Der (Rechts-)Populismus ist nach wie vor eines der großen Probleme in Europa und der (westlichen) Welt. Das zeigte auch erst kürzlich die Wahl in Italien. Doch was ist Populismus überhaupt und wie wirkt er sich auf die Europäische Union aus? Dies war das Thema der letzten Diskussionsrunde im Rahmen der, von EUROPE DIRECT organisierten Reihe "Europa am Dienstag". Rund 40 Zuhörer diskutierten unter Moderation von Jochen Leyhe mit dem Historiker und Politiologen Siebo Jansen über den Populismus in Europa.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Andreas Düspohl, stellte Siebo Jansen zunächst einige der populistischen Bewegungen in Europa vor und ging dabei dezidiert auf die aktuellen Regierungsparteien in Italien ein. Er griff die Merkmale des Populismus auf (unter anderem: einfache Lösungen für komplizierte Probleme und die Vorstellung eines homogenen Volkes) und zeichnete ein verständliches Bild der populistischen Strömungen in Europa.
Im Anschluss öffnete Jochen Leyhe die Diskussion für das Publikum. Zwischen Jansen und den Gästen entstand schnell eine kontroverse Diskussion. über die Frage, wie Europa mit den Populisten umgehen sollte und aus welchen Ängsten sich der Populismus in aller Regel speist. Im Besonderen diskutierten die Gäste und Dozenten über die Frage, wie man mit Staaten umgehen sollte, die gegen die Werte und Vorstellungen der Europäischen Union (fundamental) verstoßen würden. Siebo Jansen schlug vor, statt auf Bestrafung zu setzten, besser Regionen oder Kommunen besonders zu fördern, die sich für den europäischen Gedanken stark machen würden. Würde man einen Staat kollektiv bestrafen, könnten sich auch diese noch europafreundlichen Städte von der europäischen Union abwenden. Das gelte es in jedem Falle zu vermeiden.

Aktivitäten des EUROPE DIRECT Informationsbüros Aachen
25 Studierende der Hogeschool Zuyd des Studiengangs "European Studies" aus Maastricht waren im Rahmen des Projekts "Zukunft Deutschland" bei EUROPE DIRECT Aachen zu Gast.
Zum Abschluss folgte eine spannende Fragerunde und ein interessanter Austausch von Perspektiven. Bevor die Studierenden EUROPE DIRECT wieder verließen, um einen Einblick in die Aufgaben und Arbeitsweisen der Agentur für Arbeit in Aachen zu erhalten, bot sich für sie noch die Möglichkeit, speziell für sie bereitgestelltes EU-Informationsmaterial mitzunehmen. Dieses soll nicht nur das Wissen über die Europäische Union vertiefen, sondern vor allem Deutsch-Kenntnisse erweitern und praktische Tipps für ihre Studienlaufbahn liefern.
INCAS (INterkulturelles Centrum Aachener Studierender) ist eine studentische Vereinigung, die sich um die Betreuung internationaler Studierender und Praktikantinnen und Praktikanten in Aachen kümmert. Das internationale Team setzt sich sowohl aus ausländischen und deutschen Studierenden zusammen.
Beim großen EUROPE DIRECT Infostand haben sich alle Interessenten mit kostenlosen Broschüren und Postern über die EU versorgt. Abschließend wurden in gemütlicher Atmosphäre kostenlose Snacks aus ganz Europa verkostet. Sowohl für INCAS als auch für EUROPE DIRECT und die vielen Anwesenden, war der Abend ein voller Erfolg.
Am 16. Mai 2018 führte der diesjährige Europatag 29 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9, organisiert von EUROPE DIRECT, auf eine Zeitreise durch die europäische Kulturgeschichte unter Anleitung der Referentin Dr. Rita Frensch vom gemeinnützigen Bildungsbüro KreaScientia aus Aachen.
Im Rahmen der Europawoche am St. Leonhard Gymnasium in Aachen war Frau Dr. Sigrid Fretlöh vom Team Europe zu Gast an St. Leonard. In Vortrag und Gruppenarbeiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den komplexen Themen der EU auseinander und diskutierten insbesondere über den Brexit. Organisiert wurde der Besuch durch EUROPE DIRECT Aachen.
Aachen befindet sich nicht nur im Herzen Europas, das Rhein-Maas-Gymnasium ist zugleich Europaschule und möchte dazu beitragen den europäischen Gedanken zu leben.
