein. Das Theater Aachen zeigte eine Performance von Marcus Haase und verschiedene Tänzer der VHS Aachen präsentierten Kostproben des "Jazz Dance". Schließlich wurden die Gewinner der Tombola gezogen, deren Hauptgewinn eine Fahrt mit einem Heißluftballon war.

Rund um das Bühnenprogramm gab es zahlreiche Informationen über Stadt, Region und Hochschulen. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro der Stadt Aachen versorgte die zahlreichen Interessenten mit aktuellem Informationsmaterial und präsentierte Aachen als echte Europastadt.

12.09.2007
Europe Direct-Netzwerktreffen in Neuss

Europe Direct-NetzwerktreffenDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EUROPE DIRECT Informationsrelais im Gebiet Bonn - Köln - Düsseldorf - Aachen tauschen sich regelmäßig über Aktivitäten und mögliche Kooperationen aus.
Heute trafen sie sich in Neuss beim EUROPE DIRECT Informationsrelais der Region Mittlerer Niederrhein.

 

09.08.2007
Vortrag und Diskussion: Europa - Euregio - Aachen

Vortrag und Fragerunde: Europa - Euregio - Aachen Jedes Jahr leisten zehntausende von jungen Frauen und Männern einen Zivildienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr im Inland. Weniger bekannt sind das Freiwillige Soziale Jahr im Ausland - obwohl mehrere hundert Freiwillige jährlich an diesem Dienst teilnehmen und dieser sogar für junge Wehrpflichtige als Ersatz für den Zivildienst anerkannt wird.
Der Verein Initiative Christen für Europa e.V. (ICE) bietet seit mehr als 18 Jahren mit dem Projekt "Brücken bauen in Europa" Freiwilligendienste im Ausland an und betreut die jungen Menschen, unter anderem im Josefshaus, dem Sitz des Vereins.

Heute hatte der Verein Winfried Brömmel von EUROPE DIRECT Aachen eingeladen, über Geschichte, Aufbau und Aktuelles aus der EU zu berichten und Aachen als Stadt in der Euregio und Europa darzustellen. Über 30 junge Menschen aus Ungarn, Rumänien und Deutschland, die bald ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland beginnen, verfolgten den Vortrag uns diskutierten mit Herrn Brömmel über die aktuellen Herausforderungen bei der Weiterentwicklung der EU.

02.07.2007
Europa-Podium: Bilanz der deutschen Ratspräsidentschaft

Prof. Dr. Rüdiger Stotz - Foto: W. Brömmel Zur Bilanz der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 und über die aktuellen Herausforderungen für die EU sprach im kritischen Dialog mit Studierenden des Europastudiengangs der RWTH Aachen der stellvertretende Leiter der Abteilung Europapolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Ministerialdirigent Prof. Dr. Rüdiger Stotz.

Gut 70 Interessierte verfolgten die Ausführungen von Herrn Stotz im Haus Matthéy. In der ersten Hälfte der Präsidentschaft standen die Themen Klimaschutz, Energie und der Bürokratieabbau im Vordergrund. Die zweite Hälfte wurde vom Ringen um den Verfassungsvertrag bestimmt. Wenn man bedenke, so Stotz, dass der Auftrag für Frau Merkel lediglich ein "Fahrplan" für den Vertrag gewesen sei und jetzt bereits verbindllich die Inhalte festgelegt seien, kann dies als großer Erfolg gelten und als Beweis, dass sich Europa wieder bewegen kann.

Europa-Podium - Foto: W. Brömmel Erfolgreiche Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft sind nach Prof. Stotz beim Binnenmarkt z.B. zu erkennen durch Bürokratieabbau. So werden demnächst etliche Informationspflichten für Unternehmen entfallen. Mit der Senkung der Gebühren für europaweite Mobilfunktelefonate ist der deutschen Ratspräsidentschaft auch ein sehr bürgernaher Erfolg gelungen.

Neben der Beantwortung von Detailfragen, die das Publikum unter der Moderation von Dr. Günther Unser stellte, nahm der Gast auch eine Anregung mit nach Berlin: Die Regierungen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten sollen doch bitte den Bürgern gut und verständlich vermitteln, was der neue Reformvertrag Europa und auch den Bürgern an Vorteilen bringe.

Die erfolgreiche Veranstaltung war eine Kooperation der Karlspreisstiftung, des Europastudiengangs der RWTH Aachen und des EUROPE DIRECT Informationsbüros der Stadt Aachen, die in einem halben Jahr sicherlich wieder seine Fortsetzung findet.

26.06.2007
Tagung des Projekts "Knowledge Roadmap"

Abschlusstagung des Projekts Die Notwendigkeit der Wandlung in eine wissensbasierte Gesellschaft und Wirtschaft wurde in der Lissabon-Agenda im Jahre 2000 verankert. Seither hat sich Europa stark verändert und bemüht sich, die wettbewerbsstärkste wissensbasierte Wirtschaft der Welt zu werden.

Die Abteilung Wissenschaft und Europa der Stadt Aachen leitet seit November vergangenen Jahres ein Interreg IIIC-Forschungsprojekt mit dem Namen "Knowledge Roadmap", an dem auch die Städte Duisburg, Arnhem, Njimegen und Dos Hermanas (Andalusien) beteiligt sind.
Das renommierte Institut Euricur aus Rotterdam hatte die fünf Städte und Regionen analysierte im Hinblick auf Chancen und Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Kooperationen auf dem Gebiet der wissensbasierten Ökonomie.

Auf der Basis der Ergebnisse möchte das Projekt einen praxisorientierten Handlungsplan ("Roadmap") für Politiker und andere Entscheider entwickeln, mit dem vorhandene Zusammenarbeit verbessert und neue Chancen für Kooperationen entwickelt werden können.

Bei der Tagung kamen die Projektpartner und Fachpublikum zusammen, um die Ergbnisse eines Zwischenberichts mir den Wissenschaftlern von Euricur zu diskutieren. Ein umfangreicher Abschlussbericht wird am 23. Oktober 2007 zur Schlusskonferenz des Rahmenprogramms "Change on Borders" in Düsseldorf veröffentlicht, in den auch die Diskussionen der Aachener Tagung einfließen werden.

Mit einem Infostand und logistischer Hilfe unterstützte EUROPE DIRECT Aachen die Tagung.

31.05.2007
Ungarischer Minderheitenbeauftragter in Aachen

Prof. Kaltenbach im Rathaus - Foto: W. BrömmelDas EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen lud am 31. Mai 2007 zusammen mit dem Ungarisch-Deutschen Freundeskreis Aachen und der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft zu einem Vortrag von Prof. Dr. Jenõ Kaltenbach ein. Er ist seit zwölf Jahren parlamentarischer Ombudsmann für die Rechte der nationalen und ethnischen Minderheiten in Ungarn.
Als Ungarndeutscher gehört Kaltenbach zur zweitgrößten ethnischen Minderheit Ungarns. Die größte Gruppe ethnischer Minderheiten bilden die mehr als halbe Millionen in Ungarn lebender Roma

Vor 30 Zuhörern sprach Prof. Kaltenbach im Rathaus über die Minderheitenpolitik in Ungarn und seine Erfahrungen bei der Überwachung der Rechte der nationalen und ethnischen Minderheiten in Ungarn. Nach einem Überblick über die frühere Entwicklung Ungarns und seiner Minderheiten beleuchtete der Referent die Situation nach der demokratischen Wende 1990. Im ungarischen Grundgesetz werden den Minderheiten Grundrechte zugestanden und ein Ombudsmann-System wurde geschaffen. Später wurde auch festgelegt, dass Angehörige von Minderheiten nicht nur Individualrechte sondern auch Gruppenrechte haben, so z.B. die Rechte auf Vereinigung, Partizipation, Kultur, Bildung, Sprache und Medien.

In der anschließenden Diskussion nahm Prof. Kaltenbach auch Stellung zu kritischen Fragen und Problemen, die das Publikum nannte. Die Ablehnung der Roma in der Bevölkerung sei immer noch sehr groß und auch der verstärkt aufkommende Nationalismus stelle ein schwerwiegendes Problem dar, so der Ombudsmann.

16. und 17.05.2007
Aachen feiert Javier Solana als neuen Karlspreisträger

Europa-Pyramide - Foto: W. BrömmelKarlspreis-Fest auf dem Katschhof - Foto: W. BrömmelAm Vortag der Verleihung des Karlspreises fand auf dem Katschhof ein großes Europafest für die Bürger statt. Neben Informationsständen zu Spanien und seiner Kultur war auch die Informationstour "Europa wird 50" vertreten - unterstützt von EUROPE DIRECT Aachen. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge konnten die Gäste sich über das Thema Deutschland und Europa informieren und an einem Quiz teilnehmen. Junge Gipfelstürmer erkletterten die aufgebaute Europa-Pyramide.

Solana trug in der RWTH Aachen seine Vision von der Zukunft Europas vor und besuchte das Europaforum im Rathaus.
Am Abend startet die große Karlspreis-Show "Vür sönd Europa", wo mit Gesprächen, Tanz und Spielen der europäische Gedanke gezeigt und gelebt wurde.

Verleihung des Karlspreises an Dr. Javier Solana - Foto: A. HerrmannAn Christi Himmelfahrt wurde Dr. Javier Solana feierlich der Internationale Karlspreis zu Aachen 2007 verliehen. In seiner Laudatio bezeichnete Jean-Claude Juncker ihn als "Europas Architekten und Hoffnungsträger" und als "europäischen Marathonmann", der auf gute Ergebnisse verweisen könne. Europäische Außenpolitik sei durch Solana unumkehrbar geworden.
Solana selbst teilt in seiner Rede mit, dass "von Europa weltweit immer mehr erwartet wird". Dass die EU sich in einer institutionellen Krise in sich selbst zurückgezogen habe, kann er nicht akzeptieren. "Wir müssen dieses Problem so rasch wie möglich lösen - noch in diesem Jahr." Und dabei setzt er ausdrücklich auf den Einsatz von Kanzlerin Merkel.

Aktivitäten 2007-1

15.05.2007
Rolands europäische Wege

Karlspreis zu Aachen Über die geschichtliche Gestalt des Roland liegen nur wenige schriftliche Zeugnisse vor. Und doch ist die Figur des treuen Ritters, der für seinen Herrn Karl den Großen in den Tod ging, und dem das altfranzösische Rolandslied gewidmet ist, in ganz Europa verbreitet. Durch die Legende ist auch Aachen, die Stadt Karls des Großen, auf eine besondere Weise mit Dubrovnik, der Stadt mit einer bedeutenden Rolandstradition, verbunden.

