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EU gibt 4 Millionen Euro für „grüne“ Fähre zwischen Cuxhaven und Helgoland

Für den Fährverkehr zwischen Cuxhaven und Helgoland soll ab kommendem Jahr eine Fähre mit einem innovativen Antriebssystem mit Flüssigerdgas (LNG) eingesetzt werden.

Die Nordsee-Fähre soll als Modell für eine neue Generation „grüner“ Schiffe in Europa dienen, mit denen die Luftverschmutzung über dem Meer verringert wird.

Der Bau der Fähre durch die Aktien-Gesellschaft "EMS" und die Niedersachsen Ports GmbH & Co.KG wird aus dem EU-Budget für Transeuropäische Verkehrsnetze mit rund 4 Mio. Euro gefördert. Das Gesamtbudget für das Projekt beläuft sich auf über 8 Mio. Euro.

Mit dem Bau der neuen Fähre sollen die Schwefelemissionen von Schiffen verringert werden: Europas Schifffahrt muss ab Januar 2015 ihre marinen Schwefelemissionen in der Nordsee auf 0,1 Prozent senken. Die Verwendung von saubereren Kraftstoffen wie LNG ist eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen.  Die geringeren Emissionen tragen auch zum Schutz der Nordsee bei, und hier insbesondere zum Schutz des nahegelegenen Nationalparks Wattenmeer.