Was ist die Europäische Union? Wer macht was in Brüssel und Straßburg? Und was hat EUROPE DIRECT eigentlich damit zu tun? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Infoabend für Mitglieder der Studierendenvereinigung AEGEE beantwortet.
Natürlich durfte an diesem Abend auch die Vorstellung von EUROPE DIRECT und der Europaarbeit der Stadt Aachen und Euregio Maas-Rhein nicht zu kurz kommen. So wurde für die Studierenden ein weiterer Einblick geboten, wie Europa auch im Kleinen gut funktionieren kann.
EUROPE DIRECT beteiligt sich mit einem Stand mit Infomaterial, Europaquiz und Kinder-Malecke am Karlspreisfest
Wie sehr die Aachener Bevölkerung die europäische Idee angenommen hat zeigte sich nicht nur durch die Begeisterung für den diesjährigen Preisträger, sondern auch durch den großen Andrang am EUROPE DIRECT Stand. Dort konnten Fragen gestellt und Diskussionen zu Europa geführt werden.
Am 9.5.2018 feierte das Wirteltor-Gymnasium Düren den diesjährigen Europatag. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 erfuhren an diesem Tag viel Neues zu den Institutionen der Europäischen Union. Es wurden organisiert von EUROPE DIRECT deutsch- und englischsprachige Workshops angeboten und Planspiele durchgeführt.
Wie gestaltet Europa die Digitalisierung in Zeiten, in denen der digitale Wandel zur Herausforderung für unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften wird? Wird sie zur Chance oder zum Wagnis?
NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart stellte in seinem Vortrag die Frage, wie NRW es schaffen könne, digitaler Vorreiter zu werden. Auf dem Weg dorthin gelte es zunächst, Grundlagen vorzubereiten, so z.B. Breitbandausbau oder Mobilfunknetze.
EUROPE DIRECT fährt zum Europafest nach Brüssel
Auch dieses Jahr gab es die Möglichkeit zu einem Austausch mit Niels Fischer aus Aachen, der Referatsleiter im EU-Parlamentsverwaltung ist. Herr Fischer konnte spannende Hintergründe aus dem Arbeitsalltag des Europäischen Parlaments erläutern und die vielen Fragen der Bürger beantworten. Vielen Dank dafür!
Das Thema Migration, innere Sicherheit und Grenzen beschäftigt Europa mittlerweile so sehr wie kaum ein anderes. Dabei geht es um viele Fragen gleichzeitig. Es geht um die Frage, wie mit Flüchtlingen umgegangen werden soll, es geht um die Frage, wie die Grenzen vor Kriminellen oder gar Terroristen geschützt werden können, es geht um kriminelle Banden, die ganz Europa unsicher machen, um Poller in deutschen Innenstädten, um grassierenden Rassismus, um offene oder verdeckte Fremdenfeindlichkeit und vieles, vieles mehr. Gerade diese Themen sind allerdings auch solche, bei denen das Verstellen nur eines kleinen Rädchens für große Konsequenzen sorgen kann.
"Europäische Werte sind etwas, wofür wir kämpfen sollten", Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe Instituts, wählte am Freitag, 27. April, gelungene Worte für seinen Vortrag "Europas kulturelle Identität". Lehmann widmete sich bei der Veranstaltung, die im Karlspreisrahmenprogramm stattfand, vor allem Fragen nach der "Kultur" Europas, den gemeinsamen Wurzeln, aber auch den regionalen Unterschieden.
Um diese und viele weitere Fragen rund um Städtepartnerschaften ging es bei der, von EUROPE DIRECT und dem DFKI organisierten, Veranstaltung 'Europäischer Bürgersinn durch Städtepartnerschaften'. Der Direktor des Deutsch-Französischen Instituts Prof. Dr. Frank Baasner erläuterte die bislang größte Studie zu den deutsch-französischen Städtepartnerschaften. Zusammen mit über 80 interessierten Besucherinnen und Besucher im Haus Löwenstein stellte er sich auch der Frage nach der Zukunft dieser Begegnungsform.
Heute organisierte EUROPE DIRECT für 12 Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse des Rhein-Maas-Gymnasiums (Aachen) einen Workshop zum Thema "Hallo Europa, Hallo Demokratie?".