Als Vorsitzende des Europa-Hauses Dubrovnik und Chefredakteurin des Buches "Rolands europäische Wege" hat Adriana Kremenjas-Danicic zwölf renommierte Autoren, unter ihnen der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet, versammelt, die sich der gemeinsamen europäischen Wurzeln entsinnen. Im unmittelbaren Vorfeld des diesjährigen Christi Himmelfahrtstages stellte Adriana Kremenjas-Danicic "Rolands europäische Wege" in der Aula der Domsingschule gut 80 interessierten Gästen vor.

An der Buchvorstellung, die souverän von Dr. Angelika Ivens vom Deutsch-Französischen Kulturinstitut moderiert wurde, wirkten mit:
  • Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Gilles Thibault, Generalkonsul der Französischen Republik in Düsseldorf
  • Marija Pejcinovic-Buric, Staatsekretärin für europäische Integration im Ministerium für Auswärtige Politik der Republik Kroatien
  • Adriana Kremenjaš-Danicic, Vorsitzende des Europa-Hauses Dubrovnik und Chefredakteurin des Buches "Rolands europäische Wege"

Veranstalter: Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen, EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen, Deutsch- Französisches Kulturinstitut Aachen und Europäische Stiftung Aachener Dom

10.05.2007
Fotowettbewerb "Mein Europa" - Die Siegerfotos stehen fest!

Larisa Starovoytova: Europa spielt ...Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hatte einen Fotowettbewerb für Hobbyfotografen ausgeschrieben. Das Thema war die persönliche Sicht auf Europa, die auch mit einem kurzen Motto oder Titel verdeutlicht werden sollte. Die Jury hat die zehn besten Fotos ausgewählt und heute der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Herzlichen Glückwunsch: Auf Platz eins befindet sich Larisa Starovoytova aus Herzogenrath mit Ihrem Foto "Europa spielt …".

Dieses und die anderen neun prämierten Fotos können Sie auf dieser Homepage sehen.


AN-online
AN-Artikel (PDF)
AZ-Artikel (PDF)

08.05.2007
Podiumsdiskussion: 15 Jahre Maastrichter Verträge und das Leben in der Euregio Maas-Rhein

Aula des Schulzentrums Die diesjährige Europawoche steht unter dem Motto "Gemeinsam seit 1957“. In Herzogenrath kamen der Europaabgeordnete Martin Schulz und der frühere Minister der Provinz Limburg, Ger Kockelkorn, zu einer interessanten Gesprächsrunde in der Aula des Schulzentrums.

PodiumsdiskussionDort versammelten sich über 350 Schülerinnen und Schüler aus Herzogenrath und Kerkrade, um mit die Experten anzuhören und mit ihnen zu diskutieren. Ergänzt wurde das Podium durch Christoph von den Driesch (Stadt Herzogenrath) und Hans Bosch (Stadt Kerkrade).

EuropamusikReinhard Granz, der Leiter des Städtischen Gymnasiums, moderierte den Vormittag. Ein Orchester mit Schülern des städtischen Gymnasiums spielte die Europahymne und beendete die Veranstaltung mit dem Stück "Mission Impossible" - ein augenzwinkernder Hinweis auf die enormen Aufgaben, die die Europäische Gemeinschaft bereits bewältigt hat und noch bewältigen muss.

EUROPE DIRECT Aachen unterstützte die Stadt Herzogenrath und war mit einem umfangreichen Infotisch vertreten.

Fahrt nach Brüssel zum Tag der Offenen Tür bei der EU

Europa-Parlament iels Fischer im GesprächDie Europäische Union öffnete ihre Türen für die Bürgerinnen und Bürger. Am 5. Mai 2007 ermöglichten die europäischen Institutionen einen Blick hinter die Kulissen.
Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisierte eine kostenlose Busfahrt nach Brüssel, die innerhalb kürzester Zeit ausgebucht war.
Die Gruppe startete im Plenarsaal der EU-Parlaments, in dem von den Plätzen der Abgeordneten aus eine Debatte über 50 Jahre Europäische Gemeinschaft und die Zukunft der EU verfolgt wurde.

Der Aachener EU-Beamte Niels Fischer stand anschließend den Gästen aus Aachen als Ansprechpartner für ihre Fragen zur Verfügung.

Kinder in der Europäischen KommissionVor dem Berlaymont-GebäudeNach eigenem Belieben erkundeten die Teilnehmer danach die vielfältigen internationalen Präsentationen, Infostände, Konzerte, Tanzaufführungen und Veranstaltungen im Europa-Viertel.


Die Europäische Kommission klärte im und vor dem Berlaymont-Gebäude in beeindruckender Vielfalt über ihre Aktivitäten auf.

Im Sitzungssaal der Kommission konnte jeder sein Talent als Dolmetscher ausprobieren.

04.05.2007
Ausstellungseröffnung "EUropa ist 50"

Europa-Talk Die Römischen Verträge werden 50 Jahre alt und die Europäische Union feiert ihren Geburtstag. Die Wanderausstellung "EUropa ist 50" gastiert aus diesem Anlass vom 04.05. bis 09.05.2007 im Foyer des Kreishauses in der Aachener Zollernstraße. Mitveranstalter ist EUROPE DIRECT Aachen.

Heute eröffnete Landrat Carl Meulenbergh die Ausstellung und nahm zugleich an einem Europa-Talk teil, an dem sich zudem Karl-Heinz Lambertz - Ministerpräsident der DG Belgien, Dirk Peters von der EU-Kommission, Detlev Groß vom Auswärtigen Amt, Michael Mertes - NRW-Staatssekretär, Prof. Dr. Dr. Paape von der RWTH, Henk Vos - Euregionale 2008 Aachen beteiligten.
Simultan wurde der Talk begleitet von der Kunstaktion "Pixel Painting".

AusstellungsgästeIn der Ausstellung konnten die Gäste auf den europäischen Einigungsprozess zurückblicken und auch in das Europa der Zukunft zu schauen. Die interessanten Inhalte der Ausstellung werden durch ein attraktives Rahmenprogramm begleitet: einen Euregio-Marché, Projektpräsentationen, Lesungen, Diskussionen und Führungen.

 

 

 

Alle Infos finden Sie unter:

27.04.2007
Diskussion über "Europa - größter Helfer in der Not"

Oberstufenschüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Leider konnte Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialistischen Fraktion im Europäischen Parlament, aus organisatorischen Gründen nicht persönlich zur heutigen Veranstaltung kommen. In letzter Minute sprang sein persönlicher Referent, Herr Stefan Mix aus Würselen, für ihn ein.

Stefan Mix beim VortragHerr Mix wurde im voll besetzten Aachener Ratssaal von gut 140 Schülerinnen und Schülern erwartet, wo er in einem einleitenden Vortrag die Rolle Europas bei humanitären und politischen Krisen beleuchtete. Das Engagement der EU, z.B. bei Naturkatastrophen wie dem Tsunami oder bei Erdbeben in verschiedenen Teilen der Welt, steht selten im Blickpunkt der Medien. Auch die Krisendiplomatie der EU, bei der Martin Schulz z.B. im Libanonkonflikt 2006 sofort vor Ort war, gerät häufig in den Schatten einzelstaatlicher Bemühungen. Herr Mix belegte mit Zahlen und Fakten die enormen Anstrengungen der EU, humanitäre Hilfe zu leisten und im Rahmen der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik Konflikte in der Welt zu vermeiden.

Infomaterial von Europe DirectKlaus Becker, Leiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, leitete nach dem Referat die angeregte Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern.

Die Veranstalter waren die Stadt Aachen, die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen, das Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen und das Europe Direct Informationsbüro Aachen, das wieder zahlreiche Infomaterialien zur Verfügung stellte.





18.04.2007
Karlspreis-Rahmenprogramm startet am 23. April

Karlspreis-Rahmenprogramm 2007 Am 18. April stellten Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und Prof. Walter Eversheim, Sprecher des Karlspreisdirektoriums, im Aachener Rathaus das diesjährige Programm zur Karlspreisverleihung an Dr. Javier Solana Madariaga vor.

Das Rahmenprogramm greift aktuelle europäische Fragen zur Außen- und Sicherheitspolitik auf. Zugleich laden über 40 Kulturveranstaltungen mit europäischer und vor allem spanischer Note dazu ein, auch über das 50-jährige Bestehen der EU ins Gespräch zu kommen. Kulinarische Impressionen aus Europa, Ausstellungen zur Geschichte der EU, die Vortragsreihe "Europas Gedächtnis", eine europäische Filmwoche, Diskussionen zur Erweiterung der EU in Richtung Balkan und ein facettenreiches Open-Air-Programm am 16. und 17. Mai bieten Gelegenheit, die Bedeutung der EU für die Bürgerinnen und Bürger Europas zu erleben und zu erfahren. Das Programm beginnt am 23. April und endet am Christi Himmelfahrts-Tag, dem 17. Mai, mit dem Open-Air-Fest auf dem Katschhof. Veranstalter sind die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung.

Das Programmheft liegt ab sofort u.a. im Foyer des Haus Löwenstein kostenlos bereit oder kann als PDF-Datei heruntergeladen und gelesen werden.


16.04.2007
Mitreden über Europa - ein Bürgerforum

Bürgerforum Mitreden über Europa - Foto: Winfried Brömmel Im Bürgerforum "Mitreden über Europa" standen im Aachener Rathaus Europa-Experten den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Der Veranstaltung gelang es, die großen europapolitischen Fragen in den lokalen bzw. regionalen Zusammenhang zu stellen und gemeinsam mit gut 450 Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu diskutieren. Interviewt wurden die Europa-Experten von sehr gut vorbereiteten Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums St. Leonhard. Dabei ging es unter anderem um Gesundheit und Verbraucherschutz, EU-Subventionen und die EU-Verfassung, die von den Gästen durchaus auch sehr kritisch betrachtet wurde.

chüler im Interview mit Alexander Graf Lambsdorff - Foto: Winfried BrömmelFolgenden Europa-Experten gaben Auskunft:
  • Michael Breuer, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Alexander Graf Lambsdorff, Mitglied des Europäischen Parlaments (FDP)
  • Dr. Hans-Peter Liese, Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU)
  • Dietmar Nietan, Außen- und Europapolitiker der SPD, Mitglied des Bundestages 1998-2005
  • Barbara Gessler, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn

Moderiert wurde das Bürgerforum von Georg Müller-Sieczkarek, Politischer Redakteur der Aachener Nachrichten. Im Anschluss an die Diskussion hatten die Gäste Gelegenheit, die Debatte in gemütlicher Runde fortzusetzen.


