EU entsendet Unterstützung für Waldbrände, um mehreren Bränden in Portugal und Frankreich zu begegnen
Da Europa in mehreren Mitgliedstaaten Waldbrände bekämpft, mobilisiert die Kommission rasch Hilfe über das Europäische Katastrophenschutzverfahren (UCPM). Am Wochenende haben Portugal und Frankreich das Katastrophenschutzverfahren der Union aufgrund verheerender Waldbrände aktiviert, wobei mehrere von ihnen gleichzeitig ausbrachen und Tausende von Hektar verbrannten.
Frankreich hat das UCPM am 5. Juli aktiviert. Die Europäische Kommission hat vier rescEU-Flugzeuge aus Schweden und Zypern mobilisiert, die voraussichtlich heute in den betroffenen Gebieten ankommen werden. Portugal hat den Mechanismus am 3. Juli aktiviert. 118 Feuerwehrleute und 45 Fahrzeuge aus Spanien kamen wenige Stunden nach der Aktivierung vor Ort an und drei rescEU-Brandbekämpfungsflugzeuge aus Italien und Spanien wurden eingesetzt.
In diesem Jahr hat die Kommission eine Rekordzahl von Feuerwehrleuten zur Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt. 777 Feuerwehrleute aus 14 europäischen Ländern sind bereits oder bald strategisch in Hochrisikogebieten in Zypern, Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal voreingestellt. Parallel dazu sind 22 Löschflugzeuge und fünf Hubschrauber der EU-Flotte bereit, Länder unter Druck zu unterstützen.
Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für Gleichstellung, Vorsorge und Krisenmanagement, erklärte: „Da Portugal und Frankreich während dieser schweren Hitzewelle einer extremen Waldbrandgefahr ausgesetzt sind, ist jede Minute wichtig. Ich bin stolz darauf, dass das EU-Katastrophenschutzverfahren erneut rasche Unterstützung leistet, wenn es am dringendsten benötigt wird. Brandbekämpfungsflugzeuge, Bodenteams und Fahrzeuge aus Schweden, Zypern, Italien und Spanien helfen bereits Notbesatzungen am Boden. Angesichts dieser verheerenden Brände steht Europa zusammen. Wir sind vereint in unserer Entschlossenheit, Leben, Gemeinschaften, Lebensgrundlagen und unsere natürliche Umwelt zu schützen.“
Hintergründe
Im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens können von Waldbränden betroffene Länder operative Unterstützung beantragen. Die EU hat auch rescEU eingerichtet, eine strategische Reserve von Notfallkapazitäten, die in großen Krisen zusätzliche Unterstützung bieten soll. In Anerkennung der zunehmenden Risiken von Waldbränden durch den Klimawandel legte die Kommission im März 2026 einen neuen integrierten Ansatz für das Waldbrandrisikomanagement vor, der Leitlinien für eine bessere Prävention, Vorbereitung, Reaktion und Erholung von Waldbränden enthält.
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