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Einladung: Karlspreis LIVE am 1. und 2. Juni

ED-Aktuell 24. Mai 2011

Karlspreis LIVE: Musikalisch - Lebendig - Kulinarisch

Das diesjährige Open Air Fest auf dem Katschhof vor und nach der Verleihung des Karlspreises zielt ganz bewusst auf das neue, das junge Europa der kommenden Generationen ab und präsentiert eine Reihe erstklassiger Acts, die überwiegend der Aachener Stadt und Region entstammen. Eine ‚junge Bühne' also, die das Europa von heute und morgen feiert. Genießen Sie!

  • Homepage Karlspreis
  • Karlspreis-Rahmenprogramm 2011 (PDF)

EUROPE DIRECT auf dem Katschhof (Mi. und Do.)

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen ist unter dem Motto "Europa verstehen leicht gemacht" wieder mit einem großen Infozelt vor der Domsingschule dabei. Informieren Sie sich über Europa, machen Sie mit beim Europa-Quiz mit vielen Preisen!

In Kooperation mit dem Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement wird zudem über das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit informiert.

  • Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit
  • Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen

Weitere Informationsstände auf dem Katschhof (Mi. und Do.)

  • Treffpunkt Europa: Informationsstände der Aachener Städtepartnerschaftsvereine Halifax, Kostroma, Montebourg, Naumburg und Reims.
  • Europa kreativ: Europäische Schlüsselfiguren. Mitmachspass für Kinder – ein Programm der Barockfabrik
  • Produzentengalerie Artikel 5: Plattform für neue Ideen in der regionalen, überregionalen und internationalen Kunst
  • KuKuK: Der belgisch-deutsche Verein begreift den Grenzübergang „Köpfchen" als Raum für Kunst und Kultur und als Geschichtsfenster.
  • REGIO Aachen: präsentiert gemeinsam mit den deutsch-französischen Grenzregionen kulturelle und touristische Angebote der grenzüberschreitenden Kooperation
  • MAASTRICHT VIA2018: Maastricht und Euregio Maas-Rhein als Kandidat Kulturhauptstadt Europas 2018.
  • Kulturstadt Aachen: Kulturbetrieb, Theater Aachen und Volkshochschule informieren über das vielfältige Kulturangebot in der Stadt.
  • Für das leibliche Wohl sorgt die Aachener Gastronomie

Der Vorabend: Mi. 1. Juni von 17.30 bis 22.00 Uhr auf dem Katschhof

  • Übersicht auf der Karlspreis-Homepage
  • 18.30-19.30 Uhr: Mit ohne Alles
    Der Name der fünfköpfigen Band „Mit ohne Alles" ist Programm: Nur mit ihren Stimmen schaffen sie es, ihr Publikum zu begeistern und zu unterhalten.
  • 19.30-20.00 Uhr: Europa-Talk
    AZ/AN-Chefredakteur Bernd Mathieu spricht mit Jean-Claude Trichet und weiteren Gästen
  • 20.45-22.00 Uhr: Señor Torpedo
    Mit einem unkonventionellen Mix aus knarzenden Elektrobässen, tanzbaren Beats, warmen, modernen Sounds und jazziger Lead-Stimme überzeugen die sechs Musiker mit ihrer Energie aus elektronischer Produktion und Live-Instrumenten.

Der Tag der Preisverleihung: Do. 2. Juni von 11.00 bis 22.00 Uhr

  • Übersicht auf der Karlspreis-Homepage
  • 11.00 Uhr: TV-Übertragung des Festaktes auf Video-Grossleinwand auf dem Markt
  • 12.55 Uhr: Gitarristin und Sängerin Romy Conzen – „La Fille du Nord" (B)
  • ab ca. 13.00 Uhr: Oberbürgermeister Marcel Philipp empfängt Jean-ClaudeTrichet, weitere Karlspreisträger und Ehrengäste auf der Katschhofbühne
  • 14.30-15.15 Uhr: Scala & Kolacny Brothers
  • 15.45-16.00 Uhr: Showtanzgruppe der Karnevalsgesellschaft Eulenspiegel – „Little Diamonds"
  • 16.15-17.15 Uhr: Ensemble einKlang
  • 17.30-18.00 Uhr: Showtanzgruppe der Karnevalsgesellschaft Eulenspiegel – „Crazy Diamonds"
  • 18.30-19.30 Uhr: The Seed & The Crowbar  und Dusk
  • 20.30-22.00 Uhr: Ton - „Hast Du Dich verlaufen, verlass halt den Weg."

Anmelden zum 'Spiel ohne Grenzen' am 25.06.

ED-Aktuell 24. Mai 2011

Grenzenloser Spielraum: Das euregionale „Spiel ohne Grenzen" in Herzogenrath

Am 25. Juni 2011 ist es wieder soweit: Das aus den 70er Jahren bekannte „Spiel ohne Grenzen" findet als grenzüberschreitendes Event zum dritten Mal auf dem Gelände des Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath statt. Bis zu 50 Teams aus Eurode und der Euregio Maas-Rhein – je 5 Personen aus Firmen, Vereinen, Schulen und Organisationen – sind eingeladen, sich in fantasievollen und sportlichen Geschicklichkeitsspielen zu messen, Spaß zu haben, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Grenzen zu überwinden.

Das „Spiel ohne Grenzen" ist in diesem Jahr Teil des Projekts „Euregio-Networking ohne Grenzen 2010/2011", das im europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit vor allem auch das grenzüberschreitende bürgerschaftliche Engagement fördern will; Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Organisationen sind aufgerufen, grenzüberschreitende Kontakte zu suchen und zu vertiefen; mit drei Veranstaltungen – in Kooperation mit der Stichting Eurode 2000+ und der Oikos VoG – wird dem Networking Raum gegeben, um die Zusammenarbeit auf eine breitere Basis zu stellen. Die EU unterstützt das Projekt mit Mitteln aus dem Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger".