16.04.2007
Europe Direct Aachen unterstützt Europe Direct Hagen

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen gratuliert der Wirtschaftsförderung Hagen GmbH dazu, seit Kurzem eines der acht neuen EUROPE DIRECT Relais in Deutschland zu sein. Heute unterstützte das Team von EUROPE DIRECT Aachen Frau Regina Blania aus Hagen durch Einblicke in die Organisation, die Struktur und den Beratungsalltag des Aachener Büros.


13.04.2007
Fahrt nach Brüssel innerhalb von zwei Tagen ausgebucht

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen organisiert am 5. Mai 2007 eine kostenlose Busfahrt nach Brüssel zum Tag der offenen Tür der EU-Institutionen.
Innerhalb von zwei Tagen nach der Ankündigung waren die verfügbaren 54 Busplätze belegt. Der Ansturm der Interessenten war enorm, aber leider war die Teilnehmerzahl begrenzt. Das Team von EUROPE DIRECT Aachen kann den leer ausgegangenen Interessenten jedoch empfehlen, auf eigene Faust mit dem öffentlichen Verkehr oder dem PKW nach Brüssel zu kommen, da das Europaviertel an dem Tag für alle etwas zu bieten hat. Der Zugang zum Tag der offenen Tür ist für alle kostenlos.

19.03.2007
ZDF-online berichtet über Europe Direct Aachen

ZDF Europäische UnionDer Bürgerbus Europa des ZDF machte am 19. März 2007 Station in Aachen. Unter dem Titel "Mehr in der Mitte Europas statt am Rande von Deutschland - Aachen fühlt sich europäisch" berichtete die ZDF-online-Redakteurin Marion Böhm über das Leben in unserer Grenzregion.

Aus diesem Anlass wurden auch die Mitarbeiter von EUROPE DIRECT Aachen interviewt. Marion Böhm stellt fest, dass in Aachen Europa kein fremdes, bürokratisches Monster ist. Hier, nahe der Grenze zu Belgien und den Niederländern, schauen die Menschen interessiert auf die Europäische Union. Das Informationszentrum EUROPE DIRECT hilft dabei.


15.03.2007
Europa-Podium mit Martin Winter

Bernd Vincken, Dr. Unser, Martin Winter und Winfried Brömmel - Foto: Carola Schroth Das traditionelle Europa-Podium im Aachener Ratssitzungssaal trug den Titel "Europa zwischen Erweiterung und Vertiefung - von der finnischen zur deutschen Ratspräsidentschaft". Der Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Brüssel Martin Winter sprach im kritischen Dialog mit Studierenden des Europastudiengangs der RWTH Aachen zur Bilanz der Europapolitik im zweiten Halbjahr 2006 und über aktuelle Perspektiven. Gut Hundert interessierte Bürgerinnen und Bürger verfolgten den von Dr. Unser moderierten Abend.

Martin Winter verstand es, das für viele trockene Thema Europa anschaulich und lebendig zu machen. Die alle sechs Monate wechselnde EU-Ratspräsidentschaft werde außer von EU-internen Faktoren auch von unkalkulierbaren äußeren Faktoren wie Krieg, Terrorismus oder Energiekrisen beeinflusst. So musste die finnische Ratspräsidentschaft auf den Libanonkrieg reagieren.
Die derzeitige deutsche Präsidentschaft hingegen hat als einer der Hauptaufgaben die ins Stocken geratene EU-Verfassung, für die sie einen Verfahrensvorschlag und möglichst auch Lösungsansätze entwickeln soll. Dabei könne die erwartete Berliner Erklärung eine gute strategische Brücke bilden, wenn alle EU-Länder eine gemeinsame Sicht auf Europa formulieren werden.

Europe Direct Infostand - Foto: Carola SchrothDer erfolgreiche EU-Klimagipfel war für viele Außenstehende eine Überraschung, da Bundeskanzlerin Merkel enorme Widerstände einzelner Partner zunächst durch viel diplomatisches Geschick überwinden musste. Dies verschaffte ihr großen Respekt bei den EU-Partnern, was laut Winter wiederum eine gute Voraussetzung für eine Lösung bei der Verfassungsfrage bilde.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro der Stadt Aachen, das die Veranstaltung mit einem gut besuchten Infostand versorgte, freut sich zusammen mit der Karlspreisstiftung und dem MES Studiengang schon auf das nächste Europa-Podium am 2. Juli 2007, bei dem die gesamte deutsche Ratspräsidentschaft rückblickend beleuchtet werden kann.


01.03.2007
Kroatien und die EU - Im Spannungsfeld zwischen Wunsch und Schicksal

Stjepan Mesic in Aachen - Foto: Winfried BrömmelMit dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien hat die fünfte Erweiterungsrunde des Vereinten Europas ihren erfolgreichen Abschluss gefunden. Mit der Republik Kroatien steht ein wichtiger Staat dieser Region in intensiven und bereits fortgeschrittenen Beitrittsverhandlungen mit der EU. Im Februar 2000 wurde mit S.E. Stjepan Mesic eine Persönlichkeit zum Staatspräsidenten der Republik Kroatien gewählt, die die Zukunft des Landes in der Gemeinschaft der europäischen Völkerfamilie sieht.

Die Stadt Aachen und die Stiftung Internationaler Karlspreis durfte Stjepan Mesic am 1. März bei einer Festveranstaltung begrüßen, bei der er einen Vortrag über Kroatien und die EU im Spannungsfeld zwischen Wunsch und Schicksal hielt. Er wurde begleitet von Armin Laschet, nordrhein-westfälischer Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration.

Präsident Mesic vertrat die Überzeugung, dass Kroatien bis Ende 2008 alle Voraussetzungen für einen Beitritt seines Landes zur EU erfüllen wird. Er erkannte dabei durchaus auch die weit verbreitete Skepsis in vielen EU-Staaten gegenüber einer nochmaligen EU-Erweiterung und plädiert dafür, dass die Frage nach der Aufnahmefähigkeit der EU nicht zum Stillstand von Reformprozessen in Ländern wie Kroatien führen dürfe. Kroatien sehe sich als europapolitischer Vorreiter auf dem Balkan mit seiner Wende zu Demokratie, Pluralismus, Achtung der Menschenrechte und einer offenen Beziehung zum Nachbarn Serbien.


26.02.2007
Pressegespräch zum Fotowettbewerb Mein Europa

Pressegespräch zum FotowettbewerbDas EUROPE DIRECT Informationsbüro lud zum Pressegespräch über den Fotowettbewerb Mein Europa ein. Vertreterinnen der lokalen Zeitungen verfolgten die Ausführungen von Thomas Fiedler und Winfried Brömmel über den Wettbewerb und die Hintergründe des Informationsbüros. Bernd Vincken von der Stiftung Internationaler Karlspreis ergänzte mit Hinweisen zu den mehrjährigen Kooperationen zwischen der Stiftung und EUROPE DIRECT Aachen.


22.01.2007
Bundesaußenminister Steinmeier und Dr. Linden eröffnen Ausstellung

Ausstellungseröffnung - Foto: Olaf Müller Im Beisein der weiteren 26 Außenminister der EU und dem designierten Karlspreisträger 2007, Javier Solana, dem Hohen Vertreter für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, eröffneten Oberbürgermeister Dr. Linden und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im EU-Ratsgebäude die Ausstellung mit Porträts aller Karlspreisträger.

Dr. Linden und Javier Solana - Foto: Olaf Müller
Die Ausstellung wird auf dem Flur der EU-Ratspräsidentschaft, wo die Tagungsräume der Bundeskanzlerin und des Bundesaußenminister liegen, bis zum Ende der Deutschen Ratspräsidentschaft am 30. Juni 2007 gezeigt.
Am Rande der Ausstellungseröffnung trafen Dr. Linden und Prof. Eversheim auf Javier Solana und betrachteten gemeinsam das Porträt von Salvadar de Madariaga, dem Onkel von Javier Solana und Karlspreisträger 1973.

19.01.2007
Überarbeitete Internetpräsentation ist online

Aachen in Europa EUROPE DIRECT Aachen hat für Sie seine Internetpräsentation überarbeitet.
Wichtigste Neuerungen sind das geänderte Navigationsmenü, das die Inhalte klar und einfach strukturiert, und Linktipps in Form von kleinen Bannern am rechten Bildschirmrand.
Unter dem Punkt "Europa konkret" finden Sie ab jetzt jede Menge Hintergründe über Aufbau und Themen der Europäischen Union.

Wir wünschen viel Spaß mit den neuen Seiten!

19.01.2007
5. Sicherheitskonferenz der MAHHL-Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich

Oberbürgermeister Dr. Linden eröffnet die Konferenz - Foto: Winfried Brömmel Als Oberzentren der Euregio kooperieren die Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich seit 15 Jahren auf verschiedenen Politikfeldern.
Zum Thema "Grenzüberschreitendes Einsatzmanagement bei Großereignissen in der Euregio" tagten im Aachener Rathaus Politiker und Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Verwaltung und Ordnungsämtern.

Gouverneur Leon Frissen, NL - Foto: Winfried BrömmelDer Gouverneur der Provinz Limburg Leon J.P.M. Frissen, zugleich Vorsitzender der Euregio Maas-Rhein 2007, eröffnete die Fachvorträge nach der Einleitung von Oberbürgermeister Dr. Linden.

Diskutiert wurde z.B. über Euregionales Krisenmanagement und Erfahrungen und Planungen bei Großveranstaltungen wie Reit-WM, Tour de France, Konzertveranstaltungen oder Rave-Parties.

Alle Teilnehmer im gefüllten Ratssitzungssaal betonten, wie wichtig die Euregionale Zusammenarbeit ist, die auch schon lange praktiziert wird.

Redner der Sicherheitskonferenz - Foto: Olaf MüllerDie Partner informieren sich bei Großereignissen gegenseitig und bringen bei Bedarf Feuerwehr, Polizei und Sanitätsdienste zusammen.

Wegen der unterschiedlichen Gesetze und Strukturen in den drei Partnerländern ist dies jedoch nicht immer ganz einfach.
15.01.2007
Unterstützung beim EU-Projekttag in den Schulen der Region

EUROPE DIRECT Aachen unterstützt die Schulen in der Region, die beim EU-Projekttag am 22. Januar mitmachen. Dann besuchen bundesweit deutsche Mitarbeiter der EU-Kommission ihre alten Schulen und diskutieren mit Schülerinnen und Schülern über Europa.

In der Region sind Schulen aus Aachen, Herzogenrath, Eschweiler und Düren beteiligt, denen umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung gestellt wurde.

Europawahl 2009

Europawahl-2009Europawahl 2009

Die 7. Direktwahlen zum Europaparlament finden zwischen dem 4. und 7. Juni 2009 in den 27 Mitgliedsländern der Europäischen Union statt. In Deutschland wird am Sonntag, den 7. Juni 2009 gewählt. Das alle fünf Jahre gewählte Europäische Parlament repräsentiert die zweitgrößte Demokratie der Welt. Nur in Indien sind bei den Wahlen mehr Wahlberechtigte aufgerufen, in einer allgemeinen, freien, direkten und geheimen Wahl eine parlamentarische Vertretung zu wählen.

Aktivitäten 2006-2


Austausch und Kooperation in der Euregio

Europe Direct Liège Die EUROPE DIRECT Informationsrelais in der Euregio Maas-Rhein möchten sich in Zukunft verstärkt austauschen und bei einzelnen Aktionen zusammenarbeiten.
Heute trafen sich deshalb Mitarbeiter der Relais aus den Städten Lüttich, Maastricht und Aachen. Eupen und Hasselt werden sich ebenfalls an der Kooperation beteiligen.


 

 

10.12.2006
Bürgerentscheid zum "Bauhaus Europa" führt zur Ablehnung des Projekts

Der Bürgerentscheid zum Bauhaus Europa erreichte die Mindeststimmenzahl deutlich. Der Ratsbeschluss zum Bau des Bauhauses Europa vom 16. August 2006 wurde durch den Bürgerentscheid ersetzt, da sich die Mehrheit der Abstimmenden gegen die Verwirklichung des Projekts aussprach.
In einer ersten Stellungnahme zeigte sich der Aachener Oberbürgermeister vom Ergebnis des Bürgerentscheids enttäuscht. Der Bürgerentscheid sei jedoch als Instrument der Demokratie zu akzeptieren.
Das Bauhaus Europa galt als das Vorzeigeprojekt der EuRegionale 2008, einer trinationalen Initiative, die wesentliche Impulse für die Profilierung der europäischen Kultur- und Wissensregion, für die Neugestaltung industrieller Folgelandschaften und für Tourismusförderung setzt. Das Land NRW wollte das Projekt mit 21 Mio. Euro fördern.

09.12.2006
Javier Solana ist Träger des Internationalen Karlspreis zu Aachen 2007

Javier Solana Der Spanier Javier Solana Madariaga, seit 1999 Generalsekretär des Rates der Europäischen Union und Hoher Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, ist Karlspreisträger des Jahres 2007. Das gaben Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und Prof. Dr. Walter Eversheim, Sprecher des Karlspreisdirektoriums, am Samstag, 9. Dezember 2006, bekannt. Der Preis wird am 17. Mai, am Christi-Himmelfahrt-Tag, im Krönungssaal des Aachener Rathauses verliehen.


24.11.2006
Aachen arbeitet aktiv mit beim Runden Tisch Europakommunikation des Auswärtigen Amtes

Europa in Berlin Der aktuelle Stand der Planungen für die Deutsche EU-Ratspräsidentschaft wurde am 24.11.2006 in Berlin beim Auswärtigen Amt am Runden Tisch besprochen. Gemeinsam wurden Projekte und Formate für die europapolitische Kommunikation entworfen und diskutiert. Der Runde Tisch dient der Abstimmung zwischen Bundesregierung, Vertretung des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission in Deutschland sowie den Kommunen und Partnern der Zivilgesellschaft.

Die Stadt Aachen wird, wiederum mit Partnern vor Ort, v.a. mit der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen, im Frühjahr 2007 verschiedene europapolitische Veranstaltungen durchführen. Einen Höhepunkt für Aachen, Deutschland und Europa wird zweifellos die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen am 17. Mai 2007 bilden. Ein umfangreiches und vielschichtiges Rahmenprogramm wird voraussichtlich ab Mitte April ebenfalls Facetten Europas thematisieren.


17.11.2006
Konferenz in Aachen: Grüne Biotechniologie im 7. Forschungsrahmenprogramm

7. Forschungsrahmenprogramm Die Beratungen über die Ausgestaltung des 7. EU-Rahmenprogramms für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration (2007 – 2013) stehen kurz vor dem Abschluss.

Über 80 hochkarätige Teilnehmer im RatssaalIm Ratssitzungssaal des Rathauses fand deshalb eine internationale Konferenz statt, um potentielle Interessenten wissenschaftlicher Einrichtungen und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und den angrenzenden Regionen auf eine Teilnahme vorzubereiten.

Inhaltlich konzentrierte sich die Tagung mit über 80 hochkarätigen Teilnehmern auf die "Grüne Biotechnologie" innerhalb des EU-Programms "Life Science". Die EU-Kommission hat dazu ihre Vorstellungen ebenso erläutert wie die Akteure im "Life Science Dreieck" Lüttich, Maastricht und Aachen.

17.11.2006
Europa-Tag für junge Leute in Geilenkirchen

Schüler informieren sich bei EUROPE DIRECTUnter dem Motto "Europa ist Deine Zukunft" veranstaltete das IPZ Bonn einen Europa-Tag in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen. Die gesamte Oberstufe fand sich in der Aula ein, um sich zu informieren.
In einer Podiumsdiskussion stellten zwei Schülervertreter den anwesenden Politikern kritische Fragen rund um die EU und deren Entwicklung. Spiele, Internetangebote, Gesprächskreise und Workshops ergänzten den Europa-Tag.

Das umfangreiche Informationsmaterial, das EUROPE DIRECT-Mitarbeiter Winfried Brömmel bereitstellte, fand große Nachfrage. Zudem konnte Herr Brömmel zahlreiche Tipps zum Leben, Lernen und Studieren in der EU und zum durchgeführten Europa-Quiz gegeben.


09.11.2006
Aachen beim 1. Kongress der europäischen Wissenschaftsstädte

Kongress der europäischen WissenschaftsstädteVom 7.-9. November fand in Magdeburg der 1. Kongress der europäischen Wissenschaftsstädte statt. Rund 200 Teilnehmer aus vielen europäischen und außereuropäischen Städten diskutierten, wie Wissenschaftsstädte ihren Beitrag zu Innovation, Technologie-Transfers und Modernisierung leisten können. Das gemeinsame Ziel, die Lissabon-Strategie der EU vor Ort umzusetzen um zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen, war der Generalnenner der Tagung. In Workshops und Podiumsdiskussionen wurden Best-pratice-Beispiele von Liverpool bis Aachen, von Moskau bis Bremen vorgestellt.

Edelgard Bulmahn, Bundesforschungsministerin a.D.Mit Impulsbeiträgen regten die Wissenschaftsministerin a.D. Edelgard Bulmahn, Bremens Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf und der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Wolfgang Böhmer an, konkret in den Städten den Wissenschaftseinrichtungen eine größere Bedeutung einzuräumen. Unisono wurde festgehalten, dass Wissen, Kenntnisse und Erfahrungen zukünftig die entscheidenden Faktoren sein werden, um in einer globalisierten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben und um unseren Lebensstandart zu halten. Städte müssen in dieser Hinsicht ihre Rolle ernst nehmen, indem sie Wissenschaft, Bildung, Innovationen und Kreativität fördern. Wissenschaft und Forschung sind der Schlüssel auf dem Weg Europas in eine erfolgreiche Zukunft.

Manfred Maas, Olaf Müller und Andrea FrankWissenschaftskommunikation funktioniert besonders da gut, wo räumliche Nähe gegeben ist und hier kann Aachen als Modell dienen. Die Stadt wurde durch Olaf Müller, Leiter von EUROPE DIRECT Aachen, vertreten, der zugleich als Referent und Mitglied des Redaktionsteams der „Magdeburger Erklärung“ mitarbeitete. „Die unbürokratische Symbiose von Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft“ lautete der Beitrag der Stadt Aachen, der im Auditorium auf große Resonanz stieß. Von Magdeburg ging das Signal aus, dass die Wissenschaftsstädte enger kooperieren werden, um so optimal wie möglich die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft zu erreichen. Zugleich wurde klar, dass die Wissenschaftsstädte von Weltoffenheit, Toleranz, kultureller Vielfalt und einem reichhaltigen Kulturangebot geprägt sein müssen. Intensiv wurden auch die Ergebnisse des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zum Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft“ beleuchtet, der eine Vorbildfunktion für die Bildung von Netzwerken zwischen Kommune, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur in Europa einnimmt.


03.11.2006
Die neue Förderphase 2007 - 2013,
Chancen und Herausforderungen für die StädteRegion Aachen


StädteRegion AachenUnter dem Titel "Die neue Förderphase 2007 - 2013, Chancen und Herausforderungen für die StädteRegion Aachen" veranstalteten Kreis und Stadt Aachen am 3. November 2006 eine Informationsveranstaltung im Mediensaal des Kreishauses, an der rund 80 Kommunalbeamte, Wahlbeamte sowie Vertreter der Kammern und regionalen Entwicklungsgesellschaften teilnahmen.

In der Eröffnungsrede verwies der Aachener Oberbürgermeisters Dr. Jürgen Linden darauf, dass man bei allem Stolz auf die starke Position der Forschung und Entwicklung in der Region noch lange keinen Spitzenplatz im Wettbewerb der europäischen Regionen einnähme. Er schilderte die unterschiedlichen und sich ergänzenden Formen der Zusamenarbeit in der Region Aachen, der Euregio Maas-Rhein und dem Technologiedreieck Eindhoven-Leuven-Aachen (ELAt) und appellierte an die Anwesenden, diese Formen in einer abgestimmten Strategie zu nutzen.

Konzentriertes PublikumMartin Hennicke, Ministerialrat im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium und zuständig für die programmatische Umsetzung der Ziel II-Strukturfondsmittel in NRW, erläuterte für die Region Aachen die quantitativ und qualitativ völlig neuen Fördermöglichkeiten. Er unterschied vier Förderschwerpunkte, nämlich die landesweite Clusterstrategie, die Förderung regionaler Schwerpunkte, den Tourismus und die Unterstützung technologieorientierter Firmengründungen. Das Land NRW sei aber bereit, Projektvorschläge, die aufgrund ihrer Dimension und Inhalte im Lande einzigartig seien, außerhalb dieser Linien zu akzeptieren. Damit fand er in Aachen höchstes Interesse, denn mit dem RWTH-Campus und dem Bauhaus Europa hat Aachen gleich zwei solcher großen Projekte im Portefeuille.

Dass europäische Fördermittel für zahlreiche Handlungsfelder wie Kultur, Bildung, Umwelt, Energie, Medien usw. zur Verfügung stehen werden, machte Barbara Gessler, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, in ihrem Vortrag deutlich, der den Anwesenden eine Übersicht über die komplexe Förderlandschaft der EU in den so genannten thematischen Programmen verschaffte.

