Die Europäische Investitionsbank hat einer ETS2-Frontloading-Fazilität zugestimmt, die sie gemeinsam mit der Europäischen Kommission entwickelt hat. Es geht um 3 Milliarden Euro für schnellere Investitionen in die Dekarbonisierung. Das Geld ist für Sektoren vorgesehen, die unter das neue neue EU-Emissionshandelssystem (ETS2) fallen, und betreffen insbesondere Gebäude und Straßenverkehr.
Hilfe für die Haushalte in der EU beim Übergang zu sauberer Energie
EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra sagte: „Mit der EIB-ETS2-Frontloading-Fazilität werden den Mitgliedstaaten 3 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen beim Übergang zu sauberer Energie zu unterstützen. Ziel ist es, die Einführung von Lösungen zu beschleunigen, die die Energie- und Transportkosten senken, wie beispielsweise Wärmepumpen und Programme für Elektrofahrzeuge. Das ist Teil eines Maßnahmenpakets, das eine reibungslose Einführung des ETS2 und einen sozial gerechten Übergang gewährleisten soll. Und das kommt zusätzlich zum Klima-Sozialfonds.“
Vorfinanzierung
Mitgliedstaaten, die das neue EU-Emissionshandelssystem (ETS2) umgesetzt haben, können so vor dem Start des neuen Systems im Jahr 2028 Programme vorfinanzieren. Die vorgezogene Finanzierung wird hauptsächlich Investitionen in sauberere Heiz- und Kühlsysteme fördern und den Energiebedarf in Haushalten und Gebäuden in der EU senken.
Sozial verträglich und wirtschaftlich effizient
Die vorgezogene Finanzierung wird hauptsächlich Investitionen in sauberere Heiz- und Kühlsysteme fördern und den Energiebedarf in Haushalten und Gebäuden in der EU senken. Sie wird sicherstellen, dass der Übergang in den ETS2-Sektoren sowohl sozial gerecht als auch wirtschaftlich effizient ist und die Klima- und Energieziele der EU unterstützt. Zukünftige Investitionen kommen direkt Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen zugute, wodurch saubere Lösungen für die Bürger erschwinglicher werden,
Weitere Informationen