Wie soll die Zukunft für Europa aussehen? Brauchen wir ein Europa der Regionen, das Projekt 'Kerneuropa' oder gar die Vereinigten Staaten von Europa nach dem Vorbild der USA? Um diese und andere Fragen drehte sich die von Jochen Leyhe moderierte Diskussionsrunde zwischen Historiker und Politologe Siebo Janssen und den über 40 anwesenden Europa-Interessierten in der, von EUROPE DIRECT organisierten, Reihe 'Europa am Dienstag'.
Im Anschluss öffnete Jochen Leyhe die Diskussion für das Publikum. Dabei ging vor allem um die im Rahmen der Karlspreisverleihung oft thematisierte "Initiative für Europa" des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Über die Mitverantwortung der EU an der Lösung der drängensten Probleme des Klimaschutzes sprach Prof. Dr. Christoph Schneider von der Humboldt-Universität Berlin heute vor rund 300 Studierenden im C.A.R.L. Hörsaalzentrum der RWTH.
Europa gestalten! - Wie soll deine Zukunft in Europa aussehen?
Am Abend bot dann das 'KingzCorner' die Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen der anderen Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer. In lockerer Atmosphäre konnten dabei rund 40 junge Engagierte in verschiedenen Interviewrunden mit den unterschiedlichen Europa-Organisationen in Kontakt kommen und viele interessante Aspekte ihrer jeweiligen Arbeit erfahren. Dadurch wurde ein umfassender und vielfältiger Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten sich in Aachen pro-europäisch zu engagieren aufgezeigt.Viel Spaß bereite den Gästen vor allem auch das, von der JEF (Junge Europäische Förderalisten) organisierte, Pub-Quiz. Hierbei konnte jeder nochmal sein Wissen über die Europäische Union und die verschiedenen Fassetten ihrer Ausgestaltung aus den grauen Zellen hervorkramen.
Im Rahmen der diesjährigen Karlspreisverleihung lud das Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen zu seiner traditionellen Podiumsdiskussion ein. Dabei wurden, bereits im dritten Jahr in Folge, Themen und Probleme rund um die Europäische Union diskutiert. In diesem Jahr waren die Initiatoren von 'Pulse of Europe Aachen' und EUROPE DIRECT zu Gast.
Heute organisierte EUROPE DIRECT für 25 Schülerinnen und Schüler Klasse 10c der Maria Montessori Gesamtschule (Aachen) in Begleitung von zwei Lehrerinnen einen Workshop zum Thema "Demokratie und Verantwortung
Heute besuchten die 24 Schülerinnen und Schüler der 10d der Maria Montessori Gesamtschule Aachen von 8:30 bis 10:30 Uhr das Grashaus zu einem zweistündigen Workshop zum Thema "Demokratie und Verantwortung".
René Benden, Redakteur beim Zeitungsverlag Aachen und Moderator der Abendveranstaltung "Welches Europa wollen wir?", stellte direkt zu Anfang seinen beiden Gästen, dem Politikwissenschaftler und Armutsforscher Prof. Christoph Butterwegge und Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, eine existenzelle Frage zur EU: "Erkennen die EU-Institutionen, dass Sie möglicherweise auf einen Abgrund zugehen?"
Heute folgten knapp 300 interessierte Bürger der Einladung der Karlspreisstiftung und des Aachener Zeitungsverlags ins Aachener Ludwigforum, um an der Diskussion "Welches Europa wollen wir?" mit Jean Asselborn (Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Europa des Großherzogtums Luxemburg) und Sven Giegold (Finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion die Grünen/EFA im Europäischen Parlament) teilzunehmen.
Heute folgten 45 interessierte Bürger der Einladung ins Grashaus um an Vortrag und Diskussion zum Thema 'Heimat und Identität in Europa - eine Spurensuche' mit Olaf Müller, dem Leiter des Kulturbetriebes der Stadt Aachen, teilzunehmen.
Daraufhin fand eine lebhafte Diskussion mit den Veranstaltungsteilnehmern statt. Es wurde insbesondere über die Auswirkungen der Globalisierung auf Heimat und Identität und den modernen "Weltbürger", über Europa als Heimat und über die individuellen Heimatvorstellungen der Diskussionsteilnehmer gesprochen. Olaf Müller beendete die Diskussion mit dem Resümee, das verschiedene Vorstellungen anerkannt werden sollte und dem dazu passenden Leitspruch der Europäischen Union "In verietate concordia" - "In Vielfalt geeint".