Martin Schulz MdEP im Gespräch mit Bürgermeister Rudi Bertram, Eschweiler Martin Schulz MdEP, Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion des EP und zugleich SPD-Kreisvorsitzender, nutzte die Gelegenheit, sehr klare Worte zu den Teilnehmern zu sprechen, und verglich die Europa-Skepsis vieler Europäer mit der Skepsis an der StädteRegion Aachen, die er in der Region wachsen sieht. Sein Appell war, sowohl Europa als auch einen Kommunalverband wie die StädteRegion den Bürgern immer additiv zu nationalen oder kommunalen Strukturen anzubieten und mit der Betonung des Subsidiaritätsprinzips den Befindlichkeiten der Skeptiker entgegenzukommen.

Thomas Fiedler (Stadt Aachen) und Thomas König (Kreis Aachen) moderierten die anschließende Diskussion. Das Team von EUROPE DIRECT versorgte die Teilnehmer zudem mit den neuesten Informationsbroschüren.
Diese Veranstaltung war Auftakt einer ganzen Reihe von Fachforen, die ab November 2006 zu Zukunftsfragen der StädteRegion stattfinden werden.
27.10.2006
Dr. Sabathil und Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt Treffen der deutschen EU-Informationsstellen in Dresden

Vom 26. bis 27. Oktober fand das Jahrestreffen der EU-Informationsnetzwerke in Deutschland statt. Ausrichtungsort des nationalen Netzwerktreffens war Dresden, dessen sächsischer Ministerpräsident Georg Milbradt zu Gast war. Ziel des Treffens war es, die Kommunikation und Vernetzung aller Mitglieder der Informations- und Dokumentationszentren der EU in Deutschland zu fördern.
Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen nahm mit seinem Leiter Olaf Müller teil.

Das Generaltreffen bot den Teilnehmern eine Plattform für Diskussion und Meinungsaustausch. Ein Vertreter des Bundeskanzleramts aus Berlin referierte über die anstehende deutsche EU-Ratspräsidentschaft im 1. Halbjahr 2007. Verschiedene Workshops befassten sich mit Themen wie "50 Jahre Römische Verträge", "Auswirkung der EU-Gesetzgebung auf die Kommunen" oder "Arbeiten mit regionalen Medien".

Im Vorfeld des nationalen Netzwerktreffens fand am 24. und 25. Oktober das jährliche Generaltreffen des EUROPE DIRECT-Netzwerkes auf europäischer Ebene statt. Mitglieder aus Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik und Slowakei kamen ebenfalls in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden zusammen, um Erfahrungen und Meinungen auszutauschen.

18.10.2006
Seminar mit Auszubildenden: Fit für Europa
Seminar: Fit für Europa - Foto: Winfried Brömmel
Die Erweiterung der Europäischen Union stellt gleichzeitig eine große Chance und eine Herausforderung dar. Dies war die Ausgangsthese eines Seminars mit 29 Auszubildenden aus der IT-Branche, das der Bildungsveranstalter Mosaica organisiert und Winfried Brömmel vom EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen durchgeführt hatte. Im Jugendgästehaus Colynshof wurden zunächst Basiswissen zu Europa und die Erweiterungsaktivitäten der EU vermittelt.

Informationsmaterial zum Mitnehmen - Foto: Winfried BrömmelIn einer Vertiefungsphase erarbeiteten die jungen Erwachsenen Bedrohungen und Chancen der Zukunft Europas auf der Basis von Hintergrundberichten aus dem Bereich Arbeitswelt und Beschäftigung.
Die Regelung der Freizügigkeit für neue EU-Mitglieder, Chancen und Probleme der Arbeitsmigration und die Flexibilisierung und Liberalisierung des Arbeitsmarkts als Mittel zu Schaffung von Arbeitsplätzen wurden kontrovers diskutiert.


16.10.2006
EUROPE DIRECT beim Erstsemesterempfang der Stadt Aachen

Erstsemester informieren sich bei Europe Direct - Foto: Winfried Brömmel Im Krönungssaal des Aachener Rathauses fand ein kurzweiliger Empfang für alle neuen Studierenden der RWTH, FH, KFH und Musikhochschule sowie ausländische und deutsche Studienortwechsler statt.

Gut 750 Studierende verfolgten das Programm, das unter dem Motto "1. Liga in Fußball, Tanz und Theater" stand.

EUROPE DIRECT Aachen zeigte mit einem Stand voller Informationen, dass Aachen in Sachen Europa sehr aktiv ist. Etliche Interessierte haben sich in den Infomail-Verteiler von EUROPE DIRECT eingeschrieben.

18.09.2006
Europa-Podium zur österreichischen Ratspräsidentschaft

Dr. Woschnagg beim Europa-Podium - Foto: Winfried Brömmel Zur Bilanz der österreichischen Ratspräsidentschaft und über die Zukunftsperspektiven der europäischen Politik sprach im kritischen Dialog mit Studierenden des Europastudiengangs der RWTH Aachen der Ständige Vertreter der Republik Österreich bei der Europäischen Union, S.E. Botschafter Dr. Gregor Woschnagg.

Gut 75 Gäste verfolgten im Haus Matthéy die ausführlichen Erläuterungen von Dr. Woschnagg über die Kunst und die Techniken, wie die EU es immer wieder schafft produktive Kompromisse zwischen den Interessen der Einzelstaaten zu erreichen. Dies wurde im ersten Halbjahr 2006 z.B. beim EU-Finanzrahmen und der Dienstleistungsrichtline geschafft. Die Österreicher setzten es zudem um, nach einem Tief durch den stockenden Ratifizierungsprozess der Europäischen Verfassung wieder eine positive Stimmung für Europa zu fördern. Bis zur nächsten Europawahl im Jahr 2009 sollte nach Meinung des Redners dieser völkerrechtliche Vertrag gültig werden.

Dr. Woschnagg diskutiert mit Gästen - Foto: Winfried Brömmel Dass die Europäische Verfassung ein aktuelles Thema ist, zeigten auch etliche Fragen aus dem Publikum. Der Botschafter betonte deshalb noch einmal, dass eine Erweiterung der EU ohne einen neuen völkerrechtlichen Vertrag nur schwer durchführbar sei. Zur Außen- und Sicherheitspolitik der EU befragt, unterschied Dr. Woschnagg die "Hardpower" der USA von der "Softpower" der EU, die v.a. durch Leistungen im Aufbau von sozialen und wirtschaftlichen Strukturen innerhalb der Krisenregionen besteche.

Ganz diplomatisch äußerte sich der Botschafter zum eher lokalpolitischen Thema "Bauhaus Europa": Der Jugend müsse die Geschichte Europas verdeutlicht werden, vielleicht gehe ja eine derartige Initiative demnächst von Aachen aus ...

Die Veranstaltung wurde von EUROPE DIRECT-Leiter Olaf Müller moderiert und simultan in Gebärdensprache übersetzt.



12.09.2006
"Europa im Herzen" - Dokumentation zum Karlspreis 2006 erschienen

Unter dem Titel "Europa im Herzen" ist im September 2006 im Aachener Einhard Verlag eine umfangreiche Dokumentation der diesjährigen Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an Jean-Claude Juncker erschienen. Der Text- und Bildband gibt einen umfassenden Überblick über den Festakt, das vorangegangene Rahmenprogramm und das weithin beachtete Karlspreis-Europa-Forum.

Der mit zahlreichen hochwertigen Abbildungen versehene Dokumentationsband ist im Handel unter ISBN 3-936342-52-0 zum Preis von 12,50 EUR erhältlich. Herausgeber sind Olaf Müller vom Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen und der Geschäftsführer der Karlspreisstiftung, Bernd Vincken.



06.09.2006
Simulation des Europaparlaments in Kerkrade

Model European ParliamentMit großem Engagement und viel Erfahrung veranstaltet die Internationale Schule AFNORTH aus Brunssum im November 2006 die 5. Simulation des Europaparlaments für ca. 250 Schülerinnen und Schüler aus Europa. Das ambitionierte Projekt nennt sich "Model European Parliament" und wird komplett in englischer Sprache im Konferenzzentrum Rolduc durchgeführt. EUROPE DIRECT Aachen sprach mit den Organisatoren und konnte in Detailfragen helfen.

Das Europäische Parlament ist das weltgrößte multinationale Parlament, das die Intessen von über 450 Millionen EU-Bewohnern vertritt. Um die EU-Institutionen und die grundlegenden Konzepte der Entscheidungsfindung für junge Menschen begreifbar zu machen, beschäftigen sich die teilnehmenden Jugendlichen schon im Vorfeld der Konferenz mit ausgesuchten aktuellen Fragen der Europapolitik. Einige schlüpfen in die Rolle von EU-Kommissaren und bereiten Gesetzesvorschläge vor, die dann während der Gesamttagung diskutiert, geändert und verabschiedet werden. Die Teilnehmer vertreten dabei die Interessen anderer EU-Staaten als das ihres "realen" Herkunftslandes. Somit lernen sie praxisnah, ihre eigenen Interessen und die der anderen in eine Balance zu bringen. Neben viel Spaß verstärkt die Simulation das Europabewusstsein und den Wunsch Europa aktiv mitzugestalten.

Wer mehr über das Projekt erfahren oder selbst mitmachen möchte, wende sich das Direktorat der Schule.



30.08.2006
Aachen nimmt teil am EU-Projekt "Sustainable Cities"

Sustainable CitiesDie Stadt Aachen ist Projektpartner eines Kooperationsprojekts zwischen verschiedenen Städten der Region Nord-West-Europa mit dem Ziel, neue Herangehensweisen im Bezug auf nachhaltige Stadtentwicklung auszuarbeiten und umzusetzen.
Thomas Fiedler vom EUROPE DIRECT Team unterstützt das Umweltdezernat der Stadt Aachen bei der Koordination des europäischen Projekts.

Vom 18. bis 31. Oktober 2006 findet im Eurogress in der Monheimsallee 48 eine Ausstellung zum Thema statt, zu der wir Sie herzlich einladen.



16.08.2006
Aachener Stadtrat beschließt Bau des "Bauhaus Europa"

Bauhaus EuropaDer Rat der Stadt Aachen hat in seiner Sitzung am 16. August mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP und Linkspartei die Realisierung des Bauhaus Europa beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um das Bauhaus zügig zu verwirklichen. Grundlage ist der Entwurf des Wiener Architekten Wolfgang Tschapeller. Das Bauhaus Europa soll am Katschhof zwischen Dom und Rathaus entstehen.
Für das Projekt stimmten 32 Ratsmitglieder, dagegen 24. Noch vor der Sitzung überreichten Gegner des Projektes nach eigenen Angaben ca. 11.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren.

