Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der kanadische Premierminister Mark Carney haben auf einer Geberveranstaltung in New York das internationale OceanEye-Bündnis ins Leben gerufen. Als Startkapital hat die EU die Mittel für Meeresbeobachtung um weitere 92 Millionen Euro aufgestockt. Kanada sagte 82 Millionen CDN für den Zeitraum von fünf Jahren zu.
Von der Leyen sagte: „Die Menschheit ist seit Anbeginn der Zeit von den Meeren fasziniert. Aber das Wissen über die Meere war noch nie so wichtig wie heute. Weil sich das Meer verändert. Und seine Transformation wirkt sich auf unsere Umwelt, unsere Volkswirtschaften und unsere Gemeinschaften aus.“
30 Länder haben bisher ihre Unterstützung zugesagt
Anlässlich der 81. UN-Generalversammlung in New York kamen Staats- und Regierungschef*innen, Minister*innen und Interessenvertreter*innen zusammen, um die Unterstützung für die globale Meeresbeobachtung zu stärken. Bisher sind 30 Länder dem Bündnis beigetreten.
Hintergrund
Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission der UNESCO (IOC‑UNESCO) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), den beiden Co-Sponsoring-Organisationen des Global Ocean Observing System, organisiert. Die EU und Kanada werden nun mit den Partner*innen zusammenarbeiten, um die Koordinierung der globalen Meeresbeobachtung zu verbessern und das Bündnis weiter auszubauen. Eine weitere Veranstaltung ist auf der COP 31 geplant.
Weitere Informationen:
- Quelle: EU-Pressemeldung
