Münchens Klimaschutz ist ausgezeichnet: EU vergibt Mission Label
Die EU-Kommission hat das Mission Label „Klimaneutrale und intelligente Städte“ an München verliehen. Patrick Child, stellvertretender Generaldirektor für Umwelt der EU-Kommission, sagte bei der Zeremonie gestern: „Herzlichen Glückwunsch an München zur Verleihung des EU-Mission-Labels! Die Auszeichnung von mehr als 100 Städten ist nur der Anfang. Die eigentliche Herausforderung liegt noch vor uns: gemeinsam Pläne in Taten umzusetzen.“
Das EU-Missionssiegel wird für die erfolgreiche Entwicklung von Klimastadt-Verträgen vergeben, in denen die allgemeine Vision der Städte für die Klimaneutralität sowie ein Aktionsplan und eine Investitionsstrategie dargelegt werden. Ziel ist dabei das Erreichen der Klimaneutralität bis 2030. Städte erstellen ihre Klimastadt-Verträge gemeinsam mit lokalen Interessenträgern, unter anderem mit dem Privatsektor sowie mit Bürgerinnen und Bürgern.
Mehr als 100 Städte in Europa, acht davon in Deutschland
Insgesamt wurden europaweit 103 Städte ausgewählt. In Deutschland sind neben München Aachen, Dortmund, Dresden, Heidelberg, Leipzig, Mannheim, Münster Teil der Mission. Das EU-Mission Label soll den Zugang zu europäischen, nationalen und regionalen Finanzmitteln und Finanzierungsquellen, insbesondere zu privaten Investitionen, erleichtern. Dies soll die Städte bei ihrem Weg zur Klimaneutralität unterstützen.
Klimaneutralität bringt Städten Vorteile
Vertreterinnen und Vertreter der Stadt München betonten bei der Veranstaltung, dass ihnen das weitere Verfolgen der Ziele wichtig sei und dass das Label dafür ein Ansporn sei. Patrick Child sagte: „Wir arbeiten Hand in Hand mit Städten auf dem gesamten Kontinent, um Erfolge für die europäischen Bürgerinnen und Bürger zu erzielen. Die 103 europäischen Mission Cities, darunter München, treiben Innovationen voran, stärken die Wettbewerbsfähigkeit Europas und beweisen, dass Klimaneutralität greifbare Vorteile mit sich bringt – von sauberer Luft und gesünderen Gemeinschaften bis hin zu neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten.“
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