Nehmen Sie am Samstag, den 25. Juni 2011 an der dritten Auflage dieses euregionalen Events teil. Bilden Sie mit 5 Kolleg/innen oder Freund/innen ein starkes Team und treten Sie gegen die anderen Mannschaften an. Bringen Sie Ihre Familie und Freunde zu diesem Erlebnistag mit und lassen Sie Ihre Mannschaft gebührend anfeuern. Genießen Sie den Spaß von 10-18 Uhr und stärken sich bei Barbecue und kühlen Getränken. Am Abend wird dann gefeiert bei Live-Musik.

Nehmen Sie die Herausforderung an?
Die Teilnahme an dem Event ist für die Teams kostenlos.

Weitere Informationen und Anmeldung:

  • www.euregio-spiel-ohne-grenzen.de
  • per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • per Telefon: 0 24 06 / 95 58-0
  • oder per Post: Nell-Breuning-Haus, Wiesenstraße 17, 52134 Herzogenrath
  • Artikel bei AN-Online
  • http://euregio-networking.eu

'Brauchen wir den Euro?'

Aktivitäten 2011 24. Mai 2011
Euro-Diskussion am 24. Mai 2011 (Foto: W. Brömmel)Einladung zur Diskussion über den Euro

Für Altbundeskanzler Helmut Kohl stand fest: „Durch die Wirtschafts- und Währungsunion ist die europäische Einigung unumkehrbar gemacht worden. Vielmehr sind wir auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden."
Freilich gab es schon lange vor Einführung des Euro zahlreiche Kritiker, die von der Notwendigkeit einer gemeinsamen Währung von Lappland bis nach Sizilien keineswegs überzeugt waren. Durch die aktuellen Probleme in der Eurozone fühlen sich diese Kritiker in ihren Bedenken bestätigt. Und nicht selten hört man die Grundsatzfrage: Brauchen wir den Euro?

Prof. M. Otte und H. Reul (Foto: H. Rüland)Hierzu diskutierten heute der Betriebswirtschaftsprofessor an der Fachhochschule Worms Dr. Max Otte und der Vorsitzende des Industrieausschusses im Europäischen Parlament Herbert Reul mit über 200 Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Prof. Otte warnte davor, angesichts der Griechenland- und Portugal-Krise tiefer liegende Probleme der Weltwirtschaft zu übersehen. So betrage das Haushaltsdefizit der Vereinigten Staaten von Amerika 11 Prozent und ist fast doppelt so hoch wie das der Euro-Zone ist. Er sprach sich für einen Neuanfang in der EU aus, indem Griechenland, Irland, Spanien und Portugal aus der Euro-Zone entlassen werden sollten.

Herbert Reul hingegen betonte die stets noch überwiegenden Vorteile des Euro und sprach sich für die Beibehaltung der Euro-Gruppe aus. Die Moderation des Vormittags hatte Prof. Bernd Mathieu, Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten. Die Veranstalter waren das Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen, die Karlspreisstiftung und das EUROPE DIRECT Direct Informationsbüro Aachen, das auch mit einem Infotisch mit EU-Materialien dabei war.

  • Herbert Reul
  • Herbert Reul zum Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie
  • Prof. Max Otte
  • Prof. Otte im Handelsblatt
  • Homepage Karlspreis
  • Karlspreis-Rahmenprogramm (PDF)
  • Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen
  • Artikel AZ-Online

Europawoche in Euskirchen

Aktivitäten 2011 23. Mai 2011

11-05-23-Euskirchen1Europaaktivitäten an der Willi-Graf-Realschule in Euskirchen

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen hat die Europaschule (Willi-Graf-Realschule) Euskirchen bei zahlreichen Aktivitäten in der Europawoche vom 9. bis 23. Mai 2011 unterstützt.

In Form eines Planspiels wurde zusammen mit EUROPE DIRECT am 9. Mai 2011 das Thema EU-Erweiterung –Türkei mit den Sowi-Kursen der Stufe 9 behandelt. Neben themenspezifischen Fragen lernten die SchülerInnen in der Simulation zentrale Organe der EU sowie Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene kennen.

Heute kamen auf Vermittlung von EUROPE DIRECT die zwei Mobilitätsberaterinnen von IHK und HWK Aachen zur Europaschule, um über Chancen und Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten während der Berufsausbildung zu informieren.

Sabine Verheyen in EuskirchenDie EUROPE DIRECT Mitarbeiter Nina Šehović und Winfried Brömmel stellten heute parallel zur Mobilitätsberatung in einem Multimedia-Vortrag Geschichte, Grundlagen und aktuelle Aufgaben der EU vor. In zwei Gruppen mit insgesamt über 50 Schülern der Stufen 7 bis 10 wurde Europa auch spielerisch mit einem Quiz und mit interessantem Infomaterial näher gebracht. Dabei war der EU-Schülerkalender wie immer sehr beliebt.

Abschließend nahmen alle Beteiligten an einem Austausch mit der Europaparlamentarierin Sabine Verheyen teil, die ausführlich über das Leben und die Aufgaben als Abgeordnete berichtete und die Fragen der Schüler beantwortete.

Die Europa-Koordinatorin der Schule Tanja Tschernoster bedankte sich vielmals für die gelungenen Aktionen im Rahmen der Europawoche und möchte im nächsten Schuljahr EUROPE DIRECT Aachen gerne wieder für einen EU-Vortrag für interessierte Schüler einladen.

  • Willi-Graf-Realschule Europaschule Euskirchen
  • Sabine Verheyen
  • Programm der Europaschulen in NRW
  • Europaschulen in der Region

Erfolgreicher zweiter Klimaparcours

Aktivitäten 2011 20. Mai 2011

11-05-19-Klimaparcours3 Aachener Klimaparcours für Schulen

Am 19. und 20. Mai 2011 fand in Aachen der zweite Klimaparcours unter dem Motto "Klima: lokal-global" statt. Das Projekt wurde von KreaScientia und dem Eine Welt Forum Aachen im Rahmen der NRW-weiten Klimakampagne "Heiße Zeiten" entwickelt und in diesem Jahr durch das Umweltamt der Stadt Aachen und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen finanziert. Jeweils etwa 120 Schülerinnen und Schüler pro Tag bekamen die Gelegenheit mehrere Organisationen, Verbände und kommunale Einrichtungen zu besuchen, um dort einen Einblick zu erhalten, was jeder im Alltag für den Klimaschutz tun kann.

Die 8. Jahrgänge dreier Aachener Schulen, darunter das Couven-Gymnasium, die David-Hansemann-Realschule und die Gemeinschaftshauptschule Aretzstzraße waren in kleine Gruppen eingeteilt und absolvierten auf ihrem Klimaparcours zahlreiche Stationen. Eine dieser Stationen war EUROPE DIRECT. Hier wurde den Teilnehmern die Umwelt- und Klimapolitik der EU erläutert und dazu der Film "Energie - Jetzt wird gespart" gezeigt. Dieser Zeichentrickfilm zeigt auf witzige Weise mit  welchen einfachen Mitteln man im Alltag das Klima schützen kann. Einige Energiespartipps waren den Schülerinnen und Schülern schon bekannt; sie erfuhren aber auch viele neue Möglichkeiten zum Energiesparen.

11-05-19-Klimaparcours6Die EUROPE DIRECT Mitarbeiter Nina Šehović, André Schneider und Winfried Brömmel erstellten während der Diskussionen eine kleine Statistik, die veranschaulicht mit welchen Mitteln die Schülerinnen und Schüler schon Energie sparen und in welchem Bereich sie in Zukunft noch mehr sparen können. Eine Auswahl an kostenlosem EU-Infomaterial zum Umwelt- und Klimaschutz rundete das Angebot ab.

Auf einer eigenen Facebook-Gruppe zum Klimaparcours (http://on.fb.me/Aachener-Klimaparcours) können Beteigte und Interessierte das Projekt verfolgen und Kommentare und Links hinterlassen. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel“ erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

  • Auswertung der Umfrage zum energie- und ressourcenschonenden Verhalten
  • Übersicht zum Thema "Klimawandel"
  • Film der EU-Kommission: Energie - Jetzt wird gespart!
  • Facebook-Gruppe zum Klimaparcours
  • Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen
  • Schülerhandbuch zum Klimaparcours 2011 (PDF)
  • Schülerhandbuch zum Klimaparcours 2009 (PDF)
  • KreaScientia

Klimaparcours für Schulen

Europa in der Schule 20. Mai 2011

Aachener Klimaparcours für Schulen

Seit mehreren Jahren findet jeweils unter Beteiligung von EUROPE DIRECT Aachen der so genannte Aachener Klimaparcours für Schulen statt.

Im Rahmen eines Klimaparcours sind jeweils bis zu 400 Schülerinnen und Schüler von mehreren Schulen in der Stadt unterwegs, um an 12 bis 17 Stationen verschiedene Facetten des Klimawandels kennenzulernen.

Der Klimaparcours bietet „Bildung im öffentlichen Raum“. Während in der Grundschule und in der Oberstufe oft in Projekten gearbeitet wird, gibt es kaum praxisorientierte Angebote für Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren. Jugendliche in der Sekundarstufe I beziehen ihre Informationen/ihr Wissen oft aus Schulbüchern oder Medien wie dem Internet oder Fernsehen.
Gerade für diese Lebensphase ist eine Lebensweltorientierung sehr wichtig und daher sind die 8. und 9. Klassen als Zielgruppen für den Klimaparcours ausgewählt worden.

Im Mittelpunkt steht der Dialog mit Akteuren in Aachen, die viel Wissenswertes über ihre praktische Arbeit im Klimaschutz berichten können. Die vorgestellten Themen sind so ausgewählt, dass sie in Verbindung mit dem Handlungsspielraum von Jugendlichen stehen – heute oder in naher Zukunft.

Ziel ist es, dass Jugendliche erkennen können, welche Akteure in Aachen tätig sind, welcher Beitrag in ihrem direkten Lebensumfeld zum Klimaschutz geleistet wird und was sie selbst direkt oder indirekt beitragen können. Die Erfahrungen aus dem ersten Klimaparcours zeigten, dass aus Schülerperspektive die praktischen, fächerübergreifenden Beispiele eine willkommene Ergänzung zum theoretischen Lernstoff in der Schule sind.

