Die Veranstaltungsreihe 'Europa am Dienstag' wird weiterhin online fortgesetzt. Die interaktive Online-Diskussion mit dem Titel 'Projekt Europa - eine kritische Geschichte' befasste sich mit der Hauptfrage, wie es um die Friedensleistung der Europäischen Union bestellt ist. Die 20 Teilnehmenden hörten zunächst einer kurzen Einführung des Referenten zu und konnten sich im Anschluss mit eigenen Fragen an der Diskussion beteiligen.

Videomitschnitt der Online-Diskussion, über YouTube:

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20 09 22 EaD Patel 1 300Als Referent für den Abend stand Prof. Kiran Klaus Patel, Professor für Europäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, zur Verfügung. Die Moderation übernahm Eva Onkels, ehemalige Assistenzkraft bei EUROPE DIRECT Aachen und derzeit Volontärin beim Medienhaus Aachen.

Ist die EU nach Jahrzehnten des Erfolgs heute in ihrer Existenz bedroht? Hat die europäische Einigung früher wirklich zum Frieden beigetragen, kann das heute dagegen nicht mehr leisten? Wie sieht es mit der Bilanz der EU als Wertegemeinschaft aus und inwieweit stellt der Brexit die Union vor ganz neue Herausforderungen? Diese Fragen standen im Zentrum des Diskussionsabends. Als Grundlage diente das Buch von Prof. Kiran Klaus Patel mit dem Titel 'Projekt Europa - eine kritische Geschichte', an den auch der Titel der Veranstaltung angelehnt war. In seiner kurzen Einführung machte der Referent einen kurzen historischen Abrissüber die Geschichte der europäischen Integration, die wesentlich durch die soziale Friedenssicherung vorangetrieben wurde. Die Kernbotschaft des Referenten lautete, dass die Geschichte keine einfachen Lehren bereithalte, man aber auf abstrakter Ebene daraus lernen könne. Zusammenfassend blickte der Referent in die Vergangenheit, indem er die bisherige Arbeit der Europäischen Union kurz bewertete. Er betrachtete jedoch auch die Gegenwart und gab, angestoßen von der Moderatorin, einige Anregungen für die künftige Arbeit der EU.

20 09 22 EaD Patel 2 300Im Anschluss stieg die Moderatorin Eva Onkels in die Diskussion ein und präsentierte dem Referenten die Fragen der Zuschauer. Die Fragen waren teilweise tiefgehend und spezifisch, und für manche Fragen waren keine einfachen Antworten vorhanden. So entstand eine rege Diskussion zwischen dem Referenten, den Zuschauern und der Moderatorin.