Informativer und unterhaltsamer Abend bei INCASINCAS steht für INterkulturelles Centrum Aachener Studierender. Es ist eine studentische Vereinigung, die sich um die Betreuung internationaler Studierender und Praktikanten in Aachen kümmert. Das internationale Team setzt sich aus ausländischen und deutschen Studierenden zusammen.
Zusammen mit INCAS lud EUROPE DIRECT Aachen in der Reihe „Internationaler Dienstag“ heute zu einem Abend über Europa und die EU in das Humboldt-Haus der RWTH Aachen ein, zu dem über 100 Gäste kamen!
EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel informierte in einem Vortrag über Anfänge, Strukturen, Aufgaben und Herausforderungen der EU und führte dabei erläuternde kurze Videos vor. Da viele Gäste aus Nicht-EU-Ländern dabei waren, erläuterte er auch Unterschiede der EU im Vergleich mit den USA und der UN.
Anschließend boten André Schneider und Nina Šehović spielerische Informationen mit einem multimedialen Europa-Quiz, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab.
Beim großen Infostand haben sich alle Interessenten mit kostenlosen Broschüren und Postern über die EU versorgt. Abschließend wurden in gemütlicher Atmosphäre kostenlose Snacks aus ganz Europa genossen, zudem wurden bis in den späten Abend lebhafte Diskussionen über Europa geführt.

Informativer und unterhaltsamer Abend bei INCAS am 19.04.2011 um 20:00 Uhr
Preußisch – deutsch – belgisch. Ein Grenzland des 19. Jahrhunderts in der Wahrnehmung von Reisenden und Gästen
Auf dem Weg nach Europa: Exkursion zum Europäischen Parlament Brüssel
In Brüssel nahm die Schülergruppe einen Informationstermin im Europäischen Parlament wahr, wo die erfahrene Referentin Christina Altides vom EP-Besucherdienst die Institutionen der EU und deren spezielle Aufgabenfelder erläuterte. Die interessierten Schüler nutzen die Gelegenheit, Fragen zur Funktions- und Arbeitsweise des internationalen Parlaments zu stellen und zu diskutieren, bevor sie den Plenarsaal des Europäischen Parlaments besuchten.
Bustour zur Tanzperformance nach Hasselt
Meg Stuart veranschaulicht mit ihrer Kompanie Damaged Goods die Turbulenzen der Gegenwart und gewährt ihren Darstellern einen einzigartigen Spielraum für Ausdruck und Unabhängigkeit. Sechs Tänzer verkörpern einen familiären Mikrokosmos, der gleichzeitig ein von Zärtlichkeit umgebundenes Nest aber auch eine grauenvolle Höhle sein kann. Sie erkunden die intimen Beziehungen der Splittergruppe indem sie die Rollen tauschen: sie spielen den Vater, den Sohn, den Geliebten, die Mutter... Die Körper verzerren sich, verrenken sich, während der Putz dieser Fassade einer konventionellen Familie langsam abbröckelt. Eine glänzende, freche und äußerst innovative Tanztheater-Choreografie.
Aachen - Kompetenz und Exzellenz in der Mitte Europas
Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über die Zukunft der europäischen Strukturpolitik nach 2013 nutzte Frau Verheyen die Gelegenheit, ihren Brüsseler Kollegen am Beispiel der Region Aachen aufzuzeigen, wie europäische Gelder im Sinne einer gestärkten regionalen Wettbewerbsfähigkeit eingesetzt werden, Beschäftigung gefördert und der grenzüberschreitende Zusammenhalt einer Region gestärkt wird. Thomas Hissel gab verwies darauf, dass z.B. über 20 Mio. Euro an Projekte in der Stadt Aachen gingen. Dieser Erfolg ist laut Hissel vor allem auf die strukturwandelnde Kraft der exzellenten Hochschullandschaft vor Ort zurückzuführen. "Die EFRE-Mittel eröffnen Möglichkeiten, die negativen Begleiterscheinungen des tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandels, den die Region in den letzen Jahrzehnten durchlaufen hat, zumindest in Teilen zu kompensieren"
Jährliches Treffen der europapolitischen Informationsnetzwerke in Deutschland
Organisiert haben die Tagung der Leiter der Regionalvertretung in München Dr. Henning Arp und der Koordinator Jürgen Boden. Auf dem Programm standen u.a. Berichte aus der Praxis mit Beiträgen aus Hagen, Coburg, Rostock, Stuttgart, Aalen und Lüneburg. Barbara Steffner, die Leiterin der Politischen Abteilung der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, referierte über aktuelle Europapolitische Themen. Sehr gut kam der Vortrag von Prof. Dr. Michael Gehler (Universität Hildesheim) über Geschichte und Gegenwart der EU bei den Teilnehmenden an.
