Die EUROPE DIRECT Informationszentren in Nordrhein-Westfalen organisierten gemeinsam mit CERV eine Online-Informationsveranstaltung zum Thema "Förderung von grenzüberschreitenden Netzwerken und Begegnungen", die sich speziell an zivilgesellschaftliche Organisationen, Kommunen und andere Akteur*innen, die sich u.a. für die Gleichstellung einsetzen, richtete. Referentin Jeanette Franza brachte den 113 Teilnehmenden bei, was beim Beantragen einer Förderung zu beachten ist.
Zu Beginn wurde geklärt, wer für die Leitung eines Projekts infrage kommt. Dabei wurde betont, dass keine spezifische Vorerfahrung in der EU-Antragstellung zwingend erforderlich ist
Danach erklärte die Referentin den Teilnehmenden, wie sie den Antrag inhaltlich gestalten können. Dabei sollten sie darauf achten, sich auf ein wichtiges Kern-Thema zu konzentrieren und Schwerpunkte zu setzen. Zu betonen sei der Mehrwert durch den Schutz von Rechten und Werten, sowie die Stärkung der Teilhabe, als Teil der Europäischen Idee eines gegenseitigen Lernprozesses durch grenzüberschreitende Projekte. Bei den geplanten Begegnungen herrscht Flexibilität. Es können sowohl Partner nach Deutschland eingeladen werden als auch Teilnehmende aus Deutschland ins Ausland reisen.
Anschließend wurden finanzielle und organisatorische Aspekte der Förderung besprochen. Es sei mit einem Eigenanteil von ca. 10 Prozent zu rechnen. Dies kann jedoch individuell variieren. Auch solle der Antrag ungefähr 40 Seiten umfassen, auf Deutsch mit einer Zusammenfassung auf Englisch verfasst werden. Anschließend wird der Antrag nach Kriterien wie Relevanz oder Wirkung bewertet.
Ein besonders relevantes Thema seien dieses Jahr kommunale Partnerschaften. Der Aufruf hierzu ist noch bis September 2026 geöffnet.