Aufgrund der bleibenden Themenrelevanz, des Erfolgs und der großen Nachfrage der Schulen soll möglichst auch in den nächsten Jahren wieder ein Klimaparcours stattfinden.
Fragen Sie bei Interesse zur Teilnahme:

  • EUROPE DIRECT Aachen
  • KreaScientia

Auf einer eigenen Facebook-Gruppe zum Klimaparcours (http://on.fb.me/Aachener-Klimaparcours) können Beteiligte und Interessierte das Projekt verfolgen und Kommentare und Links hinterlassen. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel" erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

  • Übersicht zum Thema "Klimawandel"
  • Facebook-Gruppe zum Klimaparcours
  • Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen
  • Schülerhandbuch zum Klimaparcours 2014 (PDF)
  • KreaScientia

Aachen - eine Stadt, viele Gesichter

ED-Aktuell 18. Mai 2011

Aachen - eine Stadt, viele Gesichter

Das Thema „Integration“ liegt der Stadt Aachen und der RWTH, der größten Hochschule der Stadt, besonders am Herzen. Fast ein Drittel der Aachener Bevölkerung hat eine Zuwanderungsgeschichte. Diese Menschen aus zahlreichen Nationen gestalten mit ihren Fähigkeiten, ihrer Sprache, ihrer Kultur und ihren Visionen das Leben in Aachen. Sie tragen mit ihrem ganz persönlichen Blick auf die Stadt zur Vielfalt und Entwicklung Aachens bei.

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen verschiedenen Dezernaten, Fachbereichen und Abteilungen der RWTH und der Stadt Aachen stellen sich im Mai 2011 im Zentrum der Kaiserstadt, rund um das zukünftige Centre Charlemagne am Katschhof, auf über 100 Plakaten zugewanderte Menschen unterschiedlichster Kulturen vor. Mit persönlichen Worten möchten sie ihre Verbundenheit zur Stadt zeigen. Dazu gehören Bürgerinnen und Bürger Aachens, Hochschulbeschäftigte und Studierende, die in einer Fotoausstellung zu sehen sein werden.

Die Open-Air-Ausstellung ist vom 9. Mai bis zum 20. Mai 2011 in der Ritter-Chorus-Straße und auf dem Katschhof zu sehen. Fotografiert haben: Birgit Deutschmann, Benno Helpenstein, Yannick Flaskamp und Stefan Hense. Alle vier sind Studenten der RWTH Aachen.

  • Auswahl an Plakaten

Einladung: 'Brauchen wir den Euro?' am 24.05.

ED-Aktuell 18. Mai 2011

Einladung zur Diskussion über den Euro

Für Altbundeskanzler Helmut Kohl stand fest: „Durch die Wirtschafts- und Währungsunion ist die europäische Einigung unumkehrbar gemacht worden. Vielmehr sind wir auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden."
Freilich gab es schon lange vor Einführung des Euro zahlreiche Kritiker, die von der Notwendigkeit einer gemeinsamen Währung von Lappland bis nach Sizilien keineswegs überzeugt waren. Durch die aktuellen Probleme in der Eurozone fühlen sich diese Kritiker in ihren Bedenken bestätigt. Und nicht selten hört man die Grundsatzfrage: Brauchen wir den Euro?

Hierzu diskutieren der Betriebswirtschaftsprofessor an der Fachhochschule Worms Dr. Max Otte und der Vorsitzende des Industrieausschusses im Europäischen Parlament Herbert Reul mit Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Weitere Interessenten sind herzlich eingeladen!

  • Dienstag 24.05.2011 um 9:30 Uhr
  • Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums
  • Stolberger Str. 200, Aachen

Die Moderation hat Prof. Bernd Mathieu, Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten. Die Veranstalter sind das Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen, die Karlspreisstiftung und das EUROPE DIRECT Direct Informationsbüro Aachen, das auch mit einem Infotisch mit EU-Materialien dabei sein wird.

  • Homepage Karlspreis
  • Karlspreis-Rahmenprogramm (PDF)
  • Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen

MAHHL-Treffen in Hasselt

Aktivitäten 2011 17. Mai 2011
Rathaus HasseltTreffen der MAHHL-Koordinatoren in Hasselt

Die Koordinatoren für die Kooperation zwischen den MAHHL-Städten Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich trafen sich heute turnusgemäß in Hasselt. Aus Aachen nahmen Abteilungsleiter Thomas Hissel und EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel teil.

Besprochen wurde u.a. die nächste gemeinsame Ratsversammlung aller MAHHL-Städte, die für November 2011 zum Thema Wissensökonomie in Hasselt stattfinden soll. Zudem wurde über die nächste euregionale Sicherheitskonferenz zum Bereich "Menschenhandel" am 12.10.2011 in Lüttich informiert. Auch die Bewerbung von Maastricht als Kulturhauptstadt Europas 2018, bei der viele Partner in der Euregio Maas-Rhein mitmachen, oder die Bewerbung der Stadt Lüttich um die Internationale Expo 2017 wurden thematisiert.

Die Bürgermeister der MAHHL-Städte treffen sich regelmäßig, was jeweils durch die Koordinatorengruppe vorbereitet wird.

  • MAHHL
  • Maastricht
  • Aachen
  • Heerlen
  • Hasselt
  • Lüttich

St. Leonhard Gymnasium informiert sich

Aktivitäten 2011 17. Mai 2011

Europawoche der Schulen

Heute kamen vier Schüler der 10. Klasse vom St. Leonhard Gymnasium Aachen ins EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen. Unter dem Motto „Aachen in Europa“ und anlässlich der Europawoche an ihrer Schule hatten die Schüler eine Erkundung unseres Informationsdienstes beschlossen.

Sie wollten von EUROPE DIRECT Mitarbeiterin Nina Šehović wissen, worin die Aufgabe des EUROPE DIRECT Büros besteht und welche Ziele verfolgt werden. Die Schüler waren v.a von der Vielzahl der EUROPE DIRECT Büros in Deutschland bzw. in der EU beeindruckt. Gerne nahmen sie am Ende des Interviews zahlreiche kostenlose EU-Informationsmaterialen mit.