Eine wichtige Austauschform war der Open-Space-Workshop, in dem die Beteiligten sich selbst organisierten und eigene Themen einbrachten. Ergänzt wurde dies durch Fachvorträge von Mitarbeitern der Europäischen Kommission, z.B. "Europa 2020: eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum", "Neue Regeln für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion" oder "Kultur, Integration und Creative Industries in Europa - Wie lassen sich Trends und Innovationen erkennen und fördern?".
EUROPE DIRECT Aachen informierte vor Ort
Türkei-Beitritt stand im Mittelpunkt der Verhandlungen
Anschließend ging es in den Verhandlungen lebendig und konträr zur Sache. Während sich eine Einigung im Parlament schon frühzeitig abzuzeichnen begann, war bis zum Schluss nicht abzusehen, wie sich der Rat entscheiden würde. Am Ende des Planspiels stand ein Abkommen, das den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union für das Jahr 2021 vorsieht, aber auch zahlreiche Bedingungen enthält, die der Beitrittskandidat vorher noch erfüllen muss. In der Auswertung sprachen sich fast alle Schülerinnen und Schüler dafür aus, das Planspiel auch in anderen Schulen durchzuführen, weil sie während der Simulation inhaltlich viel gelernt und dabei auch noch Spaß gehabt hätten.
Die verschiedenen Möglichkeiten, Mitarbeiter/-innen international zu qualifizieren, werden im Rahmen der Informationsveranstaltung "Berufsbildung ohne Grenzen" vorgestellt:
Planungen nehmen Gestalt an


Der Workshop bietet Gelegenheit zu erarbeiten, welches Wissen, welche Fähigkeiten und welche Haltung für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Arbeit mit Menschen aus den fünf Regionen der Euregio Maas-Rhein benötigt werden. Auch Fragestellungen, die sich in der Freiwilligenarbeit mit Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ergeben, werden thematisiert. Unter Anleitung der interkulturellen Trainerin Janet Antonissen werden Klischees in unseren Köpfen aufgedeckt, können Verhaltensunsicherheiten und Irritationen in Begegnungen besprochen werden. Manche Situation kann im Rollenspiel bearbeitet werden.
Konferenz über EU-Finanzinstrumente in Brüssel
Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Leadpartner Aachen, durch Luise Clemens und Liana Costea. EUROPE DIRECT Leiter Winfried Brömmel eröffnete die Konferenz in Brüssel im Namen der Stadt Aachen und war sehr erfreut, die Aachener EU-Parlamentarierin Sabine Verheyen am Nachmittag auf dem Podium begrüßen zu können.
Das Europäische Sprachensiegel ist seit 1999 ein Instrument der EU, um im zusammenwachsenden Europa die Vielfalt der Sprachen zu erhalten und den Fremdsprachenerwerb der Bürger zu fördern. Durch das Sprachensiegel werden Projekte prämiert, die auf nachahmenswerte und innovative Weise Menschen an das Fremdsprachenlernen heranführen, Fremdsprachen vermitteln und sich für die Verbesserung des Sprachunterrichtes einsetzen. In Deutschland wird der Wettbewerb abwechselnd von nationalen Agenturen des Programmes für lebenslanges Lernen koordiniert. Dieses Jahr ist der „Pädagogische Austauschdienst", kurz PAD, für die Durchführung verantwortlich.
Aktivitäten von EUROPE DIRECT Aachen
Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen