Angesichts der Eskalation im Nahen Osten und der sich verschlechternden humanitären Lage im Libanon hat die EU humanitäre Soforthilfe in Form von Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern, Materialien für Notunterkünfte und Winterkleidung mobilisiert.
Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für Gleichstellung, Krisenvorsorge und Krisenmanagement, erklärte: „Hunderttausende Menschen wurden fast über Nacht aus ihren Häusern vertrieben. Europa handelt schnell, um zu helfen. Über unsere Partner WFP und UNICEF liefern wir Lebensmittel, Medikamente und Hilfsgüter an Menschen, die ihr Zuhause und ihre Arbeit verloren haben. Unser neuer Treuhandfonds für Notfallvorsorge ermöglicht es uns, schneller als je zuvor zu handeln und noch effektiver zu sein.“
Neue Notfallfinanzierungsmethode im Einsatz
Aufgrund der anhaltenden Angriffe wurden im Libanon in den letzten Tagen mehr als 680.000 Menschen vertrieben. Das WFP wird 404 Tonnen Nahrungsmittel für mehr als 90.000 Menschen liefern. Die Maßnahme wird durch eine flexible Finanzierungsmodalität der EU und des WFP finanziert, die eine schnellere Mobilisierung von vorab bereitgestellten Nahrungsmittelvorräten und die rasche Bereitstellung von warmen Mahlzeiten im Nahen Osten, in Nordafrika und Osteuropa ermöglicht. Es ist das erste Mal, dass diese Notfallfinanzierungsmethode zum Einsatz kommt.
Ein Flug der humanitären Luftbrücke wird medizinische Güter und Non-Food-Artikel aus dem EU-Lager in Kopenhagen an UNICEF liefern, um den Bedarf von mehr als 100.000 schutzbedürftigen Menschen zu decken.
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