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EU-Kommission veröffentlicht Erasmus+-Ausschreibung

Die Europäische Kommission hat die Ausschreibung für Erasmus+ 2026 eröffnet. Rund 5,2 Milliarden Euro stehen für neue Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport in ganz Europa und darüber hinaus zur Verfügung. Diese Ausschreibung für 2026 wird rund 1.275.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Lernerfahrungen im Ausland ermöglichen. Es wird über 100.000 Organisationen unterstützen, die an Erasmus+-Projekten beteiligt sind, dazu gehören Hochschuleinrichtungen, Schulen, Berufsbildungszentren, Unternehmen, Jugend- und Sportorganisationen.

Roxana Mînzatu, Exekutiv-Vizepräsidentin für soziale Rechte und Kompetenzen, hochwertige Arbeitsplätze und Vorsorge sagte: „Erasmus+ muss für alle zugänglich sein – unabhängig von ihrem Hintergrund oder ihren Lebensumständen. Unser Ziel ist klar: Niemand darf zurückgelassen werden. Von inklusiveren Formaten bis hin zu einer stärkeren Öffentlichkeitsarbeit wollen wir mehr Menschen den Zugang zu Erasmus+ ermöglichen und ihnen helfen, die für die Zukunft erforderlichen Kompetenzen zu erwerben.“

Wer sich bewerben kann

Organisationen, die in den Bereichen Bildung, Ausbildung, Jugend oder Sport tätig sind – wie Schulen, Universitäten, Berufsbildungszentren, Nichtregierungsorganisationen und Jugendgruppen – können sich um eine Erasmus+-Förderung bewerben. Einzelpersonen (wie Lernende, Lehrkräfte oder junge Menschen) können über diese Organisationen teilnehmen.

Wo die Bewerbungen einzureichen sind

Die meisten Anträge sind bei den nationalen Agenturen in den einzelnen EU- oder mit Erasmus+ assoziierten Ländern einzureichen. Einige Maßnahmen, wie z. B. große Kooperationspartnerschaften im Rahmen von Jean Monnet, werden von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) verwaltet. Ausführliche Informationen finden Sie im Erasmus+-Programmleitfaden 2026.

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