  • St. Leonhard Gymnasium
  • Europawoche 2011

Charlemagne Café

Aktivitäten 2011 13. Mai 2011

K.H. Lambertz, P. Depla, M. Philipp, H. Etschenberg, T. Thönis, R. van Loo, G. van VegchelArbeitsgemeinschaft Charlemagne tauscht sich aus

Heute fand im Super C der RWTH Aachen das erste "Charlemagne Café" statt, eine trinationale Gesprächsrunde zur vertieften grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Über 70 Verantwortliche und Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, Heerlen und Vaals, der Parkstad Limburg und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens disktutierten in mehreren Gesprächsrunde insbesondere über künftige Formen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Charlemagne CaféVorrangiges Ziel der neuen Arbeitsgemeinschaft Charlemagne ist die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Wirtschaftsraums. Somit wurde heute u.a. über die Verbesserung des grenzüberschreitenden öffentlichen Personennahverkehrs, das Straßenbauprojekt B 258 n und eine Zusammenführung trinationaler Job-Plattformen gesprochen.

Zwar gibt es bereits Institutionen, die sich um eine Verbesserung der Zusammenarbeit bemühen, verweist Peter Sellung aus dem Büro von Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp etwa auf die Euregio Maas-Rhein. Doch die neue Initiative soll sich jedoch stärker dem Tagesgeschäft widmen.

Als erfolgreiche Methode wurde das "World Café" verwendet, bei der in lockerer Atmosphäre in mehreren Runden und in wechselnder Zusammensetzung an kleinen Tischen gesprochen wird. Als Moderatoren von Gesprächstischen fungierten u.a. Winfried Brömmel, Thomas Hissel und Beate Hoffmann von der Stadt Aachen.

Radio @m Alex berichtet über Brüsselfahrt

ED-Aktuell 12. Mai 2011

11-05-07-Radio-am-AlexEuropa hautnah - unsere Brüsselfahrt im Radiobericht

Seit 5 Jahren wird vom EUROPE DIRECT Informationsbüro in Aachen eine Fahrt zum Europafest in Brüssel organisiert. Bei dieser Gelegenheit sind die Europäischen Institutionen in Brüssel geöffnet.

Radio @m Alex war in diesem Jahr dabei und hat mit dem Organisator und Leiter des EUROPE DIRECT Informationsbüros in Aachen, Winfried Brömmel, ein Interview geführt.

  • Radiobericht über die Brüsselfahrt
  • Bericht über die Brüsselfahrt auf dieser Homepage

Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2018

Aktivitäten 2011 12. Mai 2011

Kulturhauptstadt Europas 2018 in der Euregio Maas-Rhein - Talkrunden zu Stand und Aussicht der Bewerbung

Die Stadt Maastricht bewirbt sich für das Jahr 2018 als Europäische Kulturhauptstadt und erstellt derzeit das Konzept und die Bewerbung zusammen mit der Stadt Aachen und weiteren neun Partnern in der Euregio Maas-Rhein.

Das EUROPE DIRECT Informationsbüro lud heute zusammen mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, der Karlspreisstiftung und der Regio Aachen e.V. alle Interessierten zu einem Abend mit Vortrag und Diskussion in den Ballsaal des Alten Kurhauses Aachen ein.

Diskussion um die Kulturhauptstadt 2018 (Foto: W. Brömmel)Die Veranstaltung informierte gut 150 Gäste über die Bewerbung der Region als Kulturhauptstadt Europas 2018 und bot Raum für Fragen und Anmerkungen. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Marcel Philipp und der Eröffnung durch NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren wurden die Themen in Talkrunden mit der Moderatorin Bettina Staubitz entwickelt.

In der ersten Talkrunde ging es um Grundlagen und den Prozess der Bewerbung. Es sprachen Manfred Bausch (REGIO Aachen e.V.), Rick Takvorian (Kulturbetrieb der Stadt Aachen), Drs. Eric Wetzels (Direktor Centre Céramique) und Guido Wevers (Künstlerischer Leiter VIA 2018).

Nach einem Video-Rückblick auf die Kulturhauptstadt 2010 (RUHR.2010) thematisierte Talkrunde II "Die Erwartungen – Was wird sich ändern, was nicht?" Die Talkgäste waren Jacques Costongs (Beigeordneter für Kultur der Stadt Maastricht), Prof. Martina Fromhold-Eisebith (Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, RWTH Aachen), Marcel Philipp (OB der Stadt Aachen) und Prof. Hanns-Dietrich Schmidt (Projektteam RUHR.2010 GmbH).

Europaministerin Dr. Schwall-Düren mit Prof. Fromhold-Eisebith beim Stand von EUROPE DIRECT (Foto: W. Brömmel)Als Abschluss wurden kulinarische Spezialitäten aus den Ländern der Euregio Maas-Rhein gereicht, musikalisch begleitet von Akkordeonmelodien von HeJoe Schenkelberg. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Europawoche 2011 unterstützt durch die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Ministerin tauschte sich nach den Talkrunden mit Gästen und Experten im Saal aus und besuchte den Stand mit EU-Informationsmaterial von EUROPE DIRECT Aachen.