Das Bauhaus Europa soll eine Art Europäisches Kulturzentrum sein, in dem Geschichte, Gegenwart und Zukunft Europas erlebbar und erfahrbar werden. Es entsteht im Bereich der ehemaligen Pfalzanlage Karls des Großen zwischen dem Dom und dem heutigen Rathaus. Für Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden ist Aachen geradezu prädestiniert für ein solches Projekt. Aachen sei die historische und europäische Stadt Deutschlands. "Hier wurden die europäischen Wurzeln geschlagen." Die Trümpfe Aachen lägen in der Einmaligkeit der Kaiserpfalz und in der Bedeutung als Europastadt. Die Entscheidung für das Bauhaus treffe man, um Aachen im Wettbewerb der Regionen gut zu positionieren. "Mit dem Bauhaus wird Aachen attraktiver und zukunftsfähiger."


07.08.2006
Aachen ist vertreten im Arbeitskreis "EU-Werkstatt NRW-Kommunen"

Seit 2005 besteht ein Arbeitskreis nordrhein-westfälischer Großstädte, in dem die kommunalen EU-Spezialisten Informationen über neue Entwicklungen in der EU austauschen. Dabei spielen vor allem die Neuentwicklung der Strukturfonds und die dazu entwickelten Strategien der Landesregierung NRW eine große Rolle. Auch andere für Kommunen relevante Richtlinien sind immer wieder gegenstand der beratungen (z.B. die sog. Dienstleistungsrichtlinie).
Ziel der EU-Werkstatt ist die Stärkung der städtischen Dimension und der Wettbewerblichkeit in der Umsetzung der neuen EU-Strategien. Aachen ist durch Thomas Fiedler (0241 - 432 7625) in diesem Expertenkreis vertreten.

22.07.2006
EUROPE DIRECT Aachen referiert vor Kommunalexperten

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) veranstaltet in ihrem umfangreichen Programm schwerpunktmäßig auch Seminare mit europäischem Bezug. Für eine neue Reihe mit europäischen Themen für Kommunalbeamte wurde EUROPE DIRECT Aachen eingeladen, das Thema "Kommunale Netzwerke und EU-Förderung" zu beleuchten.
Die KAS wird dieses Seminar im Jahr 2006 gleich dreimal anbieten (31.05., 22.07. und 30.10.).
Nähere Informationen unter folgendem Link:

09.07.2006
Künftige Deutschlehrer der Uni Tilburg lernen die EU aus Aachener Blickrichtung kennen

Deutschlehrer stellen eine ganz seltene, aber hochbegehrte Berufsgruppe in den Niederlanden dar. Umso mehr geben sich die Ausbildungs-Hochschulen Mühe, ihren Lehramts-Studenten deutsche Wirklichkeit vor Ort vorstellen zu können.
Am 9. Juli konnte Thomas Fiedler vor einer zahlenstarken und sehr interessierten Gruppe der Uni Tilburg das europäische Engagement der Stadt Aachen vorstellen und dabei zeigen, wie sich Brüsseler Politik in einer Grenzregion verwirklicht.

09.07.2006
Diskussion mit Schülern des euregionalen Paul-Julius-Reuter-Berufskollegs Aachen

Schon zum dritten Mal seit 2004 lud das Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg den EU-Referenten der Stadt Aachen, Thomas Fiedler, zu einer Präsentation über die Euregio Maas-Rhein ein. Am 9. März 2006 hörten mehr als 100 Schülerinnen und Schüler aufmerksam zu, als es um die komplizierte Struktur dieser grenzüberschreitenden Region, ihren vielfältigen kulturellen Charme und die besonderen Chancen des euregionalen Arbeitsmarktes ging. Besonders dieser Aspekt war für das junge Publikum spannend, denn die meisten der Anwesenden bereiten sich auf kaufmännische Berufe mit hoher Fremdsprachenkompetenz vor.
Ideale Voraussetzungen also auf ein Berufsleben in der Euregio Maas-Rhein!

Aktivitäten 2006-1

25.05.2006
Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen

Jean-Claude Juncker - Foto: Andreas HerrmannDer diesjährige Internationale Karlspreis zu Aachen wurde am 25.05.2006 an Jean-Claude Juncker verliehen.
Der Premierminister des Großherzogtums Luxemburg erhielt den Preis in Würdigung seiner Rolle als Motor und entscheidender Akteur bei nahezu allen Integrationsfortschritten der vergangenen zwei Jahrzehnte, als Vermittler, Mediator und Brückenbauer zwischen Politik, Bevölkerung und Gemeinschaft.

Karlspreis 2006 - Foto: Winfried BrömmelDie Botschaft der Rede von Juncker war eindeutig: Redet Europa nicht schlecht, sondern besinnt euch auf seine Erfolge. "Die einzigen, die über europäische Erfolge stöhnen, sind die Europäer", stellte Juncker fest. Andere Teile der Welt schauten mit Bewunderung auf die Erfolge der Europäischen Union.
Als Beispiele für die Erfolge der europäischen Einigung nannte er die Sicherung des Friedens, die Gemeinschaftswährung Euro und die Osterweiterung der EU.

Auf dem Katschhof feierte Aachen den Preisträger beim Open-Air-Fest, leider überwiegend im Schauerwetter.


24.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Karlpreis-Europa-Forum, Jean-Claude Juncker in Aachen

Europa-Forum - Foto: Helmut RülandIm unmittelbaren Umfeld der Preisverleihung fanden sich europäische Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft zu einer Perspektivkonferenz zusammen und diskutierten die Themen "Standortbedingungen und Perspektiven im Vereinten Europa“, "Forschung und Bildung - Aufbau der europäischen Wissensgesellschaft“ und "Innovation und Wachstum - Europa im globalen Wettbewerb“.

Jean-Claude Juncker in der RWTH Aachen - Foto: Helmut Rüland
Der designierte Karlspreisträger Jean-Claude Juncker begeisterte am Nachmittag in einem übervollen Hörsaal der RWTH Aachen die studentischen Zuhörer mit seinen Europa-Ideen. Dabei warnte er davor, dass Europa sich in eine reine Freihandelszone zurückentwickeln könnte. Das Projekt der Europäischen Verfassung, die er viel lieber einen Grundvertrag nennen möchte, hielt er für wichtiger denn je.
Juncker besuchte heute auch noch das Europa-Forum und die Schatzkammer des Aachener Doms.



22.05. - 24.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Internationale Konferenz "Gerechtigkeit in Europa"

Ist Europa gerecht? Wie kann europäische Politik Gerechtigkeit schaffen? Wie viel Gerechtigkeit kann sich Europa wirtschaftlich und sozial leisten?

In der Projektreihe "Europäische Horizonte" veranstaltete das Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen u.a. zusammen mit der Stadt Aachen eine internationale Konferenz „Gerechtigkeit in Europa“, die vom 22. Mai bis zum 24. Mai 2006 im Eurogress Aachen stattfand.

Bestandteil der Konferenz waren zwei Vorträge namhafter Wissenschaftler:

Prof. Julian Nida-Rümelin, Politikwissenschaftler und Philosoph und von Januar 2001 bis Oktober 2002 Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, hielt einen Vortrag zur Frage der Gerechtigkeit in der europäischen Politik. Er ermöglichte eine spannende Einsicht in die Schnittstelle von Wissenschaft und Politik.

Prof. Dr. Otfried Höffe vom Philosophischen Seminar an der Universität Tübingen ist ständiger Gastprofessor für Rechtsphilosophie an der Universität Sankt Gallen, Schweiz. In zahlreichen Büchern und Aufsätzen hat er sich mit der Frage der Gerechtigkeit auseinandergesetzt und damit auch über die Fachgrenzen hinweg die Diskussion mitgeprägt.
Er betrachtete am Ende der dreitägigen Konferenz in einem abschließenden Vortrag das Thema Gerechtigkeit über die europäischen Grenzen hinaus: Was bedeutet globale Gerechtigkeit? Wie kann Demokratie im Zeitalter der Globalisierung gerecht gestaltet werden?

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro versorgte die Seminarteilnehmer am Infotisch mit kostenlosen Broschüren und Materialien der Europäischen Kommission.


22.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Der Luxemburger "Staffellaaf"

Staffellaaf 2006 - Foto: Helmut RülandDr. Jürgen Linden - Staffellaaf 2006 - Foto: Helmut RülandZu Ehren des Premierministers Juncker führte der Staffellauf von Luxemburger Studenten in diesem Jahr von Capellen in Luxemburg nach Aachen. Normalerweise ist die Richtung des seit 1988 durchgeführten grenzüberschreitenden Laufs genau anders herum.
Heute empfing Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden die sportlichen und europabegeisterten jungen Leute im Weißen Saal des Rathauses, nachdem diese zwei Tage unterwegs gewesen waren.


17.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Was bedeutet eigentlich "regionale Identität"?

Dr. Peter Schmitt-Egner von der Universität Siegen ging im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens der Frage nach, wie "Regionale Identität" im Kontext der Europäischen Integration erforschbar ist. Er lieferte methodische und strategische Anmerkungen zum Verhältnis von regionaler Identität einerseits und europäischer Identität andererseits.

Die Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Europäischen Union statt.

15.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Rolf-Dieter Krause über den Karlspreisträger 2006, Jean-Claude Juncker

Rolf-Dieter Krause - Foto: Helmut RülandMit dem Premierminister des Großherzogtums Luxemburg, Dr. Jean-Claude Juncker, ehrt das Karlspreisdirektorium im Jahr 2006 einen großen Europäer, der in bester Tradition des luxemburgischen Volkes mit Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Beharrlichkeit und Leidenschaft Motor und Vordenker des Integrationsprozesses ist und dem es wie nur wenigen anderen gelingt, die Bürgerinnen und Bürger für das europäische Einigungswerk zu begeistern.

Als Leiter des ARD-Studios Brüssel hat Rolf-Dieter Krause den mittlerweile dienstältesten Regierungschef in der EU über viele Jahre beobachtet und publizistisch begleitet.
Er stellte den neuen Karlspreisträger der interessierten Aachener Öffentlichkeit in den Räumen der Sparkasse vor.

15.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Das "Europäische" Klassenzimmer - mulitlinguales Lehren und Lernen

Podiumsdiskussion mit Schülern der Oberstufe: „Bilingualer Unterricht – Erfahrungen, Motivation und Perspektiven“

Zu Beginn der Veranstaltung setzten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse des bilingualen Zweigs des Rhein-Maas-Gymnasiums ihre ersten Lernerfolge in einer kurzen Aufführung in französischer Sprache um: „Le hollandais sans peine“.

