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Krebsbekämpfung: Aromatisierte Tabakerzeugnisse für E-Zigaretten werden verboten

Die Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, den Tabakkonsum einzudämmen, um Lungenkrebs zu bekämpfen. Ein wichtiger Baustein ist das heute in Kraft tretende Verbot von aromatisierten Tabakerzeugnissen für E-Zigaretten. Dieses Verbot ist eine Reaktion auf den erheblichen Anstieg des Verkaufs dieser Produkte in der EU. Die Mitgliedstaaten haben nun acht Monate Zeit, um die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sagte: „Tabak verursacht 90 Prozent der Lungenkrebsfälle. Es ist von entscheidender Bedeutung, Stellung zu beziehen, um den Tabakkonsum einzudämmen, zumal ständig neue Produkte auf den Markt kommen. Dank des Verbots werden unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere junge Menschen, besser vor den schädlichen Auswirkungen dieser Produkte geschützt.“

Der europäische Plan zur Krebsbekämpfung hat eine „tabakfreie Generation" zum Ziel, das heißt, dass bis 2040 weniger als 5 Prozent der Bevölkerung Tabak konsumieren.

Nächste Schritte

Die Mitgliedstaaten haben nun acht Monate Zeit, um die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen Die neuen Vorschriften werden ab dem 23. Oktober 2023 in vollem Umfang anwendbar sein. Bis dahin gilt eine dreimonatige Übergangsfrist, um den Bestand an aromatisierten erhitzten Tabakerzeugnissen zu verkaufen.

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