Veranstaltung

  • Pressemeldung der Stadt Aachen
  • Einladungskarte (PDF)
  • Europaministerium NRW
  • Europawoche 2011

(v.r.n.l.) Oberbürgermeister Marcel Philipp, Jacques Costongs (Beigeordneter für Kultur der Stadt Maastricht), Moderatorin Bettina Staubitz, Prof. Martina Fromhold-Eisebith (Lehrstuhl für Wirtschaftgeographie an der RWTH Aachen) sowie Prof. Hanns-Dietrich Schmidt (Projektteam RUHR.2010 GmbH). (Bild: Stadt Aachen/Helmut Rüland)Kulturhauptstadt Europas

  • Kulturhauptstadt Europas (Europäische Kommission)
  • Kulturhauptstadt Europas (Wikipedia)
  • VIA 2018, Bewerbung von Maastricht mit den Partnern in der Euregio Maas-Rhein
  • Pressemeldung der Stadt Aachen zu VIA 2018
  • RUHR.2010, Kulturhauptstadt 2010

6. Vortrag der Europäischen Horizonte

Aktivitäten 2011 12. Mai 2011

Zuwanderung und die Zukunft der Stadt

Der Begriff der “multikulturellen Gesellschaft” ist zu einem Reizwort geworden, das zu heftigen Reaktionen in der öffentlichen Diskussion führt. Für die einen ist er Ausdruck einer Vision, in der die verschiedenen Kulturen sich gegenseitig bereichernd zusammenleben, für die anderen symbolisiert er die Schreckensvorstellung einer deutschen Gesellschaft und Nation ohne eigene Identität.

Die Facetten und Konsequenzen von Zuwanderung und Integration stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Vortragsreihe der Europäischen Horizonte. Mit den sechs Vorträgen wollen die "Europäischen Horizonte" zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro zur Versachlichung der Diskussion um eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Fragestellungen der Zukunft beitragen: wie nämlich das Zusammenleben verschiedener Nationalitäten und Kulturen gestaltet werden kann.

Zum Abschluss der erfolgreichen Vortragsreihe referierte heute Prof. Dr. Jens S. Dangschat vor 30 Gästen im Super C zum Thema "Zuwanderung und die Zukunft der Stadt". Herr Dangschat ist Professor für Siedlungssoziologie und Demographie und Vorstand des Instituts für Raumplanung und Architektur (ISRA) an der Technischen Universität Wien.

  • Vortragsreihe 'Multikulturalität'
  • Prof. Dangschat an der TU Wien
  • Homepage Europäische Horizonte
  • Programm als PDF
  • Flyer als PDF

Vortrag über 'Kinder mit Migrationshintergrund'

Aktivitäten 2011 11. Mai 2011

Die Inklusionsfähigkeit gesellschaftlicher Systeme

Heute fand vor ca. 70 Zuhörerinnen und Zuhörern der fünfte Vortragsabend der Reihe „Multikulturalität" der Initiative Europäische Horizonte und von EUROPE DIRECT Aachen im SuperC der RWTH Aachen statt. Prof. Frank-Olaf Radkte, Pädagoge aus Frankfurt/Main referierte zum Thema: „'Kinder mit Migrationshintergrund' – das neue Kennwort der Integrationsdebatte".

Anders als man es vielleicht erwartet hätte, widmete Radtke sich nicht der konkreten Situation an deutschen Schulen, sondern machte die generelle Inklusionsfähigkeit der gesellschaftlichen Funktionssysteme (z.B. der Arbeitsmarkt, aber eben auch des Bildungssystem) zum Thema seines Vortrags. Deren – von der Politik sicherzustellende – Fähigkeit und Bereitschaft, grundsätzlich für jeden, der partizipieren möchte, offen zu sein, sei zwar notwendig, heute aber keine Selbstverständlichkeit mehr

Anstatt sich jedoch mit den Ursachen der mangelnden Inklusionsfähigkeit des Bildungssystems auseinanderzusetzen und Abhilfe zu schaffen, würden Öffentlichkeit und Politik eine gänzlich andere – und, wie Radtke ausführte, nicht zielführende – Diskussion führen, in der das Inklusionsproblem auf ein Migrationsproblem und schließlich auf ein Sprach- und Kulturproblem von Migranten(-kindern) verengt und verkürzt werde.
Hier sieht Radkte ein generelles gesellschaftliches und mediales Phänomen: dass beinahe schon reflexartig jede Diskussion auf die ihr vermeintlich zugrunde liegende ethnisch-kulturelle Problematik zugespitzt werde, sobald ein Teil der Akteure einen ethnischen Hintergrund aufweise (z.B. Jugendkriminalität).

Nicht der Migrationshintergrund sei hier das Problem, so Radktes Fazit; vielmehr überlagere und verdecke diese Art der Diskussion die tatsächlichen, differenziert zu betrachtenden Probleme und verhindere deren Analyse und Behebung.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Infostand des EUROPE DIRECT Büros, an dem Nina Šehović den Gästen umfangreiches Material zum Thema anbot.

  • Vortragsreihe 'Multikulturalität'
  • Prof. Radtke bei der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.
  • Homepage Europäische Horizonte
  • Programm als PDF
  • Flyer als PDF

Klimaparcours für Aachener Schulen

Aktivitäten 2011 11. Mai 2011
PK zum 2. Aachener KlimaparcoursPressekonferenz zum 2. Aachener Klimaparcours

Bei der heutigen Pressekonferenz der Arbeitsgruppe Klimaparcours wurden die Planungen für die Veranstaltung und das begleitende Schülerhandbuch vorgestellt, u.a. von EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel. Insgesamt werden am 19. und 20. Mai 2011 jeweils etwa 120 Schülerinnen und Schüler am zweiten Aachener Klimaparcours teilnehmen, der durch das Umweltamt der Stadt Aachen und das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen finanziert wird.