Im Anschluss referierte Marie-Anne Hansen-Pauly, Dozentin an der Universität Luxemburg, über Rolle und Gebrauch der Sprachen an Luxemburger Sekundarschulen und gab einen Überblick über die Entwicklung des Fremdsprachenerwerbs, unterstützt durch die Unterrichtssprachen Französisch und Deutsch. Der Schwerpunkt des Vortrags lag auf den besonderen Herausforderungen des multilingualen Umfelds und dem Zusammenspiel des Luxemburgischen mit einer Vielfalt anderer Sprachen. Frau Hansen-Pauly stellte die Chancen und Herausforderungen des multilingualen Unterrichts eindrucksvoll dar.

Der Vortrag schloss mit einer Podiumsdiskussion (Table Ronde) der Jahrgangsstufen 11 und 12 ab, in der bilinguale Schüler über Erfahrungen, Motivation und Perspektiven im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung diskutierten.

12.05.2006
Vortrag und Präsentation: Europastadt Aachen

Europaschule NordhornWinfried BrömmelDas EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen informierte das Lehrerkollegium der Europaschule Nordhorn aus Gütersloh über die Europastadt Aachen - von Karl dem Großen bis hin zum aktuellen Karlspreis und den Plänen für ein Europäisches Kulturzentrum.

Zusammen mit europäischen Partnern führt die Europaschule schon seit vielen Jahren Projekte für Schüler und Lehrer durch.

11.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Der Europäische Stromverbund auf dem Weg zum freien Markt

Die wachsende Nachfrage nach der universell anwendbaren elektrischen Energie hatte zur Folge, dass die anfänglich kleinen innerstädtischen Versorgungsinseln zu weiträumigen Verbundsystemen zusammenwuchsen. Der heute weltweit größte Stromverbund schließt bis auf Russland, Weißrussland, Ukraine und die baltischen Staaten alle europäischen und sogar die Maghreb-Länder ein.
Er bietet den von der EU verordneten Marktplatz, auf dem die Produzenten wie Konsumenten elektrischer Energie europaweit anbieten und nachfragen können.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Haubrich vom Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der RWTH Aachen trug dieses aktuelle europäische Thema heute vor und stellte sich der Diskussion. Die Redebeiträge wurden dabei simultan in Gebärdensprache übersetzt.

Weitere Informationen:
Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Haubrich, Telefon: 0241 - 809 76 52

11.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Wettbewerbsfähigkeit der EU

Günter Verheugen - Foto: Helmut RülandUnter dem Titel "Die Wettbewerbsfähigkeit der EU steigern – das europäische Lebensmodell sichern" lud EUROPE DIRECT Aachen mit anderen Veranstaltern zu Vortrag und Diskussion mit Günter Verheugen, dem Vizepräsident der Europäischen Kommission, ein.

Als der vormalige Staatsminister im Auswärtigen Amt 1999 in die Europäische Kommission berufen wurde und die Verantwortung für die Erweiterung übernahm, umfasste die Union 15 Mitgliedsländer.
Nur fünf Jahre später war der größte und politisch komplizierteste Erweiterungsprozess in der Geschichte der EU mit dem Beitritt von zehn weiteren Staaten abgeschlossen. Wenige Monate darauf, im November 2004, wurde Günter Verheugen zum Vizepräsidenten der Kommission ernannt und mit der Unternehmens- und Industriepolitik betraut.

Verheugen stellte dar, dass die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der EU eine Voraussetzung für die solide Absicherung des europäischen Lebensmodells im Zeitalter der Globalisierung und des demographischen Wandels ist.



11.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Aachen, Karlspreis und Europa. Impulse für die Einheit des Kontinents.

Als Dr. Kurt Pfeiffer im Dezember 1949 anregte, einen Preis für den wertvollsten Beitrag im Dienste Europas zu stiften, hätte wohl niemand vorherzusagen gewagt, dass sich der kurz darauf proklamierte Internationale Karlspreis zu Aachen zur bedeutendsten und begehrtesten europäischen Auszeichnung entwickeln würde. Unter ausdrücklicher Bezugnahme auf Karl den Großen als den „Begründer abendländischer Kultur“ hatte Pfeiffer den Anspruch der Kaiserstadt formuliert, auf dem Kontinent „besonders gehört zu werden“. Und tatsächlich gingen vom Karlspreis seither immer wieder Botschaften und Impulse aus, die weit über Aachen und Deutschland hinaus reichten und die europäische Einheit gefördert haben.

Drei Mitglieder des Karlspreisdirektoriums diskutierten mit den Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums über Aachen in Europa und Europa in Aachen. Sie beantworteten zahlreiche Fragen zum Karlspreis - von dessen Entstehung über die Wahl der Karlspreisträger bis hin zu der Zusammensetzung des Karlspreisdirektoriums.

Auch das geplante "Bauhaus Europa" war ein Thema für die Jugendlichen. Von besonderer Bedeutung war für die jungen Leute jedoch, welche Möglichkeiten Kinder und Jugendliche haben, auf die Wahl des Karlspreisträgers und auf andere Projekte Einfluss zu nehmen.

Über Aachen in Europa und Europa in Aachen diskutieren Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Aachen mit:
- Dr. Jürgen Linden, Oberbürgermeister der Stadt Aachen
- Dr. Jost Pfeiffer, Ehrenbürger der Stadt Aachen, Sohn des Karlspreis-Begründers
- Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Eversheim, Sprecher des Karlspreisdirektoriums
- Moderation: Ralph Allgaier, Redakteur der Politikredaktion der Aachener Zeitung

09.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Von Bech bis Juncker - Luxemburgs Beitrag zur Union

Seit Bestehen der Gemeinschaft hat sich keine für die Zukunft Europas wichtige Entscheidung angebahnt, ohne dass der jeweilige Regierungschef des kleinsten Gründungsmitgliedslandes hieran maßgeblichen Anteil gehabt hätte. Und so steht der Karlspreisträger 2006, Jean-Claude Juncker, in einer Reihe profilierter Europapolitiker seines Landes, wie Joseph Bech, Pierre Werner, Gaston Thorn und Jacques Santer, die immer wieder nationale Interessen mit integrationspolitischen europäischen Zielen verbunden haben.

Über die unverzichtbaren Beiträge des Großherzogtums zum Einigungsprozess sprach und diskutierte im Rathaus der Stadt Aachen der ehemalige Direktor des Centre d’Études et des Recherches Européennes Robert Schuman, Prof. Dr. Gilbert Trausch (College of Europe).

 

09.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: 10 Minuten für Europa, der Europatag

Europatag 2006Jedes Jahr feiert die Europäische Union am 9. Mai ihren Europatag mit vielen Veranstaltungen. In Aachen haben erstmals am Europatag 2006 bekannte Persönlichkeiten kurze Texte über Europa einem breiten Publikum vorgelesen.

Jeweils zur vollen Stunde haben von 12 bis 16 Uhr an verschiedenen Orten in Aachen zehnminütige Lesungen stattgefunden. Die Zuhörer ließen sich durch Textpassagen von Günther Verheugen, Victor Hugo, Geert Mak und Carlo Ciampi inspirieren, über die Europäische Idee nachzudenken.

Es lasen Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden, Dr. Jochen Bräutigam, Prof. Dr. Burkhard Rauhut, Werner Niepenberg, Annemarie Henrichs und Georg Helg.


08.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Lea Linster präsentiert Luxemburg kulinarisch

Lea Linster - Foto: Helmut Rüland Die international so erfolgreiche wie beliebte Meisterköchin Lea Linster präsentierte zusammen mit Hans- Peter Kerff, Küchenchef des Restaurants "Zum Goldenen Einhorn", in einem mehrgängigen Menü kulinarische Facetten ihrer Heimat Luxemburg.

Zwischen den Gängen las Buchhändler Dr. Walter Vennen Texte aus und über Luxemburg.

Die Gäste genossen den kulinarischen Höhepunkt des Karlspreis-Rahmenprogramms sichtlich.

08.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Europa bauen - Ein Luxemburger Architekt

Prof. Rob Krier - Foto: Helmut Rüland Prof. Rob Krier, Luxemburger Stadtplaner und Architekt, zählt zu den Protagonisten der postmodernen Architekturszene der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ist einer der bedeutenden Stadtplaner unserer Zeit. Nach dem Architekturstudium in München arbeitete er in den 60-er Jahren für Oswald Matthias Ungers und Frei Otto. Internationale Aufmerksamkeit wurde ihm mit seinem 1975 erschienenen Manifest „Stadtraum. In Theorie und Praxis“ zuteil. Ein Jahr darauf übernahm er eine Professur an der TU Wien, wo er bis 1998 lehrte. Große Beachtung findet der „romantische Rationalist“ auch für seine sehr ins Detail gehenden farbigen Architekturzeichnungen.

Über sein Werk sprach und diskutierte Rob Krier mit Lehrenden und Studierenden an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

05.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Luxemburg Kulturhauptstadt 2007

Robert Garcia - Foto: Helmut Rüland Einerseits ist Luxemburg die erste europäische Stadt, die den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ zum zweiten Mal erhält. Bereits 1995 war Luxemburg Kulturhauptstadt.

Andererseits handelt es sich um die erste Kulturhauptstadt, die über eine Stadt und ihre Region hinausgeht und einen Teil des „alten“ Europa umfasst: die Französischsprachige Gemeinschaft und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, aus Frankreich Lothringen und Teile verschiedener Departements und aus Deutschland Rheinland-Pfalz und das Saarland. Zudem wurde als Partner die Stadt Sibiu/Hermannstadt in Rumänien gewählt, die ebenfalls im Jahr 2007 den Titel Kulturhauptstadt trägt.

Die Idee der Kulturhauptstadt und das Konzept von Luxemburg trug Robert Garcia, der Generalkoordinator und Absolvent der RWTH Aachen, anschaulich und multimedial im Forum M vor.

Homepage: Luxemburg Kulturhauptstadt Europas 2007

04.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm: Karl IV. - ein Luxemburger in Aachen

Prof. Dr. Max Kerner - Foto: Helmut RülandDer RWTH-Historiker Prof. Dr. Max Kerner begeisterte mehr als 160 Zuhörer mit seinem Vortrag über Karl IV. (1316-1378), der als der erste unter den großen europäischen Königen des 14. Jahrhunderts gilt. Es kamen so viele Interessierte, dass die Veranstaltung kurzerhand vom Ratssitzungssaal in den Krönungssaal des Rathauses umzog.

Karl IV. hat die Grundlagen des heutigen Großherzogtums Luxemburg geschaffen. Seine Reichs- und Hausmachtpolitik wie auch seine Förderung von Kunst und Literatur wird immer wieder gerühmt. In der Goldenen Bulle von 1356 hatte er die Rechte der Kurfürsten geregelt und Aachen als Krönungsort festgelegt. In Aachen ist er 1349 gekrönt worden, hier hat er sich mehrfach aufgehalten und diese Stadt mit mancherlei Privilegien ausgestattet. Noch heute erinnern die Karlsbüste und das Karlsreliquiar der Aachener Domschatzkammer an Karls IV. tiefe Frömmigkeit.

