Angesichts der verheerenden Überschwemmungen in Nepal hat die EU ihre Hilfe für die Opfer verstärkt. Der erste Flug der humanitären Luftbrücke, gemeinsam mit UNICEF organisiert, hat heute 82 Tonnen lebenswichtige Hilfsgüter geliefert. Die Europäische Kommission stellt außerdem weitere 500.000 Euro für Hilfsmaßnahmen bereit und koordiniert die Hilfen von europäischen Ländern.
Europa steht an Nepals Seite
Die Kommissarin für Krisenmanagement, Hadja Lahbib, sagte: „In einer einzigen Nacht haben Schlamm- und Wasserfluten das weggerissen, was Generationen aufgebaut hatten: Häuser, Schulen, ganze Gemeinden. Nepal hat große Verluste an Menschenleben erlitten, und Tausende von Familien stehen vor dem Unvorstellbaren. Die Trauer beginnt den Menschen erst langsam richtig bewusst zu werden. Europa steht dem nepalesischen Volk zur Seite. Wir unterstützen die Rettungskräfte und leiten Hilfsgüter an die Bedürftigen weiter: sauberes Wasser, Medikamente für Krankenhäuser, Unterkünfte für Familien, die im Freien schlafen, und psychologische Betreuung für die Hinterbliebenen. Europäische Solidarität überwindet Ozeane. Wir werden Nepal helfen, diese Tragödie nicht nur zu überstehen, sondern auch wieder aufzubauen. Stärker und niemals allein.“
Koordinierung von nationalen Hilfen
Luxemburg, Deutschland, Lettland und Norwegen haben im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismusses Ausrüstung bereitgestellt. Dazu gehören Schwimmwesten, Hygiene- und Küchensets, Decken, medizinische Hilfsgüter, Schutzausrüstung und Notstromausrüstung.
Zusätzlich eisten von der EU finanzierte Partner vor Ort Hilfe, die Copernicus-Satellitenkartierung für Notfälle wurde aktiviert, EU-Koordinatoren wurden für schnelle Reaktion und Logistik in Asien entsandt.
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