Die 8. Jahrgänge dreier Aachener Schulen, darunter das Couven-Gymnasium, die David-Hansemann-Realschule und die Gemeinschaftshauptschule Aretzstzraße, werden im Rahmen des Klimaparcours in Aachen ansässige Institutionen besuchen und sich über deren Engagement im Bereich Klimawandel informieren können. Neben dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen werden unter anderem auch der Weltladen Aachen, das Geographische Institut der RWTH sowie MISEREOR Anlaufstellen für die interessierten Jugendlichen sein.

Mit der Erstellung einer eigenen Facebook-Gruppe zum Klimaparcours (http://on.fb.me/Aachener-Klimaparcours), soll das Projekt auch langfristig im Gedächtnis der Jugendlichen bleiben. Das EUROPE DIRECT Informationsbüro hat zudem eine eigene Internetseite zum Thema „Klimawandel“ erstellt, die unter www.klima.europedirect-aachen.de abrufbar ist und viele weitergehende Informationen nicht nur für Kinder und Jugendliche enthält.

  • Übersicht zum Thema "Klimawandel"
  • Facebook-Gruppe zum Klimaparcours
  • Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen
  • Schülerhandbuch zum Klimaparcours 2011 (PDF)
  • Schülerhandbuch zum Klimaparcours 2009 (PDF)
  • KreaScientia

Vortrag: Monokulti ist tot

Aktivitäten 2011 10. Mai 2011

Vierter Vortrag in der Reihe zum Multikulturalismus

Über 90 interessierte Zuhörer und Zuhörerinnen kamen heute zum insgesamt vierten Vortragsabend der Europäischen Horizonte und EUROPE Direct, um Politikwissenschaftler Prof. Claus Leggewie zum Thema „Monokulti ist tot. Der unwiderrufliche Pluralismus moderner Gesellschaften" referieren zu hören. Schon der provokant formulierte Titel der Rede ließ das Publikum die Erwartungen für diesen Abend hoch setzen. Diese konnte der Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen mit seinem sehr ansprechenden Vortrag zweifelsohne erfüllen.

Prof. Leggewie gab den Zuhörern zunächst einen Einblick in die interkulturelle Arbeit am KWI. Dabei stellte er vor allem Themen wie das „Fremdverstehen", das Verstehen von Kulturellem im Alltag, und die kulturelle Integration an sich vor, mit denen sich die Mitarbeiter am KWI beschäftigen.

Der Begriff des Fremdverstehen spielte auch in seinem weitern Vortrag eine große Rolle. Leggewie charakterisierte Fremdverstehen als ein Kriterium für moderne Gesellschaften. Es gilt Andersartigkeit auch da zu akzeptieren, wo wir sie nicht mögen. Anhand seiner Thesen, die Leitkultur, Multikulturalismus und Interkulturelle Kommunikation behandelten, stellte Leggewie durch soziologische Aufklärung Auswege aus der Identitätsfalle dar, in die unsere heutige Gesellschaft hinein geraten ist.
Leggewie forderte ein urbanes Modell, das den bisherigen Angstdiskurs endlich beendet. Um es mit seinen Worten zu sagen: „Ich bin ich, Du bist Du und daran ändert sich nichts!"

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Infostand des EUROPE DIRECT Büros, an dem Nina Šehović und André Schneider den Gästen umfangreiches Material zum Thema anboten.

  • Vortragsreihe 'Multikulturalität'
  • Prof. Leggewie beim KWI
  • Homepage Europäische Horizonte
  • Programm als PDF
  • Flyer als PDF

Planspiel EU-Erweiterung in Euskirchen

Aktivitäten 2011 10. Mai 2011

EUROPE DIRECT veranstaltet EU-Planspiel zur EU-Erweiterung

Im Rahmen der Europawoche 2011 führte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zwei europapolitische Planspiele durch. Am 9. Mai, dem Europatag, stand im Burgau-Gymnasium in Düren der Klimawandel auf der Tagesordnung. Am 10. Mai ging es dann in der Willi-Graf-Realschule in Euskirchen um die Erweiterung der EU um die Türkei. Beide Planspiele wurden von Dr. Ralf Hell, Mitglied des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission, moderiert.

Willi-Graf-Realschule in Euskirchen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei simulierten am 10. Mai 2011 39 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 der Willi-Graf Realschule in Euskirchen die Verhandlungen über eine Aufnahme der Türkei in die EU.

In vier Spielgruppen, nämlich der Europäischen Kommission, dem Rat, dem Europäischen Parlament, und unter kritischer Begleitung durch die Presse stellten die Teilnehmenden die Beitrittsverhandlungen nach.

Nach einer kurzen Einführung in die Verhandlungsprozesse arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. In den anschließenden Verhandlungen ging es -wie in den echten Beitrittsverhandlungen- lebendig und konträr zur Sache. Während sich eine Einigung im Parlament schon frühzeitig abzuzeichnen begann, war bis zum Schluss nicht abzusehen, wie sich der Rat entscheiden würde. Da zwar das Parlament der Einigung zustimmte, der Rat aber ablehnte, konnte schließlich kein Abkommen unterzeichnet werden. Weitere Verhandlungen müssten also folgen.

In der Auswertung beider Planspiele sprachen sich fast alle Schülerinnen und Schüler dafür aus, die Planspiele auch in anderen Schulen durchzuführen, weil sie während der Simulation inhaltlich viel gelernt und dabei auch noch Spaß gehabt hätten.