Der Professor fesselte die Zuhörer durch facettenreiche Zeitläufe und Anekdoten der Welt Karls IV. "Es kam zur Wiederauferstehung Karls des Großen unter der Herrschaft Karls IV.", fasste Kerner zusammen.

Prof. Dr. Max Kerner referierte über Karl IV. - Foto: Helmut Rüland


03.05.2006
Karlspreis-Rahmenprogramm startet

Aktion EuropaWir laden Sie herzlich zur Teilnahme am umfangreichen Karlspreis-Rahmenprogramm im Vorfeld der Preisverleihung ein, das die Initiative "Aktion Europa" des Auswärtigen Amts der Bundesregierung unterstützt.
Rund 40 einzelne Programmpunkte von Vorträgen und Diskussionen bis zum Open-Air-Fest erwarten Sie.

 


04.04.2006
"In Europa" - Lesung mit Geert Mak

Geert MakFür sein Buch ist der bekannte niederländische Publizist Geert Mak ein Jahr lang kreuz und quer durch Europa gereist. Er beschreibt Orte, an denen die Geschichte in besonderer Weise Spuren hinterlassen hat. Dazu befragte er vor Ort als Journalist die Menschen, die ihre Geschichte(n) erzählen. Der Historiker Mak ergänzte diese persönlichen Quellen mit Funden aus Archiven zu einer anregenden literarischen Komposition.

Was ist Europa? Für Geert Mak war Europa bis zum ersten Weltkrieg gekennzeichnet durch viele ähnliche Entwicklungen z.B. in klassischer Bildung, Architektur und Wissenschaft. Danach stand die Konkurrenz zueinander im Vordergrund. "Vielleicht überwiegen in 2 bis 3 Generationen wieder die Gemeinsamkeiten", so Mak.

Gut 100 Zuschauer verfolgten die spannende Lesung in der Reihe "Europäische Horizonte" im Haus Matthéy und informierten sich zudem am Infostand von EUROPE DIRECT.


30.03.2006
Visions of Europe

40 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus 6 europäischen Ländern kamen im Rahmen des Projekts "Visions of Europe" im Rathaus von Aachen zusammen, um vom EUROPE DIRECT-Mitarbeiter Thomas Fiedler über die Rolle von Aachen in der Geschichte Europas zu erfahren. Das Romboutscollege in Brunssum, das an dem Projekt teilnimmt, hatte als Teil des internationalen Treffens ein euregionales Programm zusammengestellt, das in Aachen neben dem Vortrag im Rathaus auch den Besuch des Doms und der Innenstadt vorsah.

28.03.2006
Präsentation: Europa - Brüssel - Aachen

Schüler aus Duderstadt in Aachen27 Schülerinnen und Schüler des Eichsfeld Gymnasiums aus Duderstadt informierten sich während einer Studienfahrt über Europa. Winfried Brömmel vom EUROPE DIRECT Büro Aachen vermittelte sowohl Basiswissen zur Europäischen Union als auch die Besonderheiten des Strukturwandels in der Euregio Maas-Rhein.

Aachen als Europastadt mit dem Internationalen Karlspreis durfte natürlich in der Präsentation im Haus Löwenstein nicht fehlen. In einer anschließenden Stadtralley konnten die jungen Erwachsenen ihr Wissen über Aachen noch vertiefen.

23.03.2006
Wirtschaftstudenten der Uni Cincinnati staunen über die Wirtschaftskraft der Euregio Maas-Rhein

Wie strukturiert man einen von Stahl und Kohle geprägten Wirtschaftsraum in 30 Jahren so um, dass daraus ein Hochtechnologie- und Wissensraum entsteht, der den europäischen Strategien (Stichwort: Lissabon-Agenda) folgt und ganz auf europäisches Engagement setzt?

Diese Frage beschäftigte eine große Gruppe von RWTH-Wirtschaftsstudenten und ihre amerikanischen Gäste aus Cincinnati am 23. März im Ratssaal des Aachener Rathauses. Thomas Fiedler vom EUROPE DIRECT-Team führte die Gäste in sein erklärtes Lieblingsthema ein. Auch Bürgermeisterin Verheyen zeigte in ihrer Begrüßungsrede hohe Europa-Kompetenz und schlug gekonnt und spannend den Bogen von der Lissabon-Strategie zur regionalen Wirklichkeit im Dreiländereck. Abwerbeversuche, sie als reguläre Beraterin im EUROPE DIRECT Informationsbüro einzusetzen, schlugen jedoch leider fehl. Eine Bürgermeisterin hat einfach einen zu dichten Kalender.

22.03.2006
"Wer macht eigentlich was in Brüssel?"

Unter diesem Titel präsentierte Thomas Fiedler für EUROPE DIRECT Aachen am 22. März in der Volkshochschule Herzogenrath einen Einstieg in die komplexe Welt der europäischen Institutionen. Am 25. Oktober wird es eine Wiederholung am gleichen Ort geben, diesmal als Vorbereitung einer Brüssel-Fahrt der Frauengruppe der Europa-Union.

09.03.2006
Europa-Podium im Rathaus: Michael Stabenow zu Europas Perspektiven

Dr. Unser und Michael StabenowZur Bilanz der britischen Ratspräsidentschaft und über die Zukunftsperspektiven der europäischen Politik sprach im kritischen Dialog mit Studierenden des Europastudiengangs der Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Brüssel, Michael Stabenow. Eine thematische Einleitung machte Dr. Unser von der RWTH.

Eine zentrale Einschätzung von Stabenow ist, dass Europas Bürger mehr denn je von der EU Handlungsfähigkeit zur Lösung wirtschaftlicher und sozialer Probleme erwarten. Dabei müsse die EU aber nicht nur die Idee des Verfassungvertrags weiter umsetzen, sondern den Bürgern auch die Unterschiede der EU-Struktur zu den Einzelstaaten vermitteln.

Der große Wirtschaftszweig der Dienstleistungen bedürfe des Wettbewerbs, so Stabenow. Mit der Perspektive auf den globale Konkurrenz sei es gut, dass Europa seine Position durch EU-weite Regelungen stärke.


09.03.2006
Vizepräsidentin der EU-Kommission Margot Wallström zu Besuch in Aachen

Dr. Jürgen Linden und Margot WallströmAuf Einladung des Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden informierte sich die schwedische Vizepräsidentin der Europäischen Kommission über das Projekt eines europäischen Kultur- und Begegnungszentrums, das in Aachen unter dem Arbeitstitel "Bauhaus Europa" bekannt ist.

Frau Wallström, die auch EU-Kommissarin für Institutionelle Beziehungen und Kommunikation ist, zeigte sich von den Inhalten und Ideen des Zentrums beeindruckt: "Europa braucht solche Orte zur Identifikation, zur Beschäftigung mit Geschichte und Zukunft."

Konkrete finanzielle Zusagen gab es erwartungsgemäß noch nicht. "Wir können Ihnen in Brüssel Türen öffnen", meinte Frau Wallström auf die Frage nach Unterstützung für das Aachener Europa-Projekt und verwies auf die Abteilungen Kultur und Erziehung.

Große Nachfrage: Entdeckungsreise durch Europa

entdeckeeuropaIn weniger als einer Woche konnte das EUROPE DIRECT Informationsbüro von der neuen Broschüre "Entdecke Europa!" kostenlos über 2000 Exemplare verteilen. Wegen der großen Nachfrage ist das Heft leider in Aachen vergriffen. Über eine eingetroffene Nachbestellung informieren wir auf dieser Website.

Die Broschüre eignet sich besonders für Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren. Jedes Kapitel enthält einen Link zu einem Online-Quiz (engl.). "Entdecke Europa!" gibt einen anschaulichen Überblick über die geschichtliche Entwicklung Europas, berühmte Europäer, europäische Landschaften und Errungenschaften und die Arbeitsweise der europäischen Institutionen.

15.02.2006
Wie funktioniert die Europäische Union?

Interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt können im EUROPE DIRECT Informationsbüro der Stadt Aachen die druckfrische Broschüre "Wie funktioniert die Europäische Union?" erhalten. Sie liegt im Eingang von Haus Löwenstein, Markt 39, aus. Dieser Wegweiser informiert über alle Einrichtungen der EU vom Europäischen Parlament bis hin zu Europol. Für Schulen stehen kostenlos Klassensätze zur Verfügung, die nach Voranmeldung auch kurzfristig abgeholt werden können. Weitere Materialien, so z.B. Landkarten der EU, die EU-Verfassung sowie Broschüren zu Wissenschaft und Sprachen in der EU, liegen ebenfalls kostenlos bereit.


07.02. bis 24.02.2006
Das Europaspiel: Europa verstehen - leicht gemacht

Das Thema Europa ist aktueller denn je. Nach einem Jahr der Vertrauenskrise in die EU-Politik, möchte die EU-Kommission den Dialog mit den Bürgern verstärken und über Europa aufklären (vgl. den sog. "Plan D" der EU-Kommissarin Margot Wallström). Das EUROPE DIRECT Informationsbüro der Stadt Aachen bot deshalb allen Grundschulen ein kostenloses Europa-Spiel für Kinder der 4. Klasse an.
Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland hat dieses Spiel für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren erstellt. Mit lustigen Cartoons, Ratespielen, Malaufgaben und anderen Elementen der Spielpädagogik werdeb die Kinder dieser Altersgruppe spielerisch an die europäische Einigung herangeführt.
Der Vorrat von 750 Exemplaren war in kürzester Zeit in Aachen verteilt. Wegen der großen Nachfrage versuchen wir weitere Exemplare zu organisieren.


02.02. und 15.02.2006
Bürger-Information über das "Bauhaus Europa"

Infoveranstaltung zum Bauhaus EuropaAn zwei Abenden stellte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden das Projekt des geplanten europäischen Zentrums vor. Unterstützt wurde er dabei u.a. von den Architekten Prof. Fingerhut (ETH Zürich) / Prof. Eller und von Prof. Schäfer / Frau Dr. Mork vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt ca. 700 Interessierte folgten den Ausführungen und diskutierten mit den Experten. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro bot zudem kostenlos umfangreiches Informationsmaterial über die Europäische Union an und nahm etliche Anfragen zu EU-Themen auf.

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Unser Newsletter: EUROPE DIRECT Infomails

Unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter, genannt "Infomail", versenden wir ca. 1-3 Mal pro Monat.

Darin finden Sie aktuelle Entwicklungen der EU-Politik, (eu)regionale Neuigkeiten und Einladungen zu unseren Veranstaltungen z.B. Europa am Dienstag, Mein Europa oder kostenlose Studienfahrten.

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