  • Willi-Graf-Realschule Euskirchen

Aachen und Migration: Eine Stadtgeschichte

Aktivitäten 2011 09. Mai 2011

Eine Stadt – zwei Geschichten

Den dritten Vortrag der Veranstaltungsreihe „Multikulturalität" von den Europäischen Horizonten zusammen mit dem EUROPE DIRECT Informationsbüro Aache bestritt heute vor gut 60 Gästen Dr. Christoph Raß von der Universität Osnabrück. Der Geschichtswissenschaftler, der bis März 2011 an der RWTH Aachen lehrte, lockte mit seinem Vortrag zum Thema „Aachen und Migration: Eine Stadtgeschichte" nicht nur regional interessierte Zuhörer in den Generali-Saal des SuperC.

Nach einem kurzen Rundgang durch die jüngere Migrationsgeschichte der Bundesrepublik referiert Dr. Raß über die Migrationsgeschichte Aachens. Das Besondere an seinem Vortrag ist, dass er dem Publikum gleich zwei Geschichten von ein und derselben Stadt erzählt.

In der einen Geschichte ist Aachen ein finsterer Ort, in dem die Flüchtlinge und ehemaligen Zwangsarbeiter in den Verteilungslisten der Stadt ganz hinten stehen. In den 50er Jahren verbessert sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt, dennoch bleibt die Wohnsituation der eingewanderten Gastarbeiter konstant schlecht. Sie leben in überfüllten Wohnheimen, in denen es keinerlei Unterstützung für ihre Familien gibt. Gebiete wie Aachen Ost entwickeln sich im Folgenden zum sozialschwachen Brennpunkt, da es für Ausländer aussichtslos ist anderswo eine Wohnung zu finden. In den 90ern spitzt sich die Situation zu. Rassismus und Gewalt gegen Ausländer sind auch in Aachen Realität geworden. Eine städtische Migrantenzählung stellt die ausländischen Zuwanderer öffentlich an den Pranger. Zudem wird ihnen Sozialbetrug vorgeworfen, worauf hin der Sozialbeitrag 1992 auf das Minimum gesenkt wird. Der dramatische Höhepunkt in dieser Geschichte: Ein Migrant stürzt sich aus dem Fenster des Ausländeramts

In der zweiten Geschichte geht es um ein bemerkenswert offenes Aachen. Eine Stadt, in die schon seit Ende der 50er Jahren immer wieder Menschen aus dem Ausland kommen, um sich an der RWTH weiterzubilden. Diese so genannten Bildungsmigranten bleiben in Aachen und seiner Region verwurzelt. Aber nicht nur das internationale Netzwerk, über das Aachen aufgrund seiner Universität schon früh verfügt, machte die Stadt zu etwas besonderem. Durch das hohe Engagement der Einwanderer entwickelt sich in Aachen eine besonders vielfältige Kulturszene, die bis heute besteht und sehr aktiv ist. In den vielen Vereinen und Kulturinstituten arbeiten Migranten und Einheimische gemeinschaftlich an Projekten, die das kulturelle Angebot der Stadt bereichern.

In den 80er Jahren wird den Migranten, durch die Möglichkeit eines Schulabschlusses an VHS, eine neue wichtige Chance auf Bildung geboten. Vor allem der zweiten Generation wird durch diese gezielte Förderung die Integration in den Arbeitsmarkt erheblich erleichtert.

Nicht zuletzt durch beide Geschichten, so betont Raß, ist Aachen zu der Stadt geworden, die sie heute ist. Eine Stadt, die ein klares Selbstverständnis entwickelt hat und sich vorbildhaft gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit einsetzt.

Nina Šehović und André Schneider vom EUROPE DIRECT Büro boten den Gästen umfangreiches EU-Informationsmaterial zum Thema.

  • Vortragsreihe 'Multikulturalität'
  • Dr. Raß bei der Universität Osnabrück
  • Homepage Europäische Horizonte
  • Programm als PDF
  • Flyer als PDF

Planspiel Klimawandel im Burgau-Gymnasium in Düren

Aktivitäten 2011 09. Mai 2011

EUROPE DIRECT veranstaltet EU-Planspiel zum Klimawandel

Im Rahmen der Europawoche 2011 führte das EUROPE DIRECT Informationsbüro Aachen zwei europapolitische Planspiele durch. Am 9. Mai, dem Europatag, stand im Burgau-Gymnasium in Düren der Klimawandel auf der Tagesordnung. Am 10. Mai ging es dann in der Willi-Graf-Realschule in Euskirchen um die Erweiterung der EU um die Türkei. Beide Planspiele wurden von Dr. Ralf Hell, Mitglied des Rednerteams Europa der Europäischen Kommission, moderiert.

Burgau-Gymnasium in Düren

Am heutigen Europatag 2011 simulierten 39 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 des Burgau-Gymnasiums in Düren die Verhandlungen zum Abschluss eines weltweiten Klimaabkommens. In insgesamt acht Spielgruppen, darunter die EU, die UN, die USA, China, Brasilien und die G 77 stellten die Teilnehmenden die Verhandlungen des Klimagipfels in Kopenhagen im Dezember 2009 nach. Aufgabe war es, am Ende des Planspiels über eine Nachfolgeregelung des Kyoto-Protokolls abzustimmen, das 2012 ausläuft.

Nach einer Einführung arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre jeweiligen Rollen ein. Anschließend ging es zügig in die Verhandlungen. Bis zum Ende des Planspiels war nicht abzusehen, ob ein Abkommen zustande kommen würde oder nicht. Bei der abschließenden Abstimmung über die Nachfolge des Kyoto-Protolls im Plenum prallten die unterschiedlichen Interessen und Positionen der einzelnen Gruppen nochmals aufeinander. Zwar wurden weitere Kompromisslinien ausgelotet, eine Einigung auf ein Abkommen gelang aber nicht.

  • Burgau-Gymnasium Düren

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